Ahnentafel von Hermann-Josef MEYERING
 
Generation I
 
1
Hermann‑Josef MEYERING, Stabsfeldwebel a.D. Geboren am 27.10.1959 in Aschendorf (Religion: r.K.), Sohn von Hermann Heinrich MEYERING (siehe 2) und Renate Hildegard SPALLEK (siehe 3).
Kirchliche Trauung mit 27 Jahren am 03.07.1987 in Aschendorf mit Monika Katharina Bernadett JANSEN, 25 Jahre alt, Realschullehrerin, geboren am 23.03.1962 in Aschendorf (Religion: r.K.), Tochter von Johann JANSEN, Polizeihauptkomissar i.R., und Frieda PHILIPPS, Bürokauffrau.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Tobias MEYERING, geboren am 13.12.1990 in Papenburg (Religion: r.K.).
2.
Ina MEYERING, geboren am 21.08.1993 in Papenburg (Religion: r.K.).

Bärbel MEYERING, geboren am 15.05.1964 in Aschendorf, getauft (r.K.) in Aschendorf, Tochter von Hermann Heinrich MEYERING (siehe 2) und Renate Hildegard SPALLEK (siehe 3).

Frank MEYERING, geboren am 29.06.1971 in Aschendorf, getauft (r.K.) in Aschendorf, gestorben am 28.09.1971 in Aschendorf, 91 Tage alt, bestattet in Aschendorf, Sohn von Hermann Heinrich MEYERING (siehe 2) und Renate Hildegard SPALLEK (siehe 3).

Generation II
 
2
Hermann Heinrich MEYERING, Bäcker, geboren am 14.08.1939 in Oberlangen-Wilholte (Religion: r.K.), Sohn von Hermann MEYERING (siehe 4) und Helena SPECKEN (siehe 5).
Kirchliche Trauung mit 19 Jahren am 04.06.1959 in Aschendorf mit der 18-jährigen
3
Renate Hildegard SPALLEK, geboren am 08.06.1940 in Gleiwitz (Religion: r.K.), Tochter von August Ludwig SPALLEK (siehe 6) und Hedwig CZICHON (siehe 7).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann‑Josef MEYERING, geboren am 27.10.1959 in Aschendorf (siehe 1).
2.
Bärbel MEYERING, geboren am 15.05.1964 in Aschendorf, getauft (r.K.) in Aschendorf.
3.
Frank MEYERING, geboren am 29.06.1971 in Aschendorf, getauft (r.K.) in Aschendorf, gestorben am 28.09.1971 in Aschendorf, 91 Tage alt, bestattet in Aschendorf.

Generation III
 
4
Hermann MEYERING, Lanwirt, geboren am 11.08.1894 in Wilholte (Religion: r.K.), gestorben am 22.06.1958 mit 63 Jahren, Sohn von Bernhard Hermann MEYERING (siehe 8) und Elisabeth SCHÜTTE (siehe 9).
Verheiratet mit
5
Helena SPECKEN, geboren am 07.12.1900 in Wesuwe (Religion: r.K.), gestorben 1981.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann Heinrich MEYERING, geboren am 14.08.1939 in Oberlangen-Wilholte (siehe 2).

6
August Ludwig SPALLEK, Justizwachtmeister, geboren am 08.08.1896 in Kopanina/Kreis Beuthen, Oberschlesien (Religion: r.K.), gestorben am 22.04.1945 in Klostermoor mit 48 Jahren, gefallen, Volkssturm.
Standesamtliche Trauung mit 27 Jahren am 05.11.1923 in Gleiwitz mit der 25-jährigen
7
Hedwig CZICHON, geboren am 14.09.1898 in Ferdinandshof/Kreis Tost-Gleiwitz (Religion: r.K.), gestorben am 21.11.1975 in Aschendorf mit 77 Jahren, bestattet in Aschendorf.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Christa SPALLEK, geboren am 11.01.1931 in Klausberg (Religion: r.K.), gestorben am 27.05.2015 mit 84 Jahren, bestattet am 03.06.2015 in Aschendorf.
Kirchliche Trauung mit 26 Jahren am 27.02.1957 in Leer mit Theodor WILKEN, 28 Jahre alt, geboren am 03.06.1928 in Aschendorf, getauft (r.K.) in Aschendorf, gestorben am 11.12.1993 in Aschendorf mit 65 Jahren, bestattet in Aschendorf, Sohn von Theodor WILKEN, Maurer, und Maria Helena Margaretha MEYER.
2.
Renate Hildegard SPALLEK, geboren am 08.06.1940 in Gleiwitz (siehe 3).
3.
Rosemarie SPALLEK, geboren 20.08.19xx in Ühringen/Gleiwitz (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 07.04.1953 in Aschendorf mit Johann KORTE, 26 Jahre alt, Schlosser u. Schmied, geboren am 03.12.1926 in Aschendorf, getauft (r.K.) in Aschendorf, Sohn von Johann KORTE, Arbeiter, und Catharina GEHNER.

Generation IV
 
8
Bernhard Hermann MEYERING, Landwirt, geboren am 13.03.1856 in Wilholte, getauft (r.K.) in Lathen.
Kirchliche Trauung mit 34 Jahren am 27.01.1891 in Lathen mit der 21-jährigen
9
Elisabeth SCHÜTTE, geboren am 20.10.1869 in Rütenbrock, getauft (r.K.) am 21.10.1869 in Rütenbrock, gestorben am 23.09.1931 in Rütenbrock mit 61 Jahren, bestattet in Rütenbrock, Tochter von Wilhelm SCHÜTTE (siehe 18) und Anna Maria JÄNEN (siehe 19).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann MEYERING, geboren am 11.08.1894 in Wilholte (siehe 4).

Generation V
 
18
Wilhelm SCHÜTTE, Kolonist, geboren am 01.11.1821 in Rütenbrock, getauft (r.K.) am 03.11.1821 in Rütenbrock, gestorben am 14.12.1899 in Rütenbrock mit 78 Jahren, bestattet in Rütenbrock. Gemeindevorsteher in Rütenbrock 1872-1884, Sohn von Gerhard SCHÜTTE (siehe 36) und Maria Helena TIEBEN (siehe 37).
Kirchliche Trauung mit 29 Jahren am 01.07.1851 in Rütenbrock mit der 18-jährigen
19
Anna Maria JÄNEN, geboren am 03.02.1833 in Rütenbrock, getauft (r.K.) am 04.02.1833 in Rütenbrock, gestorben am 25.11.1926 in Rütenbrock mit 93 Jahren, bestattet in Rütenbrock, Tochter von Gerhard Heinrich JÄNEN (siehe 38) und Maria Gesina DIRKS (siehe 39).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Elisabeth SCHÜTTE, geboren am 20.10.1869 in Rütenbrock (siehe 9).

Generation VI
 
36
Gerhard SCHÜTTE, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 21.08.1786 in Sögel, gestorben am 18.05.1845 in Rütenbrock mit 58 Jahren, bestattet in Rütenbrock, Sohn von Nikolaus (Wilhelm) SCHÜTTE (Anken) (siehe 72) und Anna JANSEN (siehe 73).
Verheiratet mit
37
Maria Helena TIEBEN, geboren (1789) in Oberlangen, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben am 17.08.1868 in Rütenbrock, bestattet in Rütenbrock, Tochter von Heinrich TIEBEN (siehe 74) und Anna Helena SCHEEL (Batten) (siehe 75).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Wilhelm SCHÜTTE, geboren am 01.11.1821 in Rütenbrock (siehe 18).

38
Gerhard Heinrich JÄNEN, Kolonist, geboren in Barenfleer, getauft (r.K.) am 14.05.1797 in Rütenbrock, gestorben am 22.09.1873 in Rütenbrock mit 76 Jahren, Sohn von Gerhard Hermann Engelbert JÄNEN (siehe 76) und Anna Maria CRONABEL (siehe 77).
Kirchliche Trauung mit 28 Jahren am 12.07.1825 in Rütenbrock mit
39
Maria Gesina DIRKS, geboren (1799) in Spahn, oder Wippingen (Religion: r.K.), gestorben 1877 in Rütenbrock, Tochter von Johann DIRKS (siehe 78) und Anna Helena MÖLLER (siehe 79).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gerhard Hermann JÄNEN, Kolonist u. Ziegeleibesitzer, geboren am 13.05.1826 in Rütenbrock (Religion: r.K.), gestorben am 06.04.1910 in Rütenbrock mit 83 Jahren.
Kirchliche Trauung mit 27 Jahren am 07.06.1853 in Rütenbrock mit Maria Helena BÜTER, 23 Jahre alt, geboren am 16.05.1830 in Rütenbrock (Religion: r.K.), gestorben am 15.04.1906 in Rütenbrock mit 75 Jahren, Tochter von Abel BÜTER, Kolonist, Ziegeleibesitzer, Kaufmann, Gastwirt, Bäcker u. Müller, und Maria Anna SCHÜTTEN.
2.
Anna Maria JÄNEN, geboren am 03.02.1833 in Rütenbrock (siehe 19).

Generation VII
 
72
Nikolaus (Wilhelm) SCHÜTTE (Anken), Kolonist, geboren am 16.10.1749 in Lahn/Werlte (Religion: r.K.), gestorben am 01.04.1825 in Rütenbrock mit 75 Jahren, bestattet am 05.04.1825 in Rütenbrock, Sohn von Heinrich SCHÜTTE (siehe 144) und Elisabeth N (siehe 145).
Kirchliche Trauung mit 33 Jahren am 17.11.1782 in Sögel mit der 24-jährigen
73
Anna JANSEN, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 23.03.1758 in Sögel, gestorben am 11.12.1804 in Rütenbrock mit 46 Jahren, Tochter von Ollig Jansen GEBKEN (siehe 146) und Thekla BERENS (Docters) (siehe 147).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann Heinrich SCHÜTTE, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 24.10.1783 in Sögel, gestorben in Rütenbrock.
Kirchliche Trauung mit 22 Jahren am 15.04.1806 in Rütenbrock mit Maria Gesina BEENTKEN, geboren (1783) (Religion: r.K.), gestorben am 27.03.1853 in Rütenbrock, Tochter von Hermann BENTKEN, Kolonist, und Anna Maria Adelheidis VELTHAUS (Achterherms).
2.
Gerhard SCHÜTTE, geboren in Spahn (siehe 36).

74
Heinrich TIEBEN, Kolonist, geboren am 05.10.1758 in Oberlangen, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben am 03.03.1837 in Barenfleer mit 78 Jahren, Sohn von Gerhard TIEBEN (siehe 148) und Tibe ROLFES (siehe 149).
Kirchliche Trauung mit 27 Jahren am 22.11.1785 in Lathen mit der 25-jährigen
75
Anna Helena SCHEEL (Batten), geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 13.06.1760 in Lathen, gestorben am 04.09.1828 in Barenfleer mit 68 Jahren, Tochter von Engelbert SCHEEL (siehe 150) und Genovefa Maria JANSEN (siehe 151).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann Hermann TIEBEN, Kolonist, geboren in Rütenbrock, getauft (r.K.) am 25.08.1803 in Rütenbrock, gestorben am 09.03.1873 in Rütenbrock mit 69 Jahren.
Kirchliche Trauung mit 25 Jahren am 24.02.1829 in Rütenbrock mit Anna Adelheid HUSEN, 21 Jahre alt, geboren in Rütenbrock, getauft (r.K.) am 11.12.1807 in Rütenbrock, gestorben in Rütenbrock, Tochter von Hermann HUSEN, Kolonist, und Maria Gesina LOHMANN.
2.
Maria Helena TIEBEN, geboren (1789) in Oberlangen (siehe 37).

76
Gerhard Hermann Engelbert JÄNEN, Kolonist, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 16.12.1772 in Lathen, gestorben am 19.10.1819 in Rütenbrock mit 46 Jahren, Sohn von Gerhard Matthias JÖNE (siehe 152) und Anna Sybilla HILLING (siehe 153).
Verheiratet mit
77
Anna Maria CRONABEL, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 15.11.1773 in Sögel, Tochter von Albert CRONABEL (siehe 154) und Anna Catharina LEYDING (siehe 155).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gerhard Heinrich JÄNEN, geboren in Barenfleer (siehe 38).
2.
Anna Sybilla JÄNEN, geboren in Rütenbrock, getauft (r.K.) am 17.05.1803 in Rütenbrock.
Kirchliche Trauung mit 21 Jahren am 14.09.1824 in Rütenbrock mit Joseph NEEHOFF, 23 Jahre alt, geboren in Rütenbrock, getauft (r.K.) am 10.10.1800 in Rütenbrock, gestorben in Lindloh, bestattet in Rütenbrock, Sohn von Johann Friedrich Joseph NEEHOFF und Maria Helena Josepha PÖTKER.

78
Johann DIRKS, Beerbter, geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 04.08.1756 in Sögel, Sohn von Gerhard DIERKES (siehe 156) und Illuminata (Columbina) RIEDEMANN (siehe 157).
Kirchliche Trauung mit 29 Jahren am 28.04.1786 in Sögel mit der 30-jährigen
79
Anna Helena MÖLLER, geboren in Börger, getauft (r.K.) am 11.02.1756 in Börger, Tochter von Hermann MÖLLER (siehe 158) und Anna Adelheid TIEKEN (siehe 159).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Maria Gesina DIRKS, geboren (1799) in Spahn (siehe 39).

Generation VIII
 
144
Heinrich SCHÜTTE, Heuermann.
Verheiratet mit
145
Elisabeth N.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Nikolaus (Wilhelm) SCHÜTTE (Anken), geboren am 16.10.1749 in Lahn/Werlte (siehe 72).

146
Ollig Jansen GEBKEN, Brinksitzer, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 14.09.1723 in Sögel, gestorben am 10.02.1790 in Spahn mit 66 Jahren, bestattet in Sögel, Sohn von Johann Olliges GEBKEN (siehe 292) und Gesina EILERS (siehe 293).
Kirchliche Trauung um 1750 mit
147
Thekla BERENS (Docters), geboren (1720) in Harrenstätte (Religion: r.K.), gestorben am 29.12.1800 in Spahn, bestattet in Sögel, Tochter von Bernhard DOCTOR (siehe 294) und Anna N (siehe 295).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gesina Jansen GEBKEN, geboren um 1756 in Spahn (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 31.05.1775 in Sögel mit Johann Wilhelm TIMMER, 19 Jahre alt, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 21.05.1756 in Sögel, Sohn von Wilke TIMMEN und Thole BACKMANN.
2.
Anna JANSEN, geboren in Spahn (siehe 73).
3.
Johann Bernhard GEBKENJANS, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 28.07.1762 in Sögel, gestorben am 12.04.1834 in Spahn mit 71 Jahren, bestattet in Sögel.
Kirchliche Trauung mit 26 Jahren am 25.11.1788 in Sögel mit Helena REINERS, 18 Jahre alt, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 16.12.1769 in Sögel, gestorben am 12.02.1820 in Spahn mit 50 Jahren, bestattet am 14.02.1820 in Sögel, Tochter von Hermann NIHESTEVEN (Tolen, Reiners) und Tobia Reiners POLMANN, Hoferbin.

148
Gerhard TIEBEN, Heuermann, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 12.03.1721 in Lathen, Sohn von Johann TYBEN (siehe 296) und Genovefa N (siehe 297).
Kirchliche Trauung mit 29 Jahren am 02.05.1750 in Lathen mit der 22-jährigen
149
Tibe ROLFES, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 08.05.1727 in Lathen, Tochter von Gerhard ROLFES (siehe 298) und Helena DECK (siehe 299).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gerhard TIEBEN, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 24.04.1755 in Lathen.
Kirchliche Trauung mit 30 Jahren am 21.01.1786 in Lathen mit Anna Maria Gesina LÜBBERS, 27 Jahre alt, geboren am 26.01.1758 in Bersede, getauft (r.K.) am 28.01.1758 in Wesuwe, Tochter von Johann Heinrich LÜBBERS, Kötter, und Anna Helena JASPERS.
2.
Heinrich TIEBEN, geboren am 05.10.1758 in Oberlangen (siehe 74).

150
Engelbert SCHEEL, Heuermann, gestorben in Niederlangen.
Kirchliche Trauung am 27.05.1760 in Lathen mit
151
Genovefa Maria JANSEN, geboren (1746) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben am 23.08.1816 in Barenfleer, Tochter von Johann Henrich JANSEN (Schmitz) (siehe 302) und Anna Helena JÜRGENS (Schmidt) (siehe 303).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna Helena SCHEEL (Batten), geboren in Niederlangen (siehe 75).

152
Gerhard Matthias JÖNE, Beerbter, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 21.09.1740 in Lathen, gestorben am 30.05.1814 in Rütenbrock mit 73 Jahren, später Kolonist, Sohn von Stephan JÖNE (siehe 304) und Helena Maria PELLE (siehe 305).
Kirchliche Trauung mit 27 Jahren am 26.05.1768 in Lathen mit der 37-jährigen
153
Anna Sybilla HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 13.07.1730 in Lathen, Tochter von Hermann HILLING (siehe 306) und Regina NIEDING (siehe 307).
Kirchliche Trauung (1) mit 22 Jahren am 27.04.1753 in Lathen. Ehevertrag mit Gerhard HAGEN, 33 Jahre alt, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 26.11.1719 in Lathen, gestorben nach 1763 in Oberlangen, Sohn von Bruno HAGEN und Töbe EICKENS. Er ist Witwer von Susanna WÜBBEN.
Kirchliche Trauung (2) mit 37 Jahren am 26.05.1768 in Lathen mit Gerhard Matthias JÖNE, 27 Jahre alt (siehe 152).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Susanna Maria Helena HAGEN, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 18.07.1754 in Lathen.
2.
Wilibaldus HAGEN, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 28.10.1756 in Lathen.
3.
Hermann Heinrich HAGEN, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 26.09.1759 in Lathen.
Verheiratet mit Anna Margaretha AHRENS, geboren (1761) in Hilter, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben 1839 in Oberlangen, bestattet in Lathen, Tochter von Anton AHRENS, Heuermann, und Marianna N.
4.
Susanna Emmerentiana HAGEN, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 05.08.1763 in Lathen.
Aus der zweiten Ehe stammen:
5.
Gerhard Hermann Engelbert JÄNEN, geboren in Oberlangen (siehe 76).

154
Albert CRONABEL, Beerbter, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 09.04.1728 in Sögel, gestorben März 1783 in Spahn, Sohn von Albert CRONE (siehe 308) und Hempe CORDTS (siehe 309).
Verheiratet mit
155
Anna Catharina LEYDING, geboren in Bakerde, getauft (r.K.) am 25.03.1738 in Herzlake, Tochter von Bernhard LEIDING (siehe 310) und Maria HELLE (siehe 311).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna Maria CRONABEL, geboren in Spahn (siehe 77).

156
Gerhard DIERKES, Beerbter, geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 20.04.1712 in Sögel, gestorben am 14.01.1799 in Wippingen mit 86 Jahren, bestattet in Sögel, Sohn von Johann DIERKES (siehe 312) und Tobe von der BRÜGGEN (siehe 313).
Kirchliche Trauung vor 1754 mit
157
Illuminata (Columbina) RIEDEMANN, geboren in Vinnen, getauft (r.K.) am 14.08.1732 in Holte, Tochter von Hermann Heinrich RIEDEMANN (siehe 314) und Anna Thekla OSTERMANN (siehe 315).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann DIRKS, geboren in Wippingen (siehe 78).

158
Hermann MÖLLER, geboren (1708) (Religion: r.K.), gestorben am 19.02.1780 in Börger, bestattet in Börger.
Kirchliche Trauung am 10.11.1734 in Börger mit der 21-jährigen
159
Anna Adelheid TIEKEN, geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 28.03.1713 in Sögel, gestorben am 20.01.1766 in Wippingen mit 52 Jahren, bestattet in Sögel, Tochter von Benno TIEKEN (Reiners) (siehe 318) und Gesina LÜKENS (siehe 319).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna Helena MÖLLER, geboren in Börger (siehe 79).

Generation IX
 
292
Johann Olliges GEBKEN, Brinksitzer, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 01.03.1697 in Sögel, gestorben nach 1750 in Spahn, Sohn von Ollig Gebken MEYER (siehe 584) und Genovefa CLAßEN (siehe 585).
Kirchliche Trauung mit 22 Jahren am 30.07.1719 in Sögel mit
293
Gesina EILERS, geboren (1690) in Werlte-Bockholte (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Spahn.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Ollig Jansen GEBKEN, geboren in Spahn (siehe 146).

294
Bernhard DOCTOR, geboren (1692) in Harrenstätte (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Harrenstätte.
Verheiratet mit
295
Anna N, geboren (1694) (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Harrenstätte.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Thekla BERENS (Docters), geboren (1720) in Harrenstätte (siehe 147).

296
Johann TYBEN, Beerbter, geboren (1674) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen, Sohn von Georg (Jürgen) Lübbers TIBEN (siehe 592) und Susanna N (siehe 593).
Kirchliche Trauung (1) vor 1704 mit Talke JANSEN (Religion: r.K.), gestorben vor 1713 in Niederlangen.
Kirchliche Trauung (2) vor 1713 mit Genovefa N (siehe 297).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Georg TYBEN, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 12.10.1704 in Lathen.
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Georg (Jürgen) TYBEN, Beerbter, geboren um 1710 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben vor 1744 in Niederlangen.
Kirchliche Trauung am 18.11.1732 in Lathen mit Ebel ERNST, 26 Jahre alt, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 29.01.1706 in Steinbild, gestorben nach 1750 in Niederlangen, Tochter von Gerhard GERDES (Ernst) und Tybe ERNST. Sie ist wiederverheiratet mit Johann HERMES.
3.
Gerhard TIEBEN, geboren in Niederlangen (siehe 148).
297
Genovefa N (Religion: r.K.), gestorben vor 1749 in Niederlangen.
Aus dieser Ehe stammen: 2 Kinder (siehe unter 296).

298
Gerhard ROLFES, Beerbter, geboren (1695) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen, Sohn von Heinrich ROLFES (siehe 596) und Tibe N (siehe 597).
Kirchliche Trauung am 06.11.1723 in Lathen mit
299
Helena DECK, geboren (1705) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen, Tochter von Gerhard DECK (siehe 598) und Adelheid N (siehe 599).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich ROLFES, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 20.02.1724 in Lathen.
2.
Gerhard ROLFES, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 29.08.1725 in Lathen, gestorben vor 1727 in Niederlangen, bestattet in Lathen.
3.
Tibe ROLFES, geboren in Niederlangen (siehe 149).
4.
Gerhard ROLFES, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 08.05.1727 in Lathen.
5.
Johann Hermann ROLFES, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 19.02.1730 in Lathen.
6.
Adelheid ROLFES, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 21.03.1732 in Lathen.
7.
Anna Margaretha ROLFES, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 09.02.1735 in Lathen.
Kirchliche Trauung mit 25 Jahren am 04.05.1760 in Lathen mit Johann Heinrich ARENS, 33 Jahre alt, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 03.10.1726 in Lathen, Sohn von Hermann STRÄTKER (Arens), Brinksitzer, und Anna Hermes ARENS, Erbtochter.
8.
Anna Gesina ROLFES, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 04.06.1739 in Lathen.

302
Johann Henrich JANSEN (Schmitz), Heuermann, geboren (1709) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen.
Kirchliche Trauung am 13.05.1739 in Lathen mit
303
Anna Helena JÜRGENS (Schmidt), geboren (1713) in Wilholte (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Genovefa Maria JANSEN, geboren (1746) in Niederlangen (siehe 151).

304
Stephan JÖNE, Vogt u. Beerbter, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 28.03.1704 in Lathen, gestorben nach 1750 in Oberlangen, Sohn von Hermann JOENNE (siehe 608) und Susanna STEVENS (siehe 609).
Kirchliche Trauung mit 24 Jahren am 16.11.1728 in Lathen mit der 24-jährigen
305
Helena Maria PELLE, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 10.08.1704 in Steinbild, gestorben nach 1750 in Oberlangen, Tochter von Caspar PELLE (siehe 610) und Angelina DECKER (siehe 611).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Maria Angela JÖNEN, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 02.11.1732 in Lathen.
Kirchliche Trauung mit 26 Jahren am 08.07.1759 in Lathen mit Gerhard Heinrich KRÖGER, 27 Jahre alt, Heuermann, geboren in Beel, getauft (r.K.) am 16.06.1732 in Lathen, Sohn von Johann KRÖGER und Tobia KUPER.
2.
Johann JÄHNEN, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 27.09.1736 in Lathen.
Kirchliche Trauung (1) mit 36 Jahren am 21.09.1773 in Lathen mit Maria Agnes BÖLSCHER, 33 Jahre alt, geboren in Beel, getauft (r.K.) am 31.03.1740 in Lathen, gestorben vor 1776 in Oberlangen, bestattet in Lathen, Tochter von Bernhard Lucaßen BÖLSCHER, Heuermann, und Anna Catherina VÖLCKER.
Kirchliche Trauung (2) mit 39 Jahren am 15.02.1776 in Lathen mit Maria Agnes BÖLSCHER, 29 Jahre alt, geboren in Beel, getauft (r.K.) am 26.04.1746 in Lathen, gestorben am 08.05.1812 in Lindloh mit 66 Jahren, bestattet in Rütenbrock, Tochter von Lucas Heinrich BÖLSCHER, Heuermann, Kolonist, und Maria Helena Gerdes GENERS (Ottens). Sie ist wiederverheiratet mit Hermann GRÖNNINGER.
3.
Gerhard Matthias JÖNE, geboren in Oberlangen (siehe 152).

306
Hermann HILLING, Beerbter, geboren (1698) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen, Sohn von Nikolaus HILLING (siehe 612) und Thekla BRUNEFORT (siehe 613).
Kirchliche Trauung (1) am 05.07.1718 in Lathen mit Anna POTT, geboren in Wachendorf (Religion: r.K.), gestorben in Niederlangen-Hilgen, bestattet am 01.09.1720 in Lathen.
Kirchliche Trauung (2) am 11.11.1721 in Lathen mit Regina NIEDING, 15 Jahre alt (siehe 307).
Aus der zweiten Ehe stammen:
1.
Nikolaus HILLING, Beerbter, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 14.11.1723 in Lathen, gestorben nach 1770 in Niederlangen, vor 1795, bestattet in Lathen, kauft am 19.12.1770 von Reichsgräfin Louisa Maria Anna von Münster geb. Groenfeld namens ihrer Kinder für 3400 Rthl. den Kornzehnten zu Niederlangen.
Aufgebot am 04.10.1752 in Lathen. Eheberdung (StAOS Rep. 955 Nr. 339), kirchliche Trauung mit 28 Jahren am 09.11.1752 in Lathen mit Anna Maria SCHULTE, 21 Jahre alt, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 02.09.1731 in Lathen, gestorben nach 1774 in Niederlangen, bestattet in Lathen, Tochter von Gerhard WATERLOH (Schulte), Beerbter, und Anna Helena SCHULTE.
2.
Thekla HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 03.03.1726 in Lathen, gestorben vor 1733 in Niederlangen, bestattet in Lathen.
3.
Thimothea HILLING, geboren in Niederlangen-Hilgen, getauft (r.K.) am 27.03.1728 in Lathen.
Kirchliche Trauung mit 23 Jahren am 14.11.1751 in Wesuwe mit Otto WERMES, 30 Jahre alt, geboren in Bockholt, getauft (r.K.) am 18.05.1721 in Wesuwe, Sohn von Johann WERMELTS (Wermers) und Catharina SCHÜTTE.
4.
Anna Sybilla HILLING, geboren in Niederlangen (siehe 153).
5.
Thekla HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 25.03.1733 in Lathen.
Kirchliche Trauung vor 1762 mit Nikolaus KOCK, geboren in Kathen (Religion: r.K.), gestorben in Kathen.
6.
Johann Hermann HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 22.06.1735 in Lathen.
7.
Maria Margaretha HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 23.07.1741 in Lathen.
8.
Engelbert Anton HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 03.12.1743 in Lathen.
9.
Gerhard Engelbert Anton HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 26.02.1749 in Lathen.
307
Regina NIEDING, geboren in Lehe, getauft (r.K.) am 22.09.1706 in Aschendorf, gestorben nach 1750 in Niederlangen, Tochter von Johann NIEDING (siehe 614) und Thimothea (Temmeke) HÜSING (siehe 615).
Aus dieser Ehe stammen: 9 Kinder (siehe unter 306).

308
Albert CRONE, Beerbter, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 10.03.1685 in Sögel, gestorben nach 1750 in Spahn, Sohn von Albert CRONE (siehe 616) und Hempe N (siehe 617).
Kirchliche Trauung mit 24 Jahren am 26.11.1709 in Sögel mit
309
Hempe CORDTS, geboren in Harrenstätte (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Albert CRONABEL, geboren in Spahn (siehe 154).

310
Bernhard LEIDING, Beerbter, geboren (1690) in Bakerde (Religion: r.K.), gestorben nach 1749 in Bakerde.
Kirchliche Trauung vor 1726 in Herzlake mit
311
Maria HELLE, geboren (1695) (Religion: r.K.), gestorben nach 1749 in Bakerde, Tochter von Heinrich HELLE (siehe 622).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich LEIDING, geboren in Bakerde, getauft (r.K.) am 13.10.1726 in Herzlake.
2.
Anna Maria LEIDING, geboren in Bakerde, getauft (r.K.) am 21.03.1728 in Herzlake.
3.
Albert Heinrich LEYDING, Kötter, geboren in Bakerde, getauft (r.K.) am 18.02.1731 in Herzlake.
Verheiratet mit Anna DIERKES (Claßen), geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 06.01.1745 in Sögel, Tochter von Nikolaus (Clas) DIERKES und Genovefa KLASEN.
4.
Margaretha Adelheid LEIDING, geboren in Bakerde, getauft (r.K.) am 03.09.1733 in Herzlake.
5.
Johann Gerhard LEIDING, geboren in Bakerde, getauft (r.K.) am 18.04.1736 in Herzlake.
6.
Anna Catharina LEYDING, geboren in Bakerde (siehe 155).

312
Johann DIERKES, Beerbter, geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 01.10.1675 in Sögel, Sohn von Wilke DIRXEN (siehe 624) und Thekla N (siehe 625).
Kirchliche Trauung mit 25 Jahren am 23.01.1701 in Sögel mit
313
Tobe von der BRÜGGEN (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gerhard DIERKES, geboren in Wippingen (siehe 156).

314
Hermann Heinrich RIEDEMANN (Religion: r.K.), gestorben am 09.02.1744 in Vinnen, bestattet in Holte.
Kirchliche Trauung am 14.11.1723 in Holte mit
315
Anna Thekla OSTERMANN, geboren (1700) (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Illuminata (Columbina) RIEDEMANN, geboren in Vinnen (siehe 157).

318
Benno TIEKEN (Reiners), geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 25.02.1670 in Sögel, Sohn von Johann Tieken REINERS (siehe 636) und Thekla SANDERS (siehe 637).
Kirchliche Trauung mit 26 Jahren am 20.11.1696 in Sögel mit
319
Gesina LÜKENS (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna Adelheid TIEKEN, geboren in Wippingen (siehe 159).

Generation X
 
584
Ollig Gebken MEYER, Brinksitzer (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 29.04.1691 in Sögel mit
585
Genovefa CLAßEN (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann Olliges GEBKEN, geboren in Spahn (siehe 292).

592
Georg (Jürgen) Lübbers TIBEN, geboren um 1640 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1683 in Niederlangen, urk. 1659-1677, Sohn von Hermann TIBEN (Lübbers) (siehe 1184) und Catharina WILHOLTE (siehe 1185).
Kirchliche Trauung vor 1668 mit
593
Susanna N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Catharina TIBEN, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 28.11.1668 in Lathen.
2.
Anna TIBEN, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 28.07.1670 in Lathen.
3.
Gerhard Jürgens TIBEN, geboren (1683) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben am 07.09.1757 in Wilholte, bestattet in Lathen.
Kirchliche Trauung (1) vor 1706 in Lathen mit Phenenna Hermes SCHMIDT, geboren um 1687 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben in Wilholte, bestattet am 04.09.1728 in Lathen, Tochter von Hemme SCHMIDT.
Kirchliche Trauung (2) am 05.07.1729 in Lathen mit Gesina Berens SIBERING, geboren (1695) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen, Tochter von Bernhard RÖCKELOSE (Siebering). Sie ist Witwe von Gerhard SCHULTE.
4.
Hermann Jürgens TYBEN, Heuermann, geboren (1678) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben am 15.02.1755 in Niederlangen, bestattet in Lathen. Heuermann beim Bruder.
Kirchliche Trauung am 28.10.1709 in Lathen mit Gesina BENENS, geboren (1680) in Walchum (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen, bestattet in Lathen, Tochter von Bene EIKENS und Margaretha HENRICHS (Korte).
5.
Johann TYBEN, geboren (1674) in Niederlangen (siehe 296).

596
Heinrich ROLFES (Religion: r.K.).
Verheiratet mit
597
Tibe N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Margaretha ROLFES, geboren um 1697 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben vor 1749 in Niederlangen.
Kirchliche Trauung am 25.10.1718 in Lathen mit Engelbert HEBBELMANN, geboren um 1685 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben vor 1749 in Niederlangen, Sohn von Hermann HEBBELMANN, Erbkötter, und Anna NANCKEMANN.
2.
Gerhard ROLFES, geboren (1695) in Niederlangen (siehe 298).

598
Gerhard DECK, geboren um 1665 in Niederlangen (Religion: r.K.), Sohn von Johann DECK (siehe 1196) und Talle N (siehe 1197).
Verheiratet mit
599
Adelheid N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann DECK, geboren um 1690 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben vor 1750 in Niederlangen, bestattet in Lathen.
Kirchliche Trauung am 12.07.1718 in Lathen mit Tibe KONNEMANN, 25 Jahre alt, geboren in Dersum, getauft (r.K.) am 21.07.1692 in Steinbild, gestorben vor 1750 in Niederlangen, bestattet in Lathen, Tochter von Johann LEWEKEN (Konnemann) und Anna N.
2.
Anna Gertrud GERDES (Hinrichs), geboren (1699) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1752 in Hilter.
Kirchliche Trauung am 15.05.1718 in Haren mit Detmar Wilkens BOVEN (Schnieder), 24 Jahre alt, Brinksitzer, geboren in Emmeln, getauft (r.K.) am 08.05.1694 in Haren, gestorben nach 1751 in Hilter, Sohn von Wilke LAMBERS (Boven), Beerbter, und Anna BOVEN, Hoferbin.
3.
Helena DECK, geboren (1705) in Niederlangen (siehe 299).
4.
Genovefa DECK, geboren (1699) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Oberlangen.
Kirchliche Trauung am 24.11.1716 in Lathen mit Heinrich Alers PASCHEN, geboren (1678) in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Oberlangen.

608
Hermann JOENNE, Beerbter u. Vogt, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 03.05.1668 in Lathen, gestorben am 15.03.1744 in Oberlangen mit 75 Jahren, bestattet in Lathen, Sohn von Johann JONNE (siehe 1216) und Elisabeth SCHULTE (siehe 1217).
Kirchliche Trauung mit 35 Jahren am 22.05.1703 in Lathen mit
609
Susanna STEVENS, geboren (1675) in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben am 13.01.1754 in Oberlangen, bestattet in Lathen.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Stephan JÖNE, geboren in Oberlangen (siehe 304).
2.
Anna Margaretha JÖNEN, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 11.06.1715 in Lathen, gestorben vor 1749 in Oberlangen.
Kirchliche Trauung mit 20 Jahren am 01.04.1736 in Lathen mit Hermann RUBIN, 26 Jahre alt, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 22.12.1709 in Lathen, Sohn von Gerhard Heinrich RUBIN, Kötter, und Susanna KREMER.
3.
Adelheid JÖNE, geboren (1704) in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Tinnen.
Kirchliche Trauung am 26.11.1726 in Lathen mit Johann ROHE, geboren (1706) in Tinnen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Tinnen, Sohn von N ROHE.
4.
Engel JÖNEN, geboren (1710) in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Lathen.
Kirchliche Trauung am 20.11.1731 in Lathen mit Eilard (Eike) AIKEN, geboren (1705) in Niederlangen, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben nach 1750 in Niederlangen, bestattet in Lathen, Sohn von N AIKEN und Adelheid N.

610
Caspar PELLE, Beerbter und Vogt, geboren um 1665 in Heede (Religion: r.K.), gestorben am 09.07.1729 in Walchum, bestattet in Steinbild, 1697-1729 mit einem Viertel des Zehnten zu Walchum belehnt, Sohn von Hermann PELLE (zum Werde) (siehe 1220) und Catharina SPECKER (zum Werde) (siehe 1221).
Kirchliche Trauung am 16.11.1695 in Steinbild mit der 22-jährigen
611
Angelina DECKER, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 07.03.1673 in Walchum, gestorben in Walchum mit 71 Jahren, bestattet am 06.04.1744 in Steinbild, Tochter von Everhard DECKER (siehe 1222) und Hille NANCKEMANN (siehe 1223).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Catharina Margaretha PELLE, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 07.10.1696 in Steinbild.
Kirchliche Trauung vor 1735 mit Hermann SUELMANN, geboren in Walchum (Religion: r.K.), Sohn von Hermann SUELMANN und Talle N.
2.
Hermann PELLE, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 06.09.1699 in Steinbild, gestorben in Walchum mit 81 Jahren, bestattet am 20.10.1780 in Steinbild.
Kirchliche Trauung mit 35 Jahren am 09.11.1734 in Steinbild mit Anna Walburgis SANDERS, 20 Jahre alt, geboren in Emmeln, getauft (r.K.) am 18.02.1714 in Haren, gestorben am 14.02.1742 in Walchum mit 27 Jahren, bestattet in Steinbild, Tochter von Arnold CONEN (Sanders), Beerbter, und Barbara SANDERS.
3.
Everhard PELLE, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 27.03.1702 in Steinbild.
Kirchliche Trauung Sept. 1732 in Heede mit Walburgis (Swiberta) ROSS (Gründer), geboren (1714) in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Heede, Tochter von Swibertus ROSS und Lucretia N.
4.
Helena Maria PELLE, geboren in Walchum (siehe 305).
5.
Anna Elisabeth PELLE, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 16.08.1707 in Steinbild.
6.
Johannes PELLE, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 21.09.1710 in Steinbild, gestorben am 20.11.1733 in Heede mit 23 Jahren, "aquis submersus prope Hede", bestattet in Steinbild.
7.
Angela Maria PELLE, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 06.03.1713 in Steinbild.
8.
Gerhard Engelbert PELLE, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 09.02.1716 in Steinbild.

612
Nikolaus HILLING, Beerbter, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 02.04.1663 in Lathen, gestorben nach 1714 in Niederlangen, bestattet in Lathen, 24.04.1697 ist er der Inhaber einer Geldforderung gegen einen anderen Niederlangener, 15.09.1712 kommt er vor das Düther Bruchgericht "wegen dessen, daß Henrich Wobbeken in der Mörgen Zeit auff gemeiner weide Ein Pferd weckgenommen" 1714 wird wohl er nach dem Tode seines Vaters vom Abt zu Corvey mit dem Anteil des Lathener Zehnten belehnt, Sohn von Hermann HILLING (siehe 1224) und Sybilla NORTMANN (siehe 1225).
Kirchliche Trauung mit 34 Jahren am 16.05.1697 in Lathen mit der 26-jährigen
613
Thekla BRUNEFORT, geboren in Brunefort, getauft (r.K.) am 15.02.1671 in Sögel, gestorben nach 1714 in Niederlangen-Hilgen, bestattet in Lathen, Tochter von Gerhard BRUNEFORT (siehe 1226) und Fenna van EIG (siehe 1227).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna Sibylla HILLING, geboren in Niederlangen-Hilgen, getauft (r.K.) am 15.04.1703 in Lathen, gestorben vor 1749 in Frackel.
Kirchliche Trauung mit 19 Jahren am 03.11.1722 in Lathen mit Johann Bernhard ROLFES, geboren um 1690 in Frackel (Religion: r.K.), gestorben vor 1749 in Frackel, Sohn von Heinrich ROLEFES.
2.
Anna Margaretha HILLING, geboren in Niederlangen-Hilgen, getauft (r.K.) am 31.05.1706 in Lathen, gestorben am 04.10.1743 in Walchum mit 37 Jahren, bestattet in Steinbild.
Kirchliche Trauung mit 24 Jahren am 14.11.1730 in Lathen mit Hermann OSTERESCH, 26 Jahre alt, Beerbter, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 26.01.1704 in Steinbild, gestorben am 19.05.1768 in Walchum mit 64 Jahren, bestattet am 21.05.1768 in Steinbild, Sohn von Hermann Dirks OSTERESCH und Anna ROLFES. Er ist wiederverheiratet mit Martha GANSEVORTH.
3.
Gerhard HILLING (Kock), geboren in Niederlangen-Hilgen, getauft (r.K.) am 23.09.1709 in Lathen, gestorben nach 1750 in Kathen, bestattet in Lathen.
Kirchliche Trauung mit 30 Jahren am 24.11.1739 in Lathen mit Anna Elisabeth KOCK, geboren (1724) in Kathen, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben nach 1750 in Kathen, bestattet in Lathen.
4.
Hermann HILLING, geboren (1698) in Niederlangen (siehe 306).
5.
Genovefa Maria HILLING, geboren (1700) in Niederlangen-Hilgen, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben nach 1750 in Niederlangen, bestattet in Lathen.
Kirchliche Trauung (1) am 02.11.1717 in Lathen mit Engelbert MEYERING, geboren um 1690 in Niederlangen, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben vor 1743 in Niederlangen, bestattet in Lathen, Sohn von Johann MEYERING.
Kirchliche Trauung (2) am 12.02.1743 in Lathen mit Hermann HÜSING (Müller), geboren (1690) in Lehe (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen, viduus. Er ist Witwer von Susanna MÜLLERS.
6.
Johann HILLING, geboren (1714) in Niederlangen-Hilgen, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben in Niederlangen-Hilgen, in delirio mortuus, bestattet am 11.02.1782 in Lathen, ledig und krank, vergleicht sich am 04.10.1752 mit seinem Neffen Claus Hilling wegen seines Kindsteils aus Hilgen und wegen Unterhalts.

614
Johann NIEDING, geboren (1675) in Lehe, getauft (r.K.) in Aschendorf, gestorben in Lehe, bestattet am 02.10.1753 in Aschendorf, Sohn von Engelke NIEDING (siehe 1228) und Margaretha KOCK (siehe 1229).
Kirchliche Trauung am 24.11.1700 in Aschendorf mit
615
Thimothea (Temmeke) HÜSING, geboren um 1675 in Lehe (Religion: r.K.), gestorben in Lehe, bestattet am 03.06.1747 in Aschendorf, Tochter von Everhard HÜSING (siehe 1230) und Anna EYßINCK (siehe 1231).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Engelke NIEDING, geboren in Lehe, getauft (r.K.) am 21.11.1701 in Aschendorf.
2.
Margaretha NIEDING, geboren in Lehe, getauft (r.K.) am 22.02.1703 in Aschendorf.
3.
Regina NIEDING, geboren in Lehe (siehe 307).
4.
Engelbert NIEDING (Schwering), Beerbter, geboren in Lehe, getauft (r.K.) am 03.04.1710 in Aschendorf, gestorben in Walchum.
Kirchliche Trauung mit 29 Jahren am 17.11.1739 in Aschendorf mit Angela SCHWEERS (Schweering), 31 Jahre alt, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 23.09.1708 in Steinbild, gestorben vor 1749, Tochter von Assuerus (Schweer) SCHWEERS und Margaretha SCHMITZ.
5.
Susanna NIEDING, geboren in Lehe, getauft (r.K.) am 11.02.1713 in Aschendorf.

616
Albert CRONE, Beerbter, geboren in Spahn, getauft (r.K.) am 22.07.1665 in Sögel, Sohn von Abel CRONEN (siehe 1232) und Christina ABELS (siehe 1233).
Verheiratet mit
617
Hempe N.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Albert CRONE, geboren in Spahn (siehe 308).

622
Heinrich HELLE, geboren (1657) in Bakerde (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Bakerde.
Kind:
1.
Maria HELLE, geboren (1695) (siehe 311).

624
Wilke DIRXEN, Beerbter.
Verheiratet mit
625
Thekla N.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann DIERKES, geboren in Wippingen (siehe 312).

636
Johann Tieken REINERS, Beerbter, geboren um 1632 in Wippingen (Religion: r.K.), gestorben am 11.09.1703 in Wippingen, bestattet am 13.09.1703 in Steinbild, urk. 1652-1679, Sohn von Tieke REINERS (siehe 1272) und Hille N (siehe 1273).
Kirchliche Trauung vor 1662 mit
637
Thekla SANDERS, geboren um 1635 in Wippingen (Religion: r.K.), gestorben am 14.03.1717 in Wippingen, Tochter von Wilcke SANDERS (siehe 1274) und Gebbeke RUITER (siehe 1275).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Wilhelm TIEKEN (Reiners), geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 04.07.1662 in Sögel.
2.
Thekla TIEKEN (Reiners), geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 08.05.1665 in Sögel.
3.
Gebbeke TIEKEN (Reiners), geboren um 1667 in Wippingen (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 19.11.1686 in Steinbild mit Heinrich HEYEN, 29 Jahre alt, geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 01.07.1657 in Steinbild, gestorben am 26.09.1723 in Wippingen mit 66 Jahren, bestattet am 27.09.1723 in Steinbild, Sohn von Johann HAYEN, Beerbter, und Arna zur WIPPINGEN.
4.
Benno TIEKEN (Reiners), geboren in Wippingen (siehe 318).
5.
Ricarda TIEKEN (Reiners), geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 18.02.1679 in Sögel, gestorben vor 1680 in Wippingen, bestattet in Sögel.
6.
Richardis TIEKEN (Reiners), geboren in Wippingen, getauft (r.K.) am 07.05.1680 in Sögel, gestorben nach 1750 in Wippingen.
Kirchliche Trauung mit 16 Jahren am 22.07.1696 in Sögel mit Bernhard BÜRSCHEN (Haskamp), 39 Jahre alt, Beerbter, geboren in Biene, getauft (r.K.) am 25.02.1657 in Lingen, gestorben nach 1719 in Wippingen, 1740 tot, Sohn von Mathias BURSCHE, Beerbter, und Alheidis BROOK. Er ist Witwer von Armengildis HASKAMP.

Generation XI
 
1184
Hermann TIBEN (Lübbers), geboren um 1610 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Niederlangen, urk. 1640-1659, Sohn von Johann Lübbers SCHRODER (Tyben) (siehe 2368) und Tibe THIEBEN (siehe 2369).
Verheiratet mit
1185
Catharina WILHOLTE, geboren um 1617 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Niederlangen. Nachname unsicher, Tochter von Coneke zu WILHOLTE (siehe 2370) und Tobe N (siehe 2371).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Georg (Jürgen) Lübbers TIBEN, geboren um 1640 in Niederlangen (siehe 592).
2.
Grete TIBEN, geboren um 1642 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1659, urk. 1659.

1196
Johann DECK (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Niederlangen.
Verheiratet mit
1197
Talle N (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Niederlangen.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna DECK, geboren um 1652 in Niederlangen (Religion: r.K.).
2.
Helena DECK, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 28.06.1656 in Lathen.
3.
Gerhard DECK, geboren um 1665 in Niederlangen (siehe 598).

1216
Johann JONNE, Beerbter u. Vogt, geboren um 1630 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Oberlangen, Sohn von Hermann JONNE (siehe 2432) und Martha LUTTEN (siehe 2433).
Kirchliche Trauung am 31.10.1656 in Lathen mit
1217
Elisabeth SCHULTE, geboren um 1630 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Oberlangen, Tochter von Hermann SCHULTE (siehe 2434) und Tobe N (siehe 2435).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Ludwig JONE, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 20.11.1657 in Lathen. Taufname: Temmeke.
Kirchliche Trauung mit 22 Jahren am 26.06.1680 in Haren mit Anna KIEPEN, geboren um 1659 in Haren (Religion: r.K.), Tochter von Alert KIEPEN und Gebbeke N.
2.
Hermann JONNE, geboren um 1659 in Oberlangen, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben vor 1668 in Oberlangen.
3.
Talke JONNE, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 30.05.1660 in Lathen.
4.
Angela JÖNNE, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 04.10.1663 in Lathen.
Kirchliche Trauung mit 26 Jahren am 29.04.1690 in Lathen mit Johann WILHOLTE, Beerbter und Müller, geboren um 1660 in Oberlangen (Religion: r.K.).
5.
Anna Margaretha JÖNEN, geboren um 1665 in Oberlangen (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung vor 1690 mit Gerhard TERHORST, Beerbter, geboren in Niederlangen-Horst, getauft (r.K.) am 06.04.1664 in Lathen, gestorben nach 1750 in Niederlangen-Horst, bestattet in Lathen, Sohn von Gerd zur HORST und Agnes N.
6.
Hermann JOENNE, geboren in Oberlangen (siehe 608).

1220
Hermann PELLE (zum Werde), Beerbter, geboren um 1630 in Eltern, getauft (r.K.) in Haselünne, gestorben nach 1657 in Heede, urk. 1652-1659, 1575 tot, 1656 mit einem Viertel des Zehnten zu Walchum belehnt, 1657 mit dem Hof Werde belehnt, Sohn von Gerd PELLE (siehe 2440) und Grete N (siehe 2441).
Kirchliche Trauung vor 1656 mit
1221
Catharina SPECKER (zum Werde), geboren (1638) in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1675 in Heede, urk. 1652-1675, 20.2.1657: Christopff Bernardt, Bischof zu Münster, Reichsfürst, Burggraf zum Stromberg und Herr zu Borkeloh, belehnt auf vorgebrachte Vollmacht den Herman zum Werde als Ehevogt seiner Frau Trineke zum Werde zu Behuf seines Schwiegervaters Jasper zum Werde mit dem Werde im Gericht und Kirchspiel Aschendorf, von dem dem Bischof jährlich 18 Schilling zu zahlen sind. Der Aussteller unterschreibt und siegelt mit dem Lehnkammersiegel. Zeugen: Diethrich Herman von Merfeldt, Kanzler, Bernardt Widenbrug und Bernardt Brummer, die letzten beiden Räte und Lizentiaten der Rechte. StAMs, C.Ass. Urkunde 2303a)
3.4.1675: Vor Alexander Jacob Reinhart, fürstlich münsterischen Richter zu Aschendorf, verkauft Catharina zum Wehrde, Witwe des Herman Pellen zum Wehrde und eheliche Tochter des verstorbenen Jaspar und Talle zum Wehrde, mit Beistand des Johan Rosz, Vogts zu Heede, und in Gegenwart ihrer ältesten Tochter Grete, ihres ältesten Sohns Johan und ihrer anderen Kinder Gerdt, Jaspar, Gebke und Hille unwiderruflich dem Frantz Wilhelm Freiherrn von Galen, Herr zu Dinklage, Enniger, Neuengraben, Heede und Borg, Erbkammerherr des Stifts Münster und Drost zu Vechta, das ihr eigentümlich zubehörige lehnrührige Erbe Werthman mit allem Zubehör. Die Verkäuferin gelobt Währschaft und setzt zum Unterpfand ihren Anteil am Walchumer Kornzehnt. Der Richter siegelt und lässt durch den Gerichtsschreiber unterschreiben. Zeugen: Diederich Remmers, substituierter Vogt, und Henrich Dulman, Schulmeister in Aschendorf. (StAMs, C.Ass, Urkunde 2450)
, Tochter von Jaspar SPECKER (zum Werde) (siehe 2442) und Talle N (siehe 2443).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Evert PELLE (zum Werde), geboren um 1654 in Heede (Religion: r.K.), gestorben in Heede, urk. 1656.
2.
Lummeke zum WERDE, geboren um 1655 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1656, urk. 1656, 1675 tot.
3.
Margaretha PELLE, geboren um 1657 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1675 in Heede.
4.
Johann PELLE, geboren um 1660 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1675.
5.
Gerd PELLE, geboren um 1662 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1675.
6.
Caspar PELLE, geboren um 1665 in Heede (siehe 610).
7.
Gebke PELLE, geboren um 1667 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1675.
8.
Hille PELLE, geboren um 1670 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1675.

1222
Everhard DECKER, Beerbter, Vogt, geboren um 1625 in Walchum (Religion: r.K.), gestorben am 30.11.1689 in Walchum, bestattet am 03.12.1689 in Steinbild, urk. 1650-1689, Sohn von Hermann Jansen DECKER (siehe 2444) und Hille BÜSSING (siehe 2445).
Kirchliche Trauung am 23.10.1650 in Steinbild mit
1223
Hille NANCKEMANN, geboren (1629) in Düthe (Religion: r.K.), gestorben am 19.09.1699 in Walchum, bestattet am 22.09.1699 in Steinbild, urk. 1650-1699, Tochter von Johann NANCKEMANN (siehe 2446) und Anna WILHOLTE (siehe 2447).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna DECKER, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 07.10.1652 in Steinbild.
Kirchliche Trauung mit 22 Jahren am 30.05.1675 in Steinbild mit Albert RUNDE (Vehrmann), 26 Jahre alt, geboren in Steinbild, getauft (r.K.) am 20.12.1648 in Steinbild, Sohn von Gerhard RUNDE (Vehrmann), Beerbter u. Fährmann, und Anna PIPER.
2.
Helena DECKER, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 17.01.1655 in Steinbild, gestorben in Lathen mit 10 Jahren, bestattet am 24.10.1665 in Lathen.
3.
Elisabeth DECKER, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 26.08.1657 in Steinbild, gestorben in Walchum.
Kirchliche Trauung mit 20 Jahren am 16.02.1678 in Steinbild mit Wilcke KRUSE, Beerbter, geboren um 1645 in Walchum (Religion: r.K.), gestorben am 11.02.1714 in Walchum, bestattet am 13.02.1714 in Steinbild, Sohn von Hermann KAMP (Kruse), Beerbter, und Anna KRUSE, Hoferbin.
4.
Catharina DECKER, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 19.10.1659 in Lathen, gestorben am 11.04.1722 in Düthe mit 62 Jahren.
Kirchliche Trauung mit 20 Jahren am 12.09.1680 in Lathen mit Hermann SCHWERING, 18 Jahre alt, Beerbter, geboren in Düthe, getauft (r.K.) am 12.12.1661 in Lathen, gestorben vor 1715 in Düthe, Sohn von Hermann SCHWERING, Beerbter, und Margaretha HILLING.
5.
Hermann DECKER, Beerbter, Vogt, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 25.10.1661 in Steinbild, gestorben am 16.02.1691 in Walchum mit 29 Jahren, bestattet am 19.02.1691 in Steinbild, 1691 praefectus.
Kirchliche Trauung mit 25 Jahren am 29.10.1686 in Steinbild mit Anna Maria HILLING, 15 Jahre alt, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 19.11.1670 in Lathen, gestorben am 21.12.1755 in Walchum mit 85 Jahren, bestattet in Steinbild, Tochter von Hermann HILLING (siehe 1224) und Sybilla NORTMANN (siehe 1225). Sie ist wiederverheiratet mit Jobst BORCHORST, wiederverheiratet mit Hermann KOCK.
6.
Johann DECKER, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 12.07.1664 in Steinbild, gestorben am 10.08.1681 in Walchum mit 17 Jahren, bestattet in Steinbild.
7.
Helena DECKER, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 25.01.1667 in Steinbild, gestorben am 03.09.1742 in Oberlangen mit 75 Jahren, bestattet in Lathen.
Kirchliche Trauung mit 19 Jahren am 04.05.1686 in Lathen mit Gerhard SCHULTE, 26 Jahre alt, Beerbter, geboren in Oberlangen, getauft (r.K.) am 03.11.1659 in Lathen, gestorben am 22.01.1725 in Oberlangen mit 65 Jahren, bestattet in Lathen, Sohn von Hermann SCHULTE und Anna HILLING.
8.
Alma Tetta DECKER, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 11.08.1669 in Steinbild, gestorben am 17.01.1746 in Ahlen mit 76 Jahren, bestattet in Steinbild.
Kirchliche Trauung vor 1693 mit Johann Wilhelm BORCHORST, Vogt, geboren (1646) (Religion: r.K.), gestorben am 01.03.1706 in Walchum, "sexagenarius circiter", bestattet am 04.03.1706 in Steinbild.
9.
Angelina DECKER, geboren in Walchum (siehe 611).
10.
Helena DECKER, geboren (1657) in Walchum (Religion: r.K.), gestorben vor 1667 in Walchum, bestattet in Steinbild.

1224
Hermann HILLING, Beerbter, geboren um 1635 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben am 06.07.1714 in Niederlangen-Hilgen, belehnt (1679, 1688, 1698) mit 1/3 des halben Lathener Zehnten, Sohn von Engelbert SCHULTE (Hilling) (siehe 2448) und Anna HILLING (siehe 2449).
Kirchliche Trauung am 04.06.1661 in Lathen mit
1225
Sybilla NORTMANN, geboren um 1643 in Wahn (Religion: r.K.), gestorben am 30.04.1701 in Niederlangen, Tochter von Thomas NORTMANN (siehe 2450) und Wobbeke von LANGEN (siehe 2451).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Nikolaus HILLING, geboren in Niederlangen (siehe 612).
2.
Hermann HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 21.07.1667 in Lathen.
Kirchliche Trauung 1698 in Aurich mit Anna Margaretha HILLING, geboren am 15.10.1680 in Aurich (Religion: ev.), Tochter von Johann HILLING und Hiske MEYELS.
3.
Anna Maria HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 19.11.1670 in Lathen, gestorben am 21.12.1755 in Walchum mit 85 Jahren, bestattet in Steinbild.
Kirchliche Trauung (1) mit 15 Jahren am 29.10.1686 in Steinbild mit Hermann DECKER, 25 Jahre alt, Beerbter, Vogt, geboren in Walchum, getauft (r.K.) am 25.10.1661 in Steinbild, gestorben am 16.02.1691 in Walchum mit 29 Jahren, bestattet am 19.02.1691 in Steinbild, 1691 praefectus, Sohn von Everhard DECKER (siehe 1222) und Hille NANCKEMANN (siehe 1223).
Kirchliche Trauung (2) vor 1692 mit Jobst BORCHORST, geboren in Lathen, getauft (r.K.) Nov. 1659 in Lathen, Sohn von Borchard zur HORST und Elske N.
Kirchliche Trauung (3) vor 1693 mit Hermann KOCK, geboren in Kathen, getauft (r.K.) am 06.06.1661 in Lathen, Sohn von Jacob KOCK (siehe 2458) und Anna Helena SCHULTE (siehe 2459).
4.
Judith HILLING, geboren um 1672 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben am 23.10.1730 in Düthe.
Kirchliche Trauung am 29.06.1688 in Lathen (Ehevertrag) mit Hermann WATERLOH, 31 Jahre alt, Beerbter, geboren in Düthe, getauft (r.K.) am 22.05.1657 in Lathen, gestorben am 03.11.1742 in Düthe mit 85 Jahren, Sohn von Wilcke WATERLOH, Beerbter, und Wobbeke BRÜNING.
5.
Thekla HILLING, geboren um 1675 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1705 in Papenburg, 1705 vidua, Eltern unsicher.
Kirchliche Trauung (1) vor 1705 mit N N, gestorben vor 1705.
Kirchliche Trauung (2) am 13.02.1705 in Papenburg mit Hermann Conrad NANCKEMANN, 37 Jahre alt, Kolonist, geboren in Düthe, getauft (r.K.) am 22.12.1667 in Lathen, gestorben in Papenburg mit 53 Jahren, bestattet am 18.05.1721 in Papenburg, Sohn von Hermann NANCKEMANN, Beerbter, und Thalke HILLING. Er ist Witwer von Pfenne GERKE, wiederverheiratet mit Hesta WÜBBEN.
6.
Margaretha Sybilla HILLING, geboren um 1678 in Niederlangen-Hilgen, getauft (r.K.) in Lathen, gestorben am 08.05.1756 in Emsbüren, bestattet in Emsbüren.
Kirchliche Trauung am 13.11.1699 in Lathen mit Egbert STOVERMANN, Kaufhändler u. Vorsteher, geboren (1669) in Emsbüren (Religion: r.K.), gestorben am 01.06.1760 in Emsbüren, bestattet in Emsbüren, Sohn von Everhard STOVERMANN und Margaretha N.
7.
Margaretha Catharina HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 05.05.1683 in Lathen, gestorben vor 1740 in Sögel.
Kirchliche Trauung 1703 in Lathen mit Bernhard von LANGEN, Beerbter, geboren in Sögel, getauft (r.K.) am 07.11.1674 in Sögel, gestorben in Sögel mit 43 Jahren, bestattet am 17.06.1718 in Sögel, Sohn von Johann von LANGEN, Beerbter, und Hildegardis TEPEN.
8.
Thomas HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 05.04.1684 in Lathen.
9.
Christoph Anton HILLING, Brinksitzer, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) Mai 1688 in Lathen, gestorben am 06.07.1753 in Niederlangen, bestattet in Lathen.
Kirchliche Trauung am 19.05.1711 in Lathen mit Margaretha Catharina GRÖNNINGER, geboren (1679) in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Niederlangen, Tochter von Johann GRÖNNINGER, Beerbter, und Lummeke N.

1226
Gerhard BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren um 1635 in Brunefort (Religion: r.K.), gestorben in Brunefort, bestattet am 03.02.1676 in Sögel, Sohn von Gerhard BRUNEFORT (siehe 2452) und Thekla ALBERS (siehe 2453).
Kirchliche Trauung um 1660 mit
1227
Fenna van EIG, gestorben nach 1686 in Brunefort.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gerhard BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren in Brunefort, getauft (r.K.) am 08.05.1663 in Sögel.
Kirchliche Trauung mit 26 Jahren am 13.11.1689 in Sögel mit Gesina JANSEN (Religion: r.K.).
2.
Albert BRUNEFORT (Woesthaus), Beerbter, geboren in Brunefort, getauft (r.K.) am 23.03.1667 in Sögel, gestorben 1740/43 in Waldhöfe, bestattet in Sögel.
Kirchliche Trauung mit 31 Jahren am 01.11.1698 in Sögel mit Genovefa WOESTHAUS, 33 Jahre alt, Hoferbin, geboren in Waldhöfe, getauft (r.K.) am 09.02.1665 in Sögel, gestorben am 06.08.1748 in Waldhöfe mit 83 Jahren, bestattet in Sögel, Tochter von Wilke WOESTHAUS, Beerbter, und Lucretia N.
3.
Thekla BRUNEFORT, geboren in Brunefort (siehe 613).
4.
Rudolf BRUNEFORT, geboren in Brunefort, getauft (r.K.) am 17.02.1675 in Sögel.

1228
Engelke NIEDING, geboren (1651) in Lehe (Religion: r.K.), gestorben in Lehe, bestattet am 02.10.1705 in Aschendorf, urk. 1652-1688, Sohn von Johann N (Nieding) (siehe 2456) und Margaretha N (siehe 2457).
Kirchliche Trauung am 27.06.1675 in Aschendorf mit der 22-jährigen
1229
Margaretha KOCK, geboren in Kathen, getauft (r.K.) am 13.11.1652 in Lathen, Tochter von Jacob KOCK (siehe 2458) und Anna Helena SCHULTE (siehe 2459).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann NIEDING (Cordes), Kötter, geboren (1691) in Lehe (Religion: r.K.), gestorben in Lehe, bestattet am 01.09.1757 in Aschendorf.
Kirchliche Trauung am 31.05.1724 in Aschendorf mit Margaretha CORDES, 30 Jahre alt, Hoferbin, geboren in Lehe, getauft (r.K.) am 03.04.1694 in Aschendorf, gestorben am 26.05.1781 in Lehe mit 87 Jahren, bestattet in Aschendorf, Tochter von Johann WIBOLTS (Cordes), Kötter, und Susanna CORDES, Hoferbin.
2.
Johann NIEDING, geboren (1675) in Lehe (siehe 614).

1230
Everhard HÜSING, Beerbter, geboren (1639) in Lehe (Religion: r.K.), gestorben am 01.03.1721 in Lehe, bestattet in Aschendorf, Sohn von Detert HÜSING (siehe 2460) und Hille N (siehe 2461).
Verheiratet mit
1231
Anna EYßINCK.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Thimothea (Temmeke) HÜSING, geboren um 1675 in Lehe (siehe 615).
2.
Johann HÜSING (Evers), Brinksitzer, geboren um 1680 in Lehe (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung (1) am 07.06.1707 in Dörpen mit Tarsilla (Thekla) HINRICHS, 23 Jahre alt, geboren in Dörpen, getauft (r.K.) am 18.08.1683 in Dörpen, Tochter von Heinrich LUCASSEN (Evers), Brinksitzer, und Margaretha EVERS.
Verheiratet (2) mit Phenenna N (Religion: r.K.).
3.
Detert HÜSING, Beerbter, geboren in Lehe, getauft (r.K.) am 03.02.1681 in Aschendorf, gestorben in Lehe mit 56 Jahren, bestattet am 17.10.1737 in Aschendorf.
Kirchliche Trauung mit 22 Jahren am 25.10.1703 in Aschendorf mit Thalia SCHWAGMANN, geboren um 1677 in Lehe (Religion: r.K.), gestorben in Lehe, bestattet am 29.04.1740 in Aschendorf, Tochter von Eycke SCHWAGMANN, Beerbter, und Angela HEßLING.

1232
Abel CRONEN, Beerbter, geboren um 1640 in Spahn (Religion: r.K.), Sohn von Abel CRONE (siehe 2464).
Kirchliche Trauung vor 1662 mit
1233
Christina ABELS, geboren in Wippingen (Religion: r.K.), gestorben nach 1676 in Spahn.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Albert CRONE, geboren in Spahn (siehe 616).

1272
Tieke REINERS, Beerbter, geboren um 1605 in Wippingen (Religion: ev.), gestorben nach 1652 in Wippingen, urk. 1652.
Verheiratet mit
1273
Hille N, gestorben nach 1652 in Wippingen, urk. 1652.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bene REINERS, geboren um 1630 in Wippingen (Religion: r.K.), gestorben nach 1652, urk. 1652.
2.
Johann Tieken REINERS, geboren um 1632 in Wippingen (siehe 636).

1274
Wilcke SANDERS, Beerbter, geboren um 1595 in Wippingen (Religion: ev.), gestorben nach 1652 in Wippingen, urk. 1652.
Verheiratet mit
1275
Gebbeke RUITER, geboren um 1600 in Dörpen (Religion: ev.), gestorben nach 1652 in Wippingen, urk. 1652, Tochter von Johann Hermans REUTER (siehe 2550).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Wilcke SANDERS, Beerbter, geboren um 1625 in Wippingen (Religion: r.K.), gestorben in Wippingen, bestattet am 29.01.1664 in Sögel, urk. 1652-1664.
Kirchliche Trauung nach 1652 mit Ricke N (Religion: r.K.), gestorben in Wippingen, bestattet am 03.10.1679 in Sögel. Sie ist wiederverheiratet mit Christian CLAßEN.
2.
Bene SANDERS, geboren um 1627 in Wippingen (Religion: r.K.), gestorben nach 1652.
3.
Thekla SANDERS, geboren um 1635 in Wippingen (siehe 637).

Generation XII
 
2368
Johann Lübbers SCHRODER (Tyben), geboren um 1575 in Dersum (Religion: ev.), gestorben vor 1631 in Niederlangen, urk. 1608, 1631 tot, Sohn von Lübbert SCHRODER (siehe 4736) und N N (siehe 4737).
Kirchliche Trauung vor 1608 mit
2369
Tibe THIEBEN, geboren um 1575 in Niederlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1643 in Niederlangen, urk. 1608-um 1643, 1659 tot, "Ich Arendt Schwencke zum Friesenbergk verordneter und beeidter Richter zu Dute bekundte hiemitt das fur mich erschienen ihn den gerichte der ersamer Claweß Hillingk undt gerichtlich zu erkennen geben das ehr undt seine vruwe derselbst zum Nieder Langen eine Haußstette durch einen Thieben Berendt genandt geraume Zeit bewohnen laßen und mehr gemelte Berendts ehliche und naturliche tochter Thieben ahn einen Johan Schroder von Dersum verheirat die gleich fals gemelte Wohnstette von ihme Claweßen erlanget und den gewin ahn sich gepracht. Dabei ferner wegen diensts befreiung die furstl. Herrn Amptleute undt rechnungs belangett undt erhalten das gemeltte Eheleute angezogner befreiung iegen jehrliche urkundt ermechtiget wurden das demnach gedachter Claweß Hillingk als eigenthumbe der haußstette bewilligt undt nachgeben vorg. Wohnung iegen gerute diensts befreiung mitt einer jehrlichen urkundt zu belagen, die ehr für sich undt seine Erben stets und alle zeitt davon erstatten zu laßen versprochen und angelobet hab ich Richter vorg. aUff sein beger iegenwertigen Schein hir uber gefertigt undt mitt gewonliche dieses gerichtes Ingesegell bekrefftiget dabei zu zeugen ahn undt über die wurdigen Herrn Johannes Weßelingk zu Lathen undt Matteß Wenker [?] zum Friesenbergk pastor undt vicarius. Actum et signatum den 12 Jannuarij Anno 1608
Arendt Schwencke mein handt
[Siegel ab]"
, Tochter von Berndt TIBEN (siehe 4738) und Stine N (siehe 4739).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann TIBEN (Lübbers), geboren um 1610 in Niederlangen (siehe 1184).

2370
Coneke zu WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1590 in Oberlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1646 in Oberlangen, urk. 1631-1646, 1659 tot, 1640: "Empfanget 7 1/2 tonne zehenden, tragtt dieselbe zu lehn von H. Bischopffe zu Oßnabrugh. Ist noch ahn die 500 thr. schuldig, die ehr verrenthen mueß", Sohn von Jürgen zu WILHOLTE (siehe 4740).
Verheiratet mit
2371
Tobe N.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Angelina WILHOLTE, geboren um 1615 in Wilholte (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Altharen-Osteresch.
Kirchliche Trauung vor 1638 mit Gerhardus FREESEN (Wilmes), Colonus zum Osteresche, geboren um 1612 in Roswinkel (Religion: ev.), gestorben nach 1659 in Altharen-Osteresch, Sohn von Johann VRIESE, Beerbter, und N N.
2.
Catharina WILHOLTE, geboren um 1617 in Oberlangen (siehe 1185).
3.
Johann zu WILHOLTE, Beeerbter, geboren um 1620 in Wilholte (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Wilholte.
Verheiratet mit Elske N, gestorben nach 1659 in Wilholte.
4.
Jürgen zu WILHOLTE, geboren um 1622 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben am 20.02.1696 in Niederlangen, bestattet in Lathen.
Kirchliche Trauung am 01.11.1653 in Lathen mit Gebbeke MEYERING, geboren um 1623 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1670 in Wilholte, Tochter von Johann TON HUSEN (Meyeringk), Beerbter, und N MEYERING, Hoferbin.
5.
Gebbeke Concken WILHOLTE, geboren um 1625 in Wilholte (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 14.02.1649 in Wesuwe mit Lubbert MERSCHMÖLLER, Wasser- und Windmüller, Eigenhöriger, geboren (1616) in Altharen (Religion: r.K.), gestorben am 28.04.1668 in Altharen, "zu doithe gequettet in seiner Mollen", Sohn von Hermann MERSCHMÖLLER, Wasser- und Windmüller, Eigenhöriger, und Geseke N.
6.
Thekla WILHOLTE, geboren um 1627 in Wilholte (Religion: r.K.), gestorben nach 1672 in Niederlangen, bestattet in Lathen.
Kirchliche Trauung am 09.11.1655 in Lathen mit Johann SCHOMAKER, Brinksitzer u. Schuster, geboren um 1625 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1672 in Niederlangen, 1690 tot, Sohn von Sievert SCHOMAKER, Brinksitzer u. Schuster, und Anna N. Er ist Witwer von Helena N.

2432
Hermann JONNE, Beerbter u. Vogt, geboren um 1600 in Oberlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1659 in Oberlangen, urk. 1631-1659, Sohn von Hermann JÖNNE (siehe 4864).
Verheiratet mit
2433
Martha LUTTEN, geboren um 1605 in Oberlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1659 in Oberlangen, urk. 1659.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann JONNE, geboren um 1630 in Oberlangen (siehe 1216).
2.
Evert JONNE, geboren um 1632 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1660 in Oberlangen.

2434
Hermann SCHULTE, Beerbter, geboren um 1600 in Oberlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1659 in Oberlangen, urk. 1659.
Verheiratet mit
2435
Tobe N, gestorben nach 1659 in Oberlangen, urk. 1659.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Elisabeth SCHULTE, geboren um 1630 in Oberlangen (siehe 1217).

2440
Gerd PELLE, Beerbter, geboren um 1605 in Eltern (Religion: ev.), gestorben nach 1652 in Eltern, urk. 1652.
Verheiratet mit
2441
Grete N, gestorben nach 1652 in Eltern, urk. 1652.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann PELLE (zum Werde), geboren um 1630 in Eltern (siehe 1220).

2442
Jaspar SPECKER (zum Werde), Beerbter, geboren um 1600 in Heede (Religion: ev.), gestorben 1656 in Heede, urk. 1632-1656, 1632-1651 belehnt mit 1/4 des Zehnten von Walchum, Sohn von Johann SPECKER (siehe 4884) und N zum WERDE (siehe 4885).
Kirchliche Trauung vor 1632 mit
2443
Talle N, gestorben nach 1656 in Heede, urk. 1652-1656.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Catharina SPECKER (zum Werde), geboren (1638) in Heede (siehe 1221).
2.
Margaretha SPECKER, geboren (1632) in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1656, urk. 1652-1656.
3.
Elisabeth SPECKER, geboren (1634) in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1652, urk. 1652.

2444
Hermann Jansen DECKER, Beerbter, Vogt u. Frohne, geboren um 1590 in Walchum (Religion: ev.), gestorben nach 1643 in Walchum, urk. 1621-um 1643, 1645 tot, bezahlt 1620 Strafe weil er mit etlichen Eingesessenen am Michaelistag Roggen nach der Bourtange gefahren hat und wegen Körperverletzung von Egbert Roeden, Sohn von Johann DECKER (siehe 4888) und Engel N (siehe 4889).
Kirchliche Trauung vor 1626 mit
2445
Hille BÜSSING, geboren um 1600 in Dersum (Religion: ev.), gestorben in Walchum, bestattet am 13.05.1657 in Steinbild, urk. 1626-1656, 1645 "Wittibe Vogtinne", Tochter von Wolbert BUEßINGK (siehe 4890).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Everhard DECKER, geboren um 1625 in Walchum (siehe 1222).

2446
Johann NANCKEMANN, Halbbrinksitzer, geboren um 1590 in Düthe (Religion: ev.), gestorben nach 1663 in Lathen, urk. 1624-1663, zieht während des 30-jährigen Krieges nach Lathen, verpachtet seinen Hof in Düthe (1640 ist Rotger Haußmann der Pächter) und wohnt im Haus seiner Schwiegereltern in Lathen, kauft 1629 von Alma geb. Plettenberg, Witwe Brawen zum Campe, den sogenannten Nanckemans-Zehnt (Haus Dankern, Urkunde 27); vor dem Notar Theodor Dirxen zahlt Otto Nagel Brawe, Erbgesessener zum Kampe und Burgmann zu Quakenbrück, dem Zeller Johan Nanckemann und Sohn Hermann von Nanckemans Erbe zu Düthe den Kaufpreis des 1629 April 10 irrtümlich ohne herrlichen Konsens verkauften Zehnten über Nanckemans Erbe zurück. (Haus Dankern, Urkunde 38), Sohn von Hermann NANCKEMANN (siehe 4892) und Lumke N (siehe 4893).
Kirchliche Trauung am 13.06.1624 in Lathen. Ehevertrag mit
2447
Anna WILHOLTE, geboren um 1605 in Lathen (Religion: ev.), gestorben nach 1659 in Lathen, urk. 1624-1659, Tochter von Hermann WILHOLTE (siehe 4894) und Hille LANGEN (siehe 4895).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann NANCKEMANN, geboren um 1625 in Lathen (Religion: r.K.), gestorben nach 1679 in Lathen, urk. 1659-1679.
Kirchliche Trauung vor 1667 mit Margaretha N, gestorben nach 1679 in Lathen.
2.
Hille NANCKEMANN, geboren (1629) in Düthe (siehe 1223).
3.
Hermann NANCKEMANN, Beerbter, geboren (1630) in Lathen (Religion: r.K.), gestorben in Düthe, bestattet am 04.09.1711 in Lathen.
Kirchliche Trauung am 06.07.1653 in Lathen mit Thalke HILLING, geboren um 1627 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben am 16.06.1703 in Düthe, bestattet in Lathen, Tochter von Engelbert SCHULTE (Hilling) (siehe 2448) und Anna HILLING (siehe 2449).

2448
Engelbert SCHULTE (Hilling), Beerbter, geboren um 1595 in Lathen? oder Ksp. Bokeloh (Religion: ev.), gestorben in Niederlangen-Hilgen, bestattet am 13.12.1670 in Lathen, "die 13xbris sepultus Engelbert then Hilgen in Lathen pro quo Annuae Preces" (Vermerk im Kirchenbuch Bokeloh, wo ein Jahrgedächtnis verzeichnet ist.), urk. 1626-1659, bezahlt 1629 Strafe, weil er Johann Meyerinck mit einer Forke verwundet hat; 1645:"ist zimblichen vermogens", besitzt den halben Zehnten zu Tinnen, hat alle zwei Jahre etwa 3 Tonnen Zehnteinkünfte in Lathen und bewirtschaftet das Armenland (4 Vierup: ca 1 ha), wofür er jährlich ein "Achtentheil Butter" an die Armen abgibt.
Kirchliche Trauung 1626, vor 5.4. Ehefrau ist
2449
Anna HILLING, Hoferbin, geboren um 1595 in Niederlangen-Hilgen (Religion: ev.), gestorben nach 1659 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1623-1659, Michaelis 1623 quittiert die Witwe Anneke von Langen geb. Hilling für das Kleidergeld für den Richter, (StaOS Dep 62 b Nr. 782), klagt 1624/25 mit ihrem Vater gegen die Eingesessenen von Düthe und gegen Joh. Einhaus, Tochter von Nikolaus HILLING (siehe 4898) und Geseke N (siehe 4899).
Kirchliche Trauung (1) um 1620 mit Caspar von LANGEN, Richter in Düthe, geboren um 1593 in Lathen (Religion: ev.), gestorben 1623 in Lathen, vor Michaelis (29.09), bewirbt sich 1617 um das Richteramt in Düthe, wird aber übergangen und erst am 22.1.1622 nach dem Tode des Richters Franziskus Molanus bestallt, wird mit Schwester Mette (als Erben ihres Vaters) von Georg Nagel in Meppen auf Zahlung von 810 Rtl, aus 7 Obligationen von 1590-1611 verklagt, der Prozess wird 1613-1615 vor dem weltlichen Hofgericht in Münster und 1616-1620 vor dem Reichskammergericht geführt (NLA OS Rep 900 Nr. 650). Sohn von Johann Bernd von LANGEN (siehe 9790) und Elisabeth von SCHWENCKE.
Kirchliche Trauung (2) 1626, vor 5.4. Ehemann ist Engelbert SCHULTE (Hilling) (siehe 2448).
Aus der zweiten Ehe stammen:
1.
Thalke HILLING, geboren um 1627 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben am 16.06.1703 in Düthe, bestattet in Lathen.
Kirchliche Trauung am 06.07.1653 in Lathen mit Hermann NANCKEMANN, Beerbter, geboren (1630) in Lathen (Religion: r.K.), gestorben in Düthe, bestattet am 04.09.1711 in Lathen, Sohn von Johann NANCKEMANN (siehe 2446) und Anna WILHOLTE (siehe 2447).
2.
Margaretha HILLING, geboren um 1628 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben in Düthe.
Kirchliche Trauung am 15.11.1654 in Lathen mit Hermann SCHWERING, Beerbter, geboren um 1624 in Düthe (Religion: r.K.), gestorben nach 1677 in Düthe, urk. 1659-1677, Sohn von Hermann SCHWERING, Beerbter, und Rixe N.
3.
Anna HILLING, geboren um 1633 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 12.11.1658 in Lathen mit Hermann SCHULTE, geboren um 1630 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben am 06.07.1689 in Oberlangen, Sohn von Hermann SCHULTE, Beerbter, und Tobe N.
4.
Hermann HILLING, geboren um 1635 in Niederlangen-Hilgen (siehe 1224).

2450
Thomas NORTMANN, Beerbter, geboren um 1610 in Wahn (Religion: ev.), gestorben in Wahn, bestattet am 02.09.1678 in Sögel, oder 25.8.1687, Sohn von Bernd NORTMANN (siehe 4900).
Verheiratet mit
2451
Wobbeke von LANGEN, geboren um 1612 in Wahn (Religion: ev.), gestorben am 25.08.1687 in Wahn, bestattet in Sögel, Tochter von Nikolaus von LANGEN (siehe 4902).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bernhard NORTMANN, geboren um 1640 in Wahn (Religion: r.K.), gestorben nach 1677 in Sögel.
Kirchliche Trauung am 08.11.1673 in Sögel mit Anna LEHMHAUS, geboren um 1635 in Sögel-Waldhöfe (Religion: r.K.), gestorben in Sögel, bestattet am 16.06.1681 in Sögel, Tochter von Nikolaus LEHMHAUS, Beerbter, und Talcke N. Sie ist Witwe von Lambert NIEMANN.
2.
Sybilla NORTMANN, geboren um 1643 in Wahn (siehe 1225).
3.
Georg (Jürgen) NORTMANN (Sanders), geboren um 1645 in Wahn (Religion: r.K.), gestorben in Wippingen, bestattet am 23.10.1711 in Sögel.
Kirchliche Trauung am 02.11.1674 in Sögel mit Gebbeke (Genovefa) SANDERS, geboren um 1653 in Wippingen (Religion: r.K.), gestorben in Wippingen, bestattet am 19.12.1708 in Sögel, Tochter von Wilcke SANDERS, Beerbter, und Ricke N.
4.
Brigitta NORTMANN, geboren um 1647 in Wahn (Religion: r.K.), gestorben am 25.05.1689 in Sögel, bestattet in Sögel.
Kirchliche Trauung am 06.11.1667 in Sögel mit Hermann von MÜNSTER, Beerbter, geboren um 1630 in Sögel (Religion: r.K.), gestorben am 23.11.1680 in Sögel, bestattet in Sögel, 1662 von Anton Günther von Schwencke belehnt mit dem Hof Münstermann, Sohn von Gerhard von MÜNSTER, Beerbter, und Taleke N.
5.
Margaretha NORTMANN, geboren um 1655 in Wahn (Religion: r.K.), gestorben in Sögel, bestattet am 15.08.1715 in Sögel.
Kirchliche Trauung am 18.06.1680 in Sögel mit Johann NIEMANN, Beerbter u. Gerichtsschöffe, geboren um 1655 in Sögel (Religion: r.K.), gestorben in Sögel, bestattet am 02.05.1717 in Sögel, Sohn von Lambert NIEMANN, Beerbter, und Anna LEHMHAUS.

2452
Gerhard BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren um 1610 in Brunefort (Religion: ev.), gestorben am 24.11.1676 in Brunefort, Sohn von N BRUNEFORT (siehe 4904).
Kirchliche Trauung um 1640 mit
2453
Thekla ALBERS, geboren um 1615 (Religion: r.K.), gestorben am 25.01.1684 in Brunefort, Tochter von Johann ALBERS (siehe 4906).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gerhard BRUNEFORT, geboren um 1635 in Brunefort (siehe 1226).
2.
Thekla BRUNEFORT, geboren um 1636 in Klein-Stavern (Religion: r.K.), gestorben nach 1652, urk. 1652.
3.
Albert BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren um 1637 in Brunefort (Religion: r.K.), gestorben nach 1676 in Brunefort.
Kirchliche Trauung am 22.09.1665 in Sögel. Dispens wegen Blutsverwandtschaft mit Columbina PRANGER, geboren um 1645 in Groß-Stavern (Religion: r.K.), gestorben nach 1676 in Groß-Stavern, Tochter von Hermann PRANGER, Beerbter, und Emerentiana N.
4.
Temmeke BRUNEFORT, geboren um 1639 in Klein-Stavern (Religion: r.K.), gestorben nach 1652 in Klein-Stavern.
5.
Benno BRUNEFORT, geboren um 1640 in Brunefort (Religion: r.K.), gestorben in Brunefort, bestattet am 24.11.1688 in Sögel.
Kirchliche Trauung am 26.06.1668 in Sögel mit Anna ROTTMAN, geboren um 1645 in Stavern (Religion: r.K.), gestorben in Brunefort, Tochter von Bene ROTTMAN, Beerbter, und Gebbe N.
6.
Johann BRUNEFORT, geboren um 1642 in Brunefort (Religion: r.K.), gestorben in Brunefort.
Kirchliche Trauung am 13.02.1668 in Sögel. Dispens wegen Blutsverwandtschaft 3. Grades mit Hildegard MÖDDEN, geboren um 1645 in Klein-Stavern (Religion: r.K.), gestorben in Brunefort, Tochter von Johann MÖDDEN, Beerbter, und Catharina N.

2456
Johann N (Nieding), Beerbter, geboren um 1620, gestorben nach 1672 in Lehe, urk. 1651-1672, erwirbt das 1622/24 gewüstete Erbe Nieding.
Kirchliche Trauung vor 1645 mit
2457
Margaretha N, geboren um 1625, gestorben nach 1672 in Lehe, urk. 1651-1672.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann NIEDING (Schade), Beerbter, geboren um 1653 in Lehe (Religion: r.K.), gestorben am 21.11.1709 in Bokel, bestattet in Aschendorf, urk. 1656-1672.
Kirchliche Trauung (1) vor 1678 mit Anna N, gestorben vor 1694 in Lehe.
Kirchliche Trauung (2) am 28.10.1694 in Aschendorf mit Christina SCHADE, geboren um 1675 in Bokel (Religion: r.K.), gestorben nach 1707 in Bokel, Tochter von Lubbert HERMES (Schade) und Angela SCHADE.
2.
Geseke NIEDING, geboren um 1658 in Lehe (Religion: r.K.), gestorben nach 1682 in Lehe.
Kirchliche Trauung vor 1682 mit Wübbelt EVERS, geboren in Lehe (Religion: r.K.), gestorben nach 1682 in Lehe.
3.
Hermann NIEDING, geboren um 1660 in Lehe (Religion: r.K.), gestorben nach 1695.
Kirchliche Trauung am 15.02.1695 in Aschendorf mit Margaretha (Reinicke) GERDIS, geboren (1667) (Religion: r.K.), gestorben nach 1750 in Lehe.
4.
Maria NIEDING, geboren um 1665 in Lehe (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung vor 1693 mit Leffert SCHULTE, geboren um 1658 in Lehe (Religion: r.K.), gestorben in Lehe, Sohn von Leffert SCHULTE und Elßke N.
5.
Gebbeke NIEDING, geboren (1649) in Lehe (Religion: r.K.), gestorben am 27.10.1703 in Lehe.
Kirchliche Trauung vor 1668 mit Eilert Lubbens zum SANDE, Beerbter, geboren (1639) in Lehe (Religion: r.K.), gestorben in Lehe, bestattet am 02.09.1699 in Aschendorf, urk. 1652-1672, Sohn von Lubbert zum SANDE, Beerbter, und Catharina Lampen MEYER.
6.
Anneke NIEDING, geboren (1645) in Lehe (Religion: r.K.), gestorben nach 1656.
7.
Talcke NIEDING, geboren (1647) in Lehe (Religion: r.K.), gestorben nach 1656 in Lehe.
8.
Engelke NIEDING, geboren (1651) in Lehe (siehe 1228).

2458
Jacob KOCK, Beerbter, geboren um 1625 in Lathen (Religion: r.K.), gestorben nach 1667 in Kathen, bestattet in Lathen, stiftet um 1655 einen Tabernakel für die Lathener Kirche, Sohn von Christopher KOCK (siehe 4916) und Thekla N (siehe 4917).
Kirchliche Trauung vor 1652 mit
2459
Anna Helena SCHULTE, geboren um 1630 in Kathen (Religion: r.K.), gestorben nach 1667 in Kathen, bestattet in Lathen, Tochter von Johann SCHULTE (siehe 4918) und Margaretha N (siehe 4919).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Margaretha KOCK, geboren in Kathen (siehe 1229).
2.
Nikolaus KOCK, Beerbter, geboren in Kathen, getauft (r.K.) 1654 in Lathen, zwischen 14.6. und 6.9. Gestorben in Kathen.
Kirchliche Trauung am 28.10.1687 in Lathen mit Elisabeth LEHMHAUS, 23 Jahre alt, geboren in Sögel-Waldhöfe, getauft (r.K.) am 15.04.1664 in Sögel, gestorben in Kathen, Tochter von Heinrich LEHMHAUS, Beerbter, und Anna HOLTMANN.
3.
Christopher KOCK, geboren in Kathen, getauft (r.K.) am 15.09.1657 in Lathen.
4.
Hermann KOCK, geboren in Kathen, getauft (r.K.) am 06.06.1661 in Lathen.
Kirchliche Trauung vor 1693 mit Anna Maria HILLING, geboren in Niederlangen, getauft (r.K.) am 19.11.1670 in Lathen, gestorben am 21.12.1755 in Walchum mit 85 Jahren, bestattet in Steinbild, Tochter von Hermann HILLING (siehe 1224) und Sybilla NORTMANN (siehe 1225). Sie ist Witwe von Hermann DECKER, zuvor verheiratet mit Jobst BORCHORST.
5.
Adelheid KOCK, geboren in Kathen, getauft (r.K.) am 24.06.1663 in Lathen, gestorben in Frackel mit 63 Jahren, bestattet am 04.04.1727 in Lathen.
Kirchliche Trauung vor 1690 mit Engelbert ARENS, Halbbeerbter, geboren um 1670 in Frackel (Religion: r.K.), gestorben nach 1703 in Frackel, urk. 1695, Sohn von Johann ARENS, Halbbeerbter, und N N.
6.
Angela KOCK, geboren in Kathen, getauft (r.K.) am 15.07.1667 in Lathen.
Kirchliche Trauung mit 22 Jahren am 19.11.1689 in Lathen mit Johann KATMANN, Brinksitzer, geboren um 1650 in Kathen (Religion: r.K.), Sohn von Hermann Jansen KATMANN, Brinksitzer, und Thekla N.
7.
Catharina Elisabeth KOCK, geboren in Kathen, getauft (r.K.) am 13.01.1668 in Lathen.

2460
Detert HÜSING, Beerbter, geboren um 1610 in Lehe (Religion: ev.), gestorben nach 1656 in Lehe, urk. 1651-1656, Sohn von Bene HÜSING (siehe 4920) und N N (siehe 4921).
Kirchliche Trauung vor 1639 mit
2461
Hille N, gestorben nach 1656 in Lehe, urk. 1651-1656.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Everhard HÜSING, geboren (1639) in Lehe (siehe 1230).

2464
Abel CRONE (Religion: r.K.).
Kinder:
1.
Abel CRONEN, geboren um 1640 in Spahn (siehe 1232).
2.
Thekla Abels CRONE, geboren um 1650 in Spahn (Religion: r.K.), gestorben am 30.04.1724 in Wippingen, bestattet am 02.05.1724 in Steinbild.
Kirchliche Trauung am 06.05.1674 in Steinbild mit Johannes FRERCKES, Beerbter, geboren (1645) in Wippingen (Religion: r.K.), gestorben am 25.04.1724 in Wippingen, bestattet in Steinbild, Sohn von Arnold Frerichs zur WIPPINGEN und Elsa N.

2550
Johann Hermans REUTER, Kötter u. Schmied, geboren um 1565 in Dörpen (Religion: ev.), gestorben nach 1631 in Dörpen, urk. 1606-1631, bezahlt 1620 Strafe, weil er Johann Deiters verwundet hat, Sohn von Hermann REUTER (siehe 5100) und Lueke van SCHUTTORP (siehe 5101).
Kinder:
1.
Johann RÜTHER, Kötter u. Schmied, geboren um 1590 in Dörpen (Religion: ev.), gestorben am 16.01.1670 in Dörpen, urk. 1640-1659, 1659 "beÿ die seibentzeich iahren".
Kirchliche Trauung (1) um 1620 mit N N (Religion: r.K.), gestorben um 1623 in Dörpen.
Kirchliche Trauung (2) vor 1625 mit Talcke N, gestorben nach 1659 in Dörpen, urk. 1652-1659.
2.
Gebbeke RUITER, geboren um 1600 in Dörpen (siehe 1275).

Generation XIII
 
4736
Lübbert SCHRODER, geboren um 1550 in Dersum (Religion: ev.), gestorben nach 1568 in Dersum, wohl 1568 Knecht bei Henrich Willen, Sohn von Johann SCHRODER (siehe 9472) und Gebbeke N (siehe 9473).
Verheiratet mit
4737
N N, gestorben nach 1568.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann Lübbers SCHRODER (Tyben), geboren um 1575 in Dersum (siehe 2368).

4738
Berndt TIBEN, geboren um 1540 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Niederlangen, urk. 1568, Sohn von N TIBEN (siehe 9476).
Verheiratet mit
4739
Stine N, gestorben nach 1568 in Niederlangen, urk. 1568.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Tibe THIEBEN, geboren um 1575 in Niederlangen (siehe 2369).

4740
Jürgen zu WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1560 in Oberlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1606 in Oberlangen, urk. 1606, Sohn von Everdt zu WILHOLTE (siehe 9480) und Cunneke N (siehe 9481).
Kind:
1.
Coneke zu WILHOLTE, geboren um 1590 in Oberlangen (siehe 2370).

4864
Hermann JÖNNE, Beerbter u. Frohne, geboren um 1570 in Oberlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1606 in Oberlangen, urk. 1599-1606, Sohn von Hermann JÖNNE (siehe 9728) und Gebbe N (siehe 9729).
Kind:
1.
Hermann JONNE, geboren um 1600 in Oberlangen (siehe 2432).

4884
Johann SPECKER, Beerbter, geboren um 1575 in Steinbild (Religion: ev.), gestorben vor 1632 in Heede, urk. 1593-1613, 1632 tot, 1693-1613 belehnt mit 1/4 des Zehnten von Walchum, "Dem 24 Martij Anno [15]99 Johann Specker, in beiwesen seines Stiffvatern, Mencke Becker, bekannt schuldich Johan Langen Custern zu Lathen, zweihundert thaler, den thaler zu funfzehn schapffen, gelent geltt, Dafur gelobt jehrlichen zins, drei molt Roggen, aus seinem halben freien unvorpfendten zehnten zu Walchum, In itzigen Neun und neuntzigsten Jahr, alsvorth anzugehn, mit verpflichtung den zehnten von dannen nit zuverrucken, ehe unnd bevor solche drei molt Roggen bezaltt. Terminus solutionis capitalis summae fastelabend, die lößkundigung einer dem andren zuthun, ein viertel jahr zuvor.", Sohn von Jaspar SPECKER (siehe 9768) und N N (siehe 9769).
Verheiratet mit
4885
N zum WERDE, geboren um 1580 in Heede (Religion: ev.), Tochter von Johann zum WERDE (siehe 9770).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jaspar SPECKER (zum Werde), geboren um 1600 in Heede (siehe 2442).

4888
Johann DECKER, Beerbter, Frohne, geboren um 1560 in Walchum (Religion: r.K.), gestorben nach 1604 in Walchum, urk. 1604, Sohn von Leffert DECKER (siehe 9776) und Taleke N (siehe 9777).
Kirchliche Trauung vor 1590 mit
4889
Engel N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann Jansen DECKER, geboren um 1590 in Walchum (siehe 2444).

4890
Wolbert BUEßINGK, Beerbter, geboren um 1565 in Dersum (Religion: ev.), gestorben nach 1615 in Dersum, urk. 1587-1615, 1630 tot, übernimmt vor 1587 den Hof von seinem Onkel Johann, der in Bokeloh wohnt, zahlt 1606 Strafe, weil er Bene Boegemann mit einer Forke in die Lenden gestochen hat, Sohn von Hermann BUESINGK (siehe 9780) und Cunneke N (siehe 9781).
Kinder:
1.
Hermann BÜSSINCK, Beerbter, geboren um 1590 in Dersum (Religion: ev.), gestorben nach 1643 in Dersum, urk. 1631-1643, 1652 tot, 1639 muß er an seinen Schwager Aicke von Hausen in Sustrum den Brautschatz für seine Schwester Martha zahlen, dazu ist er bereit "Jedoch mit diesem vorbehalt das whofern einiger Kriegßuberfall zur Sommerzeit einfallen würde, dadurch sein Korngewachß verderbtt, und seines Viehes entnommen, und beraubt werden mögte.".
Verheiratet mit Thalia ? N, gestorben nach 1652 in Dersum, urk. 1652, 1659 tot.
2.
Hille BÜSSING, geboren um 1600 in Dersum (siehe 2445).
3.
Martha BÜSSING, geboren um 1608 in Dersum (Religion: ev.), gestorben in Sustrum, bestattet am 04.12.1653 in Steinbild, urk. 1652-1653.
Kirchliche Trauung um 1635 mit Aicke Rolffs zum HAUSEN, Brinksitzer, geboren um 1605 in Sustrum (Religion: ev.), gestorben in Sustrum, bestattet am 27.11.1653 in Steinbild, urk. 1645-1652, 1659 tot, die Wohnung haben "seine Voreltern ahn sich gekaufft" 1639 muss Herman Buissingh aus Dersum ihm den Brautschatz für seine Schwester Martha zahlen, dazu ist er bereit "Jedoch mit diesem vorbehalt das whofern einiger Kriegßuberfall zur Sommerzeit einfallen würde, dadurch sein Korngewachß verderbtt, und seines Viehes entnommen, und beraubt werden mögte.", Sohn von Rolf zum HAUSEN, Brinksitzer.

4892
Hermann NANCKEMANN, Beerbter, geboren um 1560 in Düthe (Religion: ev.), gestorben um 1595 in Düthe, urk. 1593, 1595 tot, Sohn von Johann NANCKEMANN (siehe 9784) und Lyse N (siehe 9785).
Kirchliche Trauung um 1590 mit
4893
Lumke N, gestorben nach 1603 in Düthe, urk. 1595-1603.
Kirchliche Trauung (1) um 1590 mit Hermann NANCKEMANN (siehe 4892).
Kirchliche Trauung (2) nach 1595 mit Hermann BERTERMANN (Nanckemann), Beerbter, geboren um 1570 in Dersum (Religion: ev.), gestorben nach 1607 in Dersum, urk. 1603-1607, Sohn von Betram BERTERMANN, Beerbter, und Giselle N.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Johann NANCKEMANN, geboren um 1590 in Düthe (siehe 2446).
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Hermann NANCKEMANN (Gansevorth), (Erbkötter) Brinksitzer u. Bierbrauer, geboren um 1600 in Düthe (Religion: ev.), gestorben in Dersum, bestattet am 20.06.1652 in Steinbild, urk. 1631-1652, 1640: "zapfft bißwillen feille Bier".
Kirchliche Trauung vor 1631 mit Elisabeth GANSEVORTH (Bertermann), Hoferbin, geboren um 1605 in Dersum (Religion: ev.), gestorben am 24.10.1681 in Dersum, bestattet am 27.10.1681 in Steinbild, urk. 1631-1681, Tochter von Wilke GANSEVORTH (zum Waterloh), Erbkötter, und (Hille) N (Bertermann), Hoferbin.

4894
Hermann WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1580 in Oberlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1624 in Lathen, urk. 1624, zahlt 1624 24 Schillinge für sein Haus in Lathen (heute Hauptstr. 18, Brunnenapotheke), später Wohnung des Obervogtes Theodor Hermann Nanckemann (1729-1816), Sohn von Hermann zu WILHOLTE (siehe 9788).
Verheiratet mit
4895
Hille LANGEN, geboren um 1580 in Lathen (Religion: ev.), gestorben nach 1624 in Lathen, urk. 1624, Tochter von Johann Bernd von LANGEN (siehe 9790) und Grete N (siehe 9791).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna WILHOLTE, geboren um 1605 in Lathen (siehe 2447).
2.
Margaretha WILHOLTE, geboren um 1620 in Lathen (Religion: r.K.), gestorben nach 1662 in Oberlangen.
Kirchliche Trauung am 27.10.1653 in Lathen mit Albert RÜTER (Religion: r.K.).

4898
Nikolaus HILLING, Beerbter, geboren um 1565 in Niederlangen-Hilgen (Religion: ev.), gestorben nach 1634 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1608-1634, erreicht 1608 mit seiner Frau die Dienstbefreiung einer ihm gehörenden und verpachteten Hausstätte zu Niederlangen: "Ich Arendt Schwencke zum Friesenbergk verordneter und beeidter Richter zu Dute bekundte hiemitt das fur mich erschienen ihn den gerichte der ersamer Claweß Hillingk undt gerichtlich zu erkennen geben das ehr undt seine vruwe derselbst zum Nieder Langen eine Haußstette durch einen Thieben Berendt genandt geraume Zeit bewohnen laßen und mehr gemelte Berendts ehliche und naturliche tochter Thieben ahn einen Johan Schroder von Dersum verheirat die gleich fals gemelte Wohnstette von ihme Claweßen erlanget und den gewin ahn sich gepracht. Dabei ferner wegen diensts befreiung die furstl. Herrn Amptleute undt rechnungs belangett undt erhalten das gemeltte Eheleute angezogner befreiung iegen jehrliche urkundt ermechtiget wurden das demnach gedachter Claweß Hillingk als eigenthumbe der haußstette bewilligt undt nachgeben vorg. Wohnung iegen gerute diensts befreiung mitt einer jehrlichen urkundt zu belagen, die ehr für sich undt seine Erben stets und alle zeitt davon erstatten zu laßen versprochen und angelobet hab ich Richter vorg. aUff sein beger iegenwertigen Schein hir uber gefertigt undt mitt gewonliche dieses gerichtes Ingesegell bekrefftiget dabei zu zeugen ahn undt über die wurdigen Herrn Johannes Weßelingk zu Lathen undt Matteß Wenker [?] zum Friesenbergk pastor undt vicarius. Actum et signatum den 12 Jannuarij Anno 1608
Arendt Schwencke mein handt
[Siegel ab]"
Kauft 1614 eine Wohnung mit Zubehör in Hilling von Johann Moniell zu Beel, kauft 1620 den ½ Tinner Zehnten von von Jaspar Dorgeloe und 1624 von Lambert und Hermann Uphoff drei Stücke Land auf dem Oberlangener Esch, klagt 1624 gegen Johann Husmann wegen ausbleibender Zehntzahlung und mit Tochter Anna gegen die Eingesessenen zu Lathen, beauftragt 1629 mit anderen den Johann Kreyenfänger, ihre Belehnung mit dem halben Lathener Zehnt in Corvey zu empfangen.
Vergleicht sich 1634 mit Thomas Riuter wegen einer Geldforderung:
"Rademael voor eenigen jahren naemlick in Mansfeldischen tyden, Jan Coers Rittmeister, van Claes ten Helling wegen myner, Thomas Hyndricks sonsten Riuter Thomas genant, naemlick ende tor oirsake, dat ick sollte met den Sweert gerichtet zyn, ettlicke hondert Rixthaler affgetwonge welcke Goetwyntien van Reen heefft helpen affholen, ende terwylen ick solckes niet lieden wollen, dat hem Claes ten Helling mynet halven sollte solck groet onrecht geschieden, so hebbe ick uith metlyden met veel lopen, reissen ende oncosten te wegen gebracht, dat he, Claes ten Helling, tot Groenningen 1500 Rixthaler wederomme bekomen, di welcke Casparus, des Richters sohn van Diethen selvest wegen Claes ten Helling tot Groenningen ontfangen, Dewyle ick dan noch ter teydt, voor myn goet doen lopen reissen ende oncosten, nichtes ontfangen genaten ende genieten können. So geve ick Thomas Hyndricks, sonsten Riuter Thomas genandt, den Eerentvesten ende Manhafft, David Schay, hiermede endt in kraft deses, volkomende Last ende Vollmacht mynet wegen, met Claes ten Helling, voor eens ende allemael te verdragen, ende voor myn moyte goet doen ende oncosten, met hem te veraccordeeren so hoch ende loedig als et met goet accoert gescheen kann, dat he alse vor geroert mynet wegen omme voor gaende oprechte actie, mach handelen als in zyn eegen sake. Terwylen dan dit een oprechte Eerlicke redelicke sake als alle Obrichkeit hoches ende leech standes, ia oock alle Officier andes niet indicieren ende erkennen werden. So werden hiermede onder daenich ende denstlick ersoeckt ende gebeden, Heeren Drosten, Amptlüde, Richter ende voigten voorgemelten David Schay hierin de hülpelick handt te bieten ende voor benoempten Claes ten Helling daer hen te constringeeren dat he sick wegen myner hem bewesener getrovicheyt ende groeter goetdaet met meergemelten David Schay eerliken affinden ende mynetwegen contendeeren moet. Maer wofern he, Claes ten Helling, sick hierin waigerlick stellen würde so bin ick rechtshalven veroirsackt, solchs eende dese oprechte actie aen de Schwedsche offte andero te verkopen want ick imme geringesten solckes nae te geven niet gedencke, waernae Claes ten Helling goder welmening sick te regulieren. Ende terwylen ick selvest niet schrieven konnen, so hebbe ick Johannes Simon Connestapol ter plaetzen gebeden diese Vollmacht in mynen namen te verfertigen. Tot merder verekering der waerheit deses vollmacht derwyl ick neit schrieven können, hebbe ick myn gewonlick Marck hierondergestelt. So geschreven ende geschiet op de Bourtangen den 20. Februarij Anno 1634 in psentie Jan Fabers Borger daerselvest Büne Coers Soldaet ende Landtsbesadt.
Die Marck M heefft Thomas selvest getrocken
Bune Koers landsaete
Davyd Schay
Johannes Simon Connestapel
Scriba et testis requisitus mppria"
, Sohn von Hermann HILLING (siehe 9796) und Anna N (siehe 9797).
Verheiratet mit
4899
Geseke N, gestorben nach 1624 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1608-1624.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna HILLING, geboren um 1595 in Niederlangen-Hilgen (siehe 2449).
2.
Helena HILLING, geboren um 1605 in Niederlangen-Hilgen (Religion: ev.), gestorben nach 1659 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1659.

4900
Bernd NORTMANN, Beerbter, geboren um 1575 in Wahn (Religion: r.K.), gestorben nach 1606 in Wahn, urk. 1606 bei den Wahner Bauern, die den Zehnten an Bienenstöcken nicht zahlen wollen; besitzt 91 Bienenstöcke.
Kind:
1.
Thomas NORTMANN, geboren um 1610 in Wahn (siehe 2450).

4902
Nikolaus von LANGEN, Beerbter, geboren um 1570 in Sögel (Religion: ev.), gestorben nach 1625 in Wahn, urk. 1606-1625, Georg von Langen zu Stockum vermacht ihm 1616 testamentarisch einhundert Taler. Sohn von Bernhard von LANGEN (siehe 9804) und Brigitte N (siehe 9805).
Kinder:
1.
Heinrich von LANGEN (Claeßen), geboren um 1590 in Wahn (Religion: ev.), gestorben am 13.11.1691 in Wahn, ultra 100 annos.
2.
Wobbeke von LANGEN, geboren um 1612 in Wahn (siehe 2451).

4904
N BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren um 1580 in Brunefort (Religion: ev.), gestorben nach 1638 in Brunefort, urk. 1638, Sohn von N BRUNEFORT (siehe 9808).
Kind:
1.
Gerhard BRUNEFORT, geboren um 1610 in Brunefort (siehe 2452).

4906
Johann ALBERS, Beerbter, geboren um 1585 in Groß-Stavern (Religion: ev.), gestorben nach 1638 in Groß-Stavern, urk. 1636.
Kind:
1.
Thekla ALBERS, geboren um 1615 (siehe 2453).

4916
Christopher KOCK, Richter, geboren um 1590 in Meppen (Religion: r.K.), gestorben am 23.09.1652 in Lathen, bestattet am 25.09.1652 in Lathen, urk. 1615-1652, 1615 verkaufen Wilhelm Kock, Rudolf Willmes und Johan Moller, Bürgermeister der Stadt Meppen, dem Christoffer Kock ein Stück Land, das mit einem Ende auf Alexander Willes Zuschlag, mit den Seiten an Engelbrecht van Langens Ort und die Bokeler Sandberge und das hohe Ufer grenzt, zum Richter in Lathen bestallt 1624, vorher "emsländischer Korn- und Küchenschreiber" in Meppen, er hatte schon zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges durch in Meppen einquartierte Soldaten seine Habe eingebüßt und sich aus der Gefangenschaft freikaufen müssen; später verlor er sein Meppener Haus ganz und hat sich nach eigenen Angaben sogar nach "der Statischen Guarnisoun, die Burtangen genandt, zu Salvirung Leib und Lebens zum exilio begeben unnd darin über die sechs Jharen beharret und alle mein Übriges verzehret". Kocks Berufung sollte wohl auch eine Entschädigung für die im Dienst des Landesherrn erlittenen Nöte sein, seine Qualifikation für dieses Amt ist dagegen fraglich. Anders als für seinen Sohn und Nachfolger ist ein "studium juris" in Münster für ihn noch nicht belegt. Sohn von Wilhelm KOCK (siehe 9832) und Anna N (siehe 9833).
Verheiratet mit
4917
Thekla N, gestorben nach 1659 in Lathen, urk. 1659.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Faustinus KOCK, Richter, geboren um 1620 in Lathen (Religion: r.K.), gestorben nach 1685 in Lathen. Richter in Düthe 1647-1685.
Verheiratet mit Catharina N (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Lathen.
2.
Angela KOCK, geboren um 1622 in Lathen (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Niederlangen, urk. 1659.
Verheiratet mit Hermann HEBBEL, Erbkötter, geboren um 1610 in Niederlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1659 in Niederlangen, urk. 1645-1659, Sohn von Hermann HEBBELMAN, Erbkötter, und Lummeke NIEDERHOF.
3.
Jacob KOCK, geboren um 1625 in Lathen (siehe 2458).
4.
Maria Catharina KOCK, geboren um 1631 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 15.05.1656 in Haselünne mit Bernhard POLL, Bürgermeister, geboren (1631) in Haselünne (Religion: r.K.), gestorben nach 1680 in Haselünne. Bürgermeister, 1663-1680 Armenprovisor, Sohn von Hermann POLL und Elisabeth BACKEMUDE.

4918
Johann SCHULTE, Tagelöhner, geboren um 1600 (Religion: r.K.), gestorben nach 1640 in Kathen, urk. 1630-1640, 1659 tot, 1640 "ein frey mahn wohnet zur Heur In Arndts leibzucht hauß vor 100 schthr. hatt nichts aigenes, Ist ein taghlohner bouwet ein tonne saets von den hern lande deß wöesten Erbe zu Frackelo".
Verheiratet mit
4919
Margaretha N, gestorben nach 1659 in Kathen, urk. 1659.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna Helena SCHULTE, geboren um 1630 in Kathen (siehe 2459).

4920
Bene HÜSING, Beerbter, geboren um 1580 in Lehe (Religion: ev.), gestorben nach 1624 in Lehe, urk. 1624.
Verheiratet mit
4921
N N, gestorben 1622/24 in Lehe. Pest, urk. 1624 tot.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Detert HÜSING, geboren um 1610 in Lehe (siehe 2460).

5100
Hermann REUTER, Kötter u. Schmied, geboren um 1540 in Tunxdorf (Religion: r.K.), gestorben nach 1593 in Dörpen, urk. 1568-1593, kauft 1593 Land von Kone Wacker und Stine.
Kirchliche Trauung (1) vor 1568 mit Lueke van SCHUTTORP (siehe 5101).
Kirchliche Trauung (2) vor 1593 mit Hille N, gestorben nach 1593 in Dörpen, urk. 1593.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Johann Hermans REUTER, geboren um 1565 in Dörpen (siehe 2550).
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Wolter RUETER, Brinksitzer, geboren um 1580 in Dörpen (Religion: ev.), gestorben nach 1606 in Dörpen, urk. 1606, 1630 tot.
Verheiratet mit Tybe N (Religion: r.K.), gestorben nach 1630 in Dörpen, urk. 1630, übergibt 1630 den Hof an ihren Sohn Hermann; Quelle: StaOs Rep. 958, Not. H. Bödige (mit herzlichem Dank an René Remkes für Fund und Transkribtion)
 
Am 15ten Martij 1630
 
Uff beschehenes begeren und Requisition Tÿben, Wolters Ruiters hatt Sie Irem Sohn Herman in meines Christoffern Cocks Richters anweßen, bedenckent Irer sterblichkeit gleichwoll gesundes leibs und verstandts Ir gerade, Ime Herman Irem Sohn mit dem Jenigen, was daerzu gehorigh und so vill deßen bei Ir erfindlich und verhanden geweßen würcklichen uffgetragen, und uberantwortet, Gestaldt Sie Tÿbe Irem Sohn Herman damit vor andern ererbet, und begabet haben wolle, mich Richtern daneben requiriert, und erbotten schirstkunfftig bei dießer donation behandthaben und beschutzen mogte.
Geschehen ist dießes in anweßen Johan Pypers zu Aelden, gerichtscheffen, und Gerdt Mollers Vogts zu Dorpen.
Anno et die quibus
supra
.
5101
Lueke van SCHUTTORP, geboren um 1545 in Dörpen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Dörpen, urk. 1568, 1593 tot, Tochter von Fox van SCHUTTORP (Vageth) (siehe 10202) und Gesecke N (siehe 10203).
Aus dieser Ehe stammen: 1 Kind (siehe unter 5100).

Generation XIV
 
9472
Johann SCHRODER, geboren um 1525 in Dersum (Religion: r.K.), gestorben nach 1579 in Dersum, urk. 1568-1579, Sohn von Eggert SCHRODER (siehe 18944).
Verheiratet mit
9473
Gebbeke N (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Dersum, urk. 1568.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Lübbert SCHRODER, geboren um 1550 in Dersum (siehe 4736).

9476
N TIBEN (Religion: r.K.), gestorben vor 1568 in Niederlangen, urk. 1568 tot.
Kinder:
1.
Berndt TIBEN, geboren um 1540 in Niederlangen (siehe 4738).
2.
Anna TIBEN, geboren um 1545 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Niederlangen.

9480
Everdt zu WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1530 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1583 in Oberlangen, urk. 1557-1583, Sohn von Coneke TO WILHOLTE (siehe 18960).
Verheiratet mit
9481
Cunneke N, gestorben nach 1568 in Oberlangen, urk. 1568.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jürgen zu WILHOLTE, geboren um 1560 in Oberlangen (siehe 4740).
2.
Johann WILHOLT, Priester, geboren um 1562 in Oberlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1601, um 1601-vor 1617 ev. Pastor von Vellage (Zuordnung unsicher).

9728
Hermann JÖNNE, Beerbter u. Frohne, geboren um 1535 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1579 in Oberlangen, urk. 1568-1579, Sohn von Everdt JONNE (siehe 19456).
Kirchliche Trauung vor 1568 mit
9729
Gebbe N, gestorben nach 1568 in Oberlangen, urk. 1568.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann JÖNNE, geboren um 1570 in Oberlangen (siehe 4864).

9768
Jaspar SPECKER, Beerbter, geboren um 1535 in Steinbild (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Steinbild, urk. 1568, 1580 tot, Sohn von Johann SPECKER (siehe 19536) und Else N (siehe 19537).
Kirchliche Trauung nach 1568 mit
9769
N N, gestorben nach 1583 in Steinbild, urk. 1583.
Kirchliche Trauung (1) nach 1568 mit Jaspar SPECKER (siehe 9768).
Kirchliche Trauung (2) vor 1583 mit Mencke BECKER (Specker), Beerbter, geboren um 1550 in Dörpen (Religion: r.K.), gestorben nach 1630 in Steinbild, urk. 1568-1630, testiert 1630 (Mit herzlichem Dank an René Remkes für Fund und Transkribtion der Urkunde; Quelle: StaOs Rep.950 Pap. nr2)
 
Veneris 28o Junij Anno 630
Praesentibus Scabinus Gerardo Schulten
et Johanne Piper
 
(Am Rand) Mencken Backers testament
 
[Im schein des gerichts](gestrichen)
Zu gericht kommen und erschienen, so hierzu sonderlich gefragett, der Ersamer Mencke Backer zu Stennebill, gab aldaer in specie zuerkennen ob ehr woll einigh Testament oder seinen letzten willen in beÿweßen ehrlichen leuthen fertigen und auffrichten laißen, so hette ehr dogh auß bewegenden ursachen damitt nach seiner doittlichen abganck keine Irrunge oder mißverstentnuße zwischen seinen kindern und bluetzverwanten sich erheben mugte oder konte, fuhr guitt angesehen und erachtet, gemelten seinen letzsten willen dem gerichtlichen prothocollo einzuverleiben, wolte dabeÿ gebetten haben erwents testament oder diser sein letzste wille von gericht und rechtswegen anzunehmen und den prothocollo einsetzen zu laißen, dabeÿ globte selbigs steett, vats und unverbrochen zu halten ohn einigen Exeption und einredte, und lautet von wortt zu wortten wie heirnach folgtt.
 
1. Anno 1625 ahm tage der heimbsuchungh Mariae heftt der Erbar Mencke Specker genant Becker wonhafftigh tho Stennebill bÿ gesunden levende, und vorbedachten gemoete und sinne, sinen lesten unwandelbahren willen hÿrin lathen schriven, wo ehr idt begert beÿ sinen levende, und nach siene doittlichen affgange holden tho hebben, darmit gÿn Twist, unnd uneinigkeitt under seinen kinderen und freunden mogte geraden. Erstlich bevelet ehr Godtt den Almechtigen sine seele wen ehr em uth dißen Jammerdale wertt eschen.
2. Ist Mencken beste wille, datt sin sohnne Engelke schall nach sinen doittlichen affganck tho ewiger unnd ehrlicher gedechtenuße geven in der handt der armen Tein Riches daller.
3. Begert Mencke der vader vor sich beholden dat achterhueß und hoff, so wÿdt die kamer wendet, tidt sins levens und der gewaßdomb will ehr mit sinen sohn Engelken deelen, so up den bömen waßett.
4. Will der vader hebben den 4. dueß hoÿes uth dem kampe und datt vierdehop sades bÿ der hacke schall Engelke messen und ploegen, de vader will dat korn geneten.
5. De dreÿ mellingh up Walchumer Esche
6. Will der vader holden 4 mellen von der gaerden de sÿdt nach des Hermanß gaerden.
7. Schall Engelke dem vader alle Jahr 5 foder torves in sine behusinge bringen.
8. Will der vader hebben van den sonne alle Jahr - 1½ tonne roggen, 1 achtendeel Botter.
9. Will der vader hebben sine 100 Richs thaller mit die verschennen renthe, und so sich Engelke sunnich finden lete in der betalinge, in hovetstoell oder renthe, will der vader bemechtigtt sÿn den halven kampff bi den husen, die sÿdt negest Husinge Kamp tho gebrucken, und vorsetten, unnd ganßlich sines gefallen darmit tho plegen.
10. Schall Engelcke des vaders schulde alle betalen.
11. Will der vader, so ehr idt van doende ist, macht hebben sien lifftocht tho versetten.
12. So der vader etwas geldtt oder guidtt nachlete schall Engelken Sonne Mencke hebben, idt gudtt sÿ binnen landes oder buten landes.
13. Wen min sohnne Engelke dieße puncte will nachkommen, will Ich em min guidtt gerichtlich updragen.
 
Endtlich ist des vaders ernstliche wille, dat Engelke schall sinen broder Jaspar geven tho brutschatt hundert daler, ider tho vifftein schapen, und ein bedtte, darin hefft Jaspar 20 thaller, und das bedte empfangen.
Die 80 thaller schellen ehm up vier Meÿtide betalet werden mit gelde oder wahre, und darmit schall Jasper Erfflich unnd Ewigh van Speckers wohnunge und guidere affgesundert sÿn und bliven.
Sint hÿrbÿ ahn und aver geweßen, und tho tuge geweßen und gebeden die Erbarn und bescheidenen Menne Herman Sÿverdinck, Henrich Henßeborgh, Wibbe Vehrman, Wilcke Janßens alle tho Stennebill, Johan Piper, Bene Heßelingk, Johan Duittman, alle tho Aelden, und so vele irer schriven konnen hebben dith tho bekrefftenuße der warheidtt undergeschreven,Actum am dage und jaer als boven

Herman Siverdinck
als ein getuge
Hÿnderich Henßeborgh
als ein getuge
Wibbe Vehrman
als ein getuge
Wilcke Kramer
als ein getuge
 
 
Johan Bodige custos zu
Dorpen myne handtt
Uth beger Mencke Speckers
ditt geschreven
Johan Piper alß
ein getuge
Johan Duetman als
ein getuge
Bene Heßelingk als
ein getuge

 
Dÿth baven geschreven bekenne ich Mencke Backer wahr tho sin wo baven geschreven.

Endtlich ist des vatters ernstliche meinunge so sine gelegenheit anders fulle, dat ehr sich werde verhÿrathen wille ehr benechtigt sin de sulve persoen thoverehren so veell ehr van de vorgemelte lifftocht em gevalligh ist, und nach dersulven personen doittlichen affganck schall idt wedder an den jungen Mencken verfallen sin.
So ferne min sohnne Engelke diße vorgemelte puncte nicht fullenkoelich holt, will ich de guder laten kehren und wenden, we idt mi gevallig ist. Ist gerichtlich angeben, daß Mencke jahrlichs vor die Runde Wische al nemblich 110 Richs Thaller die renthe empfangen und genießen will.
Wan nun gedachten Mencke alles wie oben gesetztt offentlich bekantt, auch selbigs ohn einige außflugtt oder jenige einwandte steet und vastigleichen zubehalten, und ihne so woll als seinen Erbfolgern desfals von rechtswegen zu manutenieren und zu lehenthaben, gebeten, alß ist vom Richtern und Gerdten Schulten und Johan Piper gerichtsscheffen, obenmentionirts Testament oder letzster wille angenomen, und jetzigen gerichtsprothocollo zur nachrichtungh einverleibttt.
Actum ut supra.
Bernhart Volmaringh Notarius
gerichtschreiber
, Sohn von Hermann BECKER, Prädikant in Dörpen, und Gebbeke N.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Johann SPECKER, geboren um 1575 in Steinbild (siehe 4884).
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Jasper SPECKER, Kötter, geboren um 1580 in Steinbild (Religion: ev.), gestorben nach 1629 in Steinbild, urk. 1628-1629, wird 1628 und 1629 wegen Gewalttätigkeit, Umgehen der Zollpflicht bei Walchum "mit einem Wagen voll keese" und wegen einer Schimpferei insgesammt zu 6 Rthl. Buße verurteilt.
3.
Engelke SPECKER, geboren um 1580 in Steinbild (Religion: ev.), gestorben in Steinbild, bestattet am 12.02.1654 in Steinbild, urk. 1630.
Verheiratet mit Adelheid N.

9770
Johann zum WERDE, Beerbter, geboren um 1550 in Heede (Religion: ev.), gestorben nach 1606 in Heede, urk. 1606, Sohn von N zum WERDE (siehe 19540).
Kind:
1.
N zum WERDE, geboren um 1580 in Heede (siehe 4885).

9776
Leffert DECKER, Beerbter, Frohne, geboren um 1540 in Walchum (Religion: r.K.), gestorben nach 1592 in Walchum, urk. 1584-1592, Sohn von Albert DECKER (siehe 19552) und Heylke N (siehe 19553).
Verheiratet mit
9777
Taleke N (Religion: ev.), gestorben nach 1585 in Walchum, urk. 1584-1585.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann DECKER, geboren um 1560 in Walchum (siehe 4888).

9780
Hermann BUESINGK, Beerbter, geboren um 1532 in Dersum (Religion: r.K.), gestorben nach 1587 in Dersum, urk. 1557-1587, Sohn von Wolbert BUISINCK (siehe 19560).
Verheiratet mit
9781
Cunneke N, gestorben nach 1587 in Dersum, urk. 1568-1587.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Wolbert BUEßINGK, geboren um 1565 in Dersum (siehe 4890).

9784
Johann NANCKEMANN, Beerbter, geboren um 1535 in Düthe (Religion: r.K.), gestorben nach 1607 in Düthe, urk. 1568-1607, 1577, 23.12.: Olthman Schwencke, Richter zu Düthe, bezeugt und beurkundet, dass vor ihm und unten genannten Schöffen zu einem Sondertermin persönlich Roleff Schnieder, Gerdt Scheiuet, Wilcke thom Waterloh (Gemeinde Düthe) und Johan Loh, alle Düther Markgenossen, erschienen und in ihrem und ihrer Erben Namen an Johan Nanckemahn aus Düthe, seine Ehefrau Liese und ihre Erben freiwillig und einmütig auf ewig mit Hand und Mund ein Stück Haferland in der Düther Marsch, gelegen zwischen Roleff Schnieder und der Desenborcher gemeinen Mark, sowie Weideland für drei Kühe in der Düther Marsch, frei von allen Belastungen, für eine angemessene, bereits gezahlte Summe Taler verkauft haben. Die Verkäufer leisten Währschaft und verzichten auf alle Ansprüche und Rechte. Siegelankündigung des Gerichts Düthe (NLA OS Erw B 8 Nr. 3); 1590, 5.6.: Eberhardt von Düthe, Richter zu Haselünne, von den beteiligten Parteien ausgewählt, bezeugt und beurkundet, dass bei ihm zu einem Sondertermin persönlich erschienen: Rembrecht Bernefuer aus Querlenburg und Johan Voß aus Quakenbrück als Vormünder und Kuratoren der gleichfalls anwesenden Mette, geborene Bernefuir, Witwe des Caspar Schwencke zu Quakenbrück, und ihres minderjährigen ehelichen Sohnes Caspar, ferner Arnoldt Schwencke zu Fresenburg. Diese bekunden Erbfreikauf, Auflassung und Verkauf eines Lehens mit Zubehör in der Bauerschaft Düthe, Kirchspiel Lathen Lathen im Gericht Düthe, für sich und alle ihre Erben - ein Original-Konsensinstrument ihres Lehnsherren, des Fürsten Diederich, Abt des kaiserlichen Stifts Corvey, sowie des Stiftskapitels, brachten sie darüber bei - mit Hand und Mund, unbelastet und auf ewig zu vollem Eigentumsrecht und unter Aufgabe der Lehnschaft, mit der die Käufer den Verkäufern nach Brauch des Vogt- und Schultenbesitzes zu Lathen auf Grund von älteren und jüngeren Vereinbarungen verpflichtet gewesen waren, an Johann Nanckmann, seine Ehefrau Lyse und beider Kinder und Erben. Die Verkäufer bekunden ferner den Empfang einer angemessenen Summe von Joachimstalern, verzichten auf alle Ansprüche und Rechte und leisten Währschaft. Siegelankündigung des Gerichts und der Verkäufer, ferner Unterschriftenankündigung derselben. Zeugen: Hermannus Statii, Pastor zu Dörpen, Kono Wecker; Unterschriften (zum Teil in der Plica): Everdt van Duithe, Richter zu Haselünne, Mette Swencke, Remmerth Bernefuer, Jocha Voß, Arndt Schwencke, Caspar Swencke (NLA OS Erw B 8 Nr. 4); verkauft 1595 als Vormund seiner Schwiegertochter Lumke und eines minderjährigen Enkels die Ottken-Wiske im Düther Broke an Evert von Düthe. Sohn von Hermann NANCKEMANN (siehe 19568).
Verheiratet mit
9785
Lyse N (Religion: r.K.), gestorben nach 1590 in Düthe, urk. 1568-1590, 1607 tot.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann NANCKEMANN, geboren um 1560 in Düthe (siehe 4892).
2.
N NANKEMANN (Uphoff), geboren um 1565 in Düthe (Religion: ev.), gestorben in Oberlangen.
Kirchliche Trauung um 1600 mit Liese N (Religion: ev.), gestorben in Oberlangen. Sie war zuvor verheiratet mit N UPHOFF.

9788
Hermann zu WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1560 in Oberlangen (Religion: ev.), gestorben nach 1606 in Oberlangen, urk. 1606, Sohn von Hermann TO WILHOLTE (siehe 19576) und Daye N (siehe 19577).
Kind:
1.
Hermann WILHOLTE, geboren um 1580 in Oberlangen (siehe 4894).

9790
Johann Bernd von LANGEN, Beerbter, Küster u. Mühlenbesitzer, geboren um 1555 in Lathen (Religion: ev.), gestorben nach 1603 in Lathen, urk. 1584-1603, 1613 tot, kauft 1595/96 die Mühle auf dem Ströhn für 100 Taler, ein Balken an der Mühle trägt die Inschrift "I.L. (=Johann Langen) Anno 1600 den 3. May. Si Deus pro nobis. Quis contra nos.", Sohn von Heinrich von LANGEN (Langen) (siehe 19580) und Anna STAEL (siehe 19581).
Kirchliche Trauung (1) um 1580 mit Grete N (siehe 9791).
Kirchliche Trauung (2) nach 1586 mit Elisabeth von SCHWENCKE, geboren um 1570 in Fresenburg (Religion: ev.), gestorben nach 1596 in Lathen, urk. 1595-1596, Tochter von Johann Caspar (Jaspar) von SCHWENCKE, Herr zur Fresenburg u. Quakenbrück, und Metta von BERNEFUER.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Hille LANGEN, geboren um 1580 in Lathen (siehe 4895).
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Bernd von LANGEN, Beerbter, Küster u. Mühlenbesitzer, geboren um 1590 in Lathen (Religion: ev.), gestorben nach 1617 in Lathen, urk. 1613-1617, 1629 tot, erbaut 1614 das Haus an der Burgstraße, gewährt 1614 den Jesuiten, die zwecks Einführung des Katholischen Glaubens in Lathen weilen, Unterkunft und Verpflegung.
Kirchliche Trauung um 1620 mit Mette N, gestorben nach 1640 in Lathen. Sie ist wiederverheiratet mit Hermann SINNIGE.
3.
Caspar von LANGEN, Richter in Düthe, geboren um 1593 in Lathen (Religion: ev.), gestorben 1623 in Lathen, vor Michaelis (29.09), bewirbt sich 1617 um das Richteramt in Düthe, wird aber übergangen und erst am 22.1.1622 nach dem Tode des Richters Franziskus Molanus bestallt, wird mit Schwester Mette (als Erben ihres Vaters) von Georg Nagel in Meppen auf Zahlung von 810 Rtl, aus 7 Obligationen von 1590-1611 verklagt, der Prozess wird 1613-1615 vor dem weltlichen Hofgericht in Münster und 1616-1620 vor dem Reichskammergericht geführt (NLA OS Rep 900 Nr. 650).
Kirchliche Trauung um 1620 mit Anna HILLING (siehe 2449).
4.
Mette von LANGEN, geboren um 1595 in Lathen (Religion: ev.), gestorben nach 1616, urk. 1614-1616.
5.
Kunigundis von LANGEN, geboren um 1597 in Lathen (Religion: r.K.), gestorben nach 1659 in Lathen, urk. 1659, Eltern vermutet.
Verheiratet mit Eilard STOLTE, Brinksitzer, geboren um 1590 in Lathen (Religion: ev.), gestorben nach 1659 in Lathen, urk. 1624-1660, zahlt 1624 1 Ordt Steuer, wohnt Burgstrasse 27, 1640 "ist ein Zimmermann, ... braucht sein handtwerck und zimblich vermugend", Sohn von Johann STOLTE, Kötter.
9791
Grete N, gestorben nach 1586 in Lathen, urk. 1586, 1595 tot.
Aus dieser Ehe stammen: 1 Kind (siehe unter 9790).

9796
Hermann HILLING, Beerbter, geboren um 1530 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1606 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1551-1606, wird 1551 "vor gewalt" vor das Düther Brüchtegericht gebracht, bezahlt 1562/63 Strafe wegen Totschlags, 1573-1595 Gerichtsschöffe
"1562 April 2, Vor Feyge Engelberts, Richter zu Lingen, versprechen Mechthild die Witwe und die Kinder des infolge eines Unglücks durch die Hand des Hermann Hyllinck zu Tode gekommenen Lingener Bürger Bernt Westerbeck keine Klage gegen Hermann Hyllinck zu erheben. Zeugen: Lambert Ham, Menke Kremer, Johann Runde, Thomas Schomaker, Bürgermeister zu Lingen u.a., Siegel des Richters" (Urkunde im Hofarchiv Hilling)
, Sohn von Godeke HILLING (siehe 19592) und Geseke N (siehe 19593).
Kirchliche Trauung vor 1568 mit
9797
Anna N, gestorben nach 1568 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1568.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Nikolaus HILLING, geboren um 1565 in Niederlangen-Hilgen (siehe 4898).
2.
Bernd HILLING, geboren um 1570 in Niederlangen-Hilgen (Religion: ev.), gestorben nach 1595 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1595 in einer Klagesache vor dem Gogericht Lathen genannt.
3.
Goeke (Gotfried) HILLING, Bürger, gräflich-ostfriesischer Kanzleisekretär, geboren am 20.06.1575 in Niederlangen-Hilgen (Religion: ev.), gestorben am 24.10.1638 in Aurich mit 63 Jahren, beim Tode ist das Alter angegeben mit 63 Jahren, 4 Monate u. 4 Tage. Studium der Rechte, 1600 als gräflich-ostfriesischer Kanzleisekretär genannt, als Hofgerichtsprokurator zu Aurich genannt bereits am 28.02.1612, Kornschreiber zu Greetsiel? Godtfridus Hillingk zahlt 18 Reichstaler (1621 Schatzungsregister Aurich). Godfried Hilling kann bisher der Nachfahrenschaft der frühen Emder Familie Hilling nicht zugeordnet werden. Offenbar wird er 1594 als Goke [dreimal] und Gotfried [einmal] Hillinck in Norder Kontraktenprotokollen als Zeuge genannt, es unterschreibt jeweils Johann Hillingh. Bemerkenswerterweise tritt der Vorname Goke im 15. und 16. Jahrhundert auch in der Hilgener Familie Hilling auf. Es ist daher naheliegend, dass Godfried Hilling ein Sohn des Niederlangener Hofes war, der zu seinen Verwandten zur Ausbildung nach Norden kam. Leider ist es noch nicht gelungen, ihn in Universitätsmatrikeln nachzuweisen, obwohl er unzweifelhaft Rechtswissenschaft studiert hat.
Kirchliche Trauung mit 26 Jahren am 20.09.1601 in Emdem mit Margaretha (Mareke) JANSEN, 22 Jahre alt, geboren am 14.12.1578 in Aurich (Religion: ev.ref.), gestorben am 15.12.1638 in Aurich mit 60 Jahren, nach anderen: Grete, Tochter des Johann Roeloffs, Tochter von Tjark JOHANNSEN und Nele BAVEN.

9804
Bernhard von LANGEN, Richter auf dem Hümmling, geboren um 1530 in Sögel (Religion: r.K.), gestorben am 25.09.1594 in Sögel, urk. 1561-1594, urk. ab 1561 als Richter auf dem Hümmling zu Sögel, 1571: "Der Richter allhier ist Bernhard von Langen, des seligen Richters Sohn, der ein Bastard von den von Langen gewesen ist, er ist ehelich geboren, frei, seinem Amte entsprechend gebildet, hat seine Wohnung in Sögel, ist unverleumdet, er versteht und besitzt das Gericht selbst", Sohn von Christian von LANGEN (siehe 19608) und Lummeke KERSTIENS (siehe 19609).
Verheiratet mit
9805
Brigitte N, bestattet nach 1594 in Sögel, urk. 1568-1594.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich von LANGEN, Pastor in Sögel, geboren um 1565 in Sögel (Religion: ev.), gestorben vor 1640 in Sögel, urk. 1590-1616, Pastor von Sögel 1604-1614, kauft 1590 mit seiner Frau von Johann von Münster den "Eynermanns Kamp", 4 Scheffel Land bei der "Burslape" zwischen Mennikes Land, 2 Scheffel auf dem "Neuen Land" zwischen Engelberts Land und 2 Scheffel "up der Tunne" zwischend den Parzellen des Bernhard von Langen und Hermann Stock, zu Sögel, wurde zwar bei der Gegenreformation katholisch, wollte sich aber nicht von seiner Frau trennen und wurde am 06.11.1614 abgesetzt und vertrieben. Holger Lemmermann schreibt über die Gegenreformation in Sögel: "Heinrich von Langen, ein Sohn des verstorbenen Richters auf dem Hümmling, Bernhard von Langen, wird, obwohl katholisch, seines Amtes enthoben. Grund ist die Tatsache, dass er verheiratet ist und seine Frau, eine Tochter des Sögeler Vogts Köster, sowie seine Kinder nicht verlassen will. Trotz seines Angebotes, seinem Nachfolger jegliche Hilfe und Unterstützung zu gewähren, wird er aus Sögel ausgewiesen und hält sich - zumindest eine gewisse Zeit - in Lorup auf." Von dort aus regelte er finanzielle Angelegenheiten mit einem seiner Brüder und dem Kirchenrat zu Sögel. 1616 wurde "Ehrn Heinrich von Langen" von seinem Verwandten Jürgen von Langen auf Stockum mit 100 Rthlrn. testamentarisch bedacht. - Am 6.11.1614 wurde die katholische Messe in Sögel von zwei fremden Geistlichen zelebriert, die gekommen waren, um von Langen abzulösen und die lutherische Bevölkerung wieder katholisch zu machen. Der bisherige Prediger von Langen hatte das Pastorat bereits verlassen und nahm während der Messe "mitsamt seinen Brüdern und anderen Verwandten" auf dem Chor Platz; kurz darauf verließ er den Ort. Der die Gegenreformation durchführende Generalvikar nennt ihn allerdings 1614 "ein einfacher und guter Mann". Der Nachfolger aber muss eine unerfreuliche Gestalt gewesen sein; er beklagte sich, daß Langen sich häufig und unbehelligt in der Gemeinde aufhalte, so sei er z.B. zur Hochzeit seiner Nichte nach Sögel zurückgekehrt und habe bei dieser Gelegenheit zu den Gläubigen gesagt: "Ego docui vos viam veritatis" (Ich habe euch den Weg der Wahrheit gelehrt). Außerdem habe er seinen Nachfolger einen Buben, Schurken und Hurer genannt. Georg von Langen zu Stockum vermacht ihm und seinen Brüdern Bernd und Christian 1616 testamentarisch gemeinschaftlich einhundert Taler.
Verheiratet mit Wobbeke KÖSTERS, geboren um 1565 in Sögel (Religion: ev.), gestorben nach 1614 in Sögel, urk. 1590-1614, Tochter von Hermann KÖSTERS, Beerbter u. Vogt.
2.
Brigitta von LANGEN, geboren um 1568 in Sögel (Religion: ev.), gestorben nach 1603 in Meppen, urk. 1591-1602, 1616 tot, Georg von Langen zu Stockum vermacht ihren Kindern 1616 testamentarisch einhundert Taler.
Kirchliche Trauung vor 1591 mit Gerdt BECKER, geboren um 1560 in Meppen (Religion: ev.), gestorben in Meppen, bestattet nach 1603 in Meppen, urk. 1589-1603, 1602 "ein Bouman dessen er sich am meisten ernehret", (unsicher: Obergerichtssekretär und Bürgermeister zu Meppen), 30.4.1603: Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Meppen verkaufen die Ehepaare Wilhelm Kock und Fenna, Goddart Becker und Brigitta, Heinrich Wilmes und Margaretha, Alexander von Waden und Hille, Wilhelm Hoetmacher und Assele, ferner Margarethe, Witwe Albert Hoetmachers, Wolter von Ruele d. J. und Borchart Wilmes, alle Bürger zu Meppen, dem Bernhard Roeven, Rentmeister im Emsland, und seiner Ehefrau Engelen das Erbe Mollering im Ksp. Meppen Bs. Geese, das jetzt durch Tull Albert und Ehefrau Engelen bebaut wird. Ankünd. d. Stadtsiegels.(Landesarchiv Nrw, Landsberg-Velen (Dep), Dankern, Urkunde Nr. 9)", Sohn von Bernd BECKER, Bürgermeister in Meppen, und Katharina N.
3.
Nikolaus von LANGEN, geboren um 1570 in Sögel (siehe 4902).
4.
Bernhard von LANGEN, Beerbter, geboren um 1570 in Sögel (Religion: ev.), gestorben in Sögel, bestattet nach 1618 in Sögel, urk. 1598-1618, Bierbrauer, bei ihm logiert öfter Bischof Ferdinand I. Churfürst v. Bayern, Georg von Langen zu Stockum vermacht ihm und seinen Brüdern Heinrich und Christian 1616 testamentarisch gemeinschaftlich einhundert Taler.
Verheiratet mit Christine N.
5.
Christian von LANGEN, Brinksitzer, geboren um 1575 in Sögel (Religion: ev.), gestorben nach 1616 in Werpeloh, urk. 1616, Georg von Langen zu Stockum vermacht ihm und seinen Brüdern Heinrich und Bernd 1616 testamentarisch gemeinschaftlich einhundert Taler.
Verheiratet mit Gebbeke N, gestorben nach 1616 in Werpeloh, urk. 1616.

9808
N BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren um 1555 in Brunefort (Religion: r.K.), Sohn von Sander BRUNEFORT (siehe 19616).
Kind:
1.
N BRUNEFORT, geboren um 1580 in Brunefort (siehe 4904).

9832
Wilhelm KOCK, Bürgermeister, geboren (1565) in Meppen (Religion: ev.), gestorben 1655 in Meppen, "im neunzigsten Jahre seines Alter an den Folgen eines Schlagflusses, der ihm die Zunge gelähmt hatte", bestattet in Meppen, urk. 1591-1655, 1591 Procurator, 1594 u. 1614 Bürgermeister, 1626 Notar, 30.4.1603: vor Bürgermeister und Rat der Stadt Meppen verkaufen die Ehepaare Wilhelm Kock und Fenna, Goddart Becker und Brigitta, Heinrich Wilmes und Margaretha, Alexander von Waden und Hille, Wilhelm Hoetmacher und Assele, ferner Margarethe, Witwe Albert Hoetmachers, Wolter von Ruele d. J. und Borchart Wilmes, alle Bürger zu Meppen, dem Bernhard Roeven, Rentmeister im Emsland, und seiner Ehefrau Engelen das Erbe Mollering im Ksp. Meppen Bs. Geese, das jetzt durch Tull Albert und Ehefrau Engelen bebaut wird. Ankünd. d. Stadtsiegels, tritt 1614 bei der Gegenreformation als eifriger Gegner der Jesuiten auf, 1622 Kaspar v. Beesten, Münster, als Erbe seines Bruders Otto v. Beesten, Beklagter, gegen Wilh. Kock, Meppen, Kläger, Herausgabe von Gütern des Kl. zu Dankern und Hamm, in die der + Otto v. Beesten und seine Ehefr. Marg. v. Salza 1596 wegen angeblicher Forderungen eingewiesen worden seien bzw. Schadenersatz. 1. Hofger. Münster 1619 (1596 ff.)2. RKG 1622, Sohn von Hermann KOCK (siehe 19664).
Kirchliche Trauung (1) um 1590 mit Anna N (siehe 9833).
Kirchliche Trauung (2) vor 1603 mit Fenna N (Religion: ev.), gestorben nach 1652 in Meppen, urk. 1603-1652.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Christopher KOCK, geboren um 1590 in Meppen (siehe 4916).
2.
Johann KOCK, geboren um 1595 in Meppen (Religion: ev.), gestorben nach 1638 in Emden, urk. 1621-1638, 1645 tot, leistet am 23.3.1621 den Bürgereid zu Emden, 1635-1638 als Sekretär der Emder Bürgerwehr bezeugt.
Verheiratet mit Aeltjen LUITJENS (Religion: ev.).
Aus der zweiten Ehe stammen:
3.
Hermann KOCK, Bürgermeister, geboren um 1605 in Meppen (Religion: ev.), gestorben am 03.04.1666 in Meppen, bestattet in Meppen.
Verheiratet mit Maria FREYE.
4.
Anna KOCK, geboren um 1607 in Meppen (Religion: r.K.), gestorben nach 1652 in Meppen.
Kirchliche Trauung um 1635 mit Henrich HEUMANN, Ackerbürger, geboren um 1600 in Meppen (Religion: ev.), gestorben nach 1690 in Meppen, urk. 1631-1690, wohnt Am Markt 12a, Sohn von Henrich HOYMANN, Wirt u. Höcker, und N N.
9833
Anna N, gestorben nach 1591 in Meppen, urk. 1591.
Aus dieser Ehe stammen: 2 Kinder (siehe unter 9832).

10202
Fox van SCHUTTORP (Vageth), Vogt in Dörpen, geboren um 1515 (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Dörpen, urk. 1546-1568, 1592 tot, 1546 Vogt in Steinbild, 1568 Vogt in Dörpen.
Verheiratet mit
10203
Gesecke N, gestorben nach 1568 in Dörpen, urk. 1568.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Lueke van SCHUTTORP, geboren um 1545 in Dörpen (siehe 5101).
2.
Anna van SCHUTTORP, geboren um 1547 in Dörpen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568.

Generation XV
 
18944
Eggert SCHRODER, geboren um 1500 in Dersum (Religion: r.K.), gestorben nach 1545 in Dersum, urk. 1545, Sohn von N SCHRODER (siehe 37888) und Tobe N (siehe 37889).
Kind:
1.
Johann SCHRODER, geboren um 1525 in Dersum (siehe 9472).

18960
Coneke TO WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1505 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1534 in Oberlangen, urk. 1533-1534, Sohn von Johann WILHOLTE (siehe 37920).
Kind:
1.
Everdt zu WILHOLTE, geboren um 1530 in Oberlangen (siehe 9480).

19456
Everdt JONNE, Beerbter u. Frohne, geboren um 1500 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Oberlangen, urk. 1542-1568, Sohn von Evert JONE (siehe 38912) und N N (siehe 38913).
Kinder:
1.
Hermann JÖNNE, geboren um 1535 in Oberlangen (siehe 9728).
2.
Johann JONNE, geboren um 1537 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568, urk. 1568.
3.
Evert JONNE, geboren um 1540 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568, urk. 1568.

19536
Johann SPECKER, Beerbter, geboren um 1500 in Steinbild (Religion: r.K.), gestorben nach 1545 in Steinbild, urk. 1531-1545, 1531 belehnt mit 1/4 des Zehnten von Walchum, verkauft 1540 mit seiner Frau Else dem Hinrick Brawe "eine Wiese in der Düther Wiese" (Haus Campe, Urkunde 70), Sohn von Johann SPECKER (siehe 39072) und N N (siehe 39073).
Verheiratet mit
19537
Else N (Religion: r.K.), gestorben nach 1540, urk. 1540.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jaspar SPECKER, geboren um 1535 in Steinbild (siehe 9768).

19540
N zum WERDE, Beerbter, geboren um 1520 in Heede (Religion: r.K.), Sohn von N zum WERDE (siehe 39080) und Mette N (siehe 39081).
Kind:
1.
Johann zum WERDE, geboren um 1550 in Heede (siehe 9770).

19552
Albert DECKER, Beerbter, Frohne, geboren um 1520 in Walchum (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Walchum, urk. 1568, Sohn von Staes DECKER (siehe 39104).
Verheiratet mit
19553
Heylke N, gestorben nach 1604 in Walchum, urk. 1568-1604.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Leffert DECKER, geboren um 1540 in Walchum (siehe 9776).
2.
N DECKER, geboren um 1545 in Sustrum (Religion: ev.), gestorben vor 1580.
Kirchliche Trauung um 1575 mit Engel KLOCKE, geboren um 1550 in Sustrum, gestorben nach 1593 in Ahlen, urk. 1568-1593, erbt ein Viertelteil von Klocken Erbe, Tochter von Hermann KLOCKE, Beerbter, und Talle N. Sie ist wiederverheiratet mit Johann HEßELINGK.

19560
Wolbert BUISINCK, Beerbter, geboren um 1500 in Dersum (Religion: r.K.), gestorben nach 1545 in Dersum, urk. 1545, Sohn von Hermann BUSINCK (siehe 39120) und N N (siehe 39121).
Kinder:
1.
Johann BUESINCK, Beerbter, geboren um 1530 in Dersum (Religion: r.K.), gestorben nach 1604 in Dersum, urk. 1587-1604, lebt 1587 in Bokeloh, der Hof geht an seinen Neffen Wolbert.
2.
Hermann BUESINGK, geboren um 1532 in Dersum (siehe 9780).

19568
Hermann NANCKEMANN, Beerbter, geboren um 1515 in Düthe (Religion: r.K.), gestorben nach 1545 in Düthe, urk. 1534-1545, Sohn von Johann NANCKEMANN (siehe 39136) und Talle N (siehe 39137).
Kind:
1.
Johann NANCKEMANN, geboren um 1535 in Düthe (siehe 9784).

19576
Hermann TO WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1530 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1579 in Oberlangen, urk. 1557-1579, Sohn von Thole TO WILHOLTE (siehe 39152).
Verheiratet mit
19577
Daye N, gestorben nach 1568 in Oberlangen, urk. 1568.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann zu WILHOLTE, geboren um 1560 in Oberlangen (siehe 9788).

19580
Heinrich von LANGEN (Langen), Beerbter u. Vogt, geboren um 1520 in Lathen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Lathen, urk. 1545-1568, 1568 Vogt zu Lathen, tritt 1545 eigenartigerweise eigenständig neben seinem Vater Bernd im Türkensteuerregister auf, hatte also offensichtlich eine eigene Hofstelle - war dies vielleicht das Erbe seiner Mutter? Sohn von Bernd von LANGEN (siehe 39160) und Elisabeth von SCHWARTZBORCH (siehe 39161).
Verheiratet mit
19581
Anna STAEL, geboren um 1537 in Münster (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Lathen, urk. 1568, nach Clemens Steinbicker: "Vom Geschlechterkreis der münsterischen Rats- und Bürgermeisterfamilie Timmerscheidt" in der WZ 111, 1961, Seite 107, ist sie mit einem Heinrich Langen verheiratet, über den aber nichts weiter verzeichnet ist. Dieser Heinrich Langen ist möglicherweise der gleichnamige Lathener Vogt. Anna Stael hat zahlreiche verwandtschaftlichen Verbindungen in den Raum Meppen-Lathen-Steinbild: ihr Vetter Hermann Kock war Richter in Meppen, ihr anderer Vetter Bernd Kock war 1546 Kaplan in Lathen, ein dritter Vetter Johann Kock ist als luth. Pfarrer in Heede 1555-1563 u. Steinbild 1575-1585 nachweisbar. Als Heinrich (von) Langens Ehefrau wird 1568 eine Anna genannt. Tochter von Johann STAEL (siehe 39162) und Adelheid HUGE (siehe 39163).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann Bernd von LANGEN, geboren um 1555 in Lathen (siehe 9790).

19592
Godeke HILLING, Beerbter, geboren um 1500 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1533-1568, kauft 1533 von Talle Peekes zwei Stücke Land in Langen, kauft 1537 verschiedene Grundstücke auf dem Buddenkamp von Hermann Peekes, erwirbt 1542 mit seiner Frau Geseke die Anteile seiner Geschwister Wolter, Hinrik, Hermann, Grete, Katharine und Hazeke am elterlichen Erbe zu Hillink; verkauft mit anderen Beerbten als Vertreter der Bauernschaften Ober- u. Niederlangen ein Stück Land an das Kloster Ter Apel, um mit dem Erlös die schwere Landschatzung anläßlich des Wiedertäuferkrieges in Münster begleichen zu können.
Urkunde 1533 (Rep 26 Nr.17 StaOs, Transkription René Remkes)
"Ick Wermolt van Hede in der tyt eyn gesworen Rychter to Duthe van bevelle des hochwerdygen in got hoichvermogenden forsten unde heren, heren Franß confirmirter der Stiffte Munster unde Osenbrugge Administrator to Mynden van myns gnedygen leven heren, doe kundt, tuge unde bekenne apenbaer in unde overmits dussen apenen besegelden breve, dat voer my in eyn apen, heget gerichte dar yck stede unde stoel des gerichtes myt mynen koernoten unde umbstenderen hyrna beschreven besetten unde becledet hadde so yck myt rechte solde unde to dusser nabeschrevenen sake sunderlynx geheget wort. Erschennen unde gekomen ys Talle Peckes mytt Hensen Everde unde Roleff Pecke oren gekoren unde togelaten mundberen unde oren oldesten sonnen Johan, unde bekanden vor syck unde eren rechten erven, geboren unde ugeboren, dat se rechtlygen unde redelychen myt walbekanden unde vorbedachten synne unbedwungen unde ungenodyget van yemande yn eynen rechten, steden, ewygen, vasten, erfflyken kope hadden vorkofft unde vorkofften aldaer vor my in den solven gerichte unde leyten up so se van rechten solden beyde myt handen unde myt munde yn eyne erfflyke unde vredesame, ewyge upboren heben brukenne besytten were erfflyck egen Goeke Hillinck unde synen rechten erven unde anerven geboren unde ungeboren offte holder dusses breffs myt wyllen twe koegrese so de in holte, in velde, yn heyde, in water, yn weyde, my wegen, stegen, straten, myt uthdryfft, myt yndryfft unde myt aller slachter nuth in der marke to Langen, kerspelle to Laten unde gerichte to Duthe belegen syn, nycht dar van uthgescheyden unde weren de ernompten Talle Peckes myt oren sonnen Johan unde den vorgenompten mundberen deger unde al uthgegaen unde deden dar genslyke vertichnisse up so emen myt rechte togesunden wort, also dat de vorgenompte Talle offte eren erven geboren offte ungeboren eder nymand van erer wegen nu noch nummer mer na data dusses breffs nynerleye rechtycheyt noch geistlyke eder wertlyke tosage an de vorgenompte twe koegrese mer heben doen sollen offte wachtenne wesen, to ewygen tyden unde dyt ys gescheyn vor eyne secker summa van gelde de de upgenaempte Talle myt oren sonnen unde gekoren mundberen vorgenompt syck bekanden ennen deger al unde wal yn oer fryg secker beholt unbekummert to wyllen vernoget unde betalt weren van Goeke Hillynck unde loveden ennen hyrup beyde myt handen unde myt munde yn gerichte hantastenne des vorgenompte kopes tstaende bekant tsyne unde gude vollenkommene, stede, ewige, vaste, unverbrockene waerschap alle yaer unveryaert tdoen vor oer unde er erven geboren unde ungeboren unde vort vor al degenen de des to rechte komen wyllen up aller steden, yn allen gerichten, waer, wanner, myt weme unde so vaken den vorgenompten Goeke Hillinck unde synen medebeschrevenen des noet unde behoeff ys buten oren schaden ane yenigerhande indracht offt beholp des geistlyken eder wertlyken gerichts. Sunder alle argelist wart dar sodane koep vertichnisse unde uplatinge sulcker erffgrese vor my Wermolt van Hede rychter vorgenompt yn eynen hegeden gerichte unbesprocken gescheyn ys; dar myt my an unde over weren koernoten des gerichts Herman Schryver to Düthe unde Abelen Herman to Walchum umbstenders, Lambert Lange to Laten unde Koneke to Wylholte unde mer guder lude genoech in Orkunde der waerheit heb yck Wermolt van Hede richter vorgenompt myn segel van gerichts wegen wytlyken beneden an dessen breff gehangen in dem yaer unses heren dusent vyffhundert dree unde dertich am maendage na dem Sundaege Reminiscere."
Urkunde 31.7.1542: Ick Bernt Langen geswaren Rychter tho Duthe van bevele des hoichwerdigen in god hoichvermoegden Ffursten unde heren heren Ffransen byscop der Styfften Munster unde Ossenbrugge Administrator tho Mynden myns genedeigen lieven heren doe kundt tuge ende bekenne overmydts dassen openen bezeggelden breve dat voer my up dach dato dusses breves in bywesen der koernoten unde bystanders hyr undergescreven in eyn Recht open heget gerichte sunderlynges tho dusser naebescrevenen saeke geheget wort Erschenen unde gekamen syn de Ersame Goedeke Hyllynck Steven tho Langen Evert Jonne Johan Meyerinck myt sampt den gemeynen buren ffryen unde eygen van Overlangen unde Nederlangen sachten unde bekanden all daer voer se unde oere Erven unde Anerven geboren unde ungebaeren Jegenwordich in den sulven gerichte dat semyt rypen raede gudes verstandes unde walbedachtes moedes wyttyger synnen eyn yder unbedrungen myt consent der Erffixen in der alder besten saeke wyse unde forme se yummer doen solden unde mochten redelycken unde rechtelicken in enen steden rechten vasten ewygen erfflicken unde unwederroplycke koepe hadden verkofft unde verkofften all dar samptlycken de voerscreven Goedeke Hyllinck Steven tho Langen Evert Jonne Johan Meyerinck sampt de gemeynen buren unde lethen up myt hande unde munde ingewaelt unde eygendom soe syck myt Rechte geboert In eyne fredesame unde ewyge upboringe bruyckenei besyttener hebbener were Erfflyck eygen voer vry doerslachtych guet dem werdigen Ersamen unde geystelicken heren heren Gerde Hasselt Prior unde gemeynen Convent Orden des hilligen Cruces tho Apell unde oeren naekomelynge Een stucke landes de Barenvledder unde de Emesche maet genoempt myt heyde unde weyde moerlandt uth oerer Marcke der bey der burscappen voerscreven Welker landt naest by des Cloesters vorgescreven eygen lande gelegen Anfancklyck van deme pael upgesath indt suyden doer den Barenvledder dyck bes am dem pael staende twyschen dat broek unde lyntloe indt moer wedder van deme pael streckende lyn recht indt westen tho deme paell by dat rivere de Ae geheyten by dess papen hutte up gerychtet de Ae bylanges indt norden bes an dat Cloesters voerscreven eygen lande streckende myt syner alyngher tho horinge olden unde nyen rechtycheyt myt heyde water unde weyde myt torve unde twyge soe als dat daer ther stede schinbaer ys liggende Welker Erffnysse de up gemelten voerkopers myt oeren medebescreven gengen des deger unde all uth unde deden daer up genslicke vertychnisse soe se myt Rechte solden Alsoe dat se under oere medebescreven Ervent unde anervent noch neymant van oerer aller wegen nummer nae gyff te dusses breves neynerley gewalt eygendom eder rechticheyt se synne geystelick eder wertlick an dat voerscreven landt soe uth gepaelt sal hebben eder verwachten wesen, Alsoe dat die voerscreven koopers unde oere naekoemelynge moegen soe dane landt voerscreven ploegen unde bouwen verkoepen verhuren versetten weyden keren unde wenden besloeten begraven dycken unde dammen tho oeren besten bruyken sunder yemandes besperinge unde inseggent Wante die verkoeperen bekanden voer my Richter voergescreven dat se daer voer eene Summa van guldene in reden getellden golde tho oeren genoege unde wyllen van den koeperen guedtlyken betaelt unde vernoeget weren Welke summa van penningen se uth verwyllynge unde inrumynge des hoichgedachten myns genedigen Ffursten unde heren unde gemeyner lantscap tho stuyr unde uproringe erer upgelachter swarer lant schaettynge des kryges halven tegen die wederdoepers tho Munster gekert unde genuttige hebben up dat myns genedigen Ffursten unde heren Syn genaede eygen unde ffrigen oer Erven Ock der Jonckeren luden eer erven all mochten mede gereddet unde gevryet woerden unde unbeschuldiget blyven Unde ys gescheyn myt wyllen Consent unde vulboert des Hoichgenoempten myns genedigen ffursten unde heren unde syner ffurstlichen genaeden Amptluden in Emslandt myldinge syner ffurstelichen genaeden gegeven Seggell unde breve voerwylliget unde tho gelaeten Unde die voerkoeperen laveden den koeperen hyr np myt hande ende munde unde deden indt gerychte hanttastynge des voerscreven koepes tho staende bekandt tho syn unde guede vullenkoemende stede ewyge vaste unverbroeken waerscap tho doene voer se oere Ervent unde anervent unde voer alle de des tho rechte spreken wyllen Were overst saeke dat den voerscreven koeperen unde oeren medebescreven an dat voerscreven landt myt syner rechticheyt yenich hynder besperinge eder gebreck an waerscap schege unde der halven in schaeden queme woe dat ya tho queme laveden voer my Eychter de vacken gedachten verkoeperen voer se unde oere Erven unde anerven dat men daen soe danen hynder gebreck kosst unde schaeden daer umme geleden unde gedaen moegen soeken wynnen unde maenen van den upgemelten verkoeperen van oeren Erven unde anerven in unde ut oeren guederen varende have die sy up dach dato dussen breves hebbet offte hyr naemaels tho krigen mochten woe dat ja gestaelt waer de synnen belegen in daerpen in steden leen offte eygen neen daer van uthgescheyden myt pandinge kummer ende besaete myt allen gerichten geystlick eder wertlick myt oerer een offte myt beyden tho gelichen welcker hem alder best bequemest ys neyn recht den anderen tho hynderen unvervolget unde onverclaeget offte mede verclaeget bes soe lange dat Prior unde Convent voerscreven soedaene koepes deger unde all geholden unde vullentoegen werde Wer overst dat nu offte in tho koemenden tyden myt deme velt lande voerscreven anders woe over hen voerkofft befunden woerde Soe synt voer my Richter upgemelten in dat sulve gerychte gekaemen de Ersamen Evert tho Wylholte Jurigen tho Wylholte unde Wolter Holler tho Langen alse rechte principael Saekewolders unde laeveden voer unde oere Erven unde anerven gebaeren unde ungebaeren soe dane uplatinge Erffkoep des voerscreven landes woe van dem gemeynen buren Overlangen ende Nederlangen verkofft ys deme upgenelten Prior unde gansen Convente eygen waeren tho wesen unde alle tyt guede waerscap tho doene unde offte nu de gemelten koepers des in schaeden quemen woe de dan tho quemen Soe verwylkoerden Evert Jurigen unde Wolter voerbenoempt dat dan die kleggers soelen macht hebben soe danen schaeden em drie tho gelick off een yder bysunder aff tho wynnenne unde tho maenne myt Rechte kummer unde besaete sunder eer unde eerer Erven unde anervent weder rede off ovelen moedt uth oeren alyngen guederen de se nu offte dan hebben eder tho krygen mochten bes soe alnge die klaegers oeren schaeden tho oers sulves seggen deger unde all untrechtent synt unde des nergen mede tho vermynderen unde geen partye teghen dussen breff noch inholt dusses breves myt neynen stucken the weder spreken Ock neynerley rechtycheit privilegien offte andere gewon te tho gebruyken Alle Argelyst nyefunde uth besproeken Want dan soe dane koep vertichnis unde uplaetynge suiker Erffguderen voer my Bernt Langen Rychter voerbenoempt in eynen gehegden gerichte unbesproken ys gescheen daer myt my an unde over weren koernoeten des gerichts Johan Hoppe Laeke tho Raeten umstenders heer Johan Koerst pastoer tho Laetten Lambert Langen Inzigen voeget tho deme Nyenhuse unde Herman Synnynge Unde des ther Orkunde unde tuychnisse der waerheyt Soe hebbe yck Berndt Langen Rychter voerscreven myn Ingeseggell van gerichts wegen wytlicken unde kentlicken an dussen breff gehangen Datum Anno domini dusent vyffhundert unde twe unde veertych Up maendach voer Petri ad vincula.
Am Rand: ............ van ... droste tot Switert van Bokel droste tor Vastnouwe raed in g.f. unde h. Jurgen van Munster droste Iohan Reyken rentemester in Emeslant Johannes Horst pastor in Lathen manu propria.
Auf der Rückseite: Littera de Barenvledder.
Sohn von Dirk HILLING (siehe 39184) und Haseke N (siehe 39185).
Verheiratet mit
19593
Geseke N, gestorben nach 1568 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1537-1568.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann HILLING, geboren um 1530 in Niederlangen-Hilgen (siehe 9796).
2.
Dirk HILLINCK, Bürger, geboren um 1535 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1595 in Meppen, urk. 1584-1595 in Meppen, 1602 tot, Abkunft unsicher.
Verheiratet mit Alke N, gestorben nach 1606 in Meppen, urk. 1591-1602.
3.
Wibbold tho HILLINGH, geboren um 1540 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1588 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1588, Abkunft unsicher, 1588 wegen Beleidigung von Hermann Dürken angeklagt.

19608
Christian von LANGEN, Richter auf dem Hümmling, geboren um 1505, illegitim (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Sögel, urk. 1530-1568, 1571 tot, 09.07.1530 Richter auf dem Hümmling als Nachfolger seines Schwiegervaters Nikolaus Kerstiens, 1544 zu Brahe mitbelehnt, schließt Mesalliance, wird nicht mehr belehnt: Bastard, wird 1543 von Deythart to Werpelo und dessen Sohn geschlagen, wofür diese 28 Thaler Strafe zahlen müssen, ein Jahr später mnsste er selbst Strafe für einen "Exzeß" zahlen, baut "auff gemeinen grunde und brincke zu Soegell eine behaußungh undt unterschiedtliche andere Zimmer mit hatten und vorwißen und Willen der semptlichen Eingeseßenen", Sohn von Andreas von LANGEN (siehe 39216) und N N (siehe 39217).
Kirchliche Trauung vor 1530 mit
19609
Lummeke KERSTIENS, geboren um 1505 in Sögel (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Sögel, urk. 1568, Tochter von Nikolaus KERSTIENS (siehe 39218) und Lümmeke N (siehe 39219).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bernhard von LANGEN, geboren um 1530 in Sögel (siehe 9804).
2.
Engelbert von LANGEN, Beerbter, geboren um 1535 in Sögel (Religion: r.K.), gestorben nach 1603 in Sögel, urk. 1603.
Verheiratet mit N N.
3.
Hiske von LANGEN, geboren um 1538 in Sögel (Religion: r.K.), gestorben nach 1568 in Sögel, urk. 1568.
4.
Drees von LANGEN, geboren um 1540 in Sögel (Religion: r.K.), gestorben nach 1603 in Schwakenburg, bei Andrup, Haselünne, urk. 1603 im Testament des Rudolf von Langen samt seinen 3 Kindern bedacht, 1616 tot.

19616
Sander BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren um 1535 in Brunefort (Religion: r.K.), gestorben nach 1567 in Brunefort, urk. 1562-1567, Sohn von Gerd BRUNEFORT (siehe 39232).
Kind:
1.
N BRUNEFORT, geboren um 1555 in Brunefort (siehe 9808).

19664
Hermann KOCK, Richter, geboren um 1530 (Religion: r.K.), gestorben nach 1565 in Meppen, Sohn von Hermann KOCK (siehe 39328) und Elsa STAEL (siehe 39329).
Kinder:
1.
Johann KOCK, Richter, geboren um 1560 in Meppen (Religion: r.K.), gestorben nach 1630 in Meppen, urk. 1591-1630, wohnt Kirchstraße 2, 1602 kurzzeitig Richter in Düthe.
2.
Jakob KOCK, geboren um 1570 in Meppen (Religion: ev.), gestorben nach 1610 in Meppen, urk. 1591-1610, 1591 u. 1594 "Spilmann" 1602 u. 1610 Küster u. Organist in Meppen, 1610 stellt Hynrick Glasemeker zu seinen Gunsten eine Obligation aus.
3.
Wilhelm KOCK, geboren (1565) in Meppen (siehe 9832).

Generation XVI
 
37888
N SCHRODER, Brinksitzer, geboren um 1475 in Dersum (Religion: r.K.), gestorben vor 1534 in Dersum, urk. 1534 tot.
Verheiratet mit
37889
Tobe N (Religion: r.K.), gestorben nach 1534 in Dersum, urk. 1534 arm.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Eggert SCHRODER, geboren um 1500 in Dersum (siehe 18944).

37920
Johann WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1480 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Oberlangen, urk. 1499, Sohn von Kosse tho WYLHOLTE (siehe 75840) und Wendele N (siehe 75841).
Kind:
1.
Coneke TO WILHOLTE, geboren um 1505 in Oberlangen (siehe 18960).

38912
Evert JONE, Beerbter u. Frohne, geboren um 1470 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Oberlangen, urk. 1499, Sohn von Johann de JONE (siehe 77824).
Verheiratet mit
38913
N N, gestorben nach 1499 in Oberlangen, urk. 1499.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Everdt JONNE, geboren um 1500 in Oberlangen (siehe 19456).

39072
Johann SPECKER, Beerbter, geboren um 1470 in Steinbild (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Steinbild, urk. 1499.
Verheiratet mit
39073
N N, gestorben nach 1499 in Steinbild, urk. 1499.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann SPECKER, geboren um 1500 in Steinbild (siehe 19536).

39080
N zum WERDE, Beerbter, geboren um 1490 in Heede (Religion: r.K.), gestorben vor 1534 in Heede, urk. 1534 tot, Nachkomme des 1390 beim Freikauf von Hermann ton Zwaghe genannten Heme ton Weerde.
Verheiratet mit
39081
Mette N, gestorben nach 1534 in Heede, urk. 1534.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N zum WERDE, geboren um 1520 in Heede (siehe 19540).

39104
Staes DECKER, Beerbter, Frohne, geboren um 1490 in Walchum (Religion: r.K.), gestorben nach 1534 in Walchum, urk. 1534.
Kind:
1.
Albert DECKER, geboren um 1520 in Walchum (siehe 19552).

39120
Hermann BUSINCK, Beerbter, geboren um 1470 in Dersum (Religion: r.K.), gestorben nach 1500 in Dersum, urk. 1499-1545, bezahlt 1499/1500 Strafe "bloetrenynge" wegen Körperverletzung, Sohn von N BUSINCK (siehe 78240) und N N (siehe 78241).
Kirchliche Trauung vor 1499 mit
39121
N N, gestorben nach 1499 in Dersum, urk. 1499.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Wolbert BUISINCK, geboren um 1500 in Dersum (siehe 19560).

39136
Johann NANCKEMANN, Beerbter, geboren um 1485 in Düthe (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Düthe, urk. 1499, Sohn von Hermann NANCKEMANN (siehe 78272).
Verheiratet mit
39137
Talle N (Religion: r.K.), gestorben nach 1538 in Düthe, 1538 Leibzüchterin.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann NANCKEMANN, geboren um 1515 in Düthe (siehe 19568).

39152
Thole TO WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1500 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1534 in Oberlangen, urk. 1534, Sohn von Hermann WILHOLTE (siehe 78304).
Kind:
1.
Hermann TO WILHOLTE, geboren um 1530 in Oberlangen (siehe 19576).

39160
Bernd von LANGEN, Richter in Düthe, geboren um 1496 in Rheine (Religion: r.K.), gestorben nach 1552 in Lathen, urk. 1524-1552, kauft 1526 mit seiner Frau Elisabeth ein Stück Heideland in der Lathener Mark von der Markengenossenschaft, 1530 erwähnt als Substitut des verstorbenen Gorichters Hinrich van Schwartzenberch, seine Initialien "B.L. 1540" befinden sich an der neuen Mühle in Lathen, wohl weil er bei der Wiedererrichtung einen erheblichen Beitrag geleistet hatte, bezahlt 1544 Strafe wegen Ehebruchs, kauft 1552 den halben Zehnt zu Lathen von Gerd Nienkerken. Sohn von Egbert von LANGEN (siehe 78320) und Billa von ASBECK (siehe 78321).
Verheiratet mit
39161
Elisabeth von SCHWARTZBORCH, geboren um 1500 in Münster (Religion: r.K.), gestorben nach 1526 in Lathen, urk. 1526, Abkunft nicht sicher, ihr Mann ist Substitut ihres vermuteten Vaters, zu dieser Zeit wurde der Posten des Richters in der Regel innerhalb der Familie vererbt, zudem trägt ihr Sohn den Namen Heinrich, der sonst bei den von Langen in Lathen und Rheine überhaupt nicht auftritt, Heinrichs Ehe mit Anna Stael aus Münster lässt verwandschaftliche Verbindungen nach Münster vermuten. Tochter von Heinrich van SCHWARTZENBERCH (Schwar(t)zborg/burg) (siehe 78322).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich von LANGEN (Langen), geboren um 1520 in Lathen (siehe 19580).

39162
Johann STAEL, geboren um 1510 in Münster (Religion: r.K.), gestorben 1598 in Münster, urk. 1535 Bürger zu Münster im Dienst des Bischofs Franz von Waldeck, (Büchsenschmied?), wohnt Bogenstrasse 3 an der alten Scharne seit vor 1578, Sohn von Cord STAEL (siehe 78324) und Elsa N (siehe 78325).
Verheiratet mit
39163
Adelheid HUGE, geboren um 1515 in Münster (Religion: r.K.), gestorben vor 1590 in Münster. Vater vermutet, Tochter von N HUGE (siehe 78326).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Cord STAEL, Kaufmann, geboren um 1535 in Münster (Religion: r.K.), gestorben am 20.02.1604 in Münster, bestattet in Münster. Martinikirche, in der Nähe des Dreikönigsaltars. Bürger u. Kaufmann zu Münster, seit 1571 Hörsterstr. 49/50.
Kirchliche Trauung um 1560 mit Anna HUMPERDINCK (von Detten), geboren um 1538 in Münster (Religion: r.K.), gestorben am 13.09.1611 in Münster, bestattet in Münster. Martinikirche, in der Nähe des Dreikönigsaltars, Tochter von Johann HUMPERDINCK (von Detten), Lohgerber, und Gertrud WESTERHUES.
2.
Anna STAEL, geboren um 1537 in Münster (siehe 19581).
3.
Gottfried STAEL, Priester, geboren um 1540 in Münster (Religion: r.K.), gestorben am 09.05.1608 in Münster, bestattet in Münster. Kanonikus u. Senior des Kollegiates von St. Ludgeri, testiert 9.10.1605 (StAMs, Stift St. Ludgeri, Münster-Akten, Nr. 91).
4.
Agnes STAEL, geboren um 1543 in Münster (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Bernhard LOHOFF, Kaufmann (Religion: r.K.).
5.
Johann STAEL, Büchsenschmied, geboren um 1547 in Münster (Religion: r.K.), gestorben nach 1615 in Münster. Büchsenschmied in Münster, wohnte Roggenmarkt, 1611/14 Gildemeister.
Kirchliche Trauung um 1580 mit Regina BURMEISTER, geboren um 1560 in Münster (Religion: r.K.), gestorben am 29.04.1639 in Münster, Tochter von Jürgen BURMEISTER, Wandschneider, und Anna HALVER.
6.
Elisabeth STAEL, geboren um 1550 in Münster (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Albert von GÜLICH, Prokurator, geboren um 1550 (Religion: r.K.), Sohn von Arnold von GÜLICH, Kaufmann, und Klara ELVERFELD.

39184
Dirk HILLING, Beerbter, geboren um 1467 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1536 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1499-1536, 1542 tot, zahlt 1499 2 Mark Strafe für Körperverletzung, zahlt 1534 3 Mark 4 Schillinge Strafe "van eynem broicke", Sohn von Godeke HILLING (siehe 78368) und Engele N (siehe 78369).
Kirchliche Trauung nach 1499 mit
39185
Haseke N, gestorben nach 1542 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1499-1542.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Godeke HILLING, geboren um 1500 in Niederlangen-Hilgen (siehe 19592).
2.
Johann HILLING, Bürger, geboren um 1502 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1540 in Emden, urk. 1534-1540, 1542 tot (?), Bürger in Emden.
Standesamtliche Trauung am 10.10.1534 in Emden, Rathaus mit Frouke N (Religion: r.K.), gestorben nach 1534 in Emden, 1534 Wwe. des sel. Hinrick Haien.
3.
Wolter HILLYNCK, Bürger u. Kapitän, geboren um 1504 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1567 in Emden, urk. 1534-1567, 1584 tot, wird 1535 Emder Bürger, zahlt 1541 3 Mark 4 Schillinge "Bloitrenninge", 1564 wird der Capitain Wolter Hillinck vom Emder Magistrat gegen die Schwedischen Kaper auf die Ems ausgeschickt.
Standesamtliche Trauung am 19.06.1534 in Emden, Rathaus mit Hille N (Religion: r.K.), gestorben nach 1534 in Emden. Wwe. des Goeke Block.
4.
Hinrik HILLINCK, Bürger, geboren um 1506 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1567 in Emden, urk. 1542-1567, 1571 tot, Bürger zu Emden, 1559, 1560, 1561, 1562 und 1567 Vorsteher der Armen unserer Lieben Frauen Bruderschaft.
Standesamtliche Trauung (1) am 18.07.1542 in Emden, Rathaus mit Grete van VIT, geboren um 1515 in Emden (Religion: r.K.), gestorben nach 1542 in Emden, Tochter von Hermann van VIT und Geseke N.
Kirchliche Trauung (2) in Emden mit N N.
5.
Hermann HILLING, geboren um 1508 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1573 in Emden, urk. 1542-1573, 1575 tot, am 13.10.1578 in Emden als verstorben erwähnt, wir 1545 bei der Aufnahme als Emder Bürger als Magetzman [Marktmann/Händler] bezeichnet, wahrscheinlich identisch mit dem Hebe [Hemme, Hermann?] Hillingen, der 1563 aufgrund einer "ergerliken" Angelegenheit auf dem Markt für einige Wochen mit seiner Frau vom Abendmahl der reformierten Gemeinde ausgeschlossen wird, tritt als Ehezeuge zuletzt 1573 auf, Vormund der Kinder des Heinrich Hilling aus erster Ehe.
Standesamtliche Trauung am 15.06.1543 in Emden, Rathaus mit Anna N, gestorben nach 1616 in Emden. Witwe des Hero von Larlte: Anna bringt u.a. ein ihre Kammer in der Kerckstraße. Eine Witwe Anna Hilling tritt 1575 in den Kontraktenprotokollen auf, ebenso zwisschen 1610 und 1616 [Anna Hilling, Hermann Hillings nachgelassene Witwe]. 1584 war Anna Hillings, Hermann Hillings Witwe, die Ehefrau des Sipke Mennens van Leuwarden.
6.
Grete HILLING, geboren um 1510 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1542, urk. 1535-1542.
7.
Katharine HILLING, geboren um 1513 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1542, urk. 1542.
8.
Haseke HILLING, geboren um 1515 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1542, urk. 1542.

39216
Andreas von LANGEN, Herr zu Schwakenburg, geboren um 1468 (Religion: r.K.), gestorben 1555, urk. 1498-1555,
1500, 26.12., Herman Fryginck von Vrackel (Frakel), Richter der Neustadt Osnabrück bezeugt, dass Drehs, Clawes und Hinrick, Brüder, von Langen, Söhne des Engelbert einigen sich über das künftige Erbe ihres Vaters und räumen sich gegenseitig ein Vorkaufsrecht ein. Zeugen: Hinricus Klute... (StAMs, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden, Nr. 522)
1509/1537 mit dem Burglehen zu Fresenburg belehnt, 1509 Burglehen zu Haselünne,
1510 von Bf. Erich v. Osnabrück belehnt mit 1/3 des Zehnten zu Apeldorn und Fockenhannekes Erbe in Apeldorn, Ksp. Bokeloh, mit dem Hof Alerdes in Borken, Ksp. Meppen, mit 1/4 des Zehnten zu Dörpen, mit 1/4 des Zehnten zu Borsum, Ksp. Aschendorf, mit einem Teil des Zehnten zu Auen, Ksp. Lindern, mit 1/4 des Zehnten zu Lähden, mit dem Meyerhof und dem Hof Timmermann in Herßum, Ksp. Holte, mit Helmanns Zehnten zu Borkhorn, Ksp. Löningen, dem Hof Asplaning in Heeke, Ksp. Alfhausen, mit dem Hof Reinering in Vinte, Ksp. Neuenkirchen im Hülsen, mit dem Hof Wellingerhof, dem Kotten Rappensteyn, dem Hof Grupe, dem Dikkotten dem Hof Molenstede beim Hof Wellingerhof, alle Ksp. Belm, mit einem Teil des Zehnten zu Wahn und dem 1/2 Zehnten zu Klein-Stavern, Ksp. Sögel, mit dem Zehnten von den Höfen Lindemann, Beelhinrikes, Wilmer Johanns und Schyr zu Lehrte und mit 1/3 des Zehnten zu Bückelte, alle Ksp. Bokeloh, mit 1/2 des Zehnten zu Huden, mit dem halben Erbe Kopes in Helte, Ksp. Bokeloh, mit dem halben Hof zu Lahre, Ksp. Haselünne, den nun Hermann Schulte bebaut, mit dem Hof Steinhaus in Wellingen, Ksp. Belm, mit dem Hof Kleine Helmkamp in Evinghausen, Ksp. Engter, mit 1/2 Zehnten zu Dörperbauerschaft und den Zehnten zu Gersten, Ksp. Lengerich, mit dem Hof Wreding in Rhede, mit dem Hof Swyters in Aschendorf, mit 14 Fuß Erde "in der Storckes breden", dem Hof Otten in Herbrum, mit dem Zehnten zu Niederlangen, mit den Höfen ton Polle und Fygen in Andrup, Ksp. Haselünne, mit dem Zehnten zu Lehe und dem Hof Sandering in Aschendorf,
1510 Zehntherr des Aschendorfer Zehnten,
1525 Erbteilung: Erhalt der Schwakenburg und der Lehen zu Haselünne,
1525 u. 1537 Belehnung mit der wüste Mühle gen. Brückehaus zu Lathen, 1 Erbe zu Ahausen, 1/2 Zehnt zu Hamme und 1/2 Zehnt zu Heede, verschiedene Erbe zu Lathen, Ahausen, Andorf sowie dem Burglehen zu Haselünne,
1545/55 Erneuerung der Haselünner Lehen,
1538 wurde die Schwakenburg von den Grafen Anton und Christoph von Oldenburg im Zuge einer Fehde gegen das Stift Münster völlig zerstört und niedergebrannt,
1544 mit dem Hof zu Brahe belehnt,
Erbe des Bur- und Holzgericht der Mehringer und Hemelter Mark und der Emsfischerei zu Mehringen
, Sohn von Engelbert II. von LANGEN (siehe 78432) und Adelheid von DÜVEL (siehe 78433).
Lebensgemeinschaft (1) um 1505, nichteheliche Verbindung mit N N (siehe 39217).
Kirchliche Trauung (2) um 1510 mit Hiske von FRESE, geboren um 1482 (Religion: r.K.), gestorben am 17.05.1556, bestattet in Essen/Old. 'Im Jaar unses heren mcccccLVI den XVII Mai (?) starf de erbar vn dogentsame frowe hiske frese seligen Andres van Langen nagelatene wedwe de Got genedich si' (Grabsteinaufschrift), 1524 wird vom Bischof Friedrich von Münster bestätigt, dass Andreas von Langen seine Frau Hyske in den Ksplen. Haselünne, Aschendorf und Essen beleibzüchtigt hat. Tochter von Johann IV. FRESE, Erbherr auf Weyhe und Campe, Drost zum Freudenberge, und Anna von STAFFHORST.
Aus der ersten Verbindung stammen:
1.
Christian von LANGEN, geboren um 1505 (siehe 19608).
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Herbort von LANGEN, Herr zur Schwakenburg, geboren um 1510 (Religion: r.K.), gestorben 1579, urk. 1544-1579, mitbelehnt mit dem Hof zu Brahe 1544 u. 1561, belehnt mit den Schwakenburger Lehen und dem Burglehen zu Haselünne und Fresenburg 1555 u. 1568, erbt zusammen mit Bruder Heinrich nach 1540 Haus Stockum (1562 belehnt), kinderlos verstorben wird sein Bruder Alleinerbe.
Verheiratet mit Catharina von ALFTERN GEN. HAMELL (Religion: r.K.).
3.
Heinrich von LANGEN, Herr zur Schwakenburg, geboren um 1512 (Religion: r.K.), gestorben nach 1579, urk. 1544-1579, 1584 tot, Herr zu Schwakenburg zusammen mit seinem Bruder, 1579 nach dem Tode seines Bruders belehnt mit dem Hof zu Brahe, den Haselünner und Fresenburger Burglehen und dem Anteil seines Bruders an Haus Stockum, das er 1568 an seinen Bruder abgetreten hatte.
Kirchliche Trauung am 03.09.1562. Ehevertrag mit Adelgunde von MÜNSTER (Religion: r.K.), Tochter von Roleff von MÜNSTER und Maria von SELBACH.
4.
Dietrich von LANGEN, geboren um 1515 (Religion: r.K.), gestorben nach 1562, urk. 1544 u. 1562 zu Brahe und Schwakenburg mitbelehnt, 1603 tot.
5.
Adelheid von LANGEN, Äbtissin v. Bersenbrück, geboren um 1517 (Religion: r.K.), gestorben nach 1595, urk. 1542-1595, Äbtissin von Bersenbrück 1542-1595, vor Christopher Missinck, Dechant der Kollegiatkirche St. Sylvestri zu Quakenbrück und Offizial zu Osnabrück, erklärt 1581 die Äbtissin zu Bersenbrück Adelheid von Langen mit ihrem Sachwalter Hans Wylt, Lohnherren der Stadt Osnabrück, am 16.06.1579 hätte ihr ihr Bruder Henrich von Langen zu Swakenborgh 600 Thaler überlassen. Sie gibt mit Zustimmung ihres Konvents (d. d. 7.I.1580) diese Summe ihren blinden Schwester Margarethe. Als Äbtissin in Bersenbrück konnte sie in ihrer über 50-jährigen Amtszeit die Entwicklung des Klosters zum Damenstift nicht aufhalten, so dass sie vermutlich auch aus Altersgründen resignierte bzw. abgewählt wurde.
6.
Margaretha von LANGEN, geboren um 1520 (Religion: r.K.), gestorben nach 1565, wird 1565 mit Schwakenburger Zehnten beleibzüchtigt, 1581 "blind".
Kirchliche Trauung (vor) 1565 mit Otto von DINCKLAGE, Herr zu Duderstadt (Religion: r.K.), gestorben nach 1565, Sohn von Otto von DINCKLAGE, Herr zu Duderstadt, und Gese N.
39217
N N (Religion: r.K.). Konkubine.
Aus dieser Verbindung: 1 Kind (siehe unter 39216).

39218
Nikolaus KERSTIENS, Richter auf dem Hümmling, geboren um 1470 (Religion: r.K.), gestorben nach 1530, urk. 1498-1530, 1541 tot, Richter auf dem Hümmling, stiftet 1516 und 1517 noch heute vorhandene Glocken für die Sögeler Kirche, gibt "etlichermaßen behindert" am 9.3.1530 sein Richteramt an den Schwiegersohn ab.
Verheiratet mit
39219
Lümmeke N, geboren um 1480 (Religion: r.K.), gestorben nach 1541 in Sögel, 1541 "de olde richtersche to Sogelle (gibt) tor Orkonde" 1 Schilling.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Lummeke KERSTIENS, geboren um 1505 in Sögel (siehe 19609).

39232
Gerd BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren um 1505 in Brunefort (Religion: r.K.), gestorben nach 1557 in Brunefort, urk. 1534-1557, Sohn von N BRUNEFORT (siehe 78464).
Kind:
1.
Sander BRUNEFORT, geboren um 1535 in Brunefort (siehe 19616).

39328
Hermann KOCK, Rentmeister, geboren um 1500 in Horstmar (Religion: r.K.), gestorben 1575 in Münster, kurz vor 20.5. 1541-1545 Amtsrentmeister in Cloppenburg, 1547 Rentmeister zu Lüdinghausen, 1551 Amtsrentmeister zu Wolbeck, 1553-1574 Rentmeister in Meppen (bestallt 12.10.1557), 1547 mit seiner Frau und deren Geschwistern im Testament des Domdechanten Rotger Korff gen. Schmising (Sohn von Johann Korff gen. Schmising und Anna Stael, Tochter von Rotger Stael u. Agnes von Schade) bedacht, 12.8.1569: Hermann Kock, Rentmeister im Emsland, gelobt dem Marschall und Drosten Hermann von Velen Schadloshaltung wegen seiner Bürgschaft gegenüber Heidenreich Droste, Drost zu Horstmar und Ahaus, für eine Rente, und setzt seine Güter in Münster und Meppen zum Unterpfand. Siegelank. des Ausstellers. (StAMs, Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Velen - Urkunden, Nr. 391), 16.1.1570: Herman Kock, Rentmeister im Emsland, gelobt dem Hermann von Velen, Marschall und Droste, Schadloshaltung wegen der Bürgschaft gegenüber Johann Wilcken, Elemosinar des Doms zu Münster, für eine Rente von 400 Goldg. Kapital, die er, Hermann Kock und seine Ehefrau Elsa verkauft haben, unter Verpfändung aller ihrer Güter in Münster und Meppen. Siegelank. des Ausstellers.am avende Anthonii abbatis (StAMs, Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Velen - Urkunden, Nr. 397), 1569 mit seiner Frau wieder in die Bürgerschaft der Stadt Münster aufgenommen.
Aus dem Erbe seiner Frau besaß er ein großes Haus in der Königstrasse 47 in Münster (heute Heeremannscher Hof/Oberverwaltungsgericht). Das z.T. unterkellerte, zweigeschossige Haus (das nördliche Hauptgebäude) besteht aus zwei gut unterscheidbaren Bauteilen: einem Steinwerk mit Walmdach (Westhälfte), 1549 von Hermann Kock [Wappen am Treppenturm] unter Verwendung von Bruchsteinen eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet, und einem zweiten Bau von 1564 (Osthälfte), der das Gebäude zur Königsstrasse hin verlängerte. Die reichgegliederte, vom herkömmlichen Giebelhaus abweichende Schaufront, ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Renaissance in Münster. Über dem Mittelfenster im 1. Stockwerk ist ein Zitat aus der Vulgata "Post tenebras spero lucem" (dt. "Nach der Finsternis, hoffe ich das Licht") in die Fassadenoberfläche eingearbeitet. Der Entwurf stammt vermutlich von Hermann tom Ring, ebenso der prächtige Kamin mit dem Wappen Kocks (einem Zirkel), und seiner Ehefrau Elsa Stael (acht, den Schildrand begleitende Kugeln). Über der Tür eines Treppentürmchens befanden sich in einer von einem Blattkranz umgebenen Scheibe, die von einem als Landsknecht gekleideten Jüngling gehalten wird, zwei Wappen (Zirkel, acht Kugeln) und darunter die Inschrift:
Quas vastarat edax simul et cariosa vetustas
Aedes Hermannus Kock reparavit eas
Vir probus edificat sibi, successoribus, urbi
Hoc more et hoc animo condidit ille domum.
1 . 5 . 4 . 9 .
Das Haus war unbelastet von Diensten, Schatzungen oder sonstigen Abgaben, die jährlichen Wortgeldzahlungen an das Domkapitel betrugen vier oder fünf Pfennige, wurde im Zweiten Weltkrieg im Innern völlig zerstört, nur die Umfassungsmauern mit der Renaissancefassade blieben erhalten. 1950/51 wurde es nach Plänen von Heinrich Bartmann zur Nutzung als Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen mit Landesbeihilfen wiederaufgebaut, was zu einer völligen Veränderung der Innenraumaufteilung führte.
Sohn von Cordt KOCK (siehe 78656).
Verheiratet mit
39329
Elsa STAEL, geboren um 1505 in Münster (Religion: r.K.), gestorben nach 1575 in Münster, urk. 1547-1575, 1577 tot, hat nach 1574 finanzielle Forderungen an den Marschall Hermann von Velen, Tochter von Cord STAEL (siehe 78324) und Elsa N (siehe 78325).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bernd KOCK, Priester, geboren um 1523 in Meppen (Religion: r.K.), gestorben nach 1546, urk. 1546-1547, ist 1546 als Kaplan in Lathen der erste, der "der neuen Lehre das Wort redet", also evangelisch predigte.
2.
Johann KOCK, Prediger, geboren um 1525 (Religion: r.K.), gestorben nach 1580 in Steinbild, luth. Pfarrer in Heede 1555-1563, luth. Pfarrer in Steinbild 1575-1585, verkauft 1580 mit seiner Frau Gebbeke und ihrem Sohn Johann an Hermann Brawe eine halbe Kötterei in der Bauerschaft Walchum, Brynck Hermans Wohnung genannt (Haus Campe, Urkunde 112).
Verheiratet mit Gebbeke N (Religion: r.K.), gestorben nach 1580 in Steinbild, urk. 1580.
3.
Hermann KOCK, geboren um 1530 (siehe 19664).
4.
Christine KOCK, geboren um 1534 (Religion: r.K.), gestorben nach 1612 in Münster, führt 1580-1591 die Druckerei ihres Mannes weiter, ab 1592 druckt ihr Sohn Konrad.
Kirchliche Trauung (1) um 1555 mit Dietrich III. TZWIVEL, Buchdrucker, geboren um 1525 in Münster (Religion: r.K.), gestorben 1580 in Münster, vor 5.11. urk. 1548-1580, Notar u. "lator literarum" am geistl. Hofgericht in Münster; 1574 Fürstl. Landrentmeister, 1562 Buchdrucker, besitzt 1567 ein Haus an der Bergstrasse, 1568 Kirchenprovisor der Pfarrei St. Martini, 1579 Kurgenosse des Rates in der Martinilaischaft. Sohn von Gottfried TZWIVEL, Notar, und N N.
Kirchliche Trauung (2) um 1592/93 mit Arnold ISPHORDING, Notar, geboren in Münster (Religion: r.K.), gestorben 1610 in Münster. Notar u. Prokurator am weltlichen Hofgericht, wohnt am Roggenmarkt 12. Er war zuvor verheiratet mit Mette ISERMANN.
5.
Anna KOCK, geboren um 1538 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung vor 1569 mit Bernd HUGE (der Ältere), Kaufmann u. Richter, geboren um 1529 in Münster (Religion: r.K.), gestorben 1601 in Münster, urk. 1557-1592/93, 1557 Kramer, 1589 Gograf zu Sandwelle, 1568-1576 Aa-Emonitor, 1577-1592 u. 1595-1600 Ratsherr in Münster, 1592/93 Vormund der minderjährigen Kinder seiner Schwester Christine, 1579-1581 Ziegelherr, 1582, 1585-1586 Kapellenherr, 1583-1584 Kinderhausherr, 1587-1591 Bierherr, 1595 Kapellenherr, 1596-1598 Bierherr, 1599 Hospitalherr, 1600 Sterbherr, 1588 Hofgerichtsbestätigung des Verkaufs des Hauses an der Königstraße in Münster - ohne die Gademe - durch Bernd Huge und Koep Backemunde zu Münster bzw. Meppen, Erben ihres Schwiegervater Hermann Kock, Rentmeister zu Meppen, an Margarethe Hake (Haeck), Witwe v. Ascheberg zu Rauschenburg, 1592 Verkaufsbrief Bernd Huges des Älteren in Münster und Coep Backemunde in Meppen an die Erben Johanns v. Ascheberg zu Rauschenburg und dessen Frau Anne über 4 1/2 Gademe im Ksp. St. Ludgeri in Münster an der Straße zwischen der Königstraße und der Breiten Stiege hinter dem Rauschenburgschen Haus an der Königstraße. Dabei Quittungen Bernd Huges des Älteren, Coep Backemundes, Prokurator Johann Meßings, Johann Ralles, Johann Schmeltes, Johann Oinckhaß, Hermann Korthauß, Freigraf Johann Kerckerings, Johann und Wilhelm Morriens, Gerhard Biderwandts, Alexander Morriens, Johann Schyrlls (1590-1632), Sohn von Bernd HUGE, Kramer, und Catharina N. Er ist wiederverheiratet mit Judith RUPE.
6.
Elsa KOCK, geboren um 1540 (Religion: ev.), gestorben nach 1568.
Kirchliche Trauung um 1565 mit Coep II. BACKEMUDE, Bürger in Meppen, geboren um 1530 in Meppen (Religion: ev.), gestorben um 1603 in Meppen, urk. 1561-1602, 1603 tot; Kaufmann, 1562 bis 1602 als Besitzer des vormals von seinem Großvater Coep (I) bewohnten Backemudeschen Hauses; 1562, 1563, 1566, 1567, 1570, 1571, 1574, 1575, 1576, 1579, 1581, 1582, 1585, 1586, 1587, 1588, 1592, 1593, 1594 und 1598 Bürgermeister in Meppen, Kirchenrat 1578-1584; tauscht 1561 eine Eigenhörige aus seinem Hof in Schwefingen mit dem Kloster Wietmarschen, gibt an das gleiche Kloster 1566 eine Eigenhörige aus einem Hof in Geesete, 1564 verkauft Hermann von Velen ihm und seinem Bruder Jasper (II) mit Bewilligung des Bischofs und des Rentmeisters Hermann Kock ein Stück Land aus der gemeinen Mark bei Versen, welches möglicherweise den Grundstock von Deters Bergham bildete; 1564 erhielt Coep als Ältester zu Behuf seiner Brüder Schweder (verschrieben für Swithardt) und Jasper den Zehnten zu Oldemeppen zu Lehen, 1581 erfolgte seine Belehnung mit Teilen des Sustrumer Zehnten, 1588 Hofgerichtsbestätigung des Verkaufs des Hauses an der Königstraße in Münster - ohne die Gademe - durch Bernd Huge und Koep Backemunde zu Münster bzw. Meppen, Erben ihres Schwiegervater Hermann Kock, Rentmeister zu Meppen, an Margarethe Hake (Haeck), Witwe v. Ascheberg zu Rauschenburg, 1590 Verkaufsbrief Bernd Huges des Älteren in Münster und Coep Backemunde in Meppen an die Erben Johanns v. Ascheberg zu Rauschenburg und dessen Frau Anne über 4 1/2 Gademe im Ksp. St. Ludgeri in Münster an der Straße zwischen der Königstraße und der Breiten Stiege hinter dem Rauschenburgschen Haus an der Königstraße. 1592 Dabei Quittungen Bernd Huges des Älteren, Coep Backemundes, Prokurator Johann Meßings, Johann Ralles, Johann Schmeltes, Johann Oinckhaß, Hermann Korthauß, Freigraf Johann Kerckerings, Johann und Wilhelm Morriens, Gerhard Biderwandts, Alexander Morriens, Johann Schyrlls (1590-1632), 1593 belehnt mit 1/2 Sustrumer Zehnt, verkauft 1592 mit Bernd Huge d. Älteren den Erben Johanns v. Ascheberg zu Rauschenburg und dessen Frau Anne 4 ½ Gedem im Ksp. St. Ludger an der Straße, wo man von der Königsstraße nach der Bredenstege hinter dem Haus der Erben zur Rauschenburg an der Kämpstraße hergeht, die sich erstrecken im Norden von der Straße bis zum Hinterhaus des M. Sander Hulßouwens, 1593 u. 1594 Quittungen des Johann Kloppenborch, Holtforst des Amts Lingen, für Koep und Jasper Backmuden; 1602 "ein woll vermugend Bauwman der auch rentte boert und Rente giebt", Sohn von Jasper I. BACKEMUDE, Kaufmann, und Schwaneken von BOCKEL. Er hatte eine Lebensgemeinschaft mit Swenne SICKING.

Generation XVII
 
75840
Kosse tho WYLHOLTE, Beerbter, geboren um 1450 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1492 in Oberlangen, urk. 1492, 1499 tot, verkauft 1492 6 Scheffel Land an das Kloster Ter Apel (mit herzlichem Dank an René Remkes für Fund und Transkription der Urkunde):
Copia lte(?) qtl(?) habemus sex schepelis lande tho Wylholte in parochia de Laten a Kossen tho Wylholten .(?)
Ic Johan Breningh anders ghenoempt Langhe Johan in der tyt een sworen richter tho Haren van bevele des hogeboren forsten und heren, heren Hinric van Swartzenburch biscop to Monster myns ghenedigen leven heren Enkenne und betuge in ende overmits dessen openen besegelden breve dat voer my ghekomen in een open heget gherichte daer ic stede unde stoel des gherichtes beseten hadde myt mynen kornoten hier nae bescreven soe ic myt rechte solde dat sonderlinx tho dossen nabescreven zaken gheheget Kosse tho Wylholte und Wendele syn echte huysvrouw, Tobe, Tymen, Johan und Trude eren kindere Enkenden al daer voer my int gherichte voer sych ere ervent und anervent dat see myt haren vryen willen walbekanden und voerbedachten mode hadden verkofft und overmidden dossen breve verkopen enes stedes vasten erffkopes onverbroken und ewygen und leten up myt hande und myt monde in weren Demen Ersamen und gheesteliken heren Jacob van Winckel priori und ghemenen Convente tho Apell ordens des heyligen cruses und all eren nakomelingen offte holdere desses breves myt willen Een stucke landes van seess scepell sates gheheten de Veltkampes Acker ghelegen up Wylholter Esche by Benen Nye lande und ghengen dosser seess schepell landes vorscreven alyngen uth und verteghen daer up ghensliken myt handt unde mondt soe see myt rechte solden alsoe dat desulfde Kosse, Wendele syn huysvrouwe, Tobe, Tymen, Johan und Trude eren kinderen vorscreven ere ervent und anervent off nummant van ere weggen nae dat dosses breves nyrenleye rechte off anspraken gheestelick eder wertlick an off up dat landt vorscreven ghescheen voer achterstallighe renthen und verscenen pacht und ander hovet summen ghelde de de prior und convent vorscreven hebben uth und up Kosse und Wendelen erve vorscreven myt welcken achterstallighe pacht und verschenen renthen prior und convent vorscreven Kossen und Wendelen verkoperen vorscreven bekanden all daer wal vernoget tho wesen und wal betaelt dyt landt vorscreven in vorwarden dat Kosse und Wendele und eren erffgenamen vorscreven loveden und sullen und willen betalen und gheven priori und convent vorscreven to Mepper kermisse naestkomende elff gode enkede golden rinsche gulden voer renthen und hovetsummen verschenen weertzake des nicht en schegge und Kosse und Wendele verkopere vorscreven und eer erffgenamen de eelff golden rinsche gulden up tyt naestkomende nicht en betaelden woe dattet oer tho queme loveden Kosse und Wendelen verkoperen vorscreven dat dan sall dat stucke landes van seess schepel vorscreven verboert und verstaen wesen voer achterstallighe renthen und versaten pacht und dan de breve de de prior und convent vorscreven heeft up dat erve tho Wylholte vorscreven van anderhalff molt roggen iaerliken renthen holdende sollen in ere vollenmacht und gheweerde bliven alsoe dat prior und convent alle iaer dat mach uth manen und winnen anderhalff molt roggen iaerliker renthen uth Kossen und Wendelen Erve tho Wylholte vorscreven nae uthwysingh des principaels kopes breves. Oec soe loveden Kosse und Wendele verkoperen vorscreven und eren medebescrevenen prior und convent vorscreven das stucke landes vorscreven gude rechte ewyghe volkomen waerscop tho doen vrÿ und veerdich tho waren van allen ansprake pacht eder schattinghe voer alle de ghene de des thoe rechte komen willen waer wanneer myt weme und alsoe vake des noet is buten eren schaden sonder yenich vertoch. Oec synt vorwerden wert dat prior und convent vorscreven dyt stuck van sess schepel landes vorscreven wolden weder in toekomende tyden vertyen eder verkopen dan sall Kosse daer de naeste toe wesen daer voer tho betalen und gheven dat daer een ander wil voer gheven. Und dir all sonder argelyst hier weren an und over kornoten des gherichtes Hermen Hillingh, Syvert Meyeringh bystanders, Coepman Ayke tho Walchum, Hermen Zweder, Bene tho Wylholte und meer guder luden ghenoch de dat gherichte mede bystonden und behoerden . In oerkonde der waerheyt aller puncten vorscreven Soe heb ic Johan richter vorscreven myn ingesegell van gerichten wegen wytlijken an dossen breeff ghehangen, datum Anno Domini .. M CCCC XCII, in ...(?) Sanctae(?) Agate. (Inv. nr. 1373, nr 1, Gronoinger Archieven)
.
Kirchliche Trauung (1) um 1470 mit Wendele N (siehe 75841).
Verheiratet (2) mit Grete N, gestorben nach 1499 in Oberlangen, urk. 1499.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Tobe tho WYLHOLTE, geboren um 1475 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499, urk. 1492-1499.
2.
Tymen tho WYLHOLTE, geboren um 1477 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1492, urk. 1492.
3.
Johann WILHOLTE, geboren um 1480 in Oberlangen (siehe 37920).
4.
Trude tho WYLHOLTE, geboren um 1482 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499, urk. 1492, 1499 als Grete? (Schreibfehler).
75841
Wendele N, gestorben nach 1492 in Oberlangen, urk. 1492, 1499 tot.
Aus dieser Ehe stammen: 4 Kinder (siehe unter 75840).

77824
Johann de JONE, Beerbter, geboren um 1440 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1476 in Oberlangen, urk. 1476 "1476 Juni 24, Vor Rolf von Langen, Amtmann im Emsland, verpachtet Godeke Hillink zu Oberlangen seinen Hof für 7 Schillinge Osnabrücker Währung an, den ehemaligen Eigenbehörigen des Knappen Arnd Swenke, Johann de Jone. Siegel des Amtmanns ab." (Urkunde im Hofarchiv Hilling).
Kind:
1.
Evert JONE, geboren um 1470 in Oberlangen (siehe 38912).

78240
N BUSINCK, Beerbter, geboren um 1440 in Dersum (Religion: r.K.), gestorben vor 1499 in Dersum, urk. 1499 tot.
Verheiratet mit
78241
N N, gestorben nach 1499 in Dersum, urk. 1499.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann BUSINCK, geboren um 1470 in Dersum (siehe 39120).

78272
Hermann NANCKEMANN, Beerbter, geboren um 1450 in Düthe (Religion: r.K.), gestorben nach 1522 in Düthe, urk. 1499-1522.
Kind:
1.
Johann NANCKEMANN, geboren um 1485 in Düthe (siehe 39136).

78304
Hermann WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1470 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Oberlangen, urk. 1499, Sohn von Bene WILHOLTE (siehe 156608) und N N (siehe 156609).
Kind:
1.
Thole TO WILHOLTE, geboren um 1500 in Oberlangen (siehe 39152).

78320
Egbert von LANGEN, Richter in Rheine, geboren um 1465 in Münster (Religion: r.K.), gestorben 1530 in Rheine, urk. 1497-1530, 1531 tot, 1505 und 1525 mit Gut Stuerlo in Kirchspiel Rheine belehnt, das Ehepaar Egbert von Langen und Billa von Asbeck nahm im Jahr 1524 von dem Zwölfmänner-Armenhaus in Münster 50 Goldgulden auf und verpfändete dafür in Rheine am Gosedyck sein Haus neben dem Rathaus, das Gut Mencke in Darme Ksp. Schepsdorf und das Gut Stuerlo im Ksp. Rheine, Sohn von Hermann von LANGEN (siehe 156640) und N N (siehe 156641).
Kirchliche Trauung (1) ? um 1490 mit N ? von GRÜTER ? Geboren um 1470 in Rheine (Religion: r.K.), gestorben in Rheine, 1. Ehe fraglich, wahrscheinlich hat Egbert das Gut Stuerlo von Rolf Grüter gekauft, Tochter von Roleff von GRÜTER, Herr zu Bramsche.
Kirchliche Trauung (2) um 1495 mit Billa von ASBECK (siehe 78321).
Aus der zweiten Ehe stammen:
1.
Mette von LANGEN, geboren um 1495 in Rheine (Religion: r.K.), gestorben nach 1539 in Rheine, urk. 1539.
Kirchliche Trauung um 1515 mit Otto I. SWALVE (Goltsmyt, der Ältere), Goldschmied, geboren um 1485 in Meppen (Religion: r.K.), gestorben nach 1539 in Rheine, urk. 1525-1539, 1525 Meister, 1539 verkaufen Johannes Blomendaell und seine Ehefrau Margarete an Otto Swalven gen. Goltsmyt der Alte, seine Ehefrau Mette und an Gerd von Langen und seine Ehefrau Elysabeth ihren Krummeveldes Kamp vor dem nyen Wege und dem Kamp des Lambert von Langen im Amt Bevergern gelegen. Vater nicht sicher. Sohn von Egbert SWALWE, Richter.
2.
Bernd von LANGEN, geboren um 1496 in Rheine (siehe 39160).
3.
Gerd von LANGEN, Bürger zu Rheine, geboren um 1498 in Rheine (Religion: r.K.), gestorben vor 1560 in Rheine, urk. 1536-1539, 1555 tot, 1536 Bischof Franz von Münster belehnt Gerdt von Langen, Egberts Sohn, mit dem Erbe Sturloe, Kspl. Rheine, Bsch. Brochtrup (Brecketorpe); 1539: Friedrich von Wulfften, Vicekurat, verkauft im Namen des Pfarrers Dr. Bernd Dorynck in Rheine die Magd Barbara them Garhuese auf dem Erbe Sturlo (jetzt Störmann) dem Gert von Langen, Bürger in Rheine, und dessen Frau Elisabeth, Zeugen: Heinrich Dudynck, Johann von Langen, Vrydach Splynter.
Verheiratet mit Elisabeth N (Religion: r.K.), gestorben nach 1539, urk. 1539.
4.
Engelbert von LANGEN, Bürger zu Rheine, geboren um 1500 in Rheine (Religion: r.K.), gestorben nach 1532 in Rheine, urk. 1532 (zusammen mit dem Vikar Gerd Bode) Vereinbarung mit Bernd Valke über das Erbe Bodekering Brsch. Spelle.
5.
Gertrud von LANGEN, Gogräfin zu Rheine, geboren um 1502 in Rheine (Religion: r.K.), gestorben nach 1555 in Rheine, 4.12.1550: Gerhard Kremer, Richter und Gograf zu Rheine, bezeugt, daß Hake von Heick tho Nienburch, Sohn des Gerd von Heick, und s. Ehefrau Elisabeth sowie Clawes Bodde, Hinrich Boddens Sohn, dessen überschuldete Güter dem v. Heick gerichtlich zugesprochen sind, der Gertruts Witwe des + Johann Danckelmans, Gogräfin des Amtes Rheine, den halben Wietkamp vor dem Emstor, hinter dem Großen Wietkamp, verkauft haben. Zeugen: Gerhard Lödingch, Bürgermeister zu Rheine, Johann Kulemann, Bürger zu Rheine, Johann Merßman, Tonies Degener, Lucken Melkenbuer, Bürger zu Rheine. (StAMs, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden, Nr. 859).
Kirchliche Trauung um 1525 mit Johann DANCKELMANN (Korritzer, der Eiserne), Gograf, geboren am 10.06.1485 in Telgte, illegitim (Religion: r.K.), gestorben 1548, bestattet in Rheine. St. Dionysius. Gograf in Rheine 1530 und 1539-1548, trug den Beinamen "Ferreus, der Eiserne", weil "er den Harnisch gar nicht vom Leib brachte", als Landsknechtshauptmann beteiligt am Sacco di Roma 1527 und an der Belagerung der von den Wiedertäufern besetzten Stadt Münster 1534/35, soll bei einem Ausfall des "Propheten" Jan Matthijs im Kampf ein Auge verloren haben, kauft 1535 mit seiner Frau Gertrud vom Stift Wietmarschen für 60 rhein. Goldgulden eine Jahresrente von 3 Goldgulden, zahlbar auf Johannis bapt. in der Stadt Rheine aus den Klostergütern Lodelvinck und Gellekinck in den Ksp. Neuenkirchen und Rheine sowie aus dem Zehnt zu Lengerich. Sohn von Johann DANCKELMANN, Priester.
78321
Billa von ASBECK, geboren um 1475, vielleicht illegitim (Religion: r.K.), gestorben nach 1524, urk. 1524, Abkunft unsicher wohl Tochter Gerds oder Johanns von Asbeck, ihr Onkel Goddert hat Besitz in Salzbergen und Landersum, Tochter von Gerd von ASBECK (Pinsequaet) (siehe 156642).
Aus dieser Ehe stammen: 5 Kinder (siehe unter 78320).

78322
Heinrich van SCHWARTZENBERCH (Schwar(t)zborg/burg), Drost des Niederstiftes Münster, geboren um 1480 in Münster (Religion: r.K.), gestorben 1530. Ernennung des Nachfolgers Wermolt von Heede 07.07.1530, urk. 1508-1529, 1530 tot, Ostern 1508 an der Universität Erfurt immatrikuliert als "Enricus Schwartzborg Monasteriensis", Drost im Niederstift Münster nach 1521-1529, Gorichter zu Düthe nach 1509-1530.
Grund für den Studienbeginn Ostern (Ende April) 1508 mag der Tod des Münsteraner Bischofs Konrad von Rietberg + 9.2.1508 gewesen sein. Konrad war 1497 Amtsnachfolger seines Vaters geworden.
Sohn von Heinrich III. von SCHWARZBURG (der Grüne) (siehe 156644).
Kind:
1.
Elisabeth von SCHWARTZBORCH, geboren um 1500 in Münster (siehe 39161).

78324
Cord STAEL, Bürger zu Münster, geboren um 1472 in Münster, illegitim (Religion: r.K.), gestorben nach 1519 in Münster, urk. 1500-1519, 1524 tot, 1500 Kirchmeister zu St. Ludgerus in Münster u. Mitglied der Liebfrauen-Bruderschaft an St. Aegidii, 1519 Rentverschreibung des Gerd von Galen zu Ermelinghoff, wohnt in der Königstrasse 47 (heute Heeremannscher Hof), 1519 verkaufen Jost Korff und dessen Ehefrau Anne dem Cord Stael und dessen Frau Else, Bürger zu Münster, 5 Gulden Rente für 100 Gulden aus ihren Gütern ton Varwercke und Woltmann, beide Ksp. Milte, Bft. thon Varwercke, diese Rente übertragen die Vormünder seiner minderjährigen Kinder, Arnold Vrythoff u. Hinric Hofze 1536 dem Kloster Mariental beim Eintritt seiner Tochter Gertrud. Sohn von Wilbrand STAEL (siehe 156648).
Verheiratet mit
78325
Elsa N (Religion: r.K.), gestorben nach 1519 in Münster, urk. 1519.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Elsa STAEL, geboren um 1505 in Münster (siehe 39329).
2.
Rotger STAEL, geboren um 1507 in Münster (Religion: r.K.), gestorben nach 1547 in Münster, urk. 1547 im Testament des Domdechanten Rotger Korff gen. Schmising bedacht.
3.
Johann STAEL, geboren um 1510 in Münster (siehe 39162).
4.
Gertrud STAEL, Nonne, geboren um 1515 (Religion: r.K.), gestorben am 08.03.1579 in Münster, bestattet in Münster, tritt vor 1535 in das Schwesternhaus Marienthal (Kloster Niesing) in Münster ein und erhält 1536 als Mitgift eine Rente von 100 Gulden, 1547 im Testament des Domdechanten Rotger Korff gen. Schmising bedacht.

78326
N HUGE, geboren um 1480 (Religion: r.K.).
Kinder:
1.
Bernd HUGE, Kramer, geboren um 1505 in Münster (Religion: r.K.), gestorben nach 1550 in Münster, urk. 1534-1550, 1534-1535 im Dienst der bischöflichen Truppen gegen die Wiedertäufer, 1536 Kramer, 1550 im Rat; vor Johann Wesselinck, Richter in der Stadt Münster, verkaufen 1539 Franz Cosfelt und seine Frau Ursula an Bernd Huge und dessen Frau Katharina, Bürger zu Münster, eine Rente von fünf Goldgulden und den hierauf lautenden Brief, den Goissen von Raesfeld und dessen Frau Nese aus ihrem Hof zu Emte und Letterhus der Witwe des Reinhold Smythuss verkauft hatten.
Verheiratet mit Catharina N (Religion: r.K.), gestorben vor 1562 in Münster, urk. 1539, 1562 tot.
2.
Anna HUGE, geboren um 1513 in Münster (Religion: r.K.), gestorben vor 1568 in Münster, urk. 1550, 1568 tot.
Kirchliche Trauung um 1535 in Münster mit Johann HEERDE, Kaufmann, geboren um 1505/10 in Münster (Religion: r.K.), gestorben vor 1574 in Münster. Ochsen- und Leinenhändler zu Münster, wohnte Ecke Fischmarkt/Alter Steinweg, Telgter Urkundenbuch: 28.09.1550 Bürgschaft Bernd von Beverförde bei Johan Heirde und dessen Frau Anna, Bürger zu Münster, um eine fällige Rente. Sohn von Borchard HEERDE, Wandschneider, und Kunne BECKER. Er ist wiederverheiratet mit Anna WESSELINCK.
3.
Adelheid HUGE, geboren um 1515 in Münster (siehe 39163).

78368
Godeke HILLING, Beerbter, geboren um 1440 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1496 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1466-1496, 1499 tot, 1466 als "enscheidesmanne" genannt, verpachtet 1476 seinen Hof zu Oberlangen für 7 Schillinge Osnabrücker Währung an den ehemaligen Eigenbehörigen des Knappen Arnd Swenke, Johann de Jone; kauft 1492 von Tybe, der Wwe. von Hans Lüdeke sowie deren Kinder Johann, Hermann, Kosse, Steven und Hilleke ein Stück Heuland auf den Niederlangener Wiesen, 1496 in einem Kaufvertrag "sunder alle argelist und bedroch wall to holden daer myt my an und over weren kornoten des gerichtes Godeken Hillingh und Hermannus syn sone bystander Johan Toerne knape, mester Evert Smyt to Lathen, Lange Johan und mere lude genoich", Sohn von N HILLING (siehe 156736).
Verheiratet mit
78369
Engele N (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1499.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann HILLINCK, Erbkötter, geboren um 1465 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1537 in Niederlangen, urk. 1492-1537, 1492 urk. mit dem Vater.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Niederlangen, urk. 1499.
2.
Dirk HILLING, geboren um 1467 in Niederlangen-Hilgen (siehe 39184).
3.
Wolter HILLINGK, Bürger in Bremen, geboren um 1470 in Niederlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1508 in Bremen, urk. 1493-1508, 1527 tot, 1493 kaufte Johan Kluthenouw von Hinrick Oldenborch eine Bude auf der Tiefer im Westen von Johan Korffmaker, wo er schon ein Haus im Süden von Wolter Hillingk besaß, welches er 1507 an den Knappen Clawes Hermeling verkaufte, er kaufte 1498 von den Vorständen der "Armen Leute zu den 12 Aposteln" ein Haus auf der Tiefer im Norden von Johan Kluthenow. Dieses Haus wurde im Jahr 1527 von seiner "frouwe" (wohl anstatt Witwe) Lubbeke an Johan Horstman veräußert, Hauseigentümer bei dem Stavendamm im Süden von Johan Coesveldt, als letzterer im Jahre 1505 an Johan Kok verkaufte. Am Freitag nach den Heiligen Drei Königen 1508 übernahm er die Bürgschaft bei der Bürgerrechtsverleihung an Herman Wilholt.
Verheiratet mit Lubbeke N (Religion: r.K.), gestorben nach 1527 in Bremen, urk. 1527.
4.
Goeke HILLINCK, geboren um 1475 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499, urk. 1499.

78432
Engelbert II. von LANGEN, Herr zu Stockum u. Westkreyenburg, geboren 1422 (Religion: r.K.), gestorben am 23.10.1507, das von Sabine Wehking, Osnabrücker Inschriften (Nr. 89+) genannte Datum 6. Juli beruht auf einer Verwechslung, S. Wehking spricht sich aktuell für den 23. Oktober aus. Bestattet in Osnabrück. Grabinschrift (nur schriftlich überliefert, ehemaliger Standort in Osnabrück unbekannt, wohl entweder Marienkirche oder Katharinenkirche):
"Engelbertus de Langhe equistris ordinis vir singularis morum honestate praeditus, et aetatis suae annum ferme agens octogesimum quintum, anno Vero D[omi]ni M[illesim]o Quintgesimo septimo die Severini episcopi Deo naturaeque concessit, cuius animam misericordiarum deus supernae beatitudinis participem efficiat.
Langius hac parva iacet Engelbertus arena
Vir iustus prudens eximiusque pius
Dives opu(m) largusque [..............]
Nominibus natis auxit equestate genus.
Et testamento variu[m] pietatis ad usu[m]
Decedens ferme millia quinque suu[um]
Que detracta sibi soboles [...........]
[....................................]"
Übersetzung:
"Engelbert von Langen aus ritterlichem Stande, ein Mann von einzigartiger Ehrenhaftigkeit, erreichte beinahe das 85ste Jahr seines Alters, aber im Jahr 1507, am Tag des Bischofs Severin (23.Oktober) starb er nach dem Willen Gottes und der Natur, seine Seele möge der Gott des Erbarmens der himmlischen Glückseeligkeit teilhaftig machen.
Engelbert Langen liegt auf diesem kleinen Platz, ein gerechter, kluger, hervorragender und frommer Mann [..........] Mit reichen und freigiebigem Werk ... hat er den Ritterstand gefördert. Und durch sein Testament hat er bei seinem Ableben zu mannigfachem Nutzen für die Frömmigkeit beinah 5000 [Taler] seines Eigentums [hinterlassen], die seinen Nachkommen entzogen [.......]"
, urk. um 1457-1507, "der begütertste Grundherr seiner Zeit im Emsland" (Rudolf vom Bruch), gehörte zu den wichtigsten Ratgebern des Osnabrücker Bischofs Konrad III. von Diepholz (1455-1482)
1458/1467 belehnt mit der Westkreyenburg, der Schwakenburg, den Haselünner Burglehen und dem Erbe zu Klein-Stavern und Klein-Berßen,
1456 Fehde gegen die Stadt Osnabrück,
1460 belehnt zu Essen/Oldenburg,
1460 gemeinsam mit Bruder Rolf von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit Wademans Erbe in Flechum, Ksp. Haselünne, dem halben Hof zu Lehrte, Ksp. Haselünne, mit zwei Erben in Beel, Ksp. Herzlake, dem Zehnten zu Bückelte Ksp. Bokeloh, dem Hof zu Herßum, Ksp. Holte und mit all den Erben und Zehnten in Dienstmannstatt, die die verstorbenen Heinrich von dem Beele, Otto Korff und Dietrich Swartewold zu Lehen hatten,
1461 belehnt mit Stockum und dem Burglehen zu Reckenberg, den Höfen Lüdering, Konerding, zwei Kotten, Teiche, eine Mühle, Kreienbrocks Haus, dem Meierhof zu Klein Dratum, dem Holzgericht über die Dratumer Mark und den freien Sundern in Dratum,
1463 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt den Gütern die sein Bruder Rolf entfangen hatte sowie mit dem 1/2 Zehnten zu Borsum, Ksp. Aschendorf, so wie er ihn von Klaus Hubezelle gekauft hatte (dieser war 1442 damit belehnt worden)
1466 Kauf eines Hofes in Osnabrück vor der Martinspforte (das spätere Langenesche Armenhaus): Vor dem Richter Heinrich von Buck, dem Schöffenmeister Johan van Holtorpe sowie den Schöffen und Ratsleuten der Neustadt zu Osnabrück Heinrich von Vrese, Albert von Dissen und Albert ert Andebad verkaufen der Bürgermeister Gottschalk von Anckem zu Osnabrück, seine Frau Hille und sein Bruder Herman von Anckem zugleich für ihre neun Kinder nach Erbkaufrecht an den Knappen Engelbert von Langen Haus, Hof vor der Martinspforte innerhalb der Stadtmauer bei dem Iburger Abtshof, vormals Eigentum von Statius van den Brinke, nebst Zubehör unbelastet für 190 rh.Gulden nach Barzahlung. Zeugen: Ertwin Ertman, Ratsherr, und Martin Pollman. Siegelankündigung des Stadtsiegels und Verkäufers. (NLA OS Dep 36 b Nr. 1a)
1467 belehnt (der Lehnsbrief ist beschädigt, nur die linke Hälfte ist erhalten) von Elekt u. Konfirmant Heinrich v. Münster mit: ... belegen bei Laer im Kirchspiel Borcklo...das Broyelhus mit dem halben Zehnten zu Berssen, die wüste Mühle mit dem Molenkamps Haus...in Haselünen mit dem halben...im Kirchspiel...mit dem Hof zu Vrack...Mers...und Bolen Haus zu Lede und Asschendorp, mit dem Meyerhus zu Ah...im Kirchspiel Essen...mit Ludelinckhus, Conradinckhus...belegen tom luttiken Droten...Vresenberge mit Hermans Haus....zu Berssen.
1467/1499 Burglehen zu Fresenburg,
1469 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit Tys Benkings Erbe in Wimmer, Ksp. Lintorf Kr. Wittlage, dem Hof Baumann in Astrup, Ksp. Schledehausen, dem Kotten Meisen in Grambergen und dem Hof Straten (Wrothmann) zu Hiddenhausen, Ksp. Schledehausen, dem Hof Wente in Westerhausen Ksp. Oldendorf, dem Erbkotten Rembert in der Dorfbauerschaft Oldendorf, Kr. Melle, dem Erbe Rötger in Bulsten, Ksp. Buer, dem Kotten Westerfeld in Merschendorf, Ksp. Buer, dem Niederen Kotten zu Hustädte, Ksp. Buer, mit 1/4 des Zehnten zu Lähden, Ksp, Holte, dem Hof Rolfing in Wersche, Ksp. Bissendorf, der Wohnung zu Stockum, mit dem Gut zu Kirchlengern, dem Burglehen zu Reckenberg, einem Steinhaus in Wiedebrück und mit allen Gütern die die Ritter Heinrich und Aleff von Batenhorst vom Stift Osnabrück zu Lehen hatten und mit allen Gütern, Herrlichkeiten und Gerechtigkeiten, wie sie Margarethe, die Witwe des sel. Herbort von Düvel gebabt hatte
1469 Überfall und Einnahme der Burg Papenburg wegen nicht ersetzter Schäden in Diensten der Stadt Münster,
1470 Gründung und Dotierung einer Kapelle auf Gut Stockum, über dem Eingang zu Kapelle befindet sich in Stein gehauen das Allianzwappen Düvel-Langen sowie die Inschrift:
"Annis millenis quadringentis septuagentis:
Dictus de Langen Engelberto milite gravem
Ob culpe veniam fundat donando capellam"
"Im Jahr 1470 hat Engelbert genannt von Langen um für Schuld Verzeihung zu erlangen diese Kapelle gegründet und beschenkt." 1470, 3.4. (die Urkunde ist nur als Abschrift erhalten, die falsch auf 1478 datiert ist): Bischof Konrad von Osnabrück genehmigt, dass sein Rat Engelbert van Langen, Besitzer des Hauses und Schlosses Stockum (schloetes .. to Stockem), eine steinerne Kapelle elle daselbst zu Ehren der hlg. Dreifaltigkeit, Marien u. besondern der 10000 Märtyrer und des hlg. Hubert gründet und mit gen. Gütern begabt, und setzt die Pflichten und Rechte des anzustellenden Kaplans und dessen Verhältnis zur Pfarrei Bissendorf fest. Gesiegelt hatten: der bischöfl. Offizial; Lambert van Bevessen, Propst zu St. Johannis in Osnabrück; Hinrik Weldige, Kirchherr (plebanus) in Bissendorf, u. der Stifter. (Beglaubigte Abschrift des Joannes Kruse kaiserl. und bischöfl. Münsterschen Notars, 16.Jh. ungenau). Genannt werden die Frau des Stifters Alheid und beider Kinder Herbert Roless, Drez(e), Grethe u. Katherine! Einkünfte der Kapelle: 1/2 Zehnte üb. die Bauerschaft Wehringdorf u. Tittingdorf; zusammen 5 Mk. Rente aus ,Hukelriden" Erbe zu Eistrufe; ,Rolwinges" Erbe zu Wersche; ,Bullenbrokes" Erbe im Kirchspiel Bissendorf; dem Obern Hof und ,Hermens" Erbe zu Meckelesch Kirchspiels Schledehausen; ,Northmans" Haus zu Icker und ,Vosser" Haus zu Lüstringen Kirchspiels Belm (NLA OS Rep 3 Nr. 893).
1473 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit dem Hof zu Lienesch, Ksp. Ankum, mit seinem Zubehör, wie ihn Dethard von Dumpstorf zu Lehen hatte, mit dem Haus Vosse zu Lüstringen, mit Nortmanns Haus zu Icker, Ksp. Belm, und mit dem Zehnten über dasselbe Nortmanns Haus mit seinem Zubehör, dem Hof Honebrinck in Nordhausen, Ksp. Osterkappeln, welchen Gerd von Leda untergehabt hatte und den Johann Bottertijle in Pfandschaft hatte,
1475 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit 1/2 Zehnten zu Borkhorn, Ksp. Löningen, wie ihn früher Otto Mönnich zu Lehen hatte,
1477 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit dem Meierhof zu Braken in Jegger, Bft. Schledehausen, mit der dazugehörigen Mühle, Kotten und dem Holzgericht, dem Hof Steinhaus in Wellingen, Ksp. Belm
1478, 15.2.: Vor Johann Volquerdes, Richter des Bischofs von Münster und Administrators in Bremen Heinrich von Schwarzburg in Essen, verkaufen die beiden Brüder Roleff von Langen und Engelbert von Langen, Knappen, an die Brüder Johann de Brawe, Otto de Brawe und Hermann de Brawe, Knappen, Söhne des verstorbenen Johann de Brawe, für eine bereits bezahlte Summe Geldes ihre Ansprüche aus dem Erbe "de Hengelage" vor Quakenbrück, wie der verstorbene Hinrick van den Bele sie von dem verstorbenen Hermann van Bockroden geerbt hatte. Die Verkäufer leisten die Gewähr (NLA OL Dep 102 Best. 272-17 Urk. Nr. 29).
1481 verpflichtet sich die Kirche zu Haselünne eine Memorie für ihn und seine Familie zu halten, da er und sein Bruder Rudolf zum Turmbau jeder 5 Fuß "grawes Benthemer steyns in de wyde unde hoge" gestiftet und sie auch auf eigene Kosten holen und mauern ließen.
1482 Conrad Meleman, Richter von Osnabrück, bezeugt, daß Ludeke de Bar, Landdrost, dem Engelbert v. Langen u. seiner Frau Adeleid die Erben Clausing, Wulfetange u. Brockhaus, die Fischerei in der Hase und das Hollager Holzgericht, soweit es mit den 3 Erben verbunden ist, für 200 rhein. Fl. verkauft hat (NLA OS Dep 3 a 2 Nr. 567/a).
1493 erklären Herman Mariename und M. Johan van Soest, Kirchmeister zu Martini, dass aus den Einkünften der Kirche alle Jahre auf Martini-Abend jedem Armen im Armenhause ton Busche eine halbe Elle wandes Dortmundsches gegeben werden soll. Die Armen sollen dafür beten für Engelbert van Langen, des verstorbenen Engelberts Sohn, seine Frau Alheid, seine Kinder und Freunde. Engelbert hat eine entsprechende Stiftung gemacht,
um 1495 Kauf, 1495 Belehnung mit einem Hof zu Meppen,
1494 großzügige Stiftung einer Vikarie zu Ehren der heiligen Katharina in der Pfarrkirche zu Bokeloh,
1494, 5.8.: Vor Wilkyn Tyesingk, Gograf und Stadtrichter zu Osnabrück, verkauft Gerhardus Buter, Werkmeister zu St. Katharinen, mit Hinrik Vrese, Bürgermeister auf der Neustadt, und Herman von Horne, Kirchräthen zu St. Katharinen, und mit Wissen und Willen Ertwin Ertmans und Hinriks von Leden, Bürgermeister und auch Kirchräthe zu St. Katharinen, die aber nicht zugegen waren, dem Engelbert von Langen und Ehefrau Alheyd 8 Rhein. Gulden jährl. Rente für 128 Rhein. Gulden. (6,25%) (NLA OS Dep 3 a 2 Nr. 604), 1494 mit Ehefrau Adelheid Übertragung dieser Rente von jährlich acht goldenen rheinischen Gulden an das Hospital des St. Antonius u. St. Elisabeth zu Twente. Die Summe ging seit 1437 zu Lasten der Stadtkasse, hatte zunächst dem Kirchenrat zu St. Katharinen gehört und wurde von diesem für 128 rh. Gulden an Engelbert verkauft. Nach Wunsch der beiden Stifter solle der Verwahrer des Hospitals das Geld persönlich erheben und für einen Gulden jährlich jedem der Armen ein Paar Schuhe gekauft werden, die restlichen 7 Gulden sollten aufs Jahr verteilt für Bier und Getränke für die Armen verwendet werden. Nach dem Tag St. Petronelle am 31. Mai sollte die sogenannte "moder der seken (Mutter der Kranken)" wöchentlich so viel Geld bekommen, dass sie davon täglich für die Insassen, den Korbträger und für sich selbst eine halbe Quarte Bier (1 Quarte =1,14 l.) bezahlen könne. Diese Zuwendung sollte so lange verteilt werden, bis die acht Gulden verzehrt waren. Die Kranken, die Krankenmutter und der Korbträger sollten dafür "truwelick" zu Gott für Engelbert, seine Frau Adelheid, ihre Eltern und Kinder sowie für alle ihres Geschlechtes beten. Wenn der zahlungspflichtige Rat oder das Hospital gegen die Verfügungen verstießen, solle die Rente an seine Familie zurückfallen, aber weiterhin für andere "mylde wercke unde gave tobehoff anderer armen" verwendet werden.
1497 Belehnung mit dem Erbe Langen und Kort Rolffs und den Haselünner Burglehen,
1497 Lehnrevers an Gf. Rudolf von Diepholz über "Roleves Huess und Berndes Huess unde Hoff tho Holte" im Ksp. Bokeloh. (Diepholzer Urkundenbuch, Urkunde 170)
1497 bezeugt "Arnd Hoewyde der Baren sworn Gogreve to Ostercappelen", dass der Landdrost Brunn de Bar dem Engelbert v. Langen (Sohn des verstorbenen Engelbert) und seiner Frau Adelheid alle seine Gerechtigkeiten im Hollager Berge, in der Hollager, Fiestler und Barlager Mark verkauft hat (NLA OS Dep 3 a 2 Nr. 623/a).
1498 28.9.: Testament: Vor Reynerus Eyssinck, Vikar und Official des Hofes zu Osnabrück, von den Parteien gekornem Richter, und Otto Honell, Kleriker der Osnabr. Diöcese, und öffentlichem Notar, geben Alheyd, Hausfrau, und Meister Roleff von Langen, Scholaster und Canonicus in der Kirche zu Osnabrück, sowie Drees von Langen und Claus von Langen, Söhne Engelberts von Langen zu Stockum, ihre Einwilligung dazu, daß dieser über seine beweglichen Güter ein Testament mache und seine "erfftalingen" Güter mit 8 Gulden rückkäufl. Rente behufs Stiftung einer Memorie belaste. (NLA OS Dep 3 a 2 Nr. 627)
1498, 2.11.: Konrad Bischof von Münster Administrator zu Osnabrück, genehmigt, dass sein Lehnmann Johan van Haren dem Engelbert van Langen, des verstorbenen Engelbert S., 15 Gulden Rente aus Hencken Erbe "ton Beezenkampe der A wollen" und dem "A erve", alle im Kirchspiel Borgloh, für 250 rh. Goldgulden, die teilweise als Brautschatz der Tochter des Verkäufers an Herbord van Dincklage in der Herrschaft Vechta gezahlt sind, verkauft hat (NLA OS Rep 3 Nr. 996).
1499 Zehntherr des Aschendorfer Zehnten,
1499, 4.4., Der Knappe Bernd Buttel urkundet über den Empfang des halben Zehnten von Nederen Langen, im Kspl. Lothen u. Gericht Duche von Engelbert van Langen, des verstorbenen Engelberts Sohn. Zeugen: Otte van Bockraden und Roleff Monick, Knappen und Lehnsleute des Engelbert. (StAMs, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden, Nr. 511)
1504, 25.5.: Engelbert von Langen zu Stockum, Sohn Engelberts, gründet auf seinem Hof in der Neustadt Osnabrück zwischen dem Hof des Klosters Iburg und der Straße, die nach dem Martinstor geht, ein Armenhaus (Hospital) für zwölf Arme Männer, das unter Mitverwaltung des Rats der Alt- und Neustadt stehen soll, wofür die betr. Verwalter jährlich einen rheinischen Gulden beziehen. Vorzug haben bedürftige Diener und Heuerleute seines Gutes Stockum, auch verarmte Angehörige seiner Familie und des Osnabrücker Rates sollten, wenn sie verarmen, im Haupthaus freie Wohnung haben. Er dotiert des Hospital mit dem Erbe des Claawesinck zu Hollage, das Heinrich van Buren innehat, dem Brockhus, das Dore bewohnt, dem Erbe des Welfetungen zu (Wysle), der Fischerei auf der Hase und dem Holzgericht in der Hollager und Mark im Kirchspiel Wallenhorst im Gogericht Osnabrück, ferner mit einem Malter Salz, das ihm Hermann Bartholding und dessen Ehefrau Grete zu Salzuflen zu entrichten haben und einem Kapital von 260 rhein. Gulden, die zu 5% angelegt werden sollen (NLA OS Rep 3 Nr. 1011).
1504, 28.8: Prior und Konvent zu Möllenbeck bekunden, von Engelbert von Langen 30 Gulden zur Seelenmesse für seine verstorbene Frau Alheit erhalten zu haben (NLA BU Orig. 1 H 52 Nr. 1a)
Erbe des Bur- und Holzgerichtes der Mehringer und Hemelter Mark und der Emsfischerei zu Mehringen, durch Erbfolge über seine Frau Belehnung mit den Gütern Stockum, Dratum und Batenhorst, zu Stockum gehörte die niedere private Jagd auf den eigenen Wrechten und die niedere Koppeljagd im ganzen Fürstentum Osnabrück, ferner Fischereigerechtigkeit in der Hase von der Einmündung der Wierau bis zur Stadtgrenze, das Holzgericht über die Stockumer und Jeggener Mark, und die Holzgrafschaft über die Hollager Mark (1504 in die Armenstiftung übergegangen)
, Sohn von Engelbert I. von LANGEN (siehe 156864) und Gertrud von SCHATTE (siehe 156865).
Kirchliche Trauung um 1455 mit
78433
Adelheid von DÜVEL, Erbin zu Stockum, Dratum u. Batenhorst, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben nach 1498, urk. um 1457-1498, 1504 tot, um 1457 von Bf. Konrad von Osnabrück für sich und ihre Kinder belehnt mit dem Haus und der Wohnung zu Stockum mit allem Zubehör, mit dem Gut zu Kirchlengern samt Zubehör, mit der Kapelle und dem Hof Spaenhof Bft. Mahnen, Ksp. Gohfeld, dem Burglehen zu Reckenberg, mit einem Steinhaus in Wiedebrück in Dienstmannstatt und mit allen Gütern die die Ritter Heinrich und Aleff von Batenhorst zu ihren Lebzeiten vom Stift Osnabrück zu Lehen hatten. Tochter von Herbort von DÜVEL (siehe 156866) und Margarethe von ELMENDORF (siehe 156867).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Rolf von LANGEN, Domherr, geboren um 1455 (Religion: r.K.), gestorben nach 1498, resigniert 1488, 1498 Magister, Domkapitular und Scholaster in Osnabrück.
Kirchliche Trauung vor 1498 mit Alheid N (Religion: r.K.), gestorben nach 1498, urk. 1498.
2.
Raban Nikolaus (Claus) von LANGEN, Herr zu Meppen, geboren um 1457 (Religion: r.K.), gestorben um 1546, urk. 1498-1530, 1557 tot, wird 1508 mit dem Hof in Meppen belehnt; der Rat der Statdt Bremen bekennt 1508 von Claus von Langen und seiner Ehefrau Anna zu treuer Hand gegen Rückgabe eine versiegelte Lade erhalten zu haben (Staatsarchiv Bremen, 1-Bs - 1508 Dezember 18 (1)); erhält bei der Bruderteilung 1525 den Hof zu Meppen und die Westkreyenburg womit er 1528 belehnt wird.
Verheiratet mit Anna von STAFFHORST, geboren um 1475 (Religion: r.K.), gestorben nach 1508, urk. 1503-1508, Tochter von Johann von STAFFHORST und Elisabeth (Ilse) KLENCKE.
3.
Dietrich von LANGEN, geboren um 1460 (Religion: r.K.), gestorben nach 1499, urk. 1468-1499.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
4.
Herbort von LANGEN, geboren um 1462 (Religion: r.K.), gestorben nach 1478, resigniert 1478.
5.
Rotger von LANGEN, geboren um 1464 (Religion: r.K.), gestorben nach 1478, resigniert 1478.
6.
Margaretha von LANGEN, geboren um 1465 (Religion: r.K.), gestorben nach 1559, resigniert 1487, 1559 Wwe.
Verheiratet mit Philipp von der RECKE, Herr zu Sümmern (Religion: r.K.), gestorben nach 1511, überliefert 1511 Schloß und Stadt Hattem dem Herzog von Kleve, 1559 tot, Sohn von Johann von der RECKE, Herr zu Sümmern, und N von BICKEN.
7.
Andreas von LANGEN, geboren um 1468 (siehe 39216).
8.
Catharina von LANGEN, geboren um 1470 (Religion: r.K.), gestorben nach 1530, resigniert 1495.
Kirchliche Trauung 1494 mit Heinrich von MERFELDT, Herr zu Merfeld, geboren um 1460 (Religion: r.K.), gestorben am 06.11.1530. Herr zu Merfeldt u. Botzlar, Clevischer Rat, Münsterischer Hofmarschall, urk. 1467-1530, Sohn von Adolf von MERFELDT, Herr zu Merfeldt, und Nesa von GEMEN (Pröbsting).
9.
Anna von LANGEN, geboren um 1472 (Religion: r.K.), beerbt ihren Bruder Rolf.
Verheiratet mit Johann von MÜNSTER, Herr zu Alst (Religion: r.K.).
10.
Heinrich von LANGEN, Herr zu Stockum, geboren um 1475 (Religion: r.K.), gestorben nach 1551, urk. 1498-1551, 1561 tot, Knappe, testiert 1551, 1510 u. 1534 Burgmann zu Redekenberg u. Grönenberg, erhält 1525 Haus Stockum als Erbteil, 1510, 1525, 1535 u. 1536 damit belehnt, 1510-1540 belehnt mit dem Meyerhof in Klein-Dratum, 1523: Vertrag zwischen dem Rat der Stadt Osnabrück und Hinrik von Langen, dass diesem das von seinem Vater Engelbert v. L. als Armenhaus gestiftete Haus in der Neustadt Osnabrück wieder zurück gestellt wird gegen Zahlung von 6 Goldgulden Rente zur Unterstützung von Armen und zunächst verarmter Glieder der Stifterfamilie (NLA OS Rep 3 Nr. 1086), stirbt kinderlos, übergibt seinen Besitz 1539 an seinen Neffen Assche von Langen, den Sohn seines Bruders Raban Nikolaus, anläßlich seiner Ehe mit Anna Korff gen. Smisingh: "8.12.1539 Eheberedung zwischen Assche van Langen, Sohn des Clawes van Langen, und Anna Smisingh, Tochter des Henrich Korff gen. Smeisingh. Hinrich van Langen, Clawes Bruder, und seine Frau Leneke übertragen dem Ehepaar aus besonderer Zuneigung ihren Sitz mitsamt dem Meierhof zu Klein Dratum (luttiken Draten) und den anderen zugehörigen Erben und Gütern, die Lehen des Stifts Münster sind, dazu Wischmans Erbe und Krumpelmans Erbe im Kirchspiel Glandorf (-pe), Myddendorps Erbe und Rockener Erbe im Kirchspiel Hilter, Everdings Erbe und Stotermans Erbe im Kirchspiel Gesmold (Geszmelde), welche Lehen des Stifts Osnabrück sind, und Horstmans Erbe im Kirchspiel Holte und Knosteshorstes Erbe im Kirchspiel Borgloh (Borchloe), beides freie Güter. Assche soll sich mit den Lehngütern belehnen lassen, doch sollen Hinrich und seiner Frau auf Lebenszeit die Leibzucht an den genannten Gütern vorbehalten bleiben".
Aufgebot 1509. Ehepakt, kirchliche Trauung 1517 mit Leneke KORFF GEN. SCHMISING, geboren um 1497 (Religion: r.K.), gestorben nach 1539, Tochter von Johann KORFF GEN. SCHMISING, Herr zu Harkotten, und Anna STAEL.
11.
Ilse von LANGEN, geboren um 1477 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1510 mit Anton (Tonnies) FRESE (Frisius), Herr zu Weihe, geboren um 1470 (Religion: r.K.). Domherr zu Bremen (resigniert), Sohn von Wilke FRESE, Herr zu Weyhe, und Elisabeth von WERPE.

78464
N BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren um 1480 in Brunefort (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Brunefort, urk. 1499, Sohn von N BRUNEFORT (siehe 156928) und N N (siehe 156929).
Kind:
1.
Gerd BRUNEFORT, geboren um 1505 in Brunefort (siehe 39232).

78656
Cordt KOCK, Richter, geboren um 1477 (Religion: r.K.), gestorben nach 1524, 1524 Richter, Vor Cordt Kock, Richter in dieser Sache für seinen Vater Johan Kock, Gograf zum Sandwelle und Rentmeister zu Horstmar, und den Kornoten Johan Benelken und Johan Hobynck, Bürgermeister zu Schoppyngen, verzichtet Cordt van Daerle, Droste, auf die Güter seiner Ehefrau Metta van Langen, Witwe des verstorbenen Arndt van Heyden, mit Hilfe der Vermittler Evert Graf zu Benthem und Stenforde, Roleffs van Wullen und Clawes van Monichusen, zugunsten des Sohnes der Mette, Lubbert van Heyden. Sohn von Johann KOCK (siehe 157312) und Kunne N (siehe 157313).
Kinder:
1.
Hermann KOCK, geboren um 1500 in Horstmar (siehe 39328).
2.
Johann KOCK, geboren um 1500 in Horstmar (Religion: r.K.), gestorben nach 1536. Vorname unsicher, ein goldener Kelch in Coesfeld trägt die Inschrift "JOHÄ KOCK ME FIERI FECIT / ANNO DNI IHS 1536" und ein Wappen mit einem Zirkel. Da Johann Kock der Ältere bereits 1529 tot war, muss es sich bei dem Stifter um ein anderes Mitglied dieser Familie handeln.

78658 = 78324 Cord STAEL.
78659 = 78325 Elsa N.

Generation XVIII
 
156608
Bene WILHOLTE, Beerbter, geboren um 1445 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Oberlangen, urk. 1492-1499.
Verheiratet mit
156609
N N, gestorben nach 1499 in Oberlangen, urk. 1499.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann WILHOLTE, geboren um 1470 in Oberlangen (siehe 78304).
2.
Tibe WILHOLTE, geboren um 1475 in Oberlangen (Religion: r.K.), gestorben nach 1499, urk. 1499.

156640
Hermann von LANGEN, Domherr, Archidiakon in Billerbeck, Domdechant, geboren um 1440 (Religion: r.K.), gestorben am 20.11.1508 in Münster, bestattet in Münster. Dom St. Paulus, urk. 1447-1508, 1461 erstmals als Domherr in Münster genannt, 1469 Archidiakon zu Billerbeck, verkauft 1476 Güter zu Rheine, schenkt 1484 als legum licentiatus der Bibliothek des Klosters Bentlage 70 Bücher, 1485 Propst zu St. Mauritz, belehnt 1488 als Archidiakon in Billerbeck den Heinrich v. Langen mit dem Spykershof im Ksp. Billerbeck, wohnt 1494 im Haus des verstorbenen Domdechanten Otto Korff, 1499 canonicus eccles. Monasteriensis, seit Nov. 1503 Domdechant in Münster, erhält 1506 bei der Erbauseinandersetzung seiner Brüder einzelne Erben wie Lasterding, Venslage etc., Mitglied des Domkalands, Sohn von Bernd II. von LANGEN (siehe 313280) und Adelheid von HEMSTEDE GEN. KULE (siehe 313281).
Kind:
1.
Egbert von LANGEN, geboren um 1465 in Münster (siehe 78320).
156641
N N (Religion: r.K.). Konkubine.
Kind: 1 Kind.

156642
Gerd von ASBECK (Pinsequaet), geboren um 1455 (Religion: r.K.), gestorben nach 1495, urk. 1483-1495, Sohn von Dietrich von ASBECK (Pinsequaet) (siehe 313284) und Billa (Bliedeke) SOBBE (siehe 313285).
Kind:
1.
Billa von ASBECK, geboren um 1475 (siehe 78321).

156644
Heinrich III. von SCHWARZBURG (der Grüne), Priester, Bf. v. Bremen u. Münster, geboren am 13.11.1440 (Religion: r.K.), gestorben am 24.12.1496 mit 56 Jahren, bestattet in Münster. Dom St. Paulus, Hochchor. Heinrich "XXVII." v. Schwarzburg, Bf. Heinrich "II." v. Bremen und Bf. Heinrich "III." v. Münster; Propst zu Jechaburg 1449, Kanonikus zu Würzburg u. Halberstadt 1451, Domherr zu Köln 1453, ab 1454 Studium in Erfurt, Rektor der Universität 01.05.1458, bewarb sich 1454 um das vakante Bistum Utrecht, unterlag jedoch, zum Erzbischof von Bremen gewählt 16.05.1463, von Pius II. am 26.10. als Administrator bestätigt, Amtseinführung 20.11., zum Fürstbischof v. Münster gewählt Frühjahr 1466, von Paul II. am 20.06. bestätigt, Amtseinführung 07.12.; Klosterreformer, erobert 1474 Harpstedt u. 1482 Delmenhorst für das Erzstift Bremen, 1475 "Retter von Neuß" im Reichskrieg gegen Burgund, zum Dank verleiht Ks. Friedrich III. dem "Beschützer des römischen Reiches" das goldenen Reichsbanner mit dem schwarzen Adler; die steinerne Grabstelle mit der vom Münsterischen Humanisten Rudolf von Langen verfaßten Inschrift wurde von den Wiedertäufern zerstört.
Heinrich war kriegerisch veranlagt und immer wieder in Kämpfe verwickelt. Den Streit um Dithmarschen mit Christian I. von Dänemark konnte er noch diplomatisch beilegen, nachdem Papst Sixtus IV. 1476 seine Rechte an Dithmarschen bestätigte. Als Bischof von Münster nahm er 1473 am Kampf gegen Karl den Kühnen von Burgund und dem Entsatz von Neuss teil, als Administrator von Bremen lag er immer wieder mit dem Oldenburger Grafen Gerhard im Streit. Gegen diesen konnte sich Heinrich 1482 durchsetzen und die Ansprüche des Erzstiftes Bremen auf die Grafschaft Delmenhorst durchsetzen, welches er aber Münster zuschlug. Das Verhältnis zu den Grafen von Oldenburg blieb aber unruhig. Auch mit Graf Edzard von Ostfriesland gab es Konflikte. Für das Bremer Stift wirkte sich seine Regierung eher negativ aus. Heinrich begünstigte Münster, von wo aus er Reichspolitik betrieb und nutzte das Stift als Finanzquelle für seine zahlreichen Feldzüge. Viele Stiftsgüter wurden, vor allem in den späteren Jahren seiner Regierung, verpfändet oder verfielen aufgrund fehlender Instandhaltung. Als Bischof neigte Heinrich der kirchlichen Reformbewegung zu. Er war persönlich fromm, ließ sich zum Bischof weihen und sorgte im Erzbistum Bremen wie im Bistum Münster dafür, dass die Köster sich der Bursfelder Reform anschlossen. So ersetzte er den Propst in der Zisterzienserinnenabtei Zeven. Bei einer Visitation der Zisterzienserinnenabtei Frauenthal bei Harvestehude kam es jedoch zu Streitigkeiten mit dem Abt von Reinfelde, die in Unruhen der Bevölkerung gegen den Bischof gipfelten. Kurz vor seinem Ableben gelang es ihm jedoch, im Benediktinerinnenkloster Heiligenrode Reformen durchzuführen. Er war den Franziskanern zugetan und empfahl ein Leben nach den Regeln des Dritten Ordens der Franziskaner. Er starb 1496 während einer militärischen Expedition nach Ostfriesland.
Sohn von Heinrich XXVI. von SCHWARZBURG (siehe 313288) und Elisabeth von KLEVE (siehe 313289).
Kind:
1.
Heinrich van SCHWARTZENBERCH (Schwar(t)zborg/burg), geboren um 1480 in Münster (siehe 78322).

156648
Wilbrand STAEL, Priester, geboren um 1452 (Religion: r.K.), gestorben am 19.06.1519, bestattet in Münster. Dom, Epitaph mit den Wappen Stael, Schade, Ketteler und Valke im Kreuzgang, urk. 1487-1519, studierte 1487 in Köln, 1488 in Bologna, 1498-1509 Domherr in Münster, 1498 einer der Testamentsvollstrecker seines Onkels Dietrich Stael, er besaß die Propstei von St. Martini, die er bei der Wahl zum Domscholaster dimittierte, 1510 Domscholaster, Sohn von Rotger STAEL (siehe 313296) und Agnes (Neyse) von SCHADE (siehe 313297).
Kind:
1.
Cord STAEL, geboren um 1472 in Münster (siehe 78324).

156736
N HILLING, geboren um 1415 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), Sohn von Hermann HILLING (siehe 313472).
Kind:
1.
Godeke HILLING, geboren um 1440 in Niederlangen-Hilgen (siehe 78368).

156864
Engelbert I. von LANGEN, Burgmann, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1442, urk. 1400-1442, 1446 tot,
1400 Mitbesitzer der Fischerei auf der Ems bei Mehringen, nach dem Tode des Vaters Erbe des Bur- und Holzgerichtes über die Mehringer und Hemelter Mark,
1423 von Bf. Otto v. Münster belehnt mit dem Hof Godinck in Herbrum, dem Zehnten zu Niederlangen, den Zehnten zu Klein-Stavern, den Zehnten von Apeldorn, 1/4 des Zehnten zu Oberlangen, dem Zehnten zu Dörperbauerschaft und den Zehnten zu Gersten, Ksp. Lengerich
1426 Burglehen zu Fresenburg und des Erbes Poteshaus/Emen,
um 1427 Kauf der Kreyenburg von Johann von Langen gen. Kreyenribbe,
1427 von Bf. Johann von Osnabrück belehnt mit dem Zehnten zu Lehrte, Ksp. Bokeloh und mit dem dortigen Erbe Richarding, wie sie ihm von Johann von Langen gen. Kreyenribbe aufgetragen hat,
1428 von Bf. Johann von Osnabrück belehnt mit den Zehnten zu Apeldorn, Klein-Stavern, Niederlangen, dem 1/2 Zehnten zu Oberlangen, den Zehnten zu Dörperbauerschaft u. zu Gesten, Ksp. Lengerich, dem Hof Godinck in Herbrum, Focken Hanneken Hus Ksp. Bokeloh, dem 1/4 Teil des Zehnten zu Dörpen, dem Lösezehnten zu Emen, Ksp. Lathen, dem Lösezehnten von Reyners Hof in Emmeln, Ksp. Haren, dem Lösezehnten vom Hof Sinningen und vom Müllererbe in Düthe, dem 1/4 Teil des Zehnten zu Wehm, Ksp. Werlte, den Höfen Otten und Gesen in Borken, Ksp. Meppen, den Höfen Sandering in Aschendorf und dem Hof Bremer in Herbrum, Ksp. Aschendorf, Werndings Erbe in Rhede und Lusings Erbe in Wedde, Westerwolde,
1429 leiht er Bf. Heinrich von Münster 2400 Gulden, womit dieser vom Erzstift Bremen das Amt Wildeshausen in Pfand nehmen will, dafür verpfändet ihm Bf. Heinrich den Zehnten von Haselünne und den Zehnten von Eltern
1434 Klage gegen die Stadt Meppen vor dem Bischof von Münster wegen wiederrechtlich verkaufter Grundstücke aus seinem Hofbesitz in Meppen,
1435 Grundstücksaustausch mit dem Meppener Stadtrat,
1436 Kauf des Hofes zu Brahe von Focko Ukena (Ostf. UB. 454, Meppen 23.4.1436),
1437 Belehnung mit dem Hof zu Brahe,
1438 Mitverteidiger der Emsländer gegen unberechtigte Ansprüche des Stiftes Münster,
1442 Fehde gegen die Stadt Osnabrück.
"In einem Prozeß, den die ostfriesische Gräfin Theda 1467 gegen ihre Tanten Bawe Focken (Frau des Häuptlings Ewe Erikes aus Jemgum) und Ulske Focken (Frau des Unico Riperda aus Farmsum) um Familienschmuck und das Erbe ihres Großvaters Fokko Ukena führte, berichtet sie auch von "dem Hof zu Brae, den Focko gekauft und Idecke [dessen 2. Frau] dem Engelbert von Langen gegeben hatte, um damit ihr Gold- und Silbergeschmeide einzulösen". Sie hatte also zuvor dem Herrn Engelbert von Langen Schmuck gegeben, offenbar um Kapital zu erhalten. Dies dürfte etwa um 1430 und 1435 gewesen sein; in dieser Zeit verlor Fokko Ukena die Macht als Herr Ostfrieslands" (Wolbert G.C. Smidt, in: Quellen und Forschungen zur ostfriesischen Familien- und Wappenkunde, Heft 3, 2005)
, Sohn von Herbort III. von LANGEN (siehe 313728) und Gertrud von der HEGE (siehe 313729).
Verheiratet mit
156865
Gertrud von SCHATTE, Erbin der Schattischen Güter, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1440, urk. 1440, Tochter von Rolf SCHATTE (siehe 313730) und Katharina N (siehe 313731).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gertrud von LANGEN, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben 1509, erhält bei ihrer Hochzeit 1446 600 Rheinische Gulden Brautschatz.
Kirchliche Trauung (1) vor 1441 mit Johann von HAKE (Religion: r.K.), gestorben vor 1441, urk. 1441 tot.
Kirchliche Trauung (2) 1446 mit Albert III. von dem BUSCHE, Herr zur Ippenburg u. Hünnefeld, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben 1475 in Levern, in der Pfarrkirche von Harteke von Münch niedergestochen, bestattet in Bad Essen. Pfarrkirche, urk. 1438-1475, Herr zu Ippenburg, Besitzer der Burg Limberg als Pfandbesitz, 1444 beginnt er mit dem Bau eines neuen Hauses auf dem Limberg, kauft 1447 von seinem Onkel Bernd v. Dehem dessen Teil des Gutes Hünnefeld für 150 rhein. Goldgulden, womit er in den Besitz des gesamten Gutes kam, gleichzeitig verkaufte er ihm zwei "Soltputten" an dem Wege nach dem Rodenwalde und eine Stätte auf dem Kirchhof zu Essen, die früher einer Mette von Bar gehört hatte, erhält 1449 mit anderen Verwandten das Schloss Reineberg als Pfand, 1458 Burglehn zum Grönenberge, wird 1463 mit seinen Söhnen als Burgmänner der Gft. Ravensberg aufgenommen, 1463 Drost und Pfandinhaber zum Limberge, hat die Kirche zu Essen neu bauen lassen, der Schlussstein des Chorgewölbes derselben weist sein und seiner Ehefrau Gertrud von Langen Wappen auf, 1475 erstochen durch Harteken v. Münch, Sohn von Albert II. von dem BUSCHE, Herr zur Ippenburg, und Catharina von LEDEBUR.
Kirchliche Trauung (3) nach 1475 mit N von HORNE.
2.
Rolf von LANGEN, Herr zur Ostkreyenburg, geboren um 1421 (Religion: r.K.), gestorben am 13.09.1493, urk. 1446-1479, 1494 tot, 1476 u. 1479 Amtmann des Emslandes, erhält 1475 die Ostrkreyenburg und den Burgmannshof in Haselünne (Ritterstraße 7), wo sich sein und das Wappen seiner Frau noch heute am Kamin befinden, testiert 1475 mit seiner Frau, "benefactor" des Klosters Frenswegen, dort im Nekrolog mit Sterbedatum genannt.
Verheiratet mit Derike von HAREN (Religion: r.K.), gestorben nach 1475, testiert 1475.
3.
Engelbert II. von LANGEN, geboren 1422 (siehe 78432).
4.
N von LANGEN, geboren um 1424 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Friedrich von HAREN, Burgmann zu Osnbrück, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1442, urk. 1426-1442, Burgmann zu Osnbrück, belehnt 1426 u. 1442, 1433-1438 mehrfach Bürgermeister der Osnabrücker Altstadt, Sohn von Friedrich von HAREN, Burgmann zu Osnabrück.
5.
Beke von LANGEN, geboren um 1425 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Wigger von BRAMSCHE, Burgmann zu Osnabrück, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1449, besitzt 1449 einen Burgmannshof an der Katharinenkirche in Osnabrück.
6.
Andreas von LANGEN, Herr zu Meppen, geboren um 1426 (Religion: r.K.), gestorben nach 1471, urk. 1446-1471, 1477 tot, 1446 belehnt mit dem Hof zu Meppen, erhält 1448 die Meppener Besitzungen seines Onkels Nikolaus, tätigt 1450, 1462 u. 1464 Verkäufe und Pfändungen aus dem Hof zu Meppen, der unter ihm stark an Besitz verliert, 1457 v. Bf. Johann v. Münster belehnt mit dem halben Zehnten von Geeste und einem Erbe in Holthausen, beide Ksp. Meppen, als Burglehen.
Verheiratet mit Fredere von BEVERFÖRDE (Religion: r.K.).
7.
Margaretha von LANGEN, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1488, urk. 1488.
Verheiratet mit Hermann von der HEGE, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1488, urk. 1488, Sohn von Serries von der HEGE, Herr zu Seppenhagen, und Anna N.
8.
N von LANGEN, geboren um 1432 (Religion: r.K.), unsicher.
Verheiratet mit Friedrich von BRAE, Herr zu Campe, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1497, urk. 1466-1497, 1509 tot, erbt um 1460 Campe von seinem Onkel Steven von Brae und nimmt dort seinen Wohnsitz, das Gut in Tunxdorf scheint darauf als Wohnsitz aufgegeben worden zu sein, 1466 belehnt vom Bf. v. Osnabrück mit dem halben Zehnten von Börger, dem Zehnten vom Hof Einhaus in Bockholte Ksp. Werlte, Hanneken Feigings Zehnter in Düthe, mit dem Hof Cordes in Harrenstätte, dem halben kleinen Zehnten, gennannt Lüsings Zehnter in Dörpen und mit den Höfen Eiken Duninges, Wittup, Bischof, Ameling und Deinstes in Tunxdorf; 1497 belehnt vom Bf. v. Münster mit dem Hof Ahlers und dem halben Zehnten von Herbrum, dem Hof Prickes in Langen und drei Höfen auf dem Hümmling als Nienhauser Burglehen. Sohn von Wynrich von BRAE, Herr zu Tunxdorf.
9.
Hermann von LANGEN, Priester, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben nach 1466, 1466 Pastor von Iserlohn.
10.
Catharina von LANGEN, geboren um 1437 (Religion: r.K.), gestorben 1487 in Iserlohn.
Kirchliche Trauung um 1460 mit Conrad von ENSE (Varnhagen), Bürgermeister, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben nach 1493 in Iserlohn. Bürgermeister von Iserlohn urk. 1465-1493, bekommt 1474 Erzabbaurechte, Sohn von Johann von ENSE (Varnhagen), Amtmann zu Iserlohn, und Beleke N.

156866
Herbort von DÜVEL, Herr zu Stockum u. Batenhorst, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben vor 1442, urk. 1442 tot, Burgmann zu Reckenberg, Sohn von Rembert von DÜVEL (siehe 313732) und Adelheid N (siehe 313733).
Kirchliche Trauung vor 1431 mit
156867
Margarethe von ELMENDORF, geboren um 1408 (Religion: r.K.), gestorben nach 1447, urk. 1442-1447, 1469 tot, 1442 zu Behuf ihrer Kinder belehnt mit Stockum, den Höfen Lüdering, Konerding, zwei Kotten, Teiche, eine Mühle, Kreienbrocks Haus, dem Meierhof zu Klein Dratum, dem Holzgericht über die Dratumer Mark und den freien Sundern in Dratum, dem Burglehen zu Reckenberg und den übrigen Lehnsstücken. Tochter von Herbort von ELMENDORF (siehe 313734) und Elske von BENTEN (siehe 313735).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Rembert von DÜVEL, geboren um 1431 (Religion: r.K.), gestorben nach 1442, jung, urk. 1442 mitbelehnt, 1461 tot.
2.
Johann von DÜVEL, geboren um 1433 (Religion: r.K.), gestorben nach 1471, urk. 1471.
Verheiratet mit Benedicta von HUNDEPOEL (Religion: r.K.), gestorben nach 1471, urk. 1471, Tochter von Temmo von HUNDEPOEL.
3.
Adelheid von DÜVEL, geboren um 1435 (siehe 78433).
4.
Jutta von DÜVEL, geboren um 1437 (Religion: r.K.), gestorben nach 1442, urk. 1442.
5.
Herborde von DÜVEL, geboren um 1440 (Religion: r.K.), gestorben nach 1472, urk. 1472.
Verheiratet mit Dietrich (Dedeke) von SCHADE, Burgmann zu Meppen, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1496, urk. 1459-1496, übergibt mit seiner Frau 1471 der Kapelle in Flechum einen Eigenbehörigen, errichtet 1485 von seinem Hof, der jetzt als das große Haus mit dem Pferdestall genannt wurde, einen Grundzins von Zehn Pfennige; von beiden Häusern hatte er eine Stadtwache zu stellen. 1496 besiegelt er eine Memorienstiftung in der Pfarrkirche in Meppen. Sohn von Wilbrand von SCHADE, Herr zu Meppen und Wesuwe, und Wibbeke von BEVERN.

156928
N BRUNEFORT, Beerbter u. Wassermüller, geboren um 1450 in Brunefort (Religion: r.K.), gestorben nach 1499 in Brunefort, urk. 1499, Sohn von N BRUNEFORT (siehe 313856) und N N (siehe 313857).
Verheiratet mit
156929
N N, gestorben nach 1499 in Brunefort, urk. 1499.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N BRUNEFORT, geboren um 1480 in Brunefort (siehe 78464).

157312
Johann KOCK, Gograf zum Sandwelle, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben nach 1524, urk. 1481-1524, 1529 tot, 1481 Richter zum Steinernen Kreuz vor Ahaus, 1487-1524 Gograf auf dem Sandwelle, auch Gograf zu Hastehausen und Hofrichter des Hofes zu Loen, zum Rentmeister in Horstmar bestallt 1497, 1510 Erneuerung der Bestallung von Horstmar u. zusätzlich Bestallung zum Rentmeister in Ahaus. Siegelt mit einem Zirkel.
Verheiratet mit
157313
Kunne N (Religion: r.K.), gestorben nach 1505.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heileke KOCK (Kockes), Nonne, geboren um 1475 (Religion: r.K.), gestorben 1518 in Coesfeld. Nonne im Schwesternhaus Marienbrink zu Coesfeld, eingetreten 1488, erhielt am 11.3.1505 ihr Erbteil.
2.
Cordt KOCK, geboren um 1477 (siehe 78656).
3.
Gostmodis (Gosteke) KOCK, Nonne, geboren um 1480 (Religion: r.K.), gestorben 1556 in Coesfeld. Nonne im Schwesternhaus Marienbrink zu Coesfeld, eingetreten 1500, erhielt am 11.3.1505 ihre Abfindung, der ehemalige Pater Andreas von Heek ernannte sie am 29.4.1531 zur Mitexekutorin seines Testamentes, 1547 "schermeistersche".

Generation XIX
 
313280
Bernd II. von LANGEN, Knappe, Burgmann zu Steinfurt, geboren um 1417 (Religion: r.K.), gestorben nach 1491, urk. 1433-1494, 1497 tot, Knappe, Herr zu Venhaus, Burgmann zu Steinfurt, setzt mit seiner Frau 1443 seiner Schwiegermutter Fye eine Leibzucht aus, beide leihen 1444 eine Rente von 1 Gulden für 20 Gulden auf ihr Gut ton Vorste in der Brsch. Bentlage, Ksp. Rheine von den Executoren des sel. Joh. v. Merfelde, verkaufen 1446 eine Rente aus dem Erbe Alerdink im Ksp. Ohne bei Bentlage an Johann den Hotter, 1450 belehnt mit dem Kule`schen Burgmannshof in Rheine und den Burglehen zu Hanikena, erklärt sich 1454 mit seinen Verwandten zu Feinden des Hg. Johann von Cleve, 1458 u. 1467 zu Rheine, Stepedorf u. Velen belehnt, 1461 Besitzer des Hofes zu Böningen im Ksp. Degkeningen, 1468 Verkauf einer Rente von 6 rhein. Gulden aus dem Windmühlenesch und anderen Gütern zu Steinfurt an Bernd Schedelich, verkauft 1477 eine Rente aus Gütern im Ksp. Rheine, verkauft 1482 mit Sohn Johann dem Wessele ton Fenhus und seiner Frau Toben eine Jahresrente von je zwei Molt Roggen, Gerste und Hafer Rheiner Maß; den Kaufpreis haben die Verkäufer für eine neue Braupfanne und zur Ablösung anderer Verpflichtungen verwandt, die Rente muß zwischen Michselis und Martini aus dem Hause Gelekynck zu Landerxcem Ksp. Neuenkirchen geliefert werden, die Ablösung mit 72 rhein. Gulden bleibt vorbehalten. Sohn von Egbert I. von LANGEN (siehe 626560) und Jutta BUDDE (siehe 626561).
Kirchliche Trauung vor 1443 mit
313281
Adelheid von HEMSTEDE GEN. KULE, Erbin zu Steinfurt, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1468, urk. 1443-1468, 1472 tot, Erbin zu Steinfurt und Venhaus, Tochter von Hermann von HEMSTEDE GEN. KULE (siehe 626562) und Fye de BEVER (siehe 626563).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann von LANGEN, geboren um 1440 (siehe 156640).
2.
Gertrud von LANGEN, geboren um 1442 (Religion: r.K.), gestorben nach 1502, urk. 1447-1502.
Kirchliche Trauung vor 1482 mit Heinrich VALCKE, Herr zu Köbbing, geboren um 1445 (Religion: r.K.), gestorben nach 1502, urk. 1466-1502, Herr zu Köbbing, 1469 mit Hof Sperfeld/Horstmar belehnt, Sohn von Hermann VALCKE, Knappe, und Lyse von WITTENHORST.
3.
Johann von LANGEN, Herr zu Venhaus, geboren um 1445 (Religion: r.K.), gestorben um 1522, urk. 1447-1522, vergleicht sich 1506 mit seinem Bruder Engelbert und erhält das Gut Venhaus und eine Reihe genannter Erben im Ksp. Rheine und den dritten Teil des Zehnten zu Katenhorn; das Steinfurtische Gut behalten die Brüder gemeinsam, wird 1510 mit seinem Bruder Engelbert mit Gütern in Rheine belehnt, verkauft 1521 seine Güter an seinen Neffen Bernd Valke und scheint wenig später ohne Erben gestorben zu sein.
Verheiratet mit Johanna N (Religion: r.K.), gestorben nach 1522, urk. 1506-1522.
4.
Egbert von LANGEN, geboren um 1447 (Religion: r.K.), gestorben nach 1447, jung, urk. 1447.
5.
Engelbert von LANGEN, Burgmann in Steinfurt, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben nach 1516, urk. 1461-1516, 1487 Knappe, 1521 tot, 1504 Vormund der Kinder seiner Cousine Hilleborg von Langen, Wittwe des Johann von Senden, 1507 belehnt von Heidenreich von Valcke mit dem Gut Herckinck zu Altenrheine sowie das Gut Ghellekinck zu Landercksum im Ksp. Neuenkirchen, das früher von seinen Eltern zu lehen ging und wofür Engelbert ihm das Erbe Herckinck gegeben hat, bekommt 1506 beim Erbausgleich mit seinem Bruder Johann das Burglehen in Steinfurt, verkauft 1508 vorbehaltlich einiger Rechte das Erbe Gheelkynck zu Landerxcen Ksp. Neuenkirchen an das Stift Wietmarschen, testiert 1516 zugunsten eines Aremhauses in Burgsteinfurt.
Verheiratet mit Clawese N (Religion: r.K.), gestorben nach 1516, urk. 1508-1516.

313284
Dietrich von ASBECK (Pinsequaet), Herr zu Goor, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1466, urk. 1423-1466, 1474 tot, Herr zu Haus Goor(Gahr) in Heßler/Gelsenkirchen, 1453 verpfändet Bernd von Hüllen ihm und seinem Schwiegervater Albert Sobbe zum Grimberg den Hof Hüllen mit der Mühle für 1200 rh. Gulden, belehnt mit Kokelinck 1453, in der Münsterschen Ritterschaft 1444-1466, 1455 bescheinigt Bernd von Galen, dass ihm Albert Sobbe und Dietrich von Asbeck zum Gahr 7 Malter Korn Renten verkauft haben. Sohn von Dietrich von ASBECK (Pinsequaet) (siehe 626568) und Christina von EICKEL (siehe 626569).
Kirchliche Trauung vor 1453 mit
313285
Billa (Bliedeke) SOBBE, geboren um 1433 (Religion: r.K.), gestorben nach 1474, urk. 1454-1474, 1474 Witwe, 1454 Verzichtbrief gemeinsam mit ihrem Gatten, Tochter von Albert SOBBE zum GRIMBERGE (siehe 626570) und Wessele (Ursula) von HEYDEN (siehe 626571).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von ASBECK (Pinsequaet), geboren um 1453 (Religion: r.K.), gestorben nach 1483, urk. 1483, 1500 tot.
Verheiratet mit Mechelt von DARL (Religion: r.K.), gestorben nach 1500, urk. 1500 Wwe. Tochter von Dietrich von DARL und Margaretha von BYLAND.
2.
Gerd von ASBECK (Pinsequaet), geboren um 1455 (siehe 156642).
3.
Christina von ASBECK, geboren um 1457 (Religion: r.K.), gestorben nach 1506.
Verheiratet mit Hermann von WENDT (Religion: r.K.), gestorben nach 1506, bekennt 1506 mit Ehefrau Styne, dass sie den ihnen zugehörigen Anteil an der von Diederich v. Asbeck zum Gohr an Caspar v. Dinsing versetzten, von Adrian Sobbe aber eingelösten Wiese, letzterem erblich übertragen haben.
4.
Margaretha von ASBECK, Nonne, geboren um 1460 (Religion: r.K.). Stiftsdame in Relinghausen.
5.
Catharina von ASBECK, Nonne, geboren um 1462 (Religion: r.K.). Stiftsdame zu Stoppenberg.
6.
Goddert von ASBECK, Herr zu Goor, geboren um 1465 (Religion: r.K.), gestorben am 25.09.1540, verkauft 1488 den vierten Teil des Gutes Hüllen an seinen Onkel Adrian Sobbe, 1525 verkauft "Gaddert van Asbecke gt. Pinsequaeth" mit seiner Ehefrau Annen dem Diderick Morryen, Drost zu Cloppenborch 2 Erben gt. Dickhues im Ksp. Saltesberge Bs. Beckstern und Renynck im Ksp. Nyenkerken Bs. Langerssem, in denen die Styneke van Wulffen verstorben ist.
Kirchliche Trauung am 31.12.1500 mit Anna up dem BERGE, geboren um 1482 (Religion: r.K.), gestorben am 26.11.1557, Tochter von Rotger up dem BERGE, Herr zu Riepshorst, und Grete von DARL.

313288
Heinrich XXVI. von SCHWARZBURG, Gf. v. Schwarzburg, geboren am 23.10.1418 (Religion: r.K.), gestorben am 13.01.1488 mit 69 Jahren, bestattet in Arnstadt. Liebfrauenkirche. Gf. v. Schwarzburg, Herr zu Arnstadt und Sondershausen 1443, zu Schloss Käfernburg 1446, zu 1/2 Schwarzburg 1453. Sohn von Heinrich XXIV. von SCHWARZBURG (siehe 626576) und Katharina von BRAUNSCHWEIG (siehe 626577).
Kirchliche Trauung mit 15 Jahren am 15.07.1434 mit der 13-jährigen
313289
Elisabeth von KLEVE, geboren am 01.10.1420 (Religion: r.K.), gestorben März 1488, bestattet in Arnstadt. Liebfrauenkirche, Tochter von Adolf II. (I./IV.) von KLEVE (siehe 626578) und Marie von BURGUND (siehe 626579).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Günther XXXVI. von SCHWARZBURG (der Ältere), Gf. v. Schwarzburg-Blankenburg, geboren am 08.07.1439 (Religion: r.K.), gestorben am 03.12.1503 in Rudolstadt mit 64 Jahren, bestattet in Arnstadt. Liebfrauenkirche. Gf. v. Schwarzburg-Blankenburg zu Arnstadt 1488, verzichtet 1493, 1471 "der Ältere".
Kirchliche Trauung mit 19 Jahren am 05.11.1458 in Arnstadt, oder 22./29.10. Ehefrau ist Margarethe von HENNEBERG, 14 Jahre alt, geboren am 10.10.1444 (Religion: r.K.), gestorben 1485, zwischen 16.2. u. 3.3. Tochter von Wilhelm III. von HENNEBERG, Gf. v. Henneberg-Schleusingen, und Katharina von HANAU.
2.
Heinrich III. von SCHWARZBURG (der Grüne), geboren am 13.11.1440 (siehe 156644).
3.
Katharina von SCHWARZBURG, geboren am 02.02.1442 (Religion: r.K.), gestorben am 09.11.1484 mit 42 Jahren, bestattet in Erfurt. Peterskirche.
Kirchliche Trauung (1) mit 16 Jahren am 05.11.1458 in Arnstadt mit Burchard VII. (Busso) von MANSFELD, Gf. v. Mansfeld, geboren um 1434 (Religion: r.K.), gestorben am 23.09.1460 in Arnstadt. Gf. v. Mansfeld (1452-1455 minorenn), Mutter entweder Anna von Gleichen oder Volrads zweite Frau Margaretha von Schlesien-Glogau-Sagan, Sohn von Volrad I. (II.) von MANSFELD und Anna von GLEICHEN.
Kirchliche Trauung (2) 1462 mit Siegmund I. von GLEICHEN‑TONNA, Gf. v. Gleichen-Tonna, geboren um 1422 (Religion: r.K.), gestorben am 08.03.1494 in Tonna, bestattet in Erfurt. Peterskirche. Gf. v. Gleichen 1426, Gf. v. Tonna 1456, Sohn von Ernst VIII. (II./IX.) von GLEICHEN‑TONNA, Gf. v. Gleichen-Tonna, und Margaretha von HENNEBERG‑SCHLEUSINGEN.
4.
Günther XXXVII. von SCHWARZBURG, geboren am 08.06.1443 (Religion: r.K.), gestorben 1443.
5.
Heinrich XXVIII. von SCHWARZBURG, Priester, geboren am 19.11.1445 (Religion: r.K.), gestorben am 22.02.1481 in Bremen mit 35 Jahren, an einer vor Delmenhorst erlittenen Verwundung. Domherr u. Propst v. St. in Mainz und Propst zu St. Patrocli in Soest 1461, Domherr u. Subdekan in Köln 1462, immatrikuliert an der Uni Köln 1462, Sommer 1464 Studium in Bologna, Propst zu Jachaburg und Amtmann zu Rusteberg 1465-1475, Domherr in Straßburg 1470, Domthesaurarius zu Magdeburg 1475-1478, tat sich in militärischen Diensten bei seinem bischöflichen Bruder hervor und starb an einer im Kampf vor Delmenhorst erlittenen Wunde.
6.
Günther XXXVIII. von SCHWARZBURG (der Mittlere), geboren 1450 in Rudolstadt (Religion: r.K.), gestorben am 19.11.1484 in Delmenhorst, gefallen, bestattet in Bremen. Dom.
Kirchliche Trauung 1470 mit Katharina von QUERFURT, geboren um 1453 (Religion: r.K.), gestorben am 22.02.1521 in Kelbra, bestattet in Kelbra, Tochter von Bruno VI. (VIII./XI.) von QUERFURT, Gf. v. Querfurt, und Anna von GLEICHEN‑TONNA.
7.
Heinrich XXIX. von SCHWARZBURG, Priester, geboren am 10.08.1452 (Religion: r.K.), gestorben am 31.03.1499 mit 46 Jahren, bestattet in Hildesheim. Dom. Domherr in Hildesheim 1473, Domherr in Straßburg 1478-1479, Propst zu Jechaburg und Pfarrer zu Rudolstadt 1481, Dompropst zu Hildesheim, Domherr zu Bremen und Postulat von Riga 1484.
8.
Günther XXXIX. von SCHWARZBURG (der Bremer, der Jüngste), Gf. v. Schwarzburg, Statthalter im Stift Bremen, geboren am 30.05.1455 (Religion: r.K.), gestorben am 08.08.1531 in Arnstadt mit 76 Jahren, bestattet in Arnstadt. Liebfrauenkirche. Statthalter im Stift Bremen 1469-1478, Herr in Arnstadt, Blankenburg, Rudolstadt, Stadtilm, Greußen etc. 1496, in 1/2 Schwarzburg 1507, "der Jüngste" 1475.
Aufgebot am 25.04.1493 in Frankenhausen. Ehekontrakt, kirchliche Trauung mit 38 Jahren am 03.11.1493 in Sondershausen mit Amalie von MANSFELD, geboren 1473 (Religion: r.K.), gestorben am 18.07.1517, bestattet in Arnstadt. Liebfrauenkirche, Tochter von Volard II. (III.) von MANSFELD, Gf. v. Mansfeld, und Margarethe von HONSTEIN.
9.
Heinrich XXX. von SCHWARZBURG, Priester, geboren am 31.12.1456 (Religion: r.K.), gestorben am 11.06.1505 in Arnstadt mit 48 Jahren, oder 12.6., in Haft (nach anderen Angaben + 4.5.1522). Kleriker 1487, Domherr zu Köln 1492, Domherr zu Straßburg vor 1498, Propst zu Jechaburg 1499.
10.
Marie von SCHWARZBURG, geboren am 16.06.1458 (Religion: r.K.), gestorben 1458.
11.
Marie von SCHWARZBURG, geboren am 04.11.1459 (Religion: r.K.), gestorben am 09.12.1459, 35 Tage alt.

313296
Rotger STAEL, Herr zur Loburg, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1503, urk. 1450-1503, 1453 Knappe, 1452 hat Herr Gyseke van Elmedorpe, Domherr zu Osnabrück (Osenbr.), von den Brüdern Herrn Johan Stael, Domherr zu Osnabrück, Herrn Diederick Stal, Domherr zu Münster, und Rotger Stael, Knappe, für 200 rheinische Gulden eine jährliche Rente von 16 Gulden aus Johans hus ton Swege, Imhorstes hus, Bornhorstes hus und Reders hus, alle im Kirchspiel Glandorf (-dorpe), gekauft und erlaubt nun den Brüdern, die Rente jährlich zwischen Martini und Mittwinter zurückzukaufen, 1452 belehnt Gerhart, Herzog zu Jülich und Berg, Graf zu Ravensberg, den Rutger Staill mit dem Hof zu Westdörsel (Westdodesloe) im Kirchspiel Telgte in der Bauerschaft Vechtrup (Vechtoerpe), wie dieser Hof nach dem Tod des Ritters Johan van Vechtorpe, der ohne Leibeserben verstorben ist, an den Herzog heimgefallen ist. Der Hof ist Lehngut der Grafschaft Ravensberg, 1461 versprechen Evert Korff der Alte, Diederich Ko[r]ff und Evert Korff der Junge, den Rotger Stael schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die er für sie gegenüber Johan van Oygenhusen wegen des Brautschatzes für Anna Korf, ihre Tochter bzw. Schwester, eingegangen ist. Tun sie dies nicht, wollen sie jeweils mit einem Knecht und zwei Pferden so lange in Warendorf (-dorpe) Einlager halten, bis der Schaden ersetzt ist, 1473 versprechen Hunolt van Letmate und seine Frau Heilwech, Johan Schenckinck zu Bevern (Beveren) und Rotger Staell schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die beide für sie wegen einer Rente von zwei Molt Roggen übernommen haben, die die Aussteller dem Hinrich Valke anders ghenompt Monekeman und dessen Frau, Bürger zu Münster, jährlich an Michaelis aus ihren Erben und Gütern de Weytekamp, de Mersch und aus der Mühle und dem Gut zu Langen verkauft haben. Sofern die Bürgen es wünschen, sollen sie von der Bürgschaft befreit werden, 1477 verkaufen Rotgher Staell zur Loburg (Loborch) und dessen Frau Nese dem Herrn Hinrich Plantestaken und Herrn Hinrik Rodewolt, derzeit Provisoren der gemeinen Vikarien und Altaristen im Dom zu Münster, für die Vikarien für 100 rheinische Gulden eine Rente von fünf Gulden, die jährlich an Ostern in Münster aus dem Hof zu Hoetmar (Hoetman) im Kirchspiel Hoetmar und aus dem Hof to Wenemer im Kirchspiel Milte in der Bauerschaft Ostmilte zu zahlen ist. Mit den Verkäufern verpflichten sich Johan Schenckinck der Alte zu Bevern und Ludeke Naghel, Drost zu Sassenberg, als Bürgen und versprechen pünktliche Bezahlung und Währschaft. Die Verkäufer behalten sich den Rückkauf der Rente vor, 1477: Der Streit zwischen Rotgher Staell und Hunelt van Lethmate um die Hälfte des Kattenveens Kamp, den Rotgher Staell von den van Lethmate zusammen mit den zwei Erben Tanebecke und dat Rümpsel für 46 rheinische Gulden und für 12 rheinische Gulden und einen Gulden jährlicher Rente als Pfand erhalten hat, wird von Herman van Langhen, Domdechant, und Herman Schenckinck, Domherr zu Münster, in der Weise beigelegt, daß Hunelt dem Rotgher 46 Gulden geben soll und die Hälfte des Kattenveens Kamps und die beiden Erben wieder in Besitz nehmen soll. Die Leute jedoch, die auf den Erben sitzen und Rotgher gehören, sollen so lange auf den Erben bleiben, bis sie abgelöst (entgadet) sind. Erst nach der Ablösung kann Hunelt seine eigenen Leute auf die Erben setzen. Die Leute sollen Hunelt den Dienst leisten, es sei denn, sie können ihm den Dienst absagen (affmoden). Schweine, Gänse und Hühner von den Erben soll diese Jahr nur Rotgher erhalten, nach Ablauf des Jahres sollen die Abgaben an Hunelt gehen. Rotgher bleibt jedoch die ihm verbriefte Pacht vorbehalten. Hunelt soll darüber hinaus Rotgher vom nächsten Jahr an jährlich 12 rheinische Gulden, die ihm früher verschrieben worden waren, zahlen. Frühere Rentforderungen sind aufgehoben. Wegen der Rente von einem Gulden, die Rotgher von Hunelt fordert, soll Hunelt binnen 14 Tagen schwören, daß diese Forderung zu Unrecht besteht. Tut er dies nicht, soll er diese Rente mit der Rente von 12 Gulden zahlen. Die Domherren lassen von diesem Schiedsspruch zwei Ausfertigungen anfertigen, die sie und Rotgher und Hunelt besiegeln, 1481 erlauben Jutte Kerkerynck, Mutter, und die Schwestern des Konventes und Hauses zu Mariental (Mariendaile) dem Rotgher Stale und dessen Frau Nese, jährlich zu Ostern für 40 rheinische Gulden die Rente von zwei Gulden zurückzukaufen, die sie dem Konvent aus ihren Erben ton Honkamppe in der Kirchbauerschaft und uth der Hanenborgh im Kirchspiel Ostbevern verkauft haben, 1481: Vor Hinrick Kleyhorst, Richter in der Stadt Münster des Herrn Hinrichs van Swartzborch, Bischofs zu Münster, gibt Johan Ossenbrugge, Bürger zu Münster, dem Rotger Staell und dessen Frau Nese die Erlaubnis, diejenige Rente von drei Gulden, die sie ihm aus dem Erbe Burlage im Kirchspiel Westbevern in der Brockbauerschaft verkauft haben, zurückzukaufen. Und zwar können die Staell jährlich zu Ostern einen Gulden Rente für 18 Gulden ablösen, 1485: Vor Ghert Haver, geschworener Gograf der Korff zu Warendorf (-dorpe), verkaufen der Knappe Rotgher Staell und seine Frau Nese der würdigen Esselen Zwaneke, Frau zu Vinnenberg (Vynnenberghe), und den dortigen Konventsjungfern für 21 rheinische Gulden eine Rente von einem Gulden, die jährlich an Himmelfahrt Marien aus ihrem freien Erbe Wennemerynck im Kirchspiel Milte zu zahlen ist. Die Verkäufer versprechen Währschaft, 1486 erlaubt der Priester Hynricus Planstake, Vikar und Almosenier im Dom zu Münster, zugleich auch für seine Nachfolger als Almosenier dem Rotgher Staell und dessen Frau Nese, jährlich am Tag des hl. Andreas für 40 rheinische Gulden die Rente von zwei Gulden zurückzukaufen, die sie den allgmeinen Almosen aus ihrem Erbe Verloe im Kirchspiel Ostbevern in der Bauerschaft Schirl (Schyrloe) verkauft haben, 1498 versprechen Themmo Voss und seine Frau Lucke, den Rotger Staell schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die er zusammen mit dem genannten Themmo Voss für Hunelt van Letmate und dessen Sohn Wolter gegenüber Dechant und Konvent der Ludgerikirche in Münster wegen einer Rente von 7 1/2 rheinischen Gulden eingegangen ist, die Hunelt und Wolter dem Ludgeristift aus ihren Erben Wilhelminck und Johanninck im Kirchspiel Telgte in der Bauerschaft Verth (Veerthe) verkauft haben. Sohn von Cord STAEL (siehe 626592) und Margaretha KETTELER (siehe 626593).
Verheiratet mit
313297
Agnes (Neyse) von SCHADE, geboren um 1430 (Religion: r.K.), Tochter von Otto von SCHADE (siehe 626594) und N VALCKE (siehe 626595).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Cord STAEL, Herr zu Loburg, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben nach 1503, urk. 1493-1503.
Kirchliche Trauung vor 1493 mit Kunegunde von DROSTE, geboren um 1470 (Religion: r.K.), gestorben nach 1503, urk. 1493-1503, 1493 quitieren ihre Eltern ihre Brautschatz, Tochter von Alexander von DROSTE, Herr zu Senden, und Elske von GALEN.
2.
Wilbrand STAEL, geboren um 1452 (siehe 156648).
3.
Rotger STAEL, geboren um 1455 (Religion: r.K.), gestorben nach 1493, urk. 1493.
4.
Anna STAEL, geboren um 1458 (Religion: r.K.), gestorben nach 1506.
Kirchliche Trauung am 28.03.1484. Ehepakten mit Johann KORFF GEN. SCHMISING, Herr zu Harkotten, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben 1520, urk. 1470-1511, Sohn von Hermann III. KORFF GEN. SCHMISING, Herr zu Harkotten, und Agnes von BEVERN.

313472
Hermann HILLING, Beerbter, geboren um 1385 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1426 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1422-1426, 1422 wird Hermann Hilling mit dem Halberbe Obingehove -nun Manyng Erbe- in Aschendorf durch den Bischof von Münster belehnt wie vorher schon sein Vater Godeke Hilling. Die Belehnung wird 1426 erneruert, Sohn von Godde HILLING (siehe 626944) und N N (siehe 626945).
Kind:
1.
N HILLING, geboren um 1415 in Niederlangen-Hilgen (siehe 156736).

313728
Herbort III. von LANGEN, Burgmann, geboren um 1347 (Religion: r.K.), gestorben nach 1417, urk. 1379-1417, 1425 tot, Knappe
1379 bei der Burggründung erwähnt,
1382 gelobt er die Verpflichtungen seines verstorbenen Vaters bezüglich der Burg Vredevorth in Geeste aufrechtzuerhalten; die Burg wurde kurz vor 1400 in den Tecklenburger Fehden zerstört und nicht wieder aufgebaut,
1384 u. 1397 vom Edelherren v. Steinfurt mit dem Zehnten in Rühle belehnt
1386 Bestätgung des Vorkaufsrechts des Bischofs von Münster über das Bur- und Holzgericht in der Mehringer und Hemelter Mark und die Emsfischerei in Mehringen,
um 1390 Kauf des Corveyer Lehnshofes in Meppen einschließlich Bur- und Hofgericht samt Wroge und Prove von Otto von Deriken,
1392 Bestätigung des Kaufes und Belehnung damit durch Abt Bodo von Corvey,
1402 von Bf. Heinrich von Osnabrück belehnt mit dem Zehnten zu Staveren, dem 1/2 Zehnten zu Niederlangen, dem Hof Godinck zu Herbrum, dem 1/2 Zehnten und dem halben Hof "Fockenhanneken" zu Apeldorn,
1402 und 1412 mit dem Hof zu Meppen belehnt,
1403 Geldgabe für eine von ihm und seinem verstorbenen Bruder gestiftete Memorie für ihn und ihrer Eltern Seelenheil an den Heiligkreuzaltar in Meppen,
1406 bekundet Kop Buttelen, Knappe, dass er von Herbert von Langhen den halben Zehnten zu Nederen Langhen als Mannlehen für sich und seinen Sohn auf Lebenszeit erhalten habe.
1412 von Bf. Otto v. Osnabrück mit den gleichen Lehen wie 1402 belehnt, zusätzlich noch mit den Zehnten von Gersten u. Dörperbauerschaft, Ksp. Lengrich,
1417 als Lehnszeuge erwähnt
, Sohn von Nikolaus von LANGEN (siehe 627456) und Ode N (siehe 627457).
Verheiratet mit
313729
Gertrud von der HEGE, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1375-1380, Tochter von Andreas (Drees) von der HEGE (siehe 627458) und Elisabeth N (siehe 627459).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Engelbert I. von LANGEN, geboren um 1385 (siehe 156864).
2.
Herbort von LANGEN, Domdechant, geboren um 1387 (Religion: r.K.). Domdechant zu Münster.
3.
Andreas von LANGEN, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1425, urk. 1425 Rentenverkauf aus dem Hof zu Meppen.
4.
Elisabeth von LANGEN, geboren um 1393 (Religion: r.K.), gestorben vor 1470, 1470 tot.
Verheiratet mit Heinrich von SPRENGE, Herr zu Heyde, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1462, urk. 1422-1462, 1470 tot, Herr zu Haus Heyde bei Unna u. Borgmühlen, Sohn von Heinrich von SPRENGE, Herr zu Heyde.
5.
Nikolaus von LANGEN, Burgmann, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1448, urk. 1423-1448, Burgmann zu Meppen und Nienburg, besitzt ein eigenes Haus in Meppen; 1423 mit den Zehnten zu Geeste belehnt, 1427 von Bf. Johann v. Osnabrück belehnt mit den Erben Rössing und Gödding in Herbrum, dem Erbe Fokenhanneke in Apeldorn, den Zehnten zu Ober- und Niederlangen, Apeldorn, Gersten und Drope (Dörpen?), dem vierten Teil des Zehnten zu Stavern, 1446 belehnt zu Hesepe, verzichtet 1448 zu Gunsten seines Neffen Drees auf seine Ansprüche am Hof zu Meppen.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).

313730
Rolf SCHATTE, Burgmann zu Haselünne, geboren um 1363 (Religion: r.K.), gestorben nach 1405, urk. 1375-1405, 1399 Kampfgenosse des Bf. Otto v. Münster in der Tecklenburger Fehde, 1403 u. 1404 Beisitzer (Schöffe) im Gericht zu Haselünne, 1405 mit den 4 Erben als Burglehen belehnt, Besitzer des Burgmannshofes in Haselünne, wohnt auf der Schwakenburg, Sohn von Dyderick SCHATTE (siehe 627460) und Grete von dem BEELE (siehe 627461).
Verheiratet mit
313731
Katharina N.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gertrud von SCHATTE, geboren um 1395 (siehe 156865).
2.
Rolf SCHATTE, Burgmann zu Haselünne, geboren um 1397 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1426-1446, 1458 tot, 1426 mit dem Burglehen in Haselünne belehnt, kauft nach 1439 die Schwakenburg von Claus v. Langhals, 1446 Herr zur Schwakenburg.

313732
Rembert von DÜVEL, Herr zu Stockum u. Batenhorst, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1426, urk. 1387-1426, 1429 tot, Herr auf Stockum, geht 1396 mit sechs Pferden ein Bündnis mit der Stadt Osnabrück gegen die v. Arnholte ein, 1402 von Bf. Heinrich von Osnabrück belehnt mit Stockum. einem Erbe in Kirchlengern und der Kapell, einem Burglehen in Reckenberg und einem Steinhaus in Wiedenbrück, wie es vorher die von Batenhorst besessen haben, 1426 von Bf. Otto v. Osnabrück belehnt mit der Wohnung zu Stockum mit allem Zubehör, mit dem Gut zu Kirchlengern samt Zubehör, mit der Kapelle und dem Hof Spaenhof Bft. Mahnen, Ksp. Gohfeld, dem Burglehen zu Reckenberg, mit einem Steinhaus in Wiedebrück und mit allen Gütern die vorher Heinrich und Adolph von Batenhorst von der Kirche zu Osnabrück zu Lehen hatten. Sohn von Friedrich von DÜVEL (siehe 627464) und Ida von BATENHORST (siehe 627465).
Kirchliche Trauung um 1395 mit
313733
Adelheid N (Religion: r.K.), gestorben nach 1443, urk. 1429-1443.
Kirchliche Trauung (1) um 1395 mit Rembert von DÜVEL (siehe 313732).
Kirchliche Trauung (2) nach 1426 mit Hermann BUDDE, Herr zur Buddenburg, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben vor 1443, urk. 1443 tot, Sohn von Lubbert BUDDE, Herr zur Buddenburg, und N N. Er war zuvor verheiratet mit Hille VINCKE.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Herbort von DÜVEL, geboren um 1395 (siehe 156866).
2.
Stineke von DÜVEL, Nonne, geboren um 1397 (Religion: r.K.), gestorben nach 1472, urk. 1428 Stiftsdame zu Schildesche, 1472 Dechantin daselbst.
3.
Ilseke von DÜVEL, Nonne, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1428, urk. 1428 Küsterin zu Schildesche.

313734
Herbort von ELMENDORF, Burgmann, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben nach 1466, urk. 1419-1466, 1431 Knappe, 1466 Burgmann zu Vechta, kauft 1419 mit seinen Brüdern Johann u. Wille und 1421 nur mit Bruder Johann Gut in verschiedenen Orten von seiner Cousine Else und deren Mann Wilhelm Schilling (gen. v. d. Broyle), 1429 durch Tausch in Bokel hat er Füchtel wieder erhalten, verkauft 1431 mit Frau u. Kindern Johann, Heinrich, Otto und Hille (die Tochter Margarethe wird schon verheiratet gewesen sein, Sohn Giselbert noch minderjährig) Gut in Bixlage, Lastrup an Münster, seine Brüder Johann und Wille zeugen mit. Sohn von Hermann von ELMENDORF (siehe 627468) und Hille von SÜDHOLTE (siehe 627469).
Verheiratet mit
313735
Elske von BENTEN, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1431, urk. 1431, Tochter von N von BENTEN (siehe 627470) und N von LUTTEN (siehe 627471).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Margarethe von ELMENDORF, geboren um 1408 (siehe 156867).
2.
Johann von ELMENDORF, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1431-1446.
3.
Heinrich von ELMENDORF, geboren um 1412 (Religion: r.K.), gestorben nach 1431, urk. 1431-1449, verkauft 1449 mit Brüdern Johann und Giseke Gut in Lastrup.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
4.
Otto von ELMENDORF, geboren um 1414 (Religion: r.K.), gestorben nach 1431, urk. 1431.
5.
Hille von ELMENDORF, geboren um 1416 (Religion: r.K.), gestorben nach 1431, urk. 1431.
6.
Giselbert von ELMENDORF, Priester, geboren um 1418 (Religion: r.K.), gestorben nach 1475, urk. 1445-1475, um 1445 mit Bruder Heinrich und Vetter Hermann belehnt mit dem Hof in Snelten als Wildeshauser Lehen, 1472 Domherr in Osnabrück, 1475 als Domherr u. ehemaliger Siechenkapellengründer erwähnt.

313856
N BRUNEFORT, Beerbter u. Brunefort, geboren um 1420 in Brunefort (Religion: r.K.), gestorben vor 1499 in Brunefort, urk. 1499 tot.
Verheiratet mit
313857
N N, gestorben nach 1499 in Brunefort, urk. 1499.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N BRUNEFORT, geboren um 1450 in Brunefort (siehe 156928).

Generation XX
 
626560
Egbert I. von LANGEN, Knappe, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1423 in Haus Nyenhof zu Bentlage, urk. 1400-1423, 1446 tot, Knappe, 1400 mit dem Vater in Fehde gegen die Tecklenburger, 1416 u. 1421 als Knappe von Edelherr Ludolf von Steinfurt belehnt mit den Erben Everdinck, Nyssinck, Nyenhus, dem Haus zu Aenden Ksp. Ryssen, Bauerschaft. Ense, mit Lansinck Ksp. Delden, Bsch. Wolde, mit Volenbrock im Ksp. Oldenzaal in der Bsch. Dolre, Sohn von Bernd I. von LANGEN (siehe 1253120) und Gertrud von HEECKEREN (von Goor) (siehe 1253121).
Verheiratet mit
626561
Jutta BUDDE, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1435, urk. 1419-1435, Tochter von Johann BUDDE (siehe 1253122) und N N (siehe 1253123).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von LANGEN, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1443, urk. 1419-1443.
2.
Lambert von LANGEN, geboren um 1412 (Religion: r.K.), gestorben nach 1443, urk. 1419-1443, 1475 tot.
Verheiratet mit Hilleborg von STRYCK, geboren um 1425 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann von STRYCK, Burgmann zu Horst, und Hille von WEISCHEDE.
3.
Hermann von LANGEN, Priester, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben am 23.02.1484, urk. 1433-1484, 1433 Student des kanonischen Rechtes in Köln, wo er den Grad des legum licentiatis erwarb, 1443 Domherr in Münster, 1444 Domscholaster, 1449 Domdechant, 1450 von Bf. Heinrich mit anderen Personen zu seinem Testamentsvollstrecker ernannt, 1455 auch Dechant v. St. Aposteln in Köln, 1464 Suplik betr. einen Tragaltar, fungiert 1474 als Konservator des Cisterzienserordens, das Fraterhaus in Münster ehrte ihn als seinen Wohltäter, weil er zur neuen Kirche den ersten Stein legte und 20 Goldgulden schenkte, Mitstifter des Verkündigungsbildes des Klosters Liesborn (heute in der Nationalgalerie in London), Mitglied des Domkalands.
4.
Bernd II. von LANGEN, geboren um 1417 (siehe 313280).
5.
Egbert II. von LANGEN, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1454, urk. 1446-1454, 1466 tot, Knappe.
Kirchliche Trauung vor 1454 mit Elisabeth de BAR, geboren um 1425 (Religion: r.K.), gestorben nach 1469, urk. 1432-1469, Tochter von Lüdeke de BAR und Goesse HAKE. Sie ist wiederverheiratet mit Heinrich von LEDEN.

626562
Hermann von HEMSTEDE GEN. KULE, Burgmann zu Steinfurt, Herr zu Venhaus, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1443, urk. 1385-1432, 1443 tot, Burgmann zu Steinfurt, Herr auf der Wasserburg Venhaus bei Lingen, musste 1413 Urfehde schwören, nachdem er auf Seiten der Padberger an der Padberger Fehde teilgenommen hatte, verkauft 1429 dem Konvent zu Wietmarschen eine Jahresrente von einer Mark münst. Geldes aus seinem Hause in der Stadt Schüttorf, zahlbar auf Mittfasten. Sohn von Herbord von HEMSTEDE GEN. KULE (siehe 1253124) und Jutta von SUTTORP (siehe 1253125).
Verheiratet mit
626563
Fye de BEVER, geboren um 1397 (Religion: r.K.), gestorben nach 1470, urk. 1413-1470, 1443 Wwe. Tochter von Hermann de BEVER (siehe 1253126) und Jutte N (siehe 1253127).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Adelheid von HEMSTEDE GEN. KULE, geboren um 1420 (siehe 313281).

626568
Dietrich von ASBECK (Pinsequaet), Herr zu Goor, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1465, urk. 1394-1465, bekommt 1394 Goor gemeinschaftlich mit seinem Bruder, 1397 verkauft Heinrich von der Coten im Einverständnis mit Diederich von Asbeck zu Haus Goor dem Rotger von Galen den Zehnten, Gut und Kotten zu Elpe (bei Recklinghausen) gelegen, und gelobt in einer Urkunde, ihm den Besitz dieser Güter sicher zu stellen, belehnt mit Kokelinck 1423, in der märkischen Ritterschaft in Amt Bochum 1418, 1427 u. 1437, Sohn von Dietrich von ASBECK (siehe 1253136) und Bliedeken von GAHR (siehe 1253137).
Verheiratet mit
626569
Christina von EICKEL, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1423, urk. 1423, Tochter von Johann (Henneke) von EICKEL (siehe 1253138) und Stine von OVERHAUS (siehe 1253139).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Christina (Styne) von ASBECK, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1423, urk. 1423.
2.
Johanna von ASBECK, Nonne, geboren um 1412 (Religion: r.K.), gestorben nach 1423, urk. 1423, Nonne zu Sterkrade.
3.
Adelheid (Aleke) von ASBECK, geboren um 1414 (Religion: r.K.), gestorben nach 1423, urk. 1423.
4.
Wibbe von ASBECK, geboren um 1416 (Religion: r.K.), gestorben nach 1423, urk. 1423.
5.
Elisabeth (Elseke) von ASBECK, geboren um 1418 (Religion: r.K.), gestorben nach 1423, urk. 1423.
6.
Dietrich von ASBECK (Pinsequaet), geboren um 1420 (siehe 313284).

626570
Albert SOBBE zum GRIMBERGE, Herr zu Grimberg, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1480, urk. 1422-1480, 1439 behandet der Propst zu Werden ihn mit dem Hofe zu Middelich, 1444 Vergleich mit seinem Vater wegen verschiedener Irrungen, 1449/1479 Drost des Stiftes Essen, 1445 bekennt Hitte tho Holthausen, dass er Albert Sobbe, seiner Hausfrau und Sohn Adrian das Gut Niederhove (in Löchter) abgekauft hat, 1453 verpfändet ihm und seinem Schwiegersohn Dietrich von Asbeck zu Gahr Bernd von Hüllen das Haus zu Hüllen nebst Mühle für 1200 rh. Gulden, 1453 belehnt ihn Dietrich von der Horst mit dem "Huyß to Hüllen"(Schultenhof), 1462 bekennt er, dass seine Eltern in vergangenen Zeiten den Westerholt ein Gut in der Bauerschaft Dittelbeck, Ksp. Waltrop, geheißen Sobbengut, verkauft haben, Sohn von Hannemann SOBBE von dem GRIMBERGE (siehe 1253140) und Margaretha von WESTERHOLT (siehe 1253141).
Kirchliche Trauung am 21.01.1429. Eheberedung mit
626571
Wessele (Ursula) von HEYDEN, geboren um 1403 (Religion: r.K.), gestorben nach 1429, Tochter von Wennemar von HEYDEN (der Ältere) (siehe 1253142) und Woltera von HAGENBECK (siehe 1253143).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Billa (Bliedeke) SOBBE, geboren um 1433 (siehe 313285).
2.
Adrian SOBBE, Herr zu Grimberg, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben am 02.09.1520, urk. 1465-1520, Klevischer Drost zu Essen, erschlägt 1480 seinen Nachbarn den Ritter Diedrich von Backem, Herr auf Haus Leithe bei Buer, in Gegenwart von dessen Hausfrau Mechtild von Eickel: "Als Diderick v. Backum auf Sankt Tönnestag nach Buer zur Kirche wollte und in einem Schlitten fuhr, wurde er auf dem Wege nach dorthin totgeschlagen und seine Hausfrau durch den Arm gestochen. Das hat [Adrian] Sobbe von Grimberg getan! Als aber Sobbe vor seines Vaters Haus kam, hat sein alter Vater, über die Tat betrübt, ihm "dat Huyß them Grymberch to laten sluten". Zum Gedenken an diese böse Tat wurde ein noch heute existierendes Sühnekreuz für das Opfer aufgestellt, auf den Täter wartete nach seinem Tod Grausames: die "ewige Sühne" sieht vor, dass an jedem ersten Vollmond im Jahr Adrian von Sobbe eine Geisterfahrt durch die Lüfte auf einem von einem achtbeinigen Schimmel gezogenen weißen Schlitten beginnen muss, drei Dornenranken sind sein Sitz und auf dem Weg erwartet ihn Gruseliges. Eine Sage beschreibt die Geisterfahrt so:
"In der Nacht des ersten Vollmondes in jedem neuen Jahre stand, wenn die Uhr zwölf schlug, im Schlosshof zu Grimberg ein Gespennsterschlitten. Er war weiß wie der Schnee, und seine Form war die eines Schwanes. Auf dem Sitzbrett im Schlitten lagen anstatt eines Polsters drei Brenn-Nesseln, und als Gespann war ein weißes Pferd mit acht Beinen vor dem Schlitten.
Alsbald öffnete sich die große Tür des Herrenhauses, und heraus trat, mit einem glühenden mächtigen Schwert in der Hand, der vermummte Ritter von Grimberg. Während er in den Schlitten stieg, ertönte aus der Tiefe des großen Rundturmes ein herzzerreißendes Jammern und Stöhnen. Kaum war der Ritter in den Schlitten gestiegen, so begann eine tolle Fahrt über Weg und Steg, Stock und Stein, auch hoch durch die Luft über Busch und Baum. In der Linken hielt der Ritter den Pferdezügel, und mit der Rechten schwang er statt der Peitsche sein glühendes Schwert.
Zuerst ging die Fahrt durch die Grimberger Allee, dann über den Bleck am Hofe des Grimberger Fronen vorbei, dann über die Emscherbrücke in den Resser Busch. Zwischen Haus Leythe und dessen Mühle ging es wie der Wind dahin nach der Landstraße, rechts an Schloss Berge vorbei bis über die Höhe des Berges. Da wo der Berg hinter Schloss Berge sich senkt, blieb plötzlich das Gefährt stehen. Mitten auf dem Wege stand da im Vollmondschein ein in blutrotem Glanze erstrahltes mannshohes Kreuz, und auf dem Kreuz stand eine Schwarzgekleidete und tief verschleierte Frau. Sie reckte drohend den entblößten linken Arm empor, von dem Blut herniederrieselte auf das Kreuz. Und jeder Blutstropfen ward alsbald zu einem feurigen Flämmchen.
Das Pferd stutzte, bäumte sich auf und wollte keinen Schritt weiter jagen. Der Ritter zuckte am Zügel, schwang sein glühendes Schwert und schlug zornig nach dem Pferd. Da wandte sich dieses und riss den Schlitten mit herum, - und weiter ging die sausende Nachtfahrt, jetzt vor dem Kapellchen des Schlosses Berge vorbei, weiter durch die Darler Heide und nach dem Haus Balken in Sutum. Dieses Haus wurde dreimal von dem Gefährt in der Luft umkreist. Währenddessen stieß aus der Höhe ein roter Adler hernieder und gerade auf den Ritter los. Ehe dieser es sich versah, hatte sich der Adler schon mit seinen scharfen Krallen an des Ritters Hals und Brust eingeschlagen. Mit kräftigen Hieben hackte er mit seinem Schnabel des Ritters linkes Auge aus. Vor Schmerz stieß der Ritter einen grässlichen Fluch aus. Nach der dritten Umkreisung des Hauses Balken ging die rasende Fahrt weiter nach der Emscher, über die alte "Brügge" hinüber und am "Diek" vorbei, nach dem Hause in der "Rodung" und weiter nach dem Hause Dinsingh. Auch dieses Haus wurde dreimal in der Luft umkreist. Während der dreimaligen Umkreisung hatte sich der Schwanschlitten in einen schwarzen verwandelt, er konnte sogar sprechen und rief dreimal laut: Kennst du mich?! Dann ging die Fahrt des wieder weiß gewordenen Schlittens weiter über die "Bredde" und über Pantaleonshof nach der Hüller Mühle.
In dem Augenblick, als der Schlitten über die Mühle sauste, ächzte das Mühlenrad schwer, und Tausende von Weizenkörnern fuhren wie ein Hagelwetter gegen den Ritter von Grimberg, und viele drangen auch in seine frische Wunde am linken Auge. Dadurch vergrößerten sich die Schmerzen des Ritters nur, und wieder stieß er einen grässlichen Fluch aus. Weiter ging die Fahrt in rasendem Galopp nach Bochum, und hier fuhr der Schlitten über den Kirchturm hinweg und dann auf dem kürzesten Weg nach dem Ufer der Ruhr. Hier wandte sich der Schlitten nach links und folgte dem Fluss stromaufwärts bis nach Schwerte. Da drehte sich der Schlitten nach rechts und fuhr geradewegs auf das Wasser der Ruhr. In der Ruhr entstand unter dem Schlitten ein Strudel, und das Gefährt samt Ross und Ritter ward in den gurgelnden Wirbel des Flusses hinabgerissen. Der Ritter hob zuletzt noch sein glühendes Schwert in die Höhe. Als dann auch dieses hinabtauchte und der glühende Schwertstahl von dem eiskalten Wasser berührt wurde, zischte es auf, und ein Dampfwölkchen stieg in die Höhe, hinauf in die Vollmondnacht.
Von dem Schlitten, dem Ross, dem Ritter und dem Schwert ward nichts mehr gesehen. Die Turmuhr in Schwerte hatte soeben mitternächtig eins geschlagen. - Bei jedem ersten Vollmond in jedem neuen Jahre wiederholt sich dieselbe tolle Fahrt."
(Unveröffentlichtes Manuskript von Heinrich Lührig: Der große Herner Sagenschatz, Eine Sammlung von Sagen, Legenden, geschichtlichen Ereignissen und schelmischen Erzählungen, Nach Überlieferungen aus schriftlichen und mündlichen Quellen zusammengetragen und bearbeitet. Eickel 1999. S. 57 ff.)
Adrian kauft 1481 das Gut genannt Nalberenhusen in Amt Bochum vom Karthäuser Robert von Beck, 1481 feindlicher Zugriff Dietrich Steckens u. Adrian Sobbes in der Herrlichkeit Lembeck, wo sie etliche Rinder mitnehmen und durch die Lippe nach Gahlen getrieben haben, 1481 bekennt Johann von Sevenar, Ritter zu Essen, dass die Eheleute Sobbe das Gut Albershusen mit aller Zubehör u. Gerechtigkeit erblich gekauft haben, 1484 versieht die Äbtissin von Essen ihn mit dem Ahegut, das zum Oberhof Brockhof gehört, 1485 von Dietrich von Horst mit dem Haus Hüllern belehnt, 1486 bekundet Wilhelm von Limburg, herr zu Styrum, dass er ihn mit den Gütern zu Alleman u. Hessler belehnt habe, 1487 verzichtet Balser v. Eckel zu seinen Gunsten auf das Lovegut to Heßeler, 1487 belehnt Wilhelm von Limburg ihn mit dem Gute to Aelen u. Heßeler, 1487 nimmt Hg. Wilhelm v. Jülich ihn als seinen Diener an und bestimmt ihm ein Fuder Wein oder statt dessen 25 rh. Gulden als Besoldung, kauft 1488 von Godert Pinsequaet den vierten Teil des Gutes Hüllen, kauft 1493 von Heinrich Reinarz dessen Güter zu Bocken, 1493 behandigt ihn die Äbtissin voon Essen mit dem Destenhoffe zu Hüllen, bekennt 1501 von Junker Adolf von Limburg, Herr zu Styrum, das Gut Ahlen und das Gut Lohmann zu Heßler als Lehen empfangen und darüber Huldigung und Treueeid geleistet zu haben, 1503 verkauft ihm Gf. Johann v. Kleve für Treue Verdienste den Schledinckhof, 1504 verspricht ihm Gf. Johann v. Kleve 137 Gulden, die er in der Gelderischen Fehde für ihn ausgelegt hatte, verkauft 1504 die Silverkule to Rüddenscheid an die Scholastersche Irmgard von Diepholt, erbt 1506 eine Wiese von Hermann von Wendt, kauft 1506 von Gerhard von der Leyten sein Gut und Kotten binnen der Landwehr von Bockum gelegen, überträgt 1509 dem Hg. Johann v. Kleve tauschweise die Hückenshove mit 3 Kothen zu Brenich im Gericht Castrop gegen den Hof zu Colck im Gerichte Beckum, 1510 Erbkaufbrief über Gut Sandfort zwischen Käufer Adrian Sobbe und Verkäufer Johann von Aldenbockum, 1513 belehnt ihn Gf. Johann von der Mark mit dem Lehen u. Offenhaus zu Grimberg und 28 rh. Gulden aus dem Hofe Vrolynen, 1517 überläßt ihm Hg. Johann v. Jülich-Berg bis zur Tilgung seiner Schulden weiterhin die Einkünfte aus dem Hofe zu Nienhusen, 1520 belehnt ihn Abt Johann von Werden mit Vruchtwinckel in Ückendorf, Ksp. Wattenscheid
.
Kirchliche Trauung am 27.03.1465. Ehevertrag mit Jutta von LÜTZENRODE, geboren um 1440 (Religion: r.K.), gestorben nach 1522, urk. 1465-1522, fundiert 1522 gemeinsam mit ihrem Sohn Hannemann Sobbe Memorien in der Kirche zu Bochum für sämtlich Verstorbenen der Familien Lützenrode und von dem Grimberge, Tochter von Albert von GEVERTZHAGEN (von Lützenrode), Herr zu Seelscheid, und Susanna (Swenholt) von NESSELRODE.
3.
Woltera SOBBE, geboren um 1437 (Religion: r.K.), gestorben nach 1490, urk. 1471-1490, Verzichtbrief 1471.
Kirchliche Trauung vor 1471 mit Heinrich von GROLL, Herr zu Closters, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben nach 1492, urk. 1471-1492.

626576
Heinrich XXIV. von SCHWARZBURG, Gf. v. Schwarzburg, geboren 1388 (Religion: r.K.), gestorben am 07.10.1444 in Arnstadt, bestattet in Arnstadt. Gf. v. Schwarzburg zu Arnstadt, Blankenburg, Sondershausen und Frankenhausen 1415, zu Göritz 1421, zu Heringen (partim) 1432, zu Stadtilm 1434, kursächsischer Hofmeister 1433. Sohn von Günther XXIX. von SCHWARZBURG (siehe 1253152) und Anna von LEUCHTENBERG (siehe 1253153).
Kirchliche Trauung 1413 mit
626577
Katharina von BRAUNSCHWEIG, geboren um 1388 (Religion: r.K.), gestorben 1439, zwischen 3.5. u. 26.11. Tochter von Friedrich I. von BRAUNSCHWEIG‑LÜNEBURG (siehe 1253154) und Anna von SACHSEN (siehe 1253155).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna von SCHWARZBURG, geboren am 26.01.1416 in Arnstadt (Religion: r.K.), gestorben am 24.12.1481 mit 65 Jahren.
Kirchliche Trauung mit 19 Jahren am 14.06.1435 in Sondershausen mit Botho VII. von STOLBERG‑WERNINGERODE, Gf. v.Stolberg-Werningerode, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben am 15.03.1455, bestattet in Stolberg. Martinikirche. Gf. v. Stolberg-Werningerode um 1400, Sohn von Heinrich XVI. (VIII.) von STOLBERG‑WERNINGERODE, Gf. v. Solberg-Werningerode, und Elisabeth von MANSFELD.
2.
Heinrich XXVI. von SCHWARZBURG, geboren am 23.10.1418 (siehe 313288).
3.
Margaretha von SCHWARZBURG, geboren am 15.04.1421, getauft (r.K.) am 13.05.1421, gestorben nach 1421, jung verstorben.

626578
Adolf II. (I./IV.) von KLEVE, Hg. v. Kleve u. Mark, geboren am 02.08.1373 in Kleve (Religion: r.K.), gestorben am 23.09.1448 in Kleve mit 75 Jahren, bestattet in Kloster Grav, in der Kartause auf der Insel Grav bei Wesel, seit 1590 in der Dominikanerkirche zu Wesel. Gf. v. Kleve 1394-1417 als Adolf "II.", nach dem Tode seines Bruder Dietrich 1398 auch Gf. von der Mark als Adolf "IV.", Hg. v. Kleve 1417 als Adolf "I.", erhält 1397 Ravenstein als Lösegeld, 1426 u. 1441 Gennep, Herr v. Ravenstein 1397 als Adolf "I.", stiftet 1419 das Kartäuserkloster Insula Regina Coelis auf der Rheininsel Grav bei Wesel. Sohn von Adolf III. von KLEVE‑MARK (siehe 1253156) und Margaretha von JÜLICH (siehe 1253157).
Kirchliche Trauung (1) mit 26 Jahren am 02.03.1400 mit Agnes von der PFALZ, geboren 1379 (Religion: r.K.), gestorben 1401, Tochter von Ruprecht von der PFALZ, dt. Kg., und Elisabeth von NÜRNBERG.
Kirchliche Trauung (2) mit 32 Jahren am 12.07.1406 in Arras mit Marie von BURGUND (siehe 626579).
Aus der zweiten Ehe stammen:
1.
Margareta von KLEVE, geboren am 24.02.1416, oder 23.2. (Religion: r.K.), gestorben am 20.05.1444 in Stuttgart mit 28 Jahren, bestattet in Stuttgart. Stiftskirche.
Kirchliche Trauung (1) mit 17 Jahren am 11.05.1433 in Basel mit Wilhelm III. von BAYERN, Hg. v. Bayern, geboren 1375 in München (Religion: r.K.), gestorben am 12.09.1435 in München, bestattet in München. Liebfrauenkirche. Hg. v. Bayern-München gemeinsam mit seinem Bruder Ernst 1397, Sohn von Johann II. von BAYERN und Katharina von GÖRZ.
Kirchliche Trauung (2) mit 24 Jahren am 29.01.1441 in Stuttgart mit Ulrich V. von WÜRTTEMBERG, Gf. v. Württemberg, geboren 1413 (Religion: r.K.), gestorben am 01.09.1480 in Leonberg. Gf. v. Württemberg 1433-1441, Gf. v. Württemberg-Stuttgart 1441-1480, Sohn von Eberhard IV. von WÜRTTEMBERG, Gf. v. Württemberg, und Henriette von MÖMPELGARD.
2.
Katharina von KLEVE, geboren am 25.05.1417 in Kleve. Schwanenburg (Religion: r.K.), gestorben am 10.02.1479 in Lobith mit 61 Jahren, bestattet in Kloster Grave.
Kirchliche Trauung mit 6 Jahren am 23.07.1423 in Kleve mit Arnold von EGMOND, 13 Jahre alt, Hg. v. Geldern, geboren am 14.07.1410 in Egmond-Binnen. Schloss Egmond aan den Hoef (Religion: r.K.), gestorben am 23.02.1473 in Schloss Grave mit 62 Jahren. Hg. v. Geldern u. Gf. v. Zutphen 1423-1465 und 1471-1473, Sohn von Johann II. von EGMOND, Herr v. Egmond, und Maria von ARKEL.
3.
Johann I. von KLEVE, Hg. v. Kleve-Mark, geboren am 14.01.1419 in Kleve, 16.2.? (Religion: r.K.), gestorben am 05.09.1481 mit 62 Jahren, bestattet in Kleve. Stiftskirche St. Mariä Himmelfahrt. Hg. v. Kleve 1448, Gf. v. d. Mark 1448 mit seinem Onkel Gerhard, ab 1461 alleine, Herr v. Ravenstein u. Wijnendale 1448-1450 (an Bruder Adolf abgegeben).
Aufgebot am 27.03.1456. Eheberedung, kirchliche Trauung mit 37 Jahren am 22.04.1456 in Brügge mit Elisabeth von NEVERS, geboren 1439 in Nevers, nach 24.8. (Religion: r.K.), gestorben am 21.06.1483, bestattet in Kleve. Stiftskirche St. Mariä Himmelfahrt. Erbin von Nevers u. Eu, Tochter von Johann II. von BURGUND, Gf. v. Étampes, Nevers, Rethel und Eu, und Jayqueline d'AILLY.
4.
Elisabeth von KLEVE, geboren am 01.10.1420 (siehe 313289).
5.
Agnes von KLEVE, geboren am 24.02.1422 (Religion: r.K.), gestorben am 06.04.1448 in Olite mit 26 Jahren.
Kirchliche Trauung mit 17 Jahren am 30.09.1439 in Olite mit Karl von ARAGON (von Viana), 18 Jahre alt, geboren am 29.05.1421 in Peñafiel (Religion: r.K.), gestorben am 23.09.1461 in Barcelona mit 40 Jahren. Prinz v. Viana 1423, ab 1441 als "Karl IV." rechtmäßiger König von Navarra, wurde aber von seinem Vater von der Regierung ausgeschlossen, Sohn von Johann II. von ARAGON und Blanca von NAVARRA.
6.
Helena von KLEVE, geboren am 18.08.1423 (Religion: r.K.), gestorben am 03.07.1471 mit 47 Jahren, bestattet in Braunschweig. Dom.
Kirchliche Trauung mit 12 Jahren am 02.02.1436 mit Heinrich II. von BRAUNSCHWEIG‑LÜNEBURG (der Friedfertige), Hg. v. Braunschweig-Lüneburg, geboren 1411 (Religion: r.K.), gestorben am 07.12.1473 in Wolfenbüttel, bestattet in Braunschweig. Dom. Fst. v. Braunschweig 1416-1428, Fst v. Braunschweig-Wolfenbüttel 1428-1473, Sohn von Heinrich I. von BRAUNSCHWEIG (der Milde), Hg. v. Braunschweig-Lüneburg, und Margaretha von HESSEN.
7.
Adolf von KLEVE, Regent v. Burgund, geboren am 28.06.1425 (Religion: r.K.), gestorben am 18.09.1492 mit 67 Jahren, bestattet in Brüssel. Franziskanerkloster, 1445-1448 Gegen-Erzbischof von Köln, Herr v. Ravenstein, Herpen, Uden u. Wijnendale 1450, niederländischer Admiral, herzoglicher Generalstatthalter in den Niederlanden 1475, Generalstatthalter für die gesamten burgundischen Länder und Gneralkapitän des Hennegaus 1477-1482, ab 1482 Regent und Erzieher des Erb-Prinzen Philipp des Schönen.
Kirchliche Trauung (1) mit 27 Jahren am 13.05.1453 mit Beatrix von COIMBRA, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben Febr. 1462 in Brügge, bestattet in Le Quesnoy, Tochter von Peter von PORTUGAL, Hg. v. Coimbra, und Isabel von URGELL.
Kirchliche Trauung (2) mit 44 Jahren am 21.06.1470 in Brügge mit Anna von BURGUND, illegitim (Religion: r.K.), gestorben am 18.01.1508 in Souburg, war die Gouvernante ihrer Grossnichte Maria von Burgund, Tochter von Philipp III. von BURGUND (der Gute), Hg. v. Burgund, und Jaqueline von STEENBERGHE.
8.
Maria von KLEVE, geboren am 19.09.1426 (Religion: r.K.), gestorben am 23.08.1487 in Chauny-en-Picardie mit 60 Jahren, bestattet in Paris. Cölestinerkirche.
Aufgebot am 16.11.1440 in Montrueil. Ehevertrag, kirchliche Trauung mit 14 Jahren am 26.11.1440 in Saint-Omer mit Karl von VALOIS, 46 Jahre alt, Hg. v. Orléans, geboren am 24.11.1394 in Paris (Religion: r.K.), gestorben am 05.01.1465 in Amboise mit 70 Jahren. Hg. v. Orléans, Valois u. Gf. v. Blois 1407-1465, Gf. v. Dunois 1407-1439, Gf. v. Soissons. Sohn von Ludwig von VALOIS, Hg. v. Orléans, und Valentina VISCONTI.
9.
Anna von KLEVE, geboren am 25.01.1432 (Religion: r.K.), gestorben nach 1432, jung verstorben.
10.
Engelbert von KLEVE, geboren am 30.06.1433 (Religion: r.K.), gestorben am 01.07.1433, 1 Tag alt.
Kinder:
11.
Margaretha von KLEVE, illegitim (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Hermann von LOEN zu GÖTTERSWICK (Religion: r.K.).
12.
Maria von KLEVE, illegitim (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Seeger von GROESBEEK (Religion: r.K.).
13.
Johann von KLEVE (Bastard von Kleve, Blankenstein), illegitim (Religion: r.K.), gestorben nach 1438.
Verheiratet mit Margaretha von APPELDOORN (Religion: r.K.).
626579
Marie von BURGUND, geboren 1393 (Religion: r.K.), gestorben am 30.10.1463 in Monreberg bei Calcar, bestattet in Kloster Grav, Tochter von Johann von BURGUND (Ohnefurcht) (siehe 1253158) und Margarete von BAYERN (siehe 1253159).
Aus dieser Ehe stammen: 10 Kinder (siehe unter 626578).

626592
Cord STAEL, Herr zu Loburg, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1408-1446, 1459 tot, 1412 Ritter, 1412 Herr zu Loburg, 1428 Amtmann zu Sassenberg, verspricht 1422 Herrn Johan Masenhem, Kanoniker an St. Mauritz vor Münster, und Herrn Vrigdach, Priester der vier Herren in der Liebfrauenkapelle am Dom zu Münster, pünktliche Bezahlung und Währschaft wegen der Rente von zwei Gulden, die ihnen Herbert van Velsten aus dem Hof zu Velsen im alten Kirchspiel Warendorf verkauft hat. Vor Dyderich Fransoys, Domdechant zu Münster, 1423 bekunden Johann von Letmathe, seine Ehegattin Stine und ihr beider Sohn Johann, dem Cord Stael und seiner Frau Grete ihre Erben und Güter verschrieben zu haben, wie es in dem Hauptbrief darüber beschrieben ist. Sie wollen auf diese Güter keine Ansprüche mehr erheben, es sei denn, daß sie zuvor wieder die 64 Mark bezahlt haben, die Cord Stael ihnen geliehen hat, 1426 erlaubt Herr Herman van den Dyck, Rektor des Altars des hl. Wilhelm im Dom zu Münster, den Brüdern Cord und Lubbert Stael und der Grete, Frau des Cord Stael, an Martini nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 20 Mark zu Münster gängiger Pfennige die Rente von einer Mark zurückzukaufen, die die Stael dem Altar aus dem Erbe tor Hadeney im Kirchspiel Ostbevern in der Kirchbauerschaft verkauft haben. 1427 erlauben Domdechant und Domkapitel zu Münster dem Cord Stale und Herrn Diderik Stale, Domherr zu Münster, am Tag Petri et Pauli nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 40 rheinische Gulden die Rente von zwei Gulden zurückzukaufen, die die Stale ihnen aus dem Erbe Hovelink im Kirchspiel Greven in der Bauerschaft Schmedehausen (Smedehusen) verkauft haben, 1429 erlauben Dechant und Konvent zu St. Martini in Münster Cord Stael und dessen Frau Grete zu Ostern nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 72 rheinische Gulden die Rente von vier Gulden zurückzukaufen, die die Stael ihnen verkauft haben, 1430 gibt der Ritter Johan van Vechtorpe dem Cord Stale die Erlaubnis, zu dem Zeitpunkt, den Johan van Letmete dem Cord ankündigt, den halben Hof zu Westdorssel (Westdodeslo) im Kirchspiel Telgte, den Johan van Letmete dem Cord Stale versetzt hat, letzterer aber an den Aussteller weiterverpfändet hat, mit 60 Mark zu Münster gängiger Pfennige und vier rheinischen Gulden einzulösen, 1431 erlaubt Hermannus ton Dyke, Vikar und Werkmeister am Dom zu Münster, den Brüdern Cord und Wilhem Stale sowie Cords Frau Greyte, am Tage Laurentii nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 40 rheinische Gulden die Rente von zwei Gulden zurückzukaufen, die die Stale dem Domwerk aus ihren Erben Volbertinck und Zuthus im Kirchspiel Ostbevern in der Bauerschaft Schirl (Schyrlo) verkauft haben, 1431 erlaubt Johannes Ghebinck, derzeit Inhaber des Katherinenaltars im Dom zu Münster, dem Cord Stale und dessen Frau Greyte, an Pfingsten nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 25 Mark zu Münster gängiger Pfennige die Rente von 15 Schilling zurückzukaufen, die die Stale dem Altar aus ihrem Erbe Hadenegge im Kirchspiel Ostbevern verkauft haben, 1433 haben Johan van Lethmate, seine Frau Styne und ihr Sohn Johan dem Cord Stale und dessen Frau Grete urkundlich (nicht genannte) Erben und Güter verpfändet und versprechen, diese Erben und Güter so lange im Besitz von Cord und Grete zu belassen, bis sie ihnen 64 rheinische Gulden bezahlt haben, 1437 verspricht Hermen Smysinck, den Kord Stale schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die dieser für ihn gegenüber Herrn Johan Hulderman, derzeit Lektor (epistoler) am Alten Dom zu Münster, wegen einer Rente von jährlich sechs rheinischen Gulden eingegangen ist, 1440 erlaubt Katherina van Covorde, Jungfer zu Ringe (Rynghe) in Münster, dem Cord Stal und dessen Frau Grete jährlich zu Ostern nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 40 rheinische Gulden die Rente von zwei Gulden zurückzukaufen, die beide ihr aus ihrem Erbe Suthues im Kirchspiel Ostbevern in der Bauerschaft Schirl (Schyrlo) verkauft haben, 1440 verspricht Heydenrich van Oir, den Cord Stal schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die dieser für ihn zusammen mit Ludolff van Oir, Albert Torck, Clawes van Beveren, Heydenrich dey Sasse, Roloff van Senden und Dyderick van Grolle gegenüber Grete, Witwe des Bernd de Rechede, und ihren Söhnen Herman und Johan eingegangen ist, 1441 versprechen die Brüder Rotger und Goswyn de Keteler, den Cord Stael schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die dieser für sie gegenüber Neyse, Witwe des Heydenrik Vyncke, und ihren Kindern Vyncke, Frederik und Heydenrik eingegangen ist, 1441 räumen Cord Stal, seine Frau Grete und ihre Söhne Rotger, Johan und Dyderich dem Johan van Letmete, seiner Frau Stine und ihren Söhnen Johan und Hunold das Vorkaufsrecht für ihren Teil an Kattemans Kamp ein. Sollten die Stal ihren Teil des Kamps versetzen oder verkaufen wollen, wollen sie dies den van Letmete einen Monat vor und nach Cathedra Petri anzeigen und ihnen ihren Anteil zu dem Preis überlassen, den ein anderer zahlen würde, 1442 verspricht Hinrich de Wend, den Cord Stale schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die dieser für ihn und seine Frau Leneke zusammen mit anderen guden mannen gegenüber Herrn Johan van Drolshagen, Bürger zu (Münster), wegen einer jährlichen Rente von sechs rheinischen Gulden eingegangen ist, die Hinrich de Wend dem letzteren für 108 Gulden verkauft hat, 1442 räumen Johan van Letmete, seine Frau Stine und ihr Sohn Hunolt dem Cord Stal, dessen Frau Grete und ihren Erben das Vorkaufsrecht an ihrem Teil des Kattemans Kamps ein. Sollten die van Letmete ihren Anteil verkaufen wollen, wollen sie dies den Stal einen Monat vor und nach Cathedra Petri anzeigen und ihnen ihren Anteil zu dem Preis überlassen, den ein anderer zahlen würde, 1443 erlaubt Bernd van Hovele, Domherr zu Münster, dem Cord Stale und dessen Frau Grete am Tag Nativitatis Marie nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 100 rheinische Gulden die Rente von fünf Gulden zurückzukaufen, die die Stale ihm aus ihren Erben Langen hues und Zegelken hues im Kirchspiel Hoetmar (Hotman) in der Bauerschaft Natarp (Norttarpe) verkauft haben, 1443 verspricht Dyderich van der Recke, Sohn des verstorbenen Ritters Godert, Cord Stale und Johan van Langhen schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die beide für ihn und seine Frau Frederun wegen einer Rente von fünf rheinischen Gulden gegenüber Otte Peyke und dessen Frau Jutte eingegangen sind, denen die Rente aus dem Hof to Aversdunck und aus Stemans Gut to Aversdunck im Kirchspiel Drensteinfurt (Stenvorde) verkauft wurde. Die Bürgen sollen binnen den nächsten zwei Jahren von der Bürgschaft entlastet werden. Geschieht dies nicht, will Dyderich auf Mahnung binnen acht Tagen so lange in Münster Einlager halten, bis die Entlastung erfolgt ist, 1445 versprechen Hughe van Schaghen, Domherr zu Münster, und die Brüder Johan und Frederich van Dyncklaghe dem Herrn Johan Hake, Herman van Munster, des versorbenen Hinriks Sohn, Cord Stale und Everd van Mervelde schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die diese für den Domherrn gegenüber Wilhem Schillinck dem Alten und dessen Frau Elseke für 100 rheinische Gulden eingegangen sind. Sollten die Bürgen zu Schaden kommen, wollen die drei Aussteller auf Mahnung so lange Einlager in Münster halten, bis der Schaden ersetzt ist, 1445 erlauben Yde van Hovele, Priorin, Stine van Velen, Küsterin, Neyse van Asscheberge, Kellnerin, und sämtliche Jungfern und Konvent des Klosters Überwasser zu Münster dem Cord Stale und dessen Frau Greyte zum Termin up der brodere afflat, dat ys nementlike veir wecken na Paschen, nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 25 Mark zu Münster gängiger Pfennige die Rente von 15 Schilling zurückzukaufen, die die Stale ihnen aus Schulen hues vor dem Dorf Ostbevern verkauft haben, 1446 verkaufen Johann von Letmathe, seine Ehegattin und ihre Kinder Hunold, Beleke und Greteke dem Cord Stael und seiner Gattin Grete ein Jahresrente von sechs Gulden rhein. Die Rente ist jeweils auf Lichtmess (2.Feb.) aus ihrem Erbe und Gut zu Langen nebst allem Zubehör: Wiesen, Holz, Feld, Fischerei, Kämpen und Mühle, gelegen im Ksp. Westbevern, zu zahlen. Sohn von Dietrich I. STAEL (von Holstein) (siehe 1253184) und Adelheid (Aleke) von BEVERN (siehe 1253185).
Kirchliche Trauung um 1415, nach 1412 mit
626593
Margaretha KETTELER, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1427, urk. 1427, Tochter von Röttger IV. KETTELER (von Hüsten) (siehe 1253186) und Frederun von ALTENA (siehe 1253187).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jutta STAEL, Nonne, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben am 06.10.1464 in Münster, bestattet in Münster. Schwester im Kloster Niesing (Kloster Marienthal) in Münster.
2.
Dietrich STAEL, Priester, geboren um 1418 (Religion: r.K.), gestorben am 12.01.1496, bestattet in Münster. Dom, Epitaph von Täuferhand stark beschädigt, vor 1450 Domherr in Münster, Ostern 1468 an der Universität Erfurt immatrikuliert, 1494 Archidiakon zu Warendorf, 1495 Obedientiar zu Senden.
3.
Rotger STAEL, geboren um 1420 (siehe 313296).
4.
Fredrun STAEL, Nonne, geboren um 1422 (Religion: r.K.), gestorben nach 1468, urk. 1468 "Klosterjungfer" in Geseke.
5.
Otto STAEL, Priester, geboren um 1424 (Religion: r.K.), gestorben 1467, bestattet in Münster. Dom.
6.
Johann STAEL, Priester, geboren um 1425 (Religion: r.K.), gestorben am 25.02.1498, urk. 1453-1496, 1453 Domherr in Osnabrück, 1461 Domherr in Münster, Domküster in Münster 1465 als Nachfolger des Hermann von Merfeldt, 1471 Domthesaurar u. Archidiakon zu Groenlo, 1477 Domküster u. Archidiakon zu Nede, 1479 Domküster u. Archidiakon zu Vreden, 1494 Domthesaurar u. Archidiakon zu Vragern, Domdechant zu Osnabrück, Stifter des Verkündigungsbildes der Abtei Liesborn (jetzt in der Nationalgalerie London), 1486 schuldet Herr Johan Staell, Domküster zu Münster, der Jungfer Esselen, Frau und Äbtissin, und dem Konvent des Benediktinerinnenklosters Vinnenberg (Vynnenberge) aufgrund eines Rentbriefes, in dem seine Eltern Coerd Staell und Greyte der Jungfer Aleke Warendorf, alte Frau zu Vinnenberg, eine Rente von 3 1/2 rheinischen Gulden für 63 Gulden aus dem Hof to Bernloe im Kirchspiel Ostbevern verkauft haben, als seinen Anteil 21 Gulden. Für diese 21 Gulden weist der Domküster nun dem Kloster eine Rente von einem Gulden an, die jährlich an Michaelis aus dem ihm aus dem elterlichen Erbe zugefallenen Grevenhoff im Kirchspiel Glandorf (-dorpe) in der Bauerschaft Schwege (Sweygen) gezahlt werden soll. Der Aussteller verspricht Währschaft und siegelt.
7.
Gosta STAEL, geboren um 1427 (Religion: r.K.), gestorben nach 1509, urk. 1468-1509, bekundet 1468 vor dem Meller Richter Levelt Kros, dass sie ihrer Schwester, der Klosterjungfer Fredeun Stael zu Geseke, eine Rente von 2 Gulden aus dem Hause und Erbe Huginck übergeeben hat, die ihr zuvor Ghert Kerckerinck für 36 rhein. Gulden verkauft hat; stiftet 1484 mit ihrem Mann die Vikarie zu Gesmold.
Verheiratet mit Johann von dem BUSCHE, Herr zu Gesmold, geboren um 1425 (Religion: r.K.), gestorben nach 1509, urk. 1436-1509, 1438 minderjährig, 1490 Drost zu Grönenberg, 1460 im Besitz von Gesmold, stiftet 1485 mit seiner Frau die Vikarie zu Gesmold, Sohn von Lübbert von dem BUSCHE, Herr zu Gesmold, und N von GUSTEDT.

626594
Otto von SCHADE, Burgmann zu Meppen, Amtmann des Emslandes, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1458, urk. 1429-1458, 1470 tot, erbt gemeinsam mit seinem Bruder den Burgsitz in Meppen, aus dem er 1435 1 bzw. 4 Pfennig Grundzins für "das große Haus mit dem kleinen Beihaus", 1436-1458 genannt als Kirchrat u. Beisitzer im Gericht zu Meppen, wird 1440 mit anderen wegen eines Streits mit Hermann v. Brockroden vom Gograf v. Friesoythe zum 07.04.1441 geladen, 1444 Teilnehmer am Holzgericht in Teglingen, das die Stadt kurz vorher von den Herren v. dem Campe erworben hatte, 1444 Mitglied im Bündnis der münsterischen Stände zum Schutz ihrer Freiheiten, 1451 Amtmann des Emslandes, Sohn von Dietrich (Dedeke) von SCHADE (siehe 1253188) und Nese von AHLEN (siehe 1253189).
Verheiratet mit
626595
N VALCKE, geboren um 1405 (Religion: r.K.), Tochter von Heinrich VALCKE (siehe 1253190) und Bate de SASSE (siehe 1253191).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich von SCHADE, geboren um 1425 (Religion: r.K.), gestorben nach 1471, urk. 1470-1471, 1485 tot, 1471 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit dem 1/2 Zehnten zu Oldemeppen, Weremboldes u. Hinrikes Erbe in Borken sowie dem Zehnten zu Borken, Ksp. Meppen, mit dem Brokhof zu Helte und dem Zehnten zu Helte, Ksp. Bokeloh, mit 1/4 des Zehnten zu Wehm, den Zehnten zu Harrenstätte u. Hüven, Ksp. Werlte und für einen Unterlehnsmann mit Stocks Erbe in Sögel.
Kirchliche Trauung (1) um 1450 mit Mette von dem BUSCHE, geboren um 1425 (Religion: r.K.), von Busch?, Zuordnung unsicher, Tochter von Albert II. von dem BUSCHE, Herr zur Ippenburg, und Catharina von LEDEBUR.
Kirchliche Trauung (2) um 1470 mit Lücke WALE, geboren um 1445 (Religion: r.K.), Tochter von Dietrich vom BUTTEL (Wahle) und Elisabeth von ALTENESCH (Moyleke).
2.
Otto von SCHADE, geboren um 1427 (Religion: r.K.), gestorben vor 1485, urk. 1485 tot.
3.
Agnes (Neyse) von SCHADE, geboren um 1430 (siehe 313297).

626944
Godde HILLING, Beerbter, geboren um 1355 in Niederlangen-Hilgen (Religion: r.K.), gestorben nach 1418 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1418, 1422 tot, kauft 1418 Land zu Hilling (und Frackel) von Konne von Langen: Quelle: StAOs Rep 26 Nr. 4 (mit herzlichem Dank an René Remkes für die Transkription)
"Wy Steven Van Alden Knape ghesworen Richter in der tid to Dute van weghene unses leven, edelen ghenedighen heren, hern Otten van der Hoye biscopes to Munstere doet witlich unde kundich allen luden de dessen breff seen unde horen lesen, dat vor uns quemen in eyn heghet gherichte dar we myt ordelen unde myt rechte unde myt unsen kornoten de stoel beseten hadden Konne van Langen, Ebelen sin echte wiff, Herman, Aleke, Johan, Wibbeke unde Ghebbeke erer beiden echten kindere unde bekanden openbare vor sik unde vor alle ere ervende, dat se myt guden willen hadden vorkofft unde vorkoften Rechtlike unde Redelike eynes steden, vasten, erfliken, ewigen kopes unde leten in Rechte hebbene wete myt handen unde myt munden also se van Rechte scolden Godden Hilling unde synen ervenden alle dat land dat se bi Hilling liggene hadden unde dat Ludgers Muneles ghewesen hefft unde dat hir vormales to Hilling ghehoret hevet unde vorkoften eme dit vorgescrevene land my allen Rechten unde myt aller tobehoringe alse dat beleghen is in deme gherichte to Dute unde kerspele to Laten unde burscop to Vrakkele vor ene summen gheldes de en al wal unde degher betalet is na eren willen unde desse vorgescreven Konne, Ebele, Herman, Aleke, Johan, Wibbeke unde Ghebbeke vorteghen vor unsen den selven gherichte upp alle Recht unde Eghendom dat se also lange an den vorgescreven lande hadden ghehat unde eren nakomelinge unde namales an hebben mochten jenigherley wis unde desse vorgescreven Konne, Ebele, Herman, Aleke, Johan, Wibbeke unde Ghebbeke loveden vor sik unde eren ervende den vorgescreven Godden unde synen ervenden des vorgescreven landes Rechte, gude, vaste warscop to done war, wanner unde wo dikke en des notes vor allen luden de des to Rechte komen willet unde alle desse vorgescreven stukken unde articulen loveden se stede unde vast to holdene.
Alle arghelist unde nygounnde utghesproken; hir weren an unde over Everd van den Bele unde Wolter Mencking kornoten und Herman van Vrakkele, Godeken de Vetten, Herman Marquardes, Perch Diderich, Herman Meyering unde anderer lude ghenoch unde in eyn orkunde der warheit so hebbe wi Stevene van Alden vorgescreven van gherichteswegene unse ingheseghel an dessen breff ghehangen. Datum anno Domini M~ CCCCXVIII~ fia~ sex~ p~ oculi omnium."
.
Verheiratet mit
626945
N N, gestorben nach 1418 in Niederlangen-Hilgen, urk. 1418.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann HILLING, geboren um 1385 in Niederlangen-Hilgen (siehe 313472).

627456
Nikolaus von LANGEN, Burgmann, geboren um 1306 (Religion: r.K.), gestorben um 1381, urk. um 1334-1380,
um 1334 Fehde zusammen mit dem Vater,
1348 mit seinen Geschwistern Verkauf eine Erbes zu Wachhorst und zwei Höfe in Bochtorpe, Ksp. Menslage,
30.6.1379 erhält vom Bischof Potho die Erlaubnis, im Ksp. Meppen eine Burg zu errichten,
1379 Erbauer der Burg Vredevorth in Geeste,
14.2.1280 Belehnung mit Vredevorth
1380 erhält er vom Bischof von Münster einige Bauernerben als Pfand
Rudolf vom Bruch schreibt über Vredevort ("Die Rittersitze des Emslandes, Münster 1962, S. 65) "Die Burg lag in der Nähe der Ems unweit der Dalumer Brücke. Der etwas erhöht liegende, etwa 64:53 m große Burgplatz ist auch bei Hochwasser geschützt. Der Nordseite ist noch jetzt ein langgestreckter, breiter und tiefer Teich vorgelagert, während sich an der Südseite eine 3 m breite Schlucht, anscheinend der zugeschüttete Burggraben, hinzieht, durch den jetzt ein Interessentenweg verläuft."
, Sohn von Herbord I. von LANGEN (siehe 1254912) und Kunigunde N (siehe 1254913).
Verheiratet mit
627457
Ode N, geboren um 1325 (Religion: r.K.), ?
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Engelbert von LANGEN, Burgmann, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1382, urk. 1382, 1403 tot, 1382 Burgmann zu Vredevorth, 1403 Seelenmesse.
2.
Herbort III. von LANGEN, geboren um 1347 (siehe 313728).
3.
Leneke von LANGEN, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1405, urk. 1405, 1412 tot.
Kirchliche Trauung um 1390 mit Boldewin von KNEHEM, Herr zu Sögeln, geboren um 1353 (Religion: r.K.), gestorben nach 1422, urk. 1379-1422, kauft 1379 mit Bruder Hermann von Knehem das Gut Schulenburg von der Tochter des verstorbenen Johann von Varendorf, 1400 u. 1422 Burgmann zu Quakenbrück, kauft 1400 für 550 rhein. Gulden das Gut Hinnkamp von Dietrich von der Horst, 1405 verkauft er Hinnkamp für 531 rhein. Gulden an das Kloster Bersenbrück, 1412 mit Sögeln belehnt, 1429 Erbteilung, sein Sohn Brand erhät die Schulenbur, Sohn Boldwin erhält Sögeln. Sohn von Brand von KNEHEM und N von ELMENDORF. Er ist wiederverheiratet mit Ida von LEDEBUR.

627458
Andreas (Drees) von der HEGE, Drost, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1383, urk. 1354-1383, 1397 tot, 1354 Knappe, Andreas und Sesarius, Brüder van der Heghe, Knappen, Zeugen einer Urkunde der Brüder ihrer Mutter, Johan und Wilekin v Ascheberg, 1354-1375 Gogreve zu Senden, 1383 Drost des Niederstiftes zusammen mit Ludeke Hake, wird nach 1364 vom Bischof von Münster belehnt mit dem Hof Kolsendorf Bschft. Brok, Ksp. Sendenhorst sowie einer Hufe beim Hof Schulte Hiddinckhoff Bschft. Werse, Ksp. Beckum, die ein inzwischen verstorbener Boisfeld zuvor hatte; die eine Hälfte der Hufe trägt Andreas zum Nutzen des Heinrich Vynkes auf, der damit belehnt wurde, verkauft 1366 mit Frau Elisabeth und Sohn Andreas dem Kloster Überwasser den Berndhove zu Schenctorp gt Berndes de Reepesch, Ksp. Sendenhorst, für 90 Mark, 1374 Schadlosbrief des Drees van der Heghe für Ludike van Alen, 1375 Knappe Andreas van der Heghe und Tochter Gertrud verkaufen dem Stift Freckenhorst Ludolph, den Sohn Bischopes, früher wohnhaft im Ksp. Sendenhorst, Bft. Santvort; Florenz, Bischof von Münster, bekundet 1375, dass in seiner und des Richters zu Sendenhorst, Wilhelm von Werne Gegenwart, Johan von Derne gt. Snaep als Lehnsherrdes Hauses zu Schenctorp im Ksp Sendenhorst, welches Drees van der Hege von demselben zu Lehen empfangen, nachdem derselbe das Gut an Überwasser verkauft hat, das Eigentum zugunsten des Klosters aufgelassen hat, 1380 Verkauf von Höfen in Sandfort durch Knappen Andreas van der Heghe namens seiner Tochter Gezeke, 1383: Der freie Hof de Luttike Heghe und de grote Heghe (Mannlehen Diderikes van Volmesteine) werden durch Knappen Andreas van der Heghe an Gerlach Vulinghe, Bürger zu Münster verkauft, der Verkauf geschieht vor dem Freigrafen der Stadt MÜnster Knappe Wennemar de Wrede. Sohn von Drees von der HEGE (siehe 1254916) und Elske von ASCHEBERG (siehe 1254917).
Verheiratet mit
627459
Elisabeth N (Religion: r.K.), gestorben nach 1366, urk. 1366.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Andreas von der HEGE, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1366, urk. 1366.
2.
Gertrud von der HEGE, geboren um 1360 (siehe 313729).

627460
Dyderick SCHATTE, Knappe, Burgmann zu Haselünne, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1394, urk. 1360-1394, Knappe, Burgmann zu Haselünne, Herr zur Schwakenburg, 1364 mit den väterlichen Burglehen belehnt, schenkt 1375 mit seiner Frau und Kindern der Kapelle in Landegge eine Jahresrente von 3½ Schillingen zum Seelenheil ihrer Vorfahren und zum Seelengedächtnis für seine verstorbenen Eltern, tritt 1378 mit seinem Bruder Siegfried, der Pfarrer in Heede war, das Erbe Haverbeck, das sie vom Kloster Corvey zu Lehen trugen, dem Johanniterkonvent zu Esterwegen ab, 1383 Mitbegründer der Kapelle der hl. drei Könige und des hl. Antonius in Flechum, schenkt 1393 mit seinen Kindern der Heiliggeistkapelle in der Haselünner Neustadt 16½ Scheffelsaat zehntfreies Land zum Seelenheil seiner Eltern, Kinder und Freunde, Sohn von Berend SCHATTE (siehe 1254920) und Metteke N (siehe 1254921).
Verheiratet mit
627461
Grete von dem BEELE, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1375, urk. 1357-1375, 1393 tot, Tochter von Rudolf von dem BEELE (siehe 1254922).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bernhard SCHATTE, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1375, urk. 1375, 1393 tot.
2.
Rolf SCHATTE, geboren um 1363 (siehe 313730).
3.
Grete SCHATTE, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1393, urk. 1375-1393.

627464
Friedrich von DÜVEL, Herr zu Batenhorst u. Stockum, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1398, urk. 1372-1398, Erbe zu Batenhorst über seine Ehefrau, 1387 Herr zu Stockum, bringt 1387 zusammen mit Lüdeke v. Hake zu Scheventorf und auf Geheiß des Bischofs Dietrich von Osnabrück einen Vertrag zustande zwischen Bürgerschaft und Geistlichkeit von Osnabrück zur Entschuldung der Bürger, verkauft 1387 mit Frau und Kindern dem Goswin von Mederich und dessen Frau Elseke, Tochter des verstorbenen Alf (Adolf) von Batenhorst und seiner Frau Oda von Lüdinghausen, für 300 Mark münsterischer Währung ein Münster-Osnabrückisches Burglehe. Dieses Lehen hatten sie zusammen mit dem Hof zu Gordinczele (Wadensloh) von den Geschwister Heinrich, Alf und Margaretha von Batenhorst geerbt, verzichtet 1399 für sich und Sohn Rembert auf die münsterischen Lehen des verstorbenen Ritters Alf von Batenhorst zu Gunsten von Goswin von Mederich. Sohn von Rembert von DÜVEL (siehe 1254928) und Elisabeth von POST (siehe 1254929).
Kirchliche Trauung nach 1363 mit
627465
Ida von BATENHORST, Erbin von Batenhorst, geboren um 1338 (Religion: r.K.), gestorben nach 1387, urk. 1351-1387, Erbin v. Batenhorst und dem Reckenberger Burglehen, Tochter von Heinrich von BATENHORST (siehe 1254930) und Mechthild N (siehe 1254931).
Kirchliche Trauung (1) vor 1358 mit Hermann BUDDE von DRANTHUM (von Grönenberg), Burgmann zu Grönenberg, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1347-1363, Burgmann zu Grönenberg u. Ravensberg, muss 1350 als Mitglied des Grönenberger Burgmannsbundes 6 Gewappnete stellen, 1347 erbaut sein Vater mit seiner Ehefrau und den Söhnen Hermann u. Albert dem Augustinerkloster in Osnabrück eine Kapelle aus seinen Mitteln und stattet diese mit einer Einnahme von zwei Mark jährlich aus seinem Hof in Melle aus, wofür täglich für ihn und seine Angehörigen eine Messe gelesen werden soll, schenkt 1363 mit Frau Ide und Söhnen Johann u. Hermann dem Augustinerkloster zur Dotierung der Kapelle der Hl. Anna ein Haus mit Hof, Sohn von Hermann BUDDE von DRANTHUM, Burgmann zu Grönenberg, und Kunigund N.
Kirchliche Trauung (2) nach 1363 mit Friedrich von DÜVEL (siehe 627464).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Johann BUDDE von DRANTHUM, geboren um 1358 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1363.
2.
Hermann BUDDE von DRANTHUM, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1363.
Aus der zweiten Ehe stammen:
3.
Rembert von DÜVEL, geboren um 1365 (siehe 313732).
4.
Belie von DÜVEL, geboren um 1367 (Religion: r.K.), gestorben nach 1387, urk. 1387.
5.
Elzeke von DÜVEL, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1387, urk. 1387.

627468
Hermann von ELMENDORF, Ritter, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1421, urk. 1379-1421, 1402 Kornote zu Vechta, um 1400 erbaute er die Burg Bredberg (Brettberg) bei Vechta als münstersches Lehen, 1410: Johann van Elmendorpe, Sohn des verstorbenen Diderkes, Sohn des Otto, und seine Schwester Elseke geben Pfand an Herman van Elmendorpe und dessen Frau Hilleke (OldUB 5, Nr. 581), 1421 Schadloserklärung Dietrich von Dincklages führ ihn und andere wegen einer Bürgschaft, Sohn von Otto von ELMENDORF (siehe 1254936) und Bertha SPRICK (siehe 1254937).
Verheiratet mit
627469
Hille von SÜDHOLTE, geboren um 1358 (Religion: r.K.), gestorben nach 1410, urk. 1379-1410, 1419 tot, Tochter von Johann von SÜDHOLTE (siehe 1254938).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von ELMENDORF, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1415-1446, 1421 mit seinen Brüdern als Mitglied der Vechteraner Burgmannsvereinigung genannt, 1423 Besitzteilung mit Bruder Herbort, 1446 willigt Johann Rusche in die Zehntwiedereinlösung von Westerlutten für ihn und seinen Sohn Hermann ein.
Verheiratet mit Geseke N (Religion: r.K.).
2.
Herbort von ELMENDORF, geboren um 1382 (siehe 313734).
3.
Willo (Wylcke) von ELMENDORF, Herr zu Brettberg, geboren um 1384 (Religion: r.K.), gestorben nach 1466, urk. 1419-1466, 1466 Burgmann zu Vechta, 1479 tot, 1423 Schiedsmann der Vechtaer Burgmannschaft, kaufte 1429 mit seiner Frau sieben Anwesen in den Ksp. Steinfeld, Lohne, Visbeck u. Langförden von der Familie Schlepegrell, 1442 "Dingmann" Im Gericht zu Vechta, 1446 mit Herbort von Dincklage Gesandter der Vechteraner Burgmannschaft an den Bf. v.on Münster, kauft 1447 mit seiner Frau Gut in Tenstede, Cappeln von Arnd Tecklenburg un dessen Sohn Otto, verpachtet 1457 Gut in Kroge, Lohne an Hermann ton Kroghe, tauscht 1458 mit Sohn Hermann Gut in Kroge mit dem Bf. v. Münster gegen den Meierhof in Langförden, der Bf. erlaubt ihm die Einlöse des Meierhofes in Oythe, Vechta, für die Summe, für die er an Rudolf von Lutten verpfändet ist., 1466 genannt "der Alte".
Verheiratet mit Lisa N (Religion: r.K.), gestorben nach 1447, urk. 1429-1447.

627470
N von BENTEN (Religion: r.K.).
Verheiratet mit
627471
N von LUTTEN, geboren um 1360 (Religion: r.K.), Tochter von Dethard von LUTTEN (siehe 1254942).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Elske von BENTEN, geboren um 1385 (siehe 313735).

Generation XXI
 
1253120
Bernd I. von LANGEN, Drost zu Rheine, Knappe, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1400, urk. 1362-1400, Knappe, 1379 Drost zu Rheine, verkauft 1371 mit seiner Frau und Tochter Gertrud mehrere Zutphensche Lehen in den Ksp. Delden und Borne in der Grafschaft Geldern an den Grafen von Bentheim, verspricht 1385 nach einer Fehde dem Kloster Cappenberg, Frieden zu halten, 1379/81 belehnt von Bf. Potho v. Münster mit dem großen Zehnt zu Katenhorn bei Rheine, 1380 von der Abtei Herford mit dem Erbe Hardenakkenhus zu Rheine belehnt, besitzt 1385 den Wellinghof vor Rheine, Bf. Heidenreich v. Münster verpfändet ihm 1385 für 300 Mark Pfennige, die Bernd ihm zur Einlösung des Amtes Rheine geliehen hatte, alle Einnahmen aus dem Bierpfennig der Stadt Rheine, schwört 1383 Urfehde gegen die Stadt Dortmund, tauscht 1386 mit dem Kloster Überwasser in Münster Eigenbehörige in Werthe, Ksp. Emsbüren, 1400 mit Sohn Egbert in Fehde gegen die Tecklenburger, Sohn von Johann VI. von LANGEN (de Korte) (siehe 2506240) und N von ASBECK (siehe 2506241).
Kirchliche Trauung vor 1371 mit
1253121
Gertrud von HEECKEREN (von Goor), geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1385, urk. 1371-1385, Zuordnung der Eltern nicht sicher, Tochter von Gottfried (Godert) von HEECKEREN (von Goor) (siehe 2506242) und Elisabeth von ALMELO (von Goor) (siehe 2506243).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gertrud von LANGEN, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1417, urk. 1371-1417.
Verheiratet mit Johann HAKE (Religion: r.K.), gestorben vor 1417, 1417 tot.
2.
Grete von LANGEN, geboren um 1372 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Johann Gherytssoen von BEVERVOORDE, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben 1410, urk. 1395-1410, 1411 tot, Sohn von Gerd von BEVERVOORDE und Jutta VOET.
3.
Egbert I. von LANGEN, geboren um 1375 (siehe 626560).

1253122
Johann BUDDE, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1399, urk. 1370-1399, Sohn von Lambert BUDDE (siehe 2506244) und Mette von DINCKLAGE (siehe 2506245).
Verheiratet mit
1253123
N N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jutta BUDDE, geboren um 1385 (siehe 626561).

1253124
Herbord von HEMSTEDE GEN. KULE, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1367, urk. 1348-1367, Sohn von Conrad von HEMSTEDE GEN. KULE (siehe 2506248).
Verheiratet mit
1253125
Jutta von SUTTORP, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1362, urk. 1362, Tochter von Heinrich von SUTTORP (siehe 2506250).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann von HEMSTEDE GEN. KULE, geboren um 1365 (siehe 626562).

1253126
Hermann de BEVER, Burgmann, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1428. Burgmann zu Nienborg, urk. 1373-1426, 1429 tot, Sohn von Gerd de BEVER (siehe 2506252) und Jutta von BACLO (siehe 2506253).
Kirchliche Trauung (1) um 1380 mit Bate von TRECHT (Religion: r.K.), gestorben vor 1397, urk. 1397 (tot?).
Kirchliche Trauung (2) um 1390 mit Jutte N (siehe 1253127).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Elske de BEVER, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1397, urk. 1397.
2.
Heinrich de BEVER, geboren um 1383 (Religion: r.K.), gestorben nach 1400, urk. 1398-1400.
Aus der zweiten Ehe stammen:
3.
Hermann de BEVER, Priester, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1477, urk. 1413-1477, 1488 tot, 1413-1461 Domherr in Münster, 1436 Domkellner, 1449 Domscholaster (resigniert 1458) und Besitzer des Amtes Stotbrock, 1457 päpstliche Provision mit der Kapelle BMV ac. SS. Petri et Pauli in Nienborg, 1461 Achidiakon in Billerbeck und Kanoniker in Oldenzael.
4.
Evert de BEVER, geboren um 1392 (Religion: r.K.), gestorben nach 1417, urk. 1413-1417.
5.
Lise de BEVER, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1422, urk. 1422 Wwe.
Verheiratet mit Dilliger von ASBECK, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben vor 1422, urk. 1422 tot.
6.
Fye de BEVER, geboren um 1397 (siehe 626563).
7.
Arndt de BEVER, Burgmann, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1451, urk. 1413-1451, 1458 tot, Burgmann zu Nienborg.
Kirchliche Trauung (1) vor 1429 mit Liese N (Religion: r.K.), gestorben um 1430, urk. 1429, 1431 tot.
Kirchliche Trauung (2) um 1430 mit Grete von ASBECK, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1488, urk. 1431-1488, Tochter von Dilies von ASBECK.
1253127
Jutte N (Religion: r.K.), gestorben nach 1417, urk. 1413-1417.
Aus dieser Ehe stammen: 5 Kinder (siehe unter 1253126).

1253136
Dietrich von ASBECK, Herr zu Goor, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben vor 1394, urk. 1394 tot, Eltern vermutet, Sohn von Ludeke von ASBECK (der Alte) (siehe 2506272) und Wibbeke N (siehe 2506273).
Verheiratet mit
1253137
Bliedeken von GAHR, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben vor 1394. Erbin von Haus Goor, 1394 tot, Tochter von Dietrich von GAHR (siehe 2506274) und Aleid von GALEN (siehe 2506275).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dietrich von ASBECK (Pinsequaet), geboren um 1375 (siehe 626568).
2.
Ludeken von ASBECK, Herr zu Goor, geboren um 1377 (Religion: r.K.), gestorben nach 1394, urk. 1394.

1253138
Johann (Henneke) von EICKEL, Herr zu Horst, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1393, urk. 1367-1393, Herr auf Haus Horst (in Wanne östlich des Stadtgartens), 1392 damit durch den Grafen v. Mark belehnt, 1375 Erbteilung des Nachlasses seines Vaters mit seinem Bruder Dietrich, wobei er das Haus Horst und 21 Bauernhöfe erhielt. Sohn von Heidenreich (Heinrich) von ECLO (siehe 2506276) und Sophia von LIEREN (siehe 2506277).
Kirchliche Trauung 1376. Eheberedung mit
1253139
Stine von OVERHAUS, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1378, urk. 1378, Tochter von Goswin von dem OVERHUIS (siehe 2506278) und Kunigunde QUAST von STRÜNKEDE (siehe 2506279).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von EICKEL (de Grote), Herr zu Horst, geboren um 1379 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1404 mit Pelmette von NEHEIM (Dütscher), geboren um 1380 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann von NEHEIM (Dütscher), Burgmann zu Mark, und Gisela N. Sie war zuvor verheiratet mit Friedrich von NORTHAUS.
2.
Dietrich von EICKEL, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben 1455, urk. 1420-1455, 1423 Gerichtsmann im Gericht des Richters von Recklinghausen, gräfl. Droste zu Bochum 1428-1444 und Menden, 1436 Amtmann des Grafen Wilhelm zu Limburg, Bedburg und Broich, als Amtmann noch bis 1453 gen., 1444 stift. Essener Schultheiß des Hofes Huckarde, 1454 Stuhlherr der westfälischen Feme, 1439 Pächter des Hauses zur Leyte, baute Haus Crange (1433 bereits genannt) und bot es 10.8.1441 dem Herzog v. Kleve als Offenhaus an (mit Vorburgen, Gräben und Festungen) und wurde damit als Mannlehn belehnt, 1444 wurde ihm das Vest Recklinghausen verpfändet, 1446 Amtmann des Vests Recklinghausen und erhielt die Gewalt über das Schloß Hörde samt den Gerichten Hörde und Westhofen, 1442 durch den Grafen von Limburg belehnt, 1452 durch den Abt von Werden belehnt, kaufte 1449 den Rittersitz Vörde, 1450 verpfändete der Erzbischof v. Köln ihm für 9.000 Gulden das Amt Eversberg an der Ruhr, 1454 zahlte der Erzbischof v. Köln ihm eine Schuld von 4.000 Gulden zurück, lieh 1455 Graf Gerhard v.d. Mark 2000 Goldgulden, 1449 wurde ihm das Amt Hörde mit dem Gericht Westhofen verpfändet, Mitglied des Wattenscheider Kalands.
Kirchliche Trauung (1) um 1410 mit Beda von ELVERFELD, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1459, Tochter von Everhard von ELVERFELD.
Verheiratet (2) mit Dederadis von HASENKAMP (Religion: r.K.), ?
3.
Christina von EICKEL, geboren um 1385 (siehe 626569).

1253140
Hannemann SOBBE von dem GRIMBERGE, Herr zu Grimberg, geboren um 1362 (Religion: r.K.), gestorben 1455, urk. 1395-1454, 1455 tot, 1418 Herr zu Grimberg, 1388 mit Bruder Albert Helfer des Gf. Engelbert von der Mark, 1399 brüderliche Teilung mit Bruder Engelbert, bekennt 1404 mit Bruder Engelbert zwei Güter zu Reese im Ksp. Buer an Reiner von Westerholt verpfändet zu haben, 1408 bekennt Reiner von Westerholt, dass er von ihm Briefe, sprechend auf 500 rh. Gulden, und betreffend der Leibzucht seiner Tochter Margaretha erhalten habe, kauft 1418 von seiner Cousine Metke Sobbe, deren Mann Hermann von Münster und deren Kindern den Aldengrimberge und den Nettelenbusch, macht 1419 mit seinen Söhnen für 24 Gulden Rente aus den Gefällen des Hofes Vrohlynne sein Gut Grimberg zum Offenhaus und Mannlehen des Herzogs Adolf I. von Kleve, nimmt 1427 Teil an der Fehdeansage der märkischen Ritterschaft gegen Hg. Adolf von Kleve, kauft 1429 von seiner Nichte Lyse von Alstede deren von ihren Eltern angestorbenen Güter für 400 rh. Gulden, kauft 1436 das Gut Bocauwe im Gericht Wattenscheid von Hermann Swarte, Verwahrer der Kirche zu Herne, 1438 von der Äbtissin von Essen belehnt mit dem Hofe in Aldengrimberge und dem Hof Nettelenbusch, verkauft 1438 das Gut zu Lochter im Ksp. Buer an Reiner von Westerholt, vergleicht sich 1444 wegen verschiedener Irrungen mit seinem Sohn Albert, 1449 bekennt Bernt von Hüllen, dass er mit Hannemann Sobbe und Albert, seinem Sohne, von aller Schuld geschieden sei, 1453 gelobt Dietrich von Eyckel, dass er den Zehnten zu Waltrop an Hannemann Sobbe und seinen Sohn Albert verpfändet hat, lebt noch 10.12.1454, 1.6.1455 tot, Sohn von Wennemar SOBBE von dem GRIMBERGE (von dem Grimberge) (siehe 2506280) und Gertrud von HEYDEN (siehe 2506281).
Kirchliche Trauung vor 1400 mit
1253141
Margaretha von WESTERHOLT, geboren um 1378 (Religion: r.K.), gestorben nach 1414, urk. 1400-1414, 1400 bekennt Reiner von Westerholt, dass er von Hannemann Sobbe Briefe sprechend auf 500 rhein. Gulden und betreffend die Leibzucht seiner Tochter Margaretha erhalten habe und ebenso bekennt Borchard von Westerholt, dass er nach dem Ableben seines Vaters diese Briefe aufbewahren solle, Tochter von Reiner III. von WESTERHOLT (siehe 2506282) und Elisabeth de GRAVE (siehe 2506283).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Wennemar SOBBE zum GRIMBERGE, geboren um 1398 (Religion: r.K.), gestorben nach 1465, urk. 1419-1465, belehnt 1465 Evert Hilgentraudt mit dem vierten Teil des Holzgerichtes und der Fischerei in der Berger Mark.
2.
Albert SOBBE zum GRIMBERGE, geboren um 1400 (siehe 626570).
3.
Johann SOBBE zum GRIMBERGE, Priester, geboren um 1402 (Religion: r.K.), gestorben nach 1441, ur. 1419-1441, 1430 Domkanonikus in Münster, 1441 Obedentiar zu Senden.
4.
Arndt SOBBE zum GRIMBERGE, geboren um 1404 (Religion: r.K.), gestorben nach 1438, zog 1438 nach Livland.
5.
Elske SOBBE zum GRIMBERGE, geboren um 1406 (Religion: r.K.), gestorben nach 1430, urk. 1430.
Kirchliche Trauung um 1430 mit Ernst VRYDACH zu LORINGHOF, Herr zu Loringhof, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1430, urk. 1430.
6.
N SOBBE zum GRIMBERGE, geboren um 1408 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1430 mit Wulf zu FÜCHTELN, geboren um 1400 (Religion: r.K.).

1253142
Wennemar von HEYDEN (der Ältere), Herr zu Hagenbeck, geboren um 1372 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1374-1446, 1448 tot, 1443 Knappe, Herr auf Hagenbeck (Kspl. Holsterhausen b. Borken) durch Heirat bzw. durch Kauf von seinem Schwager Heinrich von Hagenbeck, bekennt 1405 mit seinem Bruder Luetse, an Herzog Rainald von Geldern keine Ansprüche zu haben aus den Schäden, die jener mit seinen Mannen im Dorf Heyden, auch dem Brand der Kirche, angerichtet hat, kaufte 24.7.1406 eine Hälfte von Hagenbeck von der Stadt Dorsten, pachtete 26.7.1406 eine Hälfte auf 10 Jahre, war vor dem 3.2.1391 gefangen, verkauft 1404 mit seinen Brüdern Goddert u. Lüzo den im Ksp. Borken gelegenen Heydenschen Freistuhl und die Veerschaft auf der Lippe den Gebrüdern Blomensat, 1422 Drost zu Steinfurt, 1404 belehnt durch den Herzog v. Kleve, 1406 durch den Herzog v. Jülich, 1403 und 1404 durch die Abtei Werden, 1429 durch Derich von Bronchorst, Sohn zu Batenborch und Aenholt, 1429 durch den Probst zu Xanten, 1415 Lehnsmann des Edelherrn von Solmissen, 1439 und 1442 Lehnsmann des Edlen Herrn v. Steinfurt, 1424 durch den Grafen von Zutphen im Kspl. Winterswick belehnt, 1424 Kauf umfangreicher Lehen von Bernd von Velen, 1440 mit seiner zweiten Frau Katharina und dem Sohn Menzo Mitglied der Kalandsbruderschaft in Wattenscheid, 1443 bekundet Hinricus de Morsa (von Mörs), Bischof von Münster und Administrator zu Osnabrück, dass der Knappe Wenemarus de Heyden wegen der Entfernung der Pfarrkirche in herveste für die Burg und Bauerschaft Hagenbecke eine Pfarrkirche zu Holsterhausen, einem von Alters her heiligen Ort, wo schon ein Friedhof bestand, gegründet hat, das Patronatsrecht bleibt Wenemar und seinen Erben am Hause Hagenbecke vorbehalten, 1391 u. 1397 "der Jüngere", ab 1421 der Ältere genannt. Sohn von Wennemar von HEYDEN (siehe 2506284) und Sophia von HONNEPEL (siehe 2506285).
Kirchliche Trauung (1) vor 1403 mit Woltera von HAGENBECK (siehe 1253143).
Kirchliche Trauung (2) um 1415 mit Catharina von VIETINGHOFF (Scheele), geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1454, urk. 1430-1454, 1454 als Witwe Erbin von Bruch im Amt Blankenstein Gfsch. Mark und eines Burglehens zu Blankenstein, Tochter von Dietrich von VIETINGHOFF (Scheele), Herr zu Bruch, und Nollekeyn von KUCKELSHEIM. Sie war zuvor verheiratet mit Wennemar DÜCKER.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Philipp (Wennemar) von HEYDEN, Herr zu Hagenbeck, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1498, urk. 1436-1498, hat großen Streit mit seinem Halbbruder Menzo, der 1454 vom Hg. v. Kleve beigelegt wird, teilt 1448 das väterliche Erbe mit seinen Brüdern.
Verheiratet mit Katharina von HEESSEN (Religion: r.K.), Tochter von N von HEESSEN und N von ASSWYN.
2.
Wessele (Ursula) von HEYDEN, geboren um 1403 (siehe 626571).
3.
Catharina von HEYDEN, geboren um 1405 (Religion: r.K.), gestorben nach 1491, urk. 1437-1491, erhält 1439 eine Leibzucht von ihrem Mann.
Kirchliche Trauung am 23.06.1437. Eheberedung mit Gerhard von BODELSCHWINGH, Droste zu Lünen, geboren um 1405 (Religion: r.K.), gestorben 1490/91, urk. 1421-1490, Herr auf Haus Bodelschwing, Ritter, Drost zu Lünen (um 1482), 1480-1487 als Stift-Essener Schulte zu Huckarde gen., 1440 Erbteilung mit seinem Bruder Adolf, 1482 Erbe des kinderlosen Adolf, Sohn von Ernst von BODELSCHWINGH, Herr auf Bodelschwingh, und Rotgera von WILACK.
4.
N von HEYDEN, geboren um 1407 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Carl von der KAPELLE, Herr zu Haus Wohnung (Religion: r.K.).
5.
Eva von HEYDEN, Nonne, geboren um 1408 (Religion: r.K.). Nonne in Sterkrade.
6.
Margaretha von HEYDEN, Nonne, geboren um 1410 (Religion: r.K.). Nonne in Sterkrade.
7.
Catrin von HEYDEN, Nonne, geboren um 1412 (Religion: r.K.), Äbtissin zu Zarn.
Aus der zweiten Ehe stammen:
8.
Dietrich von HEYDEN, Priester, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben nach 1499, urk. 1479-1499, 1505 tot, 1479 u. 1499 Domkellner in Münster, wird 1499 vom Abt v. Werden mit dem Amt (der Herrlichkeit) Lüdinghausen belehnt, seine Testamentsvollstrecker sprechen seinen gesamten Besitz dem Domkapitel zu Münster als Erben zu, so wurde von 1509 bis 1802 jeweils ein Vertreter des Domkapitels vom jeweiligen Abt von Werden mit der Herrschaft Lüdinghausen belehnt.
9.
Gotthard von HEYDEN, Herr zu Haus Bruch, geboren um 1416 (Religion: r.K.), gestorben 1495, urk. 1454-1562, 1495 tot, erhielt als mütterliches Erbe das Haus "tom Broik" (Bruch), womit er Herr z. Hattingen, Blankenstein u. Holthausen (1462/1478) wurde; 1462 die feria sanctis apostula Simon et Judae, vor dem Freistuhl zu Haselhof Godert von Heiden und Hermane, seine Frau, und ihre ehelichen Kinder Wennemar, Arent, Berendt und Catharina, verkaufen dem Menso von Heiden alle ihre Güter im Stifte Münster, die von ihrem Vater Wennemar von Heiden dem Godert bei der Erbteilung zugefallen sind und wovon Dirrich von Heiden, Domherr zu Münster den halben Anteil bekommen hat, ausgenommen die Freigrafschaft Heiden, die den von Raesfeld von den von Heiden abgetreten ist, worauf Godert von Heiden Anrecht behalten solle und Herr Diederich halb, also daß Menso von Heiden die vors. seines Bruders Godert Güter und Leute und seines Bruders Diederich Anteil halb erhält, und wenn Menso von Heiden die Freigrafschaft von Heiden von den von Raesfeld lösen wolle, mögen sie es tun und wenn Godert seinen Anteil und Diedrioch seinen halben Anteil an der Freigrafschaft lösen wollen, soll Menso die Löse lassen gegen Erhalt der Summe, die Menso dafür gegeben haben wird. Keiner aber, weder Menso noch Godert soll die Freigrafschaft versetzen oder verkaufen oder in fremde Hände bringen.
Auch soll Godert behalten alle Ansprache auf das Burglehen zu Döring, die Einkünfte soll Menso erhalten. Menso soll außerdem von Godert erhalten alle Güter, die ihr Vater Wennemar von Heiden gekauft hat von Goesen Bloemesaet, also Goderts seinen ganzen Anteil an Allem und Diederichs Anteil halb, wie vorstehend. Auch soll Menso Goderts Anteil ganz und Diedrichs Anteil halb, die ihnen angefallen sind von Lutze von Heiden, gelegen up dem Braem und in dem Kspl. Wulfen. Ferner soll Menso erhalten Goderts Anteil an allem, Diedrichs Anteil halb, an den Zöllen zu Lobedde und den Zehnten zu Baick, mit dem Unterschiede, das Godert die Zolldiyle gebrauche, so lange die Mutter lebt, nach ihrem Tode sollen sie dem Menso zufallen, auch soll Menso halten die Freigrafschaft von Heiden und mag sie Lösen von Wennemar von Heiden, seinem Bruder, oder seinen Erben, Goderts Anteil ganz, Diederichs Anteil halb, so daß Menso und seine Erben dey haben und gebruken, Godert und seine Erben darauf richten und der Freigraf soll ihnen huldigen und gehorsam sein mit den Freien, wenn Godert und seine Erben das begehren. Und was von dem Gerichte einkommt, soll Menso haben und Menso oder seine Erben die Freigrafschaft lösen wollen, soll Godert und seine Erben dem Menso oder seinen Erben behilflich sein, und seine Aage abhalten, die er dem Menso 8 Tage zu vor mitteilen soll.
Auch wenn er Güter im Stift von Münster zum Versatz kommen, worauf Godert oder Diedrich Loese aufhaben, mag Menso oder seine Erben sie lösen, indem Godert ihm die Losbriefe gibt. Auch soll Menso das Lehen von Lobedde vom Herzog von Gelern zu erhalten versichern, so daß Godert oder seine Erben ihren Teil und Herr Diedrich seinen Teil halb, davon bekommen und sollte es Menso verweigert werden, soll Godert dem Menso geistehen und was es kostet, soll man von den Zolleinkünften nehmen. Auch aus den Gütern im Stift Münster, worauf ihr Vater Wennemar gestorben, tritt Godert seinen Teil und Diedrichs Teil halb, an Menso ab. Hierfür bezahlt Menso alle Schulden des Godert und Dirichs.

Verheiratet mit Hermanna von MARHÜLSEN (Religion: r.K.), gestorben nach 1462, urk. 1462, Tochter von Hermann von MARHÜLSEN und Gertrud von BEVERN.
10.
Catrin von HEYDEN, geboren um 1418 (Religion: r.K.).
Verheiratet (1) mit Caspar von SCHELK, Herr zu Osthove (Religion: r.K.).
Verheiratet (2) mit Bernd OVERLACKER (Religion: r.K.).
11.
Menzo von HEYDEN, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben 1465, bekommt 1454 Haus Hagen bei Kirchhellen von Schilling von Buer.
Verheiratet mit Aleke von der BEEK (Religion: r.K.). Erbin von Beek, verstarb vor ihrem Vater u. vermachte ihren Kindern Haus Beek, Tochter von Johann von der BEEK, Herr zu Beek.
12.
Johann von HEYDEN, Priester, geboren um 1422 (Religion: r.K.), gestorben 1477. Komthur zu Brakel.
13.
Nella von HEYDEN, geboren um 1424 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1446.
Kirchliche Trauung vor 1446 mit Rötger TORCK, Herr zu Vorhelm, geboren um 1422 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, verkauft 1446 mit Nelleke, seine Hausfrau, dem Henrich Bisschoppe, Bürger zu Ahlen, vier Stücke Landes, auf der Langenhorst zu Ahlen gelegen. Sohn von Albert TORCK und Sophia (Fye) KETTELER.
1253143
Woltera von HAGENBECK, geboren um 1372 (Religion: r.K.), gestorben nach 1403, urk. 1403, 1423 tot, Erbin v. Hagebeck, Tochter von Wessel von HAGENBECK (siehe 2506286) und Margaretha STECKE (siehe 2506287).
Aus dieser Ehe stammen: 7 Kinder (siehe unter 1253142).

1253152
Günther XXIX. von SCHWARZBURG, Gf. v. Schwarzburg, geboren 1352 (Religion: r.K.), gestorben am 17.07.1416 in Arnstadt. Gf. v. Schwarzburg, Mitherr zu Arnstadt, Sondershausen und Frankenstein 1377, zu Blankenburg 1391, Verweser der Mark Brandenburg 1405, landgräflicher Rat 1410, königlicher Rat 1415. Sohn von Günther XXV. von SCHWARZBURG (siehe 2506304) und Elisabeth von HONSTEIN (siehe 2506305).
Aufgebot am 30.03.1362 in Schönberg. Ehevertrag, kirchliche Trauung 1375 mit
1253153
Anna von LEUCHTENBERG, geboren 1354 (Religion: r.K.), gestorben am 24.01.1423 in Arnstadt, Tochter von Johann I. von LEUCHTENBERG (siehe 2506306) und Marcella (Metze) von ROSENBERG (siehe 2506307).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich XXIII. von SCHWARZBURG (der Jüngere), geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben am 10.10.1410. Gf. v. Schwarzburg, Herr zu Blankenburg, Domherr im Mainzer Dom, Bamberger Dom und Domkantor im Dom zu Eichstätt 1389, Domherr im Würzburger Dom 1389-1404, Dompropst im Mainzer Dom 1403.
2.
Günther XXXIII. (II.) von SCHWARZBURG, Priester, geboren 1382 (Religion: r.K.), gestorben am 23.03.1445 in Burg Giebichstein, bestattet in Magdeburg. Dom. Vikar an der Frauenkirche in Arnstadt 1393, immatrikuliert an der Universität Bologna 1398-1399, immatrikuliert an der Universität Padua und Universität zu Köln 1400, Propst zu Jechaburg 1393-1404, Domherr zu Würzburg und Köln 1394-1401, Domherr zu Naumburg 1394, Domherr zu Mainz, Bamberg und Speyer 1397-1401, Dompropst in Mainz, Administrator und Erzbischof von Magdeburg 1403-1445.
3.
Anna von SCHWARZBURG, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben am 16.01.1431 in Freiberg, bestattet in Reinhardsbrunn. Klosterkirche.
Kirchliche Trauung vor 1407 mit Friedrich IV. von THÜRINGEN (der Friedfertige, der Einfältige), Landgf. v. Thüringen, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben am 07.05.1440 in Runneburg, bestattet in Reinhardsbrunn. Klosterkirche. Landgf. v. Thüringen 1406, Sohn von Balthasar von THÜRINGEN, Landgf. v. Thüringen, und Margaretha von NÜRNBERG.
4.
Heinrich XXIV. von SCHWARZBURG, geboren 1388 (siehe 626576).
5.
Günther XXXV. von SCHWARZBURG, Priester, geboren 1391 (Religion: r.K.), gestorben nach 1414. Domherr zu Augsburg 1396, Domherr zu Hildesheim und Halberstadt 1397, Domherr zu Würzburg 1411.

1253154
Friedrich I. von BRAUNSCHWEIG‑LÜNEBURG, Hg. v. Braunschweig, geboren 1357 (Religion: r.K.), gestorben am 05.06.1400 in Kleinenglis, ermordet, bestattet in Braunschweig. Hg. v. Braunschweig 1373, erhält 1381 Wolfenbüttel, erobert 1388 Wolfenbüttel, dt. Gegenkönig 1400, Sohn von Magnus II. von BRAUNSCHWEIG (Torquatus, mit der Kette) (siehe 2506308) und Katharina von ANHALT‑BERNBURG (siehe 2506309).
Kirchliche Trauung am 10.11.1386 in Hannover. Ehevertrag mit
1253155
Anna von SACHSEN, geboren um 1369 (Religion: r.K.), gestorben 1440, bestattet in Kloster Reinhardsbrunn, Tochter von Wenzel I. von SACHSEN (siehe 2506310) und Gigliola (Cäcilia) von CARRARA (siehe 2506311).
Kirchliche Trauung (1) am 10.11.1386 in Hannover. Ehevertrag mit Friedrich I. von BRAUNSCHWEIG‑LÜNEBURG (siehe 1253154).
Kirchliche Trauung (2) am 14.07.1404 in Sangershausen mit Balthasar von THÜRINGEN, 67 Jahre alt, Landgf. v. Thüringen, geboren am 21.12.1336 in Weißenfels (Religion: r.K.), gestorben am 18.05.1406 in Wartburg mit 69 Jahren, bestattet in Kloster Reinhardsbrunn. Mkgf. v. Meißen u. Landgf. v. Thüringen gemeinsam mit seinen Brüdern Friedrich u. Wilhelm 1349, Landgf. v. Thüringen 1382, Sohn von Friedrich II. von MEIßEN (der Ernsthafte), Mkgf. v. Meißen u. Landgf. v. Thüringen, und Mechthild von BAYERN. Er war zuvor verheiratet mit Margaretha von NÜRNBERG.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Katharina von BRAUNSCHWEIG, geboren um 1388 (siehe 626577).
2.
Anna von BRAUNSCHWEIG, geboren 1390 (Religion: r.K.), gestorben am 11.08.1432 in Innsbruck, bestattet in Kloster Stams. Fürstengruft.
Kirchliche Trauung 1410 in Innsbruck mit Friedrich IV. von HABSBURG (mit der leeren Tasche), Gf. v. Tirol, geboren 1382 (Religion: r.K.), gestorben am 24.06.1439 in Innsbruck, bestattet in Kloster Stams. Fürstengruft. Gf. v. Pfirt u. Langf. im Elsaß 1402, Gf. v. Tirol u. Feldkirch 1406, Gf. v. Laufenburg 1408, Markgf. v. Burggau 1411, Gf. v. Kyburg 1417, Sohn von Leopold III. von HABSBURG, Hg. v. Österreich, und Viridis VISCONTI.

1253156
Adolf III. von KLEVE‑MARK, Gf. v. Kleve u. Mark, geboren um 1334 (Religion: r.K.), gestorben am 07.09.1394 in Kleve, bestattet in Kleve. Stiftskirche. Domherr in Köln 1348, Domherr in Lüttich 1351, Sudium des kanonischen Rechtes in Montpellier 1353-1357, Bf. v. Münster 1357-1363, Ebf. v. Köln 1363-1364, Gf. v. Kleve 1368, Gf. v. d. Mark 1391-02.01.1393. Sohn von Adolf II. von der MARK (siehe 2506312) und Margaretha von KLEVE (siehe 2506313).
Kirchliche Trauung am 23.09.1369. Ehevertrag mit
1253157
Margaretha von JÜLICH, geboren um 1349 (Religion: r.K.), gestorben am 10.08.1425 in Monreberg, bestattet in Kleve, Tochter von Gerhard VI. von JÜLICH (siehe 2506314) und Margaretha von RAVENSBERG (siehe 2506315).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Adolf II. (I./IV.) von KLEVE, geboren am 02.08.1373 in Kleve (siehe 626578).
2.
Dietrich von KLEVE‑MARK, Gf. von der Mark, geboren 1374. Jahresende (Religion: r.K.), gestorben am 14.03.1398 in Elberfeld, gefallen. Gf. von der Mark 1393.
3.
Margaretha von KLEVE‑MARK, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben am 14.05.1411 in Haus Kleve, bei Haarlem, bestattet in Den Hag. Klosterkirche.
Kirchliche Trauung am 30.03.1394 in Köln. Heusden mit Albrecht I. von BAYERN, 57 Jahre alt (siehe 2506318).
4.
Mynta von KLEVE‑MARK, geboren um 1377 (Religion: r.K.), jung verstorben.
5.
Elisabeth von KLEVE, geboren um 1378 (Religion: r.K.), gestorben nach 1439 in Köln, bestattet in Köln. Mauritiuskloster.
Kirchliche Trauung (1) vor 1393 mit Reinold von VALKENBURG, Herr v. Valkenburg, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben am 17.01.1396. Herr v. Valkenburg zu Dalenbroich, Herpen, Born, Süsteren u. Sittert. Sohn von Johann von VALKENBURG, Herr v. Valkenburg, und Catharina von VOORNE.
Kirchliche Trauung (2) am 16.01.1401 in Köln mit Stefan III von BAYERN‑INGOLSTADT (der Kneißel, der Prächtige), Hg. v. Bayern, geboren um 1337 (Religion: r.K.), gestorben am 25.09.1413 in Kloster Niederschönenfeld, bestattet in Kloster Niederschönenfeld, um 1430 umgebettet nach Ingolstadt, Liebfrauenkloster. Hg. v. Bayern gemeinsam mit seinen beiden Brüdern Friedrich und Johann II. und seinem Onkel Otto V. 1375-1392, Hg. v. Bayern-Ingilstadt 1392, Sohn von Stefan II. von BAYERN (mit der Hafte), Hg. v. Bayern, und Isabella von ARAGON‑SIZILIEN.
6.
Engelberta von KLEVE‑MARK, geboren um 1379 (Religion: r.K.), gestorben am 07.12.1458, bestattet in Mörs.
Kirchliche Trauung 1392 mit Friedrich IV. von MÖRS, Gf. v. Mörs, geboren um 1377 (Religion: r.K.), gestorben am 11.07.1448, bestattet in Köln. St. Panthaleon, Sohn von Friedrich III. von MOERS und Walburgis von SAARWERDEN.
7.
Johanna von KLEVE‑MARK, Nonne, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1401, 1401 Äbtissin zu Hörde.
8.
Gerhard von KLEVE‑MARK, Gf. zu Mark, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben am 12.09.1461, oder 13.9. Bestattet in Hamm. Kloster St. Agnes. Propst des Xantener Viktorstiftes 1403-1417, Domherr in Köln 1414-1416, verzichtet auf seine geistlichen Würden und beansprucht einen Teil des väterlichen Erbes; erhält zuerst Liemers, wird 1413 von seinem Bruder Adolf mit Teilen des märkischen Süderlandes und den Pfandschaften Kaiserswerth, Sinzig, und Remagen vorläufig abgefunden, in Fehde mit seinem Bruder um Mark bis 1430, 1430 u. 1437 dann Gf. "zu" Mark zu Hamm, tritt 1449 die Grafschaft Bilstein an Kurköln ab.
9.
Heinrich von KLEVE‑MARK, geboren um 1384 (Religion: r.K.), jung verstorben.
10.
Walter von KLEVE‑MARK, geboren um 1384 (Religion: r.K.), jung verstorben.
11.
N von KLEVE‑MARK, geboren um 1385 (Religion: r.K.), jung verstorben.
12.
Johann von KLEVE‑MARK, geboren um 1386 (Religion: r.K.), jung vertorben.
13.
Wilhelm von KLEVE‑MARK, geboren um 1388 (Religion: r.K.), jung vertorben.
14.
Jutta von KLEVE‑MARK, geboren um 1390 (Religion: r.K.), jung verstorben.
15.
Katharina von KLEVE‑MARK, geboren Mai 1391 (Religion: r.K.), gestorben am 03.06.1459 in Büderich, bestattet in Kloster Grave.
Verheiratet mit Bertrand de la BOVERIE (Religion: r.K.).
16.
Irmgard von KLEVE‑MARK, geboren um 1393 (Religion: r.K.), jung verstorben.

1253158
Johann von BURGUND (Ohnefurcht), Hg. v. Burgund, geboren am 28.05.1371 in Dijon (Religion: r.K.), gestorben am 10.09.1419 in Pont-de-Yonne mit 48 Jahren. Montreau, ermordet, bestattet in Dijon. Karthäuserkirche. Gf. v. Nevers 1385-1404, Hg. v. Burgund 1404-1419, Gf. v. Charalais 1404-1405, Gf. v. Flandern, Artois, Franche-Comté u. Pfgf. v. Burgund 1405-1419, Herr v. Mechelen u. Antwerpen 1404, Regent für seinen geisteskranken Vetter Kg. Karl VI. v. Frankreich, den er 1407 ermorden ließ, bekam damit die Leitung der französischen Staatsgeschäfte sowie die Erziehung des Dauphins in seine Hand, 1413 entmachtet, Johann hatte mindestens 17 illegitime Kinder, Sohn von Philipp II. von BURGUND (der Kühne) (siehe 2506316) und Margaretha IV. von FLANDERN (siehe 2506317).
Kirchliche Trauung (1) mit 13 Jahren am 12.04.1385 in Cambrai. Dispens Genua 5.4.1386 mit Margarete von BAYERN (siehe 1253159).
nichteheliche Verbindung, verheiratet (2) mit Agnes von CROY, geboren um 1385 (Religion: r.K.). Mätresse, Tochter von Johann I. von CROY, Herr v. Croy, und Maria von CRAON.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (3) mit Margaretha von BORSSELEN (Religion: r.K.), gestorben 1420.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Margaretha von BURGUND, geboren 1390 (Religion: r.K.), gestorben am 02.02.1441 in Paris, bestattet in Paris. Karmeliterkirche.
Aufgebot (1) vor 1401. Verlobung, die Ehe kam durch den Tod Karls nicht zustande mit Karl von FRANKREICH, Dauphin v. Frankreich, geboren am 06.02.1392 in Paris. Hôtel de Saint-Pol (Religion: r.K.), gestorben am 13.01.1401 in Paris mit 8 Jahren, an einer akuten Erkältung, bestattet in Paris. Saint-Denise, Sohn von Karl VI. von FRANKREICH (der Viegeliebte, der Wahnsinnige), Kg. v. Frankreich, und Elisabeth von BAYERN‑INGOLSTADT.
Aufgebot (2) am 05.05.1403 in Paris. Ehevertrag, kirchliche Trauung am 30.08.1404 in Paris (Notre-Dame) mit Ludwig von FRANKREICH, 7 Jahre alt, Dauphin v. Frankreich, geboren am 22.01.1397 in Paris. Hôtel de Saint-Pol (Religion: r.K.), gestorben am 18.12.1415 in Paris mit 18 Jahren. Hôtel de Bourbon, gestorben an der Ruhr. Dauphin 1401, Hg. v. Guyenne 1401, Gf. v. Mortain 1412, Sohn von Karl VI. von FRANKREICH (der Viegeliebte, der Wahnsinnige), Kg. v. Frankreich, und Elisabeth von BAYERN‑INGOLSTADT.
Kirchliche Trauung (3) am 10.10.1423 in Dijon mit Arthur III. von BRETAGNE (le Justicier, Connétable de Richemont), 30 Jahre alt, Hg. v. Bretagne, geboren am 24.08.1393 in Château de Sucinio, bei Vannes (Religion: r.K.), gestorben am 26.12.1458 in Nantes mit 65 Jahren, bestattet in Nantes. Dom. Gf. v. Richmond 1393, Gf. v. Dreux, Montfort-l'Amaury und Herr v. Neaufle-le-Châtel 1393, Herr v, Parthenay 1415, Gf. v. Goelo, Herr v. Isle de Bréhat 1422, Regent v. Frankreich 1423, Hg. v. Touraine, Gf. v. Ivry, Herr v. Viré 1450, Gouverneur v. Isle de France und der Normandie 1450, Hg. d. Bretagne u. Gf. v. Montfort 1457, Sohn von Johann V. von BRETAGNE, Hg. v. Bretagne, und Johanna von NAVARRA.
2.
Katharina von BURGUND, geboren 1391 in Montbard (Religion: r.K.), gestorben 1414 in Gent.
Aufgebot (1) am 20.10.1407. Ehevertrag, Nov. 1413 wieder aufgehoben mit Ludwig III. von ANJOU, 4 Jahre alt, geboren am 25.09.1403 (Religion: r.K.), gestorben am 12.11.1434 in Cosenza mit 31 Jahren. Malaria. Hg. v. Anjou u. Touraine 1417, Gf. v. Provence u. Maine 1417, Titularkönig von Sizilien 1419, v. Neapel u. Jerusalem 1420. Sohn von Ludwig II. von ANJOU, Hg. v. Anjou, und Jolanthe von ARAGON.
Aufgebot (2) 1408. Ehevertrag, 1410 wieder aufgehoben mit Philipp von ORLEANS, Gf. v. Vertu, geboren am 21.06.1396 in Asnières-sur-Oise, oder 24.6. (Religion: r.K.), gestorben am 01.09.1420 in Beaugency mit 24 Jahren, bestattet in Paris. Coelestinerkirche, Sohn von Ludwig von VALOIS, Hg. v. Orléans, und Valentina VISCONTI.
3.
Marie von BURGUND, geboren 1393 (siehe 626579).
4.
Isabelle von BURGUND, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben am 18.09.1412 in Rouvre.
Kirchliche Trauung am 22.07.1406 in Arras mit Oliver von BLOIS‑CHâTILLON, Gf. v. Penthièvre, geboren um 1388 (Religion: r.K.), gestorben am 29.09.1433 in Avesnes. Gf. v. Penthièvre, Vizegf. v.Limoges, Herr v. Avesnes, Landrecies etc. 1403, Sohn von Johann I. von BLOIS‑CHâTILLON, Gf. v. Penthièvre, und Margaretha von CLISSON.
5.
Philipp III. von BURGUND (der Gute), Hg. v. Burgund, geboren am 31.07.1396 in Dijon (Religion: r.K.), gestorben am 15.06.1467 in Brügge mit 70 Jahren, bestattet in Brügge. Karthäuserkirche. Hg. v. Burgund 1419-1467, Gf. v. Charolais 1405-1433, Gf. v. Flandern, Artois u. Pfgf. v. Burgund 1419-1467, Hg. v. Brabant u. Lothier, Hg. v. Limburg u. Mkgf. v. Antwerpen 1430-1467, Grossmeister des Ordens von Holdenen Vlies 1430-1467, Mkgf. v. Namur 1429-1467, Gf. v. Holland, Seeland, Hennegau u. Friesland 1422/36-1467, Hg. v. Luxemburg 1443-1467.
Aufgebot (1) am 05.05.1403 in Paris, u. 14.2.1405 (Eheverträge), kirchliche Trauung Juni 1409 in Paris mit Michelle von FRANKREICH, geboren am 11.01.1395 in Paris. Hôtel de Saint-Pol (Religion: r.K.), gestorben am 08.07.1422 in Gent mit 27 Jahren, bestattet in Gent. St. Bavo, Tochter von Karl VI. von FRANKREICH (der Viegeliebte, der Wahnsinnige), Kg. v. Frankreich, und Elisabeth von BAYERN‑INGOLSTADT.
Kirchliche Trauung (2) mit 28 Jahren am 30.11.1424 in Moulins-les-Engilbert mit Bonne von ARTOIS, geboren 1396 (Religion: r.K.), gestorben am 17.09.1425 in Dijon. Erbin von Nevers, Auxerre, Mâcon, Vermandois, Amiens, Ponthieu, Eu und Boulogne. Tochter von Philipp von ARTOIS, Gf. v. Artois, und Marie von BERRY. Sie ist Witwe von Philipp von BURGUND.
Aufgebot (3) am 24.07.1429 in Lissabon. Ehevertrag, standesamtliche Trauung mit 32 Jahren am 25.07.1429 in Lissabon. Stellvertretertrauung, kirchliche Trauung am 07.01.1430 in Brügge mit Isabella von PORTUGAL, 32 Jahre alt, geboren am 21.02.1397 in Evora (Religion: r.K.), gestorben am 17.12.1472 in Pas-de-Calais mit 75 Jahren, bestattet in Dijon. Karthäuserkirche, Tochter von Johann I. von PORTUGAL, Kg. v. Portugal, und Philippa von LANCASTER.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (4) mit Catharina SCHAER (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (5) mit Johanna von PRESLES (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (6) mit Johanna CHASTELLAIN (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (7) mit Catharina THIEFRIES (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (8) mit Mathilda von PRAEST (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (9) mit Jaqueline von STEENBERGHE (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (10) mit N von BELLEVAL (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (11) mit Maria Margaretha SCUPELINS (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (12) mit Celine von HARLAY (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (13) mit Isabella de la VIGNE (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Verbindung, verheiratet (14) mit Jeanette von MAIRESSE (Religion: r.K.). Mätresse.
6.
Johanna von BURGUND, geboren Okt. 1399 in Rouvres (Religion: r.K.), jung verstorben.
7.
Anna von BURGUND, geboren 1404 in Arras (Religion: r.K.), gestorben am 14.11.1432 in Paris. Hôtel de Bourgogne, im Kindbett, bestattet in Paris. Coelestinerkirche, später umgebettet ins Karthäuserkloster in Dijon.
Aufgebot am 18.05.1423 in Troyes. Ehevertrag, kirchliche Trauung am 14.06.1423 in Troyes (Dom) mit Johann von LANCASTER, 33 Jahre alt, Hg. v. Bedford, geboren am 20.06.1389 (Religion: r.K.), gestorben am 15.09.1435 in Rouen mit 46 Jahren, bestattet in Rouen. Dom. Constable von England 1403, Hg. v. Kendale, Richmond und Gf. v. Bedford 1414, Baron von Elboef 1421-1425, Regent von Frankreich 1422-1435, Sohn von Heinrich IV. von ENGLAND, Kg. v. England, und Maria von BOHUN. Er ist wiederverheiratet mit Jacquetta von LUXEMBURG.
8.
Agnes von BURGUND, geboren 1407 (Religion: r.K.), gestorben am 01.12.1476 in Château de Moulins, bestattet in Souvigny. Prioratskirche.
Aufgebot am 01.08.1418, und 16.4.1427, Eheverträge, kirchliche Trauung am 17.09.1425 in Autun mit Karl I. von BOURBON, Hg. v. Bourbon, geboren 1401 (Religion: r.K.), gestorben am 04.12.1456 in Château de Moulins, bestattet in Souvigny. Prioratskirche. Gf. v. Clermont-en-Beauvaisis 1415, Gouverneur des Languedoc 1420-1421, Generalkommandeur des Lyonnais 1423, Hg. v. Bourbon, Auvergne u. Großkämmerer von Frankreich 1434-1456, Sohn von Johann I. von BOURBON, Hg. v. Bourbon, und Maria von BERRY, Hgn. v. Auvergne.
Aus der zweiten Ehe stammen:
9.
Johann VI. von BURGUND, Priester, geboren 1404 in Dijon (Religion: r.K.), gestorben am 27.04.1479 in Mechelen, bestattet in Brüssel. Propst v. St. Donatus u. St. Peter in Lille 1412, Bf. v. Cambrai 1439-1479, 1447 als Gegenerzbf. v. Trier anstelle des gebannten Jakob I. von Sierck vorgeschlagen, er hatte zahlreiche uneheliche Kinder, es wird berichtet, er habe in der Kathedrale von Cambrai einmal in Anwesenheit von 36 illegitimen Söhnen und Enkeln die Messe gefeiert.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (1) mit Margaretha ABSALOEMS (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (2) mit Johanna SPONTIN (Religion: r.K.). Mätresse, Tochter von Wilhelm SPONTIN, Herr v. Freyr.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (3) mit Klara van den HOEDE (Religion: r.K.). Mätresse, Tochter von Wilhelm van den HOEDE.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (4) mit Katharina von SWIETEN (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (5) mit Katharina ARENTS (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (6) mit Lucie BRANS (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (7) mit Gudula von GOEDE von DUERSHUYN (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (8) mit Elisabeth von IMMERSEELE. Mätresse.
Aus der dritten Ehe stammen:
10.
Guy von BURGUND, Herr v. Kruybeke (Religion: r.K.), gestorben Okt. 1436 in Calais, gefallen.
Kirchliche Trauung um 1412 mit Johanna von HENNEGAU, geboren um 1390, illegitim (Religion: r.K.), Tochter von Albrecht I. von BAYERN (siehe 2506318) und Vrouwelijn N.
11.
Antoine von BURGUND, Priester (Religion: r.K.). Johanniter.
12.
Philipotte von BURGUND, Herrin v. Joncy (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 30.04.1429 mit Antoine von ROCHEBARON, Herr v. Berze-le-Chatel (Religion: r.K.), Sohn von Mace von ROCHEBARON und Alix von ROUSSILLON.
1253159
Margarete von BAYERN, Gräfin von Hennegau u. Holland, geboren 1363 in Den Haag (Religion: r.K.), gestorben am 23.01.1423 in Dijon, oder 24.1. Bestattet in Dijon. Karthäuserkirche, Tochter von Albrecht I. von BAYERN (siehe 2506318) und Margarete von LIEGNITZ (siehe 2506319).
Aus dieser Ehe stammen: 8 Kinder (siehe unter 1253158).

1253184
Dietrich I. STAEL (von Holstein), Ritter, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1424, urk. 1384-1424, 1428 tot, 1410 mit der Loburg belehnt, 1384 schulden Godeke van Vechtorpe und Dyderick Stael dem Hunold van Lethmathe und dessen Frau Elzeke 10 1/2 Mark zu Münster gängiger Pfennige, sie versprechen, diese Schuld zu bezahlen, wenn Johan van Beveren seinen Teil des Kattenvenner Kamps (Cattenvenes campes), den er Hunold van Lethmathe und dessen Frau Elzeke verkauft hat, wieder einlöst, tun sie dies nicht, wollen sie auf Mahnung so lange Einlager in Münster halten, bis die Schuld beglichen ist, 1423 Herr Johan van Rekelinckhusen und Herr Wessel Wingharden, Priester und derzeit Verwahrer der gemeinen Vikare und Altaristen im Dom zu Münster (Monster), erlauben dem Diderick Stael dem Alten und seinem Sohn Cord Stael an Johannis zu Mittsommer und Johannis nach Mittwinter nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 40 Mark zu Münster gängiger Pfennige die Rente von zwei Mark zurückzukaufen, die die Stael den Vikaren aus ihrem Erbe Hovelinck im Kirchspiel Greven in der Bauerschaft Schmedehausen (Smedehusen) verkauft haben, 1424 erlauben Fye Valke, Priorin, Stine van Velen, Küsterin, und Grete Vrigdages, Kellnerin, sowie die Jungfern des Konvents des Stifts Unser lieben Frauen Überwasser in Münster dem Diderick Stael und seinen Söhnen Cord, Diderick, Lubbert und Willem an Michaelis und Ostern nach vorheriger halbjährlicher Kündigung für 20 Mark zu Münster gängiger Pfennige die Rente von einer Mark zurückzukaufen, die die Stael dem Stift aus Garveden hus im Kirchspiel Ostbevern in der Bauerschaft Lehmbrock (Lembroeck) verkauft haben. Sohn von Cord STAEL (von Holstein) (siehe 2506368) und Jutta N (siehe 2506369).
Kirchliche Trauung vor 1384 mit
1253185
Adelheid (Aleke) von BEVERN, Erbin der Loburg, geboren um 1357 (Religion: r.K.), gestorben nach 1412, urk. 1412, Tochter von Johann von BEVERN (siehe 2506370) und Adelheid N (siehe 2506371).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna STAEL, Nonne, geboren um 1383 (Religion: r.K.), gestorben 1421 in Münster, starb bei der Pflege eines Kranken an der Pest, 1421 Schwester im Kloster Marienthal (Kloster Niesing) in Münster.
2.
Cord STAEL, geboren um 1385 (siehe 626592).
3.
Dietrich STAEL, Priester, geboren um 1387 (Religion: r.K.), gestorben am 16.01.1450, urk. 1413-1438, prozessiert 1413/14 mit Winold von Twickel um ein Domkanonikat, 1420 Domherr in Münster, 1435 Archidiakon zu Warendorf.
4.
Lubbert STAEL, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1426, urk. 1424-1426.
5.
Agnes STAEL, geboren um 1392 (Religion: r.K.), gestorben nach 1445.
Verheiratet mit Ludolf (Ludike) von NAGEL, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben am 21.09.1468, urk. 1435-1468, 1448 Amtmann der Grafschaft Ravensberg, 1435 verspricht Johan van Deypholte, Bischof zu Osnabrück, dem Ludeke Nagel schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die er für ihn gegenüber Herman, Gerd und Styne, Kindern des verstorbenen Gerd Sparenberg, wegen 200 rheinischen Gulden übernommen hat, 1445 Vor Johan tor Smeden, geschworenen Richter zu Borgholzhausen (Borcholthussen), erscheinen Johan Everdinck, Everdes Sohn zu Nordspenge, und seine Frau Grete. Johan Everdinck, der sich frei gekauft hat, verpflichtet sich und seine Frau dem Ludeke Nagel für dessen Erbe Brockmolle im Kirchspiel Riemsloh (Rymeslo) als Knecht und Magd. Die Eheleute versprechen, auf dem Erbe zu wohnen und sich unter keinen anderen Herrn zu begeben. Johan und Grete sollen frei sein und bleiben. Sohn von Johann von NAGEL, Herr zu Wallenrück, und Willa WESTPHAL.
6.
Wilhelm STAEL, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1483, urk. 1424-1483, 1452 Knappe, 1434 verspricht Godeke van Vechtorpe den Wilhem Stale schadlos zu halten wegen der Bürgschaft, die dieser mit ihm gegenüber Seryes van der Heghe übernommen hat, dem Godeke und Wilhem versprochen haben, binnen den nächsten vier Jahren die Rente von zwei rheinischen Gulden abzulösen, die Seryes dem Meister Johan Veghe aus seinem Hof to Deckenynch im Kirchspiel Enniger (Enynger) verkauft hat. Aus dem Erlös beim Verkauf der Rente hat nämlich Godeke 36 Gulden erhalten.
Kirchliche Trauung vor 1452 mit Gertrud von BAER (Religion: r.K.), gestorben nach 1483, urk. 1452-1483, Tochter von N von BAER und N von OSTERWYCK.

1253186
Röttger IV. KETTELER (von Hüsten), Herr zu Melrich, geboren um 1346 (Religion: r.K.), gestorben 1417/18, urk. 1377-1417, 1418 tot, 1379 Knappe, 1407 Burgmann zu Hovestadt, Herr zu Melrich und Assen, erhält 1377 von Heidenreich Wulff von Lüdinghausen, Scholaster zu Münster, dessen Eigenhörigen Henke von Tuchtorpe, 1379 vom Ebf. v. Köln zum Burgmann in Hachen bestellt, mit Einkünften aus der Herbstbede in Hüsten, erwirbt 1381/82 Burg und Amt Hovestadt, wird 1384 nach dem Aussterben der Familie von Oldendorf vom Abt von Abdinghof mit dem Hof Assen belehnt, kauft 1394 für 80 schwere rhein. Gulden vom Knappen Gerd von Varsem versatzweise dessen sämtlichen in der zum Ksp. Lippborg gehörenden Bauerschaft Ostwich gelegenen Güter, verzichtet 1409 auf eine Rente aus dem Vardergut zu Dabrock nordwestlich Kesseler, welche das Walburgisstift ihm bis dahin zu leisten hatte, gibt 1410 Eigenhörige an das Kloster Ölinghausen. Sohn von Röttger III. KETTELER (von Hüsten) (siehe 2506372) und Elisabeth VOLENSPIT (siehe 2506373).
Kirchliche Trauung am 25.06.1378. Eheberedung mit
1253187
Frederun von ALTENA, geboren um 1355 (Religion: r.K.), bei ihrer Eheberedung wird 1378 bestimmt, dass ihr zukünftiger Mann Röttger zwei der fünf Freistühle der Freigarfschaft Lippborg erhält, ihr Onkel Engelbert die drei anderen, sollte Frederuna ohne Kinder und Erben sterben, dürfte Engelbert die Freigrafschaft bis auf einen Stuhl und ein Freigut wieder einlösen können. Tochter von Dietrich von ALTENA (siehe 2506374) und Christine N (siehe 2506375).
Kirchliche Trauung (1) vor 1378 mit Heinrich de GREVE (Religion: r.K.), gestorben 1378 tot.
Kirchliche Trauung (2) am 25.06.1378. Eheberedung mit Röttger IV. KETTELER (von Hüsten) (siehe 1253186).
Aus der zweiten Ehe stammen:
1.
Konrad KETTELER, Herr zu Melrich u. Assen, geboren um 1379 (Religion: r.K.), gestorben am 16.08.1446 in Soest, bestattet in Soest. St. Thomas, urk. 1397-1446, Herr zu Melrich u. Assen, Burgmann zu Hovestadt, Drost zu Hamm, quittiert 1423 dem Godert Wrede zu Mylinghausen die Rückzahlung aller Schulden, die er mit seinem Vater Röttger durch Aufnahme einer Anleihe gemacht hatte, um die Kaufsumme für die Güter seines vertorbenen Vetters Dietrich Kettler d. Jüngere aufzubringen.
Kirchliche Trauung um 1400 mit Elisabeth von GEMEN (Pröbsting), geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben am 04.12.1445 in Soest, Tochter von Goswin VII. von GEMEN (Pröbsting), Herr zu Pröbsting, und Hadewich von KEMNADEN.
2.
Frederun KETTELER, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1442, urk. 1400-1442.
Kirchliche Trauung 1406 mit Evert V. KORFF, Herr zu Harkotten, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1459, urk. 1404-1459, 1442 Knappe, 1424 durch den Bischof von Münster belehnt mit Burglehn auf dem Bispinghof in Münster, Herr auf dem westl. Haus Harkotten, 1426 Belehnung durch den Bischof von Osnabrück, Burgmann zu Iburg, kauft 1442 mit seiner Frau Frederun Haus und Hof Wittenberg von Mecke von Stempel. Sohn von Hermann KORFF, Herr zu Harkotten, und Mechthild von ALTENA.
3.
Margaretha KETTELER, geboren um 1390 (siehe 626593).

1253188
Dietrich (Dedeke) von SCHADE, Drost des Niederstiftes, Herr zu Meppen, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1424, urk. 1399-1428, 1405 u. 1419 Drost des Niederstiftes Münster, wird 1409 vom Bischof v. Münster belehnt mit Hekemanns Erbe zu Emen, das dieser von Boldewin v. Langhals aufgetragen bekommen hatte, empfängt 1416 ein Viertel des Zolls vom Pfingst- und Martinimarkts zu Haren, wies es 1401 Everdt Plettenvogel zu Lehen getragen hatte, 1417 von Bf. Otto von Osnabrück belehnt mit dem Brockhus und dessen Zubehör zu Helte, Ksp. Bokeloh, wie mit ihm vorher Mattheus Swartewolt belehnt war, der zu seinen Gunsten resigniert hat, kauft zwischen 1409 und 1424 Grundbesitz in Meppen (später Nagelshof genannt), mit dem 1424 seine Frau Nese beleibzüchtigt wird, 1428 von Bf. Johann von Osnabrück belehnt mit den Höfen Otten und Beneken in Borken und dem Zehnten in Borken, Ksp. Meppen, den 1/2 Zehnten zu Oldemeppen, dem Brockhus zu Helte, Ksp. Bokeloh, mit dem Zehnten zu Helte und dessen Zubehör und mit 1/2 Zehnten zu Wehm, Ksp. Werlte. Sohn von Wilbrand von SCHADE (siehe 2506376) und Adelheid von MEPPEN (siehe 2506377).
Verheiratet mit
1253189
Nese von AHLEN, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1424, urk. 1424 mit den Gütern in Meppen beleibzüchtigt, Familienname und Vater vermutet, Tochter von Otto von AHLEN (siehe 2506378) und N von SWARTEWOLT (siehe 2506379).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Otto von SCHADE, geboren um 1400 (siehe 626594).
2.
Wilbrand von SCHADE, Herr zu Meppen und Wesuwe, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1459, urk. 1422-1459, Herr zu Meppen u. Wesuwe, stellt 1422 dem Grafen v. Bentheim einen Revers über Belehnung mit dem Gut Wesuwe aus, wird 1458 vom Bf. v. Münster mit der Hälfte des Marktzolles in Haren und als Burglehen zu Meppen mit Hermanns Erbe zu Holthausen belehnt, 1436-1458 Mitglied des Kirchenrates und Beisitzer des Gerichtes, 1444 Mitglied der Münsterischen Stände.
Verheiratet mit Wibbeke von BEVERN, geboren um 1410 (Religion: r.K.).

1253190
Heinrich VALCKE, Herr zu Laer u. Cöbbinghof, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1429, urk. 1393-1429, 1458 tot, 1418 mit Laer belehnt, überläßt 1419 seinem Vetter Bernd Valke, Konrads Sohn, den Hof Huppelswick und die Mühle zu Gremeldinck im Ksp. St. Jakobi Coesfeld, 1421 belehnt mit dem Hof Sparfeld zu Horstmar, Sohn von Bernhard VALCKE (siehe 2506380) und Wibbeke von KEPPEL (siehe 2506381).
Kirchliche Trauung (1) um 1395 mit Bate de SASSE (siehe 1253191).
Kirchliche Trauung (2) vor 1424 mit Bate VIERDAG (Religion: r.K.), gestorben nach 1424, urk. 1424, Tochter von Andreas VIERDAG, Herr zu Ottenstein.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Bernhard VALCKE, Priester, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1440, urk. 1422-1440, Domherr zu Münster.
2.
Fye VALCKE, Nonne, geboren um 1396 (Religion: r.K.), gestorben nach 1439, urk. 1422 Stftsdame zu Borghorst, 1439 Küsterin.
3.
Heidenreich VALCKE, Burgmann zu Nienborg, geboren um 1397 (Religion: r.K.), gestorben nach 1440, urk. 1408-1440, erhält 1438 bei der Bruderteilung den Burghof zu Nienborg und Cöbbinghof.
Kirchliche Trauung vor 1444 mit Grete N (Religion: r.K.), gestorben nach 1460, urk. 1444-1460, 1460 Wwe.
4.
Hermann VALCKE, Knappe, geboren um 1399 in Horstmar (Religion: r.K.), gestorben nach 1450, urk. 1408-1450, 1456 tot, Drost des Niederstiftes 1444-1450, erwirbt Cöbbinghof von seinem Bruder.
Kirchliche Trauung nach 1425 mit Lyse von WITTENHORST, geboren um 1415 (Religion: r.K.), urk. 1425-1442, einzige legitime Tochter neben 6 Bastardgeschwistern, Tochter von Stephan von WITTENHORST.
5.
Grete VALCKE, geboren um 1401 (Religion: r.K.), gestorben nach 1421, urk. 1421.
6.
Johann VALCKE, geboren um 1402 (Religion: r.K.), gestorben nach 1438, urk. 1422-1438.
7.
Hilleborg VALCKE, Nonne, geboren um 1404 (Religion: r.K.), gestorben nach 1472, 1422 Klosterfrau zu Überwasser, 1472 Küsterin.
8.
N VALCKE, geboren um 1405 (siehe 626595).
9.
Wibbeke VALCKE, geboren um 1406 (Religion: r.K.), urk. 1410.
Verheiratet mit Johann von BEVERFÖRDE (Religion: r.K.).
10.
Hille VALCKE, geboren um 1408 (Religion: r.K.), gestorben nach 1430, 1430 Stiftsdame in Borghorst.
Kirchliche Trauung nach 1430 mit Johann I. SCHENCKING, Drost, geboren um 1405 (Religion: r.K.), gestorben am 06.01.1493, urk. 1429-1493, Herr auf Bevern, Burgmann zu Horstmar, 1446 Drost zu Sassenberg, Sohn von Hermann SCHENCKING, Herr zu Bevern, und Aleke von VECHTRUP.
1253191
Bate de SASSE, Erbin zu Cöbbinghof, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1418, urk. 1409-1419, 1423 tot, Tochter von Heidenreich de SASSE (siehe 2506382) und Sophie von MERFELDT (siehe 2506383).
Aus dieser Ehe stammen: 10 Kinder (siehe unter 1253190).

1254912
Herbord I. von LANGEN, Ritter, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1341, urk. 1280-1341, 1348 tot, 1305 Ritter
1280 zu Steinfurt mitbelehnt,
1305 mitbelehnt mit dem Drostenamt zu Landegge,
um 1334 Fehde gegen die Edelherren von Steinfurt und die Stadt Osnabrück,
1335 Burgmann zu Landegge,
1348 Seelenmesse für ihn und seine Frau im Dom zu Osnabrück
, Sohn von Jakob von LANGEN (siehe 2509824).
Verheiratet mit
1254913
Kunigunde N (Religion: r.K.), gestorben vor 1348, urk. 1348 tot.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Herbort II. von LANGEN (junior), geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1360, urk. 1341-1372.
Verheiratet mit N von DARUP (Religion: r.K.), gestorben 1363, Tochter von Albert von DARUP und Gertrud N.
2.
Nikolaus von LANGEN, geboren um 1306 (siehe 627456).
3.
Hunold von LANGEN, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348.
4.
Arnold von LANGEN, geboren um 1309 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348.
5.
Ludolf von LANGEN, Johanniter, geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1402, urk. 1348-1402, 1400 Komtur zu Lage, 1402 Ballier des Johanniterordens zu Steinfurt.
6.
Otto von LANGEN, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348.
7.
Margarethe von LANGEN, geboren um 1318 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348.
8.
Agnes (Nese) von LANGEN, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1413, urk. 1348-1413, 1413 Wwe.
Kirchliche Trauung nach 1353 mit Lubbert de SASSE, Burgmann zu Nienborg, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1381, urk. 1348-1381(97), nach 1364 belehnt mit einem Burglehen in Nienborg, Sohn von Gerhard de SASSE, Burgmann zu Nienborg, und Gertrud N. Er ist Witwer von Margaretha N.
9.
Mechthild von LANGEN, geboren um 1327 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348.
Verheiratet mit Sweder II. von SCHLEDEHAUSEN, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1343, 1343 Herr auf Schledehausen, 1357 tot.

1254916
Drees von der HEGE, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1325, urk. 1313-1325, 1354 tot, 1313 Volm. Lehnbuch I (137) Item Andreas van der Heghe bona tor Heghe et mansum to der Wessede in p. Alberteslo (als Manngut). Sohn von Johann von der HEGHE (siehe 2509832).
Verheiratet mit
1254917
Elske von ASCHEBERG, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1354 Wwe., Generationsabfolge der Vorfahren unsicher, Tochter von Bertold von ASCHEBERG (siehe 2509834) und Agnes N (siehe 2509835).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Andreas (Drees) von der HEGE, geboren um 1325 (siehe 627458).
2.
Caesarius (Serries) von der HEGE, geboren um 1327 (Religion: r.K.), gestorben nach 1397, urk. 1354-1397, 1408 tot, 1354 Knappe, nach 1364 wird Ludolf Span mit Pfandgütern belehnt, die Caesarius erhalten soll, verkauft 1385 mit FRau Elsebe und Kindern Bernd und Drees das Gut tor Heghe als freies Eigen an Godike van den Hamme, 1389 Verkauf einer Rente aus einem Haus in Münster, 1397 Ceryes van der Heghe bekundet Schlichtung des Streits mit Godeke van dem Hamme. Er ließ sich belehren, dass die strittigen Güter von seinem vesrtorbenen Bruder Dres van der Heghe an Ludike Zwechmantel und den verstorbenen Gerlaghe Vulinch verkauft wurden, von denen sie an Godeke gekommen sind.
Verheiratet mit Elske N (Religion: r.K.), gestorben nach 1408, 1408 Wwe.
3.
Bernd von der HEGE, Priester, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1369, urk. 1369-1373, 1369 Kanoniker in Dülmen.

1254920
Berend SCHATTE, Burgmann zu Haselünne, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben 1364, urk. 1358-1364, Burgmann zu Haselünne, Herr zur Schwakenburg, bekommt von Bf. Ludwig von Münster (Bf. 1310-1357) wegen treuer Dienste und des dabei erlittenen Schadens 4 Erben in Apeldorn, Berßen, Stavern und Wahn als Haselünner Burglehen und eine Hausstätte in Haselünne, 1364 Vermächtnis für die St. Vincent-Kirche zu Haselünne, Sohn von Clawes SCHATTE (siehe 2509840).
Verheiratet mit
1254921
Metteke N, gestorben nach 1358, urk. 1358, 1375 tot.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dyderick SCHATTE, geboren um 1330 (siehe 627460).
2.
Siegfried SCHATTE, Priester, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1378, urk. 1378 Pfarrer in Heede.

1254922
Rudolf von dem BEELE, Burgmann, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1350. Burgmann in Haselünne, urk. 1348-1350, 1360 tot, stiftet 1348 mit seinem Bruder Jacob und den Söhnen des verstorbenen Bruders Nikolaus einen Altar zur Ehren der Hl. Gottesmutter und der Hl. Katharina in der Holter Kirche und stattet diesen mit jährlichen Einnhamen von 70 Osnabrücker Mark und einen mit Zaum und Graben umgebenen Hausplatz aus; 1350 belehnt mit dem Hof in Holte. Sohn von Jacob von dem BEELE (siehe 2509844) und Adelheid N (siehe 2509845).
Kinder:
1.
Johann von dem BEELE, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1360, urk. 1350-1360, 1350 belehnt zu Lengerke u. Löningen, 1360 belehnt mit dem Hof in Holte.
2.
Grete von dem BEELE, geboren um 1335 (siehe 627461).

1254928
Rembert von DÜVEL, Herr zur Düvelsburg, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1328, urk. 1295-1328, 1345 tot, 1308 Knappe, 1328 Ritter, Herr zur Düvelsburg bei Osnabrück, stiftet 1295 mit seinem Bruder Albert das Dominikanerklosters Osnabrück, Sohn von Johann von DÜVEL (siehe 2509856).
Verheiratet mit
1254929
Elisabeth von POST, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1345, urk. 1345 Wwe. Tochter von Friedrich II. von POST (siehe 2509858) und N von HEIDELBECK (siehe 2509859).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Friedrich von DÜVEL, geboren um 1320 (siehe 627464).

1254930
Heinrich von BATENHORST, Herr zu Batenhorst, Burgmann, geboren um 1308 (Religion: r.K.), gestorben nach 1357, urk. 1322-1363, 1387 tot, 1350 Ritter, Herr zu Batenhorst, Burgmann zu Stromberg, erwirbt 1346 mit seinem Bruder Alef die Stiftsburg Reckenberg nebst Wiedenbrück als Pfandbesitz, verkauft 1351 mit seinem Bruder Adolf dem Stift Freckenhorst die Vogtei über Cattenvoteshove und Sudenhove in der Bschft. Gheystlen, die sie vom Edelherren zur Lippe zu Lehen trugen, 1357 zusammen mit Bruder Alef und den Brüdern Heinrich u. Lüdeke von Westfalen im Pfandbesitz der Burg Fürstenau, die sie für 1100 Taler vom Osnabrücker Bf. Johann II. Hoet (1349-1366) erworben hatten; am 1.8.1357 beriet der Rat des Bischofs die Bedingungen, unter denen das Domkapitel diese auch auf das Osnabrücker Nordland sicher erstreckende Pfandschaft unternehmen sollte. Sohn von Konrad von BATENHORST (siehe 2509860) und Ida N (siehe 2509861).
Kirchliche Trauung (1) um 1338 mit Mechthild N (siehe 1254931).
Kirchliche Trauung (2) 1351 mit Gostia von WENDT, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1334-1351, 1340 Wohltäterin des Stiftes Mollenbeck, Tochter von Lutbert de WENDT (Slavus) und Adelheid N.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Ida von BATENHORST, geboren um 1338 (siehe 627465).
2.
Belia von BATENHORST, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben um 1351, urk. 1351, 1352 tot.
Aus der zweiten Ehe stammen:
3.
Adelheid von BATENHORST, geboren um 1352 (Religion: r.K.), gestorben nach 1352, urk. 1352.
4.
Konrad von BATENHORST, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1363.
1254931
Mechthild N (Religion: r.K.), gestorben vor 1351, urk. 1342, 1351 tot.
Aus dieser Ehe stammen: 2 Kinder (siehe unter 1254930).

1254936
Otto von ELMENDORF, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1365, urk. 1326-1365, 1352 unter dem Vorwurf, Güter des Klosters Börstel geplündert zu haben, angeblich zu Vesenbühren gesessen, verpfändet 1254 mit Frau und Söhnen Dietrich u. Heinrich Gut in Holtrup, Langförden an Gerd van Edinghusen und dessen Frau, 1365 Hausbesitzer in Holzhausen, Oythe, Sohn von Dietrich II. von ELMENDORF (de Junge) (siehe 2509872) und Elseke von MANSINGEN (siehe 2509873).
Verheiratet mit
1254937
Bertha SPRICK, geboren um 1322 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1354, Tochter von Liborius SPRICK (siehe 2509874) und Adelheid N (siehe 2509875).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dietrich III. von ELMENDORF, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1385, urk. 1354-1385, stimmt mit seiner Frau 1380 zu bei einem Verkauf eines Gutes in Husum durch die Brüder von Elmelo an die Vettern Colecke, verpfändet 1385 mit Frau, Söhnen Otto und Eberhard und mit Zustimmung seines Bruders Heinrich Gut auf dem Füchteler Esch an Tabele van der Hegge.
Verheiratet mit Fredeke von ELMELO, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1385, urk. 1380-1385.
2.
Heinrich von ELMENDORF, geboren um 1342 (Religion: r.K.), gestorben nach 1416, urk. 1354-1416, 1404 macht er eine eidliche Aussage über die Eigenschaft eines Waldstücks beim Sudholteschen Holze als "Sonder"besitz, überträgt 1416 mehrere Höfe an seinen Neffen Johann (Sohn Dietrichs) und dessen Schwester und deren Ehemann.
3.
Hermann von ELMENDORF, geboren um 1345 (siehe 627468).
4.
N von ELMENDORF, geboren um 1350 (Religion: r.K.). Eltern vermutet.
Verheiratet mit Rudolf von NEVEL, geboren um 1340 (Religion: r.K.), Sohn von Giselbert von NEVEL.

1254938
Johann von SÜDHOLTE, Ritter, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1388, urk. 1346-1388, Ritter, Herr zu Südholte, Patronatsherr zu Südholte und Vestrup, Drost zu Vechta, Sohn von Herbort von SÜDHOLTE (siehe 2509876) und Kunne N (siehe 2509877).
Kinder:
1.
Hille von SÜDHOLTE, geboren um 1358 (siehe 627469).
2.
Börries von SÜDHOLTE, geboren um 1363 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1393-1446, 1446 Richter zu Südholte.
3.
Rixe von SÜDHOLTE, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1428, urk. 1399-1428, erhält 1399 an den Gütern, die ihr Mann bekommt, ein Nutzungsrecht.
Verheiratet mit Otto I. von DORGELO (Doringerloe), Vogt zu Vörden, Drost zu Cloppenburg und Vechta, geboren um 1360 in Doringeloh (Religion: r.K.), gestorben 1421, zwischen 13.5. u. 4.11. urk. 1391-1421, 1421 tot, 1391 Vogt zu Vörden, 1393 durch die Bischöfe von Münster und Osnabrück nach der Besiegung der Grafen von Tecklenburg Amtmann der eroberten Cloppenburg, 1394 Drost zu Cloppenburg in Münsterschen Diensten, 1399 als Burgmann in Haselünne belehnt mit Höfen in Bokel u. Elsen, Cappeln, Sledehausen, Bakum u. Vestrup, kauft 1400 mit seiner Frau die Hälfte der Stockenmühle bei Vechta von der Familie de Kruder, kauft 1402 mit seiner Frau den Zehnten von neun Häusern in der Oyther Mark bei Vechta von der Familie Lüning, 1409 verlehnt ihm Edelherr Simon zur Lippe ehemalige Güter Rabodos v. Pennethe, kauft 1415 mit Sohn Johann Erbgüter und Zehnten in den Kirchspielen Damme, Bakum, Langföhrden, Visbeck, Dinklage, Lutten und Lohne von Fruweke Grip, 1415 verkauft ihm Arnd Grips, Fruwekes Vater, seine Rechte an diesen Gütern, 1419 und 1421 Drost zu Vechta, Sohn von N DORGELO.

1254942
Dethard von LUTTEN, geboren um 1323 (Religion: r.K.), gestorben nach 1369, urk. 1346-1369, 1346 in einer Aussöhnung des Bf. v. Münter mit den Edelherren von Diepholz als ehemaliger Gefangener der Edelherren von Diepholz erwähnt, der diesen etwas zahlen soll, 1363 Burgmann in Vechta, wird nach 1364 belehnt mit einem Zehnt aus zwei Erben in Halen, Ksp. Emsteck, 1369 Schiedsmann des Drosten v. Vechta, Sohn von Arnold von LUTTEN (siehe 2509884).
Kinder:
1.
Rolf von LUTTEN, geboren um 1354 (Religion: r.K.), gestorben um 1428, urk. 1385-1428, (vermutl.) zu Lage, Knappe u. Burgmann zu Vechta; 1399 als Verbündeter des Bf. v. Münster im Streit mit Gf. Nikolaus v. Tecklenburg erwähnt, 1401, 1402 u. 1422 Gerichtsmitglied in Vechta, 1409 Bürge eines Rentenverkaufes der Familie Slore in Ambergen, Goldenstedt, an St. Alexander, 1421 mit Sohn Dietrich als Burgmann in Vechta erwähnt, 1423 Vermittler u. Schiedsmann in einem Streit der Familie von Elmendorf.
2.
Stefan von LUTTEN, geboren um 1358 (Religion: r.K.), gestorben nach 1422, urk. 1422 als Zeuge der Zustimmung des Pfarrers von Lathen, Johann von Vechta, zum Wiederaufbau der Kapelle in Fresenburg.
3.
N von LUTTEN, geboren um 1360 (siehe 627471).

Generation XXII
 
2506240
Johann VI. von LANGEN (de Korte), Knappe, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1362, urk. 1340-1362, 1365 tot, Herr zu Hanikena, Knappe, 1340 läd Ritter Everhard Korff Bürgermeister u. Rat der Stadt Osnabrück zum Kloster Vinnenburg ein, wo er seine Ehre verteidigen und mit Johann von Langen kämpfen wolle, macht 1345 mit seinen Brüdern die Burg Hanikena dem Bf. Ludwig von Münster zum Offenhaus, verpfändet 1362 mit Zustimmung seiner Frau und seines Sohnes Bernd dem Kloster Wietmarschen 4 Molt Winterroggen aus dem Hause to Boc, in dem Hinke van Venslaghe wohnt, solange, bis damit 17 Mark bezahlt sind. Sohn von Johann IV. von LANGEN (senior) (siehe 5012480) und Gertrud VOLENSPIT (siehe 5012481).
Verheiratet mit
2506241
N von ASBECK, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1362, urk. 1362, Tochter von Bernhard von ASBECK (siehe 5012482) und Sophie N (siehe 5012483).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gese von LANGEN, geboren um 1338 (Religion: r.K.), gestorben nach 1374, urk. 1378 Telgter Urkundenbuch
Regest L87 v. 7.3.1378 (die domenica Invocavit me)
Bernd von Langhen verspricht, dass er dem Hunold von Letmathe den Rentbrief (bref) geben will, den er dem Gottschalk Budde end Gese von Langhen, seiner Schwester, über 250 Mark ausgestellt hat. Dies will er tun, sobald ihm Hunold von Letmathe (Letmede) der Junge, anders genannt der Schele, eine Urkunde des Junkers Otto Graf von Tecklenburg (Tekeneborch) beibringt, nach dessen Inhalt dieser und dessen Sohn an Gottschalk Budde und Lambert Buddes Kinder all ihr väterliches Erbe und das Gogericht wieder überlassen haben, und zwar so, wie es ihr Vater Gerd Budde innegehabt hatte. Währschaftsleistung und Siegelankündigung des Ausstellers. Ausf. Perg. 14 cm x 22 cm; anh. S. ab
Regest: INA, Kreis Warendorf S.139
Archiv Haus Langen, Urk. 578
.
Verheiratet mit Gottschalk BUDDE, geboren um 1327 (Religion: r.K.), gestorben nach 1378, urk. 1340-1378, Sohn von Gerhard BUDDE von HERSLADE (siehe 5012488) und Lisa von BEVERN (siehe 5012489).
2.
Bernd I. von LANGEN, geboren um 1340 (siehe 1253120).

2506242
Gottfried (Godert) von HEECKEREN (von Goor), geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1382, urk. 1379-1395, 1399 tot, Sohn von Seyno von HEECKEREN (von Dorth) (siehe 5012484) und Maria von MIDDACHTEN (siehe 5012485).
Verheiratet mit
2506243
Elisabeth von ALMELO (von Goor), geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1412, urk. 1382-1412, 1416 tot, Tochter von Gottfried von ALMELO (von Wolde) (siehe 5012486).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gertrud von HEECKEREN (von Goor), geboren um 1350 (siehe 1253121).

2506244
Lambert BUDDE, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1376, urk. 1340-1376, 1394 tot, Sohn von Gerhard BUDDE von HERSLADE (siehe 5012488) und Lisa von BEVERN (siehe 5012489).
Verheiratet mit
2506245
Mette von DINCKLAGE, geboren um 1330 (Religion: r.K.), Tochter von Johann V. von DINCKLAGE (siehe 5012490) und Berta N (siehe 5012491).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann BUDDE, geboren um 1350 (siehe 1253122).
2.
Lambert BUDDE, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1404, urk. 1394-1404.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
3.
Geseke BUDDE, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1304, urk. 1388-1410.
Verheiratet mit Lüdeke de BAR, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1418, urk. 1372-1418, 1420 tot.

2506248
Conrad von HEMSTEDE GEN. KULE, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348, Sohn von Johann von HEMSTEDE GEN. KULE (siehe 5012496).
Kind:
1.
Herbord von HEMSTEDE GEN. KULE, geboren um 1330 (siehe 1253124).

2506250
Heinrich von SUTTORP, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1362, urk. 1362.
Kind:
1.
Jutta von SUTTORP, geboren um 1335 (siehe 1253125).

2506252
Gerd de BEVER, Burgmann, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1380 Burgmann zu Nienborg, Sohn von Hermann de BEVER (siehe 5012504).
Verheiratet mit
2506253
Jutta von BACLO, geboren um 1333 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1378-1380, vergleicht sich 1378 mit ihren Geschwistern wegen des Erbes, Tochter von Everhard von BACLO (siehe 5012506).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann de BEVER, geboren um 1350 (siehe 1253126).

2506272
Ludeke von ASBECK (der Alte), geboren um 1298 (Religion: r.K.), gestorben nach 1382, urk. 1304-1382, 1385 tot, zu Osterwick, Sohn von Bernhard von ASBECK (siehe 5012482) und Sophie N (siehe 5012483).
Kirchliche Trauung (1) vor 1345 mit Mechthild N (Religion: r.K.), gestorben nach 1345, urk. 1345, 1357 tot.
Kirchliche Trauung (2) nach 1345 mit Wibbeke N (siehe 2506273).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Lüdeke von ASBECK (der Junge), geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1382, urk. 1382.
Verheiratet mit Gheze N (Religion: r.K.), gestorben nach 1382, urk. 1382.
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Dietrich von ASBECK, geboren um 1345 (siehe 1253136).
2506273
Wibbeke N (Religion: r.K.), gestorben nach 1366, urk. 1357-1366.
Aus dieser Ehe stammen: 1 Kind (siehe unter 2506272).

2506274
Dietrich von GAHR, Herr zu Goor, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1378, urk. 1378, 1394 tot, Sohn von Hugo de GARE (siehe 5012548).
Verheiratet mit
2506275
Aleid von GALEN, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1394, urk. 1394 Witwe, Eltern unsicher, Tochter von Sander I. von GALEN (siehe 5012550) und Adelheid von BICKERN (siehe 5012551).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bliedeken von GAHR, geboren um 1355 (siehe 1253137).
2.
Bertha von GAHR, geboren um 1357 (Religion: r.K.), gestorben nach 1394, urk. 1394 noch kinderlos.
Kirchliche Trauung vor 1394 mit Heinrich von dem CATEN (Religion: r.K.), gestorben nach 1394, urk. 1394 zu Goltschmieding.

2506276
Heidenreich (Heinrich) von ECLO, Schulte zu Eickel, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1367, urk. 1326-1367, 1375 tot, Herr auf Eickel u. Horst, erhält mit seiner Frau Sophie 1355 vom Abt zu St. Pantaleon einen neuen Pachtvertrag zu den bisherigen Bedingungen, wird 1358 mit seiner Frau Mette gt. Gosewinckel vom Grafen von Limburg mit der "Wulfesmühle" (Wolfsmühle) belehnt und zusätzlich mit fünf Morgen Land und zwei Wiesen, bei der Mühle im "Gosewinkel" gelegen. Weiterhin bekommen sie das Gut Horst (Hörstgen) "in der Wande" (= Wanne, Bickern) mit den Unterhöfen zu Lehen und baut dort die Burg "de grote Horst". Sohn von Johann von ECLO (siehe 5012552) und Mechthild N (siehe 5012553).
Kirchliche Trauung (1) um 1345 mit Sophia von LIEREN (siehe 2506277).
Kirchliche Trauung (2) nach 1355 mit Mette GOSEWINCKEL (Religion: r.K.), gestorben nach 1358, urk. 1358.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Johann (Henneke) von EICKEL, geboren um 1345 (siehe 1253138).
2506277
Sophia von LIEREN (Religion: r.K.), gestorben nach 1355, urk. 1355, 1358 tot.
Aus dieser Ehe stammen: 1 Kind (siehe unter 2506276).

2506278
Goswin von dem OVERHUIS, Herr zu Overhus, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1373, urk. 1373, wohnt auf der Wasserburg Overhus an der Emscher, die wohl namensgebend für die heutige Stadt Oberhausen war, Sohn von N von OVERHAUS (siehe 5012556).
Verheiratet mit
2506279
Kunigunde QUAST von STRÜNKEDE, geboren um 1340 (Religion: r.K.), Tochter von Rutger von STRÜNKEDE (Quast) (siehe 5012558).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Stine von OVERHAUS, geboren um 1360 (siehe 1253139).

2506280
Wennemar SOBBE von dem GRIMBERGE (von dem Grimberge), Herr zu Grimberg, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben 1399, urk. 1362-1395, 1397 tot, 1362 verpflichtet sich Gf. Johann von Kleve den Brüdern Wennemar u. Engelbert Sobbe der Dienste wegen, die sie ihm im Kriege mit Eduard von Geldern tun sollen, 200 alte Goldschilde zu zahlen; 1364 Erbteilung: Wennemar behält sich die Belehnung mit den Manngütern vor, Eneglbert erhält u.a. die Güter zu Lindenhorst, Holthusen, Marten und den Hof zu Velgeste, ferner den alten Grimberg u. den Metelenbusch und die Hälfte des Gefälles; 1370 zieht er mit Wenemar von Fürstenberg gegen Arnold von Brinken zu Felde, 1379 erwirbt er vom Ritter Dietrich von der Leythen u. dessen Sohn Evert den Stevelinghof und ein Gut zu Beeke im Ksp. Wattenscheid gelegen, 1393 überweist er mit seinen Söhnen Albert u. hannemann seiner Frau gewisse Güter zu iherer Leibzucht, 1395 verpfändet er mit seinen Söhnen dem Reiner von Westerholt ihre Güter zu Lochter, Ksp. Buer, nach den ältesten Lehnbüchern der Grafschaft Mark (1392/93) war er im Besitz eines märkischen Burglehen zu Blankenstein und zu der "A", von 8 Mark aus der Vogtheide zu Marten (Martyn). Das Burglehen kann er mit 80 Mark ablösen. Sohn von Albert SOBBE (siehe 5012560) und Mechthild von GRIMBERG (siehe 5012561).
Kirchliche Trauung um 1360 mit
2506281
Gertrud von HEYDEN, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1393, urk. 1382-1393, erhält 1393 Leibzuchtsgüter von ihrem Mann überwiesen, Tochter von Wennemar von HEYDEN (siehe 5012562).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Albert SOBBE von dem GRIMBERGE, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1438, urk. 1385 erklärt Ebf. Friedrich v. Köln, mit der Stadt Recklinghausen ausgesöhnt zu sein, obwohl man in Recklinghausen seinen Begleiter Albert Sobbe eines Totschlags beschuldigt hatte, den er in der Stadt "van ungeschichte" begangen hatte; ist 1388 mit Bruder Hannemann unter den Helfern des Gf. Engelbert von der Mark gegen Dortmund, 1397 bekennt er, dass die beiden Güter zu Resse, im Ksp. Buer gelegen, seinem Bruder Hannemann anerfallen, 1398 entbindet Hg. Wilhelm v. Jülich u. Berg die Geschwister Albert u. Hannemann Sobbe von den Urfehden u. Eiden, die sie ihm und seinen Landen geschworen, sagt 1405 gemeinsam mit zahlreichen anderen Herren als Helfer des Gf. Adolf v. Kleve u. Mark dem Gf. Adolf von Berg u. Ravensberg ab; 1408 Erbteilung der Brüder, verpfändet 1413 vor dem Recklinghauser Richter dem Reiner von Westerholt Rente aus seinem Anteil von Gütern, die ihm und seinen Brüdern von ihrem verstorbenen Vater angeerbt sind, nämlich an dem Zehnten zu Walberg, den Gütern to Bekenem und to Beckem bei Horneburg, an Cottemannsgut Cosalen im Gericht Hörde und an zwei Gütern to Bornewik in der Herrschaft und im Gericht Strünkede, belehnt 1422 Rotger Tolner, Rotgers Sohn, mit der Sindinchove in Holtwickede, kauft 1438 von Dietrich v. Eyckel, Drost zu Bochum, das Gut zu Beem und die Mühle für 150 rheinische Gulden, auf Wiederlöse.
2.
Hannemann SOBBE von dem GRIMBERGE, geboren um 1362 (siehe 1253140).
3.
Engelbert SOBBE von dem GRIMBERGE, geboren um 1364 (Religion: r.K.), gestorben nach 1412, urk. 1398-1414, 1412 Ritter, erklärt 1398 mit seiner Schwester Metke, dass sie zu den an ihren Bruder Hannemann verkauften Höfen Ostendorpe und Borne-Hove zu Suderressen im Ksp. Buer keine Rechte haben, teilt 1399 u. 1408 mit seinen Brüdern, verkauft 1405 das Brinkgut zu Addendorf bei Essen an Johann Wickede.
4.
Wennemar SOBBE von dem GRIMBERGE, geboren um 1366 (Religion: r.K.), gestorben nach 1418, urk. 1399-1418, 1399 u. 1408 Bruderteilung, verkauft 1418 seinem Bruder Hannemann das Gut Alberenhusen, den Stevelinchoff, die Becke und verschiedenes anderes.
5.
Mechthild (Metke) SOBBE von dem GRIMBERGE, geboren um 1368 (Religion: r.K.), gestorben nach 1417, urk. 1382-1417.
6.
Jutta SOBBE von dem GRIMBERGE, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1417, urk. 1382-1417, 1429 tot.
Verheiratet mit Gottschalk von ALSTEDEN, Herr zu Alsteden, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1417, urk. 1414-1417, 1429 tot, Sohn von Adolf von ALSTEDEN, Herr zu Alsteden.

2506282
Reiner III. von WESTERHOLT, Richter in Recklinghausen, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben am 28.10.1416, urk. 1370-1417, Erbvogt des erbvogteilichen Hofgerichts zu Recklinghausen, belehnt 1370 durch Köln, 1372 durch Kaiser Karl IV. im Amt bestätigt, Richter zu Recklinghausen (1372 bis 1414), 1377 mit den Gütern zu Hüchtebrock, Kirchspiel Gladbeck, belehnt; 1384 verpfändet ihm Ludeke Unverzagt die Hälfte von dem "huse, gamde und von der alinghen wort" worin seine Mutter verstarb, 1386 verzichtet Bernhard von Dungelen zu Reiners Gunsten auf sein Burglehen in Recklinghausen, 1395 erhält er mit Sohn Borchard von Hermann dey Scheper das Wiederkaufsrecht an der "cothenstede" zu Pabeke Ksp. Buer, kauft 1405 5 Scheffel Land in Recklinghausen, Sohn von Borchard I. von WESTERHOLT (siehe 5012564) und Lyse UNVERZAGT (siehe 5012565).
Kirchliche Trauung um 1370 mit
2506283
Elisabeth de GRAVE, geboren um 1347 (Religion: r.K.), gestorben nach 1427, urk. 1427 Wwe. Tochter von Bernd de GRAVE (siehe 5012566) und N von HASSELT (siehe 5012567).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Borchard III. von WESTERHOLT, Erbvogt, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1452, urk. 1395-1452, 1454 tot, Erbvogt der Reichshöfe im Vest Recklinghausen, besitzt 1401 Güter in Gladbeck u. Frentrop, 1413 mit Sohn Reiner mit Gut zu Epe belehnt, 1417 belehnt mit Westerholt, verkauft 1421 eine Rente, kauft 1426 von seinem Vetter Adolf dessen Anteile an der Erbvogtei.
Kirchliche Trauung (1) am 04.04.1399. Eheberedung mit Ida STECKE, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1421, urk. 1399-1421, 1426 tot, Tochter von Burchard STECKE und Kunigunde von SICKENBEKE.
Kirchliche Trauung (2) um 1427 mit Catharina von MÜNSTER, geboren um 1405 (Religion: r.K.), gestorben nach 1476, urk. 1427-1476, 1488 tot, erhält 1427 von ihrem Mann und ihren Stiefkindern die Leibzucht ausgestellt, nämlich das Haus zu Recklinghausen, dass derzeit Borchards Mutter Lyse bewohnt, den Zehnten zu Hillen, das Dorf Gelatebecke, wie es Borchards Großvater (Großonkel) Heinrich Unverzagt besessen hat, vorbehaltlich der Leibzucht von Borchards Schwester Hilberge und noch viele andere Güter. Tochter von Hermann von MÜNSTER, Herr zu Botzlar, und Heilike von ASCHEBROCK.
2.
Hille (Hillegund) von WESTERHOLT, geboren um 1372 (Religion: r.K.), gestorben vor 1454, urk. 1395, 1454 tot.
Kirchliche Trauung vor 1395 mit Heinrich von LOE, Herr zu Loe, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben um 1454, urk. 1395-1454, 1395 Herr zu Haus Loe bei Marl, 1401 Patronatsherr der Kirche in Marl, Sohn von Wessel II. von LOE, Herr zu Strevelslohe, und Hadewig STECKE.
3.
Mechthild von WESTERHOLT, geboren um 1374 (Religion: r.K.), gestorben nach 1399.
Kirchliche Trauung vor 1399 mit Johann von DÜNGELEN (Mulsenberg), Herr zu Ickern, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1402, urk. 1396-1402, Knappe, stiftet 1396 den Johannisaltar in der Waltroper Kirche, macht Haus Icker 1399 zum Offenhaus des Ebf. v. Köln, stiftet 1402 die Vikarie und den Altar Beatae Mariae Virginis in der Kirche in Waltrop gemeinsam mit Heinrich von Oer, Sohn von Hannemann von DÜNGELEN, Herr zu Schadenburg, und Gisela N.
4.
Jutta von WESTERHOLT, geboren um 1376 (Religion: r.K.), gestorben nach 1396, urk. 1396.
5.
Margaretha von WESTERHOLT, geboren um 1378 (siehe 1253141).
6.
Hilleberge von WESTERHOLT, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1427, urk. 1427.
Verheiratet mit N de WULFES (Religion: r.K.).

2506284
Wennemar von HEYDEN, geboren um 1322 (Religion: r.K.), gestorben nach 1398, urk. 1335, 1362-1398, (1403) 1404 tot, 1362 Knappe, 1362 führte er eine Fehde mit den Herren v. Limburg, Ottenstein u. Merveldt, 1370 mit Bitter v. Raesfeld, denen v. Velen u. v. Barnsfeld, 1372 wiederum mit Bitter v. Raesfeld, Joh. u. Goswin v. Lembeck u. Heinrich III. v. Gemen. Die "olle Borg" in Heiden wurde dabei niedergebrannt und wurde nicht wieder aufgebaut, 1373 verpfändete er für 1402 alte goldene Schilde dem Ritter Heinrich von Gemen das Gericht Borken mit Kirchspiel und Zubehör, das Gericht Ramstorf und Kirchspiel, das Gogericht zum Hoenborne, ausgenommen die Kirchspiele Reken und Heiden, 1373 bekundete er als rechter Sachverwalter, Sweder und Reiner, Brüder von Honnepel, Luzo von Honnepel, Rotgers Sohn und Rotger von Hekere, dem Ritter Heinrich von Gemen 100 goldene alte Schilde zu schulden, verkaufte 1374 seine Freigrafschaft über die Kirchspiele Lembeck, Raesfeld, Hervest, Wulfen, Schermbeck und Erlo gegen 150 Schilde in Gold an Bitter von Raesfeld und dessen Frau und Kinder, welche ihm das Wiederkaufsrecht gewähren, quittierte dem Erzbischof von Köln 1385 über Entschädigung für ein verderbtes Pferd, 1386 stattet Adolf Graf von Cleve Wennemar von Heiden, Amtmann über Dieste und Rossau mit Unterhalt aus, Inhaber der Freigrafschaft Heiden, trug 2.5.1388 Haus Engelrading (b. Borken) dem Herzog v. Kleve als Offenhaus auf zusammen mit seinem Sohn Wennemar, belehnt durch den Bischof von Münster, Arnt von Götterswick gibt am 02.02.1396 dem Wennemar von Heiden ein Burglehen zu Döring und erlaubt ihm die Fischerei zu Döring mit Netzen. Bei diesem Burglehen könnte es sich um Engelrading handeln, welches der neue Stammsitz der Heidener wurde. 1398 Das Kapitel zu Vreden belehnt Wennemar von Heiden mit dem Gut to Willing, gelegen im Kirchspiel Südlohn, Bauerschaft Nichtern, Lehnsmann des Edelherrn von Solmissen, Sohn von Menzo von HEYDEN (siehe 5012568) und Sophia von GEMEN (siehe 5012569).
Kirchliche Trauung (1) 1361 mit N von OSSENBECK (Religion: r.K.), oder N. Honsel, Tochter von Johann von OSSENBECK, Ritter.
Kirchliche Trauung (2) um 1368 mit Sophia von HONNEPEL (siehe 2506285).
Aus der zweiten Ehe stammen:
1.
Sophia von HEYDEN, geboren um 1369 (Religion: r.K.), gestorben nach 1374, urk. 1374.
2.
Menzo von HEYDEN, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1374, urk. 1374.
3.
Wennemar von HEYDEN (der Ältere), geboren um 1372 (siehe 1253142).
4.
Lambert von HEYDEN, geboren um 1373 (Religion: r.K.), gestorben nach 1374, urk. 1374.
5.
Goddert von HEYDEN, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1404, urk. 1404.
6.
Lützo von HEYDEN, geboren um 1377 (Religion: r.K.), gestorben nach 1404, urk. 1404-1405, verkauft seinem Bruder Wennemar 1405 eine Rente aus seinem Anteil am väterlichen Erbe.
2506285
Sophia von HONNEPEL, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1377, urk. 1367-1377, 1404 tot, Tochter von Gottfried von HONNEPEL (siehe 5012570) und Lautberge N (siehe 5012571).
Kirchliche Trauung (1) vor 1367 mit Hermann von BEVERN, Herr zu Westbevern, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben um 1368, urk. 1342-1367, 1369 tot, regelt 30.9.1367 die Leibzucht seiner Ehefrau, Sohn von Gerlach III. von BEVERN, Herr zu Westbevern.
Kirchliche Trauung (2) um 1368 mit Wennemar von HEYDEN (siehe 2506284).
Aus der zweiten Ehe stammen: 6 Kinder (siehe unter 2506284).

2506286
Wessel von HAGENBECK, Herr zu Hagenbeck, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben 1398/99, urk. 1359-1398, 1399 tot, Herr zu Hagenbeck, 1364 nach dem Tod des Heinrich Holtwich belehnt v. Bf. Florenz v. Münster mit einem Zehnten in Rüste, Ksp. Altschermbeck, 1375 durch Münster belehnt, Sohn von Johann II. von HAGENBECK (der Junge) (siehe 5012572) und Sophie N (siehe 5012573).
Kirchliche Trauung (1) vor 1359 mit Grete von BRAUNSHORN (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung (2) um 1370 mit Margaretha STECKE (siehe 2506287).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Sophia von HAGENBECK, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1359, urk. 1359.
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Woltera von HAGENBECK, geboren um 1372 (siehe 1253143).
2506287
Margaretha STECKE, geboren um 1337 (Religion: r.K.), gestorben nach 1404, urk. 1404 Witwe, Tochter von Goswin STECKE (siehe 5012574) und Adelheid SOBBE (siehe 5012575).
Aus dieser Ehe stammen: 1 Kind (siehe unter 2506286).

2506304
Günther XXV. von SCHWARZBURG, Gf. v. Schwarzburg, geboren am 09.09.1331 (Religion: r.K.), gestorben am 06.06.1368 in Burg Arnstadt mit 36 Jahren, bestattet in Arnstadt. Liebfrauenkirche. Gf. v. Schwarzburg zu 1/2 Arnstadt 1336, zu Blankenburg 1357, Gf. v. Hohnstein zu Sondershausen 1356, "der Jüngere" 1346, Pfandherr v. Belitz 1367, Sohn von Heinrich X. von SCHWARZBURG (siehe 5012608) und Elisabeth von ORLAMÜNDE (siehe 5012609).
Kirchliche Trauung um 1352 mit
2506305
Elisabeth von HONSTEIN, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben um 1381, bestattet in Arnstadt. Liebfrauenkirche. Erbin v. Hohnstein-Sondershausen, Tochter von Heinrich V. von HONSTEIN (siehe 5012610) und Mechthild von BRAUNSCHWEIG (siehe 5012611).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich XX. von SCHWARZBURG (der Ältere), Gf. v. Schwarzburg-Blankenburg, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben 1413, nach 29.9. Bestattet in Arnstadt. Liebfrauenkirche. Gf. v. Schwarzburg zu Arnstadt, Sondershausen und Frankenstein 1377, zu Blankenburg 1391, zu Plaue 1411, Statthalter der Altmark 1403, markgräflich brandenburgischer Rat 1410, "der Ältere" 1413.
2.
Günther XXIX. von SCHWARZBURG, geboren 1352 (siehe 1253152).
3.
Günther XXXI. von SCHWARZBURG, Priester, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1381, verzichtet 1379 auf sein Erbe.

2506306
Johann I. von LEUCHTENBERG, Ldgf. v. Leuchtenberg, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben am 02.12.1407, 1343 minderjährig, 1366 zu Pleystein, Reichenstein, Grafenwörth u. Neuhaus, 1358-1368 kai-serlicher Pfleger zu Rothenburg/T., 1368-1386 u. 1402-1406 Vicedomus in Straubing, 1370 kaiserlicher Hofrichter, Gf. v. Leuchtenberg zu Hals 1376, 1379-1400 Hauptmann im Egerland, Sohn von Ulrich I. von LEUCHTENBERG (siehe 5012612) und Anna von ZOLLERN (siehe 5012613).
Kirchliche Trauung (1) vor 1353 mit Marcella (Metze) von ROSENBERG (siehe 2506307).
Kirchliche Trauung (2) nach 1380 mit Elisabeth von WEINSBERG, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben 1415, urk. 1398-1415, Tochter von Eberhard VIII. von WEINSBERG, Reichserbkämmerer.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Johann II. von LEUCHTENBERG, Landvogt in Schwaben, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben am 07.08.1390. Landvogt in Schwaben 1389.
Kirchliche Trauung am 12.11.1376 in Burg Schaunberg. Ehevertrag mit Kunigunde von SCHAUNBERG, geboren um 1357 (Religion: r.K.), gestorben 1424, bestattet in Osterhofen. Klosterkirche, Tochter von Heinrich VII. von SCHAUNBERG, Gf. v. Schaunberg, und Ursula von GÖRZ.
2.
Sigost von LEUCHTENBERG, Landvogt in Schwaben, geboren um 1352 (Religion: r.K.), gestorben nach 1398. Landvogt in Schwaben 1389/92.
Kirchliche Trauung 1379 in Heidelberg, vor 24.9. Ehefrau ist Mechthild von der PFALZ, geboren 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1413, Tochter von Ruprecht II. von der PFALZ (der Harte, der Ernte), Pfgf. v. d. Pfalz, und Beatrix von SIZILIEN.
3.
Anna von LEUCHTENBERG, geboren 1354 (siehe 1253153).
2506307
Marcella (Metze) von ROSENBERG, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben am 03.10.1380, Tochter von Peter I. von ROSENBERG (der Kühne) (siehe 5012614) und Katharina von WARTENBERG (siehe 5012615).
Aus dieser Ehe stammen: 3 Kinder (siehe unter 2506306).

2506308
Magnus II. von BRAUNSCHWEIG (Torquatus, mit der Kette), Herzog von Braunschweig, geboren um 1328 (Religion: r.K.), gestorben am 26.07.1373 in Leveste in Hannover, gefallen, bestattet in Braunschweig. Dom. Mitregent 1345, Hg. v. Braunschweig 1369, zu Lüneburg 1367, verkauft Landsberg u. Pfalz-Sachsen 1347 an Meißen, Sohn von Magnus I. von BRAUNSCHWEIG (der Fromme) (siehe 5012616) und Sophie von BRANDENBURG (siehe 5012617).
Kirchliche Trauung vor 1356 mit
2506309
Katharina von ANHALT‑BERNBURG, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben am 30.01.1390, bestattet in Lüneburg. St. Michaelis, Tochter von Bernhard III. von ANHALT‑BERNBURG (siehe 5012618) und Mechthild von ANHALT (siehe 5012619).
Kirchliche Trauung (1) vor 1356 mit Magnus II. von BRAUNSCHWEIG (Torquatus, mit der Kette) (siehe 2506308).
Aufgebot (2) am 10.11.1373 in Hannover, kirchliche Trauung am 11.05.1374 in Celle mit Albrecht III. von SACHSEN, Hg. v. Lüneburg, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben am 28.07.1385 in Wittenberg, bestattet in Lüneburg. St. Michaelis. Hg. v. Sachsen zu Lüneburg 1363, Sohn von Otto von SACHSEN und Elisabeth von BRAUNSCHWEIG‑LÜNEBURG.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Agnes I. von BRAUNSCHWEIG, geboren um 1356 (Religion: r.K.), gestorben am 21.03.1410.
Kirchliche Trauung vor 1372 mit Albrecht I. von BRAUNSCHWEIG‑GRUBENHAGEN, Hg. v. Braunschweig-Lüneburg, geboren um 1339 (Religion: r.K.), gestorben 1383, 11.8./22.9. Bestattet in Einbeck. Alexanderstift. Hg. v. Braunschweig-Lüneburg u. Fst. v. Braunschweig-Grubenhagen-Salzderhelden 1361, durch diverse Fehden in Geldbedrängnis geraten, verpfändete er 1365 die Vogtei in und um Hameln an den Grafen Johann von Spiegelberg, 1372 die Stadt Hameln selbst an den Grafen Otto von Schaumburg und 1370 dem Rat der Stadt Braunschweig seinen Anteil an den Weichbilden Altewiek und Sack, der Gerichtsbarkeit, dem Judenzoll und an den Mühlen von Braunschweig; 1381 verkaufte er dem Bf. v. Hildesheim mehrere um Einbeck gelegene Dörfer für 300 rheinische Goldgulden auf Wiederkauf. Sohn von Ernst I. von BRAUNSCHWEIG‑GRUBENHAGEN, Hg. v. Braunschweig-Grubenhagen, und Adelheid von EVERSTEIN.
2.
Friedrich I. von BRAUNSCHWEIG‑LÜNEBURG, geboren 1357 (siehe 1253154).
3.
Sophia von BRAUNSCHWEIG, geboren um 1358 (Religion: r.K.), gestorben vor 1416.
Kirchliche Trauung am 08.04.1373 mit Erich IV. von SACHSEN‑LAUENBURG, Hg. v. Sachsen, geboren 1354 (Religion: r.K.), gestorben am 21.06.1412. Hg. v. Sachsen zu Lauenburg u. Ratzeburg 1369, in Bergedorf 1401, Sohn von Erich II. von SACHSEN‑LAUENBURG, Hg. v. Sachsen, und Agnes von HOLSTEIN‑PLÖN.
4.
Bernhard von BRAUNSCHWEIG, Hg. v. Braunschweig-Lüneburg, geboren um 1359 (Religion: r.K.), gestorben am 11.06.1434 in Celle, bestattet in Lüneburg. St. Michael. Hg. v. Braunschweig-Lüneburg als Fürst v. Lüneburg 1388-1409, als Fst. v. Braunschweig-Wolfenbüttel 1400-1428, als Fst. v. Lüneburg 1428-1434.
Aufgebot am 10.11.1373 in Hannover. Ehevertrag, kirchliche Trauung am 12.07.1385 mit Margaretha von SACHSEN, geboren um 1371 (Religion: r.K.), gestorben am 12.06.1418, bestattet in Lüneburg. St. Michael, Tochter von Wenzel I. von SACHSEN (siehe 2506310) und Gigliola (Cäcilia) von CARRARA (siehe 2506311).
5.
Agnes II. von BRAUNSCHWEIG, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1430, bestattet in Gadebusch. Albrechtskapelle der Stadtkirche St. Jakob und St. Dionysius.
Kirchliche Trauung (1) um 1366. Kindertrauung mit Burchard VIII. (V.) von MANSFELD, Gf. v. Mansfeld, geboren um 1356 (Religion: r.K.), gestorben nach 1389, urk. 1366-1389, 1391 tot, Sohn von Gebhard IV. (III.) von MANSFELD, Herr v. Querfurt, und Mathilde von SCHWARZBURG.
Kirchliche Trauung (2) 1391 in Celle mit Bogislav VI. von POMMERN‑WOLGAST, Hg. v. Pommern, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben am 07.03.1393. Hg. v. Pommern in Wolgast 1365, Sohn von Barnim IV. von POMMERN, Hg. v. Pommern-Wolgast-Rügen, und Sophie von WERLE‑GÜSTROW.
Kirchliche Trauung (3) am 12.02.1396 in Schwerin, oder 13.2. Ehemann ist Albrecht III. von MECKLENBURG, Kg. v. Schweden, Hg. v. Mecklenburg, geboren um 1338 (Religion: r.K.), gestorben am 01.03.1412, bestattet in Kloster Doberan. Hg. v. Mecklenburg gemeinsam mit Bruder Heinrich 1379-1389, Kg. v. Schweden 1364-1389 (abgesetzt, verzichtet 1405), 1389-1395 von Königin Margaretha v. Schweden inhaftiert, Herr v. Gotland 1397-1399, Hg. v. Mecklenburg 1395-1412. Sohn von Albrecht II. von MECKLENBURG (der Große), Hg. v. Mecklenburg, und Eufemia Eriksdotter von SCHWEDEN. Er war zuvor verheiratet mit Richardis von SCHWERIN.
6.
Heinrich I. von BRAUNSCHWEIG (der Milde), Hg. v. Braunschweig-Lüneburg, geboren um 1362 (Religion: r.K.), gestorben am 14.10.1416 in Ülzen, bestattet in Braunschweig, 1376 Subdiakon in Hildesheim, Fst. v. Braunschweig-Wolfenbüttel 1400-1409, Fst. v. Lüneburg 1388-1416.
Aufgebot (1) am 31.07.1386. Ehekontrakt, kirchliche Trauung am 11.11.1388 mit Sophie von POMMERN, geboren um 1368 (Religion: r.K.), gestorben am 28.06.1406, Tochter von Wartislaw VI. von POMMERN und Anna von MECKLENBURG.
Kirchliche Trauung (2) am 30.01.1409 in Kassel mit Margaretha von HESSEN, geboren 1389 in Marburg (Religion: r.K.), gestorben 1446 in Rotenburg/Fulda, Tochter von Hermann II. von HESSEN, Langf. v. Hessen, und Margaretha von NÜRNBERG.
7.
Otto II. von BRAUNSCHWEIG, Priester, geboren um 1364 (Religion: r.K.), gestorben am 30.06.1406, bestattet in Bremen. Dom. Propst v. St. Blasien in Bremen 1383-1389 (resigniert), Vitzum von Halberstadt 1384, Domherr in Köln, Bf. v. Verden 1388-1395, Ebf. v. Bremen 1395.
8.
Mechhild von BRAUNSCHWEIG, geboren um 1366 (Religion: r.K.), gestorben 1432/34, bestattet in Hoya. Martinikirche.
Aufgebot 1371. Verlobung, kirchliche Trauung am 13.12.1384 mit Otto III. von HOYA, Gf. v. Hoya, geboren um 1348 (Religion: r.K.), gestorben am 13.04.1428, bestattet in Hoya. Martinikirche. Gf. v. Hoya (Niedergrafschaft) 1383, kauft 1384 die Grafschaft Neubruchhausen, Sohn von Gerhard III. von HOYA, Gf. v. Hoya, und Jutta von OLDENBURG.
9.
Helena von BRAUNSCHWEIG, geboren um 1368 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 17.04.1390 mit Erich I. von HOYA, Gf. v. Hoya, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben 1427. Gf. v. Hoya (Obergrafschaft) 1377, Sohn von Johann II. von HOYA, Gf. v. Hoya, und Helene von SACHSEN.
10.
Elisabeth von BRAUNSCHWEIG, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben am 03.10.1420. Pest, bestattet in Rastede, 1381 Kanonissin, 1393 Kanonissin in Quedlinburg.
Kirchliche Trauung vor 1399 mit Moritz III. von OLDENBURG, Gf. v. Oldenburg, geboren um 1358 (Religion: r.K.), gestorben am 04.09.1420, bestattet in Rastede. Gf. v. Oldenburg 1401-1404, danach gemeinschaftlich mit seinen Vettern Christian und Dietrich, Sohn von Konrad II. von OLDENBURG, Gf. v. Oldenburg, und Kunigunde N.
11.
Katharina (Elisabeth) von BRAUNSCHWEIG, geboren um 1372 (Religion: r.K.), gestorben nach 1417.
Kirchliche Trauung um 1390 mit Gerhard VI. von SCHLESWIG und HOLSTEIN, Hg. v. Schleswig u. Holstein, geboren um 1368 (Religion: r.K.), gestorben am 05.08.1404 in Süderhamme, gefallen, bestattet in Itzehoe. Gf. v. Holstein-Rendsburg 1382, Hg. v. Schleswig 1386, Sohn von Heinrich II. von HOLSTEIN‑RENDSBURG (der Eiserne), Gf. v. Holstein-Rendsburg, und Ingeborg von MECKLENBURG.
Aus der zweiten Ehe stammen:
12.
Helena von SACHSEN, geboren um 1375 (Religion: r.K.), jung verstorben.

2506310
Wenzel I. von SACHSEN, Kurfürst v. Sachsen, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben am 15.05.1388 in vor Celle, gefallen. Kurfürst v. Sachsen-Wittenberg 1370, Hg. v. Lüneburg 1385, Sohn von Rudolf I. von SACHSEN (siehe 5012620) und Agnes von LINDOW‑RUPPIN (siehe 5012621).
Kirchliche Trauung am 29.01.1367 mit
2506311
Gigliola (Cäcilia) von CARRARA, geboren um 1347 in Padua (Religion: r.K.), gestorben 1430/34 in Zahna, bestattet in Wittenberg. Franziskanerkloster, Tochter von Franz von CARRARA (il Vecchio, der Alte) (siehe 5012622) und Fina BUZZACCARINI (siehe 5012623).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Rudolf III. von SACHSEN, Kurfst. v. Sachsen, geboren um 1368 (Religion: r.K.), gestorben am 11.06.1419, vergiftet, bestattet in Wittenberg. Fanziskanerkloster, später umgebettet in die Kirchturmgruft der Schlosskirche. Kurfst. v. Sachsen-Wittenberg u. Hg. v. Lüneburg 1388.
Kirchliche Trauung (1) 1387 mit Anna von THÜRINGEN, geboren 1377 (Religion: r.K.), gestorben am 04.07.1395, bestattet in Wittenberg. Franziskanerkloster.
Kirchliche Trauung (2) am 03.06.1396 mit Barbara von LIEGNITZ, geboren 1371/84 (Religion: r.K.), gestorben am 09.05.1436 in Trebitz, bestattet in Wittenberg. Franziskanerkloster, Tochter von Ruprecht I. von LIEGNITZ, Hg. v. Liegnitz, und Hedwig von GLOGAU.
2.
Anna von SACHSEN, geboren um 1369 (siehe 1253155).
3.
Margaretha von SACHSEN, geboren um 1371 (Religion: r.K.), gestorben am 12.06.1418, bestattet in Lüneburg. St. Michael.
Aufgebot am 10.11.1373 in Hannover. Ehevertrag, kirchliche Trauung am 12.07.1385 mit Bernhard von BRAUNSCHWEIG, Hg. v. Braunschweig-Lüneburg, geboren um 1359 (Religion: r.K.), gestorben am 11.06.1434 in Celle, bestattet in Lüneburg. St. Michael. Hg. v. Braunschweig-Lüneburg als Fürst v. Lüneburg 1388-1409, als Fst. v. Braunschweig-Wolfenbüttel 1400-1428, als Fst. v. Lüneburg 1428-1434, Sohn von Magnus II. von BRAUNSCHWEIG (Torquatus, mit der Kette) (siehe 2506308) und Katharina von ANHALT‑BERNBURG (siehe 2506309).
4.
Wenzel von SACHSEN, geboren um 1373 (Religion: r.K.), gestorben 1402, bestattet in Wittenberg. Franziskanerkloster.
5.
Erich von SACHSEN, geboren um 1375 (Religion: r.K.), jung verstorben.
6.
Albrecht III. von SACHSEN (der Arme), Kurfst. v. Sachsen, geboren um 1377 (Religion: r.K.), gestorben 1422 in Wittenberg, vor 12.11. Bestattet in Wittenberg. Franziskanerkloster. Domherr in Magdeburg bis 1392, Domherr in Wittenberg 1392, Hg. zu Sachsen 1402, Kurfst. v. Sachsen 1419-1422, im dritten Jahr seiner Regierung starb der Kurfürst an den Folgen eines Brandunglückes in einem Bauernhaus in der Lochauer Heide, wo er mit seiner Ehefrau auf der Jagd übernachtete. Das Feuer war ihm so nah gekommen, dass er und seine Frau sich nur im Nachthemd bekleidet durch ein Fenster retten konnten. Mehrere seiner Bediensteten kamen in den Flammen um. Der Kurfürst war über dieses Ereignis derart schockiert, dass er wenige Tage später in Wittenberg starb. Kirchliche Trauung am 14.01.1420 mit Eufemia von OELS, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben 1444, Tochter von Konrad III. von OELS, Hg. v. Oels, und Guta N.

2506312
Adolf II. von der MARK, Gf. von der Mark, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben 1347, vor 24.02. Bestattet in Fröndenberg. Stiftskirche. Gf. 1328, Vodt zu Werden u. Essen, Sohn von Engelbert II. von der MARK (siehe 5012624) und Mechthild von ARENBERG (siehe 5012625).
Aufgebot am 17.06.1327. Päpstlicher Dispens, kirchliche Trauung am 15.03.1332 mit
2506313
Margaretha von KLEVE, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1341. Erbin von Kleve, Tochter von Dietrich IX. (VII.) von KLEVE (siehe 5012626) und Margaretha von GELDERN (siehe 5012627).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Engelbert III. von der MARK, Gf. von der Mark, geboren um 1333, 28.2. (Religion: r.K.), gestorben am 21.12.1391 in Burg Wetter. Pest, bestattet in Fröndenberg. Stiftskirche. Gf. von der Mark 1347.
Aufgebot (1) am 09.12.1348, päpstlicher Dispens, kirchliche Trauung vor 1354 mit Richardis von JÜLICH, geboren um 1334 (Religion: r.K.), gestorben am 07.03.1360, Tochter von Wilhelm V. (I.) von JÜLICH (siehe 5012628) und Johanna von HOLLAND (siehe 5012629).
Kirchliche Trauung (2) am 05.04.1381 mit Elisabeth von SPONHEIM, geboren 1365 (Religion: r.K.), gestorben am 03.09.1417 in Kreuznach, bestattet in Kreuznach. Pauluskirche, Tochter von Simon III. von SPONHEIM, Gf. v. Sponheim u. Vianden, und Maria von VIANDEN.
2.
Adolf III. von KLEVE‑MARK, geboren um 1334 (siehe 1253156).
3.
Dietrich I. von der MARK, Priester, geboren um 1336 (Religion: r.K.), gestorben am 25.05.1406 in Wesel, 1377 Gf. von der Mark in Dinslaken, Duisburg u. Ruhrort, 1361 u. 1369 Koadjutor (Stiftsvikar) von Osnabrück , Gegenbischof von Lüttich 1389, unterlag jedoch Johann von Bayern-Holland.
4.
Margaretha von der MARK, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben am 12.09.1409.
Aufgebot am 14.08.1343. Ehevertrag, kirchliche Trauung am 20.11.1357 mit Johann I. von NASSAU, Gf. v. Nassau-Dillenburg, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben am 04.09.1416 in Herborn, bestattet in Kloster Keppel. Gf. v. Nassau-Dillenburg in Siegen u. Dillenburg 1351, bis 1362 unmündig, Sohn von Otto II. von NASSAU, Gf. v. Nassau, und Adelheid von VIANDEN.
5.
Mechtild von der MARK, geboren um 1342 (Religion: r.K.), gestorben nach 1371.
Kirchliche Trauung vor 1371 mit Eberhard II. von ISENBURG‑GRENZAU, Gf. v. Isenburg-Grenzau, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben um 1399, urk. 1356-1391, Gf. v. Isenburg zu Grenzau, Sohn von Philipp I. von ISENBURG‑GRENZAU, Gf. v. Isenburg-Grenzau, und Margaretha von KATZENELNBOGEN.

2506314
Gerhard VI. von JÜLICH, Gf. v. Ravensberg, geboren um 1324 (Religion: r.K.), gestorben am 18.05.1360 in Schleiden, bestattet in Altenberg. Dom. Gf. v. Ravensberg 1346, Gf. v. Berg 1348, Vogt v. Herford, kauft 1355 die Herrschaften Hardenberg, Neviges u. Langenberg, kauft 1358 Stadt u. Zoll Kaiserswerth, kauft 1359 den Fronhof Solingen einschließlich dem Zehnten und Patronatsrecht von Ritter Heinrich von Oeft. Sohn von Wilhelm V. (I.) von JÜLICH (siehe 5012628) und Johanna von HOLLAND (siehe 5012629).
Aufgebot (1) am 01.03.1333. Verlobung, erneuert 4.7.1342, aufgelöst um 1343 mit Margaretha von GELDERN, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben am 04.10.1344. Erbin v. Mechelen, Tochter von Reinald II. von GELDERN (der Rote, der Schwarze), Hg. v. Geldern, und Sophia BERTHOUT, Herrin v. Mechelen.
Kirchliche Trauung (2) um 1344 mit Margaretha von RAVENSBERG (siehe 2506315).
Aus der zweiten Ehe stammen:
1.
Elisabeth von JÜLICH, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1388.
Aufgebot am 25.07.1353. Verlobung, kirchliche Trauung vor 1363 mit Heinrich VI. von WALDECK (der Eiserne), Gf. v. Waldeck, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben am 16.02.1397 in Schloss Waldeck. Gf. v. Waldeck 1369, Sohn von Otto II. von WALDECK, Gf. v. Waldeck, und Mechthild von BRAUNSCHWEIG‑LÜNEBURG.
2.
Wilhelm (I./II.) von BERG, Hg. v. Berg, geboren um 1347 (Religion: r.K.), gestorben am 24.06.1408 in Düsseldorf, bestattet in Altenberg. Dom. Gf. v. Berg u. Ravensberg als Wilhelm "I." 1360, Hg. v. Berg 1380.
Kirchliche Trauung am 24.05.1363 in St. Goar. Ehevertrag mit Anna von der PFALZ, geboren 1346 (Religion: r.K.), gestorben am 30.11.1415, bestattet in Düsseldorf. St. Lambert, Tochter von Ruprecht II. von der PFALZ (der Harte, der Ernte), Pfgf. v. d. Pfalz, und Beatrix von SIZILIEN.
3.
Margaretha von JÜLICH, geboren um 1349 (siehe 1253157).
2506315
Margaretha von RAVENSBERG, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben am 19.02.1389, bestattet in Altenberg. Dom. Erbin von Ravenberg nach 1346 u. Berg 1348, Tochter von Otto IV. von RAVENSBERG (siehe 5012630) und Margaretha von BERG (siehe 5012631).
Aufgebot (1) vor 1336. Verlobung, die Ehe kam nicht zustande mit Wilhelm II. (VI) von JÜLICH, Hg. v. Jülich, geboren um 1326 (Religion: r.K.), gestorben am 13.12.1393. Hg. v. Jülich 1261, Herr v. Vierzon 1361, tritt Vierzon ab im gleichen Jahr an die Krone ab. Sohn von Wilhelm V. (I.) von JÜLICH (siehe 5012628) und Johanna von HOLLAND (siehe 5012629). Er ist wiederverheiratet mit Maria von GELDERN.
Kirchliche Trauung (2) um 1344 mit Gerhard VI. von JÜLICH (siehe 2506314).
Aus der zweiten Ehe stammen: 3 Kinder (siehe unter 2506314).

2506316
Philipp II. von BURGUND (der Kühne), Hg. v. Burgund, geboren am 17.01.1342 in Pontoise (Religion: r.K.), gestorben am 27.04.1404 in Halle im Hennegau mit 62 Jahren, bestattet in Dijon. Hg. v. Touraine 1360-1364, Hg. v. Burgund 1363, 1. Pair Frankreichs, durch Heirat Gf. v. Flandern, Artois, Nevers, Rethel und die Franche-Comté, Regent v. Frankreich mit seinen Brüdern Ludwig u. Johann 1380-1388 u. 1392-1404, Herr v. Mecheln u. Antwerpen 1384, kauft 1390 die Gft. Charolais, Hg. v. Limburg 1396, Sohn von Johann II. von FRANKREICH (der Gute) (siehe 5012632) und Judith (Bona) von BÖHMEN (siehe 5012633).
Lebensgemeinschaft (1) um 1360, nichteheliche Gemeinschaft mit Maria von AUBERCHICOURT (Religion: r.K.), gestorben am 31.10.1401.
Kirchliche Trauung (2) mit 27 Jahren am 19.06.1369 mit Margaretha IV. von FLANDERN, 19 Jahre alt (siehe 2506317).
Aus der ersten Verbindung stammen:
1.
Heinrich von RISOIR, geboren um 1360, illegitim (Religion: r.K.), gestorben 1409.
Verheiratet (1) mit Adelheid von DIJON (Religion: r.K.), gestorben 1385.
Verheiratet (2) mit Ida von MALDEGHEM (Religion: r.K.).
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Johann von BURGUND (Ohnefurcht), geboren am 28.05.1371 in Dijon (siehe 1253158).
3.
Karl von BURGUND, geboren März 1372 (Religion: r.K.), gestorben am 13.07.1373.
4.
Margaretha von BURGUND, geboren Okt. 1374 in Montbard (Religion: r.K.), gestorben am 08.03.1441 in Le Quesnoy, bestattet in Le Quesnoy. Dominikanerkirche.
Kirchliche Trauung am 12.04.1385 in Cambrai. Dispen Genua 3.4.1386 mit Wilhelm II. von BAYERN, 20 Jahre alt, Hg. v. Bayern-Straubing, geboren am 05.04.1365 in Den Haag (Religion: r.K.), gestorben am 30.05.1417 in Château de Bouchain mit 52 Jahren, bestattet in Valenciennes. Gf. v. Holland als Wilhelm "V.", Gf. v. Hennegau als Wilhelm "VI." u. Hg. v. Bayern-Straubing als Wilhelm "II." 1404, Herr v. Akel 1412. Sohn von Albrecht I. von BAYERN (siehe 2506318) und Margarete von LIEGNITZ (siehe 2506319). Er ist Witwer von Maria von FRANKREICH.
5.
Ludwig von BURGUND, geboren Mai 1377 (Religion: r.K.), gestorben am 10.01.1378, bestattet in Citeaux.
6.
Katherina von BURGUND, geboren April 1378 in Montbard (Religion: r.K.), gestorben am 24.01.1425 in Grey-sur-Saône, bestattet in Dijon. Karthäuserkloster.
Kirchliche Trauung (1) Mai 1392 in Dijon, und 15.8.1393 Wien mit Leopold IV. von HABSBURG (der Dicke), Hg. v. Österreich, geboren 1371 (Religion: r.K.), gestorben am 03.06.1411 in Wien, bestattet in Wien. Stephansdom, Herzogsgruft. Hg. v. Österreich 1386-1396, Gf. v. Tirol 1396, herzöglicher Regent von Oberösterreich (Tirol u. Vorlande) 1396-1406, herzöglicher Regent von Österreich 1406-1411, Sohn von Leopold III. von HABSBURG, Hg. v. Österreich, und Viridis VISCONTI.
Kirchliche Trauung (2) 1415 mit Maximilian I. Smassmann von RAPPOLTSTEIN, Herr zu Rappoltstein, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben am 25.02.1451. Herr zu Hohenrappoltstein 1398-1436 (bis 1419 gemeinsam mit Bruder Ulrich VIII.), Herr zu Groß-Rappoltstein (Ulrichsburg) und der Ober- und der Unterstadt 1419, Herr zu Rappoltstein 1431, sowie seit 1437 Herr zu Hohenack. Sohn von Bruno I. von RAPPOLTSTEIN, Herr zu Rappoltstein, und Agnes von GRANDSON.
7.
Bonne von BURGUND, geboren 1379 (Religion: r.K.), gestorben am 10.09.1399, bestattet in Arras.
Aufgebot vor 1399. Verlobung, die Ehe kam nicht zustande mit Johann I. von BOURBON, Hg. v. Bourbon, geboren März 1381 (Religion: r.K.), gestorben am 05.01.1434 in London, in Gefangenschaft. Kämmerer v. Frankreich 1408, Hg. v. Bourbon 1410, Herr v. Mercoeur u. Gf. v. Forez 1417, Hg. v. Auvergne u. Gf. v. Montpensier 1426, gerät in der Schlacht von Azincourt in englische Gefangenschaft, in der er bis zu seinem Lebensende bleibt. Sohn von Johann I. von BOURBON, Hg. v. Bourbon, und Anna von AUVERGNE. Er ist wiederverheiratet mit Maria von BERRY.
8.
Maria von BURGUND, geboren Aug. 1380 in Dijon (Religion: r.K.), gestorben am 02.10.1422 in Château de Thonon-les-Bains, bestattet in Hautecombe. Abteikirche.
Aufgebot am 11.11.1386 in Sluis. Ehevertrag, kirchliche Trauung am 30.10.1393 in Chalon-sur-Saône. Stellvertretertrauung, persönlich Mai 1401 Arras mit Amadeus VIII. (Felix V.) von SAVOYEN, 10 Jahre alt, Hg. v. Savoyen, Gegenpapst, geboren am 04.09.1383 in Chambéry (Religion: r.K.), gestorben am 07.01.1451 in Genf mit 67 Jahren. Gf. v. Savoyen 1391, Hg. v. Savoyen 1416-1439, Herr v. Piemont 1419, Gf. v. Genf 1401/25-1434, Herr v. Orne, Echallens, Montagny u. Bottens 1414. Gegenpapst als Felix V. 1439-1449, Bf. v. Genf 1444-1451, Kardinalbischof v. Sabina 1449-1451.
Er wandte sich aber 1434 von der Politik ab und einem religiösen Leben zu. Er übergab seinem Sohn die Amtsgeschäfte und zog sich mit sechs Rittern in ein Kloster am Genfersee zurück, wo er den Moritzorden, einen Ritterorden von mäßig langem Bestand, gründete. Als Papst Eugen IV. 1439 das Konzil von Basel nach Ferrara verlegte, spaltete sich das Konzil und der in Basel verbliebene Teil setzte am 5. November Eugen ab und wählte in einem nur wenige Stunden dauernden Konklave Amadeus zum Papst. Er residierte in Genf, Lausanne und Basel, wurde aber nur in Aragonien, Ungarn, Bayern und der Schweiz anerkannt, weswegen er am 7. April 1449 sein Amt niederlegte, wobei ihm der Rücktritt mit der Gewährung mehrerer Privilegien erleichtert wurde. Bis zu seinem Tod 1451 war er Kardinalbischof von Sabina und Genf. Er gilt als der letzte historische Gegenpapst.
Sohn von Amadeus VII. von SAVOYEN, Hg. v. Savoyen, und Bona von BERRY.
9.
Anton von BURGUND, Hg. v. Brabant, geboren Aug. 1384 (Religion: r.K.), gestorben am 25.10.1415 in Azincourt, gefallen, bestattet in Tervuren. St. Johann Evangelista. Gf. v. Rethel 1393-1406, Hg. v. Brabant 1406-1415, Hg. v. Limburg 1411-1415, Mkgf. v. Antwerpen.
Kirchliche Trauung (1) am 21.02.1402 in Arras mit Johanna von LUXEMBURG, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben am 12.08.1407 in Trier, bestattet in Brussel, Tochter von Walram III. von LUXEMBURG, Gf. v. Saint-Pol u. Ligny, und Maude HOLLAND.
Kirchliche Trauung (2) am 27.04.1409 in Prag. Stellvertretertrauung, persönlich 18.6.1409 Brüssel mit Elisabeth von GÖRLITZ, geboren Nov. 1390 in Horsewitz (Religion: r.K.), gestorben am 03.08.1415 in Trier, bestattet in Trier. Minoritenkirche, Tochter von Johann von BÖHMEN, Mkgf. v. Brandenburg, und Richardis von MECKLENBURG. Sie ist wiederverheiratet mit Johann III. von BAYERN (Ohnegnad).
10.
Philipp von BURGUND, Gf. v. Nevers, geboren Okt. 1389 in Villaines-en-Duesmois (Religion: r.K.), gestorben am 25.10.1415 in Azincourt, bestattet in Estelan. Gf. v. Nevers u. Herr v. Donzy 1404.
Kirchliche Trauung (1) am 23.04.1409 in Soissons mit Isabelle von COUCY, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben 1411, Tochter von Enguerrand VII. von COUCY, Gf. v. Soissons, und Isabella von LOTHRINGEN.
Kirchliche Trauung (2) am 20.06.1413 in Beaumont-en-Artois mit Bonne von ARTOIS, geboren 1396 (Religion: r.K.), gestorben am 17.09.1425 in Dijon. Erbin von Nevers, Auxerre, Mâcon, Vermandois, Amiens, Ponthieu, Eu und Boulogne. Tochter von Philipp von ARTOIS, Gf. v. Artois, und Marie von BERRY. Sie ist wiederverheiratet mit Philipp III. von BURGUND (der Gute).
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (3) mit N N (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (4) mit Héliette MURAILLET (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (5) mit Bonne von SAULIEU (Religion: r.K.). Mätresse.
nichteheliche Gemeinschaft, verheiratet (6) mit Yolande Le LONG. Mätresse.
2506317
Margaretha IV. von FLANDERN, Gräfin von Flandern, geboren am 13.04.1350 (Religion: r.K.), gestorben am 16.03.1404 mit 53 Jahren. Gfn. v. Flandern usw. 1384, Tochter von Ludwig II. (III.) von FLANDERN (von Mâle) (siehe 5012634) und Margarethe von BRABANT (siehe 5012635).
Kirchliche Trauung (1) mit 7 Jahren am 14.05.1357 in Arras. Trauung per Procura, persönlich 1.6.1361 mit Philipp I. von BURGUND (von Rouvres), Hg. v. Burgund, geboren 1346 in Rouvres-en-Plaine (Religion: r.K.), gestorben am 21.11.1361 in Rouvres-en-Plaine. Pest. Pfgf. v. Burgund u. Gf. v. Artois 1347, Hg. v. Burgund 1350