Ahnentafel von Hans SCHARPENBORG
 
Generation I
 
1
Hans SCHARPENBORG, Brinksitzer, geboren um 1605 in Heede, illegitim (Religion: ev.), gestorben vor 1657 in Heede, urk. 1657 tot, Vater nicht sicher, Sohn von Engelbert von SCHARPENBERG (siehe 2).
Verheiratet mit Anna N (Religion: r.K.), gestorben in Groningen, bestattet am 09.12.1665 in Groningen. Ihr Vorname ist nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich, da mehrere ihrer Söhne ihre erste Tochter Anna nennen. Boldewins Mutter wird in Groningen begraben: Groninger Archiven, Toegang 1325 inv. nr. 30 fol 163 : "Anno 1665 verstorven gildebroers en susters wanneer zij zijn begraven: 9 xbris ho.(veling?) B. Scharpenborgs moeder".
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann HANSEN (Scharpenborg), Brinksitzer, geboren um 1625 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1677 in Heede, urk. 1672-1677.
Kirchliche Trauung vor 1645 mit Tobia N (Religion: r.K.), gestorben nach 1677 in Heede, urk. 1657-1677.
2.
Joest HANSEN (Scharpenborg), Brinksitzer, geboren um 1627 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1677 in Heede, urk. 1657-1677, 1672 unter "Leibzüchter u. Backheußer" mit Frau und zwei minderjährigen Kindern genannt. Kirchenobmann und Armenpfleger (nach 1666), ist 1669 Urkundenzeuge, als Anna Alma von Scharffenborg, Wwe. Pinning, den allodialen Kornzehnten von Groß-Stavern an den Rentmeister Johann Heinrich Martels verkauft.
Kirchliche Trauung vor 1651 mit Geseke N, geboren um 1630 (Religion: r.K.), gestorben nach 1677 in Heede, urk. 1657-1677.
3.
Hans SCHARPENBORG, geboren um 1628 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1653 in Groningen.
4.
Boldewijn SCHARPENBORG (Scherpenborg), geboren um 1630 in Heede (Religion: r.K.), gestorben um 1702 in Groningen. Mitglied der Krämer und Kaufmannsgilde in Groningen, "Oldeman und Hovel(ing)", 1676 Fähnrich; bei der Aufstellung seines Nachlasses am 21.2.1703 werden unter den ausstehenden Geldern noch Schulden von Engelbert Scharpenborgh (50 Gulden), Jan Scharpenborgh (22 Gl.) u. Grietien Hansens (100 Gl.) genannt. Standesamtliche Trauung (1) am 18.03.1653 in Groningen mit Hermtjen JANSSEN, geboren in Groningen (Religion: ev.), gestorben in Groningen, bestattet am 16.08.1665 in Groningen. Tochter eines Mitgliedes der Krämer u. Kaufmannsgilde.
Aufgebot (2) am 28.09.1667 in Groningen, kirchliche Trauung am 20.10.1667 in Sappemeer mit Ida RENEMANS (Religion: ev.), gestorben in Groningen, bestattet am 08.12.1673 in Groningen, Tochter von Pieter RENEMANS.
Kirchliche Trauung (3) am 26.09.1676 in Groningen mit Annegien STEVENS (Religion: ev.), gestorben in Groningen, bestattet am 15.05.1690 in Groningen. Wwe. v. Jan Frericx, ihr "Neef"=Cousin ist Arend Stevens, Schwager ihres Ehemannes.
5.
Trientje SCHARPENBORG, geboren um 1633 in Heede (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung am 11.10.1656 in Groningen mit Arent STEVENS (Religion: ev.).
6.
Goeke HANSEN, geboren um 1635 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1658 in Heede, 1658 Knecht der Wittwe Tetta von Scharffenberg.

Generation II
 
2
Engelbert von SCHARPENBERG, Herr zu Scharpenburg/Heede, geboren um 1585 (Religion: ev.), gestorben am 20.10.1653, urk. 1611-1639, 1629 Bürgermeister in Haselünne, beim Tode seines Vaters 1598 noch minderjährig, der Bischof v. Münster als Lehnsherr verweigerte seinem Bruder Hans Vollrath in Niendorf zunächst die Belehnung mit dem Gut Scharpenburg in Heede, mit der Begründung, dass dieser nicht in seinem Territorium wohnte und dewegen kein lehnsfähiger Untertan sein, die Belehnung fand erst 1602 statt, vor 1613 trat Hans Vollrath das Gut an Engelbert ab, an dessen Stelle sein Onkel Engelbert von Langen am 21.5.1613 damit belehnt wurde; 1614 unter den Rittern des Emslandes, die in Münster um freie Ausübung der evangelischen Religion ersuchen; vor Johann Morrien, Richter in Meppen verkaufen am 6.3.1620 Engelbert von Scharpenberg zu Scharpenberg und Ehefrau Tetke von Plettenberg dem Bernhard Roeven, Rentmeister im Emsland, und dessen Ehefrau Engele ihr Erbe im Ksp. Wesuwe Bs. Veersen, das jetzt Evers Berendt und Ehefrau Anna bebauen, einschließlich einer Rente, die der verstorbene Großvater Johann Scharpenberg dem verstorbenen Caspar Backemuiden und Ehefrau Schwaneken, Bürgern zu Meppen, verschrieben hat (1556 März 30), wofür den Käufern das Haus der Verkäufer in Haselünne und ihr Erbe zum Schwage im Ksp. Heede als Unterpfand gesetzt wird; am gleichen Tag verkaufen Engelbert von Scharpenbergh zu Scharpenberg und Ehefrau Tetke von Plettenberg mit Einverständnis des Johannes (!) Mulhert zur Grummelsmühlen im Amt Lingen als Lehnsherren dem Bernhard Roeven, Rentmeister zu Meppen und Ehefrau Engelen ihr Erbe im Ksp. Meppen Bs. Großen Fullen, das jetzt Becke Gerdt und seine Mutter Schwenne bebauen, einschließlich von Schuldverschreibungen 1556 März 30, 1558 April 18 und 1579 April 11, die die verstorbenen Hans und Follert von Scharpenberg (Großvater u. Vater des Engelbert) dem verstorbenen Caspar Backemuden und Ehefrau Schwaneken, Bürger zu Meppen, ausgestellt haben.
StadtA EMD I Nr. 686: 1614-1630: Schuldforderung des Junkers Engelbert von Scherppenberg gegen das Haus Oldersum, enthält u.a.:
- Klage des Junkers Engelbert von Scherppenberg gegen Sibylle von Plettenberg, vertreten durch ihre Vormünder, später durch ihren Mann Freiherr Friedrich von Schwarzenberg, auf Tilgung seiner Schuldforderung in Höhe von 2.500 Rthlr. aus dem Brautschatz für seine Frau Tetta von Plettenberg, Tochter des Nagell von Plettenberg, September 1614-Juli 1628
- Vergleich zwischen dem Freiherrn Friedrich von Plettenberg und dem Junker Engelbert von Scherppenberg über Ablösung der Schuldforderung, Mai-Juli 1628
- Verpfändung der Papenburg an den Junker Engelbert von Scherppenberg, 1629
10.5.1639 "als Oheim" zu Behuf seiner Neffen Vollrath Heidenreich und Hans Scharpenberg mit der Scharpenburg belehnt.
Sohn von Vollrath von SCHARPENBERG (siehe 4) und Anna von LANGEN (siehe 5).
Kirchliche Trauung vor 1614 mit Tetta von PLETTENBERG, geboren um 1585 (Religion: ev.), gestorben nach 1657 in Heede, Tochter von Nagel von PLETTENBERG, Herr zu Papenburg, und Almuth MANNINGA, Erbin v. Oldersum.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Vollrath Nagel von SCHARFFENBERG, geboren 1616 in Heede (Religion: ev.), gestorben 3.‑.1645 in Heede, bestattet in Heede. St. Petruskirche; sein zerbrochenes Epitaph wurde 1973 bei Bauarbeiten in der Kirche unter dem Holzfussboden gefunden und im Turm aufgestellt; es trägt die Inschrift "Anno 1616 ist der wohl Edelgeborene Gestreng undt [...]ft Wollrath Nagell von Scharffenberg, Erbgesessen zur Scharpenborgh undt Borchmann zu Haselünne, auf dieser Welt gebohrn undt Ano 1645 ahm 3. [...] in de Heren entschlaffen, Deszen Seele Gott gnedich sey".
2.
Anna Almoet von SCHARPENBERG, geboren um 1618 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1657 in Heede.
Kirchliche Trauung am 11.07.1646 in Haselünne mit Hermann Friedrich von PINNINCK, 28 Jahre alt, Herr zu Scharpenburg, geboren in Lingen, getauft (r.K.) am 17.04.1618 in Lingen, gestorben am 14.02.1665 in Heede mit 46 Jahren, bestattet in Heede. St. Petrus, Grabstein Ende des 19.Jh. noch vorhanden, heute verschollen. Obristwachtmeister in Glückstadt, erhält nach 1649 das Gut Niendorf an der Stecknitz von seinem verschuldeten Vetter Hans von Scharpenberg als Pfand für geliehenes Geld, da Hans das Pfand nicht wieder einlösen kann, cediert Friedrich seine Forderung an den Obristen und Kommandanten der Festung Glückstadt Jakob von Wancken, der 1653 mit Lehnskonsens Niendorf für 15.000 Rthl. kauft. Sohn von Adrian PINNINCK, Amtsrentmeister in Lingen, und Maria BONECAMP.
3.
Catharina von SCHARPENBERG, geboren um 1622 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1657.
4.
Margaretha von SCHARPENBERG, geboren um 1624 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1657.
5.
Elisabeth Adelheid von SCHARPENBERG, geboren (1621) in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1657.
Verheiratet mit Johann von MANDELSLOH (Religion: r.K.).
Kinder:
6.
Hans SCHARPENBORG, geboren um 1605 in Heede (siehe 1).

Generation III
 
4
Vollrath von SCHARPENBERG, Herr zu Scharpenborg u. Niendorf, geboren um 1549 (Religion: r.K.), gestorben 1598, urk. 1568-1596, 1602 tot, 1568 für sich und seine Geschwister Boldewin, Hans und Anna belehnt mit der Wohnung in Heede, dem Binnenlande, einem Viertel des Zehnten zu Heede, mit Grieps und Benekes Erbe in Lehe, Prickers Haus in Langen, mit drei Haselünner Erben, dem Burglehen auf dem Hümmling, Werneken Erbe in Wahn, mit dem Hof Vorwerk in der Bauerschaft Bunnen im Ksp. Löningen, einem Erbkaten, genannt das Lohaus, im Ksp. Essen/Old. sowie dem halben Zehnten zu Sustrum, dem Hof zu Frackel, dem losen Zehnten von demselben Hof und Hannings Erbe; 1585 Erbvergleich mit seinen Schwagern von Langen; "wurde das von Gott erwählte Werkzeug, durch welches Niendorf a. d. St. zu einer selbstständigen Kirchengemeinde, erhoben wurde". 1578 erteilt Herzog Franz ihm und seinen Erben die Genehmigung zum Bau einer Windmühle auf seinem Gute Niendorf; 1581 ermöglichte die Umwandlung der St. Anna Kapelle in Niendorf zu einer eigenständigen Pfarrkirche, indem er diese mit den die Einkünften einer Vikarie ausstattete, die seine Vorfahren am Johannis-Altar im Hamburger Dom gestiftet hatten, das Domkapitel stimmte am 13.11.1581 zu, zugleich stiftete er für die neue Pfarrei eine Anzahl von Büchern, besonders Luthers lateinische und deutsche Schriften, er berief den Basthorster Pastor Christianus Rede (alias Rode) zum ersten Prediger in Niendorf"; wird 1581 von Hg. Ernst als weltlicher Deputierter in das Konsistorium berufen, das im Amt Ratzeburg sämtliche Kirchen visitieren soll; 1582 verkaufen Domprobst, Dechant, Senior und das ganze Domkapitel den Zehnten in Niendorf, der jährlich 7 Schilling 3 Pfennig brachte, an Volradt von Scharffenberg für 15 Mark Lübsch; Pfingsten 1587 Verleihung des Patronats über die Kirche in Niendorf/St. an Volradt von Scharffenberg durch Herzog Franz; 1593 zum Deputierten der Lauenburger Ritterschaft gewählt; unter ihm wurde 1596 die Scharpenburg von spanisch-niederländischen Truppen erobert.
Von einem Aufstand seiner Bauern gegen ihn ist mehrere Jahrzehnte später in den Akten die Rede: "Wenn nun derer die Niendorffer Unterthanen bereits vor unvor-denklichen Jahren der Itzlebenden Eigene Aussage zufolge sich unterstanden Ihren damaligen Juncker, Vollrath v. Scharffenberg, welcher Anno 1598 verstorben, rebelligerweise auf dem Hoff zu fallen in Meinunge, Ihm Mörttlicherweise umbs Leben zu bringen, der Edelmann aber vermittelst Göttlicher gnade durch Hülffe der benachbarten Ritterschaft solche greweliche Tahtt abzuwandeln, die Überthäter festgemacht und den damals regierenden Landes Fürsten zu Rathe gezogen ... F.G. Ihme dazumal gnedig an die Hand gegeben, die vornembsten redlingsführern solches Mörttlichen Beginnens die Köpfe wegkschlagen zu laßen, worauf dan der Juncker dieses Gutes seine Unterthanen lieber gewollt beim Leben erhalten und sie ewiger Dienstbarkeit condemniren." Nach seinem Tod 1598 ist Niendorf wieder im Besitz des Landesherren.
Sohn von Hans von SCHARPENBERG (siehe 8) und Anna von VOSS (siehe 9).
Kirchliche Trauung (1) vor 1579 mit Margaretha von ZÜLOW, geboren um 1550 (Religion: ev.), gestorben nach 1579, urk. 1579, 1585 tot, Tochter von N von ZÜLOW und N von SCHARPENBERG.
Kirchliche Trauung (2) vor 1585 mit Anna von LANGEN (siehe 5).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Hans Vollrath von SCHARPENBERG, Herr zu Niendorf u. Scharpenborg, geboren um 1575 (Religion: ev.), gestorben 1635, bestattet in Niendorf. Epitaph mit 16 Wappen von ihm und seiner Ehefrau in der Kirche "Anno Xi 1614 d. 23. April haben die beyden Eheleute, der Edle und Ehrenveste Hans Vollrath v. Scharffenbürgk, auf Niendorf Erbgesessenen, und die Edle Ehren-Tugendreiche Frau Catharina v. Aschebergk, Gott zu Ehren, den Ihrigen zum Gedächtnis, und Ihrer Patronatkirchen, so denen von Scharffenbürgk, utriusque sexus inperpetuum Erblich zukombt, dieses Epitaphium zur Zierde setzen und machen lassen.", darunter: "In memoriam fundatoris huius ecclesiae ac nutritoris quondam generosissimi Hans Vollrath de Scharffenburgk Domini haereditarii in Niendorf et ejus conjugis suavissimae Catharinae de Aschebergk epitaphium hocce temporum injuria ruinam minitans ab interitu vindicari et restaurari curavit Friedericus Christianus Liber Baro Albedyll, ecclesiae nunc Patronus et dominus equestris hujus praedii haereditarius, Potentissimi Magnae Britanniae Regio et Hiberniae Regis etc: etc: Georgii IIdi Camerae Regio Electoralis Hannoveranae Consiliarius Intimus annoveranae consiliarius Intimus. Niendorff A.D. MDCCXLI.", urk. 1602-1635, 1602 belehnt mit der Scharpenburg und den beiden Burgmannslehen, die er aber vor 1613 an seinen Halbbruder Engelbert abtrat; wird 1611 mit Niendorf belehnt, kauft von Rudolf von Langen zu Schwakenborg ein Viertel des Heeder Zehnten; Johan van den Kamp then Closter belehnt 1603 Hans Volrath von Scharpenborch mit dem Becke-Eylerdes-Erbe im Dorf und Bs. Wullen (Fullen), Ksp. Meppen, stiftet aus seinem Burgmannshof am Steintor den Armen zu Haselünne eine jährliche Spende von Butter und 2 Malter Roggen.
Kirchliche Trauung vor 1606 mit Katharina von ASCHEBERG, geboren um 1577 (Religion: r.K.), gestorben nach 1614, bestattet in Niendorf, Tochter von Johann von ASCHEBERG, Herr zu Rauschenburg, und Margaretha von HAKE.
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Engelbert von SCHARPENBERG, geboren um 1585 (siehe 2).
3.
Margaretha von SCHARPENBORG, geboren um 1590 (Religion: ev.), gestorben nach 1623. Nach dem Tod ihres Mannes wurde die Burg Scharmer 1621 gerichtlich versteigert; zur Burgstelle Scharmer gehörten Haus, Hof, Burggraben, Stall und Scheune, mit Ackerland, beginnend westlich der Burg, der "Alten Ee" im Osten, vom Benningschloot im Norden bis zur Kloosterlaan im Süden, desweiteren laufend über die "Alte Ehe" und die Hornevenne, mit allen Gerechtigkeiten. Käufer wurde für 14.00 Gulden die Stadt Groningen, die das Haus mit Hof, Kanälen, Fischerei und Venen für 90 Taler jährlich direkt wieder an Clants Witwe Margarete von Scharpenborch vermietete, mit dem Recht, so viel Torf zu graben, wie sie für ihren Haushalt gebraucht; die übrigen Ländereien wurden an andere Pächter vermietet.
Kirchliche Trauung (1) am 24.10.1618 in Scharmer (Eintrag in Groningen) mit Gerhard CLANT, Häuptling zu Scharmer, geboren um 1565 (Religion: ev.), gestorben 1621, gefallen auf dem Feldzug der spanisch-niederländischen Truppen in der Pfalz. Häuptling zu Scharmer und Harkstede, Soldat, kämpft zuerst in den Generalstaatischen Truppen und kam 1594 zurück nach Groningen, kauft Scharmer von seinem Onkel Egbert Clant. Sohn von Johann CLANT, Pastor, und Anne STILLINCK. Er ist Witwer von Mechelt van der DOIS.
Aufgebot (2) am 26.09.1623 in Groningen, kirchliche Trauung 1623 in Scharmer mit Johann VINCKERT (Religion: ev.).
5
Anna von LANGEN, geboren um 1560 (Religion: ev.), gestorben nach 1614. NLA OS Rep 900 Nr. 917:
"2) Anna von Langen, Wwe. des Vollrad von Scherffenberg (Scherpen- Scherpfenberg) und ihr Sohn vertreten durch die Kuratoren (Dompropst Baldewin Voß, Heinrich von Langen und Arnold Schweke zu Fresenburg) (Bekl.) 3) Hans Vollrad von Scherffenberg zu Neuendorf (Kl.)
4) Kl.: Dr. Werner Bontz 1614
Bekl.: Dr. Georg Korff 1614
5) nullitatis (citationis super nullitate) cum annexis compulsorialibus
Erbauseinandersetzung zwischen Hans Vollrad von Scherffenberg als dem Sohn 1. Ehe und den Söhnen der 2. Ehe nach einem Erbvertrag von 1602 über die Güter Neuendorf und Heede im Emsland
6) 1. Weltliches Hofgericht zu Münster (1612-1613)
2. RKG 1614-1616 (1614-1625)
7) Renunciation der Klage 1611 (Q 8). Acta Commissionis: Taxation der Güter und Rotulus von 22 Zeugenaussagen (Q 8 Nr. 32). Kommission des Herzogs Franz von Sachsen-Lauenburg auf Hauptmann Hans Stenkeller und Kammersekretär Otto Copius zu Ratzeburg (ebenda)
8) Q 1-8, es fehlen Q 4, 5, 6 lt. Protokoll. Priora Q 8. Umfang 4 cm"
, Tochter von Engelbert III von LANGEN (siehe 10) und Catharina von der KUHLA (von Clae) (siehe 11).
Aus dieser Ehe stammen: 2 Kinder (siehe unter 4).

Generation IV
 
8
Hans von SCHARPENBERG, Herr zu Scharpenborg, geboren um 1517 (Religion: r.K.), gestorben 1561 in Osnabrück, auf dem Osnabrücker Lehnstag gestorben, urk. 1546-1558, 1557 Hauptmann, Herr zu Niendorf u. Heede, 1549 u. 1556 belehnt mit der Wohnung in Heede, dem Binnenlande, einem Viertel des Zehnten zu Heede, mit Grieps und Benekes Erbe in Lehe, Prickers Haus in Langen, mit drei Haselünner Erben, dem Burglehen auf dem Hümmling, Werneken Erbe in Wahn, mit dem Erbe Vorwerk in der Bauerschaft Bunnen im Ksp. Löningen, einem Erkathen, genannt das Lohaus, im Ksp. Essen/Old.; er wird erwähnt in der Liste der Ritter, die am 9.7.1553 in der Schlacht bei Sievershausen verwundet oder gefangen genommen wurde; kauft vor 1557 von Asche von Langen und dessen Brüdern Engelbert und Claus Lehnsbesitz, mit dem er 1557 u. 1561 belehnt wird, nämlich mit Gräsen im Heeder Binneland, dem Hof in Frackel, dem losen Zehnten von demselben Hof und Hannings Erbe, nach dem Tod seines Vetters Burchard 1558 oder 1559 von Hg. Franz von Braunschweig-Lüneburg am 1.4.1559 mit Niendorf, Seedorf und dem Haus in der Pfaffenstraße zu Ratzeburg belehnt, der Herzog erklärte, das Lehen sei eigentlich heimgefallen, Hans trat ihm dafür sein Burglehen in Lauenburg ab und erhielt dafür aus dem fürstlichen Salzzoll zwei Tonnen Salz jährlich und freie Mast für 30 Schweine in den herrschaftlichen Waldungen, für den in schwedischen Diensten stehenden Hans v. Scharpenberg hatte sich König Gustav Wasa beim Herzog verwendet, dass er die Güter des verstorbenen Burchard seinem Vetter und Schildgenossen nicht vorenthalten möge; Inmission in die Niendorfer Güter des Hans von Scharffenberg 4.4.1562, Sohn von Johann (Hans) von SCHARPENBERG (siehe 16) und Anna von dem CAMPE (siehe 17).
Kirchliche Trauung am 29.10.1548. Ehevertrag (NLA OS Rep 3 Nr. 1274/a) Ausf. Perg. 10 Sieg. anh. Ehefrau ist
9
Anna von VOSS, geboren um 1522 (Religion: r.K.), gestorben nach 1589, urk. 1548-1589, 1571 Wwe., vergleicht sich 1571 mit der Gemeinheit Heede wegen eines Zaunes auf dem Erbe tom Swage; vor Hinrich Nacke, Richter zu Löningen, verkaufen 1574 Jaspar Schwencke und Hinrich Voß als Tutoren und Vormunder der Anna Voß, Witwe des Hans Scharpenborch, und ihrer Kinder dem Gerlich van Eckell, Vogt zu Löningen, eine Jahresrente von 18 Taler aus dem Henneken Erbe zu Farwick genannt im Kirchspiel Löningen für 300 Taler (Haus Campe, Urkunde Nr. 103); 1579 Anna Voss Witwe des Hans von Scharpenborg (nebst 3 Vormündern) und ihre Kinder Volrat von Scharpenborg zu Neuendorf und Anna Frau des Conrat Grotthauss teilen nach dem Tode ihrer Kinder resp. Brüder Boldewin und Hans Scharpenborg deren Güter, Rittersitz und Burgmannssitz zu Heede und Haselünne und Erben zu Bunnen und Lohaus im Kirchspiel Löningen (NLA OS Rep 3 Nr. 1680). Tochter von Boldewin von VOSS (siehe 18) und Adelheid von CLÜVER (siehe 19).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Vollrath von SCHARPENBERG, geboren um 1549 (siehe 4).
2.
Boldewin von SCHARPENBERG, geboren um 1550 (Religion: r.K.), gestorben 1579, "im Kriege", urk. 1568, 1579 tot.
3.
Hans von SCHARPENBERG, geboren um 1552 (Religion: r.K.), gestorben nach 1568, urk. 1568, 1579 tot.
4.
Anna von SCHARPENBERG, geboren um 1555 (Religion: r.K.), gestorben nach 1602, urk. 1579-1602.
Kirchliche Trauung vor 1579 mit Cordt von GROTHAUS, Herr zu Mesenburg u. Vehr, geboren um 1545 (Religion: r.K.), gestorben am 06.05.1612, bestattet in Lengerich (Westf.), urk. 1560-1612, 1560 minderjährig, erbt das Gut Bruchmühlen von seinem Schwager Andreas von Quernheim, 1602: Konrad Grodhauß und seine Frau Anna van Scharpenborg, Erbgesessene zu Mesenborgh und Vehr, verkaufen an ihre hörigen Leute Hinrich zu Klein-Arkenau (Lutke Arkenowe) und dessen Frau Fredeke einige Bult Saatland und einige Wiesen, die im Walde des Toeliken zu Arkenau liegen und der verstorbene Cord zu Arkenau von ihnen gekauft hat, für 55 Taler mit allem Zubehör und dem Recht, dorthin über den Hof des Toeliken und über das "Lange Stück" auf der Mersch und zurück zu fahren (NLA OL Erw 104 Best. 272-3 Urk Nr. 19). Sohn von Jaspar von GROTHAUS, Herr zu Mesenburg, und Mette von SMERTEN.

10
Engelbert III von LANGEN, Herr zu Westkreyenburg, geboren um 1500 (Religion: r.K.), gestorben 1585, nach 9.7. urk. 1546-1585, 1586 tot, Herr zur Westkreyenburg u. Meppen, 1564 bischöflich münsterscher Richter zu Haselünne; versetzt 1546 das Bur- und Hofgericht, samt der Wroge umd Prove für 100 Goldgulden an die Stadt Meppen (Diepenbrpck, Geschichte des vormaligen etc., Urkunde 36c); 29.10.1550: Engelbert von Langen, Clawes Sohn bekundet, dass er von Brandt den Baren, Erblanddrosten des Stifts Osnabrück (Ossenbrugk) mit dem Zehnten zu Dalum (Dalemen) im Kirchspiel Hesepe und mit dem Gericht zu Meppen belehnt worden sei (NLA OS Dep 37 a I Nr. 30); verkauft 1555 das Buer- und Hofgericht, samt Wroge und Prove als Corveyer Lehen für 250 Goldgulden an die Stadt Meppen (Diepenbrock, Geschichte des vormaligen etc., Urk. 37); 21.2.1561: Engelbert von Langen verkauft dem Ballier u. Kommandeur zu Steinfurt, Herbort von Snetlage, und dessen Nachkommen das Erbe Hoigink im Ksp. Hesepe, Bft. Dalum, wiederkäuflich mit 70 Rheinische Gulden auf Petri Stuhlfeier (Münsterische Urkundensammlung, Bd. 6, S. 379); 12.3.1561: Engelbert von Langen thor Kreynborch, Sohn des verstorbenen Clawes von Langen, bekundet, dass er vom Landdrosten des Stiftes Osnabrück (Oßnabrugk), Hermann den Baren, Sohn des verstorbenen Brandt des Baren, mit dem Zehnten zu Dalum (Dalemen) im Kirchspiel Hesepe und mit dem Gericht von Meppen im Stift Münster (Munster) belehnt worden ist (NLA OS Dep 37 a I Nr. 38); 7.8.1561 belehnt mit ½ Hof zu Lahre Ksp. Haselünne als Hauptlehnsstück zur Kreyenburg ... zur gemeinsamen Hand mit seinen Brüdern Johann, Claus Herbert u. Asche; belehnt mit den Kreyenburger Erben 25.5.1562; belehnt mit dem Hof in Meppen 1551, 1554, 1560; 1557 Revers zum Hof zu Meppen, 1568 Pfandbrief auf den Hof, am 29.11.1568 belehnt zur gesamten Hand mit seinen Brüdern Asche, Claus Herbert u. Johann sowie mit seinen Vettern zur Schwakenburg Herbort u. Heinrich, Andreas Söhne, mit je einem Sechstel der Wohnung und dem Gut zu Stockum, belehnt mit dem Burglehen zu Fresenburg 9.9.1555, 14.12.1559, 29.4.1560 u. 21.6.1561; nach dem Tod seines Bruders Claus Herbert erhält Engelbert den Burghof zu Haselünne zur gesamten Hand mit seinem Bruder Johann, Drost zu Schaumburg; erwirbt als "Richter in Haselünne", durch Kauf am 12.4.1580 die zwei Häuser des Jürgen Sander am Steintor, er löste die städtischen Lasten, die auf den Gebäuden ruhten ab und ließ auf den erworbenen Grundstücken ein 'adelig freies' Haus errichten (heute Haus Wiedehage); 1583 Entbietung zum Lehndienst, Testaments Erb-Recess Engelberts 9.7.1585. Sohn von Raban Nikolaus (Claus) von LANGEN (siehe 20) und Anna von STAFFHORST (siehe 21).
Kirchliche Trauung (1) vor 1540 mit Elisabeth von NAGEL, geboren um 1507 (Religion: r.K.), gestorben 1540, Tochter von Eggert von NAGEL, Herr zu Osterwedde u. Papenburg, und Heilike von BRAE.
Kirchliche Trauung (2) um 1541 mit Catharina von der KUHLA (von Clae) (siehe 11).
Aus der zweiten Ehe stammen:
1.
Engelbert IV. von LANGEN, Herr zur Westkreyenburg, geboren um 1542 (Religion: r.K.), gestorben 1625. Februar/März, urk. 1590-1625, Erbe der Westkreyenburg, wird 1590 u. 1628 gemeinsam mit seinen Brüdern Claus und Heinrich mit 1/2 Hof zu Lahre als Kreyenburger Pertinenz belehnt, 1610 mit dem Hof zu Brahe belehnt, 21.5.1613 zu Behuf seines Neffen Engelbert von Scharpenberg mit der Scharpenburg in Heede belehnt, 1617 mit dem Hof zu Meppen belehnt, 1590 belehnt zu Behuf seiner Brüder Claus und Heinrich mit 1/2 Hof zu Lahre als Kreyenburger Pertinenz.
Verheiratet mit Adelheid von VOSS, geboren um 1560 (Religion: ev.), Tochter von Otto von VOSS und Anna von ASWEDE.
2.
Nikolaus (Claus) von LANGEN, Herr zu Lehrte, geboren um 1544 (Religion: ev.), gestorben um 1596. Burgmann zu Haselünne, Herr zu Lehrte, 1585, 1590 u. 1596 mit den Kreyenburger Pertinentien belehnt, gründet aus einem Bauernerben in Lehrte einen eigenen Adelssitz, dem er u.a. von dem alten Osnabrücker Lehnsbesitz den Zehnten in Lehrte und den halben Zehnten von Klein-Stavern beilegte.
Verheiratet mit Ilseke N (Religion: r.K.).
3.
Heilwig von LANGEN, Nonne, geboren um 1546 (Religion: r.K.), gestorben nach 1596, 1561 im Stift Börstel aufgeschworen, später ausgetreten.
Kirchliche Trauung nach 1588 mit Rembert III. von BERNEFUER, Herr zu Querlenburg, geboren um 1524 (Religion: r.K.), gestorben nach 1600, urk. 1543-1600, 1602 tot, 1546 Drost zu Wildeshausen, 1568 Drost zu Oldenburg, er erbte Gut Querlenburg, das er später an seinen Schwiegersohn Johann von Dorgelo weitergab, wird 1593 von Adam v. Langen zur Kreyenburg wegen einer eingegangenen Bürgschaft verklagt, wird 1594 von Otto Schade, Drost zu Vechta, wegen einer Darlehnsforderung aus dem Jahre 1587 von angeblich 3206 1/2 Talern verklagt, vielleicht hing dies zusammen mit dem Kauf des Gutes Sögeln, das er gemeinschaftlich mit Otto von den Erben der Lucretia von Knehem erstanden hatte. 1588 erteilt Bf. Bernhard v. Osnabrück seine Genehmgung zum Verkauf des Gutes an Heinrich von Langen zu Kreyenborg, der 1590 damit belehnt wurde, 20.9.1596: Vor Herman Westmeier, der verordneten Statthalter und Regierung des Stifts Münster geschworener Richter zu Vechta, verkauft Remberdt Bernefeur auch namens seiner Frau Heielweg von Langen dem Johan von Dorgeloe, + Wichpertz Sohn, und dessen Frau Friederiche Bernefeur den Sitz Querlenburg (Qwelenburgh) mit Gebäuden, Fachwerk, Ölmühle, Fischerei, Hude, Weide, Wiesen, Kämpen, Gärten, Ländereien, Holz, Jagd etc., weiter seinen Teil am Schelbruche und die Bäche und Kotten bei der Querlenburg, das Erbe Sechstroe in der Bauerschaft Langwege (Langwehr) und das Erbe Johan Lohmans zu Westbakum als freies Erbgut, dann als Lehen, für die der Verkäufer auf Kosten des Käufers die Belehnung erwirken soll, den Korn- und Blutzehnten über die Erben Hinxszlage, Kamphausz und Sechstroe im Kirchspiel Dinklage und Bauerschaft Langwege, Boickmans Erbe zu Steinfeld und den halben Korn- und Blutzehnten über Luckingk und Tesingk zu Holzhausen (Holstehausen) mit allem Zubehör und allen Leuten, die auf den Erben Sechstroe, Boickman und Lohman und dem Bechekotten wohnen und davon geboren und noch nicht freigelassen und vertauscht sind. Zusätzlich zum Verkaufserlös, den der Verkäufer zur Tilgung von Schulden verwandt hat, soll Bernefeur auf Lebenszeit zwei Fuder Heu und aus dem Schelbroiche fünf gute Fuder Holz erhalten. Der Witwe des Johan Bernefeur bleibt ihre Leibzucht über Lohmans Erbe auf Lebenszeit vorbehalten. Auch sollen Jurgen Pund und seine Frau dasjenige erhalten, was ihnen der Verkäufer verschrieben hat, und nach ihrem Tod sollen ihre Erben 100 Taler ohne Zutun des Verkäufers erhalten. Bernefeur läßt dem Käufer die genannten Güter auf und verpflichtet sich, alle auf den Gütern lastenden Schulden zu tilgen. Zum Unterpfand setzt der Verkäufer die Erben Heinrich Middelkamp und Herman Middelkamp in der Bauerschaft Borringhausen (Boringkhauszen) und den Meyerhof zu Rüschendorf im Kirchspiel Damme, für die die Eigenschaft als Morgengabe für Bernefeurs Frau erloschen sein soll. Falls der Verkäufer den Meyerhof verkaufen möchte, soll er bis zum Austrag der Forderung, die der Drost Otto Schade gegen ihn am Reichskammergericht betreibt, 1000 Rtl. setzen, von dene dem Verkäufer aber die Zinsen vorbehalten bleiben sollen. Der Richter und Remberdt Bernefeur siegeln. Lezterer und seine Frau unterschreiben. Zeugen: Frantz van Woldeigk, Ratsverwandter, und Weszell Witteholle, Bürger zu Vechta. (LWL Archivamt, Adelsarchive, Dep. Haus Assen, Urkunde Nr. 1747), 1596: Vor Curdt Vette, der Neustadt Osnabrück geschworener und von den nachbenannten Parteien zugelassener Richter, verkauft Curdt Tecklenburgh, Drost zu Tecklenburg, auch im Namen seiner Frau Margarete von Schagen und ihrer Kinder dem Rembert Bernefeur und dessen Frau Heilwigh von Langen für 250 auf zwei Lot gemünzte Rtl. eine Rente von 15 Rtl., die jährlich an Michaelis in Vechta aus seinen freieigenen Gütern Vrameszman zu Beckerode (-rade) im Kirchspiel Hagen und Weitkamp im Kirchspiel St. Catharinen im Stift Osnabrück zu zahlen ist. Der Verkäufer behält sich den Rückkauf der Rente vor und verspricht Währschaft. Als Bürge verpflichtet sich Gerdt Nagell zu Osnabrück. Richter, Verkäufer und Bürge siegeln. Zeugen: Jurgen von Lengerke und Sander Froelike. (Haus Assen, aaO, Urkunde 1751), 1600: Die Eheleute ''Coerdt Tecklenborgh", Drost zu Tecklenburg, und ''Margareta von Schagen" verkaufen dem ''Rembert Bernefuir" für 150 auf 2 Lot gemünzte Rtl. eine Rente von neun Rtl. aus ihrem freien Erbe ''Vrameszman" im Kirchspiel Hagen Bauerschaft Beckerade im Amt Iburg. Die Rente ist an Ostern zu zahlen. Beiden Seiten bleibt die Kündigung vorbehalten. Mit den Verkäufern verbürgt sich "Coerdt Grothausz" zu Mesenburg und Vehr, der mit "Cordt Tecklenborgh" siegelt und mit beiden Verkäufern unterschreibt. (ebd. Nr. 1777). Sohn von Vinzenz von BERNEFUER, Herr zur Querlenburg, und Fredeke von DINCKLAGE, Erbin zu Bakum. Er war zuvor verheiratet mit Elisabeth BUDDE.
4.
Elisabeth von LANGEN, geboren um 1548 (Religion: r.K.), gestorben vor 1589.
Kirchliche Trauung am 08.09.1568. Eheberedung mit Rudolf von MÖNNICH, Herr zu Eickhoff u. Harme, geboren um 1535 (Religion: ev.), gestorben am 25.12.1611. Herr zu Eickhoff nach 1555, Herr zu Harme 1567 nach dem Tod seines Onkels Melchior von Brawe, durch Heirat März 1605 Herr zu Südholte-Rahden, das er mit seiner Frau Walburg im Oktober 1605 an Frouwa Harringa, Witwe des Hayo Loringa und deren Sohn Emo Loringa verkauft. Sohn von Roleff von MÖNNICH, Herr zu Eickhoff, und Elisabeth BRAWE. Er ist wiederverheiratet mit Walburg von SÜDHOLTE.
5.
Heinrich von LANGEN, Herr zu Sögeln, geboren um 1550 (Religion: r.K.), gestorben am 06.01.1616, bestattet in Bramsche. Chor der Martinikirche, der Doppelgrabstein von ihm und seiner Frau zeigt beide in betender Haltung, ihn in voller Rüstung mit Halskrause und Degen, zu seinen Füßen Helm und Handschuhe, seine Frau ebenfalls mit einer Halskrause und einem langem Kleid, begleitet von den Wappen Langen, Cla, Aswede, Brawe, Stafhorst, Frese, Hadewich u. Bockraden und die Umschrift: "Im J.... er ...... und Ehrvester Heinrich von Langen Erbgesessen zu Sögeln gewesener Droste zu Fürstenouw und Vörden in Gott selig entschlafen. Und darnach Im Jaer 16.. den ..... die Wolledle und viell Thugentreiche Helene geborene von Aswede seine nachgelassene Witwe deren Seelen Gott gnedich". Drost zu Fürstenau u. Vörden bis 1598, kauft 1588 das Haus Sögeln von Rembert Bernefür und Otto Schade und wird 1590 von Bf. Bernhard v. Osnabrück damit belehnt, 1590 u. 1605 mit den Kreyenburger Erben mitbelehnt, 1590 u. 1600 zu Rekenberg u. Grönenberg belehnt, 1596 mit dem Burghof in Haselünne mitbelehnt, testiert 5.3.1610 und vermacht Sögeln seinem Neffen Heinrich Adam von Langen.
Kirchliche Trauung am 23.08.1589. Eheberedung zwischen Heinrich von Langen, Sohn des verstorbenen Engelberts von Langen, und Hille von Aschwede, Tochter Burchards von Aschwede und seiner verstorbenen Ehefrau Engele. Unterhändler und Zeugen auf der Seite des Bräutigams Claus von Langen, des verstorbenen Claus Sohn, Rudolf Monnich, Claus und Engelbert von Langen, des verstorbenen Engelberts Söhne, - auf der Seite der Braut Burchard von Aschwede (Vater der Braut), der Drost zu Wittlage und Hunteburg Albert Cappell, die Brüder Jasper und Johann Voß und der Bruder der Braut Jaspar von Aschwede. Ehefrau ist Hille von ASWEDE, geboren um 1565 (Religion: r.K.), gestorben nach 1625, bestattet in Bramsche. Chor der Martinikirche, testiert 27.10.1623, Tochter von Burchard von ASWEDE und Engele von BRAWE.
6.
Margaretha von LANGEN, geboren um 1552 (Religion: r.K.), gestorben nach 1625, "Margareta, geporene von Langen, Wittib Johan Schwencke, elorirt und verheuert cum consensu Ottonis Voss zur Mundelburg, ihrer erbetten Mumbars, ihren Schwencken Hoff in Quakenbrück mit Stall und allem Zubehör, am 24.1.1625 an den erbaren Johan Brunnert, Bürger daselbst, für 14 Rth. Heuergelder, beginnend Ostern 1625.".
Verheiratet mit Johann von SCHWENCKE, Herr zu Fresenburg, geboren um 1540 (Religion: r.K.), gestorben vor 1625, 1625 tot, Sohn von Oltmann von SCHWENCKE, Herr zur Fresenburg, und N von VOSS.
7.
Adelheid von LANGEN, geboren um 1555 (Religion: ev.), gestorben 1631, 1585 Stiftsdame zu Malgarten, seit 1596 Priorin, vergleicht sich gegen Verzicht auf ihre Rechte an den Langenschen Stammgütern 1585 mit ihren Brüdern Engelbert u. Heinrich und wird abgefunden; 9.9.1585 Engelbert von Langen Erbgesessen zu Kreienburg und seine Ehefrau Adelheid geb. Voß verkaufen ihrer Schwester bzw. Schwägerin Adelheid von Langen eine jährliche Geldrente, die sie ihr in das Kloster Malgarten oder an einen anderen in den Stiftern Münster und Osnabrück belegenen Ort zu zahlen versprechen, die Brüder des Verkäufers Claus und Heinrich von Langen besiegeln die Urkunde mit.
8.
Hiske von LANGEN, geboren um 1558 (Religion: r.K.), gestorben nach 1616. Georg von Langen zu Stockum vermacht ihr 1616 testamentarisch einen "Portugalöser".
Kirchliche Trauung am 18.05.1584 mit Johann von VOSS, Herr zu Diek, geboren um 1550 (Religion: r.K.), gestorben 1601, urk. 1585-1601, Herr zu Diek, Landrat der Osnabrücker Ritterschaft, Sohn von Otto von VOSS und Anna von ASWEDE.
9.
Anna von LANGEN, geboren um 1560 (siehe 5).
10.
Anna Elisabeth von LANGEN, geboren um 1565 (Religion: r.K.), gestorben nach 1609, erhielt als Brautschatz 2600 Taler, als Morgengabe bekam sie Thomas Erbe im Kirchspiel Belm, während ihr als Leibzucht der Schwieteringsche Hof an der Kampftraße zu Osnabrück und die vor dem Hegertore belegene Blumenhalle angewiesen wurden.
Kirchliche Trauung um 1590 mit Wilhelm von SCHWIETERING, Herr zu Limbergen, geboren um 1565 in Fürstenau (Religion: r.K.), gestorben März 1645, urk. 1590-1645, Herr zu Limbergen, erbaut 1609 eine neues Gutshaus, Sohn von Hermann von SCHWIETERING, Herr zu Limbergen, und Hilla von BEVERN.
11
Catharina von der KUHLA (von Clae), geboren um 1522 (Religion: r.K.), gestorben nach 1576, Tochter von Heinrich von der KUHLA (siehe 22) und Anna von FRESE (siehe 23).
Aus dieser Ehe stammen: 10 Kinder (siehe unter 10).

Generation V
 
16
Johann (Hans) von SCHARPENBERG, Drost zu Meppen u. Bevergern, geboren um 1470 (Religion: r.K.), gestorben nach 1531, urk. 1512-1531, 1537 tot, Herr zu Niendorf u. Heede, der Fürstbischof von Münster, Erich I. von Sachsen-Lauenburg, verleiht 1515 dem Johannes Scharpenberg, Amtmann des Amtes Meppen (Emsland) und Propst zu Emden, die Propstei Emden, die vorher dem Hicko von Dornum (Hickonis von Dornhem) gehört hat, mit allen ihren Rechten und Einkünften. Die Schuldner und Grundhörigen der Propstei sowie alle, die seiner Jurisdiktion unterstellt sind, sollen fortan dem Rektor der Propstei und dem Johannes von Scharpenberg den Zehnten ihrer Einkünfte zahlen. Inseriert ist eine Urkunde (1515 August 5), in der Johannes Scharpenberg dem Fürstbischof, dessen Nachfolgern und dem Domstift Treue und Gehorsam verspricht und sich alle drei Jahre zu einer Zahlung von zwei Mark verpflichtet; nach dem Tode Johann von dem Campe vereinbaren Hans Scharpenberg und seine Frau Anna mit Hermann von dem Campe 1517 eine Teilung des Erbes. Gut Heede bekommen Hans Scharpenberg und seine Frau, Campe Hermann von dem Campe. Zeugen: Hermann van Brae, Olthman Swencke, Eggert Nagel, Melchior van Hede; 1517 besitzt er in Niendorf 4 Hufen, 13 Katen und eine wüste Kate; 1524 verleiht Friedrich III. von Wied, Fürstbischof von Münster, dem Johannes Scharpenberg, bisher Amtsmann des Fürstbischofs im Emsland, die Propstei Emden, die durch den freiwilligen Verzicht von Hicko von Dornum (Hickonis von Dornhem) vakant geworden war. 1529 als Drost zu Delmenhorst vom Abt zu Wildeshausen ex nova gratia mit dem Haselünner Burgmannshof der Familie von Swartewold (Nr. 4, Steintorstrasse 11) belehnt. Sohn von Volrad von SCHARPENBERG (siehe 32) und Armegard N (siehe 33).
Kirchliche Trauung (1) um 1508 mit Heilike von BRAE, geboren um 1490 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann von BRAE, Herr zu Campe, und Geseke N.
Kirchliche Trauung (2) um 1515 mit Anna von dem CAMPE (siehe 17).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Joachim von SCHARPENBERG, Herr zu Scharpenborg, geboren um 1508 (Religion: r.K.), gestorben nach 1562, urk. 1537-1546, 1537 mit der Scharpenborg und dem Nienhauser Burglehen belehnt, besitz 1545 alle 20 Bauernstellen in Niendorf, überträgt 1546 seine Güter an seinen Bruder Hans und wird Domherr in Osnabrück, Joachim Scharpenberg, Sohn des Hans Scharpenberg, verzichtet 1546 gegenüber seinem Bruder auf Ansprüche an das elterliche Erbe im Herzogtum Lauenburg, wofür dieser ihm seine Ansprüche an die Güter im Stift Münster abtritt.
2.
Anna von SCHARPENBERG, geboren um 1510 in Heede (Religion: r.K.), gestorben nach 1537.
Kirchliche Trauung um 1537 mit Heinrich von BRAWE, Herr zu Quakenbrück, Campe u. Diekhaus, geboren um 1505 (Religion: r.K.), gestorben nach 1537, urk. 1533-1537, 1558 tot, Burgmann zu Quakenbrück, Herr zu Campe, kauft mit seiner ersten Frau 1537 von Albert von dem Busche das Gut Diekhaus im Amt Cloppenburg, Sohn von Hermann von BRAWE, Herr zur Quakenbrück, und Elisabeth von ELMENDORF. Er ist wiederverheiratet mit Margaretha KOCK.
3.
Irmgard von SCHARPENBERG, geboren um 1512 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Gottfried von BEVERN, Herr zu Devensberg, geboren um 1495 (Religion: r.K.), gestorben nach 1548, Sohn von Gottfried von BEVERN und Elisabeth von DIEPENBROCK.
Aus der zweiten Ehe stammen:
4.
Pelegrina (Pelleke) von SCHARPENBERG, geboren um 1515 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Johann von BEVERN, geboren um 1492 (Religion: r.K.), gestorben vor 1587, urk. 1587 tot, Sohn von Gottfried von BEVERN und Elisabeth von DIEPENBROCK.
5.
Hans von SCHARPENBERG, geboren um 1517 (siehe 8).
6.
Jodocus (Jost) von SCHARPENBERG, Priester, geboren um 1519 (Religion: r.K.), gestorben am 25.01.1560 in Osnabrück, bestattet in Osnabrück. Dom, Grabstein mit Inschrift:
Hoc tumuloa Justi Scharpenborgh membra recumbunt,
Mens petiit laeto caelica regna gradu.
Canonicus proestans hac petri fulsit in aedae
Stemmate vir clarus nec pietate minor
Parca dies huius medios heub) invida rupit
Vincere qui saeclis Nestorac) dignus erat.
Übersetzung: In diesem Grab liegen die Gebeine Jost Scharfenbergs, seine Seele erstrebte mit fröhlichem Schritt die himmlischen Reiche. Der hervorragende Kanoniker tat sich an dieser Kirche Petri hervor, ein Mann, durch seine Abstammung berühmt und an Frömmigkeit nicht dahinter zurückstehend. Ach, die mißgünstige Parze schnitt die mittleren Lebensjahre dessen ab, der würdig war, Nestor an Alter zu übertreffen.
urk. 1542-1560, Domherr in Osnabrück als Nachfolger des verstorbenen Rotger von Westrum, 1542 Rentenverschreibung des Jost Scharpenberg an Henrich Brawe für die ihm vermittelte Dompräbende in Osnabrück, 1548 Domherr in Osnabrück, die Brüder Joist und Hans Scharpenberg versprechen 1547, ihren Schwager Hinrik Brawe für eine Bürgschaft über 50 rh. fl. schadlos zu halten; Vor Nikolaus Heingk, Gogreve zu Osnabrück, versprechen 1548 Jost Scharpenberg, Domherr zu Osnabrück, und sein Bruder Hans, ihren Schwager Hans Brawe für eine Bürgschaft über 70 Taler und 30 rh. fl. bei der Domstruktur schadlos zu halten.
7.
Elisabeth von SCHARPENBERG, Nonne, geboren um 1522 (Religion: r.K.), gestorben am 04.05.1596, bestattet in Münster, urk. 1551-1586, 1551 Jungfer in St. Ägidii in Münster, 1558 zweite Priorin, Priorin v. St. Ägidii 1566-1578.
17
Anna von dem CAMPE, geboren um 1490 (Religion: r.K.), gestorben nach 1557, urk. 1517-1557, vor Lubbert tor Vyle, Richter zu Aschendorf, verpfändet 1542 Anna, Witwe des Hans Scharpenberg, mit Zustimmung ihres Vormunds Wermolt van Heede dem Hinrik Brawe für eine Forderung den Zehnten zu Stavern im Kirchspiel Sögel, den Zehnten zu Tunxdorf im Kirchspiel Aschendorf, das Erbe zu Farwick im Kirchspiel Löningen und das Erbe zum Lohaus im Kirchspiel Essen. Zeugen: Frederick Kremer, Loeke Sprinckup, Hillen Sweer, Leiffart Hantinck; vor Oltman Swencke, Richter zu Düthe, versprechen 1546 die Witwe Anna Scharpenberg und ihr Sohn Joachim mit Einwilligung der anderen Kinder, den Hinrik Brawe für von ihm vermittelte Darlehn von 490 rh. fl. schadlos zu halten und setzen ihm für die geleistete Bürgschaft ihre Einnahmen und Güter zum Pfand. Zeugen: Berent Kock, Kaplan zu Lathen, Claus Heginck, Berent Lange, Henrich Vogt zu Lathen und Fox Vogt zu Steinbild. Tochter von Johann von dem CAMPE (siehe 34) und Pelleke von HEEDE (siehe 35).
Aus dieser Ehe stammen: 4 Kinder (siehe unter 16).

18
Boldewin von VOSS, Herr zu Diek, geboren um 1475 (Religion: r.K.), gestorben 1541, oder 1545. Knappe zu Quakenbrück, Amtmann & Drost zu Fürstenau, 1510-1530 Hofmeister des Bf. Erich von Osnabrück, erwarb 1519 das Gut Diek, 1536 bestätigt ihm Jasper von Aschwede die Rückzahlung von 50 rhein. Gulden von einem Darlehen über 150 rhein. Gulden. Sohn von Otto von VOSS (siehe 36) und Leneke von KNEHEIM (siehe 37).
Kirchliche Trauung um 1510 mit
19
Adelheid von CLÜVER, geboren um 1490 (Religion: r.K.), gestorben nach 1556, urk. 1524-1556, Tochter von Otto von CLÜVER (siehe 38) und Anna SCHULTE (siehe 39).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Leneke von VOSS, geboren um 1510 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung 1526 mit Evert von VARENDORF, Herr zu Sutthausen, geboren um 1500 (Religion: r.K.), gestorben um 1571, Sohn von Amelung von VARENDORF, Herr zu Sutthausen, und Heilwig von QUERNHEIM.
2.
Otto von VOSS, geboren um 1512 (Religion: r.K.), gestorben nach 1579, urk. 1553-1579, 1589 tot, kauft 1553 mit Bruder Heinrich und Mutter Adelheid ein Haus in der kleinen Mühlenstrasse in Quakenbrück, teilt 1556 mit Bruder Heinrich die väterlichen Güter und bestimmt der Mutter eine Leibzucht, er erhält den Burgmanssitz in Quakenbrück.
Verheiratet mit Anna von ASWEDE (Religion: r.K.), Tochter von N von ASWEDE und N von HADEWICH.
3.
Heinrich von VOSS, Herr zu Diek u. Böckel, geboren um 1515 (Religion: r.K.), gestorben am 09.12.1607, bestattet in Osnabrück. Katharinenkirche, teilt 1553 mit seinem Bruder und erhält das neu gebründete Gut Diek, vor 1577 kauft er einen Burgmannssitz in Quakenbrück, erbt auch das Gut Böckel von seinem Schwiegervater.
Kirchliche Trauung 1556 mit Anna Elisabeth von QUERNHEIM, geboren um 1537 (Religion: r.K.), gestorben nach 1583. Erbin zu Böckel, Tochter von Gerhard von QUERNHEIM, Herr zu Böckel, und Dorothea von NAGEL.
4.
N von VOSS, geboren um 1517 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Oltmann von SCHWENCKE, Herr zur Fresenburg, geboren um 1502 (Religion: r.K.), gestorben 1556, urk. 1541-1556, 1546 u. 1547 Richter in Düthe, Sohn von Oltmann von SCHWENCKE, Herr zur Fresenburg, und N N.
5.
Giselbert (Giseke) von VOSS, Priester, geboren um 1520 (Religion: r.K.), gestorben nach 1579. Domherr in Osnabrück.
6.
Anna von VOSS, geboren um 1522 (siehe 9).

20
Raban Nikolaus (Claus) von LANGEN, Herr zu Meppen, geboren um 1467 (Religion: r.K.), gestorben um 1546, urk. 1498-1530, 1557 tot, wird 1508 mit dem Hof in Meppen belehnt; der Rat der Statdt Bremen bekennt 1508 von Claus von Langen und seiner Ehefrau Anna zu treuer Hand gegen Rückgabe eine versiegelte Lade erhalten zu haben (Staatsarchiv Bremen, 1-Bs - 1508 Dezember 18 (1)); erhält bei der Bruderteilung 1525 den Hof zu Meppen und die Westkreyenburg womit er 1528 belehnt wird. Sohn von Engelbert II. von LANGEN (siehe 40) und Adelheid von DÜVEL (siehe 41).
Verheiratet mit
21
Anna von STAFFHORST, geboren um 1475 (Religion: r.K.), gestorben nach 1508, urk. 1503-1508, Tochter von Johann von STAFFHORST (siehe 42) und Elisabeth (Ilse) KLENCKE (siehe 43).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Engelbert III von LANGEN, geboren um 1500 (siehe 10).
2.
Asche von LANGEN, Herr zu Stockum u. Dratum, geboren um 1502 (Religion: r.K.), gestorben 1579, urk. 1544-1578, 1579 tot, erheilt nach dem Tod des Vaters die Belehnung des 6. Teiles von Stockum und die Dartumer Lehen; er zog die Höfe zu Klein Dratum ein und schuf daraus das Gut Dratum, für das er vom Bischof v. Johann von Osnabrück (1553-1574) Exemtionsprivilegien erhielt; Drost zu Fürstenau 1547-1549, Drost zu Vörden 1549-1556, Drost zu Iburg u. Grönenberg 1556-1579, erneut Drost zu Fürstenau 1573-1579, 1553-1574 belehnt mit dem Fresenburger Burglehen, 1556 mit den Brüdern Engelbert u. Johann mit der Hälfte des Zehnten zu Gersten u. Drope belehnt; 1559-1579 Herr zu Dratum, 1568 mit seinem Anteil von Stockum belehnt, 1561 mit seinem Anteil der Kreyenburg belehnt.
Kirchliche Trauung am 08.12.1539 mit Anna KORFF GEN. SCHMISING, geboren um 1524 (Religion: r.K.), gestorben nach 1544, Tochter von Heinrich KORFF GEN. SCHMISING und Elisabeth von HOBERG.
3.
Adelheid von LANGEN, geboren um 1504 (Religion: r.K.), gestorben am 27.12.1555 in Rodenberg.
Verheiratet mit Johann von MÜNCHHAUSEN, Drost zu Rodenberg, geboren um 1500 (Religion: r.K.), gestorben 1558, Sohn von Börrries von MÜNCHHAUSEN, Herr zu Haddenhausen, und Anna von STEDERN.
4.
Elisabeth von LANGEN, geboren um 1506 (Religion: r.K.), gestorben 1536.
Kirchliche Trauung vor 1536 mit Anton von FRESE, geboren um 1507 (Religion: r.K.), gestorben nach 1558, urk. 1536-1558, Sohn von Arnd FRESE (siehe 46) und Hedwig von MANDELSLOH (siehe 47).
5.
Claus Herbert von LANGEN, geboren um 1508 (Religion: r.K.), gestorben Aug. 1590, urk. 1545-1568, erbte und bewohnt den Burgmannshof Ritterstraße 5 in Haselünne, womit er 1559, 1560 u. 1568 belehnt wurde, zusammen mit seinen Brüdern Engelbert, Asche und Johann sowie seinen Vettern Herbort u. Heinrich, den Söhnen des Andreas, 1545 und 1568 mit dem Burglehen zu Fresenburg belehnt; 1561 u. 1562 mit Kreyenburger Erben mitbelehnt, 1568 Herr zu Stockum u. Dratum.
Verheiratet mit Immeke ERTMANN (Religion: r.K.), Tochter von Ertwin ERTMANN und Ide N.
6.
Johann von LANGEN, Drost, geboren um 1510 (Religion: r.K.), gestorben um 1580, urk. 1545-1578, 1581 tot, 1545 Drost zu Rodenberg, 1556-1578 Drost zu Schaumburg u. Arensburg, Herr zu Stadthagen, 1554 Schloßverschreibung auf die Schaumburg, 1561 Besitz der Arensburg auf Lebenszeit, Herr zu Rumpfhausen, 1564-1578 Schaumburgischer Kanzler, Mitglied der Regierung des Fürstentums Schaumburg, 1567-1578 belehnt mit Zehnten zu Hobbensen, 1568 nach Bruder Claus Tod mit dem Haselünner Burglehen belehnt, 1567-1578 belehnt mit dem Schaumburgischen Lehnsbesitz zu Eininghausen u. Hausberge.
Kirchliche Trauung (1) um 1535 mit Adelheid von LANDESBERGEN, geboren um 1510 (Religion: r.K.), gestorben am 01.12.1566 in Stadthagen, Tochter von Burchard von LANDESBERGEN und Elisbeth von ZERSSEN.
Kirchliche Trauung (2) nach 1566 mit Agnete KUNKELER, geboren in Hildburghausen (Religion: r.K.), gestorben nach 1581, ursprünglich Johanns Haushälterin, er heiratete sie aber, nachdem sie mehrere Kinder von ihm geboren hatte.
7.
Anna von LANGEN, geboren um 1512 (Religion: r.K.).
Verheiratet (1) mit Gerhard von STEINHAUS, Herr zu Niedermühlen (Religion: r.K.), Sohn von Sveder von STEINHAUS.
Verheiratet (2) mit Hilmar von LUTTEN, Herr zu Daren (Religion: r.K.), gestorben nach 1586, urk. 1551-1586, Herr zu Daren.
8.
Margaretha von LANGEN, geboren um 1514 (Religion: r.K.).
9.
Catharina von LANGEN, geboren um 1516 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Baldwin von DITFURTH, Herr zu Wegeleben (Religion: r.K.). Füstl. Quedlinburgischer Erbmarschall, Sohn von Heinrich von DITFURTH, Herr zu Wegeleben, und N von WARTENSLEBEN.
10.
Hedwig von LANGEN, geboren um 1520 (Religion: r.K.).

22
Heinrich von der KUHLA, geboren um 1485 (Religion: r.K.). Herr zu Selsingen, Sohn von Detlef von der KUHLA (siehe 44) und Berteke von WERSABE (siehe 45).
Verheiratet mit
23
Anna von FRESE, geboren um 1502 (Religion: r.K.), Tochter von Arnd FRESE (siehe 46) und Hedwig von MANDELSLOH (siehe 47).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Catharina von der KUHLA (von Clae), geboren um 1522 (siehe 11).

Generation VI
 
32
Volrad von SCHARPENBERG, Herr zu Niendorf, geboren um 1425 (Religion: r.K.), gestorben nach 1481, urk. 1448-1481, 1486 tot, Herr zu Niendorf, 1462 Hauptmann auf der Stintenburg, 1471 Burgmann zu Lauenburg, 1471 Herr zu Stove, 1448 verpfändet Vollrat von Scharpenberg, Sohn des Lüdecke von Scharpenberg, den Hof thor Lünow, dat Dorp darsulvest und dat Dorp tho Wentorp, nebst der Feldmark tho Eckenhorst dem Herzog Bernhard für 2400 Mark auf 20 Jahre und 1471 verkaufte er Schloss und Dorf Linau endgültig an Herzog Johann IV. von Sachsen-Lauenburg; gehörte lange Zeit zu den engsten Vertrauten der Lauenburger Herzöge und wird wiederholt als Vogt und Rat genannt. Er siegelt 1471 mit der Pfeilspitze als "Volrad Scharpenberg zu Stove". Sohn von Ludolf (Lüdicke) von SCHARPENBERG (siehe 64) und Abele von RITZEROW (siehe 65).
Verheiratet mit
33
Armegard N (Religion: r.K.), gestorben nach 1486, urk. 1486 Wwe.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von SCHARPENBERG, geboren um 1467 (Religion: r.K.), gestorben nach 1517, urk. 1517, 1517 werden von den Herzögen Heinrich u. Albrecht von Mecklenburg die Testamentvollstrecker des verstorbenen Cantors Hermann Scharpenberg, J. Nigemann u. H. Scharpenberg, angewiesen, der Witwe des Busso Lützow den Nachlass ihres Bruders auszuliefern.
Verheiratet mit Busso von LÜTZOW, Herr zu Lützow, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben vor 1517, urk. 1480, 1517 tot.
2.
Johann (Hans) von SCHARPENBERG, geboren um 1470 (siehe 16).
3.
Ludger von SCHARPENBERG, geboren um 1472 (Religion: r.K.), gestorben nach 1511, urk. 1510-1512, 1512 Knappe, 1510 Zeuge vor dem Gericht in Cloppenburg, wird wegen seiner treuen Dieste am 3.4.1511 von Bf. Erich von Münster mit der Verwaltung des Amtes Cloppenburg betraut.
Verheiratet mit N von BLOCK (Religion: r.K.).
4.
Hermann von SCHARPENBERG, geboren um 1475 (Religion: r.K.), gestorben vor 1517, urk. 1517 tot, Domherr u. Cantor in Ratzeburg.
5.
Anna von SCHARPENBERG (Scharffenberg), geboren um 1480 (Religion: r.K.). Zuornung unsicher.
Verheiratet mit Ewald von BLÜCHER, Herr zu Lehsen, geboren um 1475 (Religion: r.K.), gestorben 1530/34, urk. 1502-1529, 1534 tot, Herr zu Lehsen, Döbbersen, Ziggelmark, Bekendorf u. Gr.-Renzow, Sohn von Hermann von BLÜCHER, Herr zu Lenzkow u. Lehsen, und Katharina von WINTERFELD.

34
Johann von dem CAMPE, Herr zu Haus Campe, geboren um 1445 (Religion: r.K.), gestorben vor 1517, urk. 1479-1498, 1517 tot, stiftet 1479 eine Memorie für seinen Onkel Heinrich in der Kirche zu Quakenbrück, erhält anlässlich seiner Hochzeit von seinen Schwiegereltern den Anteil an dem Gut Heede, der später Scharpenburg genannt wurde, Graf Everwin von Bentheim belehnt 1488 Johann von Campe mit Haus Campe und allem Zubehör im Kirchspiel Steinbild, Mark und Bauerschaft Ahlen, Mathüs Zwartewolt belehnt Johann van Campe 1498 mit dem vierten Teil des Zehnten zu (Walghem) Walchum. Sohn von Hermann von dem CAMPE (siehe 68) und Gertrud N (siehe 69).
Kirchliche Trauung am 01.10.1479 mit
35
Pelleke von HEEDE, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben nach 1479, Tochter von Coep von HEEDE (Oltmann) (siehe 70) und Mette N (siehe 71).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann von dem CAMPE, Herr zu Haus Campe, geboren um 1481 (Religion: r.K.), gestorben nach 1524, 1517 nach dem Tode Johann von dem Campe vereinbaren Hans Scharpenberg und seine Frau Anna mit Hermann von dem Campe eine Teilung des Erbes. Gut Heede bekommen Hans Scharpenberg und seine Frau, Campe Hermann von dem Campe, 1521 Hermann von dem Kampe stattet seine Braut Elseke Brawe nach Empfang der Morgengabe mit einer Leibzucht im Wert von 400 rh. fl. aus; vor Hinrick van Swartzborch, Richter zu Düthe leisten Hermann von Campe und seine Frau Elseke, Tochter des Hermann Brawe 1523 Verzicht auf das elterliche Erbe Elsekes; Bischof Erich von Osnabrück und Paderborn, Herzog zu Braunschweig, erlaubt 1524, dass Hermann von den Campe seine Frau Elseke mit seinen Lehngütern beleibzuchtet; vor Berndt Lange, Richter zu Düthe überträgt Hermann von dem Kampe 1524 seiner Frau Elseke 2000 rh. fl. aus seinen Gütern, Friedrich, erwählter und konfirmierter Bischof von Münster, belehnt 1524 Hermann von Brae mit dem halben Zehnten zu Herbrum, Sivert Alerds Haus zu Herbrum, mit Richers Haus zu Langen und vier Stücken Burglehn auf dem Hümmling.
Kirchliche Trauung um 1521 mit Elisabeth von BRAWE, geboren um 1500 (Religion: r.K.), gestorben vor 1537, Tochter von Hermann von BRAWE, Herr zur Quakenbrück, und Elisabeth von ELMENDORF.
2.
Anna von dem CAMPE, geboren um 1490 (siehe 17).

36
Otto von VOSS, geboren um 1440 (Religion: r.K.), gestorben am 22.01.1490, zrk. um 1457-1490, Knappe u. Burgmann zu Quakenbrück, gewählter Richter 1485, Sohn von Heinrich von VOSS (siehe 72) und Hille von KNEHEM (siehe 73).
Verheiratet mit
37
Leneke von KNEHEIM, geboren um 1457 (Religion: r.K.), gestorben nach 1519, Tochter von Boldewin von KNEHEM (siehe 74) und Kuneke STEDING (siehe 75).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Boldewin von VOSS, geboren um 1475 (siehe 18).
2.
Johann von VOSS, geboren um 1480 (Religion: r.K.), gestorben nach 1524, urk. 1524.
Verheiratet mit Anna von KLÜVER (Religion: r.K.), Tochter von Gerhard von KLÜVER und Gese von HORN.

38
Otto von CLÜVER, Herr zu Langewedel, geboren um 1455 (Religion: r.K.), gestorben um 1504, urk. 1505 tot, Sohn von Alverich V. von CLÜVER (siehe 76) und Armgard von BASSEN (siehe 77).
Verheiratet mit
39
Anna SCHULTE, geboren um 1470 (Religion: r.K.), gestorben nach 1524, 1505 Wwe., 1524: Brüder Jost Bernefuer und Vincencius Bernefuer, Knappen, halten den Knappen Herbort von Elmendorff schadlos wegen seiner Gewährleistung gegenüber Anne Schulte, Witwe des Otto Cluver, über eine jährliche Rente von 12 ½ in Bremen gängigen Rheinischen Gulden, welche die Brüder der Witwe für 250 Rheinische Gulden verkauft haben. Die Hauptsumme ist beim Tod der Witwe an deren Tochter Alheide auf Grund einer von Balduin Voß ("Boldewyn Voß") und seinem Bruder ausgestellten Urkunde zurückzuzahlen (NLA OL Dep 102 Best. 272-17 Urk. Nr. 59).
1524: Die Knappen Jost Bernefür (Joest Bernefuer) und sein Bruder Vinzenz Bernefür (Vincencius Bernefuer) erklären, dass sie den Knappen Alverich Schleppegrell (Alverick Slepegrelle) schadlos halten wollen. Dieser hat sich für sie verbürgt, als sie an Anna Schulte, Witwe des Otto Clüver (Otte Cluver), eine zwischen Michaelis und Martini fällige jährliche Rente von 12 1/2 Goldgulden für 250 Goldgulden verkauft haben, die nach dem Tod der Anna an deren Tochter Adelheid (Alheid) gezahlt werden sollen.
1524 März 29 (des dinxtedages in hilligen Paschen) (NLA OL Erw 101 Best. 272-14 Urk. Nr. 114)
, Tochter von Johann SCHULTE (siehe 78) und Catharina von CLÜVER (siehe 79).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Adelheid von CLÜVER, geboren um 1490 (siehe 19).
2.
Margaretha von CLÜVER, geboren um 1495 (Religion: r.K.), gestorben nach 1544, urk. 1524-1544.
Kirchliche Trauung um 1518 mit Johann von FISCHBECK, Herr zu Stolzenau (Religion: r.K.), gestorben vor 1544, urk. 1544 tot.

40
Engelbert II. von LANGEN, Herr zu Stockum u. Westkreyenburg, geboren 1422 (Religion: r.K.), gestorben am 23.10.1507, das von Sabine Wehking, Osnabrücker Inschriften (Nr. 89+) genannte Datum 6. Juli beruht auf einer Verwechslung, S. Wehking spricht sich aktuell für den 23. Oktober aus. Bestattet in Osnabrück. Grabinschrift (nur schriftlich überliefert, ehemaliger Standort in Osnabrück unbekannt, wohl entweder Marienkirche oder Katharinenkirche):
"Engelbertus de Langhe equistris ordinis vir singularis morum honestate praeditus, et aetatis suae annum ferme agens octogesimum quintum, anno Vero D[omi]ni M[illesim]o Quintgesimo septimo die Severini episcopi Deo naturaeque concessit, cuius animam misericordiarum deus supernae beatitudinis participem efficiat.
Langius hac parva iacet Engelbertus arena
Vir iustus prudens eximiusque pius
Dives opu(m) largusque [..............]
Nominibus natis auxit equestate genus.
Et testamento variu[m] pietatis ad usu[m]
Decedens ferme millia quinque suu[um]
Que detracta sibi soboles [...........]
[....................................]"
Übersetzung:
"Engelbert von Langen aus ritterlichem Stande, ein Mann von einzigartiger Ehrenhaftigkeit, erreichte beinahe das 85ste Jahr seines Alters, aber im Jahr 1507, am Tag des Bischofs Severin (23.Oktober) starb er nach dem Willen Gottes und der Natur, seine Seele möge der Gott des Erbarmens der himmlischen Glückseeligkeit teilhaftig machen.
Engelbert Langen liegt auf diesem kleinen Platz, ein gerechter, kluger, hervorragender und frommer Mann [..........] Mit reichen und freigiebigem Werk ... hat er den Ritterstand gefördert. Und durch sein Testament hat er bei seinem Ableben zu mannigfachem Nutzen für die Frömmigkeit beinah 5000 [Taler] seines Eigentums [hinterlassen], die seinen Nachkommen entzogen [.......]"
Das Nekrolog der Gertrudenberger Benediktinerinnen verzeichnet für den 24. Oktober den Tod eines Engelbert von Langen, der die Gebetsbruderschaft der Nonnen mit 30 Malter Weizen erworben hat; damit wird wohl Engelbert II. gemeint sein, auch wenn das Datum um einen Tag abweicht.
urk. um 1457-1507, "der begütertste Grundherr seiner Zeit im Emsland" (Rudolf vom Bruch), gehörte zu den wichtigsten Ratgebern des Osnabrücker Bischofs Konrad III. von Diepholz (1455-1482)
1458/1467 belehnt mit der Westkreyenburg, der Schwakenburg, den Haselünner Burglehen und dem Erbe zu Klein-Stavern und Klein-Berßen,
1456 Fehde gegen die Stadt Osnabrück,
1460 belehnt zu Essen/Oldenburg,
1460 gemeinsam mit Bruder Rolf von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit Wademans Erbe in Flechum, Ksp. Haselünne, dem halben Hof zu Lehrte, Ksp. Haselünne, mit zwei Erben in Beel, Ksp. Herzlake, dem Zehnten zu Bückelte Ksp. Bokeloh, dem Hof zu Herßum, Ksp. Holte und mit all den Erben und Zehnten in Dienstmannstatt, die die verstorbenen Heinrich von dem Beele, Otto Korff und Dietrich Swartewold zu Lehen hatten,
1461 belehnt mit Stockum und dem Burglehen zu Reckenberg, den Höfen Lüdering, Konerding, zwei Kotten, Teiche, eine Mühle, Kreienbrocks Haus, dem Meierhof zu Klein Dratum, dem Holzgericht über die Dratumer Mark und den freien Sundern in Dratum,
1463 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt den Gütern die sein Bruder Rolf entfangen hatte sowie mit dem 1/2 Zehnten zu Borsum, Ksp. Aschendorf, so wie er ihn von Klaus Hubezelle gekauft hatte (dieser war 1442 damit belehnt worden)
1466 Kauf eines Hofes in Osnabrück vor der Martinspforte (das spätere Langenesche Armenhaus): Vor dem Richter Heinrich von Buck, dem Schöffenmeister Johan van Holtorpe sowie den Schöffen und Ratsleuten der Neustadt zu Osnabrück Heinrich von Vrese, Albert von Dissen und Albert ert Andebad verkaufen der Bürgermeister Gottschalk von Anckem zu Osnabrück, seine Frau Hille und sein Bruder Herman von Anckem zugleich für ihre neun Kinder nach Erbkaufrecht an den Knappen Engelbert von Langen Haus, Hof vor der Martinspforte innerhalb der Stadtmauer bei dem Iburger Abtshof, vormals Eigentum von Statius van den Brinke, nebst Zubehör unbelastet für 190 rh.Gulden nach Barzahlung. Zeugen: Ertwin Ertman, Ratsherr, und Martin Pollman. Siegelankündigung des Stadtsiegels und Verkäufers. (NLA OS Dep 36 b Nr. 1a)
1467 belehnt von Bf. Heinrich III. von Münster mit Sundergen u. Molenstede in Laer im Ksp. Bokeloh, Hanteken Hus, Hemmynck nun genannt das Brogelhus zu Berßen mit dem halben Zehnten zu Berßen, die wüste Mühle mit dem Molenkamps Hus und Bengenhus nun genannt Bonen Erbe im Ksp. Holte, Engelen Wessels und Schouwen Stede in Haselünen, den halben Zehnten zu Heede, den Vrackel im Ksp.Lathen, das Merschhus und Boleken Hus in Lehe und Hamynck Hus im Ksp. Aschendorf, mit dem Meyershus und Toleken Hus zu Ahausen im Ksp. Essen, die letzten beiden wie sie früher von den Grafen von Tecklenburg zu Lehen gingen und Heinrich von dem Beele sie vom Stift Münster empfangen hatte; dem Hof zu Klein-Drantum, Ludelinckhus, Conradinckhus, zwei Kotte, Mühlen und Kreyenbrpck genannt in Klein Drantum Ksp. Borgloh im Stift Osnabrück, alles in Diesntmannstatt; ein Burglehen zu Fresenburg mit dem dazugehörigen Hermans Hus zu Klein-Satvern im Ksp. Sögel, Hermans Hus zu Klein-Berßen im Ksp. Berßen als Burglehen, mit allen den vorgenannten Erben, Zehnten, Stätten und Burglehen, alten und neuen Zubehören, wie sie vom Gnädigen Herrn zu Münster zu Lehen gingen und sie ihm nach seinen übergebenen Cedulen gehörten.
1467/1499 Burglehen zu Fresenburg,
1469 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit Tys Benkings Erbe in Wimmer, Ksp. Lintorf Kr. Wittlage, dem Hof Baumann in Astrup, Ksp. Schledehausen, dem Kotten Meisen in Grambergen und dem Hof Straten (Wrothmann) zu Hiddenhausen, Ksp. Schledehausen, dem Hof Wente in Westerhausen Ksp. Oldendorf, dem Erbkotten Rembert in der Dorfbauerschaft Oldendorf, Kr. Melle, dem Erbe Rötger in Bulsten, Ksp. Buer, dem Kotten Westerfeld in Merschendorf, Ksp. Buer, dem Niederen Kotten zu Hustädte, Ksp. Buer, mit 1/4 des Zehnten zu Lähden, Ksp, Holte, dem Hof Rolfing in Wersche, Ksp. Bissendorf, der Wohnung zu Stockum, mit dem Gut zu Kirchlengern, dem Burglehen zu Reckenberg, einem Steinhaus in Wiedebrück und mit allen Gütern die die Ritter Heinrich und Aleff von Batenhorst vom Stift Osnabrück zu Lehen hatten und mit allen Gütern, Herrlichkeiten und Gerechtigkeiten, wie sie Margarethe, die Witwe des sel. Herbort von Düvel gebabt hatte
1469 Überfall und Einnahme der Burg Papenburg wegen nicht ersetzter Schäden in Diensten der Stadt Münster,
1470 Gründung und Dotierung einer Kapelle auf Gut Stockum, über dem Eingang zu Kapelle befindet sich in Stein gehauen das Allianzwappen Düvel-Langen sowie die Inschrift:
"Annis millenis quadringentis septuagentis:
Dictus de Langen Engelberto milite gravem
Ob culpe veniam fundat donando capellam"
"Im Jahr 1470 hat Engelbert genannt von Langen um für Schuld Verzeihung zu erlangen diese Kapelle gegründet und beschenkt." 1470, 3.4. (die Urkunde ist nur als Abschrift erhalten, die falsch auf 1478 datiert ist): Bischof Konrad von Osnabrück genehmigt, dass sein Rat Engelbert van Langen, Besitzer des Hauses und Schlosses Stockum (schloetes .. to Stockem), eine steinerne Kapelle elle daselbst zu Ehren der hlg. Dreifaltigkeit, Marien u. besondern der 10000 Märtyrer und des hlg. Hubert gründet und mit gen. Gütern begabt, und setzt die Pflichten und Rechte des anzustellenden Kaplans und dessen Verhältnis zur Pfarrei Bissendorf fest. Gesiegelt hatten: der bischöfl. Offizial; Lambert van Bevessen, Propst zu St. Johannis in Osnabrück; Hinrik Weldige, Kirchherr (plebanus) in Bissendorf, u. der Stifter. (Beglaubigte Abschrift des Joannes Kruse kaiserl. und bischöfl. Münsterschen Notars, 16.Jh. ungenau). Genannt werden die Frau des Stifters Alheid und beider Kinder Herbert Roless, Drez(e), Grethe u. Katherine! Einkünfte der Kapelle: 1/2 Zehnte üb. die Bauerschaft Wehringdorf u. Tittingdorf; zusammen 5 Mk. Rente aus ,Hukelriden" Erbe zu Eistrufe; ,Rolwinges" Erbe zu Wersche; ,Bullenbrokes" Erbe im Kirchspiel Bissendorf; dem Obern Hof und ,Hermens" Erbe zu Meckelesch Kirchspiels Schledehausen; ,Northmans" Haus zu Icker und ,Vosser" Haus zu Lüstringen Kirchspiels Belm (NLA OS Rep 3 Nr. 893).
1473 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit dem Hof zu Lienesch, Ksp. Ankum, mit seinem Zubehör, wie ihn Dethard von Dumpstorf zu Lehen hatte, mit dem Haus Vosse zu Lüstringen, mit Nortmanns Haus zu Icker, Ksp. Belm, und mit dem Zehnten über dasselbe Nortmanns Haus mit seinem Zubehör, dem Hof Honebrinck in Nordhausen, Ksp. Osterkappeln, welchen Gerd von Leda untergehabt hatte und den Johann Bottertijle in Pfandschaft hatte,
1475 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit 1/2 Zehnten zu Borkhorn, Ksp. Löningen, wie ihn früher Otto Mönnich zu Lehen hatte,
1477 von Bf. Konrad v. Osnabrück belehnt mit dem Meierhof zu Braken in Jegger, Bft. Schledehausen, mit der dazugehörigen Mühle, Kotten und dem Holzgericht, dem Hof Steinhaus in Wellingen, Ksp. Belm
1478, 15.2.: Vor Johann Volquerdes, Richter des Bischofs von Münster und Administrators in Bremen Heinrich von Schwarzburg in Essen, verkaufen die beiden Brüder Roleff von Langen und Engelbert von Langen, Knappen, an die Brüder Johann de Brawe, Otto de Brawe und Hermann de Brawe, Knappen, Söhne des verstorbenen Johann de Brawe, für eine bereits bezahlte Summe Geldes ihre Ansprüche aus dem Erbe "de Hengelage" vor Quakenbrück, wie der verstorbene Hinrick van den Bele sie von dem verstorbenen Hermann van Bockroden geerbt hatte. Die Verkäufer leisten die Gewähr (NLA OL Dep 102 Best. 272-17 Urk. Nr. 29).
1481 verpflichtet sich die Kirche zu Haselünne eine Memorie für ihn und seine Familie zu halten, da er und sein Bruder Rudolf zum Turmbau jeder 5 Fuß "grawes Benthemer steyns in de wyde unde hoge" gestiftet und sie auch auf eigene Kosten holen und mauern ließen.
1482 Conrad Meleman, Richter von Osnabrück, bezeugt, daß Ludeke de Bar, Landdrost, dem Engelbert v. Langen u. seiner Frau Adeleid die Erben Clausing, Wulfetange u. Brockhaus, die Fischerei in der Hase und das Hollager Holzgericht, soweit es mit den 3 Erben verbunden ist, für 200 rhein. Fl. verkauft hat (NLA OS Dep 3 a 2 Nr. 567/a).
1487 von Bf. Heinrich III. von Münster mit dem nach dem Tod des Rheiner Amtmanns Johann Grüter verledigten Tappen Johanns Erbe, früher Gelekinck genannt, zu Hesepe belehnt
1787 kauft er von Boldewin von Kneheim den Zehnten zu Hamme Ksp. Haselünne sowie das dortige Erbe Blanckemans und Foppenhanecken fyen Kotten zu Bockraden Ksp. Herzlake und wird von Bf. Heinrich III.von Münster in dienstmannststt belehnt
1493 erklären Herman Mariename und M. Johan van Soest, Kirchmeister zu Martini, dass aus den Einkünften der Kirche alle Jahre auf Martini-Abend jedem Armen im Armenhause ton Busche eine halbe Elle wandes Dortmundsches gegeben werden soll. Die Armen sollen dafür beten für Engelbert van Langen, des verstorbenen Engelberts Sohn, seine Frau Alheid, seine Kinder und Freunde. Engelbert hat eine entsprechende Stiftung gemacht,
um 1495 Kauf, 1495 Belehnung mit einem Hof zu Meppen,
1494 großzügige Stiftung einer Vikarie zu Ehren der heiligen Katharina in der Pfarrkirche zu Bokeloh,
1494, 5.8.: Vor Wilkyn Tyesingk, Gograf und Stadtrichter zu Osnabrück, verkauft Gerhardus Buter, Werkmeister zu St. Katharinen, mit Hinrik Vrese, Bürgermeister auf der Neustadt, und Herman von Horne, Kirchräthen zu St. Katharinen, und mit Wissen und Willen Ertwin Ertmans und Hinriks von Leden, Bürgermeister und auch Kirchräthe zu St. Katharinen, die aber nicht zugegen waren, dem Engelbert von Langen und Ehefrau Alheyd 8 Rhein. Gulden jährl. Rente für 128 Rhein. Gulden. (6,25%) (NLA OS Dep 3 a 2 Nr. 604), 1494 mit Ehefrau Adelheid Übertragung dieser Rente von jährlich acht goldenen rheinischen Gulden an das Hospital des St. Antonius u. St. Elisabeth zu Twente. Die Summe ging seit 1437 zu Lasten der Stadtkasse, hatte zunächst dem Kirchenrat zu St. Katharinen gehört und wurde von diesem für 128 rh. Gulden an Engelbert verkauft. Nach Wunsch der beiden Stifter solle der Verwahrer des Hospitals das Geld persönlich erheben und für einen Gulden jährlich jedem der Armen ein Paar Schuhe gekauft werden, die restlichen 7 Gulden sollten aufs Jahr verteilt für Bier und Getränke für die Armen verwendet werden. Nach dem Tag St. Petronelle am 31. Mai sollte die sogenannte "moder der seken (Mutter der Kranken)" wöchentlich so viel Geld bekommen, dass sie davon täglich für die Insassen, den Korbträger und für sich selbst eine halbe Quarte Bier (1 Quarte =1,14 l.) bezahlen könne. Diese Zuwendung sollte so lange verteilt werden, bis die acht Gulden verzehrt waren. Die Kranken, die Krankenmutter und der Korbträger sollten dafür "truwelick" zu Gott für Engelbert, seine Frau Adelheid, ihre Eltern und Kinder sowie für alle ihres Geschlechtes beten. Wenn der zahlungspflichtige Rat oder das Hospital gegen die Verfügungen verstießen, solle die Rente an seine Familie zurückfallen, aber weiterhin für andere "mylde wercke unde gave tobehoff anderer armen" verwendet werden.
1497 Belehnung mit dem Erbe Langen und Kort Rolffs und den Haselünner Burglehen,
1497 Lehnrevers an Gf. Rudolf von Diepholz über "Roleves Huess und Berndes Huess unde Hoff tho Holte" im Ksp. Bokeloh. (Diepholzer Urkundenbuch, Urkunde 170)
1497 bezeugt "Arnd Hoewyde der Baren sworn Gogreve to Ostercappelen", dass der Landdrost Brunn de Bar dem Engelbert v. Langen (Sohn des verstorbenen Engelbert) und seiner Frau Adelheid alle seine Gerechtigkeiten im Hollager Berge, in der Hollager, Fiestler und Barlager Mark verkauft hat (NLA OS Dep 3 a 2 Nr. 623/a).
1498 28.9.: Testament: Vor Reynerus Eyssinck, Vikar und Official des Hofes zu Osnabrück, von den Parteien gekornem Richter, und Otto Honell, Kleriker der Osnabr. Diöcese, und öffentlichem Notar, geben Alheyd, Hausfrau, und Meister Roleff von Langen, Scholaster und Canonicus in der Kirche zu Osnabrück, sowie Drees von Langen und Claus von Langen, Söhne Engelberts von Langen zu Stockum, ihre Einwilligung dazu, daß dieser über seine beweglichen Güter ein Testament mache und seine "erfftalingen" Güter mit 8 Gulden rückkäufl. Rente behufs Stiftung einer Memorie belaste. (NLA OS Dep 3 a 2 Nr. 627)
1498, 2.11.: Konrad Bischof von Münster Administrator zu Osnabrück, genehmigt, dass sein Lehnmann Johan van Haren dem Engelbert van Langen, des verstorbenen Engelbert S., 15 Gulden Rente aus Hencken Erbe "ton Beezenkampe der A wollen" und dem "A erve", alle im Kirchspiel Borgloh, für 250 rh. Goldgulden, die teilweise als Brautschatz der Tochter des Verkäufers an Herbord van Dincklage in der Herrschaft Vechta gezahlt sind, verkauft hat (NLA OS Rep 3 Nr. 996).
1499 Zehntherr des Aschendorfer Zehnten,
1499, 4.4., Der Knappe Bernd Buttel urkundet über den Empfang des halben Zehnten von Nederen Langen, im Kspl. Lothen u. Gericht Duche von Engelbert van Langen, des verstorbenen Engelberts Sohn. Zeugen: Otte van Bockraden und Roleff Monick, Knappen und Lehnsleute des Engelbert. (StAMs, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden, Nr. 511)
1504, 25.5.: Engelbert von Langen zu Stockum, Sohn Engelberts, gründet auf seinem Hof in der Neustadt Osnabrück zwischen dem Hof des Klosters Iburg und der Straße, die nach dem Martinstor geht, ein Armenhaus (Hospital) für zwölf Arme Männer, das unter Mitverwaltung des Rats der Alt- und Neustadt stehen soll, wofür die betr. Verwalter jährlich einen rheinischen Gulden beziehen. Vorzug haben bedürftige Diener und Heuerleute seines Gutes Stockum, auch verarmte Angehörige seiner Familie und des Osnabrücker Rates sollten, wenn sie verarmen, im Haupthaus freie Wohnung haben. Er dotiert des Hospital mit dem Erbe des Claawesinck zu Hollage, das Heinrich van Buren innehat, dem Brockhus, das Dore bewohnt, dem Erbe des Welfetungen zu (Wysle), der Fischerei auf der Hase und dem Holzgericht in der Hollager und Mark im Kirchspiel Wallenhorst im Gogericht Osnabrück, ferner mit einem Malter Salz, das ihm Hermann Bartholding und dessen Ehefrau Grete zu Salzuflen zu entrichten haben und einem Kapital von 260 rhein. Gulden, die zu 5% angelegt werden sollen (NLA OS Rep 3 Nr. 1011).
1504, 28.8: Prior und Konvent zu Möllenbeck bekunden, von Engelbert von Langen 30 Gulden zur Seelenmesse für seine verstorbene Frau Alheit erhalten zu haben (NLA BU Orig. 1 H 52 Nr. 1a)
Erbe des Bur- und Holzgerichtes der Mehringer und Hemelter Mark und der Emsfischerei zu Mehringen, durch Erbfolge über seine Frau Belehnung mit den Gütern Stockum, Dratum und Batenhorst, zu Stockum gehörte die niedere private Jagd auf den eigenen Wrechten und die niedere Koppeljagd im ganzen Fürstentum Osnabrück, ferner Fischereigerechtigkeit in der Hase von der Einmündung der Wierau bis zur Stadtgrenze, das Holzgericht über die Stockumer und Jeggener Mark, und die Holzgrafschaft über die Hollager Mark (1504 in die Armenstiftung übergegangen)
, Sohn von Engelbert I. von LANGEN (siehe 80) und Gertrud von SCHATTE (siehe 81).
Kirchliche Trauung um 1455 mit
41
Adelheid von DÜVEL, Erbin zu Stockum, Dratum u. Batenhorst, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben nach 1502, urk. um 1457-1502, 1504 tot, um 1457 von Bf. Konrad von Osnabrück für sich und ihre Kinder belehnt mit dem Haus und der Wohnung zu Stockum mit allem Zubehör, mit dem Gut zu Kirchlengern samt Zubehör, mit der Kapelle und dem Hof Spaenhof Bft. Mahnen, Ksp. Gohfeld, dem Burglehen zu Reckenberg, mit einem Steinhaus in Wiedebrück in Dienstmannstatt und mit allen Gütern die die Ritter Heinrich und Aleff von Batenhorst zu ihren Lebzeiten vom Stift Osnabrück zu Lehen hatten. Tochter von Herbort von DÜVEL (siehe 82) und Margarethe von ELMENDORF (siehe 83).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Rolf von LANGEN, Priester, geboren um 1455 (Religion: r.K.), gestorben nach 1498, resigniert 1488, 1498 Magister, Domkapitular und Scholaster in Osnabrück.
2.
Herbort von LANGEN, geboren um 1457 (Religion: r.K.), gestorben nach 1478, resigniert 1478.
3.
Rotger von LANGEN, geboren um 1460 (Religion: r.K.), gestorben nach 1478, resigniert 1478.
4.
Catharina von LANGEN, geboren um 1463 (Religion: r.K.), gestorben nach 1530, resigniert 1495.
Kirchliche Trauung 1494 mit Heinrich von MERFELDT, Herr zu Merfeld, geboren um 1460 (Religion: r.K.), gestorben am 06.11.1530. Herr zu Merfeldt u. Botzlar, Clevischer Rat, Münsterischer Hofmarschall, urk. 1467-1530, Sohn von Adolf von MERFELDT, Herr zu Merfeldt, und Nesa von GEMEN (Pröbsting).
5.
Andreas von LANGEN, Herr zu Schwakenburg, geboren um 1465 (Religion: r.K.), Gestorben nach 1541, urk. 1498-1541, 1541 "krank", 1545 tot
1500, 26.12., Herman Fryginck von Vrackel (Frakel), Richter der Neustadt Osnabrück bezeugt, dass Drehs, Clawes und Hinrick, Brüder, von Langen, Söhne des Engelbert einigen sich über das künftige Erbe ihres Vaters und räumen sich gegenseitig ein Vorkaufsrecht ein. Zeugen: Hinricus Klute... (StAMs, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden, Nr. 522)
1509/1537 mit dem Burglehen zu Fresenburg belehnt, 1509 Burglehen zu Haselünne,
1510 von Bf. Erich v. Osnabrück belehnt mit 1/3 des Zehnten zu Apeldorn und Fockenhannekes Erbe in Apeldorn, Ksp. Bokeloh, mit dem Hof Alerdes in Borken, Ksp. Meppen, mit 1/4 des Zehnten zu Dörpen, mit 1/4 des Zehnten zu Borsum, Ksp. Aschendorf, mit einem Teil des Zehnten zu Auen, Ksp. Lindern, mit 1/4 des Zehnten zu Lähden, mit dem Meyerhof und dem Hof Timmermann in Herßum, Ksp. Holte, mit Helmanns Zehnten zu Borkhorn, Ksp. Löningen, dem Hof Asplaning in Heeke, Ksp. Alfhausen, mit dem Hof Reinering in Vinte, Ksp. Neuenkirchen im Hülsen, mit dem Hof Wellingerhof, dem Kotten Rappensteyn, dem Hof Grupe, dem Dikkotten dem Hof Molenstede beim Hof Wellingerhof, alle Ksp. Belm, mit einem Teil des Zehnten zu Wahn und dem 1/2 Zehnten zu Klein-Stavern, Ksp. Sögel, mit dem Zehnten von den Höfen Lindemann, Beelhinrikes, Wilmer Johanns und Schyr zu Lehrte und mit 1/3 des Zehnten zu Bückelte, alle Ksp. Bokeloh, mit 1/2 des Zehnten zu Huden, mit dem halben Erbe Kopes in Helte, Ksp. Bokeloh, mit dem halben Hof zu Lahre, Ksp. Haselünne, den nun Hermann Schulte bebaut, mit dem Hof Steinhaus in Wellingen, Ksp. Belm, mit dem Hof Kleine Helmkamp in Evinghausen, Ksp. Engter, mit 1/2 Zehnten zu Dörperbauerschaft und den Zehnten zu Gersten, Ksp. Lengerich, mit dem Hof Wreding in Rhede, mit dem Hof Swyters in Aschendorf, mit 14 Fuß Erde "in der Storckes breden", dem Hof Otten in Herbrum, mit dem Zehnten zu Niederlangen, mit den Höfen ton Polle und Fygen in Andrup, Ksp. Haselünne, mit dem Zehnten zu Lehe und dem Hof Sandering in Aschendorf,
1510 Zehntherr des Aschendorfer Zehnten,
1525 Erbteilung: Erhalt der Schwakenburg und der Lehen zu Haselünne,
1525 u. 1537 Belehnung mit der wüste Mühle gen. Brückehaus zu Lathen, 1 Erbe zu Ahausen, 1/2 Zehnt zu Hamme und 1/2 Zehnt zu Heede, verschiedene Erbe zu Lathen, Ahausen, Andorf sowie dem Burglehen zu Haselünne,
1538 wurde die Schwakenburg von den Grafen Anton und Christoph von Oldenburg im Zuge einer Fehde gegen das Stift Münster völlig zerstört und niedergebrannt,
Erbe des Bur- und Holzgericht der Mehringer und Hemelter Mark und der Emsfischerei zu Mehringen
.
Lebensgemeinschaft (1) um 1505, nichteheliche Verbindung mit N N (Religion: r.K.). Konkubine.
Kirchliche Trauung (2) um 1510 mit Hiske von FRESE, geboren um 1482 (Religion: r.K.), gestorben am 17.05.1556, bestattet in Essen/Old. 'Im Jaar unses heren mcccccLVI den XVII Mai (?) starf de erbar vn dogentsame frowe hiske frese seligen Andres van Langen nagelatene wedwe de Got genedich si' (Grabsteinaufschrift), 22.4.1524 bestätigt Bischof Friedrich von Münster, dass Andreas von Langen seine Frau Hiske in den Kirchspielen Haselünne, Aschendorf und Essen beleibzüchtigt hat, am 1.5.1545 wird von Albert von den Busche u.a. an Hiske von Frese, Witwe des Andreas von Langen, ein Vermächtnis ausgetan. Tochter von Johann IV. FRESE, Erbherr auf Weyhe und Campe, Drost zum Freudenberge, und Anna von STAFFHORST.
6.
Raban Nikolaus (Claus) von LANGEN, geboren um 1467 (siehe 20).
7.
Dietrich von LANGEN, geboren um 1470 (Religion: r.K.), gestorben nach 1499, urk. 1468-1499.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
8.
Margaretha von LANGEN, geboren um 1472 (Religion: r.K.), gestorben nach 1559, resigniert 1487, 1559 Wwe.
Kirchliche Trauung 1488 mit Philipp von der RECKE, Herr zu Sümmern (Religion: r.K.), gestorben nach 1511, überliefert 1511 Schloß und Stadt Hattem dem Herzog von Kleve, 1559 tot, Sohn von Johann von der RECKE, Herr zu Sümmern, und N von BICKEN.
9.
Heinrich von LANGEN, Herr zu Stockum, geboren um 1475 (Religion: r.K.), gestorben nach 1551, urk. 1498-1551, 1561 tot, Knappe, testiert 1551, 1510 u. 1534 Burgmann zu Redekenberg u. Grönenberg, erhält 1525 Haus Stockum als Erbteil, 1510, 1525, 1535 u. 1536 damit belehnt, 1510-1540 belehnt mit dem Meyerhof in Klein-Dratum, 1523: Vertrag zwischen dem Rat der Stadt Osnabrück und Hinrik von Langen, dass diesem das von seinem Vater Engelbert v. L. als Armenhaus gestiftete Haus in der Neustadt Osnabrück wieder zurück gestellt wird gegen Zahlung von 6 Goldgulden Rente zur Unterstützung von Armen und zunächst verarmter Glieder der Stifterfamilie (NLA OS Rep 3 Nr. 1086), stirbt kinderlos, übergibt seinen Besitz 1539 an seinen Neffen Asche von Langen, den Sohn seines Bruders Raban Nikolaus, anläßlich seiner Ehe mit Anna Korff gen. Smisingh: "8.12.1539 Eheberedung zwischen Asche van Langen, Sohn des Clawes van Langen, und Anna Smisingh, Tochter des Henrich Korff gen. Smeisingh. Hinrich van Langen, Clawes Bruder, und seine Frau Leneke übertragen dem Ehepaar aus besonderer Zuneigung ihren Sitz mitsamt dem Meierhof zu Klein Dratum (luttiken Draten) und den anderen zugehörigen Erben und Gütern, die Lehen des Stifts Münster sind, dazu Wischmans Erbe und Krumpelmans Erbe im Kirchspiel Glandorf (-pe), Myddendorps Erbe und Rockener Erbe im Kirchspiel Hilter, Everdings Erbe und Stotermans Erbe im Kirchspiel Gesmold (Geszmelde), welche Lehen des Stifts Osnabrück sind, und Horstmans Erbe im Kirchspiel Holte und Knosteshorstes Erbe im Kirchspiel Borgloh (Borchloe), beides freie Güter. Asche soll sich mit den Lehngütern belehnen lassen, doch sollen Hinrich und seiner Frau auf Lebenszeit die Leibzucht an den genannten Gütern vorbehalten bleiben".
Aufgebot 1509. Ehepakt, kirchliche Trauung 1517 mit Leneke KORFF GEN. SCHMISING, geboren um 1497 (Religion: r.K.), gestorben nach 1539, Tochter von Johann KORFF GEN. SCHMISING, Herr zu Harkotten, und Anna STAEL.
10.
Ilse von LANGEN, geboren um 1480 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1510 mit Anton (Tonnies) FRESE (Frisius), Herr zu Weyhe, geboren um 1470 (Religion: r.K.). Domherr zu Bremen (resigniert), Sohn von Wilke FRESE (siehe 92) und Elisabeth von WERPE (siehe 93).

42
Johann von STAFFHORST, geboren um 1440 (Religion: r.K.), gestorben am 01.02.1514 in Nienburg, bestattet in Hoya. Epitaph in der Martinskirche mit den Wappen Staffhorst u. Klencke, urk. 1485-1503, Drost zu Stadthagen u. Siedenburg, gräflich hoyascher Landdrost, Pfandherr der Yogtei Syke, 1485 Verhändler für Gf. Jost v. Hoya mit Bf. Heinrich v. Münster, ist 1503 Verhändler des Grafen Jost v. Hoya, als dieser sich in die Oberhoheit des Stiftes Münster begibt. Sohn von Dietrich von STAFFHORST (siehe 84) und N von SCHÖNEBECK (siehe 85).
Verheiratet mit
43
Elisabeth (Ilse) KLENCKE, geboren um 1452 (Religion: r.K.), gestorben am 19.01.1507 in Nienburg, bestattet in Hoya. Epitaph in der Martinskirche, Tochter von Dietrich KLENCKE (siehe 86) und Catharina von CRAMM (siehe 87).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna von STAFFHORST, geboren um 1475 (siehe 21).
2.
Dietrich von STAFFHORST, geboren um 1480 (Religion: r.K.), gestorben nach 1546, bestattet in Hoya. Martinskirche, urk. 1507-1546, Burgmann zu Hoya; verschreibt seiner Frau Anna von der Lieth ein Wittum für den Fall seines Todes, sie soll Vormünderin seiner Kinder sein mit seinem Bruder Albert, sie soll in den Gütern sitzen bleiben dürfen u. erhält daraus freie Kleidung u. Notdurft sowie 60 Gulden jährlich; lt. StA Bückeburg, Dep. 3 T Nr. 6 überlässt er dem Kloster Heiligenberg für zwei zu haltende Memoiren 1000 Gulden.
Verheiratet mit Anna von der LIETH, geboren um 1500 (Religion: r.K.), gestorben nach 1541, Tochter von Melchior von der LIETH und Anna von BEHR.

44
Detlef von der KUHLA, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1498, urk. 1498, Sohn von Detlef von der KUHLA (siehe 88) und N von der WISCH (siehe 89).
Verheiratet mit
45
Berteke von WERSABE, geboren um 1450 (Religion: r.K.), Tochter von Alverich von WERSABE (siehe 90) und Adelheid FRESE (siehe 91).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Rebecca von der KUHLA, geboren um 1470 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Garlef SCHULTE, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben nach 1519, urk. 1479-1519, Burgmann zu Horneburg u. Vierden, Amtmann des Ebf. v. Bremen, Vogt von Ottersberg, Sohn von Michael SCHULTE und Adelheid? PALTE.
2.
Heinrich von der KUHLA, geboren um 1485 (siehe 22).
3.
Benedikt (Bendix) von der KUHLA, geboren um 1485 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Margaretha KLENCKE (Religion: r.K.).
4.
N von der KUHLA, geboren um 1490 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1530 mit Alverich von CLÜVER, geboren um 1480 (Religion: r.K.), gestorben nach 1540, urk. 1534-1540, 1556 tot, Herr zu Borstel, nimmt am 6.5.1534 bei der Versammlung der Stände als Deputierter der Ritterschaft teil. Sohn von Heinrich von CLÜVER (der Jüngere), Herr zu Cluvenhagen, und Jutta FRESE.

46
Arnd FRESE, geboren um 1472 (Religion: r.K.), gestorben 1520, Sohn von Wilke FRESE (siehe 92) und Elisabeth von WERPE (siehe 93).
Verheiratet mit
47
Hedwig von MANDELSLOH, geboren um 1482 (Religion: r.K.), Tochter von Bartold von MANDELSLOH (der Reiche) (siehe 94) und Agnes KLENCKE (siehe 95).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna von FRESE, geboren um 1502 (siehe 23).
2.
Anton von FRESE, geboren um 1507 (Religion: r.K.), gestorben nach 1558, urk. 1536-1558.
Kirchliche Trauung vor 1536 mit Elisabeth von LANGEN, geboren um 1506 (Religion: r.K.), gestorben 1536, Tochter von Raban Nikolaus (Claus) von LANGEN (siehe 20) und Anna von STAFFHORST (siehe 21).

Generation VII
 
64
Ludolf (Lüdicke) von SCHARPENBERG, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1426, urk. 1419-1426, 1424 Knappe, Sohn von Heyno (Heyneke) von SCHARPENBERG (siehe 128).
Kirchliche Trauung um 1425 mit
65
Abele von RITZEROW, geboren um 1405 (Religion: r.K.), gestorben nach 1471, urk. 1458-1471, 1471 Besitzerin des Schlosses Ritzerow, 1458 verkaufen Wittwe Abele Schack geb. v. Ritzerow und ihr Sohn Vollrad Scharpenberg ihre auf den Gütern Lütken Klinkrade und der Feldmark zu Groten Klinkrade ruhende jährliche Rente von 21 Mark Lübischer Pfennige an Heinrich von dem More zu Lübeck, 1462 verkaufen dieselben an den Lübecker Rathmann Hinrich von Hechteden ihre auf dem halben Dorfe Duvensee ruhende jährliche Rente von 21 Mark für 300 Mark und 1468 verpfändet die Wittwe Abel Schack für ein Darlehn von 300 Mark die Hälfte von Duvensee an das Kloster Marienwohlde; durch Verträge von 1471 mit den v. Ritzerow'schen Töchtern [nämlich: Abel Schack, Adelheid Dargessen und Becke von Buchwald] und von 1476 mit Otto und Hartwig von Ritzerow kaufte Herzog Johann IV. den Hof zu Duvensee, das halbe Dorf Duvensee mit dem halben See, sowie Lüchow, Labenz und das Wiedereinlösungsrecht von Klein- und Groß-Klinkrade, welche an Lübeck verpfändet waren. Die andere Hälfte von Duvensee gehörte zu Lübeck und wurde 1747 wieder an Lauenburg abgetreten. Klein-Klinkrade wurde erst 1774 ein selbständiges Dorf. Tochter von Otto von RITZEROW (siehe 130) und N von ZÜLE (siehe 131).
Kirchliche Trauung (1) um 1425 mit Ludolf (Lüdicke) von SCHARPENBERG (siehe 64).
Kirchliche Trauung (2) nach 1426 mit Ludolf (Lüder) von SCHACK (der Ältere), Herr zu Basthorst, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1460, urk. 1439-1467, 1458-1467 sächsisch-lauenburgischer Rat, Sohn von Johann von SCHACK, Herr zu Basthorst, und N von SCHARPENBERG.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Volrad von SCHARPENBERG, geboren um 1425 (siehe 32).
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Otto von SCHACK, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1490, urk. 1459-1490, 1503 tot.
Verheiratet mit N von HAAK (Religion: r.K.).

68
Hermann von dem CAMPE, Herr zu Campe, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1479, urk. 1433-1482, 1488 tot, 1433 Knappe, vor Steven van Alden, Richter zu Düthe, verkaufen 1433 der Knappe Steven van Bra, seine Frau Styne und ihre Kinder Rolf und Heileke den Brüdern Hermann, Otto, Hinrik und Diderik van dem Kampe, Knappen, ihren Teil des Walls in der Lake bei dem Kamp; stiftet 1479 eine Memorie in der Pfarrkirche in Steinbild für seine verstorbene Gattin Gertrud, seinen vertorbenen Bruder Heinrich und für sich selbst, wenn er tot wäre, es soll für ihre Seelen jährlich eine Messe gelesen und gesungen werden, dafür erhält der Pastor 18 Pfennige, sein Kaplan 6 Pfenninge und der Küster 2 schwere Pfennige für das Läuten, 1482 belehnt Hermann von Campe Wilken Hesselynck mit dem Hesselynck Erbe in Ahlen im Kirchspiel Steinbild. Sohn von Hermann von dem CAMPE (siehe 136).
Kirchliche Trauung vor 1442 mit
69
Gertrud N (Religion: r.K.), gestorben nach 1479, urk. 1442-1479.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Fye von dem CAMPE, geboren um 1440 (Religion: r.K.), gestorben nach 1469, urk. 1469, 1476 tot, 1469 als Wwe. des Johann v. Cloeth zu Behuf ihres Sohnes Rötger mit den Osnabrücker Lehen belehnt.
Kirchliche Trauung (1) um 1460 mit Johann von CLOEDT, Herr zu Osterwedde, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1460, urk. 1457-1460, 1469 tot, 1457-1460 als Richter in Düthe genannt, Sohn von Rotger von CLOEDT, Herr zu Osterwedde, und Grete von OSTERWEDDE, Erbin zu Osterwedde.
Kirchliche Trauung (2) vor 1465 mit Eggert von NAGEL, Herr zu Osterwedde u. Wallenbrück, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1496, urk. 1476-1496, 1508 tot, wird 1476 für seinen Stiefsohn mit dem halben Zehnten von Berßen belehnt, 1496 Ravensbergischer Landstand, Sohn von Ludolf (Ludike) von NAGEL und Agnes STAEL.
2.
Johann von dem CAMPE, geboren um 1445 (siehe 34).

70
Coep von HEEDE (Oltmann), Richter, geboren nach 1406 (Religion: r.K.), gestorben nach 1494, urk. 1467-1494, 1497 tot, 1467 Erbvertrag mit dem Bruder, tritt seinem jüngeren Bruder das Stammhaus Heede, die Kirche und die zum Gut gehörende Kapelle sowie den größten Teil der Ländereien ab und erhält dafür eine Geldabfindung, einige Grundstücke und die Hälfte der Markengerechtigkeit, 1471 Richter in Aschendorf, 1479 Übergabe des Gutes an Tochter Pelle und deren Gemahl Johann v. Campe zu Campe, Sohn von Steven OLTMANN (von Heede) (siehe 140) und Geseke N (siehe 141).
Verheiratet mit
71
Mette N (Religion: r.K.), gestorben nach 1479, urk. 1467-1479.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Pelleke von HEEDE, geboren um 1450 (siehe 35).

72
Heinrich von VOSS, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben um 1458, urk. 1427-1448, Sohn von Heinrich von VOSS (siehe 144).
Verheiratet mit
73
Hille von KNEHEM, geboren um 1420 (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Otto von VOSS, geboren um 1440 (siehe 36).
2.
Gieseke von VOSS, Priester (Religion: r.K.). Domherr in Osnabrück.
3.
Heinrich von VOSS, Priester (Religion: r.K.), gestorben am 01.01.1534, 1495-1497 Domherr in Münster u. Besitzer des Schmalamts, 1499-1507 Domherr u. Besitzer der Obedienz Buldern, 1517-1520 Dombursar, 1521 Domherr u. Besitzer des Schmalamts, 1525-1528 Dombursar, 1530 Obedientiar Buldern, 1532 Domsenior u. Bursar.

74
Boldewin von KNEHEM, Herr zu Schulenburg, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1487, urk. 1459-1487, 1501 tot, Herr zur Schulenburg, 1471 mit seinem Vater in Fehde mit Johann von Elmendorf, 1487 Besitzer der Horneburg, Sohn von Boldewin von KNEHEM (siehe 148) und Clemeke von DINCKLAGE (siehe 149).
Verheiratet mit
75
Kuneke STEDING, geboren um 1435 (Religion: r.K.), Tochter von Wilke II. STEDING (siehe 150) und N von SMERTEN (siehe 151).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna von KNEHEIM, Erbin der Harenburg, geboren um 1455 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Jost von LUTTEN, Herr zu Harenburg, geboren um 1443 (Religion: r.K.), gestorben nach 1510, urk. 1510, Erbe der Harenburg über seine zweite Frau, 1510 belehnt von Bf. Erich von Osnabrück belehnt mit dem Zehnten zu Bunne, Ksp. Dinklage, mit den Höfen Moormann, Hulshus, Schwarte und Uchtmann in Badbergen, mit dem Zehnten zu Wierup Ks. Menslage, den Höfen Forthmann in Schleptrup und Borgstede in Eikern, Ksp. Engter, Sohn von Rudolf von LUTTEN, Herr zu Lage u. Daren, und Goste N. Er war zuvor verheiratet mit N N.
2.
Leneke von KNEHEIM, geboren um 1457 (siehe 37).
3.
Magdalena von KNEHEM, geboren um 1460 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Johann von HAREN, Herr zu Laer (Religion: r.K.), Sohn von Rabodo von HAREN, Herr zu Laer, und Else von HOBERG.

76
Alverich V. von CLÜVER, geboren um 1419 (Religion: r.K.), gestorben nach 1477, urk. 1437-1477, 1477 Knappe, 1471 erzbischöflicher Vogt u. Gogrefe in Achim, Sohn von Gise II. von CLÜVER (siehe 152) und Pelleke (Elisabeth) von BARSSEN (siehe 153).
Verheiratet mit
77
Armgard von BASSEN (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Otto von CLÜVER, geboren um 1455 (siehe 38).

78
Johann SCHULTE, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben nach 1506, urk. 1459-1506, Sohn von Erdmann SCHULTE (der Ältere) (siehe 156).
Verheiratet mit
79
Catharina von CLÜVER, geboren um 1452 (Religion: r.K.), gestorben nach 1491, Tochter von Heinrich II. von CLÜVER (siehe 158) und Anna von ZESTERFLETH (siehe 159).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna SCHULTE, geboren um 1470 (siehe 39).

80
Engelbert I. von LANGEN, Burgmann, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1442, urk. 1400-1442, 1446 tot,
1400 Mitbesitzer der Fischerei auf der Ems bei Mehringen, nach dem Tode des Vaters Erbe des Bur- und Holzgerichtes über die Mehringer und Hemelter Mark,
1423 von Bf. Otto v. Münster belehnt mit dem Hof Godinck in Herbrum, dem Zehnten zu Niederlangen, den Zehnten zu Klein-Stavern, den Zehnten von Apeldorn, 1/4 des Zehnten zu Oberlangen, dem Zehnten zu Dörperbauerschaft und den Zehnten zu Gersten, Ksp. Lengerich
1426 Burglehen zu Fresenburg und des Erbes Poteshaus/Emen,
um 1427 Kauf der Kreyenburg von Johann von Langen gen. Kreyenribbe,
1427 von Bf. Johann von Osnabrück belehnt mit dem Zehnten zu Lehrte, Ksp. Bokeloh und mit dem dortigen Erbe Richarding, wie sie ihm von Johann von Langen gen. Kreyenribbe aufgetragen hat,
1428 von Bf. Johann von Osnabrück belehnt mit den Zehnten zu Apeldorn, Klein-Stavern, Niederlangen, dem 1/2 Zehnten zu Oberlangen, den Zehnten zu Dörperbauerschaft u. zu Gesten, Ksp. Lengerich, dem Hof Godinck in Herbrum, Focken Hanneken Hus Ksp. Bokeloh, dem 1/4 Teil des Zehnten zu Dörpen, dem Lösezehnten zu Emen, Ksp. Lathen, dem Lösezehnten von Reyners Hof in Emmeln, Ksp. Haren, dem Lösezehnten vom Hof Sinningen und vom Müllererbe in Düthe, dem 1/4 Teil des Zehnten zu Wehm, Ksp. Werlte, den Höfen Otten und Gesen in Borken, Ksp. Meppen, den Höfen Sandering in Aschendorf und dem Hof Bremer in Herbrum, Ksp. Aschendorf, Werndings Erbe in Rhede und Lusings Erbe in Wedde, Westerwolde,
1429 leiht er Bf. Heinrich von Münster 2400 Gulden, womit dieser vom Erzstift Bremen das Amt Wildeshausen in Pfand nehmen will, dafür verpfändet ihm Bf. Heinrich den Zehnten von Haselünne und den Zehnten von Eltern
1434 Klage gegen die Stadt Meppen vor dem Bischof von Münster wegen wiederrechtlich verkaufter Grundstücke aus seinem Hofbesitz in Meppen,
1435 Grundstücksaustausch mit dem Meppener Stadtrat,
1436 Kauf des Hofes zu Brahe von Focko Ukena (Ostf. UB. 454, Meppen 23.4.1436),
1437 Belehnung mit dem Hof zu Brahe,
1438 Mitverteidiger der Emsländer gegen unberechtigte Ansprüche des Stiftes Münster,
1442 Fehde gegen die Stadt Osnabrück.
"In einem Prozeß, den die ostfriesische Gräfin Theda 1467 gegen ihre Tanten Bawe Focken (Frau des Häuptlings Ewe Erikes aus Jemgum) und Ulske Focken (Frau des Unico Riperda aus Farmsum) um Familienschmuck und das Erbe ihres Großvaters Fokko Ukena führte, berichtet sie auch von "dem Hof zu Brae, den Focko gekauft und Idecke [dessen 2. Frau] dem Engelbert von Langen gegeben hatte, um damit ihr Gold- und Silbergeschmeide einzulösen". Sie hatte also zuvor dem Herrn Engelbert von Langen Schmuck gegeben, offenbar um Kapital zu erhalten. Dies dürfte etwa um 1430 und 1435 gewesen sein; in dieser Zeit verlor Fokko Ukena die Macht als Herr Ostfrieslands" (Wolbert G.C. Smidt, in: Quellen und Forschungen zur ostfriesischen Familien- und Wappenkunde, Heft 3, 2005)
, Sohn von Herbort III. von LANGEN (siehe 160) und Gertrud von der HEGE (siehe 161).
Verheiratet mit
81
Gertrud von SCHATTE, Erbin der Schattischen Güter, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1440, urk. 1440, Tochter von Rolf SCHATTE (siehe 162) und Katharina N (siehe 163).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gertrud von LANGEN, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben 1509, erhält bei ihrer Hochzeit 1446 600 Rheinische Gulden Brautschatz.
Kirchliche Trauung (1) vor 1441 mit Johann von HAKE (Religion: r.K.), gestorben vor 1441, urk. 1441 tot.
Kirchliche Trauung (2) 1446 mit Albert III. von dem BUSCHE, Herr zur Ippenburg u. Hünnefeld, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben 1475 in Levern, in der Pfarrkirche von Harteke von Münch niedergestochen, bestattet in Bad Essen. Pfarrkirche, urk. 1438-1475, Herr zu Ippenburg, Besitzer der Burg Limberg als Pfandbesitz, 1444 beginnt er mit dem Bau eines neuen Hauses auf dem Limberg, kauft 1447 von seinem Onkel Bernd v. Dehem dessen Teil des Gutes Hünnefeld für 150 rhein. Goldgulden, womit er in den Besitz des gesamten Gutes kam, gleichzeitig verkaufte er ihm zwei "Soltputten" an dem Wege nach dem Rodenwalde und eine Stätte auf dem Kirchhof zu Essen, die früher einer Mette von Bar gehört hatte, erhält 1449 mit anderen Verwandten das Schloss Reineberg als Pfand, 1458 Burglehn zum Grönenberge, wird 1463 mit seinen Söhnen als Burgmänner der Gft. Ravensberg aufgenommen, 1463 Drost und Pfandinhaber zum Limberge, hat die Kirche zu Essen neu bauen lassen, der Schlussstein des Chorgewölbes derselben weist sein und seiner Ehefrau Gertrud von Langen Wappen auf, 1475 erstochen durch Harteken v. Münch, Sohn von Albert II. von dem BUSCHE, Herr zur Ippenburg, und Catharina von LEDEBUR.
2.
Rolf von LANGEN, Herr zur Ostkreyenburg, geboren um 1421 (Religion: r.K.), gestorben am 13.09.1493, urk. 1446-1479, 1494 tot, 1476 u. 1479 Amtmann des Emslandes, 1467 v. Bf. Heinrich III. von Münster belehnt mit dem halben Zehnten zu Heede, den Erben Trugginck und Leeferdinck Hus in Aschendorf, Hüsings Hus zu Lehe, den Hof in Frackel Ksp. Lathen, Sweders Stätte zu Haeren, den Zehnten zu Laer im Ksp. Bokeloh, Brümmers Hus zu Vlechum Ksp. Haselünne, Middendorps und Lampen Erbe in Lähden Ksp. Holte, dem halben Zehnten zu Groß-Berßen, Tepen Hus zu Groß-Berßen in Dienstmannstadt, Tolecken Hus in Ahausen im Ksp. Essen, Tagen Hus zu Apeldorn Ksp. Bokeloh, Püngels Hus in Waden Ksp. Sögel als Burglehen, ein Burglehen zu Fresenburg und das dazugehörige Protes Erbe in Ksp. Lathen; erhält 1475 die Ostkreyenburg und den Burgmannshof in Haselünne (Ritterstraße 7), wo sich sein und das Wappen seiner Frau noch heute am Kamin befinden, testiert 1475 mit seiner Frau, "benefactor" des Klosters Frenswegen, dort im Nekrolog mit Sterbedatum genannt.
Verheiratet mit Derike von HAREN (Religion: r.K.), gestorben nach 1475, testiert 1475, Erbin von Crollage, Tochter von Staius von HAREN und N von CAPPEL.
3.
Engelbert II. von LANGEN, geboren 1422 (siehe 40).
4.
N von LANGEN, geboren um 1424 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Friedrich von HAREN, Burgmann zu Osnbrück, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1442, urk. 1426-1442, Burgmann zu Osnbrück, belehnt 1426 u. 1442, 1433-1438 mehrfach Bürgermeister der Osnabrücker Altstadt, Sohn von Friedrich von HAREN, Burgmann zu Osnabrück.
5.
Beke von LANGEN, geboren um 1425 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Wigger von BRAMSCHE, Burgmann zu Osnabrück, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1449, besitzt 1449 einen Burgmannshof an der Katharinenkirche in Osnabrück.
6.
Andreas von LANGEN, Herr zu Meppen, geboren um 1426 (Religion: r.K.), gestorben um 1477, urk. 1446-1471, 1477 tot, 1446 belehnt mit dem Hof zu Meppen, erhält 1448 die Meppener Besitzungen seines Onkels Nikolaus, tätigt 1450, 1462 u. 1464 Verkäufe und Pfändungen aus dem Hof zu Meppen, der unter ihm stark an Besitz verliert, 1457 v. Bf. Johann v. Münster belehnt mit dem halben Zehnten von Geeste und einem Erbe in Holthausen, beide Ksp. Meppen, als Burglehen.
Verheiratet mit Fredere von BEVERFÖRDE (Religion: r.K.).
7.
Margaretha von LANGEN, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1488, urk. 1488.
Verheiratet mit Hermann von der HEGE, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1488, urk. 1488, Sohn von Serries von der HEGE, Herr zu Seppenhagen, und Anna N.
8.
N von LANGEN, geboren um 1432 (Religion: r.K.), unsicher.
Verheiratet mit Friedrich von BRAE, Herr zu Campe, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1497, urk. 1466-1497, 1509 tot, erbt um 1460 Campe von seinem Onkel Steven von Brae und nimmt dort seinen Wohnsitz, das Gut in Tunxdorf scheint darauf als Wohnsitz aufgegeben worden zu sein, 1466 belehnt vom Bf. v. Osnabrück mit dem halben Zehnten von Börger, dem Zehnten vom Hof Einhaus in Bockholte Ksp. Werlte, Hanneken Feigings Zehnter in Düthe, mit dem Hof Cordes in Harrenstätte, dem halben kleinen Zehnten, gennannt Lüsings Zehnter in Dörpen und mit den Höfen Eiken Duninges, Wittup, Bischof, Ameling und Deinstes in Tunxdorf; 1497 belehnt vom Bf. v. Münster mit dem Hof Ahlers und dem halben Zehnten von Herbrum, dem Hof Prickes in Langen und drei Höfen auf dem Hümmling als Nienhauser Burglehen. Sohn von Wynrich von BRAE, Herr zu Tunxdorf.
9.
Hermann von LANGEN, Priester, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben nach 1466, 1466 Pastor von Iserlohn.
10.
Catharina von LANGEN, geboren um 1437 (Religion: r.K.), gestorben 1487 in Iserlohn.
Kirchliche Trauung um 1460 mit Conrad von ENSE (Varnhagen), Bürgermeister, geboren um 1435 (Religion: r.K.), gestorben nach 1493 in Iserlohn. Bürgermeister von Iserlohn urk. 1465-1493, bekommt 1474 Erzabbaurechte, Sohn von Johann von ENSE (Varnhagen), Amtmann zu Iserlohn, und Beleke N.

82
Herbort von DÜVEL, Herr zu Stockum u. Batenhorst, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben vor 1442, urk. 1442 tot, Burgmann zu Reckenberg, Sohn von Rembert von DÜVEL (siehe 164) und Adelheid von dem BUSCHE (siehe 165).
Kirchliche Trauung vor 1431 mit
83
Margarethe von ELMENDORF, geboren um 1405 (Religion: r.K.), gestorben nach 1447, urk. 1442-1447, 1469 tot, 1442 zu Behuf ihrer Kinder belehnt mit Stockum, den Höfen Lüdering, Konerding, zwei Kotten, Teiche, eine Mühle, Kreienbrocks Haus, dem Meierhof zu Klein Dratum, dem Holzgericht über die Dratumer Mark und den freien Sundern in Dratum, dem Burglehen zu Reckenberg und den übrigen Lehnsstücken. Tochter von Herbort von ELMENDORF (siehe 166) und Elske von BENTEN (siehe 167).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Rembert von DÜVEL, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1442, jung, urk. 1442 mitbelehnt, 1461 tot.
2.
Johann von DÜVEL, geboren um 1433 (Religion: r.K.), gestorben nach 1471, urk. 1471.
Verheiratet mit Benedicta von HUNDEPOEL (Religion: r.K.), gestorben nach 1471, urk. 1471, Tochter von Temmo von HUNDEPOEL.
3.
Adelheid von DÜVEL, geboren um 1435 (siehe 41).
4.
Jutta von DÜVEL, geboren um 1437 (Religion: r.K.), gestorben nach 1442, urk. 1442.
5.
Herborde von DÜVEL, geboren um 1440 (Religion: r.K.), gestorben nach 1472, urk. 1472.
Verheiratet mit Dietrich (Dedeke) von SCHADE, Burgmann zu Meppen, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1496, urk. 1459-1496, übergibt mit seiner Frau 1471 der Kapelle in Flechum einen Eigenbehörigen, errichtet 1485 von seinem Hof, der jetzt als das große Haus mit dem Pferdestall genannt wurde, einen Grundzins von Zehn Pfennige; von beiden Häusern hatte er eine Stadtwache zu stellen. 1496 besiegelt er eine Memorienstiftung in der Pfarrkirche in Meppen. Sohn von Wilbrand von SCHADE, Herr zu Meppen und Wesuwe, und Wibbeke von BEVERN.

84
Dietrich von STAFFHORST, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben 1477, oder 1484, urk. 1420-1434, Sohn von Albert von STAFFHORST (siehe 168) und Lucke von WERSABE (siehe 169).
Verheiratet mit
85
N von SCHÖNEBECK, geboren um 1412 (Religion: r.K.), Tochter von Lüder von AUMUND (von Schönebeck) (siehe 170) und N von BUYEN (siehe 171).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von STAFFHORST, geboren um 1440 (siehe 42).
2.
Anna von STAFFHORST, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben 1483.
Kirchliche Trauung um 1475 mit Johann IV. FRESE, Erbherr auf Weyhe und Campe, Drost zum Freudenberge, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben am 27.03.1536, bestattet in Bassum. Erbbegräbnis in der Stiftskirche, urk. 1471-1536, Sohn von Wilke FRESE (siehe 92) und Elisabeth von WERPE (siehe 93). Er ist wiederverheiratet mit Hille von LANDESBERGEN, wiederverheiratet mit Beke von MARSCHALCK.

86
Dietrich KLENCKE, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1472, urk. 1451-1472, 1487 tot, Pfandherr zu Diepenau, Sohn von Wilken KLENCKE (siehe 172) und Agnes von ASSEBURG (siehe 173).
Verheiratet mit
87
Catharina von CRAMM, geboren um 1430 (Religion: r.K.), Tochter von Aschwin I. von CRAMM (siehe 174) und N von BORTFELD (siehe 175).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Elisabeth (Ilse) KLENCKE, geboren um 1452 (siehe 43).
2.
Agnes KLENCKE, geboren um 1455 (siehe 95).

88
Detlef von der KUHLA, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1443, urk. 1427-1443, 1427 Knappe, verkauft 1427 der Stadt Stade seine Vogtei, die er binnen der Stadt unter der Borg mit dem Wurtzins besass, mit allen Gerechtsamen, wie sie schon seine Eltern besessen hatten, für 50 lübische Mark. Sohn von Claus von der KUHLA (siehe 176) und N von BROBERGEN (siehe 177).
Verheiratet mit
89
N von der WISCH, geboren um 1405 (Religion: r.K.), Tochter von Claus III. von der WISCH (siehe 178).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Detlef von der KUHLA, geboren um 1430 (siehe 44).

90
Alverich von WERSABE, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1468, urk. 1427-1468, Herr auf Kassebruch, Sohn von Gisbert von WERSABE (siehe 180) und Hedwig von der HELLEN (siehe 181).
Verheiratet (1) mit Adelheid FRESE (siehe 91).
Verheiratet (2) mit Ilsebe von der HUDE (Religion: r.K.), Tochter von Arend von der HUDE und Elisabeth N.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Berteke von WERSABE, geboren um 1450 (siehe 45).
2.
Ortgies von WERSABE (Religion: r.K.), gestorben nach 1513, urk. 1462-1513, Herr auf Kassebruch.
Verheiratet mit Anna von BOCK (Religion: r.K.), Tochter von Eruch von BOCK.
Aus der zweiten Ehe stammen:
3.
Johann von WERSABE (Religion: r.K.), gestorben nach 1494, urk. 1461-1494, Herr auf Kassebruch.
Verheiratet mit Hedwig von MARSCHALCK, geboren um 1460 (Religion: r.K.), Tochter von Boldewin von MARSCHALCK und Lucke von WERPE.
91
Adelheid FRESE, geboren um 1410 (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen: 2 Kinder (siehe unter 90).

92
Wilke FRESE, Herr zu Weyhe, geboren um 1425 (Religion: r.K.), gestorben 1479, Sohn von Wilke FRESE (Meylan) (siehe 184) und Anna von STAFFHORST (siehe 185).
Verheiratet mit
93
Elisabeth von WERPE, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben 1496, bestattet in Weyhe. Kirche, Tochter von Nikolaus IV. von WERPE (siehe 186) und N von PENNETE (siehe 187).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann IV. FRESE, Erbherr auf Weyhe und Campe, Drost zum Freudenberge, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben am 27.03.1536, bestattet in Bassum. Erbbegräbnis in der Stiftskirche, urk. 1471-1536.
Kirchliche Trauung (1) um 1475 mit Anna von STAFFHORST, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben 1483, Tochter von Dietrich von STAFFHORST (siehe 84) und N von SCHÖNEBECK (siehe 85).
Kirchliche Trauung (2) um 1484 mit Hille von LANDESBERGEN, geboren um 1465 (Religion: r.K.), gestorben am 23.04.1500, "Anno Domini M.D. feria V. post Diem Victoris, obiit Valida Domina Hille de Landesbergen, uxor Johannis Fresen, cuius anima sit in Christo.", bestattet in Bassum. Stiftskirche, Tochter von Ulrich von LANDESBERGEN, Herr zu Rethem, und Elisabeth von VELTHEIM.
Kirchliche Trauung (3) nach 1500 mit Beke von MARSCHALCK, geboren um 1455 (Religion: r.K.), gestorben 1538 in Bassum, Tochter von Boldewin von MARSCHALCK und N von der KUHLA. Sie ist Witwe von Heinrich II. von CLÜVER.
2.
Anna FRESE, Nonne, geboren um 1452 (Religion: r.K.), gestorben am 08.04.1541. Aufschrift des heute verlorenen Grabsteins: "ANNO DNI M.VC.UND XLJ. DES. ACHTEN DAGES APRILIS STARFF ANNA FRESE.DESSE STIFFTS.TO.BARSE.EBDIS.", bestattet in Bassum. Klosterkirche, Äbtissin v. Bassum 1482-1451.
3.
Lucke FRESE, geboren um 1454 (Religion: r.K.), gestorben nach 1511, urk. 1472-1511, 1520 tot, Abt Matthias, Prior Johannes und der ganze Konvent des Klosters Harsefeld verkaufen 1477 Frau Lucke, Erp von Weyhes Witwe, für 18 Mark lüb. einen wüsten Hof in Todtshorn im Kirchspiel Tostedt.
Verheiratet mit Erp von WEYHE, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1471, urk. 1467-1471, 1477 tot, Sohn von Erp von WEYHE und Juliane KLENCKE.
4.
Hyska FRESE, geboren um 1456 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1475 mit Dietrich von BEHR, Herr zu Hethorn, geboren um 1450 (Religion: r.K.).
5.
Viktor FRESE, Häuptling zu Loquard, geboren um 1460 (Religion: r.K.), gestorben 1527, bestattet in Loquard. Pfarrkirche. Häuptling zu Loquard, Rysum und Campen, ab 1488 in Ostfriesland, begleitete 1489-1491 Gf. Enno I. und 1491-1492 Gf. Edzard I. auf eine Pilgerreise nach Palästina, wo er mit diesem zum Ritter vom heiligen Grabe geschlagen wird, enger Freund und Geheimer Rat des Gf. Edzard v. Friesland, Drost zu Uplengen.
Kirchliche Trauung (1) um 1496 mit Tetta von RYSUM, geboren um 1476 (Religion: r.K.), Tochter von Ocko II. Brungersna von LOQUARD und Ekke (Etta) RIPPERDA.
Kirchliche Trauung (2) nach 1501 mit Fossa ALLENA (von Hinte), geboren um 1475 (Religion: r.K.). Erbin von Uttum u. Hinte, Tochter von Ailt Allena von HINTE, Häuptling von Hinte, und Frouwa von UTTUM. Sie ist Witwe von Poppo I. Sinolda von JENNELT.
Kirchliche Trauung (3) nach 1510 mit Sophie von NESSE (Religion: r.K.), gestorben 1545, testiert 3.4.1544, Tochter von Keno von NESSE, Häuptling v. Nesse, und Almuth von WERDUM. Sie war zuvor verheiratet mit Ailko HOUWERDA.
6.
Engel FRESE, geboren um 1465 (Religion: r.K.), gestorben nach 1539.
Kirchliche Trauung vor 1504 mit Eberhard von MÜNCHHAUSEN, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben 1527, Sohn von Ludolf V. von MÜNCHHAUSEN und Sophie KORFF GEN. SCHMISING.
7.
Anton (Tonnies) FRESE (Frisius), Herr zu Weyhe, geboren um 1470 (Religion: r.K.). Domherr zu Bremen (resigniert).
Kirchliche Trauung um 1510 mit Ilse von LANGEN, geboren um 1480 (Religion: r.K.), Tochter von Engelbert II. von LANGEN (siehe 40) und Adelheid von DÜVEL (siehe 41).
8.
Arnd FRESE, geboren um 1472 (siehe 46).

94
Bartold von MANDELSLOH (der Reiche), geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben 1503 in Ahlden, bestattet in Kloster Loccum. Grabstein im nördlichen Seitenschiff erhalten. Pfandherr zu Ahlden, Hzg. Heinrichs Rat im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, 1472 Drost in Ahlden. Sohn von Cord von MANDELSLOH (siehe 188) und Sophie von MARENHOLTZ (siehe 189).
Kirchliche Trauung um 1475 mit
95
Agnes KLENCKE, geboren um 1455 (Religion: r.K.), Tochter von Dietrich KLENCKE (siehe 86) und Catharina von CRAMM (siehe 87).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Beke von MANDELSLOH, geboren um 1475 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Ludolf XII. von OLDERSHAUSEN, geboren um 1455 (Religion: r.K.), gestorben 1518, Sohn von Ludolf von OLDERSHAUSEN und Gesa KNIGGE.
2.
Margaretha von MANDELSLOH, geboren um 1477 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Dietrich BOCK von NORTHOLZ (Religion: r.K.), gestorben nach 1480.
3.
Konrad (Kurt) von MANDELSLOH, geboren um 1480 (Religion: r.K.), gestorben 1537.
Kirchliche Trauung 1518 mit Sophie von BÜLOW (Religion: r.K.), Tochter von Hartwig von BÜLOW und Anna von ALVENSLEBEN.
4.
Hedwig von MANDELSLOH, geboren um 1482 (siehe 47).

Generation VIII
 
128
Heyno (Heyneke) von SCHARPENBERG, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1384, urk. 1366-1384, 1395 tot, Knappe, um 1380: Die Herren Schulte und von Borg, Moritz Marschalk, Heinrich von der Osten, Heyneke Scharpenberg und Claus von der Kula versöhnen sich mit den Herzögen Wenzel und Albrecht zu Sachsen und mit Herzog Bernhard (NLA HA Celle Or. 9 Schrank X Capsel 33 Nr. 10a). Sohn von Ludolf (Ludekin) von SCHARPENBERG (siehe 256).
Kinder:
1.
Ludolf (Lüdicke) von SCHARPENBERG, geboren um 1380 (siehe 64).
2.
Hedwig (Heseke) von SCHARPENBERG, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1453, urk. 1453 Wwe., Zuordnung unsicher.
Kirchliche Trauung um 1425 mit Lüdeke von BLÜCHER, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1441, urk. 1423-1441, 1445 tot, Lübischer Reitermarschall, Herr zu Lehsen u. Lenzkow, Sohn von Hermann von BLÜCHER, Herr zu Lehsen, Ziggelmark u. Döbbersen.

130
Otto von RITZEROW, Herr zu Ritzerow, geboren um 1377 (Religion: r.K.), gestorben nach 1453, urk. 1426-1453, 1468 tot, Knappe, Hzgl.-Lauenburgischer u. Lübscher Vasall, Sohn von Otto von RITZEROW (siehe 260) und Margaretha (Mette) von GRÖNOW (siehe 261).
Verheiratet mit
131
N von ZÜLE, geboren um 1380 (Religion: r.K.), Tochter von Volrad von ZÜLE (siehe 262) und N von BRALSDORF (siehe 263).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Abele von RITZEROW, geboren um 1405 (siehe 65).
2.
Volrad von RITZEROW, geboren um 1407 (Religion: r.K.), gestorben nach 1497, urk. 1468-1497, 1468: Die Knappen Volrad, Otto und Hartich von Ritzerow, Söhne des verstorbenen Otto, wohnhaft zu Ritzerow im Hochstift Ratzeburg, verkaufen an den Rat der Stadt Lübeck ihren Anteil Anteil an Schloß Ritzerow, die Hälfte des Dorfes Klein-Ritzerow und der dortigen Mühle, die Hälfte der Dörfer Koberg, Poggensee, Duvensee, Woltersdorf und Tramm mit den wüsten Feldmarken Zirksfelde, Manouve und Syltendorf mit allem Zubehör für 3.733 lübische Gulden 10 Schilling, wiederkäuflich nach 20 Jahren
Mitsiegelnde Zeugen und Bürgen: Dynnies Hesse, Domherr zu Lübeck, Hans von Ritzerow, Vetter der Aussteller, Hartmann Scharpenberg, Oheim der Aussteller, sowie Joachim von Kuren und Hartwig von Knope (NLA HA Celle Br. 104b Nr. 294)
.
Verheiratet mit N von SCHACK (Religion: r.K.), Tochter von Heinrich von SCHACK und von BIBOW.
3.
Otto von RITZEROW, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1468, urk. 1468.
4.
Hartich von RITZEROW, geboren um 1412 (Religion: r.K.), gestorben nach 1468, urk. 1468.

136
Hermann von dem CAMPE, Herr zu Campe, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1431, urk. 1430-1431, 1433 tot, 1431 belehnt mit dem halben Gut Campe, Sohn von Rolf von dem CAMPE (von Westerholt) (siehe 272) und Gosta N (siehe 273).
Kinder:
1.
Hermann von dem CAMPE, geboren um 1410 (siehe 68).
2.
Otto von dem CAMPE, geboren um 1411 (Religion: r.K.), gestorben nach 1435, urk. 1433-1435, 1433 Knappe, vor Meynhard to der Lynden, Richter zu Haselünne, verkauft 1433 Otto van den Campe seinem Bruder Herman seinen dritten Teil an Haus und Gut Campe.
3.
Heinrich von dem CAMPE, geboren um 1413 (Religion: r.K.), gestorben nach 1476, urk. 1433-1476, 1433 Knappe, vor Herman Hordinck gen. de Schütte, Richter zu Meppen, verkauft Hinrick van den Campe 1435 an Herman van den Campe den dritten Teil des Erbes zu Campe und den dritten Teil von Teken Erbe zu Husen im Ksp. Lathen, vor Steven van Aelden, Richter zu Düthe, verkauft Hinrich van dem Kampe 1442, das seinem Bruder Otto abgekaufte sechste Teil des Ryenhof Erbe zu Alden (Ahlen) an seinen Bruder Hermann und dessen Frau Gertrud, schenkt 1476 der Kirche zu Steinbild eine Rente von einem Malter Korn, wofür diese sich verpflichtete, ein Wachslicht in der Kirche zu halten.
4.
Dietrich von dem CAMPE, Priester, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben nach 1461, urk. 1433-1461, 1333 Knappe, Diderich van dem Kampe, Komtur zu Borken, beurkundet 1461, dass er seinem Bruder, dem Knappen Hinrike van dem Kampe den dritten Teil einer Rente der verstorbenen Jungfer Ghizele aus dem Sparchhaus, Ludiken Haus auf dem Hummling und Cruselmanns Haus, sämtlich im Kirchspiel Werlte verkauft hat.

140
Steven OLTMANN (von Heede), Herr zu Heede, geboren um 1386 (Religion: r.K.), gestorben nach 1428, urk. 1390-1436, 1457 tot, ab 1412 Kornote in Meppen, entläßt 1412 mit Frau Geseke und den gemeinsamen Kindern Reynek Bannyng von Lehe unter Verkauf des Erbes in Lehe aus der Eigenhörigkeit, 1457 tot, Herr zu Heede, 1423 u. 1426 mit Haus Heede belehnt, zahlt um 1430 18 Pfennige und 9 Scheffel Roggen an losem Zehnten aus der Bauerschaft Eze bei Meppen, verkauft 1433 dem Vikar Wynrik zum Hl Kreuze in Meppen eine jährliche Rente von 1. Goldgulden unter Verpfändung seines Erbes zu Schwefingen, verkauft 1433 das ihm gehörende Gelsenhus an die von Kampe, hat 1435 ein Haus in Meppen, Sohn von Coep OLTMANN (von Heede) (siehe 280) und Pelleke N (siehe 281).
Verheiratet mit
141
Geseke N, gestorben nach 1424, urk. 1412.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Coep von HEEDE (Oltmann), geboren nach 1406 (siehe 70).
2.
Bernd von HEEDE (Oltmann), geboren um 1408 (Religion: r.K.), gestorben nach 1412, urk. 1412, 1467 tot.
3.
Daye von HEEDE, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1412, urk. 1412.
4.
Cäcilie von HEEDE, Nonne, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben nach 1496, 1464-1496 Äbtissin zu Börstel.
5.
Wermolt von HEEDE, Herr zu Heede u. Landegge, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1494, urk. 1460-1494, Herr zu Heede und Landegge, 1463 Schiedsrichter beim Brual-Dieler Grenzstreit, 1467 Erbvertrag mit Bruder Coep, worin er den größten Teil der Besitzungen erhält, erbaut 1484 die Kirche in Heede.
Verheiratet mit Walburgis von LANGHALS, Erbin von Landegge, geboren um 1440 (Religion: r.K.), gestorben nach 1484, urk. 1484, 1490 Erbin von Gut Landegge, Tochter von Albert von LANGHALS, Burgmann, Herr zu Landegge, und Cunne N.
6.
Daye von HEEDE, geboren um 1428 (Religion: r.K.), gestorben nach 1494, urk. 1412-1494.
Kirchliche Trauung am 12.05.1460. Ehevertrag mit Coep HATTE (Religion: r.K.), gestorben vor 1494.
7.
N von HEEDE, geboren um 1430 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Hermann von SCHWENCKE, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben nach 1495, urk. 1467-1495, 1467 "na dode syns vaders Johan" belehnt mit "somigen guden, des he eyn cedel bringen sal", 1486 von Bf. Heinrich III. v. Münster mit dem halben Zehnten in Hilter belehnt. Sohn von Johann von SCHWENCKE.

144
Heinrich von VOSS, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1427, urk. 1402-1427, Sohn von Giselbert von VOSS (siehe 288).
Kind:
1.
Heinrich von VOSS, geboren um 1400 (siehe 72).

148
Boldewin von KNEHEM, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1465, urk. 1426-1465, 1426 mit Sögeln belehnt, 1435 verkauft er mit Ehefrau Clemeke Güter in Grapperhausen, Neuenkirchen, an Gerlach de Rutere, 1459 verkaufen vor dem Richter Visbeke in Damme wiederkäuflich Boldewin von Knehem, seine Frau Clemeke und ihre Kinder Boldewin und Hugo dem Altare Unseren Lieben Frauen und Johannes Evangeliste in der Kirche zu Quakenbrück ½ Mark jährlicher Rente aus ihren 2 Erben Volkerincksvoelde im Kirchspiel Damme. Sohn von Boldewin von KNEHEM (siehe 296) und Leneke von LANGEN (siehe 297).
Verheiratet mit
149
Clemeke von DINCKLAGE, geboren um 1402 (Religion: r.K.), gestorben nach 1459, urk. 1413-1459, Tochter von Hugo von DINCKLAGE (siehe 298) und Sideke von ELMELO (siehe 299).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Boldewin von KNEHEM, geboren um 1420 (siehe 74).
2.
Hugo von KNEHEM, geboren um 1422 (Religion: r.K.), gestorben nach 1459, urk. 1459.
3.
Nikolaus von KNEHEM, geboren um 1425 (Religion: r.K.), gestorben nach 1465, urk. 1461-1465, 1492 tot, 1461 mit Sögeln belehnt, 1471 mit Sohn Boldewin in Fehde mit Johann von Elmendorf.

150
Wilke II. STEDING, Herr zu Huckelrieden, geboren um 1412 (Religion: r.K.), gestorben nach 1468, urk. 1458-1468, 1458 soll er als letzter von mehreren Bürgen von Wichmann Glode u. Friedrich von Dincklage schadlos gehalten werden wegen einer Rente an den Domherren Giseke v. Elmendorf, verkauft 1462 eine Renten in Drantum, Emstek, an die Kirche in Wardenburg, Vettern Otto u. Herbord v. Dorgelo und Vetter 3. Grades Rembert Bernefür bürgen mit, Sohn Lubike auf d. Rückseite mit vermerkt. Sohn von Wilke I. STEDING (der Ältere) (siehe 300) und N von DORGELO (siehe 301).
Verheiratet mit
151
N von SMERTEN, geboren um 1415 (Religion: r.K.), Tochter von Bernd von SMERTEN (siehe 302).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Kuneke STEDING, geboren um 1435 (siehe 75).
2.
Lubike STEDING, Herr zu Huckelrieden, geboren um 1437 (Religion: r.K.), gestorben nach 1462, urk. 1462.
Verheiratet mit N DUCKER (Religion: r.K.).

152
Gise II. von CLÜVER, Herr auf Langwedel u. Ottersberg, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben 1434, vor 5.5. urk. 1411-1434, 1411 bürgt Gise für Martin v. Wersebe wegen einer Schuld von 200 Mark Lübisch gegenüber Bertold v. Heimbruch, 1414 wir der als Pfandherr auf Langwedel genannt. Er erhält auch das Lehen zu Ottersberg zurück und verteidigt mit anderen Rittern die Stadt Bremen, die vom friesischen Hauptmann Dide Lubben belagert wird, 1415 bestätigen die Brüder Gise, Alverich und Heinrich, dass sie von dem Grafen von Hoya das Schloß und Gericht Harpstedt für 300 Rhein. Gulden verpfändet erhaltenhaben, 1428 beklagt sich der Erzbischof von Bremen bei der Stadt Bremen, dass einem Gerücht zu Folge sich Gise und Alverich in Stade mit den Hauptleuten von Kehdingen gegen ihn verbündet hätten. Ebenfalls 1428 leiht er dem Bischof Johann zu Verden sehr viel Geld und bekommt das Lehen zu Sottrum, Hepstede und weitere Güter als Pfand. Noch 1428 gehören Gise und Alverich zu den zahlreichen Adligen und Bürgern, die wegen Beraubung des Klosters Zeven exkommuniziert werden. Sie haben sich später durch das Versprechen der Zahlung einer Entschädigung vom Banne gelöst, dann aber die Zahlung verweigert. Daher befiehlt die Generalsynode zu Basel 1436 dem Schatzmeister zu Lübeck, die Brüder Clüver zur Zahlung an das Kloster anzuhalten, 1429 hat sich der Bischof wieder Geld von Gise geliehen, diesmal 1150 lübische Mark, 1430 wird festgestellt, daß er und sein Bruder Alverich Pfandinhaber des Schlosses Langwedel sind, das ihnen von der Stadt Bremen für ein Darlehen von 1000 Bremer Mark verpfändet ist. Auch verpflichten sie sich, der Stadt Bremen bei etwaigen Überfällen zu Hilfe zu kommen, 1432 verbünden sich Gise und Alverich mit der Stadt Bremen in der Fehde gegen den Bischof von Verden und waren an dem Überfall auf die Stadt Verden im Dezember d.J. beteiligt, wofür sie von Bremen 336 Mark und 9 Groschen erhielten, 1433 klagen die Verdener Geistlichen wegen des Überfalls auf dem Konzil zu Basel. Das Konzil droht den Einwohnern von Bremern, Alverich u. Gise Clüver, sowie dem Grafen Otto von Hoya und Ortgies Frese mit der Exkommunizierung. Die Kläger beziffern den Schaden auf 8000 Rhein. Gulden, 1434 vergleichen sich Gise und Alverich mit dem Kloster Zeven (20.2.). Bald darauf wird Gise gestorben sein, den in einer Urkunde vom 23.4.1434 wird nur noch Alverich und am 5.5. seine Witwe erwähnt. Sohn von Johann XII. von CLÜVER (der Jüngere) (siehe 304) und Mechthild (Mette) von der HUDE (siehe 305).
Verheiratet mit
153
Pelleke (Elisabeth) von BARSSEN, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1434, Tochter von N von BARSSEN (siehe 306) und N KLENCKE (siehe 307).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Harbert IV. von CLÜVER, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben nach 1439, urk. 1437-1439.
2.
Heinrich II. von CLÜVER, geboren um 1417 (siehe 158).
3.
Alverich V. von CLÜVER, geboren um 1419 (siehe 76).
4.
Gise III. von CLÜVER, geboren um 1421 (Religion: r.K.), gestorben nach 1476, urk. 1437-1476, 1459 wird Gise von Clüver als Eigentümer eines Hauses in Achim erwähnt, wegen dessen Beschädigung er sich mit der Stadt Bremen auseinandersetzt, 1463 verpflichtet er sich gegenüber dem Rat der Stadt Bremen, sich zu dem von diesem festgesetzten Tag zum Strafantritt zu stellen. Soweit kommt es aber nicht, denn er einigt sich mit der Stadt auch bezüglich der Beschädigung seines Hauses, 1476 wird er zusammen mit seinem Bruder Heinrich erwähnt.
Verheiratet mit Margaretha von HORN (Religion: r.K.).

156
Erdmann SCHULTE (der Ältere), geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben um 1481, urk. 1425-1472, 1446 Knappe, 1425 Burgmann zu Horneburg, 1425 unter den Männern des Ebf. Nikolaus v. Bremen genannt, die in einer Fehde des Ebf. gegen den Hg. v. Lüneburg "von Horneburg aus ohne Unterlass in das Herzogtum Lüneburg" streiften. Sohn von Gevert (Garlich) SCHULTE (siehe 312) und Margaretha N (siehe 313).
Kinder:
1.
Johann SCHULTE, geboren um 1435 (siehe 78).
2.
Ortgies SCHULTE, geboren um 1437 (Religion: r.K.), gestorben nach 1459, urk. 1459.
3.
Balthasar SCHULTE, geboren um 1440 (Religion: r.K.), gestorben nach 1509, urk. 1480-1511, 1513 tot, Burgmann zu Horneburg, versetzt 1480 mit Bruder Melchior dem Bürgermeister Langenbecken in Buxtehude zwei Goldgulden Rente aus ihrem Dorf Kübke, versetzt mit Bruder Melchior 1509 dem Rat zu Buxtehude für 200 Goldgulden das Hollander Bruch für 15 Jahre.
4.
Melchior SCHULTE, geboren um 1445 (Religion: r.K.), gestorben 1522, urk. 1480-1528, Burgmann u. Erbherr zu Horneburg.
Verheiratet mit Fredeke vom BERGE (Religion: r.K.), gestorben nach 1527, urk. 1527, 1542 tot.

158
Heinrich II. von CLÜVER, Drost zu Delmenhorst, geboren um 1417 (Religion: r.K.), gestorben 1495, urk. 1437-1495, Drost des Bischofs von Bremen, 1455 leihen Heinrich von Clüver und seine Frau Adelheit dem Bischof Johann zu Verden 1000 rhein. Goldgulden. Er erhält als Pfand das Schloß Thedinghausen. Noch im selben Jahr löst der Bischof das Schloß wieder aus und überträgt es an das Domkapital in Verden, 1459 leiht er dem Bischof von Verden noch mal 1100 rhein. Goldgulden, 1463 erklären sich die Grafen von Hoya bereit, die 1000 rhein. Gulden, die sie dem Herzog von Braunschweig-Lüneburg schulden, an Dietrich und Cord von Mandelsloh zu zahlen. Diese Zahlung soll Heinrich von Clüver leisten, der den Grafen von Hoya ebenfalls diese Summe schuldet., 1463 befand sich Heinrich im Gefolge des Grafen Gerhard von Oldenburg und gehörte zu den Schiedsrichtern des Grafen im Streit mit der Stadt Bremen. Im November nennt der Graf ihn "unse Amptmann". Als sich der Graf 1465 nach Holstein begeben hat, fällt Heinrich auf seinen Befehl von Delmenhorst aus bis vor Bremen ins das Land ein, raubt Ochsen und Pferde und nimmt den Bremern zwei Schiffe weg. Bald darauf erbeutet er noch mal 350 Ochsen und 152 Pferde, 1467 beginnt er mit dem Bau der Burg "Zum Clüverborstel", auf einer ihm gehörenden Wiese am linken Ufer der Wieste im Kirchenspiel Sottrum. Bereits 1460 hat er vom Bischof Johann von Verden dazu die Erlaubnis erhalten. Die Burg war von doppelten Gräben und hohen Wällen umgeben und galt als uneinnehmbar. Wie sicher sie war, zeigte sich 1498, als Bertold von Landsbergen, Bischof zu Verden und Nachfolger von Johann, sie belagert. Der bischöfliche Drost zu Rotenburg hat den Abgesandten der Clüvers, der die jährlichen Abgaben kassieren wollte, gefangen genommen und gefoltert. Ihm wurde mit einem Eisen der Mund aufgesperrt, dann unter ein Faß Bier gelegt und das Bier ihm in den Mund laufen lassen. Daraufhin setzte Heinrich einige bischöfliche Meyer gefangen und schätzte sie, d.h. er nahm sich die fälligen Abgaben von ihnen. Nun zog der Bischof mit seinen Soldaten vor die Burg zum Clüversborstel. Bei dem Angriff wurde , der Bruder des Bischofs, Ottrabe von Landsberg, erschossen, der betrunken in den Kampf gezogen war. Der Angriff schlägt auch sonst fehl. Die Burg hält stand und der Bischof mußte abziehen. Er schloß daraufhin mit Heinrich Frieden, 1469 bürgt Heinrich als oldenburgischer Drost zu Delmenhorst für Rembert von Bardewisch und 1470 versichert er den Bremern, das die Kirche zu Hasbergen nach ihrem Abzug ein Gotteshaus bleiben soll. Ebenfalls als Drost kauft er im selben Jahr von Otto von Bremen 4 Stücke Land zu Sandhausen (Stedingen), In den ständigen Fehden zwischen dem Grafen Gerd und dem Bischof Heinrich von Münster, Administrator des Erzstiftes Bremen, stand Heinrich zuerst treu auf der Seite seines Lehnsherren. Im Laufe der Fehde wechselte er jedoch die Seiten. Kurz vor Weihnachten 1470 wird Heinrich zu Herzog Johann von Sachsen nach Buxtehude geschickt. Auf der Durchreise durch Bremen zieht der Erzbischof ihn durch glänzende Versprechungen auf seine Seite. In einer Klageschrift von 1472 trägt Graf Gerd von Oldenburg den Tatbestand noch einmal vor, Bereits 1471 tritt Heinrich als Vertreter des Erzbischofs bei dem Bündnisschluß mit Graf Gerd von Oldenburg auf. Und 1473 wird ihm trotz des Übertritts die Zahlung von 4000 rhein. Gulden durch den Grafen zugesichert., 1473 wird er in einer Kämmereirechnung der Stadt Hamburg als Amtmann der Bremer Diözese bezeichnet. Ebenso wird er genannt, als er im selben Jahr dem Bischof Bartold von Verden 1500 rhein. Gulden leiht, 1474 unterzeichnet Heinrich als Landdrost des Stiftes Bremen., 1475 verbürgt er sich für Dietrich von Ahlden und Dietrich von Mandelsloh gegenüber der Stadt Lüneburg., 1476 führt er als Drost und Amtmann mit dem Vogt zu Hagen den Vorsitz in dem Osterstader Gericht im Neuenlande, 1476 leiht er dem Erzbischof Heinrich Geld., 1477 verkauft er dem Bremer Domkapitel 3 Höfe zu Clüversweder und einen zu Südweyhe für 250 rhein. Gulden, 1478 leiht sich der Bischof Bartold 300 Gulden von ihm und verpfändet dafür den Zehnten zu Tervenstede, Ebenfalls 1478 belehnt der Bischof Bartold ihn mit dem Zehnten zu Clüversborstel, wofür Heinrich ihm den Hof zu Holsten überläßt., 1480 bestellt ihn Bischof Heinrich von Münster, Administrator des Erzstiftes Bremen, zum Amtmann von Ottersberg und verpfändet ihm , gleichzeitig das dortige Schloß für 10 Jahre, 1482 erklärt Bischof Heinrich, daß ihm Heinrich, "sein lieber Rat und Getreuer", 1500 rhein. Gulden geliehen hat. Heinrich erhält das Pfand, das Schloß Hagen, Auch 1484 wird Heinrich als Amtmann erwähnt, als er eine Urkund des Bischofs mitunterzeichnet, 1487 führt er als Drost des Erzstiftes gemeinsam mit Bürgermeister Kreye und Ratsmann Marten Heimbroch in Buxtehude Verhandlungen mit dem Erzstift Hamburg, 1490 verkauft Heinrich für 200 rhein. Gulden eine Rente von 12 Gulden aus seinem Meierhof zu Uphusen an den Bremer Ratsmann Hinrich Bylen, 1494 erhält Heinrich und sein Bruder Gise für 100 Gulden vom Erzbischof den Zehnten zu Rechtenfleth und Bokel., 1495 haben Heinrich und sein Sohn Gise denen von Heimbruch einen Hof zu Regesborstel verpfändet, Daß Heinrichs Frau Adelheit heißt und eine von Eitzen war, ergibt sich aus Urkunden von 1455 und 1536, Die Ehe mit Becke von Marschalck ist durch mehrere Epitaphien und durch die Bassumer Chronik von Anna Clüver belegt, Seine erste Frau Anna von Zesterfleth ergibt sich aus einem Urkunde von 1491, indem die beiden Schwestern Adelheit und Catharina sie als ihre liebe Mutter bezeichnen. Sohn von Gise II. von CLÜVER (siehe 152) und Pelleke (Elisabeth) von BARSSEN (siehe 153).
Kirchliche Trauung (1) um 1450 mit Anna von ZESTERFLETH (siehe 159).
Kirchliche Trauung (2) vor 1455 mit Adelheid von EITZEN (Religion: r.K.), gestorben vor 1485, Tochter von Otto von EITZEN.
Kirchliche Trauung (3) 1485 mit Beke von MARSCHALCK, geboren um 1455 (Religion: r.K.), gestorben 1538 in Bassum, Tochter von Boldewin von MARSCHALCK und N von der KUHLA. Sie ist wiederverheiratet mit Johann IV. FRESE.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Adelheid von CLÜVER, geboren um 1450 (Religion: r.K.), gestorben 1534, urk. 1491.
Verheiratet mit Hermann SCHULTE, geboren um 1425 (Religion: r.K.), gestorben 1491, urk. 1472, 1491 tot, Burgmann zu Horneburg, Sohn von Hermann SCHULTE und Adelheid N.
2.
Catharina von CLÜVER, geboren um 1452 (siehe 79).
Aus der zweiten Ehe stammen:
3.
Heinrich III. von CLÜVER, Herr zu Langwedel, geboren um 1455 (Religion: r.K.), gestorben nach 1494, urk. 1492-1494, 1504 tot.
4.
Gise IV. von CLÜVER, geboren um 1457 (Religion: r.K.), gestorben nach 1500, urk. 1480-1500, Pfandherr u. Drost zu Hagen, 1480 ist Gise von Clüver Amtmann des Stiftes Bremen und erhält das Gericht zu Geestendorf, 1494 erhält er mit Zustimmung seines Vaters den Zehnten zu Brokel (bei Scheeßel) vom Abt des Klosters Rastede. Diesen muß er sich mit, seinem Bruder Heinrich und dessen Vetter Alverich teilen. Weiter erhält er den Zehnten zu Broke, einen Hof zu Wilstedt bei Ottersberg und einen Hof zu Intschede., 1499 tauscht er mit dem Erzbischof Johann Rode einige Leibeigene, 1500 ist er Besitzer des Mühlenhofes in Buxtehude, der ihm für 200 Gulden verpfändet ist. Zur gleichen Zeit kauft er von Johannes, von Brobergen einen Bauhof zu Osterede. In einem Prozeß vor dem Kammergericht in Speyer wird 1578 folgendes berichtet: Gise Clüvers Oheim Heinrich von Seebeck habe sich wegen eines Totschlags außer Landes begeben müssen. Gise hat erreicht, dass er, wieder zurückkehren konnte, wobei er für ihn eine ansehnliche Summe Geldes gezahlt habe. Daraufhin habe Heinrich von Seebeck mit ihm einen Vertrag dahingehend geschlossen, daß Gise Clüver die Seebeck'schen Güter erben sollte, wenn Heinrich v. S. oder sein Sohn ohne Hinterlassungen von Leibeserben versterben würde. Letzterer ist dann 1523 ohne Hinterlassungen von Leiberben verstorben, worauf Gises Sohn Heinrich die Güter geerbt hat.
Verheiratet mit Gertrud von AHLDEN (Religion: r.K.), Tochter von Johann von AHLDEN und Maria von HORN.
5.
N von CLÜVER, geboren um 1460 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit N von CRAMM (Religion: r.K.).
Aus der dritten Ehe stammen:
6.
Johann von CLÜVER, geboren um 1487 (Religion: r.K.), gestorben nach 1530, urk. 1500-1530, erzbischöflicher Drost.
Kirchliche Trauung vor 1514 mit Gertrud CORLEHAKE (Religion: r.K.), gestorben nach 1516, urk. 1514-1516.
7.
Pelleke von CLÜVER, geboren um 1490 (Religion: r.K.). Erbin v. Weyhe.
Verheiratet mit Johann HERMELING (Religion: r.K.), gestorben nach 1532, urk. 1504-1532.
8.
Alverich VI. von CLÜVER, geboren um 1492 (Religion: r.K.), gestorben 1551, urk. 1503-1551, Gograf von Achim.
Kirchliche Trauung 1532 mit Marie von BOLZUM (Religion: r.K.), gestorben 1589.
159
Anna von ZESTERFLETH, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben vor 1455, urk. 1455 tot.
Aus dieser Ehe stammen: 2 Kinder (siehe unter 158).

160
Herbort III. von LANGEN, Burgmann, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1417, urk. 1379-1417, 1425 tot, 1417 Knappe
1379 bei der Burggründung erwähnt,
1382 gelobt er die Verpflichtungen seines verstorbenen Vaters bezüglich der Burg Vredevorth in Geeste aufrechtzuerhalten; die Burg wurde kurz vor 1400 in den Tecklenburger Fehden zerstört und nicht wieder aufgebaut,
1384 u. 1397 vom Edelherren v. Steinfurt mit mit dem Haus Holthus in Brümsel, Ksp. Plantlünne, einem Haus in Baccum, Ksp. Lingen, einem Haus in Gleesen, Ksp. Emsbüren, dem Haus Diderkinch im Ksp. Thuine und dem halben Zehnten in Rühle belehnt
1386 besitzt mit er mit Bruder Engelbert den Richteringhof in Mehringen, denn am 4.1.1386 erklären sie, dass dieser Hof mit dem Bur- und Holzgericht über die Mehringer u. Hemelter Mark und der Emsfischerei bei Mehringen Münsterisches Lehen sei, und verpflichten sich, keine Neubauten vorzunehmen und bei Verkauf den Hof erst dem Bischofs von Münster anbieten zu wollen,
um 1390 Kauf des Corveyer Lehnshofes in Meppen einschließlich Bur- und Hofgericht samt Wroge und Prove von Otto von Deriken,
1392 Bestätigung des Kaufes und Belehnung damit durch Abt Bodo von Corvey,
1398 leiht er sich auf das verpfändete Burgericht von der Stadt Meppen 4 Mark 8 Schillinge und läßt sich 1401 von dem Kirchherren Johann Hagemann in Meppen ein Darlehen von 13 Mark geben,
1402 von Bf. Heinrich von Osnabrück belehnt mit dem Zehnten zu Staveren, dem 1/2 Zehnten zu Niederlangen, dem Hof Godinck zu Herbrum, dem 1/2 Zehnten und dem halben Hof "Fockenhanneken" zu Apeldorn,
1402 und 1412 mit dem Hof zu Meppen belehnt,
28.3.1403 stiftet er am Altar Heiligkreuz der Pfarrkirche zu Meppen Seelenmessen, auch für seine Eltern und seines verstorbenen jüngeren Bruders Engelbert Seelenheil; der Betrag von 12 Mark wird aufgeteilt hinsichtlich seiner Herkunft mit 6 Mark auf das "Schepers hus" und mit 6 Mark auf das "Lummen Hanneken hus",
1406 bekundet Kop Buttelen, Knappe, dass er von Herbert von Langhen den halben Zehnten zu Nederen Langhen als Mannlehen für sich und seinen Sohn auf Lebenszeit erhalten habe.
1412 von Bf. Otto v. Osnabrück mit den gleichen Lehen wie 1402 belehnt, zusätzlich noch mit den Zehnten von Gersten u. Dörperbauerschaft, Ksp. Lengrich,
1417 als Lehnszeuge erwähnt
, Sohn von Nikolaus (Clawes) von LANGEN (siehe 320) und Ode N (siehe 321).
Verheiratet mit
161
Gertrud von der HEGE, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1375-1380, Tochter von Andreas (Drees) von der HEGE (siehe 322) und Elisabeth N (siehe 323).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Engelbert I. von LANGEN, geboren um 1385 (siehe 80).
2.
Herbort von LANGEN, Domdechant, geboren um 1387 (Religion: r.K.). Domdechant zu Münster.
3.
Andreas von LANGEN, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1425, urk. 1425 Rentenverkauf aus dem Hof zu Meppen.
4.
Elisabeth von LANGEN, geboren um 1393 (Religion: r.K.), gestorben vor 1470, 1470 tot.
Verheiratet mit Heinrich von SPRENGE, Herr zu Heyde, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1462, urk. 1422-1462, 1470 tot, Herr zu Haus Heyde bei Unna u. Borgmühlen, Sohn von Heinrich von SPRENGE, Herr zu Heyde.
5.
Nikolaus von LANGEN, Burgmann, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1448, urk. 1423-1448, Burgmann zu Meppen und Nienburg, besitzt ein eigenes Haus in Meppen; 1423 mit den Zehnten zu Geeste belehnt, 1427 von Bf. Johann v. Osnabrück belehnt mit den Erben Rössing und Gödding in Herbrum, dem Erbe Fokenhanneke in Apeldorn, den Zehnten zu Ober- und Niederlangen, Apeldorn, Gersten und Drope (Dörpen?), dem vierten Teil des Zehnten zu Stavern, 1446 belehnt zu Hesepe, verzichtet 1448 zu Gunsten seines Neffen Drees auf seine Ansprüche am Hof zu Meppen.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).

162
Rolf SCHATTE, Burgmann zu Haselünne, geboren um 1363 (Religion: r.K.), gestorben nach 1405, urk. 1375-1405, 1399 Kampfgenosse des Bf. Otto v. Münster in der Tecklenburger Fehde, 1403 u. 1404 Beisitzer (Schöffe) im Gericht zu Haselünne, 1405 mit den 4 Erben als Burglehen belehnt, Besitzer des Burgmannshofes in Haselünne, wohnt auf der Schwakenburg, Sohn von Dyderick SCHATTE (siehe 324) und Grete von dem BEELE (siehe 325).
Verheiratet mit
163
Katharina N.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gertrud von SCHATTE, geboren um 1395 (siehe 81).
2.
Rolf SCHATTE, Burgmann zu Haselünne, geboren um 1397 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1426-1446, 1458 tot, 1426 mit dem Burglehen in Haselünne belehnt, kauft nach 1439 die Schwakenburg von Claus v. Langhals, 1446 Herr zur Schwakenburg.

164
Rembert von DÜVEL, Herr zu Stockum u. Batenhorst, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1426, urk. 1387-1426, 1429 tot, Herr auf Stockum, geht 1396 mit sechs Pferden ein Bündnis mit der Stadt Osnabrück gegen die v. Arnholte ein, 1402 von Bf. Heinrich von Osnabrück belehnt mit Stockum, einem Erbe in Kirchlengern und der Kapell, einem Burglehen in Reckenberg und einem Steinhaus in Wiedenbrück, wie es vorher die von Batenhorst besessen haben, 1426 von Bf. Otto v. Osnabrück belehnt mit der Wohnung zu Stockum mit allem Zubehör, mit dem Gut zu Kirchlengern samt Zubehör, mit der Kapelle und dem Hof Spaenhof Bft. Mahnen, Ksp. Gohfeld, dem Burglehen zu Reckenberg, mit einem Steinhaus in Wiedebrück und mit allen Gütern die vorher Heinrich und Adolph von Batenhorst von der Kirche zu Osnabrück zu Lehen hatten. Sohn von Friedrich von DÜVEL (siehe 328) und Ida von BATENHORST (siehe 329).
Kirchliche Trauung um 1400 mit
165
Adelheid von dem BUSCHE, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben nach 1443, urk. 1429-1443, 1434 Vor Johan Ludolvynch, Richter der Neustadt Osnabrück, verzichtet Alheid, Witwe des Rembert Duvele, mit Zustimmung ihres Vormundes Sweder van den Bussche zu Gunsten ihres Sohnes Herbert Duvele und dessen Frau Grete van Elmedorpe gegen Aussetzung zweier Höfe zu Mekelessche als Leibzucht auf alle ihre Ansprüche an Stockem und allen dazu gehörigen Gütern; denselben Verzicht leisten auch Frederick Duvel und dessen Schwestern Styne und Elseke gegen Aussetzung einer Rente von 10 Mark. Zeugen: Lubbert van dem Bussche, Diderick Pladyze, Diderick Brantzel, Johan van Elmedorpe, Willem van Elmedorpe, Hinrick Vos. Familie Zuordnung vermutet wegen der Vormundschaft. Tochter von Lüdeke von dem BUSCHE (der Ältere) (siehe 330) und Lyse WESTPHAL (siehe 331).
Kirchliche Trauung (1) um 1400 mit Rembert von DÜVEL (siehe 164).
Kirchliche Trauung (2) nach 1426 mit Hermann BUDDE, Herr zur Buddenburg, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben vor 1443, urk. 1443 tot, Sohn von Lubbert BUDDE, Herr zur Buddenburg, und N N. Er war zuvor verheiratet mit Hille VINCKE.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Herbort von DÜVEL, geboren um 1400 (siehe 82).
2.
Stineke von DÜVEL, Nonne, geboren um 1402 (Religion: r.K.), gestorben nach 1472, urk. 1428 Stiftsdame zu Schildesche, 1472 Dechantin daselbst.
3.
Ilseke von DÜVEL, Nonne, geboren um 1403 (Religion: r.K.), gestorben nach 1434, urk. 1428-1434, 1428 Küsterin zu Schildesche.
4.
Friedrich von DÜVEL, geboren um 1405 (Religion: r.K.), gestorben nach 1434, urk. 1434.

166
Herbort von ELMENDORF, Burgmann, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben nach 1466, urk. 1419-1466, 1431 Knappe, 1466 Burgmann zu Vechta, kauft 1419 mit seinen Brüdern Johann u. Wille und 1421 nur mit Bruder Johann Gut in verschiedenen Orten von seiner Cousine Else und deren Mann Wilhelm Schilling (gen. v. d. Broyle), 1429 durch Tausch in Bokel hat er Füchtel wieder erhalten, verkauft 1431 mit Frau u. Kindern Johann, Heinrich, Otto und Hille (die Tochter Margarethe wird schon verheiratet gewesen sein, Sohn Giselbert noch minderjährig) Gut in Bixlage, Lastrup an Münster, seine Brüder Johann und Wille zeugen mit. Sohn von Hermann von ELMENDORF (siehe 332) und Hille von SÜDHOLTE (siehe 333).
Verheiratet mit
167
Elske von BENTEN, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1431, urk. 1431, Tochter von N von BENTEN (siehe 334) und N von LUTTEN (siehe 335).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Margarethe von ELMENDORF, geboren um 1405 (siehe 83).
2.
Johann von ELMENDORF, geboren um 1407 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1431-1446.
3.
Heinrich von ELMENDORF, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1431, urk. 1431-1449, verkauft 1449 mit Brüdern Johann und Giseke Gut in Lastrup.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
4.
Otto von ELMENDORF, geboren um 1412 (Religion: r.K.), gestorben nach 1431, urk. 1431.
5.
Hille von ELMENDORF, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben nach 1431, urk. 1431.
6.
Giselbert von ELMENDORF, Priester, geboren um 1418 (Religion: r.K.), gestorben nach 1475, urk. 1445-1475, um 1445 mit Bruder Heinrich und Vetter Hermann belehnt mit dem Hof in Snelten als Wildeshauser Lehen, 1472 Domherr in Osnabrück, 1475 als Domherr u. ehemaliger Siechenkapellengründer erwähnt.

168
Albert von STAFFHORST, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1420, urk. 1395-1420, Sohn von Dietrich von STAFFHORST (siehe 336) und Hibbel von STENDERN (siehe 337).
Verheiratet mit
169
Lucke von WERSABE, geboren um 1372 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann von WERSABE (siehe 338) und Rosa von ZESTERFLETH (siehe 339).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Anna von STAFFHORST, geboren um 1398 (siehe 185).
2.
Dietrich von STAFFHORST, geboren um 1400 (siehe 84).

170
Lüder von AUMUND (von Schönebeck), geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1433, urk. 1413-1433, Ritter, Sohn von N von SCHÖNEBECK (siehe 340).
Verheiratet mit
171
N von BUYEN (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Wilcke von SCHÖNEBECK, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1439, urk. 1422-1439, 1422 Knappe.
2.
Heinrich von SCHÖNEBECK, geboren um 1402 (Religion: r.K.), gestorben nach 1454, urk. 1422-1454, 1422 Knappe.
3.
Johann von SCHÖNEBECK, geboren um 1405 (Religion: r.K.), gestorben nach 1454, urk. 1422-1454, 1422 Knappe.
4.
Cord von SCHÖNEBECK, geboren um 1407 (Religion: r.K.), gestorben nach 1454, urk. 1439-1454.
5.
N von SCHÖNEBECK, geboren um 1412 (siehe 85).

172
Wilken KLENCKE, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1462, urk. 1415-1462, 1465 tot, 1420-1462 Knappe, Drost zu Schlüsselburg, 1432 mit Gütern südl. Göttingen belehnt, 1437 mit Poppenburg und Hämelschenburg belehnt, 1459 Besitz zu Nordstemmen, Burgstemmen und Schloß Ordenberg, Pfandherr zu Grohnde und Bodenwerder 1433, zu Winzenburg und Lamspringe 1435, zu Schlüsselburg 1436, zu Diepenau 1462, hat Besitz in der Grafschaft Hoya. Sohn von Dietrich KLENCKE (Quarter II.) (siehe 344) und N von HOLLE (siehe 345).
Kirchliche Trauung (1) vor 1446 mit Gese von BODENDIEK, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk.1446.
Verheiratet (2) mit Agnes von ASSEBURG (siehe 173).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Ludolf KLENCKE, geboren um 1438 (Religion: r.K.), gestorben um 1515, urk. 1451-1495, Herr auf Schlüsselburg.
Aufgebot 1451. Ehevertrag, kirchliche Trauung 1461 mit Fredeke von MÜNCHHAUSEN, geboren um 1445 (Religion: r.K.), gestorben am 15.09.1529, Tochter von Ludolf V. von MÜNCHHAUSEN und Sophie KORFF GEN. SCHMISING.
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Dietrich KLENCKE, geboren um 1420 (siehe 86).
173
Agnes von ASSEBURG, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1434, urk. 1424-1434, 1446 tot, Tochter von Bernhard von ASSEBURG (siehe 346) und Goste von SPIEGEL (siehe 347).
Aus dieser Ehe stammen: 1 Kind (siehe unter 172).

174
Aschwin I. von CRAMM, geboren um 1407 (Religion: r.K.), gestorben nach 1459, urk. 1422-1459, Schenk des Hochstiftes Hildesheim, Pfandherr v. Seesen, Sohn von Siebert von CRAMM (siehe 348) und Margaretha N (siehe 349).
Kirchliche Trauung (1) um 1428 mit N von CRAMM (Religion: r.K.), Tochter von Bodo von CRAMM und N von der SCHULENBURG.
Kirchliche Trauung (2) um 1430 mit N von BORTFELD (siehe 175).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Aschwin II. von CRAMM, geboren um 1428 (Religion: r.K.), gestorben nach 1466, urk. 1446-1466, ^477 tot, Herr auf Dingelbe, Pfandbesitzer auf Schloß Lauenstein, Erbschenk des Erzstifts Hildesheim.
Verheiratet mit N von MÜNCHHAUSEN, geboren um 1425 (Religion: r.K.), Tochter von Heineke von MÜNCHHAUSEN und Ermgard von HAUS.
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Catharina von CRAMM, geboren um 1430 (siehe 87).
175
N von BORTFELD, geboren um 1410 (Religion: r.K.), Tochter von Burchard von BORTFELD (siehe 350).
Aus dieser Ehe stammen: 1 Kind (siehe unter 174).

176
Claus von der KUHLA, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1397, urk. 1390-1397, 1427 tot, Sohn von Detlef von der KUHLA (siehe 352).
Verheiratet mit
177
N von BROBERGEN, geboren um 1375 (Religion: r.K.), Tochter von Johann V. von BROBERGEN (siehe 354) und Mette SPADEN (siehe 355).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Detlef von der KUHLA, geboren um 1400 (siehe 88).

178
Claus III. von der WISCH, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1421, urk. 1390-1424, 1390 Knappe, Sohn von Claus II. von der WISCH (siehe 356).
Kinder:
1.
Claus IV. von der WISCH, Herr zu Gelting, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1469, urk. 1417-1448.
2.
N von der WISCH, geboren um 1405 (siehe 89).

180
Gisbert von WERSABE, Herr auf Meyenburg, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1410, urk. 1376-1410, 1420 tot, Sohn von Hermann von WERSABE (siehe 338) und Rosa von ZESTERFLETH (siehe 339).
Verheiratet mit
181
Hedwig von der HELLEN, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben vor 1447, urk. 1447 tot, Tochter von Daniel von der HELLEN (Monnik) (siehe 362) und Irmgard von SANDBECK (siehe 363).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Alverich von WERSABE, geboren um 1400 (siehe 90).

184
Wilke FRESE (Meylan), Herr zu Weyhe, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben am 18.01.1439, bestattet in Bassum. Stiftskirche, das heute verschollene Epitaph trug die Inschrift "Anno Domini M.CCCC.XXXIX ipso die P. Kathedr. Petri obiit validis & nobilis Wilken Frese cujus anima requiescat in pace.", urk. 1421 Herr zu Weyhe, Sohn von Heinrich FRESE (siehe 368).
Verheiratet mit
185
Anna von STAFFHORST, geboren um 1398 (Religion: r.K.), gestorben 1453, "Anno Domini M.CCCC.LIII. Obiit valida Domina Anna Stafhorst cuius anima requiescat in pace.", bestattet in Bassum. Stiftskirche, Tochter von Albert von STAFFHORST (siehe 168) und Lucke von WERSABE (siehe 169).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gertrud FRESE, geboren um 1422 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Lüder von der LIETH (Religion: r.K.), Sohn von N von der LIETH und N von der BORCH.
2.
Wilke FRESE, geboren um 1425 (siehe 92).

186
Nikolaus IV. von WERPE, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben 1477, 1423 Knappe, belehnt mit Gütern in Cloppenburg, die vordem Rabodo von Penthe besessen hat. Sohn von Rembert I. von WERPE (siehe 372) und N von HASBERG (siehe 373).
Verheiratet mit
187
N von PENNETE (Religion: r.K.), Tochter von Rabodo von PENNETE (siehe 374).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bernd von WERPE, geboren um 1425 (Religion: r.K.).
2.
Elisabeth von WERPE, geboren um 1430 (siehe 93).

188
Cord von MANDELSLOH, geboren um 1405 (Religion: r.K.), gestorben am 17.01.1468. Drost zu Ahlden, Sohn von Bertold I. von MANDELSLOH (siehe 376) und Geseke von NEVEL (siehe 377).
Verheiratet mit
189
Sophie von MARENHOLTZ, geboren um 1422 (Religion: r.K.), Tochter von Cort von MARENHOLTZ (siehe 378) und Sophie von GUSTEDT (siehe 379).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bartold von MANDELSLOH (der Reiche), geboren um 1450 (siehe 94).
2.
Ermgard von MANDELSLOH, geboren um 1453 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Lübbert von ALTEN, geboren um 1445 (Religion: r.K.), gestorben am 20.02.1492, urk. 1471-1492, Erbherr auf der Neustadt/Hannover, Pfandherr des bischöflichen Schlosses Coldingen, belehnt mit dem Steinhof zu Wilkenburg. Sohn von Konrad III. von ALTEN und Elisabeth von dem BUSSCHE‑GESMOLD.
3.
Gesa von MANDELSLOH, geboren um 1460 (Religion: r.K.), gestorben 1526.
Verheiratet mit Johann von HOLLE, geboren 1456 (Religion: r.K.), gestorben am 25.08.1501, bestattet in Loccum. Klosterkirche, Sohn von Johann von HOLLE und Gesche von ROMMEL.
4.
N von MANDELSLOH (Religion: r.K.).

190 = 86 Dietrich KLENCKE.
191 = 87 Catharina von CRAMM.

Generation IX
 
256
Ludolf (Ludekin) von SCHARPENBERG, geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1366, urk. 1329-1366, Knappe, 29.09.1349 Eroberung Burg Linau nach dreiwöchiger Belagerung und Beschießung durch 1.500 Lübecker und 1.000 Hamburger, 1352 wird auf Vermittlung der Grafen Heinrich und Nikolaus von Holstein zwischen dem Rat der Stadt Hamburg und Lüdeken Scharpenberg, der einst im Solde der Stadt gestanden hatte, sowie seinem Bruder Heinrich und Vicke Lützow, ein Stillstand bis Lichtmess beschlossen. Sohn von Heyno von SCHARPENBERG (siehe 512) und N von WIGERSRODE (siehe 513).
Kinder:
1.
Heyno (Heyneke) von SCHARPENBERG, geboren um 1340 (siehe 128).
2.
Ludeke von SCHARPENBERG, geboren um 1342 (Religion: r.K.), gestorben 1372, ermordet, urk. 1360-1372.
3.
Reymar von SCHARPENBERG, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1373, urk. 1372-1373.

260
Otto von RITZEROW, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben um 1403, urk. 1370-1402, 1403 tot, Knappe, Hzgl.-Lauenburgischer, Bischöflich-Mecklenburgischer u Lübscher Vasall. Sohn von Hartwig von RITZEROW (de Olde) (siehe 520) und Margaretha (Grete) von LÜTZOW (siehe 521).
Verheiratet mit
261
Margaretha (Mette) von GRÖNOW, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1407, urk. 1403-1407, Tochter von Detlef von GRÖNOW (siehe 522).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von RITZEROW, geboren um 1375 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Hartmann von SCHARPENBERG, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1425, 1403 zu Stintenburg, 1404 zu Niendorf, 1425 zu Seedorf, Sohn von Detlef von SCHARPENBERG.
2.
Otto von RITZEROW, geboren um 1377 (siehe 130).
3.
Hans von RITZEROW, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1452, urk. 1452-1465, 1452: Der Knappe Hans Ritzerowe bekundet die Beilegung eines langwierigen Streites mit der Stadt Lübeck, zahl als Entschädigung 200 Rheinische Gulden und eröffnet dem Rat zu Lübeck das Vorkaufsrecht für seinen Hof Ritzerow. Sein Bruder Otto heißt dieses gut und siegelt mit, ebenso sein Schwestersohn Hartmann Scharpenberg (NLA HA Celle Br. 104b Nr. 294); 1465 Der Knappe Hans von Ritzerow verkauft der Stadt Lübeck seinen Anteil an Schloß Ritzerow, seinen Hof, worauf er wohnt, die Hälfte des Dorfes Klein-Ritzerow und der dortigen Mühle, die Hälfte der Dörfer Koberg, Poggensee, Duvensee, Woltersdorf und Tramm mit den wüsten Feldmarken Zirksfelde, Manouve und Syltendorf mit allem Zubehör für 7.000 Mark Lübisch auf Wiederkauf. Heinrichs Ehefrau Jutta siegelt mit, ebenso Dynnies Hesse, Domherr zu Lübeck, und die Knappen Hartmann Scharpenberg, Joachim von Kuren und Hartwig von Knope als Zeugen (NLA HA Celle Br. 104b Nr. 294).

262
Volrad von ZÜLE, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1407, urk. 1380-1407, Sohn von Detlev von ZÜLE (siehe 524) und N von MARSOW (siehe 525).
Verheiratet mit
263
N von BRALSDORF (Religion: r.K.), aus dem Hause Tessin.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von ZÜLE, geboren um 1380 (siehe 131).

272
Rolf von dem CAMPE (von Westerholt), Herr zu Campe, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1403, urk. 1403, teilt 1403 das Gut Campe mit seinem Bruder, erhält alle übrigen Teile, im gleichen Jahr überträgt er seinem Bruder Hermann die bisher von ihnen beiden bewohnten Gebäude zum alleinigen Besitz. Sohn von Hermann von dem CAMPE (siehe 544) und N von WESTERHOLT (siehe 545).
Verheiratet mit
273
Gosta N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann von dem CAMPE, geboren um 1380 (siehe 136).
2.
Rolf von dem CAMPE, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben nach 1430, urk. 1430, verkauft 1430 seinen Anteil am halben Gut Kampe an seinen Bruder.

280
Coep OLTMANN (von Heede), Herr zu Heede, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1412, urk. 1390-1412, 1423 tot, 1390 Coep Oltmann, anders genannt van Hede, seine Frau Pelleke, seine Kinder Gheze, Lucke, Ghiske, Hille, Cop, Otte, Steven und Grete entlassen vor dem Richter von Heede Hermen Kunneke und vor den Kornoten Heme ton Weerde,. Johann Plock, den Zeugen Bernt van Haren, Otto van Alden, Johann Osterwede, Knappen, Johan ton Sywerdinch, Godeke to den Dichuss, Her meke Bodinge, Determan de Zasse. Ölle to Hede, Zite der tor Vere, den Hermann ton Zwaghe, dessen Frau Gebbeke und Sohn Hannike und verkaufen ihnen das Erbe ton Zwaghe in Hede für 20 Mark und 100 Osnabr. und Münst. Pfennige. 1399 in der Tecklenburger Fehde auf Seiten des Bischofs von Münster, 1400 Coep von Heede und seine Kinder entlassen einen weiteren Eigenhörigen (Hermann Grip zu Lehe) und verkaufen ihm das bewirtschaftete Erbe. Es handelt sich bei diesem Vorgang um den ersten urkundlichen Nachweis zum Ort Lehe, Sohn von N OLTMANN (siehe 560) und N von HEEDE (siehe 561).
Verheiratet mit
281
Pelleke N, gestorben nach 1390, urk. 1390, 1400 tot.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gheze OLTMANN (von Heede), geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1390, urk. 1390.
2.
Lucke OLTMANN (von Heede), geboren um 1377 (Religion: r.K.), gestorben nach 1390, urk. 1390.
3.
Ghiske OLTMANN (von Heede), geboren um 1378 (Religion: r.K.), gestorben nach 1390, urk. 1390.
4.
Hille OLTMANN (von Heede), geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1390, urk. 1390.
5.
Cop OLTMANN (von Heede), geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben nach 1390, urk. 1390.
6.
Otte OLTMANN (von Heede), geboren um 1384 (Religion: r.K.), gestorben nach 1390, urk. 1390.
7.
Steven OLTMANN (von Heede), geboren um 1386 (siehe 140).
8.
Grete OLTMANN (von Heede), geboren um 1388 (Religion: r.K.), gestorben nach 1390, urk. 1390.

288
Giselbert von VOSS, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1378, urk. 1350-1378, 1398 tot, Sohn von Giselbert VOß (siehe 576) und Elisabeth N (siehe 577).
Kind:
1.
Heinrich von VOSS, geboren um 1365 (siehe 144).

296
Boldewin von KNEHEM, Herr zu Sögeln, geboren um 1353 (Religion: r.K.), gestorben nach 1422, urk. 1379-1422, kauft 1379 mit Bruder Hermann von Knehem das Gut Schulenburg von der Tochter des verstorbenen Johann von Varendorf, 1400 u. 1422 Burgmann zu Quakenbrück, kauft 1400 für 550 rhein. Gulden das Gut Hinnkamp von Dietrich von der Horst, 1405 verkauft er Hinnkamp für 531 rhein. Gulden an das Kloster Bersenbrück, 1412 mit Sögeln belehnt, 1429 Erbteilung, sein Sohn Brand erhät die Schulenbur, Sohn Boldwin erhält Sögeln. Sohn von Brand von KNEHEM (siehe 592) und N von ELMENDORF (siehe 593).
Kirchliche Trauung (1) um 1390 mit Leneke von LANGEN (siehe 297).
Kirchliche Trauung (2) um 1412 mit Ida von LEDEBUR, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1412, urk. 1386-1412, 1412 mit 12 Erben im Ksp. Bramsche und anderen Gütern belehnt, 1426 tot, Tochter von Johann von LEDEBUR (von Sögeln), Herr zu Sögeln, und Woldeke N.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Brand von KNEHEM, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1475, urk. 1420-1475, 1475 Rentenverkauf mit Frau und Sohn Boldewin in Wehdel, Badbergen, an St. Johann in Osnabrück und Schadloserklärung für den Bürgen Bernd Voß.
Verheiratet mit Fye von ELMENDORF, geboren um 1407 (Religion: r.K.), gestorben nach 1375, urk. 1475, Tochter von Willo (Wylcke) von ELMENDORF, Herr zu Brettberg, und Lisa N.
2.
Nikolaus von KNEHEM, Herr zu Sögeln, geboren um 1392 (Religion: r.K.), gestorben um 1454, urk. 1442, um 1430 Besitzer von Gut Horst, 1442 mit Haus Sögeln belehnt.
3.
Boldewin von KNEHEM, geboren um 1395 (siehe 148).
4.
Hermann von KNEHEM, Priester, geboren um 1400 (Religion: r.K.), gestorben nach 1441, 1441 Domvikar in Bremen.
297
Leneke von LANGEN, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1405, urk. 1405, 1412 tot, Zuordnung unsicher, Tochter von Nikolaus (Clawes) von LANGEN (siehe 320) und Ode N (siehe 321).
Aus dieser Ehe stammen: 4 Kinder (siehe unter 296).

298
Hugo von DINCKLAGE, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1421, urk. 1403-1421, Gründer der Hugoburg, 1403 versichert er Bf. Otto v. Münster, dass er sein Haus Dincklage nicht weiter befestigen will und das es des Bischofs offenes Haus sein soll, 1413 Rentenverkauf mir Frau und Kindern Johann u. Clemeke in Harpendorf, Steinfeld, an St. Johann in Osnabrück, verkauft 1415 mit Frau und Kindern Johann, Dietrich, Hugo, Eberhard u. Clemeke einer weitere Rente in Harpendorf an Hinrick den Drogen, Kanoniker in St. Johann in Osnabrück, Sohn von Johann VI. von DINCKLAGE (siehe 596).
Verheiratet mit
299
Sideke von ELMELO (Religion: r.K.), gestorben nach 1415, urk. 1413-1415.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Clemeke von DINCKLAGE, geboren um 1402 (siehe 149).
2.
Johann von DINCKLAGE, geboren um 1404 (Religion: r.K.), gestorben nach 1488, urk.1413-1488.
3.
Dietrich von DINCKLAGE, geboren um 1406 (Religion: r.K.).
4.
Hugo von DINCKLAGE, geboren um 1408 (Religion: r.K.).
5.
Evert von DINCKLAGE, geboren um 1410 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Wibbeke von DINCKLAGE (Religion: r.K.).

300
Wilke I. STEDING (der Ältere), Herr zu Huckelrieden, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben nach 1417, urk. 1399-1417, 1399 als letzter (jüngster) in der Reihe der Verbündeten des Bf. v. Münster gegen die Junker von Tecklenburg erwähnt, 1417 Gf. Otto und Junker Klaus von Tecklenburg lösen ihr Gut in Schlüte von Heinrich Sparenberg und Willeke Steding ein, Sohn von Hermann STEDING (siehe 600) und N von WESTERHOLT (siehe 601).
Verheiratet mit
301
N von DORGELO, geboren um 1390 (Religion: r.K.), Tochter von Otto I. von DORGELO (Doringerloe) (siehe 602) und Rixe von SÜDHOLTE (siehe 603).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich STEDING, Priester, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1453, urk. 1444-1453 Pfarrer in Meppen
2.
Wilke II. STEDING, geboren um 1412 (siehe 150).
3.
N STEDING, geboren um 1420 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Johann Rembert von QUERNHEIM, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben nach 1496, urk. 1466-1496, Sohn von Rembert von QUERNHEIM, Herr auf Behme, und Catharina von dem BUSCHE.

302
Bernd von SMERTEN, Herr zu Vehr, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1433, urk. 1429-1433, 1429 Burgmann in Quakenbrück, Sohn von Otto von SMERTEN (siehe 604).
Kinder:
1.
N von SMERTEN, geboren um 1415 (siehe 151).
2.
Brand von SMERTEN, Herr zu Vehr, geboren um 1415 (Religion: r.K.), gestorben nach 1474, urk. 1474 Ratsherr in Quakenbrück.

304
Johann XII. von CLÜVER (der Jüngere), geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben 1408, bestattet in Achim, urk. 1375-1408, 1375 "der Jüngere", Pfandinhaber/Vogt zu Ottersberg (1366) 1381-1397, 1384 verspricht Johann der Stadt Bremen, ihr keinen Schaden zuzufügen, vorausgesetzt, dass die Bremer Ottersberg keinen Schaden zufügen - Johann war also damals schon Pfandherr auf Ottersberg, 1390 ist er als Ritter mit Statius v. Mandelsloh und anderen als Bürge für Cordt v. Oumünde bei der Übergabe einer Hälfte des Schlosses und der Herrschaft Bederkesa tätig, 1396 bestätigt Johann, durch Statius v. Mandelsloh, 446 rheinische Gulden und 81 Bremer Mark von der Stadt Bremen erhalten zu haben., Ebenfalls 1396 verkündigt die Stadt Verden, sie habe dem Ritter Johann Clüver auf Bitten des Erzbischofs Otto v. Bremen und seiner Brüder, der Herzöge Bernhard und Heinrich von Braunschweig-Lüneburg, die Fehde angekündigt. Grund dafür ist der Streit um Schloß Otternberg: Nach einem tödlichen Reitunfall seines Vorgängers, des Erzbischofs Alberti, wird Otto als Bischof zu Verden gewählt. Er kündigt noch im selben Jahr dem Johan de Clüver das Lehen zu Ottersberg. Johan weigert sich, das Lehen abzugeben, daraufhin belagert Bischof Otto das Schloß zu Ottersberg. Es ist aber Winter und die Einnahme erweist sich schwerer als geplant. Es entstehen dem Bischof sehr große Unkosten und er muß sich immer mehr verschulden. Es hilft aber alles nichts, Johan de Clüver hält der Belagerung stand. Bischof Otto muß unverrichteter Dinge abziehen. Nun bittet er den Rat der Stadt Bremen um Hilfe. Dieser entscheidet, dass Johan de Clüver den Ottersberg verlassen muss, aber vom Bischof mit Geld für den Verlust zu entschädigen sei. Er gibt als Schaden 4000 Mark Lübisch durch den Einfall der Herzöge in seine Güter und weitere 2000 Mark Lübisch durch Brandschatzungen an. Auch seien ihm im Schloß Ottersberg 3000 Mark Lübisch und 100 Bremer Mark abgenommen worden, außerdem mußte er für jeden ausgelösten Gefangenen 1200 Mark Lübisch an die Herzöge zahlen, 1397 überläßt er dem Kloster Zeven seinen Hof zu Hanstedt (Rhade). Imselben Jahr schließen der Erzbischof Otto, die Domkapitel und die Stände der Städte Bremen, Stade, Buxtehude und Wildeshausen einen gegenseitigen Rechtsschutz auf die Dauer von 8 Jahren ab. Als einer von 13 Schiedsrichtern wird Johann ernannt. Er wird in der Aufzählung gleich hinter den Geistlichengenannt, was von einer herausragenden Stellung innerhalb des Bremischen Stiftsadels zeugt, 1398 droht der Probst Nicolaus von Reepsholt auf Befehl des Papstes mit der Exkommunizierung, wenn Johann nicht sofort dem Kloster Zeven die spoliierten Güter herausgibt, 1399 erhält er vom Domkapitel und der Stadt Bremen für 1000 Rhein. Gulden das Schloß Langwedel. Er verspricht, niemandem Schaden zuzufügen, insbesonders nicht den vorbeireisenden Kaufleuten. Dieses Schloß bleibt über viele Generationen im Besitz der Familie und stellt den Mittelpunkt ihrer Macht im Bremischen dar. Auch besaßen sie den adligen Hof in Langwedel und stellten über 200 Jahre den Gografen im Amt zwischen Langwedel und Bremen, 1408 verhandelt er als erster Schiedrichter der Stadt Bremen mit dem Erzbischof Johann über die Auslieferung der Häklfte von Bederkesa. Er muß also dort immer noch Besitz gehabt haben, wie vor ihm sein Vater, 1408 wird er beerdigt in Achim bei Bremen. Dass seine Frau eine von der Hude ist, bezeugt die Grabplatte des 1551 gestorbenen Alverich v. Clüver. Ihr Wappen ist dort verzeichnet. Sohn von Johann VIII. von CLÜVER (der Ältere) (siehe 608).
Verheiratet mit
305
Mechthild (Mette) von der HUDE, geboren um 1355 (Religion: r.K.), Tochter von Heinrich IV. von der HUDE (siehe 610) und Catharina N (siehe 611).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von CLÜVER, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1438, urk. 1436-1438 Wwe.
Verheiratet mit Iwan von BORG (Religion: r.K.), gestorben nach 1404, urk. 1404, 1436 tot.
2.
Gise II. von CLÜVER, geboren um 1382 (siehe 152).
3.
N von CLÜVER, geboren um 1384 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Ulrich von BEHR, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1435, urk. 1415-1435, 1443 tot, Knappe, Herr auf Hoya, Häuslingen und Rethem, 1415 erste urkundliche Erwähnung, 1416 fällt er zusammen mit den Herzögen Heinrich und Bernhard von Braunschweig und anderen Kriegern in das Stift Verden ein und erobert Rotenburg; auch warer beim Überfall auf das Stift Bremen dabei, wofür er mit dem Kirchenbann belegt wurde; 1422 wird er wieder aufgehoben, 1435 wird er zuletzt in einer Urkunde genannt. Sohn von Heinrich von BEHR.
4.
Alverich IV. von CLÜVER, geboren um 1386 (Religion: r.K.), gestorben nach 1464, urk. 1415-1464, Pfandherr u. Amtmann auf Langwedel u. Harpstedt, Gogreve.
Verheiratet mit Ilse von MARSCHALCK, geboren um 1405 (Religion: r.K.), Tochter von Segebade I. von MARSCHALCK und Ilse CLÜVER.
5.
Heinrich I. von CLÜVER, geboren um 1389 (Religion: r.K.), gestorben nach 1435, urk. 1415-1435, Pfandherr auf Harpstedt.
6.
N von CLÜVER, geboren um 1392 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Albert von SEEBECK (Religion: r.K.).

306
N von BARSSEN (Religion: r.K.).
Verheiratet mit
307
N KLENCKE (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Pelleke (Elisabeth) von BARSSEN, geboren um 1395 (siehe 153).

312
Gevert (Garlich) SCHULTE, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1419, urk. 1398-1419, 1400 Knappe, Burgmann zu Horneburg, verschreibt 1398 seiner Frau ein Stück Land als Leibzucht, gelegen beim Land seines Vetters Ghevert und dem seiner Brüder Ghevert, Friedrich, Ghernd und Hermann, alles des langen Friedrich Söhne, gibt seiner Frau 1400 zwei Höfe zu Fredenbeck als Leibzucht, tauscht 1401 einen Eigenbehörigen mit dem St.-Jürgens-Kloster in Stade, 1419 Vogt zum Langwedel. Sohn von Friedrich VI. SCHULTE (der Lange) (siehe 624) und Ermengard von der LIETH (siehe 625).
Verheiratet mit
313
Margaretha N (Religion: r.K.), gestorben nach 1400, urk. 1398-1400.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Erdmann SCHULTE (der Ältere), geboren um 1400 (siehe 156).

316 = 152 Gise II. von CLÜVER.
317 = 153 Pelleke (Elisabeth) von BARSSEN.

320
Nikolaus (Clawes) von LANGEN, Burgmann, geboren um 1306 (Religion: r.K.), gestorben um 1381, urk. um 1334-1380, 1382 tot
um 1334 Fehde zusammen mit dem Vater,
1348 mit seinen Geschwistern Herbort, Arnold, Hunold, Otto, Rudolf, Margaretha, Neseke u. Mechthild Verkauf ihrer beiden freien Höfe Groß und Klein Wachhorst in Bochtorpe, Ksp. Menslage, an die "Capelle der 10000 Martyrer oder die Ritter auf dem Kirchhof in Quakenbrück",
1360 gemeinsam mit Bruder Herbort belehnt mit belehnt mit dem Haus Holthus in Brümsel, Ksp. Plantlünne, einem Haus in Baccum, Ksp. Lingen, einem Haus in Gleesen, Ksp. Emsbüren und dem Haus Diderinc im Ksp. Thuine.
21.12.1377 fundiert er zwei Jahrmessen zu Overmolen und gewährt dafür dem Kirchherren zu Meppen für die Obermühle Befreiung von der Mahlabgabe für sein Korn,
30.6.1379 erhält vom Bischof Potho v. Münster die Erlaubnis, in Geeste, Ksp. Meppen eine Burg zu errichten, die den Namen Vredevort erhalten und dem Bischof jederzeit als Offenhaus dienen sollte; als Bausumme konnte er 300 Mark aufwenden
14.2.1280 Belehnung mit Vredevort als Erblehen,
1380 erhält er vom Bischof von Münster einige Bauernerben, die er ihm für 100 Mark verpfändet hatte, nämlich Reyners Haus in Emmeln, Ksp. Haren und Toleken u. Belemans Haus zu Lehrte, Ksp. Bokeloh,
Rudolf vom Bruch schreibt über Vredevort ("Die Rittersitze des Emslandes, Münster 1962, S. 65) "Die Burg lag in der Nähe der Ems unweit der Dalumer Brücke. Der etwas erhöht liegende, etwa 64:53 m große Burgplatz ist auch bei Hochwasser geschützt. Der Nordseite ist noch jetzt ein langgestreckter, breiter und tiefer Teich vorgelagert, während sich an der Südseite eine 3 m breite Schlucht, anscheinend der zugeschüttete Burggraben, hinzieht, durch den jetzt ein Interessentenweg verläuft."
, Sohn von Herbord I. von LANGEN (siehe 640) und Kunigunde N (siehe 641).
Verheiratet mit
321
Ode N, geboren um 1325 (Religion: r.K.), ?
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Herbort III. von LANGEN, geboren um 1345 (siehe 160).
2.
Engelbert von LANGEN, Burgmann, geboren um 1347 (Religion: r.K.), gestorben nach 1382, urk. 1382, 1403 tot, 1382 Burgmann zu Vredevort, 1403 Seelenmesse.
3.
Leneke von LANGEN, geboren um 1360 (siehe 297).

322
Andreas (Drees) von der HEGE, Drost, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1383, urk. 1354-1383, 1397 tot, 1354 Knappe, Andreas und Sesarius, Brüder van der Heghe, Knappen, Zeugen einer Urkunde der Brüder ihrer Mutter, Johan und Wilekin v Ascheberg, 1354-1375 Gogreve zu Senden, 1383 Drost des Niederstiftes zusammen mit Ludeke Hake, wird nach 1364 vom Bischof von Münster belehnt mit dem Hof Kolsendorf Bschft. Brok, Ksp. Sendenhorst sowie einer Hufe beim Hof Schulte Hiddinckhoff Bschft. Werse, Ksp. Beckum, die ein inzwischen verstorbener Boisfeld zuvor hatte; die eine Hälfte der Hufe trägt Andreas zum Nutzen des Heinrich Vynkes auf, der damit belehnt wurde, verkauft 1366 mit Frau Elisabeth und Sohn Andreas dem Kloster Überwasser den Berndhove zu Schenctorp gt Berndes de Reepesch, Ksp. Sendenhorst, für 90 Mark, 1374 Schadlosbrief des Drees van der Heghe für Ludike van Alen, 1375 Knappe Andreas van der Heghe und Tochter Gertrud verkaufen dem Stift Freckenhorst Ludolph, den Sohn Bischopes, früher wohnhaft im Ksp. Sendenhorst, Bft. Santvort; Florenz, Bischof von Münster, bekundet 1375, dass in seiner und des Richters zu Sendenhorst, Wilhelm von Werne Gegenwart, Johan von Derne gt. Snaep als Lehnsherrdes Hauses zu Schenctorp im Ksp Sendenhorst, welches Drees van der Hege von demselben zu Lehen empfangen, nachdem derselbe das Gut an Überwasser verkauft hat, das Eigentum zugunsten des Klosters aufgelassen hat, 1380 Verkauf von Höfen in Sandfort durch Knappen Andreas van der Heghe namens seiner Tochter Gezeke, 1383: Der freie Hof de Luttike Heghe und de grote Heghe (Mannlehen Diderikes van Volmesteine) werden durch Knappen Andreas van der Heghe an Gerlach Vulinghe, Bürger zu Münster verkauft, der Verkauf geschieht vor dem Freigrafen der Stadt MÜnster Knappe Wennemar de Wrede. Sohn von Drees von der HEGE (siehe 644) und Elske von ASCHEBERG (siehe 645).
Verheiratet mit
323
Elisabeth N (Religion: r.K.), gestorben nach 1366, urk. 1366.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Andreas von der HEGE, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1366, urk. 1366.
2.
Gertrud von der HEGE, geboren um 1360 (siehe 161).

324
Dyderick SCHATTE, Knappe, Burgmann zu Haselünne, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1394, urk. 1360-1394, Knappe, Burgmann zu Haselünne, Herr zur Schwakenburg, 1364 mit den väterlichen Burglehen belehnt, schenkt 1375 mit seiner Frau und Kindern der Kapelle in Landegge eine Jahresrente von 3½ Schillingen zum Seelenheil ihrer Vorfahren und zum Seelengedächtnis für seine verstorbenen Eltern, tritt 1378 mit seinem Bruder Siegfried, der Pfarrer in Heede war, das Erbe Haverbeck, das sie vom Kloster Corvey zu Lehen trugen, dem Johanniterkonvent zu Esterwegen ab, 1383 Mitbegründer der Kapelle der hl. drei Könige und des hl. Antonius in Flechum, schenkt 1393 mit seinen Kindern der Heiliggeistkapelle in der Haselünner Neustadt 16½ Scheffelsaat zehntfreies Land zum Seelenheil seiner Eltern, Kinder und Freunde, Sohn von Berend SCHATTE (siehe 648) und Metteke N (siehe 649).
Verheiratet mit
325
Grete von dem BEELE, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1375, urk. 1357-1375, 1393 tot, Tochter von Rudolf von dem BEELE (siehe 650).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bernhard SCHATTE, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1375, urk. 1375, 1393 tot.
2.
Rolf SCHATTE, geboren um 1363 (siehe 162).
3.
Grete SCHATTE, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1399, urk. 1375-1399.
Kirchliche Trauung vor 1399 mit Hermann von LANGEN (Kreyebribbe), Herr zu Kreyenborg, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1399, urk. 1399, 1445 tot, Zuordnung unsicher.

328
Friedrich von DÜVEL, Herr zu Batenhorst u. Stockum, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1399, urk. 1372-1399, Erbe zu Batenhorst über seine Ehefrau, 1387 Herr zu Stockum, bringt 1387 zusammen mit Lüdeke v. Hake zu Scheventorf und auf Geheiß des Bischofs Dietrich von Osnabrück einen Vertrag zustande zwischen Bürgerschaft und Geistlichkeit von Osnabrück zur Entschuldung der Bürger, verkauft 1387 mit Frau und Kindern dem Goswin von Mederich und dessen Frau Elseke, Tochter des verstorbenen Alf (Adolf) von Batenhorst und seiner Frau Oda von Lüdinghausen, für 300 Mark münsterischer Währung ein Münster-Osnabrückisches Burglehe. Dieses Lehen hatten sie zusammen mit dem Hof zu Gordinczele (Wadensloh) von den Geschwister Heinrich, Alf und Margaretha von Batenhorst geerbt, verzichtet 1399 für sich und Sohn Rembert auf die münsterischen Lehen des verstorbenen Ritters Alf von Batenhorst zu Gunsten von Goswin von Mederich. Sohn von Rembert von DÜVEL (siehe 656) und Elisabeth von POST (siehe 657).
Kirchliche Trauung nach 1363 mit
329
Ida von BATENHORST, Erbin von Batenhorst, geboren um 1338 (Religion: r.K.), gestorben nach 1399, urk. 1351-1387, Erbin v. Batenhorst und dem Reckenberger Burglehen, am 27.3.1396 resigniert Ida, Witwe des Friedrich Düvel, dem Adolf von Berg-Ravensberg ihre aus ihrer Leibzucht herrührenden Ansprüche auf das Amt Modehorst, Urkunde sich falsch datiert, da ihr Mann 1399 noch lebte, demnach ist sie selber auch nach 1399 gestorben. Tochter von Heinrich von BATENHORST (siehe 658) und Mechthild N (siehe 659).
Kirchliche Trauung (1) vor 1358 mit Hermann BUDDE von DRANTHUM (von Grönenberg), Burgmann zu Grönenberg, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1347-1363, Burgmann zu Grönenberg u. Ravensberg, muss 1350 als Mitglied des Grönenberger Burgmannsbundes 6 Gewappnete stellen, 1347 erbaut sein Vater mit seiner Ehefrau und den Söhnen Hermann u. Albert dem Augustinerkloster in Osnabrück eine Kapelle aus seinen Mitteln und stattet diese mit einer Einnahme von zwei Mark jährlich aus seinem Hof in Melle aus, wofür täglich für ihn und seine Angehörigen eine Messe gelesen werden soll, schenkt 1363 mit Frau Ide und Söhnen Johann u. Hermann dem Augustinerkloster zur Dotierung der Kapelle der Hl. Anna ein Haus mit Hof, Sohn von Hermann BUDDE von DRANTHUM, Burgmann zu Grönenberg, und Kunigund N.
Kirchliche Trauung (2) nach 1363 mit Friedrich von DÜVEL (siehe 328).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Johann BUDDE von DRANTHUM, geboren um 1358 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1363.
2.
Hermann BUDDE von DRANTHUM, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1363.
Aus der zweiten Ehe stammen:
3.
Rembert von DÜVEL, geboren um 1365 (siehe 164).
4.
Belie von DÜVEL, geboren um 1367 (Religion: r.K.), gestorben nach 1387, urk. 1387.
5.
Elzeke von DÜVEL, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1387, urk. 1387.

330
Lüdeke von dem BUSCHE (der Ältere), Herr zu Gesmold, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1426, urk. 1379-1426, 1427 tot, 1410 "der Ältere", 1380 Knappe, 1393 Herr zu Gesmold, Milse, Odinghausen, in Rodinghausen und Holzgraf über die Mark zu Hedernhausen, 1391 Pfandherr zu Rahden bei Minden, gräfl. ravensbergischer Burgmann, kauft 1382 mit Bruder Alrad das das Diepholzer Gut Blankens im Ksp. Bünde von Dethard Ledebur, 1412 vom Bf. v. Osnabrück belehnt mit Dranthem (wohl Drantum Ksp. Melle), 1412 durch die Fürstabtei Herford belehnt, 1423 durch den Bischof von Osnabrück belehnt, [3.3.1364: Ludeke v.d. Bussche, Knappe, seine Frau Lyse und ihre Söhne Alrad und Ludeke verkaufen dem Priester Johan von Verne in der Marienkirche Bielefeld ihr Haus zu Aschen. Hier wird es sich wohl um eine Fehldatierung handeln.], Sohn von Sweder III. von dem BUSCHE (siehe 660) und Helene von GESMOLD (siehe 661).
Verheiratet mit
331
Lyse WESTPHAL, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1404, urk. 1404, Tochter von Ludolf WESTPHAL (siehe 662) und Hedwig TOP (siehe 663).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Alhard von dem BUSCHE (der Gutlike), Priester, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1427, urk. 1389-1427, 1416 Domprobst zu Paderborn.
2.
Adelheid von dem BUSCHE, geboren um 1382 (siehe 165).
3.
Sweder IV. von dem BUSCHE, Herr zu Gesmaold, geboren um 1384 (Religion: r.K.), gestorben nach 1460, urk. 1389-1460.
4.
Lüdeke von dem BUSCHE, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben nach 1432, urk. 1389-1432, Herr zu Gesmold, hat 1426 Wervyngen in Pfand.
5.
Leneke von dem BUSCHE, geboren um 1387 (Religion: r.K.), gestorben nach 1389, urk. 1389.
6.
Hermann von dem BUSCHE, Herr zu Gesmold, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben 1447, urk. 1404-1447, Knappe, zu Gesmold, Wervyngen in Pfand, 1428 und 1443 durch die Fürstabtei Herford belehnt, u.a. mit dem Amt Odenhusen, 1447 gibt Sweder v.d. Busche (Hermanns Bruder) der Herforder Äbtissin das beste Pferd mit Sattel und Zaumzeug als Hergewede für den verstorbenen Hermann v.d. Busche. 1425 bestätigen Wilhelm, Graf v. Ravensberg, und sein Sohn Gerhard die Brüder Alrad, Sweder, Ludeke, Hermann, und Lubbert v.d. Bussche und Alhard v. Hoerde im Besitz der ihnen von dem verstorbenen Alhard v.d. Busche, Johanns Sohn, vererbten Güter, soweit sie von der Grafschaft Ravensberg zu Lehen gehen, insbesondere in der Pfandschaft des Schlosses Limberg.
Verheiratet mit Elisabeth von QUERNHEIM, geboren um 1405 (Religion: r.K.), Tochter von Balduin von QUERNHEIM und Hedwig von MANDELSLOH.
7.
Lübbert von dem BUSCHE, Herr zu Gesmold, geboren um 1393 (Religion: r.K.), gestorben nach 1436, urk. 1416-1436.
Verheiratet mit N von GUSTEDT (Religion: r.K.), Tochter von Dietrich von GUSTEDT.
8.
Margaretha von dem BUSCHE, geboren um 1395 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit N von HAKE (Religion: r.K.).

332
Hermann von ELMENDORF, Ritter, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1421, urk. 1379-1421, 1402 Kornote zu Vechta, um 1400 erbaute er die Burg Bredberg (Brettberg) bei Vechta als münstersches Lehen, 1410: Johann van Elmendorpe, Sohn des verstorbenen Diderkes, Sohn des Otto, und seine Schwester Elseke geben Pfand an Herman van Elmendorpe und dessen Frau Hilleke (OldUB 5, Nr. 581), 1421 Schadloserklärung Dietrich von Dincklages führ ihn und andere wegen einer Bürgschaft, Sohn von Otto von ELMENDORF (siehe 664) und Bertha SPRICK (siehe 665).
Verheiratet mit
333
Hille von SÜDHOLTE, geboren um 1358 (Religion: r.K.), gestorben nach 1410, urk. 1379-1410, 1419 tot, Tochter von Johann von SÜDHOLTE (siehe 666).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von ELMENDORF, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1415-1446, 1421 mit seinen Brüdern als Mitglied der Vechteraner Burgmannsvereinigung genannt, 1423 Besitzteilung mit Bruder Herbort, 1446 willigt Johann Rusche in die Zehntwiedereinlösung von Westerlutten für ihn und seinen Sohn Hermann ein.
Verheiratet mit Geseke N (Religion: r.K.).
2.
Herbort von ELMENDORF, geboren um 1382 (siehe 166).
3.
Willo (Wylcke) von ELMENDORF, Herr zu Brettberg, geboren um 1384 (Religion: r.K.), gestorben nach 1466, urk. 1419-1466, 1466 Burgmann zu Vechta, 1479 tot, 1423 Schiedsmann der Vechtaer Burgmannschaft, kaufte 1429 mit seiner Frau sieben Anwesen in den Ksp. Steinfeld, Lohne, Visbeck u. Langförden von der Familie Schlepegrell, 1442 "Dingmann" Im Gericht zu Vechta, 1446 mit Herbort von Dincklage Gesandter der Vechteraner Burgmannschaft an den Bf. v.on Münster, kauft 1447 mit seiner Frau Gut in Tenstede, Cappeln von Arnd Tecklenburg un dessen Sohn Otto, verpachtet 1457 Gut in Kroge, Lohne an Hermann ton Kroghe, tauscht 1458 mit Sohn Hermann Gut in Kroge mit dem Bf. v. Münster gegen den Meierhof in Langförden, der Bf. erlaubt ihm die Einlöse des Meierhofes in Oythe, Vechta, für die Summe, für die er an Rudolf von Lutten verpfändet ist., 1466 genannt "der Alte".
Verheiratet mit Lisa N (Religion: r.K.), gestorben nach 1447, urk. 1429-1447.

334
N von BENTEN (Religion: r.K.).
Verheiratet mit
335
N von LUTTEN, geboren um 1360 (Religion: r.K.), Tochter von Dethard von LUTTEN (siehe 670).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Elske von BENTEN, geboren um 1385 (siehe 167).

336
Dietrich von STAFFHORST, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1386, urk. 1345-1386, kauft 1355 eine HWiese und eine Hausstelle zu Dahlenhausen von Erpo von Weyhe, Detward u. Johann von Dalenhausen u. Johann von Dalenhausen. Sohn von Dietrich von STAFFHORST (siehe 672) und Lutgarde N (siehe 673).
Verheiratet mit
337
Hibbel von STENDERN (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Albert von STAFFHORST, geboren um 1365 (siehe 168).

338
Hermann von WERSABE, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben 1384 in Esenshamm, gefallen bei der Belagerung von Esens, urk. 1335-1384, Vogt zu Stotel um 1379-1384, Sohn von Giseke von WERSABE (siehe 676) und Rosa N (siehe 677).
Verheiratet mit
339
Rosa von ZESTERFLETH, geboren um 1345 (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gisbert von WERSABE, geboren um 1365 (siehe 180).
2.
N von WERSABE, geboren um 1367 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Statius (Staz) von MANDELSLOH, Herr zu Rechtebe, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1397, urk. 1368-1397, 1402 tot, Knappe, 1396-1397 Vogt der Burg Langwedel. Sohn von Konrad (Cord) von MANDELSLOH (der schwarze Cord) (siehe 1504) und Ida von BORDESLOH (siehe 1505).
3.
Hermann von WERSABE, Priester, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1447, urk. 1408-1447, Propst zu Rameslo u. Domherr in Bremen, 1418 Mitbegründer der Kirche zu Meyenburg.
4.
Lucke von WERSABE, geboren um 1372 (siehe 169).

340
N von SCHÖNEBECK, geboren um 1345 (Religion: r.K.), Sohn von Lüder von SCHÖNEBECK (siehe 680).
Kind:
1.
Lüder von AUMUND (von Schönebeck), geboren um 1375 (siehe 170).

344
Dietrich KLENCKE (Quarter II.), geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1433, urk. 1387-1433, 1435 tot, begütert in der Grafschaft Hoya (1387 zu Syke, 1400 zu Hoysinghausen b. Uchte, Harsinghausen bei Syke, Borstel b. Westem, 1427 in der Umgebung von Hameln begütert), 1433 mit seinen Söhnen Pfandinhaber von Grohnda und Bodenwerder, 1401 Pfandinhaber von Gahlsdorf bei Thedinghausen. Sohn von Henning KLENCKE (siehe 688).
Kirchliche Trauung (1) um 1385 mit N von LANDESBERGEN (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung (2) um 1390 mit N von HOLLE (siehe 345).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
N KLENCKE, geboren um 1385 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1416 mit Lubbert von dem BUSCHE (Religion: r.K.).
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Wilken KLENCKE, geboren um 1390 (siehe 172).
3.
N KLENCKE (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Segebodo von GROPELING (Religion: r.K.).
345
N von HOLLE, geboren um 1365 (Religion: r.K.), Tochter von Conrad IV. (Cord) von HOLLE (siehe 690) und Mathilde von HASBERG (siehe 691).
Aus dieser Ehe stammen: 2 Kinder (siehe unter 344).

346
Bernhard von ASSEBURG, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1420, urk. 1348-1420, Knappe, Paderbornischer Rat, Sohn von Bertold von ASSEBURG (siehe 692) und Ermentrud von AMELUNXEN (siehe 693).
Verheiratet mit
347
Goste von SPIEGEL, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1420, urk. 1395-1420, Tochter von Johann II. von SPIEGEL (siehe 694) und Goste von SUNRIKE (siehe 695).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann IV. von ASSEBURG, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1449, urk. 1401-1449, 1456 tot, Knappe.
Verheiratet mit Catharina von HÖRDE (Religion: r.K.), gestorben nach 1449, urk. 1432-1449.
2.
Goste von ASSEBURG, geboren um 1382 (Religion: r.K.), gestorben nach 1441, urk. 1409-1441.
Kirchliche Trauung (1) vor 1409 mit Friedrich von BRENKEN, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1412, urk. 1409-1412, zusammen mit seinem gleichnamigen Sohn in einer Fehde umgekommen. Sohn von Ulrich von BRENKEN und N von WEVER.
Kirchliche Trauung (2) vor 1425 mit Kurt von GRAFFEN, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1441, urk. 1425-1441.
3.
Borchard von ASSEBURG, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben 1463, urk. 1401-1463.
Verheiratet mit Gerburg N (Religion: r.K.), gestorben nach 1457, urk. 1457.
4.
Bernhard von ASSEBURG, geboren um 1387 (Religion: r.K.), gestorben 1439, urk. 1401-1439.
5.
Agnes von ASSEBURG, geboren um 1390 (siehe 173).

348
Siebert von CRAMM, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1434, urk. 1382-1434, Ritter, Sohn von Siegfried von CRAMM (siehe 696) und Margaretha N (siehe 697).
Verheiratet mit
349
Margaretha N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Aschwin I. von CRAMM, geboren um 1407 (siehe 174).

350
Burchard von BORTFELD (Religion: r.K.).
Kind:
1.
N von BORTFELD, geboren um 1410 (siehe 175).

352
Detlef von der KUHLA, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1388, urk. 1388, Sohn von Claus von der KULA (siehe 704).
Kinder:
1.
Claus von der KUHLA, geboren um 1365 (siehe 176).
2.
Wilke von der KUHLA, geboren um 1367 (Religion: r.K.), gestorben nach 1407, urk. 1397-1407.

354
Johann V. von BROBERGEN, geboren um 1343 (Religion: r.K.), gestorben nach 1397, urk. 1386-1397, Sohn von Otto IV. von BROBERGEN (siehe 708) und Mette von LUNEBERG (siehe 709).
Verheiratet mit
355
Mette SPADEN, geboren um 1350 (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von BROBERGEN, geboren um 1375 (siehe 177).

356
Claus II. von der WISCH, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1375, urk. 1343-1375, 1343 Knappe, Sohn von Markward III. von der WISCH (siehe 712).
Kind:
1.
Claus III. von der WISCH, geboren um 1365 (siehe 178).

360 = 338 Hermann von WERSABE.
361 = 339 Rosa von ZESTERFLETH.

362
Daniel von der HELLEN (Monnik), geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben 1386, ermordet, urk. 1378-1386, 1378 Knappe, Herr auf Mahndorf, Burgmann zu Langwedel, Untervogt zu Bederkesa 1382-1386, wird von den von Elmlohe ermordet, Sohn von Heino von der HELLEN (Monnik) (siehe 724).
Verheiratet mit
363
Irmgard von SANDBECK, geboren um 1350 (Religion: r.K.), Tochter von N von SANDBECK (siehe 726) und N von GROVE (Gröving) (siehe 727).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hedwig von der HELLEN, geboren um 1375 (siehe 181).

368
Heinrich FRESE, geboren um 1369 (Religion: r.K.), gestorben nach 1395, urk. 1385-1395, Sohn von Heinrich FRESE (siehe 736).
Kinder:
1.
Wilke FRESE (Meylan), geboren um 1390 (siehe 184).
2.
Johann FRESE, geboren um 1392 (Religion: r.K.), gestorben nach 1422, urk. 1413-1447, 1422 Burgmann zu Delmenhorst.

370 = 168 Albert von STAFFHORST.
371 = 169 Lucke von WERSABE.

372
Rembert I. von WERPE (Religion: r.K.), gestorben nach 1403, Sohn von Nikolaus II. von WERPE (siehe 744).
Verheiratet mit
373
N von HASBERG (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Nikolaus IV. von WERPE, geboren um 1400 (siehe 186).

374
Rabodo von PENNETE (Religion: r.K.).
Kind:
1.
N von PENNETE (Religion: r.K.) (siehe 187).

376
Bertold I. von MANDELSLOH, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1418. Knappe, Burgmann zu Schlüsselburg, Sohn von Dietrich von MANDELSLOH (der Schwarze) (siehe 752) und Adelheid von HAUS (siehe 753).
Kirchliche Trauung um 1395 mit
377
Geseke von NEVEL, geboren um 1372 (Religion: r.K.), Tochter von Rudolf von NEVEL (siehe 754) und N von ELMENDORF (siehe 755).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Berteke von MANDELSLOH, geboren um 1395 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1415 mit Henning KNIGGE, geboren um 1380 (Religion: r.K.), Sohn von Henning KNIGGE und Adelheid von LUTTER.
2.
Cord von MANDELSLOH, geboren um 1405 (siehe 188).

378
Cort von MARENHOLTZ, geboren um 1390 (Religion: r.K.), gestorben nach 1467, urk. 1414-1467, auf Neubrück, Schwülper, Adenbüttel, Marenholtz, Pfandherr zu Altenhausen, Sohn von Cort von MARENHOLTZ (siehe 756) und Sophie (Seffeken) von der ASSEBURG (siehe 757).
Kirchliche Trauung um 1416 mit
379
Sophie von GUSTEDT, geboren um 1396 (Religion: r.K.), Tochter von Balduin von GUSTEDT (siehe 758) und Amalie N (siehe 759).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Sophie von MARENHOLTZ, geboren um 1422 (siehe 189).
2.
Dorothea (Margaretha) von MARENHOLTZ, geboren um 1425 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1450 mit Gottschalk von VELTHEIM, geboren um 1420 (Religion: r.K.), gestorben nach 1482, urk. 1482, 1487 tot, Sohn von Heinrich V. von VELTHEIM und Sophie von CRAMM.
3.
Cort von MARENHOLTZ, geboren um 1427 (Religion: r.K.), gestorben 1503, urk. 1458-1503.
Verheiratet (1) mit Christina von BODENDIEK (Religion: r.K.).
Verheiratet (2) mit Rixa von ALVENSLEBEN, geboren um 1465 (Religion: r.K.), Tochter von Ludolf IV. von ALVENSLEBEN und Anna von BÜLOW.
4.
Kunigunde von MARENHOLTZ, geboren um 1430 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Otto GROTE, geboren um 1430 (Religion: r.K.), gestorben Dez. 1503. Herr zu Bleckede, Sohn von Otto GROTE.

Generation X
 
512
Heyno von SCHARPENBERG, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben 1341, vor 17.9. urk. 1311-1341, 1241 tot, Knappe, 1320 Advocatus von Graf Johann III., 1322-1324 Vogt auf der Steinburg (10 km südl. Itzehoe), 1328-1335 Pfandbesitzer von Barth, 1337 Pfingsten-Weihnachten: Fehde mit Graf Gerhard III. von Rendsburg, 1341 Berater von König Waldemar IV. Atterdag von Dänemark. Sohn von Ludolph SCHARPENBERG (siehe 1024) und N von HAMME (Lütjensee?) (siehe 1025).
Kirchliche Trauung vor 1319 mit
513
N von WIGERSRODE (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Ludolf (Ludekin) von SCHARPENBERG, geboren um 1312 (siehe 256).
2.
Heinrich von SCHARPENBERG, geboren um 1314 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1352-1354.
3.
Albert von SCHARPENBERG, geboren um 1316 (Religion: r.K.), gestorben nach 1349, urk. 1347-1349, Knappe.
4.
Henneke von SCHARPENBERG, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354.

520
Hartwig von RITZEROW (de Olde), geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1373, urk. 1334-1373, Knappe, Hzgl.-Lauenburgischer, Gräflich-Holsteinischer u. Lübscher Vasall. Sohn von Bertold von RITZEROW (siehe 1040) und N von PENTZ (siehe 1041).
Verheiratet mit
521
Margaretha (Grete) von LÜTZOW, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1384, urk. 1384, Tochter von Volrad von LÜTZOW (siehe 1042) und N von HASENKOP (siehe 1043).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Otto von RITZEROW, geboren um 1340 (siehe 260).

522
Detlef von GRÖNOW, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1392, urk. 1353-1392, Knappe, kauft 1353 mit Bruder Heinrich von Grönow für 320 Mark Lübsch einiges zum Hof Falkenhusen geschlagenes Land, nämlich die Hölzung, genannt Bärenbrok sowie alles Land am Scheideberge zwischen Falkenhusen und Grönau bis Blankensee und von Blankensee bis zum steinernen Kreuz vom Heilig-Geist-Hospital in Lübeck; verkauft 1360 mit Bruder Heinrich einen Teil des Sees Blankesee an das Kloster, kauft 1383 Harmsdorf von der Familie Bruggenmaker; kauft 1384 für 105 Mark 3 Hufen des Dorfes Hermansdorf von den Gebrüdern Crumesse von Klempow; der lauenburgische Herzog Erich der Jüngere verkauft 1392 für 2200 Mark Hof und Dorf Behlendorf an Detlev Grönow. Sohn von N von GRÖNOW (siehe 1044).
Kinder:
1.
Margaretha (Mette) von GRÖNOW, geboren um 1350 (siehe 261).
2.
Voquin von GRÖNOW, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1424, urk. 1424, Knappe, verkauft 1424 unter Vorbehalt des Rückkaufrechts für 3000 Mark Hof und Dorf Behlendorf an den Lübecker Rat.

524
Detlev von ZÜLE, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1360-1380, Sohn von Detlev von ZÜLE (siehe 1048) und N von HAGEN (siehe 1049).
Verheiratet mit
525
N von MARSOW, geboren um 1330 (Religion: r.K.), Tochter von Werner von MARSOW (siehe 1050).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Volrad von ZÜLE, geboren um 1350 (siehe 262).

544
Hermann von dem CAMPE, Herr zu Campe, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1403, urk. 1386-1403, stellt 1386 dem Grafen von Bentheim einen Revers aus über die Belehnung mit der Wohnung zu Campe und und einem Hof zu Ahlen, 1402 belehnt vom Bf. v. Osnabrück mit je einem Erbe in Dörpen, Ahlen und Sögel.
Verheiratet mit
545
N von WESTERHOLT, geboren um 1340 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann von WESTERHOLT (siehe 1090).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Rolf von dem CAMPE (von Westerholt), geboren um 1360 (siehe 272).
2.
Hermann von dem CAMPE (von Westerholt), geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1408, urk. 1402-1408, teilt 1403 mit seinem Bruder das Gut Campe und erhält das große Haus auf dem Walle, die dabei gelegene Küche, das Pfortenhaus und die Hälfte des bei der Küche gelgenen Walles, verkauft 1408 zusmmen mit seinem Bruder Rolf die Hälfte des Haupthofes Nodike mit all seiner Herrlichkeit und fünf dabei gelegenen Erben an die Stadt Meppen.
Verheiratet mit Gisela N (Religion: r.K.).

560
N OLTMANN, geboren um 1320 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit
561
N von HEEDE, Erbin von Heede, geboren um 1325, Tochter von Coep von HEEDE (siehe 1122).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Coep OLTMANN (von Heede), geboren um 1350 (siehe 280).

576
Giselbert VOß, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1350, urk. 1338-1350, Sohn von Heinrich VOß (siehe 1152) und Hildegundis N (siehe 1153).
Verheiratet mit
577
Elisabeth N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Giselbert von VOSS, geboren um 1330 (siehe 288).
2.
Heinrich (Hermann?) VOß, Ritter, geboren um 1332 (Religion: r.K.), gestorben nach 1350, urk. 1356-1398, Ritter.

592
Brand von KNEHEM, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1350, urk. 1350 belehnt v. Bf. v. Osnabrück mit den Zehnen in Herbergen und dem Zehnen von den Häusern Middendorf, Sander und Talen in Herbergen. Sohn von Dietward von KNEHEM (siehe 1184).
Verheiratet mit
593
N von ELMENDORF, geboren um 1332 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann von ELMENDORF (siehe 1186).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Boldewin von KNEHEM, geboren um 1353 (siehe 296).
2.
Hermann von KNEHEM, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1379, urk. 1379.
3.
Heinrich von KNEHEM, geboren um 1357 (Religion: r.K.), gestorben nach 1394, urk. 1394 Knappe.

594 = 320 Nikolaus (Clawes) von LANGEN.
595 = 321 Ode N.

596
Johann VI. von DINCKLAGE, Burgmann zu Vechta, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1399, urk. 1376-1399, Sohn von Friedrich I. von DINCKLAGE (siehe 1192) und Gese von SÜDHOLTE (siehe 1193).
Kind:
1.
Hugo von DINCKLAGE, geboren um 1375 (siehe 298).

600
Hermann STEDING, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1391, urk. 1391, Sohn von Johann STEDING (siehe 1200) und Margaretha N (siehe 1201).
Verheiratet mit
601
N von WESTERHOLT, geboren um 1365 (Religion: r.K.), Tochter von Willekin von WESTERHOLT (Runneborch) (siehe 1202) und Margaretha N (siehe 1203).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Wilke I. STEDING (der Ältere), geboren um 1382 (siehe 300).

602
Otto I. von DORGELO (Doringerloe), Vogt zu Vörden, Drost zu Cloppenburg und Vechta, geboren um 1360 in Doringeloh (Religion: r.K.), gestorben 1421, zwischen 13.5. u. 4.11. urk. 1391-1421, 1421 tot, 1391 Vogt zu Vörden, 1393 durch die Bischöfe von Münster und Osnabrück nach der Besiegung der Grafen von Tecklenburg Amtmann der eroberten Cloppenburg, 1394 Drost zu Cloppenburg in Münsterschen Diensten, 1399 als Burgmann in Haselünne belehnt mit Höfen in Bokel u. Elsen, Cappeln, Sledehausen, Bakum u. Vestrup, kauft 1400 mit seiner Frau die Hälfte der Stockenmühle bei Vechta von der Familie de Kruder, kauft 1402 mit seiner Frau den Zehnten von neun Häusern in der Oyther Mark bei Vechta von der Familie Lüning, 1409 verlehnt ihm Edelherr Simon zur Lippe ehemalige Güter Rabodos v. Pennethe, kauft 1415 mit Sohn Johann Erbgüter und Zehnten in den Kirchspielen Damme, Bakum, Langföhrden, Visbeck, Dinklage, Lutten und Lohne von Fruweke Grip, 1415 verkauft ihm Arnd Grips, Fruwekes Vater, seine Rechte an diesen Gütern, 1419 und 1421 Drost zu Vechta, Sohn von N DORGELO (siehe 1204).
Verheiratet mit
603
Rixe von SÜDHOLTE, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1428, urk. 1399-1428, erhält 1399 an den Gütern, die ihr Mann bekommt, ein Nutzungsrecht, Tochter von Johann von SÜDHOLTE (siehe 666).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von DORGELO, geboren um 1390 (siehe 301).
2.
Johann von DORGELO, geboren um 1393 (Religion: r.K.), gestorben nach 1461, urk. 1415-1461, 1472 tot, 1427 belehnt mit Welpe und den Höfen in Bokel, Elsen, Cappeln, Sledehausen, Bakum u. Vestrup als Haselünner Burglehen, um 1445 als Lehnsnehmer St. Alexanders mit einem Hof in Rechterfeld erwähnt, 1461 Drost v. Cloppenburg u. Besitzer v. Lethe.
Verheiratet mit Rixe N (Religion: r.K.), gestorben nach 1472, urk. 1472 Witwe.
3.
Otto II. von DORGELO, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1462, urk. 1442-1462, 1442 als Amtmann u. Pfandinhaber der Stiftsburg Vörden von Otto von Hoya, Bf. v. Osnabrück, erwähnt, jetzt von den Bürgern von Osnabrück erobert, 1446 mit Bruder Hermann u. Neffe Otto als Burgmannen in Vechta genannt, 1454 Drost zu Vechta, 1458 als der "ältere Otto" vom Bf. v. Münster belehnt mit Welpe, wo er auch lebt, und den Höfen, die sein Vater 1399 und sein Bruder Johann 1427 erhalten hatte, 1461 Amtmann in Cloppenburg, 1462 als "de Olde" als Vogt v. Vechta eingesetzt, 1462 mit seiner Frau Geldaufnahme als Drost von Vechta von den Gildemeistern der Hl.-Dreifaltigkeit.
Verheiratet mit Elske von DINCKLAGE, geboren um 1403 (Religion: r.K.), gestorben nach 1470, urk. 1421-1470, Tochter von Dietrich I. von DINCKLAGE, Herr zur Dietrichsburg, und Heilwig von DINCKLAGE.
4.
Hermann von DORGELO, geboren um 1397 (Religion: r.K.), gestorben nach 1466, urk. 1424-1466, ewirbt 1424 mit Frau Margaretha Gut "tho den Duvorde", Barnstorf von Edelherr Konrad v. Diepholz, 1466 Burgmann zu Vechta.
Verheiratet mit Margaretha N (Religion: r.K.), gestorben nach 1424, urk. 1424.

604
Otto von SMERTEN, Herr zu Vehr, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben nach 1422, urk. 1394-1422, 1394 Schadloserklärung an Wildeshausen, 1422 Burgmann in Quakenbrück, Sohn von Wille von SMERTEN (siehe 1208).
Kind:
1.
Bernd von SMERTEN, geboren um 1390 (siehe 302).

608
Johann VIII. von CLÜVER (der Ältere), geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1378, urk. 1333-1378, 1375 "der Ältere", Knappe, Vogt bis 1347, 1333 wird Johann mit seinem Bruder Alverich erwähnt, 1347 gelobt er mit weiteren 250 Gewappneten den Herzögen Otto und Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg zu dienen, 1366 versprechen ihm die Bremer Wiedergutmachung eines Schadens, 1368 bürgt Johann für den Knappen Johann de Scribbere, 1370 hat er zusammen mit seinen Brüdern 3 Hufen in Kirchweyhe und einen Hof in Ahusen, 1371 ist er einer der Treuhänder der Heinrich von Issendorff bei der Erpfändung des Schlosses Rethem, 1375 wird er Johann der Ältere genannt. Er bestätigt, von den Herzögen Wenzlaus und Albrecht von Sachsen Schadensersatz für die Gefangennahme des Johann d. Jüngeren (seinem Sohn) erhalten zu haben, 1378 hat er Anteil an Schloß und Börde Bederkesa, Sohn von Alverich II. von CLÜVER (siehe 1216) und Margaretha von der VORE (siehe 1217).
Kind:
1.
Johann XII. von CLÜVER (der Jüngere), geboren um 1345 (siehe 304).

610
Heinrich IV. von der HUDE, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1376, urk. 1328-1376, 1328 Knappe, mit Brüdern Martin VI. und Erich I. in Sternberg, Mecklenburg, urkundet 1339 zu Dömitz, kauft mit Bruder Arnold von Hildemar v. Derzow dessen Rechte an den Gütern Külitz und Nedum (Amt Lüchow), begibt sich 1351 mit seinen Festen Dömitz und Redefin in den Dienst Hg. Erichs von Sachsen-Lauenburg, 1355 u. 1356 mit anderen Rittern als Strassenräuber genannt, wegen derer einige Rostocker einen Gerichtstermin in Lüneburg nicht wahrnehmen konnten, verkauft 1363 dem Hg. Albrecht von Mecklenburg die halbe Burg Redefin mit den dazugehörigen Dörfern, wobei die Pfandinhaber von Pentz u. Wenckstern vonseiten des Herzogs mit 210 Mark Lübisch ausgelöst werden mussten, kehrt nach 1366 in bremische zurück, wo er vom Erzbischof mit dem Adelssitz in Wellen belehnt wurde. Sohn von Martin IV. von der HUDE (siehe 1220) und Jutta von LINE (siehe 1221).
Verheiratet mit
611
Catharina N (Religion: r.K.), gestorben nach 1373, urk. 1373.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Mechthild (Mette) von der HUDE, geboren um 1355 (siehe 305).

624
Friedrich VI. SCHULTE (der Lange), geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1389, urk. 1378-1389, 1386 tot, 1378 Vogt zu Bremervörde, 1380-1384 Vogt zu Langwedel, 1371 verpfändet Ebf. Albert II. von Bremen den Brüdern Meinrich u. Friedrich Schulte, Knappen, und "Gheverd und langen Frederike ock gheheten Schulten", Knappen, unter Vorbehalt des Öffnungsrechtes die Burg Hagen mit der Vogtei für 2100 Mark auf wenigstens fünf Jahre; die gleichen Burgmänner erpfändeten 1380 die Burg Langwedel, sie behielten Hagen bis 1389. Sohn von Friedrich II. SCHULTE (Rüstige) (siehe 1248) und Ilsabe von ISSENDORFF (siehe 1249).
Verheiratet mit
625
Ermengard von der LIETH, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1386, urk. 1386, Tochter von Johann von der LIETH (siehe 1250) und Jutta von BEDERKESA (von Elmlohe) (siehe 1251).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gevert (Garlich) SCHULTE, geboren um 1360 (siehe 312).
2.
Johann SCHULTE, Priester, geboren um 1362 (Religion: r.K.), gestorben 1444, urk. 1401-1444, 1401 Propst des Klosters St. Georg in Stade, Erzabt v. Harsefeld 1410.
3.
Gyvert (Godewert) SCHULTE, geboren um 1364 (Religion: r.K.), gestorben nach 1398, urk. 1398.
4.
Friedrich SCHULTE (Schrammeke), geboren um 1366 (Religion: r.K.), gestorben nach 1426, urk. 1380-1426, 1285 Knappe, 1407 Burgmann zu Horneburg, 1415 Kommandant in Plön, versetzt 1416 mit seinem Bruder Hermann zwei Viertel Moores, geheißen das Gogreven Moor und die Vormotten Wische im Ksp. Dyskerskope.
Kirchliche Trauung 1407 mit Margaretha von LAßBECK (Religion: r.K.), Tochter von Marqward von LAßBECK.
5.
Gehrnde SCHULTE, geboren um 1368 (Religion: r.K.), gestorben nach 1398, urk. 1398.
6.
Hermann SCHULTE, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1421, urk. 1398-1421, 1421 Burgmann zu Horneburg, versetzt 1421 für 400 Pfennige den Zehnten zu Wohnste u. Hamersen an das Kloster Harsefeld.
Verheiratet mit Adelheid N (Religion: r.K.).

640
Herbord I. von LANGEN, Ritter, geboren um 1268 (Religion: r.K.), gestorben nach 1341, 23. September "ob[iit] Herbordus de Langen, qui pro se et uxore Cunegunden contulit fratribus III. sol. red. de orto supra hospitale contra montem II mem. Ertwini" (Eintrag im "Calendarium et Necrologium vetustissimum cathedralis Osnabrugensis"), urk. 1280-1341, 1348 tot, 1305 Ritter
1280 zu Steinfurt mitbelehnt,
1305 mitbelehnt mit dem Drostenamt zu Landegge,
1319 vom Edelherren v. Steinfurt belehnt mit in Holthus Ksp. Plantlünne und mit dem Ovenhus in Baccum Ksp. Lingen
um 1334 Fehde gegen die Edelherren von Steinfurt und die Stadt Osnabrück,
1335 Burgmann zu Landegge,
1348 Seelenmesse für ihn und seine Frau im Dom zu Osnabrück
, Sohn von Jakob von LANGEN (siehe 1280).
Verheiratet mit
641
Kunigunde N (Religion: r.K.), gestorben vor 1348, 12. Juli "Ob[iit] d[omi]na Cunegundis uxor Herbordi de Langen dabuntur III sol.", urk. 1348 tot.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Herbort II. von LANGEN (junior), geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1372, urk. 1341-1372, 1361 belehnt mit Ludekenhus in Hedertune Ksp. Thuine als Steinfurter Lehen.
Verheiratet mit N von DARUP (Religion: r.K.), gestorben 1363, Tochter von Albert von DARUP und Gertrud N.
2.
Nikolaus (Clawes) von LANGEN, geboren um 1306 (siehe 320).
3.
Hunold von LANGEN, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348, da er und mehrere seiner jüngeren Geschwister nach 1348 nicht mehr erwähnt werden, dürften sie 1350 an der Pest gestorben sein.
4.
Arnold von LANGEN, geboren um 1309 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348.
5.
Ludolf von LANGEN, Johanniter, geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1402, urk. 1348-1402, 1400 Komtur zu Lage, 1402 Ballier des Johanniterordens zu Steinfurt.
6.
Otto von LANGEN, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348.
7.
Margarethe von LANGEN, geboren um 1318 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1348.
8.
Agnes (Nese) von LANGEN, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1413, urk. 1348-1413, 1413 Wwe.
Kirchliche Trauung nach 1353 mit Lubbert de SASSE, Burgmann zu Nienborg, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1381, urk. 1348-1381(97), nach 1364 belehnt mit einem Burglehen in Nienborg, Sohn von Gerhard de SASSE, Burgmann zu Nienborg, und Gertrud N. Er ist Witwer von Margaretha N.
9.
Mechthild von LANGEN, geboren um 1327 (Religion: r.K.), gestorben nach 1357, urk. 1348-1357, 1357 verkauft Gottfried von Meppen, Vikar zu St. Johann, sein am Ende der Süsternstraße in Osnabrück belegenes Haus an Mechthild, die Witwe des Knappen Sweder von Sledesen, für 20 Mark bar und 13 Schillinge jährliche Rente.
Verheiratet mit Sweder II. von SLEDESEN (von Schledehausen), Herr zu Schledehausen, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1343, 1343 Herr zu Schledehausen (heute Schelenburg genannt), 1343 Amtmann des Bf. v. Osnabrück, 1357 tot, Knappe.

644
Drees von der HEGE, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1325, urk. 1313-1325, 1354 tot, 1313 Volm. Lehnbuch I (137) Item Andreas van der Heghe bona tor Heghe et mansum to der Wessede in p. Alberteslo (als Manngut). Sohn von Johann von der HEGHE (siehe 1288).
Verheiratet mit
645
Elske von ASCHEBERG, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1354 Wwe., Generationsabfolge der Vorfahren unsicher, Tochter von Bertold von ASCHEBERG (siehe 1290) und Agnes N (siehe 1291).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Andreas (Drees) von der HEGE, geboren um 1325 (siehe 322).
2.
Caesarius (Serries) von der HEGE, geboren um 1327 (Religion: r.K.), gestorben nach 1397, urk. 1354-1397, 1408 tot, 1354 Knappe, nach 1364 wird Ludolf Span mit Pfandgütern belehnt, die Caesarius erhalten soll, verkauft 1385 mit FRau Elsebe und Kindern Bernd und Drees das Gut tor Heghe als freies Eigen an Godike van den Hamme, 1389 Verkauf einer Rente aus einem Haus in Münster, 1397 Ceryes van der Heghe bekundet Schlichtung des Streits mit Godeke van dem Hamme. Er ließ sich belehren, dass die strittigen Güter von seinem vesrtorbenen Bruder Dres van der Heghe an Ludike Zwechmantel und den verstorbenen Gerlaghe Vulinch verkauft wurden, von denen sie an Godeke gekommen sind.
Verheiratet mit Elske N (Religion: r.K.), gestorben nach 1408, 1408 Wwe.
3.
Bernd von der HEGE, Priester, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1369, urk. 1369-1373, 1369 Kanoniker in Dülmen.

648
Berend SCHATTE, Burgmann zu Haselünne, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben 1364, urk. 1358-1364, Burgmann zu Haselünne, Herr zur Schwakenburg, bekommt von Bf. Ludwig von Münster (Bf. 1310-1357) wegen treuer Dienste und des dabei erlittenen Schadens 4 Erben in Apeldorn, Berßen, Stavern und Wahn als Haselünner Burglehen und eine Hausstätte in Haselünne, 1364 Vermächtnis für die St. Vincent-Kirche zu Haselünne, Sohn von Clawes SCHATTE (siehe 1296).
Verheiratet mit
649
Metteke N, gestorben nach 1358, urk. 1358, 1375 tot.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dyderick SCHATTE, geboren um 1330 (siehe 324).
2.
Siegfried SCHATTE, Priester, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1378, urk. 1378 Pfarrer in Heede.

650
Rudolf von dem BEELE, Burgmann, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1350. Burgmann in Haselünne, urk. 1348-1350, 1360 tot, stiftet 1348 mit seinem Bruder Jacob und den Söhnen des verstorbenen Bruders Nikolaus einen Altar zur Ehren der Hl. Gottesmutter und der Hl. Katharina in der Holter Kirche und stattet diesen mit jährlichen Einnhamen von 70 Osnabrücker Mark und einen mit Zaum und Graben umgebenen Hausplatz aus; 1350 belehnt mit dem Hof in Holte. Sohn von Jacob von dem BEELE (siehe 1300) und Adelheid N (siehe 1301).
Kinder:
1.
Johann von dem BEELE, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1360, urk. 1350-1360, 1350 belehnt zu Lengerke u. Löningen, 1360 belehnt mit dem Hof in Holte.
2.
Grete von dem BEELE, geboren um 1335 (siehe 325).

656
Rembert von DÜVEL, Herr zur Düvelsburg, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1328, urk. 1295-1328, 1345 tot, 1308 Knappe, 1328 Ritter, Herr zur Düvelsburg bei Osnabrück, stiftet 1295 mit seinem Bruder Albert das Dominikanerklosters Osnabrück, Sohn von Johann von DÜVEL (siehe 1312).
Verheiratet mit
657
Elisabeth von POST, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1345, urk. 1345 Wwe. Tochter von Friedrich II. von POST (siehe 1314) und N von HEIDELBECK (siehe 1315).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Friedrich von DÜVEL, geboren um 1320 (siehe 328).

658
Heinrich von BATENHORST, Herr zu Batenhorst, Burgmann, geboren um 1308 (Religion: r.K.), gestorben nach 1357, urk. 1322-1363, 1387 tot, 1350 Ritter, Herr zu Batenhorst, Burgmann zu Stromberg, erwirbt 1346 mit seinem Bruder Alef die Stiftsburg Reckenberg nebst Wiedenbrück als Pfandbesitz, verkauft 1351 mit seinem Bruder Adolf dem Stift Freckenhorst die Vogtei über Cattenvoteshove und Sudenhove in der Bschft. Gheystlen, die sie vom Edelherren zur Lippe zu Lehen trugen, 1357 zusammen mit Bruder Alef und den Brüdern Heinrich u. Lüdeke von Westfalen im Pfandbesitz der Burg Fürstenau, die sie für 1100 Taler vom Osnabrücker Bf. Johann II. Hoet (1349-1366) erworben hatten; am 1.8.1357 beriet der Rat des Bischofs die Bedingungen, unter denen das Domkapitel diese auch auf das Osnabrücker Nordland sicher erstreckende Pfandschaft unternehmen sollte. Sohn von Konrad von BATENHORST (siehe 1316) und Ida N (siehe 1317).
Kirchliche Trauung (1) um 1338 mit Mechthild N (siehe 659).
Kirchliche Trauung (2) 1351 mit Gostia von WENDT, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1334-1351, 1340 Wohltäterin des Stiftes Mollenbeck, Tochter von Lutbert de WENDT (Slavus) und Adelheid N.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Ida von BATENHORST, geboren um 1338 (siehe 329).
2.
Belia von BATENHORST, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben um 1351, urk. 1351, 1352 tot.
Aus der zweiten Ehe stammen:
3.
Adelheid von BATENHORST, geboren um 1352 (Religion: r.K.), gestorben nach 1352, urk. 1352.
4.
Konrad von BATENHORST, geboren um 1355 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1363.
659
Mechthild N (Religion: r.K.), gestorben vor 1351, urk. 1342, 1351 tot.
Aus dieser Ehe stammen: 2 Kinder (siehe unter 658).

660
Sweder III. von dem BUSCHE, Herr zu Gesmold, geboren um 1297 (Religion: r.K.), gestorben um 1374, urk. 1322-1370, 1375 tot, 1369 Ritter, Herr zu Gesmold, 1347 den Limberg, 1363 Vlotho in Pfand, 1361 durch die Fürstabtei Herford belehnt, u.a. mit dem Amt Odenhusen; kazft 1355 eine Gute in Holsen und eine Holzgrafschaft - wegen Beschädigung nicht genauer erkennbar - für 300 Mark; stiftet am 11.4.1368 an dem Altar der neuen Kapelle in der Herforder Kirche ein Beneficium für 2 Hebdomadare. Sohn von Sweder I. von dem BUSCHE (siehe 1320) und _erteke N (siehe 1321).
Verheiratet mit
661
Helene von GESMOLD, Erbin v. Gesmold, geboren um 1310 (Religion: r.K.), Tochter von Ludeke von GESMOLD (siehe 1322) und Helena N (siehe 1323).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Alrad von dem BUSCHE, Herr zu Gesmold, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1396, urk. 1377-1396, Herr zu Gesmold, 1375 durch die Fürstabtei Herford mit den Gütern des Vaters belehnt, hat 1386 den Reineberg, 1391 Rahden in Pfand.
Verheiratet mit Jutta BUCK (Religion: r.K.).
2.
Lüdeke von dem BUSCHE (der Ältere), geboren um 1345 (siehe 330).

662
Ludolf WESTPHAL, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben 1384, zwischen 1.7. u. 9.10. gen. 1332-1382, 1332 Knappe, lipp. Burgmann 1332, 1335 vom Bischof von Paderborn als Ministerial an den Grafen von Arnsberg vertauscht, 1351 Vasall der Grafen von Roden und Wunstorf, 1358 Richter des Gerichts Reineberg, ab 1362 gräfl. ravensberg. Burgmann zum Sparrenberg, 1360-1368 lipp. Burgmann in Varenholz als Pfand der de Wendt zusammen mit seinen Brüdern, Ratsherr der Altstadt Bielefeld 1371, 1357 wird den Brüdern Henrich und Adolf von Batenhorst und den Brüdern Henrich und Ludeke Westphalen das Schloß Reckenberg durch den Bischof v. Osnabrück verpfändet, erhielt 1372 mit seinem Bruder Lubbert das Schloss Schuren (b. Vlotho) von dem Edlen Herrn zur Lippe, 1383 mit seinen Brüdern die Burg Varenholz als Pfand gegen 100 Mark lötigen Silbers, 1361 belehnt durch die Fürstabtei Herford mit den Gütern seines Schwiegervaters, desgl. 1375, 1379 durch den Grafen v. Bentheim mit dem Zehnten in Lenzinghausen belehnt, Sohn von Lubbert II. WESTPHAL (von Westphalen) (siehe 1324) und Willa von POST (siehe 1325).
Kirchliche Trauung vor 1361 mit
663
Hedwig TOP, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1381, urk. 1361 als Erbin der Herforder Lehnsgüter ihres Vaters genannt, Tochter von Bodo TOP (siehe 1326) und Lutgardis N (siehe 1327).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Lyse WESTPHAL, geboren um 1360 (siehe 331).
2.
Ludolf WESTPHAL, geboren um 1381, oder um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1429, urk. 1384-1429, 9.10.1384 als noch nicht vierjährig genannt, nach einigen Quellen aber schon 1387 Knappe (Geburtsdatum deswegen sehr fraglich); (1387)1410 Knappe, Burgmann zum Sparrenberg, Ratsherr der Altstadt Bielefeld 1422-1429, Herr auf dem abteilichen Gut Milse, 1403 durch die Fürstabtei Herford mit den Gütern seines Vaters und seines Bruders Lubbert belehnt, weitere Belehnungen 1412 und 1425, 1416 durch den Bischof von Osnabrück belehnt.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).

664
Otto von ELMENDORF, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1365, urk. 1326-1365, 1352 unter dem Vorwurf, Güter des Klosters Börstel geplündert zu haben, angeblich zu Vesenbühren gesessen, verpfändet 1254 mit Frau und Söhnen Dietrich u. Heinrich Gut in Holtrup, Langförden an Gerd van Edinghusen und dessen Frau, 1365 Hausbesitzer in Holzhausen, Oythe, Sohn von Dietrich II. von ELMENDORF (de Junge) (siehe 1328) und Elseke von MANSINGEN (siehe 1329).
Verheiratet mit
665
Bertha SPRICK, geboren um 1322 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1354, Tochter von Liborius SPRICK (siehe 1330) und Adelheid N (siehe 1331).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dietrich III. von ELMENDORF, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1385, urk. 1354-1385, stimmt mit seiner Frau 1380 zu bei einem Verkauf eines Gutes in Husum durch die Brüder von Elmelo an die Vettern Colecke, verpfändet 1385 mit Frau, Söhnen Otto und Eberhard und mit Zustimmung seines Bruders Heinrich Gut auf dem Füchteler Esch an Tabele van der Hegge.
Verheiratet mit Fredeke von ELMELO, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1385, urk. 1380-1385.
2.
Heinrich von ELMENDORF, geboren um 1342 (Religion: r.K.), gestorben nach 1416, urk. 1354-1416, 1404 macht er eine eidliche Aussage über die Eigenschaft eines Waldstücks beim Sudholteschen Holze als "Sonder"besitz, überträgt 1416 mehrere Höfe an seinen Neffen Johann (Sohn Dietrichs) und dessen Schwester und deren Ehemann.
3.
Hermann von ELMENDORF, geboren um 1345 (siehe 332).
4.
N von ELMENDORF, geboren um 1350 (siehe 755).

666
Johann von SÜDHOLTE, Ritter, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1388, urk. 1346-1388, Ritter, Herr zu Südholte, Patronatsherr zu Südholte und Vestrup, Drost zu Vechta, Sohn von Herbort von SÜDHOLTE (siehe 1332) und Kunne N (siehe 1333).
Kinder:
1.
Hille von SÜDHOLTE, geboren um 1358 (siehe 333).
2.
Börries von SÜDHOLTE, geboren um 1363 (Religion: r.K.), gestorben nach 1446, urk. 1393-1446, 1446 Richter zu Südholte.
3.
Rixe von SÜDHOLTE, geboren um 1365 (siehe 603).

670
Dethard von LUTTEN, geboren um 1323 (Religion: r.K.), gestorben nach 1369, urk. 1346-1369, 1346 in einer Aussöhnung des Bf. v. Münter mit den Edelherren von Diepholz als ehemaliger Gefangener der Edelherren von Diepholz erwähnt, der diesen etwas zahlen soll, 1363 Burgmann in Vechta, wird nach 1364 belehnt mit einem Zehnt aus zwei Erben in Halen, Ksp. Emsteck, 1369 Schiedsmann des Drosten v. Vechta, Sohn von Arnold von LUTTEN (siehe 1340).
Kinder:
1.
Rolf von LUTTEN, geboren um 1354 (Religion: r.K.), gestorben um 1428, urk. 1385-1428, (vermutl.) zu Lage, Knappe u. Burgmann zu Vechta; 1399 als Verbündeter des Bf. v. Münster im Streit mit Gf. Nikolaus v. Tecklenburg erwähnt, 1401, 1402 u. 1422 Gerichtsmitglied in Vechta, 1409 Bürge eines Rentenverkaufes der Familie Slore in Ambergen, Goldenstedt, an St. Alexander, 1421 mit Sohn Dietrich als Burgmann in Vechta erwähnt, 1423 Vermittler u. Schiedsmann in einem Streit der Familie von Elmendorf.
2.
Stefan von LUTTEN, geboren um 1358 (Religion: r.K.), gestorben nach 1422, urk. 1422 als Zeuge der Zustimmung des Pfarrers von Lathen, Johann von Vechta, zum Wiederaufbau der Kapelle in Fresenburg.
3.
N von LUTTEN, geboren um 1360 (siehe 335).

672
Dietrich von STAFFHORST, geboren um 1290 (Religion: r.K.), Sohn von Theoderich von STAFFHORST (siehe 1344) und Adelheid von HORN (siehe 1345).
Verheiratet mit
673
Lutgarde N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dietrich von STAFFHORST, geboren um 1325 (siehe 336).
2.
Heinrich von STAFFHORST, geboren um 1327 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1380.

676
Giseke von WERSABE, geboren um 1300, gestorben nach 1356, urk. 1325-1356, Sohn von Johannes I. von WERSABE (siehe 1352).
Verheiratet mit
677
Rosa N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dietrich IV. von WERSABE, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben um 1375, urk. 1339-1375, 1376 tot, Vogt zu Thedinghausen 1367-1375.
2.
Hermann von WERSABE, geboren um 1325 (siehe 338).

680
Lüder von SCHÖNEBECK, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. um 1340/50 im Bremer Nemquamsbuch genannt, Sohn von Lüder III. von AUMUND (von Schönebeck) (siehe 1360).
Kind:
1.
N von SCHÖNEBECK, geboren um 1345 (siehe 340).

688
Henning KLENCKE, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1369, urk. 1369 Herr auf Klenckenborstel, Sohn von Dietrich KLENCKE (Quarter I.) (siehe 1376) und Hildegund N (siehe 1377).
Kind:
1.
Dietrich KLENCKE (Quarter II.), geboren um 1355 (siehe 344).

690
Conrad IV. (Cord) von HOLLE, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben 1400, urk. 1363-78, Mitstifter der Kirche St. Nicolai vor dem Steintor in Hannover, besaß 1378 Lehen von MindenW in Almhorst G Seelze b. Hannover und Launverdingen. Sohn von Conrad III. von HOLLE (siehe 1380) und Margaretha N (siehe 1381).
Verheiratet mit
691
Mathilde von HASBERG, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben 19.8. Tochter von Walter von HASBERG (siehe 1382).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von HOLLE, geboren um 1365 (siehe 345).
2.
Johann von HOLLE, geboren um 1371 (Religion: r.K.), gestorben 1456, bestattet in Loccum. Klosterkirche.
Kirchliche Trauung um 1430 mit Gesche von ROMMEL, geboren um 1410 (Religion: r.K.), gestorben nach 1478, Tochter von Johann von ROMMEL und N von VISBECK.
3.
Kunne von HOLLE, geboren um 1380 (Religion: r.K.), gestorben nach 1410, angeblich Tochter Conrads III, was aber chronologisch sehr unwahrscheinlich ist.
Kirchliche Trauung vor 1410 mit Ottrave von LANDESBERGEN, geboren um 1377 (Religion: r.K.), gestorben am 14.02.1446, bestattet in Loccum. Grabstein in der Klosterkirche, urk. 1382-1446, erhält 1382 mit seinem Vater einen Burgsitz, zu Stolzenau vom Grafen von Hoya, 1411 Burgmann zu Bockeloh, 1422 wird er von einem Kirchenbanne losgesprochen, welcher wegen Landfriedensbruches über ihn verhängt wurde, 1427 Pfandherr, Amtsmann und Vogt zu Rodenberg, 18.04.1434 NLA BU Orig.1 H 42 Nr. 9 Urkunde der Witwe Hilmers von Jensen und ihres Sohnes Albert, betr. Schuldbrief an Ottrave von Landsberg und seinen Sohn Ulrich über 24 Goldgulden mit Verschreibung auf einen Hof zu Lüdersfeld, mit Lehnkonsens des Grafen Otto, er starb im hohen Alter am 14.2.1446 und wurde zu Loccum begraben, wo jetzt noch sein Grabstein vorhanden ist. Sohn von Bertold von LANDESBERGEN und Ilse von BERVELDE. Er ist wiederverheiratet mit Hille von MÜNCHHAUSEN.

692
Bertold von ASSEBURG, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1377, urk. 1321-1377, Knappe, Drost, Sohn von Bertold von ASSEBURG (siehe 1384) und Agnes von SCHWALENBERG (siehe 1385).
Verheiratet mit
693
Ermentrud von AMELUNXEN, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1361, urk. 1333-1361, Tochter von Herbold VI. von AMELUNXEN (siehe 1386) und Adelheid von RODERSEN (siehe 1387).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bertold von ASSEBURG, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben 1383, urk. 1341-1383.
2.
Borchard von ASSEBURG, geboren um 1332 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1358-1363.
3.
Mechthild von ASSEBURG, geboren um 1334 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1358-1363.
4.
Ekbert von ASSEBURG, geboren um 1336 (Religion: r.K.), gestorben nach 1370, urk. 1358-1370.
5.
Agnes von ASSEBURG, geboren um 1338 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1358-1363.
6.
Bernhard von ASSEBURG, geboren um 1340 (siehe 346).
7.
Werner von ASSEBURG, geboren um 1342 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1358-1363.
8.
Gertrudis von ASSEBURG, geboren um 1344 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1358-1363.

694
Johann II. von SPIEGEL, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1349-1380, Sohn von Conrad I. von SPIEGEL (siehe 1388) und Gertrud von DALWIGK (siehe 1389).
Kirchliche Trauung um 1350 mit
695
Goste von SUNRIKE, geboren um 1327 in Borgholz (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1368-1380, Tochter von Johann II. von SUNRIKE (siehe 1390) und N von NEDERE (siehe 1391).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich IV. von SPIEGEL, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben 1415, urk. 1368-1415, 1415 tot, Ritter.
Kirchliche Trauung um 1375 mit Anna von PAPENHEIM, geboren um 1350 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1382, urk. 1382, Tochter von Herbold III. von PAPENHEIM und Mechthild von SCHÖNENBERG.
2.
Otto von SPIEGEL, geboren um 1353 (Religion: r.K.), jung verstorben.
3.
Goste von SPIEGEL, geboren um 1360 (siehe 347).

696
Siegfried von CRAMM, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben vor 1397, urk. 1397 tot, Sohn von Siegfried von CRAMM (siehe 1392) und Adelheid von DORSTADT (siehe 1393).
Verheiratet mit
697
Margaretha N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Siebert von CRAMM, geboren um 1355 (siehe 348).

704
Claus von der KULA, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, um 1380: Die Herren Schulte und von Borg, Moritz Marschalk, Heinrich von der Osten, Heyneke Scharpenberg und Claus von der Kula versöhnen sich mit den Herzögen Wenzel und Albrecht zu Sachsen und mit Herzog Bernhard (NLA HA Celle Or. 9 Schrank X Capsel 33 Nr. 10a). Sohn von Heinrich von SELSINGEN (von der Kuhla) (siehe 1408) und Agnes WARNER (siehe 1409).
Kind:
1.
Detlef von der KUHLA, geboren um 1340 (siehe 352).

708
Otto IV. von BROBERGEN, geboren um 1302 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1340-1363, 1386 tot, Knappe, Sohn von Gottfried III. von BROBERGEN (siehe 1416) und N von der OSTEN (siehe 1417).
Verheiratet mit
709
Mette von LUNEBERG, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1386, urk. 1386, Tochter von Johann V. von LUNEBERG (siehe 1418) und Mechthild von GRÖNING (siehe 1419).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gottfried VI. von BROBERGEN, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1397, urk. 1386-1397, 1386 verkauft er mit Bruder Johann und mit Zustimmung ihrer Mutter Mette dem Altkloster Buxtehude eine Rente von 6 Mark aus ihrem Zehnten zu Leeswig, dafür und für den Verkauf der ihnen dort erblich gehörenden hohen und niederen Gerichtsbarkeit erhielten sie von dem Kloster 72 Mark, die sie als Brautschatz ihrer Schwester Ermengarde, Frau des Johann von Wersebe, mitgaben; 1397 gelobt er mit Bruder Johann mit ihrer Burg Brobergen dem Erzbf. Otto v. Bremen Treue.
2.
Johann V. von BROBERGEN, geboren um 1343 (siehe 354).
3.
Ermengarde von BROBERGEN, geboren um 1345 (Religion: r.K.), gestorben nach 1386, urk. 1386.
Kirchliche Trauung vor 1386 mit Johann von WERSABE (Religion: r.K.), gestorben nach 1386, urk. 1386.

712
Markward III. von der WISCH, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1355, urk. 1330-1355, 1355 Ritter, Sohn von Markward II. von der WISCH (Hostrich, der Hustende) (siehe 1424).
Kind:
1.
Claus II. von der WISCH, geboren um 1325 (siehe 356).

724
Heino von der HELLEN (Monnik), geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1335, Sohn von Friedrich von der HELLEN (Monnik) (siehe 1448).
Kinder:
1.
Daniel von der HELLEN (Monnik), geboren um 1345 (siehe 362).
2.
Friedrich von der HELLEN (Religion: r.K.).

726
N von SANDBECK (Religion: r.K.).
Verheiratet mit
727
N von GROVE (Gröving) (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Irmgard von SANDBECK, geboren um 1350 (siehe 363).

736
Heinrich FRESE, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1395, urk. (1362)1385-1395, gibt 1385 mit seinen Söhnen Johann, Friedrich, Heinrich, seinem Schwager Hermann Zebeke und den Vettern Johann, Sohn Gottfrieds, u. Johann v. Bettingbühren für seine Tochter Adelheid als Präbende Land in Huntorf u. Campe, Berne, an Blankenburg, verkauft 1395 mit seinen Söhne Johann, Friedrich, Heinrich, Hermann, Dietrich und Godeke Güter in Huntorf an Albert Lowe; seine Vetter Johann und Schwiegersohn Wal v. Buttel bürgen mit, sein Großvetter Johann Frese v. Lethe stimmt zu und siegelt mit. Sohn von Johann FRESE (siehe 1472).
Kinder:
1.
Johann FRESE, geboren um 1363 (Religion: r.K.), gestorben nach 1395, urk. 1385-1395.
2.
Friedrich FRESE, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1395, urk. 1385-1395.
3.
Adelheid FRESE, Nonne, geboren um 1367 (Religion: r.K.), gestorben nach 1385, 1385 Nonne zu Blankenburg.
4.
Heinrich FRESE, geboren um 1369 (siehe 368).
5.
Hermann FRESE, geboren um 1371 (Religion: r.K.), gestorben nach 1395, urk. 1395.
6.
Dietrich FRESE, geboren um 1373 (Religion: r.K.), gestorben nach 1395, urk. 1395.
7.
Elisabeth FRESE, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben nach 1433, urk. 1411-1433.
Kirchliche Trauung vor 1395 mit Wal vom BUTTEL, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1445 in Wildeshausen, urk. 1395-1445, 1398 Richter in Wildeshausen, 1401 u. 1433 Bürgermeister, 1401 Verzicht mit Bruder Albern in Neuenhuntorf wg. d. Witwe ihres Onkels Werenberg an St. Paul vor Bremen als Burgmann v. Wildeshausen erwähnt, 1402 Mitglied im Gericht Amtmann Johann Freses in Wildeshausen, hat 1402-12 als Lehen des Bf. v. Osnabrück 1/2-Zehnt v. Hohneböken u. Bonrechtern, Ksp. Visbek, 1417 als Ratsherr in Wildeshausen erwähnt, 1433 Rentenkauf mit seiner Frau in Hatten, 1442 Kauf mit Söhnen Dietrich u. Helmerich in Ahlhorn v. Edelherr Otto v. Diepholz, 1443 verkaufen die Grafen v. Oldenburg Gut in Barel, Dötlingen, an ihn und seine Söhne Dietrich u. Helmerich, 1443 Kauf des Struwenhofs in Sage, um den es bei seinen Nachkommen zu einem Prozess mit den Grafen v. Oldenburg kam, (um 1445) im Wildeshausener Lehnsregister mit einem Haus in der Huntestr, 50 Stück Land auf dem Esch und einem Haus in Symmeringhausen erwähnt, Sohn von Rabodo (Robe) zum BUTTEL und N von TUNGELN.
8.
Godeke FRESE, geboren um 1377 (Religion: r.K.), gestorben nach 1395, urk. 1395.

744
Nikolaus II. von WERPE (Religion: r.K.), gestorben 1377, urk.1377, 1386 tot, Sohn von Nikolaus I. von WERPE (siehe 1488) und Bertradis N (siehe 1489).
Kinder:
1.
Rembert I. von WERPE (Religion: r.K.) (siehe 372).
2.
N von WERPE (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Bertold von LANDESBERGEN, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben am 23.06.1406, urk. 1360-1398 (1406?), 1360 Knappe, 1388 Ritter, 1362 haben Bertold und Diderik, Gebrüder, Söhne des Ritters Bertold von Landesbergen, und Ghize, Sohn Ghizes von Landesbergen, mit den v. Blome vom Grafen v. Wunstorf die Vogtei über Baringsen in Pfand, 1370 erwerben er und seinen Bruder Dietrich vom Stifte Wunstorf das Amt Hedessen und das Schenkenamt von Wunstorf, 1382 erhalten er und sein Sohn Otrave vom Grafen von Hoya einen erblichen Burgsitz zu Stolzenau, 1388 Burgmann und Ritter zu Stolzenau, Pfandherr auf Baringsen, 1388 Ritter bei Winsen a.d. Aller gefangen, 1398 ist Johann v. Bergfelde Treuhänder für ihn, 1405 mit Sohn Otrave und Ghise. Sohn von Bertold I. von LANDESBERGEN und N von OLDERSHAUSEN. Er war zuvor verheiratet mit Ilse von BERVELDE.
3.
N von WERPE (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Gerd von KLENCKE (Religion: r.K.), Sohn von Dietrich von KLENCKE.

752
Dietrich von MANDELSLOH (der Schwarze), geboren um 1333 (Religion: r.K.), gestorben nach 1386, urk. 1368-1386, 1396 tot, 1386 erblicher Burgsitz auf Stolzenau, 1380-1380 ist er mit seinen Brüdern Teilnehmer der sogenannten "Mandelsloher Fehde" In dieser Fehde ging es um wirtschaftliche Aspekte. Aufgrund der desaströsen finanziellen Lage des Erzbischofs von Bremen verpfändete dieser die Burg Langwedel mehrfach. Aus dieser Pfandschaft bezogenes Geld stammte unter anderem auch von den drei Brüdern von Mandelsloh. Diese hatten ihren Stammsitz im gleichnamigen Dorf an der Leine. Zur Fehde gehört folgende Vorgeschichte: Schon in den 1370er Jahren hatte sich einer der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg die Rückendeckung Hannovers sichern wollen und versprach, so die ältere Forschung und die Quellenbelege, dem Rat der Stadt die Anlage eines durchgehenden Wasserweges zwischen Hannover und der Wesermündung unterstützen zu wollen. Die Brüder von Mandelsloh griffen von Drakenburg (bei Nienburg/Weser) aus das Amt Achim und die Vogtei und Burg Langwedel an, konnten diese besetzen und plündern. Von Thedinghausen aus griffen die Bremer unter Führung des Friedrich Schulte ein, verfolgten die Mandelslohs und ihre Fehdehelfer bis zu einer Hecke bei Blender, wo sich ein kurzes Scharmützel entsponn. Dieses endete mit der Gefangennahme einiger Bremer Ratsherren, darunter auch der spätere Quellenautor Johann Hemeling der Jüngere. Die Bremer rüsteten, wohl beeinflusst durch Herzog Albrecht von Braunschweig-Lüneburg (das ist Albrecht (Sachsen-Wittenberg), der 1385 bei einem Angriff auf Dietrich von Mandelsloh in Ricklingen verletzt wurde und kurze Zeit später an den Folgen starb), gegen die Mandelslohs und es kam zu mehreren militärischen Aktionen, die sich bis Walsrode und weit hinein in das Erzstift Bremen ausweiteten. So wurde beinahe jeder Rückhalt der von Mandelsloh im Erzstift weggenommen. Die Fehde endete 1381 mit einer Sühne. Sohn von Konrad (Cord) von MANDELSLOH (der schwarze Cord) (siehe 1504) und Ida von BORDESLOH (siehe 1505).
Verheiratet mit
753
Adelheid von HAUS, geboren um 1340 (Religion: r.K.), Tochter von Bartold von HAUS (siehe 1506).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Konrad (Kurt) von MANDELSLOH (der Schwarze), geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1418, urk. 1394-1418, 1399 Knappe, 1434 tot, 1402 Burgmann zu Schlüselburg.
Verheiratet mit Katharina von FREITAG (Religion: r.K.), Tochter von Claus von FREITAG.
2.
Bertold I. von MANDELSLOH, geboren um 1370 (siehe 376).
3.
Mechthild von MANDELSLOH, geboren um 1380 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Hermann von OLDERSHAUSEN, geboren um 1378 (Religion: r.K.), gestorben 1437. Knappe, 1417 Marschall und höchster Amtmann ders Herzogs Otto von Braunschweig-Göttingen, 1433 Pfandherr zu Westerhof, Sohn von Hermann von OLDERSHAUSEN und Elisabeth von GUSTEDT.

754
Rudolf von NEVEL, geboren um 1340 (Religion: r.K.), Sohn von Giselbert von NEVEL (siehe 1508).
Verheiratet mit
755
N von ELMENDORF, geboren um 1350 (Religion: r.K.). Eltern vermutet, Tochter von Otto von ELMENDORF (siehe 664) und Bertha SPRICK (siehe 665).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Geseke von NEVEL, geboren um 1372 (siehe 377).

756
Cort von MARENHOLTZ, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben nach 1399, urk. 1353-1399, auf Neubrück, Adenbüttel, Marenholtz, Didderse u. Bardorf, Sohn von Cort von MARENHOLTZ (siehe 1512) und Hedwig von OBERG (siehe 1513).
Verheiratet mit
757
Sophie (Seffeken) von der ASSEBURG, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1407, Tochter von Konrad III. (Cord) von der ASSEBURG (siehe 1514) und Ilse von WANZLEBEN (siehe 1515).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Cort von MARENHOLTZ, geboren um 1390 (siehe 378).

758
Balduin von GUSTEDT, geboren um 1370 (Religion: r.K.), gestorben nach 1423, urk. 1388-1423, 1445 tot, Pfandherr zu Brunsrode u. herzoglicher Amtmann zu Hannover 1395, Sohn von Balduin von GUSTEDT (siehe 1516).
Verheiratet mit
759
Amalie N (Religion: r.K.), gestorben nach 1445, urk. 1445 Wwe.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Sophie von GUSTEDT, geboren um 1396 (siehe 379).

Generation XI
 
1024
Ludolph SCHARPENBERG, geboren um 1265 (Religion: r.K.), gestorben nach 1308, urk. 1308 Ritter, Sohn von Ludolph SCHARPENBERG (siehe 2048) und N von ROKESBERGE (siehe 2049).
Verheiratet (1) mit N von LYNOWE (Religion: r.K.), vermutl. Schwester des Hamburger Bürgers Nycolaus von Lynowe.
Verheiratet (2) mit N von HAMME (Lütjensee?) (siehe 1025).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Ludolph von SCHARPENBERG, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1308, urk. 1308, 1336 tot, Ritter, Herr zu Linau.
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Heyno von SCHARPENBERG, geboren um 1290 (siehe 512).
1025
N von HAMME (Lütjensee?).
Aus dieser Ehe stammen: 1 Kind (siehe unter 1024).

1040
Bertold von RITZEROW, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1306-1340, Sohn von Hartwig von RITZEROW (siehe 2080).
Verheiratet mit
1041
N von PENTZ, geboren um 1280 (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hartwig von RITZEROW (de Olde), geboren um 1305 (siehe 520).

1042
Volrad von LÜTZOW, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1333, urk. 1328-1333, 1347 tot, Ritter, erwähnt als Burglehen Gadebusch. Sohn von Wipert von LÜTZOW (siehe 2084).
Verheiratet mit
1043
N von HASENKOP, geboren um 1295 (Religion: r.K.), ? Tochter von Bolte II. von HASENKOP (siehe 2086).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Margaretha (Grete) von LÜTZOW, geboren um 1315 (siehe 521).

1044
N von GRÖNOW (Religion: r.K.).
Kinder:
1.
Detlef von GRÖNOW, geboren um 1325 (siehe 522).
2.
Heinrich von GRÖNOW, geboren um 1327 (Religion: r.K.), gestorben nach 1353, urk. 1353, Knappe.

1048
Detlev von ZÜLE, Herr zu Camin, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1341, urk. 1340-1341, Sohn von Johann von ZÜLE (siehe 2096) und N von CAMIN (siehe 2097).
Verheiratet mit
1049
N von HAGEN, geboren um 1300 (Religion: r.K.), Tochter von Gerhard von HAGEN (siehe 2098) und N von PLESSEN (siehe 2099).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Detlev von ZÜLE, geboren um 1320 (siehe 524).

1050
Werner von MARSOW (Religion: r.K.), gestorben nach 1341, urk. 1341.
Kind:
1.
N von MARSOW, geboren um 1330 (siehe 525).

1090
Hermann von WESTERHOLT, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1364, urk. 1350 belehnt vom Bf. v. Osnabrück mit je einem Erbe in Dörpen, Ahlen und Sögel, nach 1363 belehnt vom Bf. v. Münster mit je einem Zehnten in Sustrum und Harrenstätte, Sohn von Rippo von WESTERHOLT (siehe 2180) und N von RÜSSEN (siehe 2181).
Kind:
1.
N von WESTERHOLT, geboren um 1340 (siehe 545).

1122
Coep von HEEDE, Herr zu Heede, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben 1364, urk. 1350-1364, Herr zu Heede, 1350 belehnt mit dem kleinen Zehnten zu Börger und dem Erbe Bamming in Heede vom Bf. v. Osnabrück, erhält 1364 seine Wohnung in Heede vom Bf. v. Münster als Lehen Sohn von Gottfried von HEEDE (siehe 2244).
Kind:
1.
N von HEEDE, geboren um 1325 (siehe 561).

1152
Heinrich VOß, Ritter, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1292-1316, Ritter, Sohn von Johann VOß (siehe 2304).
Verheiratet mit
1153
Hildegundis N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Giselbert VOß, geboren um 1300 (siehe 576).

1184
Dietward von KNEHEM, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1342, urk. 1338-1342, 1338 mit seinen Brüdern Rudolf, Werner, Boldewin u. Heinrich als Knappen und Quakenbrücker Burgmannen, Sohn von Baldewin von KNEHEM (siehe 2368).
Kind:
1.
Brand von KNEHEM, geboren um 1325 (siehe 592).

1186
Hermann von ELMENDORF, Ritter, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1355, urk. 1326-1355, 1377 tot, 1326 Knappe, 1336 Ritter, 1343 Burgmann in Vechta; mit seinem Bruder Otto Erbe des väterlichen Allodial- u. Lehnsbesitzes; die Burg Füchtel mit dem "Steenhus" und der gesamte Landbesitz wurden jeweils geteilt; 1346 als münst. Ministeriale Teilnahme an der Fehde gegen den Edelherrn v. Diepholz; 1355 Fehde gegen die Ritter von Bockraden, Sohn von Dietrich II. von ELMENDORF (de Junge) (siehe 1328) und Elseke von MANSINGEN (siehe 1329).
Kinder:
1.
Johann von ELMENDORF, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1399, urk. 1354-1399, Knappe, nahm 1399 an der Fehde gegen Graf Claus v. Tecklenburg teil.
2.
N von ELMENDORF, geboren um 1332 (siehe 593).
3.
Hermann von ELMENDORF, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1379, urk. 1379.
Verheiratet mit Elisabeth N (Religion: r.K.), gestorben nach 1379, urk. 1379.
4.
Hinrich von ELMENDORF, geboren um 1337 (Religion: r.K.), gestorben nach 1385, urk. 1385.

1192
Friedrich I. von DINCKLAGE, Herr zu Dincklage, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1383 in Vechta, urk. 1359-1383, 1390 tot, Burgmann zu Vechta, 1361 Richter in Vechta, verkauft 1359 mit Frau u. Sohn Johann Gut in Harpendorf u. Schockemöhle, Steinfeld, an vier Knappen, 1359 verpfändet Bf. Adolf v. Münster den Brüdern für 1800 Mark Herrschaft, Stadt und Turm zu Vechta, in den folgenden Jahren kommt es zu Streitigkeiten mit dem Bischof, 1374 schließen die Bischöfe von Münster, Osnabrück und Paderborn sowie die Grafen von Tecklenburg und Oldenburg "zu Wahrung der Freiheiten einen Landbund", und belagern wegen der gesetzwidrigen Umtriebe des Friedrich von Dincklage und seiner sechs Söhne die stark befestigte Ferdinandsburg, welche nach 108 Tagen fällt und geschleift wird; Bischof Florenz von Münster als Landesherr verbietet den Wiederaufbau. Er selber wohnt danach mit seinen Söhnen auf dem Vechtael Burgmannshof, wo er auch stirbt. Als es zu erneuten Räubereien und Diebstählen kommt, wird er 1383 mit seinen Söhnen gezwungen, "in Zukunft feierlich jeglicher Gewalt abzuschwören und Frieden zu geloben mit Bischof Heidenreich und der Stadt Vechta", außerdem mußten sie die Einwilligung geben zur völligen Zerstörung und Schleifung der alten Wälle und Gräben und danach feierlich versprechen, Burganlagen und Schloß nicht wieder zu befestigen. Sohn von Johann IV. von DINCKLAGE (siehe 2384) und N von SCHAGEN (siehe 2385).
Verheiratet mit
1193
Gese von SÜDHOLTE, Erbin zu Bakum, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1359, urk. 1359, Tochter von Herbort von SÜDHOLTE (siehe 1332) und Kunne N (siehe 1333).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann VI. von DINCKLAGE, geboren um 1350 (siehe 596).
2.
Herbort I von DINCKLAGE, Herr zur Herbortsburg, geboren um 1353 (Religion: r.K.), gestorben um 1395, urk. 1376-1394, 1396 tot, Herr zur Herbortsburg, Burgmann zu Vechta.
Verheiratet mit Drudeke von HONSTEDE (Religion: r.K.), Tochter von Bernhard von HONSTEDE, Herr zu Valkenrott.
3.
Statius I. von DINCKLAGE, Burgmann zu Vechta, geboren um 1357 (Religion: r.K.), gestorben nach 1383, urk. 1372-1383, 1392 tot.
4.
Hugo II. von DINCKLAGE, Herr zur Hugoburg und Bakum, geboren um 1360 (Religion: r.K.), gestorben 1426, urk. 1374-1426, Erbauer der Burg Bakum, erhält 1390 mit seinen Brüdern ein Burglehen zu Vechta. 1394 belehnt Fürstbischof Florenz die vier noch lebenden Söhne des Friedrich von Dinklage mit allen Besitzungen von Dinklage und Vechta. Die Wiedererrichtung der Urburg wird ihnen untersagt, doch bauen sie in deren Umkreis vier neue Burgen, von denen drei namentlich nachgewiesen sind: die Herbortsburg (später Witwensitz, dann Rentei der Burg, heute Teil des Klosters), die Hugoburg (1840 abgebrochen, Errichtung der Gräflich Galenschen Burgkapelle an dieser Stelle), die Dietrichsburg (später Herrenhaus der Familien von Ledebur und von Galen, heute Konventgebäude des Klosters).1387-1400 Mitglied des Bakumer Kirchenrates, 1396 Stiftung einer Jahresrente in der Kirche zu Dincklage zum Seelenheil seines verstorbenen Bruders Herbord, 1423 verpfändet Hermann v. Südholte ihm ein Drittel des Zehnten zu Hausstette, 1423 genannt "der Alte".
Kirchliche Trauung (1) 1396 mit Heilwig von PENNETE, geboren um 1375 (Religion: r.K.), gestorben 1415, urk. 1398-1415, 1416 tot, Tochter von Friedrich von PENNETE.
Kirchliche Trauung (2) am 13.07.1417. Ehevertrag mit Fredeke von SCHAGEN, geboren um 1395 (Religion: r.K.), gestorben nach 1433, urk. 1417-1433, erhält vom Vater als Barutschatz "Allbertus und Erve to Hope, welches Albert und sine Frau Lütke telet", zieht nach ihrer zweiten Ehe 1433 mit ihrem Gatten Johann von Vechtorpe nach Vechta. Tochter von Johann von SCHAGEN, Herr zur Lohburg. Sie ist wiederverheiratet mit Johann von VECHTORPE.
5.
Bertram III. von DINCKLAGE, geboren um 1363 (Religion: r.K.), gestorben nach 1383, urk. 1376-1383, 1392 tot.
6.
Dietrich I. von DINCKLAGE, Herr zur Dietrichsburg, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1426, urk. 1376-1426, Herr zur Dietrichsburg, Burgmann zu Vechta.
Verheiratet mit Heilwig von DINCKLAGE, geboren um 1375 (Religion: r.K.), Tochter von Johann VIII. von DINCKLAGE.

1200
Johann STEDING, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1369, urk. 1353-1369, hat laut Hoyaer Urkundenbuch ein Haus in Asendorf (Amt Hoja) und in "Ecgerkesen" (Wüstung bei Magelsen), hat laut ältestem Oldenburger Lehnsregister v. Gf. Heinrich IV. von Oldenburg-Wildeshausen das ganze Dorf Gödestorf (Heiligenfelde) od. Gahlstorf (Blender), Amt Syke, kauft 1278 mit seine Söhnen Wilhelm, Gerhard u. Johann von den Gfn. von Oldenburg Güter im Amt Syke, Sohn von Heinrich Abelssone STEDING (siehe 2400) und Ave VLECKESCHILD (siehe 2401).
Verheiratet mit
1201
Margaretha N (Religion: r.K.), gestorben nach 1365, urk. 1365.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hermann STEDING, geboren um 1360 (siehe 600).

1202
Willekin von WESTERHOLT (Runneborch), geboren um 1318 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1341-1380, 1341 Knappe, erhält 1362 als Wildeshausener Bürger mit seiner Frau als Pfand den Zehnten von Kolnrade von Nikolaus Fleckeschild, anders geheten Scarpedorn, 1366 Ratsherr in Wildeshausen, 1380 mit seinem Sohn Wibbeke als Wildeshausener Bürger von Kirchenstrafen bedroht, Sohn von Rippo von WESTERHOLT (siehe 2180) und N von RÜSSEN (siehe 2181).
Verheiratet mit
1203
Margaretha N (Religion: r.K.), gestorben nach 1362, urk. 1362.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von WESTERHOLT, geboren um 1345 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Johann MULE, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1369, urk. 1341-1369, 1390 tot, hat laut Hoyaer Urkundenbuch ein Haus in Halfstede und 2 und 1 Haus in Aschhausen, erwähnt in der Liste der Lehnsnehmer, Grundherr in Aschhausen, Sohn von Reinfried (Bernfried) MULE und Sophia N.
2.
Wibbeke von WESTERHOLT (Runnenborch), Herr zu Westerholt, geboren um 1347 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1380.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
3.
N von WESTERHOLT, geboren um 1365 (siehe 601).

1204
N DORGELO (Religion: r.K.).
Kinder:
1.
Otto I. von DORGELO (Doringerloe), geboren um 1360 in Doringeloh (siehe 602).
2.
Dethard DORGELO, geboren um 1365 (Religion: r.K.), gestorben nach 1402, 1402 von Bf. Heinrich v. Osnabrück belehnt mit dem Zehnten zu Lankum im Ksp. Crapendorf.

1206 = 666 Johann von SÜDHOLTE.

1208
Wille von SMERTEN, Herr zu Vehr, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1373, urk. 1373 Burgmann u. Richter in Quakenbrück, wohl Gründer von Gut Vehr, Sohn von Jakob von SMERTEN (siehe 2416).
Kinder:
1.
Otto von SMERTEN, geboren um 1360 (siehe 604).
2.
Alexander von SMERTEN, geboren um 1362 (Religion: r.K.), gestorben nach 1390, urk. 1425 tot, um 1390 in Garthe begütert.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.), gestorben nach 1425, urk. 1425 als "Sanders Witwe" Verkauf von Gut in Halen an Schwiegersohn Herbort von Dincklage.

1216
Alverich II. von CLÜVER, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1352, urk. 1305-1352, 1309 Ritter, 1305 wird Alverich als erwachsen bezeichnet und bereits 4 Jahre später (1309) als Ritter, 1319 tauscht er mit dem Kapitel zu Bücken einige Eigenbehörige, 1320 bestätigt Alverich die Schenkung von 2 Mansen in Uphusen von dem Ritter Cluvenhagen Clüver (Sohn seines Bruders Hilmar) an das Kloster zu Lilienthal, 1329 verkauft er mit seinen Brüdern den Zehnten und ein Haus in Brettorff (Wildeshausen), 1330 hat er ein Lehen in Beppen bei Lunsen, 1331 ist er Bürge bei einer Urfehde des Johann v. Mandelslohs (Bruder seiner Mutter), 1332 wird Alverich vom Erzbischof zu Bremen zum Schiedsrichter in einem Streit zwischen dem Kloster Hude und Johann Frese bestellt und schlichtet ihn, 1333 bürgt er für den Ritter Daniel von der Hagen, 1338 ist er Zeuge bei Graf Gerhard von Hoya und seinem Verkauf einer Burg, im selben Jahr verpfändet er dem Bremer Bürger Gottfried gen. Duve die Vogtei in Emptinghausen; 1342 bestätigt er dies noch mal, 1339 wird er als Patron der Kapelle zu Uphusen erwähnt, 1340 verzichten die Brüder Harbert, Alard und Cordt, alle gen. Klencke, gegenüber dem Grafen von Hoya zu Gunsten Alverichs auf ihre Güter zu Weyhe. Sohn von Johann II. von CLÜVER (siehe 2432) und Kunigunde von MANDELSLOH (siehe 2433).
Verheiratet mit
1217
Margaretha von der VORE (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Giso I. von CLÜVER, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1333, urk. 1333, 1352 tot.
2.
Johann VIII. von CLÜVER (der Ältere), geboren um 1312 (siehe 608).
3.
Alverich III. von CLÜVER, Priester, geboren um 1314 (Religion: r.K.), gestorben nach 1378, urk. 1333-1378, Domherr in Bremen.
4.
Harbert III. von CLÜVER, geboren um 1317 (Religion: r.K.), gestorben nach 1357, urk. 1452-1347, Knappe.
5.
Friedrich von CLÜVER, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1357, urk. 1357.

1220
Martin IV. von der HUDE, Herr zu Ritterhude, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1337, urk. 1298-1327, 1340 tot, 1305 Knappe, 1309 Ritter, 1307 Erbherr auf Ritterhude, 1312/13 Vogt zu Langwedel, 1315 Vogt zu Bremervörde, war enger Vertrauter des Hg. Heinrich v. Mecklenburg und wurde von diesem mit der Vogtei Stargard belehnt. Sohn von Lüder IV. von der HUDE (siehe 2440) und Lucka von STOTEL (siehe 2441).
Verheiratet mit
1221
Jutta von LINE, geboren um 1270 (Religion: r.K.), Tochter von Erich von LINE (siehe 2442) und N N (siehe 2443).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Lüder VIII. von der HUDE, Herr zu Ritterhude, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1342, urk. 1309-1342, 1340 Ritter, im Bremer Nequamsbuch aufgeführt wegen Viehraubs ohne vorherige Klage, d.h. ohne Einhaltung des Rechtsweges, Gefangennahme eines Bürgers und Lösegelderpressung; zudem hatte er den Bremer Rat schwer beleidigt: "er achte all die Ratsherren und Kerle von Bremen nicht mehr als eine Schandhure".
Verheiratet (1) mit Elisabeth MONNIK (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, bestattet in Lilienthal, urk. 1340.
Verheiratet (2) mit Gertrud (Gheze) N (Religion: r.K.), gestorben nach 1342, urk. 1342.
2.
Martin VI. von der HUDE, geboren um 1297 (Religion: r.K.), gestorben nach 1318, urk. 1309-1328, 1318 Ritter, 1309 stimmt er mit seinem Bruder Lüder dem Verkauf des Zehnten zu Dunge durch ihren Vater, Ritter Martin IV., zu; 1318 erstmals als Ritter Martin iunior Zeuge bei einem Verkauf durch die Brüder Frese.
Verheiratet mit Mechthild von CLÜVER (Religion: r.K.), gestorben nach 1366, urk. 1366 Wwe. Tochter von Hildemar von CLÜVER und Jutta N.
3.
Johann VI. von der HUDE, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1334, urk. 1319-1334, 1340 tot, 1319 Knappe, Bruder der Ritter Lüder und Martin, bürgt für seinen Bruder Martin; 1325, 1326, 1327 mit den älteren Brüdern; verkauft 1334 mit Ehefrau Mechthild und Sohn Lüder ein ganzes Land in Grambke.
Verheiratet mit Mechthild DONELDEY (Religion: r.K.), gestorben nach 1334, urk. 1334.
4.
Marquard I. von der HUDE, geboren um 1302 (Religion: r.K.), gestorben nach 1352, urk. 1319-1368, 1325 Knappe, 1347-1349 Vogt zu Hagen.
Verheiratet mit N SCHLEPEGRELL (Religion: r.K.), Tochter von Johann SCHLEPEGRELL.
5.
Erich I. von der HUDE, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1328, urk. 1328 Knappe, 1340 tot.
6.
Heinrich IV. von der HUDE, geboren um 1307 (siehe 610).
7.
Dietrich I. von der HUDE, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1328, urk. 1328 ohne Namen genannter unmündiger Bruder Ritter Martins VI. in Mecklenburg.
8.
Arnold II. von der HUDE, geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1328, 1328 ohne Namen genannter unmündiger Bruder Ritter Martins VI. in Mecklenburg.

1248
Friedrich II. SCHULTE (Rüstige), geboren um 1292 (Religion: r.K.), gestorben nach 1339, urk. 1321-1339, 1321 Knappe, 1339 Burgmann zu Horneburg, Sohn von Friedrich I. SCHULTE (siehe 2496).
Verheiratet mit
1249
Ilsabe von ISSENDORFF, geboren um 1310 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann von ISSENDORFF (siehe 2498) und Margaretha von STEIN (siehe 2499).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Friedrich VI. SCHULTE (der Lange), geboren um 1330 (siehe 624).
2.
Gerlach SCHULTE, Priester, geboren um 1333 (Religion: r.K.), gestorben am 04.12.1410. Erzabt v. Harsefeld 1367? (oder vor 1386).

1250
Johann von der LIETH, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1378, urk. 1346-1378, Güter in Sievern, Holtzel, Osterwunna und Berderkesa, um 1346 Burgmann zu Elmslohe und Bederkesa, Sohn von Nikolaus von der LIETH (siehe 2500) und Gese N (siehe 2501).
Kirchliche Trauung nach 1321 mit
1251
Jutta von BEDERKESA (von Elmlohe), geboren um 1305 (Religion: r.K.), 1321 ledig, Tochter von Heinrich VIII. (Heynecke) von BEDERKESA (von Elmlohe) (siehe 2502) und N von FLÖGELN (siehe 2503).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jutta von der LIETH, geboren um 1325 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Heinrich von ISSENDORFF, geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1334-1380, 1350 Ritter, 1348 stiftete er die Liboriuskirche zu Vörde, 1352 Vogt zu Vörde, 1362 Vogt der Erzbistums Bremen, 1370 Oberst und Drost zu Vörde. Sohn von Hermann von ISSENDORFF (siehe 2498) und Margaretha von STEIN (siehe 2499).
2.
Christian (Kersten) von der LIETH, geboren um 1327 (Religion: r.K.), gestorben nach 1387, urk. 1371-1387, 1371 Knappe, Burgmann zu Bederkesa u. Elmlohe.
3.
Nikolaus (Claus) von der LIETH, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1383, urk. 1371-1383, 1371 Knappe, 1371 Burgmann zu Bederkesa u. Elmlohe.
4.
Martin von der LIETH, geboren um 1332 (Religion: r.K.), gestorben nach 1387, urk. 1371-1387, 1371 Knappe, 1371 Burgman zu Bederkesa u. Elmlohe.
5.
Ermengard von der LIETH, geboren um 1335 (siehe 625).

1280
Jakob von LANGEN, Burgmann, Drost des Niederstiftes Münster, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1306, urk. 1276-1306, 1276 als Burgmann zu Landegge Zeuge im Vergleich der Friesen mit dem Bischof v. Münster, 1280 Lehnsträger zu Steinfurt, 1291 Drost des Niederstiftes Münster, 1291 Zeuge gemeinsam mit seinen Söhnen Eustachius, Rudolf u. Herbord; 1305 verpfändet Bf. Otto v. Münster nach dem Aufstand der Familie von Haren ihm und seinen Söhnen Herbort, Satatius, Rudolf, Jacob u. Otto und seinen Enkeln das Drostenamt zu Landegge und somit das ganze Emsland für 800 Mark, 1306 Geleitbrief für die Bürger Osnabrücks zum Markt nach Haselünne, wird 1306 mit seinen Kindern von Gf. Balduin II. v. Bentheim belehnt mit einem Haus in Brümsel, zwei Häusern in Thuine, einem Haus in Baccum Ksp. Lingen u. einem Haus in Wesuwe-Geest bei Haren.
Kinder:
1.
N von LANGEN, geboren um 1265 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Ludwig von SCHONEBECK, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1283, urk. 1280-1283, Sohn von Theoderich von SCHONEBECK und Helwigis N.
2.
Eustach (Statius) von LANGEN, Ritter, geboren um 1266 (Religion: r.K.), gestorben nach 1325, urk. 1291-1325, 1305 als Ritter mitbelehnt zum Drostenamt zu Landegge, 1325 Burgmann zu Landegge.
3.
Herbord I. von LANGEN, geboren um 1268 (siehe 640).
4.
Rudolf I. von LANGEN (Saac), Burgmann zur Slipse, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1336, urk. 1291-1336, Herr zu Bramsche, 1305 im Drostenamt zu Landegge mitbelehnt, liegt 1331 in Fehde mit der Stadt Osnabrück und wird auf seiner Burg Bramsche von den Osnabrücker Bürgern belagert, 1336 Burgmann zur Slipse bei Lingen.
Verheiratet mit Geseke von SCHADE (Deriken) (Religion: r.K.).
5.
Jakob von LANGEN (alias Saac), geboren um 1272 (Religion: r.K.), gestorben nach 1319, urk. 1305-1319, 1305 Ritter, 1305 im Drostenamt zu Landegge mitbelehnt, verkauft 1308 mit Zustimmung seines Bruders Otto und seiner Schwestern Bertradis und Gerberga die Vogtei über das Haus in Gez (Geeste), Kirchspiel Meppen an das Kloster Wietmarschen für 14 1/2 Mark, wird 1319 belehnt mit dem Haus Holthus in Brümsel, Ksp. Plantlünne, einem Haus in Baccum, Ksp. Lingen, einem Haus in Gleesen, Ksp. Emsbüren und dem Haus Dyderinch im Ksp. Thuine.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
6.
Otto von LANGEN, Knappe, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1308, urk. 1305-1308, 1305 im Drostenamt zu Landegge mitbelehnt.
7.
Bertradis von LANGEN, geboren um 1277 (Religion: r.K.), gestorben nach 1308, urk. 1308.
8.
Gerberga von LANGEN, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1308, urk. 1308.

1288
Johann von der HEGHE, geboren um 1265 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1313-1338, besitzt 1338 als arnsberger Lehen einen Mansen genannt Lobendal und 26 Morgen Land genannt der Gantenberg, in der Pfarre Hagen.
Kinder:
1.
Drees von der HEGE, geboren um 1290 (siehe 644).
2.
Heinrich von der HEGE, geboren um 1292 (Religion: r.K.), gestorben nach 1330, verkauft 1330 Güter an die Abtei Hamborn.
3.
Bruno von der HEGHE, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1337, urk. 1337 als Ritter, Zeuge eines Verkaufs eines Gutes im Ksp Freckenhorst.

1290
Bertold von ASCHEBERG, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1331, urk. 1295-1331, Kanppe, Sohn von Gottfried von ASCHEBERG (siehe 2580).
Verheiratet mit
1291
Agnes N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Elske von ASCHEBERG, geboren um 1300 (siehe 645).
2.
Wilhelm von ASCHEBERG, geboren um 1302 (Religion: r.K.), gestorben vor 1382, urk. 1331-1382, 1382 tot, wird 1364 belehnt mit dem Erbe Pothast im Ksp. Ahlen bei Drensteinfurt, nachdem Andreas von der Hege darauf verzichtet hatte.
3.
Johannes von ASCHEBERG, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1356, urk. 1331-1356, zu Welpendorf.
Verheiratet mit Gisela N (Religion: r.K.), gestorben nach 1356, urk. 1356.
4.
Gottschalk von ASCHEBERG, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1397, urk. 1331-1397.

1296
Clawes SCHATTE, Burgmann zu Haselünne, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1320, 1360 tot, "de olde Clawes Schat", Burgmann zu Haselünne, besitzt das Erbe Haverbeck/Meppen.
Kind:
1.
Berend SCHATTE, geboren um 1300 (siehe 648).

1300
Jacob von dem BEELE, Burgmann zu Landegge, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1297, urk. 1297 Knappe, bekundet als Burgmann zu Landegge, daß er außer der ihm und seinen Erben zustehenden Vogtei keine Rechte an dem dem Kloster Iburg eigentümlichen Hofe in Holte habe und er es ihretwegen nicht in Zwistigkeiten mit dem Abt und Konvent kommen lassen wolle. Sohn von Jacob von dem BEELE (siehe 2600).
Verheiratet mit
1301
Adelheid N (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1335.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jacob von dem BEELE, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1350, urk. 1335-1350, verkauft 1335 als Knappe mit seiner Mutter und den Geschwistern Hermann, Nikolaus, Adelheid und Abeke ein Erbe an das Kloster Wietmarschen, 1348 "Senior" der Patrone bei der Altarstiftung, 1350 belehnt mit der curia in Holte und dem Patronatsrecht über die dortige Pfarrkirche.
2.
Nikolaus von dem BEELE, Burgmann zu Landegge, geboren um 1297 (Religion: r.K.), gestorben vor 1350, urk. 1325-1335, 1350 tot, 1325 Ritter.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
3.
Rudolf von dem BEELE, geboren um 1300 (siehe 650).
4.
Hermann von dem BEELE, Priester, geboren um 1302 (Religion: r.K.), gestorben nach 1350, urk. 1335-1350, 1350 Rektor der Holter Pfarrkirche.
5.
Albert von dem BEELE, Priester, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1336, urk. 1336 Pfarrer von Lathen.
6.
Adelheid von dem BEELE, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1335.
7.
Abeke von dem BEELE, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1335.

1312
Johann von DÜVEL, Herr zur Düvelsburg, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1322, urk. 1306-1322, 1349 tot, Herr zur Düvelsburg bei Osnabrück, Sohn von Johann DIABOLUS (siehe 2624).
Kinder:
1.
Rembert von DÜVEL, geboren um 1275 (siehe 656).
2.
Albert von DÜVEL, geboren um 1276 (Religion: r.K.), gestorben nach 1295, urk. 1295 Klosterstiftung mit seinem Bruder.

1314
Friedrich II. von POST, Ritter zu Oldendorf, Drost zu Schaumburg, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1298-1323, 1306 Ritter, 1330 tot, 1306 schuldet er der Stadt Osnabrück 100 Mark, wofür sich Ritter Friedrich Wend verbürgt, was Ritter Hermann Wend bezeugt; bemächtigt sich wegen Forderungen an den Landesherren um 1309 zusammen mit seinen Brüdern der Burgen Iburg und Reckenberg sowie aller Einkünfte aus der Stadt Wiedenbrück. Sohn von Ludwig von POST (siehe 2628) und N N (siehe 2629).
Kirchliche Trauung um 1285 mit
1315
N von HEIDELBECK, geboren um 1260 (Religion: r.K.), Tochter von Burchard von HEIDELBECK (siehe 2630).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Walter von POST, Ritter, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1337, urk. 1328-1337.
2.
Willa von POST, geboren um 1287 (siehe 1325).
3.
Burkhard von POST, Domherr, geboren um 1289 (Religion: r.K.), gestorben nach 1321. Urk. 1321 Domherr zu Minden.
4.
Elisabeth von POST, geboren um 1290 (siehe 657).
5.
Eggerich von POST, Domherr, geboren um 1292 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1324-1348 Domherr zu Minden.
6.
Johann von POST, Domherr, geboren um 1295 (Religion: r.K.). Domherr zu Minden.
7.
Albero von POST, geboren um 1297 (Religion: r.K.), gestorben nach 1325, urk. 1325, 1368 tot.
Verheiratet mit Gertrud N (Religion: r.K.).

1316
Konrad von BATENHORST, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1327, urk. 1297-1327, stiftet und fundiert eine neue Kapelle (Kreuzkapelle?/St, Georg?) zu Stromberg und wird 1322 von Bischof Ludwig als Kustos derselben eingesetzt, wobei nach seinem Tode sein Sohn Konrad folgen soll. Verkauft 1322 die Höfe Lidincsele (Linzel) im Ksp. Stromberg und Widrincsele (Wirxel) in Wadersloh an das Stift Münster und erhält und erhält dafür das Erbe Kleyhove (Kleimann) im Ksp. Vellern. Sohn von Adolf von BATENHORST (siehe 2632) und Hillegund von MERFELDT (siehe 2633).
Kirchliche Trauung vor 1308 mit
1317
Ida N (Religion: r.K.), gestorben nach 1342, urk. 1308-1342.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich von BATENHORST, geboren um 1308 (siehe 658).
2.
Konrad von BATENHORST, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1322, urk. 1322, später Kustos der Kapelle in Stromberg.
3.
Adolf (Alef) von BATENHORST, geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1383, urk. 1342-1383, 1387 tot, 1357 Knappe, 1366 Ritter, 15.6.1381: Alef von Bathenhorst, Ritter, verkauft mit Zustimmung seines Bruders Heinrich von Bathenhorst, der Hazeken, Witwe des Arnd Buckingh, und deren Söhnen Johann und Arnd, Bürgern zu Münster, für 163 Mark Münst. Pfennige den in der Pfarrei Ahlen, Bauerschaft Borben, gelegenen Hof zu Middendorf. Zeugen: Hermann von Langhen, Ritter, Heinrich Korf, Ecbert Cleyhorst, Johann Steveninch, Thomas Kerckerinch, Gottschalk Holtingh, Rotger Ryke. Cf. Urk. von 1360, Spt. 23. (StAMs, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden, Nr. 67), verkauft 1366 dem Dechant und dem Kapitel des Doms zu Münster den halben Hof Middewijck im Ksp. Vorhelm zum Nutzen des dortigen Matthäus-Agnes Altares, versetzt 1379 mit Willen seiner Frau die Vogtei über den Hof zu Hertefeld dem Heinrich Wolf von Lüdinghsusen zu Hovestadt.
Verheiratet mit Oda von WULF GEN. LÜDINGHAUSEN, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1402, urk. 1379-1402, 1402 Witwe, Tochter von Heinrich von WULF GEN. LÜDINGHAUSEN, Herr zur Wolfsburg, und Guda von LIMBURG.
4.
Margaretha von BATENHORST, geboren um 1314 (Religion: r.K.), gestorben nach 1370 in Münster, urk. 1368-1370, 1387 tot, wohnt in Münster im Batenhorster Haus auf dem Bispinghof, bittet 1368 mit ihrem Bruder Adolf Bf. Florez v. Münster, dieses Haus Kunigunde, der Wittwe des Ritters Theodor von Nonrode, zur Leibzucht zu Lehen geben zu dürfen und verkaufen es ihr 1370.
5.
Everhard von BATENHORST, geboren um 1316 (Religion: r.K.), gestorben nach 1342.
6.
Wilburgis von BATENHORST, geboren um 1318 (Religion: r.K.), gestorben nach 1343, urk. 1342.
7.
Ida von BATENHORST, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1342, urk. 1342.
8.
Jutta von BATENHORST, geboren um 1322 (Religion: r.K.), gestorben nach 1342, urk. 1342.

1320
Sweder I. von dem BUSCHE, geboren um 1262 (Religion: r.K.), gestorben nach 1344, urk. 1290-1344, 1314 Ritter, zu Herford, 1332 zum Limberge, durch die Fürstabtei Herford belehnt, u.a. mit dem Amt Odenhusen; er gründete die Leprosen-Kapelle vor Herford; kauft 1336 Güter zu Holsten Ksp. Bünde; am 6.5.1336 wurden ihm und dem Knappen Gottschalk v.d. Bussche die Stiftung eines Altars im Münster zu Herford zu Ehren der Apostel Bartholomäus und Matthäus unter Dotierung von zwei Häusern zu Besenkamp und Salzuflen gestattet; 15.6.1337 dotierte er diesen Altar noch einmal; 1309 bekundete er zusammen mit Johann Gogreve, dass Kunigunde, Ehefrau des Johann, auf alle Ansprüche an den Gütern in Luhden verzichtet hat. Sohn von Johann de RUBO (siehe 2640) und Sophie N (siehe 2641).
Verheiratet mit
1321
_erteke N (Religion: r.K.), gestorben nach 1322, urk. 1322.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Alrad von dem BUSCHE, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1363, urk. 1322-1363, Ritter, 1347 den Limberg, 1363 Vlotho in Pfand.
Verheiratet mit Godesta N (Religion: r.K.).
2.
Sweder III. von dem BUSCHE, geboren um 1297 (siehe 660).

1322
Ludeke von GESMOLD, Herr zu Gesmold, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1325, urk. 1311-1325, 1329 tot, 1311 Ritter, Sohn von Ludolph IV. von GESMOLD (siehe 2644) und Helene N (siehe 2645).
Verheiratet mit
1323
Helena N (Religion: r.K.), gestorben nach 1329, urk. 1329, verkauft 1329 als Witwe den halben Gesmold'schen Zehnten an das Stift St.Johann in Osnabrück.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Helene von GESMOLD, geboren um 1310 (siehe 661).

1324
Lubbert II. WESTPHAL (von Westphalen), geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1341, urk. 1306-1341, 1346 tot, 1306 Ritter, 1307 Truchseß des Paderborner Bischof, 1318 Paderborner Drost, 1328 Burgmann zu Lippspringe, die er auf Lebenszeit vom Paderborner Domkapitel erhalten hatte, 1332 Lippischer Burgmann, Pfandherr des Amtes Barckhausen vor 1341, Sohn von Heinrich I. WESTPHAL (siehe 2648) und Gisela von ECKERSTEIN (siehe 2649).
Kirchliche Trauung vor 1309 mit
1325
Willa von POST, geboren um 1287 (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1310-1324, Tochter von Friedrich II. von POST (siehe 1314) und N von HEIDELBECK (siehe 1315).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich II. WESTPHAL, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1384, urk. 1332-1384, einigt sich 1366 gemeinsam mit seinen Schwagern Johann von Scharpenberg u. Otto von Falkenberg mit den von Dalwig wegen gemeinsamen Besitzes von 2 Höfen in Horhusen, indem jede der Parteien einen der Höfe erhält.
Verheiratet mit Elske von HORHUSEN, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1366, urk. 1348-1366, Tochter von Stephan III. von HORHUSEN und Elseke von PLETTENBERG.
2.
Ludolf WESTPHAL, geboren um 1315 (siehe 662).
3.
Gisela von WESTPHALEN, geboren um 1330 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1365 mit Arnd von ZERSSEN, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1401, Sohn von Bodo von ZERSSEN und Adelheid von AMELUNXEN.

1326
Bodo TOP, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben 1359/61, urk. 1329-1359, 1358 Knappe, Lehnsmann der Fürstabtei Herford, 1359 mit Reckenberger Burglehen durch den Bischof von Osnabrück belehnt, Sohn von Bernhard TOP (siehe 2652).
Verheiratet mit
1327
Lutgardis N (Religion: r.K.), gestorben nach 1361, urk. 1361 Witwe.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hedwig TOP, geboren um 1340 (siehe 663).

1328
Dietrich II. von ELMENDORF (de Junge), Herr zu Elmendorf, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1346, urk. 1302-1346, 1302 Knappe, 1329 Ritter, 1316 genannt als Bürge, steht in militärischen Diensten der Grafen v. Oldenburg auf Burg Elmendorf (väterl. Erbe); 1321 Ritter u. Grundbesitzerwerb im Vechtaer Raum; 1323 Mitglied d. Vechtaer Burgmannschaft; 1326 verkauft er mit Frau u. seinen Söhnen Land in der Dalsperaner Meene an das Kloster Hude; 1329 Urkundenzeuge in Vechta mit Sohn Dietrich: "Diderik de older unde Dirck de junge van Elmendorpe, ridders"; 1330 Abbruch der baufälligen Bartolomäus-Kapelle u. Wiederaufbau als Stein-Fachwerkbau nordwestl. der Burg; 1331 Hauptturm u. Wohngebäude seiner Burg durch Feuer zerstört; 28.9.1331 Gütertausch mit den Grafen von Oldenburg: die Elmendorfs verlassen das Ammerland u. erhalten reichen oldenburg. Lehnsbesitz an der Hase; 1336 verkaufen die von Elmendorf ihren Allodialbesitz in Ohmstede an das Kloster Blankenburg; 1337 Tausch des Lehnsbesitzes an der Hase gegen solchen bei Vechta im Raum Füchtel, Errichtung der Burg Füchtel, Sohn von Dietrich I. von ELMENDORF (de Olde) (siehe 2656).
Verheiratet mit
1329
Elseke von MANSINGEN, geboren um 1280 (Religion: r.K.), Tochter von Dietrich von MANSINGEN (siehe 2658).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dietrich III. von ELMENDORF, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1336, urk. 1326-1336.
2.
Hermann von ELMENDORF, geboren um 1307 (siehe 1186).
3.
Otto von ELMENDORF, geboren um 1310 (siehe 664).

1330
Liborius SPRICK, geboren um 1292 (Religion: r.K.), gestorben nach 1339, urk. 1323-1339, verpfändet mit Frau u. Söhnen ein Gut in Garthe, Emsteck, an St. Alexander, Sohn von Bertram SPRICK (siehe 2660).
Verheiratet mit
1331
Adelheid N (Religion: r.K.), gestorben nach 1339, urk. 1339.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bertram SPRICK (Predeker), geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1375, urk. 1339-1375, 1355 Oratorienstiftung in der Neustadt von Oldenburg, verkauft 1361 Gut in Tungeln an die Kapelle in Wardenburg, 1361 Memorienstiftung für seine Frau an Kloster Blankenburg.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
2.
Bertha SPRICK, geboren um 1322 (siehe 665).
3.
Johann SPRICK, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1368, urk. 1339-1368, verkauft 1368 1/4 Zehnten zu Emsteck an St. Alexander.

1332
Herbort von SÜDHOLTE, Ritter, Burgmann zu Vechta, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1382, urk. 1342-1382, Ritter, Burgmann zu Vechta, Corveyer Ministeriale, Herr zu Südholte, 1376 zusammen mit Bruder Johann Drost zu Vechta, stiftet 1346 mit Frau und Söhnen in Bakum die Katharinen-Vikarie und stattet sie mit einer Jahresrente aus, 1348 stiftet er mit Zustimmung des Abtes von Corvey eine Vikarie auf seinem Gut Südholte mit einer Kapelle der hl. Jungfrau Maria mit Altar und wird vom Abt als Partonatsherr dieser Kapelle und des Pastorats in Vestrup bestimmt, schenkt 1383 der Südholte-Vikarie ein Stück Land, Sohn von Johann von SÜDHOLTE (siehe 2664) und Gosta N (siehe 2665).
Verheiratet mit
1333
Kunne N, gestorben nach 1346, urk. 1346.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von SÜDHOLTE, geboren um 1330 (siehe 666).
2.
Gese von SÜDHOLTE, geboren um 1330 (siehe 1193).
3.
Diderik von SÜDHOLTE, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1346, urk. 1346.
4.
Herbord von SÜDHOLTE, geboren um 1337 (Religion: r.K.), gestorben nach 1346, urk. 1346.
5.
Justatius von SÜDHOLTE, geboren um 1339 (Religion: r.K.), gestorben nach 1346.
6.
Nikolaus von SÜDHOLTE, geboren um 1341 (Religion: r.K.), gestorben nach 1346, urk. 1346.

1340
Arnold von LUTTEN, geboren um 1292 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1302-1338, verzichtet 1229 mit Bruder Johann auf Lehngut in Bodenbuttel aus dem Erbe ihrer angeheirateten Tante Rixe zugunsten des Klosters Hude, verzichtet 1338 mit Sohn Johann auf Gut in Huntorf an Hude, Sohn von Willekin von LUTTEN (siehe 2680).
Kinder:
1.
Johann von LUTTEN, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1338.
2.
Dethard von LUTTEN, geboren um 1323 (siehe 670).
3.
Rudolf von LUTTEN, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1352-1354.
4.
Willekin von LUTTEN, geboren um 1327 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1380.
5.
Gerhard von LUTTEN, geboren um 1329 (Religion: r.K.), gestorben nach 1362, urk. 1362, kauft 1362 Gut in Grolland von Johann Knoke.

1344
Theoderich von STAFFHORST, geboren um 1260 (Religion: r.K.), Sohn von Thidericus von STAFFHORST (siehe 2688) und Adelheid N (siehe 2689).
Verheiratet mit
1345
Adelheid von HORN, geboren um 1270 (Religion: r.K.). Vater unsicher, Tochter von Johann von HORNE (siehe 2690).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dietrich von STAFFHORST, geboren um 1290 (siehe 672).

1352
Johannes I. von WERSABE, geboren um 1262 (Religion: r.K.), gestorben nach 1283, urk. 1283, Sohn von Dietrich I. von WERSABE (siehe 2704).
Kind:
1.
Giseke von WERSABE, geboren um 1300 (siehe 676).

1360
Lüder III. von AUMUND (von Schönebeck), geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1305-1340/50, 1305 Knappe, 1333 Ritter, Sohn von Johann I. von AUMUND (siehe 2720) und N von CLÜVER (siehe 2721).
Kind:
1.
Lüder von SCHÖNEBECK, geboren um 1315 (siehe 680).

1376
Dietrich KLENCKE (Quarter I.), geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1341, urk. 1308-1341, 1331 Knappe, 1308 Herr auf Bostel, Vogt zu Uchte, Sohn von Johann III. KLENCKE (siehe 2752).
Verheiratet mit
1377
Hildegund N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Henning KLENCKE, geboren um 1315 (siehe 688).

1380
Conrad III. von HOLLE, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben vor 1395, urk. 1319-1395, 1395 tot, 1319 und 1323 Knappe, Mindenscher Ritter, 1350 mit dem Zehnten von Harenberg G Seelze b. Hannover belehnt und mit 4 Hufen Land in Landringhausen G Barsinghausen b. Hannover und 1 Hufe Land in Wunstorf b. Hannover vom Bf. von Minden, wurde in den Akten als Freund des Kl. bezeichnet. Sohn von Conrad II. von HOLLE (siehe 2760).
Verheiratet mit
1381
Margaretha N (Religion: r.K.), gestorben nach 1395, 1395 Wwe.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Conrad IV. (Cord) von HOLLE, geboren um 1340 (siehe 690).

1382
Walter von HASBERG, Herr zu Hasberg, geboren um 1325 (Religion: r.K.), gestorben nach 1371, urk. 1360-1371, Herr zu Hasberg Kr. Fallingbostel. Sohn von Gerhard von HASBERG (siehe 2764).
Kind:
1.
Mathilde von HASBERG, geboren um 1350 (siehe 691).

1384
Bertold von ASSEBURG, geboren um 1278 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1317, urk. 1297-1317, Sohn von Burchard von ASSEBURG (senior) (siehe 2768) und Agnes von BÜREN (siehe 2769).
Verheiratet mit
1385
Agnes von SCHWALENBERG, geboren um 1282 (Religion: r.K.), Tochter von Albrecht I. von SCHWALENBERG (siehe 2770) und Jutta von ROSDORF (siehe 2771).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bertold von ASSEBURG, geboren um 1305 (siehe 692).

1386
Herbold VI. von AMELUNXEN, geboren um 1272 (Religion: r.K.), gestorben nach 1332, urk. 1300-1332, Ritter, Sohn von Herbold V. von AMELUNXEN (siehe 2772) und Druda von SPIEGEL (siehe 2773).
Verheiratet mit
1387
Adelheid von RODERSEN, geboren um 1283 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1320-1338, Tochter von Heinrich II. von RODERSEN (siehe 2774) und Ermengard von GUDENSBERG (siehe 2775).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Ermentrud von AMELUNXEN, geboren um 1307 (siehe 693).

1388
Conrad I. von SPIEGEL, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1342, urk. 1316-1342, die Brüder Coyrt, Ecbraygt und Ludolf, Söhne des Ritters Gerhard Spegel van deme Desenberge, versprechen 1326 ihren Verwandten: dem Edelherrn Coyrd van Sconenberg, ihrem Onkel, dem Ritter Wernher van Brakele, ihrem Schwager, den Knappen Coyrd van Sconen≡berg, Raven van Papenheym, Otto van Valkenbergh, Johann Jude, ihren Neffen, und Arnold Portenhagen, ihrem Schwager, daß derjenige von ihnen, der seinen Anteil an der Burg Desenberg verkaufen oder verpfänden will, diesen nur einem anderen Bruder und für nicht mehr als 50 lötige Mark abtreten soll. Sollten die drei Brüder gemeinschaftlich die Burg verkaufen, können sie dies zu jedem beliebigen Preis tun. Die Brüder versprechen, keinen Herrn oder Mann aus Übermut oder Eigenmächtigkeit von der Burg aus zu berauben oder mit Brand zu verfolgen, es sei denn, die anderen wurden gefragt und sie tun es zusammen. Demjenigen, dem eine Eigenmächtigkeit oder ein Unrecht wiederfährt, darf dies allein von der Burg abwehren und rächen, wenn es nicht alle drei tun. Jeder von ihnen darf so viele Verwandte und Magen auf die Burg lassen, wie er es für notwendig hält. Damit werden ihre Eide nicht gebrochen. Die drei Brüder siegeln. Sohn von Gerhard II. von SPIEGEL (siehe 2776) und Agnes von SCHÖNENBERG (siehe 2777).
Kirchliche Trauung (1) vor 1316 mit Gertrud von DALWIGK (siehe 1389).
Verheiratet (2) mit Lucia von NIEHUSEN, geboren um 1300 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann I. von NIEHUSEN.
Verheiratet (3) mit N von MEISENBURG (Religion: r.K.), Tochter von Siederhold von MEISENBURG.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Johann II. von SPIEGEL, geboren um 1315 (siehe 694).
2.
Agnes von SPIEGEL, geboren um 1317 (Religion: r.K.), gestorben 1349/50.
Kirchliche Trauung vor 1340 mit Hans von STOCKHAUSEN, Herr zu Wülmersen (Religion: r.K.), gestorben 1375.
Aus der dritten Ehe stammen:
3.
Hermann IV. von SPIEGEL, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben 1372.
Verheiratet mit Elisabeth von FALKENBERG (Religion: r.K.).
4.
Otto I. von SPIEGEL, Priester, geboren um 1340 (Religion: r.K.). Domherr in Paderborn.
1389
Gertrud von DALWIGK, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1316.
Aus dieser Ehe stammen: 2 Kinder (siehe unter 1388).

1390
Johann II. von SUNRIKE, geboren um 1290 in Borgholz (Religion: r.K.), gestorben nach 1353 in Borgholz. Knappe, Burgmann zu Borgholz, urk. 1311-1353, Sohn von Johann I. von SUNRIKE (siehe 2780).
Verheiratet mit
1391
N von NEDERE, geboren um 1290 (Religion: r.K.), Tochter von Johann II. von NEDERE (siehe 2782) und N von MARSCHALL (siehe 2783).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Albert I. von SUNRIKE, geboren um 1325 in Borgholz (Religion: r.K.), gestorben nach 1364, urk. 1364.
Verheiratet mit N DINKELBURG (Religion: r.K.), ?
2.
Goste von SUNRIKE, geboren um 1327 in Borgholz (siehe 695).
3.
Werner II. von SUNRIKE, geboren um 1330 in Borgholz (Religion: r.K.), gestorben nach 1394 in Borgholz. Knappe, Burgmann zu Borgholz, urk. 1355-1394.
Kirchliche Trauung um 1370 mit N von KAMMERN, geboren um 1350 (Religion: r.K.), gestorben in Borgholz, Tochter von Johann von KAMMERN.

1392
Siegfried von CRAMM, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1314-1335, Sohn von Burchard II. von CRAMM (siehe 2784) und Jutta N (siehe 2785).
Kirchliche Trauung vor 1320 mit
1393
Adelheid von DORSTADT, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1346, urk. 1305-1346, Tochter von Walter von DORSTADT (siehe 2786) und N von WOLDENBERG (siehe 2787).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Siegfried von CRAMM, geboren um 1320 (siehe 696).

1408
Heinrich von SELSINGEN (von der Kuhla), geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1330, urk. 1328-1330, 1333 tot, war zuerst Kreuzritter in Livland, dann 1330 Marschall im Erzstift Bremen. Sohn von Lüder von SELSINGEN (siehe 2816).
Verheiratet mit
1409
Agnes WARNER, geboren um 1285 (Religion: r.K.), Tochter von Dietrich WARNER (siehe 2818) und Gertrud von der HUDE (siehe 2819).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Claus von der KULA, geboren um 1310 (siehe 704).

1416
Gottfried III. von BROBERGEN, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1269-1335, Ritter, Vogt, Sohn von Heinrich II. von BROBERGEN (siehe 2832).
Verheiratet mit
1417
N von der OSTEN, geboren um 1275 (Religion: r.K.), Tochter von August I. von der OSTEN (siehe 2834) und N von BARMSTEDE (siehe 2835).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Gottfried IV. von BROBERGEN, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1360, urk. 1319-1360.
2.
Otto IV. von BROBERGEN, geboren um 1302 (siehe 708).
3.
Heinrich IV. von BROBERGEN, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1360, urk. 1349-1360.
4.
Lüder I. von BROBERGEN, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1347, urk. 1340-1347.
5.
August von BROBERGEN, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1347, urk. 1340-1347.
6.
Gebhard I. von BROBERGEN, geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1347, urk. 1340-1347.

1418
Johann V. von LUNEBERG, geboren um 1290 (Religion: r.K.), urk. 1386 tot, Sohn von Erpo von LUNEBERG (siehe 2836) und Wybe N (siehe 2837).
Verheiratet mit
1419
Mechthild von GRÖNING (Religion: r.K.), Tochter von Heinrich II. von GRÖNING (siehe 2838) und Germeth von VECHTE (siehe 2839).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Mette von LUNEBERG, geboren um 1320 (siehe 709).
2.
Heinrich X. von LUNEBERG.
Verheiratet mit Lucke N (Religion: r.K.).

1424
Markward II. von der WISCH (Hostrich, der Hustende), geboren um 1277 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1330-1354, 1330 Ritter, 1338 Rat des Hg. Adolf v. Schleswig, Sohn von Albero I. von der WISCH (siehe 2848).
Kind:
1.
Markward III. von der WISCH, geboren um 1300 (siehe 712).

1448
Friedrich von der HELLEN (Monnik), geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1306-1335, Sohn von Bernhard MONNIK (von der Hellen) (siehe 2896).
Kinder:
1.
Friedrich MONNIK, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1335.
2.
Johann MONNIK, geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1335.
3.
Heino von der HELLEN (Monnik), geboren um 1315 (siehe 724).

1472
Johann FRESE, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1333-1340, Sohn von Gottfried FRESE (Vreseke) (siehe 2944).
Kinder:
1.
Heinrich FRESE, geboren um 1335 (siehe 736).
2.
N FRESE, geboren um 1337 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Hermann ZEBEKE (Religion: r.K.), gestorben nach 1385, urk. 1385.

1488
Nikolaus I. von WERPE (Religion: r.K.), gestorben nach 144, urk. 1341, 1344 tot, Sohn von Arnilius von WERPE (siehe 2976).
Verheiratet mit
1489
Bertradis N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Nikolaus II. von WERPE (Religion: r.K.) (siehe 744).

1504
Konrad (Cord) von MANDELSLOH (der schwarze Cord), geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1328-1354, 1344 Knappe, 1358 tot, Knappe, Pfandherr auf Rehburg und Mandelsloh, verkauft zusammen mit seinem Bruder Harbort das Gogericht in Mandelsloh, 1336 verkauft er den Hof Helsdorf. Sohn von Harbert von MANDELSLOH (siehe 3008) und N von GUSTEDT (siehe 3009).
Verheiratet mit
1505
Ida von BORDESLOH (Religion: r.K.), gestorben nach 1342.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinecke von MANDELSLOH, geboren um 1330 (Religion: r.K.), gestorben nach 1381, urk. 1368-1381, 1378-1381 Vogt der Burg Bremervörde.
2.
Dietrich von MANDELSLOH (der Schwarze), geboren um 1333 (siehe 752).
3.
Statius (Staz) von MANDELSLOH, Herr zu Rechtebe, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1397, urk. 1368-1397, 1402 tot, Knappe, 1396-1397 Vogt der Burg Langwedel.
Verheiratet mit N von WERSABE, geboren um 1367 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann von WERSABE (siehe 338) und Rosa von ZESTERFLETH (siehe 339).

1506
Bartold von HAUS, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1355. Pfandherrund Amtmann zu Lauenau 1339, in Eimbeckhgausen begütert 1340, Sohn von Ludolf I. von HAUS (siehe 3012) und Sophie N (siehe 3013).
Kind:
1.
Adelheid von HAUS, geboren um 1340 (siehe 753).

1508
Giselbert von NEVEL, geboren um 1310.
Kind:
1.
Rudolf von NEVEL, geboren um 1340 (siehe 754).

1510 = 664 Otto von ELMENDORF.
1511 = 665 Bertha SPRICK.

1512
Cort von MARENHOLTZ, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1360, urk. 1317-1360, 1368 tot, 1340 Knappe, auf Neubrück, Kemadehof z. Schwülper, Pfandherr z.Schwülper u. Warmbüttel, 1317 gestatten die Gebrüder Conrad und Otto von Marenholtz dem Herzog Otto von Braunschweig und Lüneburg die Wiedereinlösung der Vogtei über 5 Höfe zu Gockenholz, 1340 gestatten die Brüder Conrad, Otto und Otto von Marenholtz den Herzögen Otto u. Wilhelm v. Braunschweig und Lüneburg die Wiedereinlösung eines Gutes zu Schwülper, wann dieselben das Schloss Neubrück von ihnen einlösen werden. Sohn von Otto I. von MARENHOLTZ (siehe 3024).
Kirchliche Trauung um 1345 mit
1513
Hedwig von OBERG (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Margaretha von MARENHOLTZ, geboren um 1345 (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1365 mit Hermann von JAGOW, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben um 1396, Sohn von Matthias von JAGOW.
2.
Cort von MARENHOLTZ, geboren um 1350 (siehe 756).

1514
Konrad III. (Cord) von der ASSEBURG, Herr auf Wansleben u. Oschersleben, geboren um 1334 (Religion: r.K.), gestorben 1407, Sohn von Burchard XIV. Vasold von der ASSEBURG (der Riese) (siehe 3028) und N von HACKEBORN (siehe 3029).
Kirchliche Trauung (1) vor 1369 mit Ilse von WANZLEBEN (siehe 1515).
Kirchliche Trauung (2) vor 1407 mit Kunigunde von VELTHEIM, geboren um 1385 (Religion: r.K.), Tochter von Hans III. von VELTHEIM und N Von BÜLOW. Sie ist wiederverheiratet mit N KNIGGE.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Sophie (Seffeken) von der ASSEBURG, geboren um 1370 (siehe 757).
2.
Konrad II. (Curt) von der ASSEBURG, Herr zu Neindorf, geboren um 1379 (Religion: r.K.), gestorben 1430.
Kirchliche Trauung 1411 mit Helene von FRECKLEBEN, geboren um 1388 (Religion: r.K.), Tochter von Dietrich von FRECKLEBEN und Margarethe N.
3.
Bernd von der ASSEBURG, geboren um 1385 (Religion: r.K.), gestorben 1453/58.
Kirchliche Trauung vor 1438 mit Beate von BÜNAU, geboren um 1410, Tochter von Heinrich von BÜNAU (senior) und Katharina von DOHNA.
1515
Ilse von WANZLEBEN, geboren um 1340 (Religion: r.K.), Tochter von Johann (Hans) von WANZLEBEN (siehe 3030) und Elisabeth von HEIMBURG (siehe 3031).
Aus dieser Ehe stammen: 3 Kinder (siehe unter 1514).

1516
Balduin von GUSTEDT, geboren um 1335 (Religion: r.K.), gestorben nach 1384, urk. 1338-1384, 1374 Ritter, Sohn von Wilhelm von GUSTEDT (siehe 3032) und N von WENDEN (siehe 3033).
Kind:
1.
Balduin von GUSTEDT, geboren um 1370 (siehe 758).

Generation XII
 
2048
Ludolph SCHARPENBERG, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1282, urk. 1272-1282, Ritter, Sohn von N SCARPENBERG (siehe 4096).
Verheiratet mit
2049
N von ROKESBERGE (Religion: r.K.), ?
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Marquard SCHARPENBERG, geboren um 1263 (Religion: r.K.), gestorben nach 1291, urk. 1290-1291, 1291 Ritter.
2.
Ludolph SCHARPENBERG, geboren um 1265 (siehe 1024).
3.
Yda SCHARPENBERG, geboren um 1267 (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1311-1323, 1326 tot.
Verheiratet mit Hartwig Löwe von ARTENEBURG (Ertebeborg), geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1307, urk. 1284-1307, 1309 tot, Notar, Ratsherr, 1293 Bürgermeister in Hamburg, Sohn von Werner von ARTENEBURG.
4.
Hinricus (Heyno) SCHARPENBERG, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1307, urk. 1306-1307, Ritter.

2080
Hartwig von RITZEROW, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1302, urk. 1280-1302, Ritter, Burgmann zu Ratzeburg, Hzglich-Lauenburgischer, Mecklenburg-Schweriner u. Bischöflich-Ratzeburgischer Vasall. Sohn von Bertold von RITZEROW (siehe 4160).
Kind:
1.
Bertold von RITZEROW, geboren um 1275 (siehe 1040).

2084
Wipert von LÜTZOW, Herr zu Lützow, geboren um 1265 (Religion: r.K.), gestorben nach 1336, urk. 1305-1336, Fstl.-Mecklenburgischer Marschall 1315, Mitvormund des jungen Fürsten von Mecklenburg, Prior d.Klosters Zarrentin, 01.07.1321 Pfandherr v. Grabow, auf Dutzow (1334), Goldenbow, Gr. Brütz, Gr. Salitz, Hülseburg, Perlin, direkter Vorfahre des Hauses Grabow-Eickhof/Eickelberg; das Amt des Marschalls war zunächst nicht erblich, wurde jedoch ständig an den in der Regel Ältesten des Hauses Grabow verliehen. Sohn von Johannes von LÜTZOW (siehe 4168) und Sophie von MELENTEKE (von Melmbeke, von Schossin?) (siehe 4169).
Kind:
1.
Volrad von LÜTZOW, geboren um 1290 (siehe 1042).

2086
Bolte II. von HASENKOP, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1325, urk. 1298-1325, Ritter, Sohn von Friedrich III. von HASENKOP (siehe 4172).
Kinder:
1.
N von HASENKOP, geboren um 1295 (siehe 1043).
2.
Bolte III. von HASENKOP (der Ältere), geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1353, urk. 1333-1353, Ritter, Vormundschaftsrat für Fürst Albrecht von Mecklenburg. Er errichtet mit seinen Söhnen vor der fürstlichen Burg zu Gadebusch ein Zwingschloss, über dessen von den Fürsten gewünschten Abbruch jahrzehntelang verhandelt wird.

2096
Johann von ZÜLE, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1295, Sohn von Detlef von ZÜLE (siehe 4192) und N von BODDIN (siehe 4193).
Kirchliche Trauung vor 1295 mit
2097
N von CAMIN (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Detlev von ZÜLE, geboren um 1290 (siehe 1048).

2098
Gerhard von HAGEN, Herr zu Wichmannsdorf (Religion: r.K.).
Verheiratet mit
2099
N von PLESSEN, geboren um 1280 (Religion: r.K.), zu Hohenviecheln, Tochter von Johann von PLESSEN (Rosendal) (siehe 4198) und N von MALLIN (siehe 4199).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von HAGEN, geboren um 1300 (siehe 1049).

2180
Rippo von WESTERHOLT, Herr zu Westerholt, geboren um 1297 (Religion: r.K.), gestorben nach 1341, urk. 1320, 1341 tot, 1320 Knappe, Sohn von Gerhard von WESTERHOLT (siehe 4360) und N N (siehe 4361).
Verheiratet mit
2181
N von RÜSSEN, geboren um 1300 (Religion: r.K.), Tochter von Siegfried von RÜSSEN (siehe 4362) und N von HOLLANDERE (siehe 4363).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Willekin von WESTERHOLT (Runneborch), geboren um 1318 (siehe 1202).
2.
Hermann von WESTERHOLT, geboren um 1320 (siehe 1090).
3.
N von WESTERHOLT, geboren um 1322 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Hermann BERNEVUR, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1355, urk. 1355 Zeuge (Old. UB IV. 413), Abstammung nicht gesichert, Sohn von Johann BERNEFUER, Ritter, und Gertrud N.
4.
Siegfried von WESTERHOLT, geboren um 1324 (Religion: r.K.), gestorben nach 1379, urk. 1379 unter anderen Bürgern, Rat- und Burgmannen von Wildeshausen bei einem Sühnevertrag mit der Stadt Quakenbrück.

2244
Gottfried von HEEDE, Herr zu Heede, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1308, urk. 1308, Haselünner Burgmann.
Kind:
1.
Coep von HEEDE, geboren um 1300 (siehe 1122).

2304
Johann VOß, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1286, urk. 1252-1285, Sohn von Johann VULPES (siehe 4608) und Cunigundis von SPREDA (siehe 4609).
Kinder:
1.
Heinrich VOß, geboren um 1260 (siehe 1152).
2.
Friedrich VOß, Ritter (Religion: r.K.), gestorben nach 1292, urk. 1278-1292.

2368
Baldewin von KNEHEM, geboren um 1283 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1302-1316, 1302 Knappe und Quakenbrücker Burgmann, 1316 Ritter, Sohn von Baldewin von KNEHEM (siehe 4736).
Kind:
1.
Dietward von KNEHEM, geboren um 1305 (siehe 1184).

2372 = 1328 Dietrich II. von ELMENDORF (de Junge).
2373 = 1329 Elseke von MANSINGEN.

2384
Johann IV. von DINCKLAGE, Herr zu Dincklage, Drost zu Vechta, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1339, urk. 1320-1339, Ritter, 1320 Drost zu Vechta, kauft 1322 für den Bischof von Münster das Gogericht auf dem Desum, stiftet 1300 einen Vergleich zwischen seinen Verwandten und dem Kloster Bersenbrück, Sohn von Johann III. von DINCKLAGE (siehe 4768).
Verheiratet mit
2385
N von SCHAGEN, geboren um 1290 (Religion: r.K.), Tochter von Friedrich I. von SCHAGEN (siehe 4770).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann V. von DINCKLAGE, Herr zu Dincklage, Drost zu Vechta, geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1370, urk. 1339-1370, 1356 Drost zu Vechta, ebenso 1360 mit Bruder Friedrich, 1359 verpfändet Bf. Adolf v. Münster den Brüdern für 1800 Mark Herrschaft, Stadt u. Turm Vechta.
Verheiratet mit Berta N.
2.
Friedrich I. von DINCKLAGE, geboren um 1315 (siehe 1192).
3.
Hugo I. von DINCKLAGE, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben nach 1356, urk. 1356.

2386 = 1332 Herbort von SÜDHOLTE.
2387 = 1333 Kunne N.

2400
Heinrich Abelssone STEDING, Vogt im Lechterland, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1386, urk. 1353-1386, hat laut Hoyaer Urkundenbuch ein Land in Berne, Glüsing und Recht auf ein Haus in Glüsing aus dem Bruchhäuser Gut, kauft 1353 für sich und seine Ehefrau unter Zustimmung der Söhne einen Begräbnisplatz im Kloster Hude für den Zehnten von Höfen in Neuenkoop u. Buttel, gibt 1367 alle Lehen Hudes zurück, ohne Zehnten in Neuenkoop u. Güter in Buttel u. Hannöver, wozu seine Frau und seine Söhne zustimmen, 1369 Geschworener von St. Ansgar, erhält 1369 mit Frau u. Sohn Johann ein Pfand in Bettingbühren vom Gf. v. Oldenburg, 1371 Vogt des Lechterland zusammen mit Erpo v. Aumund, 1371-1386 Ratsherr in Bremen, 1373 Gläubiger über 40 Mark des Grafen Kersten v. Delmenhorst. Sohn von Abel STEDING (siehe 4800).
Verheiratet (1) mit Ave VLECKESCHILD (siehe 2401).
Verheiratet (2) mit Lutgard von AUMUND (Religion: r.K.), gestorben nach 1382, urk. 1367-1382.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Johann STEDING, geboren um 1335 (siehe 1200).
2.
Dietrich STEDING, geboren um 1337 (Religion: r.K.), gestorben nach 1365, urk. 1365.
3.
Abel STEDING, geboren um 1340 (Religion: r.K.).
2401
Ave VLECKESCHILD, geboren um 1317 (Religion: r.K.), gestorben nach 1353, urk. 1353, Tochter von Dethard VLECKESCHILD (siehe 4802).
Aus dieser Ehe stammen: 3 Kinder (siehe unter 2400).

2404 = 2180 Rippo von WESTERHOLT.
2405 = 2181 N von RÜSSEN.

2416
Jakob von SMERTEN, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1350, urk. 1338-1350, Sohn von Otto von SMERTEN (siehe 4832) und N von PENNETE (siehe 4833).
Kind:
1.
Wille von SMERTEN, geboren um 1335 (siehe 1208).

2432
Johann II. von CLÜVER, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1315, urk. 1275-1315, 1320 tot, 1295 Ritter, 1307-1309 Vogt zu Langwedel,1297 ist er Schiedrichter auf Seiten des Erzbischofs von Bremen in einem Vertrag mit dem Herzog Otto von Braunschweig. Auf Seiten des Herzogs standen Herbert v. Mandelsloh und Gevehardus Schlepegrell, sein Onkel, 1280 bis 1300 hat er die Zehnten zu Hostede, zu Herseberge, zu Bersinge (Ottersberg) und den Hof zu Oyte von den Herren v. Wölpe, 1300 hat Johann das Bürgerrecht zu Bremen, 1304 tauschen der Erzbischof von Bremen und der Herzog Otto von Braunschweig Ministrale aus. Mit dabei sind auch Kunigunde, die Frau, des Ritters Johann Clüver und ihre Kinder, 1309 schließen Johannes Clüver und andere Ritter mit der Stadt Bremen ein Bündnis. Ziel des Bündnis ist die Bekämpfung der Ritter v. Aumund, v. Blumenthal und v.d. Hude. Vereinbart wird auch der Bau eines Schlosses am "Kleigenberg", 1314 gelobt er als erzbischöflicher Lehnsmann den Vertrag vom 20.11. zwischen dem Erzbischoff Johann und dem Herzog Otto von Braunschweig zu halten, ebenfalls 1314 gehört er zu den Schiedrichtern in einem Streit zwischen dem Erzbischof und den Ständen der Stadt Bremen, 1315 überträgt er dem Kloster zu Lilienthal ein Viertel Land zu Vore als Eintrittsgeld für seine Tochter Kunigunde. Zeugen: Otto dictus Clüver, Canonicus zu Verden, Theodoricus de Oumünde, advocatus in Langwedel und Cluvenhagen. Sohn von Alverich I. von CLÜVER (siehe 4864).
Verheiratet mit
2433
Kunigunde von MANDELSLOH, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1304, urk. 1304, Tochter von Harbert von MANDELSLOH (siehe 4866).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Harbert I. von CLÜVER, geboren um 1278 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, urk. 1305, 1310 tot, Ritter.
2.
Alverich II. von CLÜVER, geboren um 1280 (siehe 1216).
3.
Margaretha von CLÜVER, geboren um 1283 (Religion: r.K.), gestorben nach 1333, urk. 1333.
4.
Harbert II. von CLÜVER, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1346, urk. 1300-1346, Knappe zu Langwedel.
5.
Kunigunde von CLÜVER, geboren um 1287 (Religion: r.K.), gestorben nach 1315, 1315 Nonne in Lilienthal.
6.
Adelheid von CLÜVER, geboren um 1290 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Bernhard von der HUDE (Religion: r.K.).

2440
Lüder IV. von der HUDE, Herr zu Ritterhude, geboren um 1235 (Religion: r.K.), gestorben nach 1283, urk. 1266-1283, 1266 Knappe, 1271 Ritter, 1266 Vogt zu Warfleth, 1277 Bremer Stadtvogt, Sohn von Lüder III. von der HUDE (siehe 4880).
Verheiratet mit
2441
Lucka von STOTEL, geboren um 1240 (Religion: r.K.), Tochter von Gerbert von STOTEL (siehe 4882) und Salome von OLDENBURG (siehe 4883).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Martin IV. von der HUDE, geboren um 1260 (siehe 1220).
2.
Moritz I. von der HUDE, geboren um 1262 (Religion: r.K.), gestorben nach 1292, urk. 1271-1292, Ritter.
Verheiratet mit N von SCHARMBECK (Religion: r.K.).
3.
Lüder von der HUDE, geboren um 1265 (Religion: r.K.), gestorben nach 1312, urk. 1299-1312, Herr auf Ritterhude-Dammgut.
Verheiratet mit Gese von STELLE (Religion: r.K.).
4.
N von der HUDE, geboren um 1270 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Borchard von SCHWANEWEDE (Religion: r.K.), gestorben vor 1342, urk. 1342 tot, 1342 verkaufen die Brüder Borchard, Lüder, Diedrich, Gerhard und Christian v. Schwanewede ein Stück Land in Hinnebeck zum Seelenheil ihres verstorbenen Vaters, des Ritters Borchard v. Schwanewede, an das Kloster Osterholz.

2442
Erich von LINE, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1301, urk. 1277-1304, verkauft 1290 mit seine Erben einen Zehnten in Lienen an den Ebf. v. Bremen, verkauft 1293 Gut in Bardenfleth an den Bremer Dom, verkauft 1294 mit Frau u. Kindern Gut in Buten-Line an den Bremer Dom, Sohn von Friedrich von LINE (siehe 4884) und N von BEDERKESA (siehe 4885).
Verheiratet mit
2443
N N (Religion: r.K.), gestorben nach 1294, urk. 1294.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jutta von LINE, geboren um 1270 (siehe 1221).

2496
Friedrich I. SCHULTE, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1303, urk. 1278-1303, 1286 Burgmann zu Horneburg, Sohn von Gerlach I. SCHULTE von LÜH (siehe 4992) und N von BORCH (siehe 4993).
Kinder:
1.
Gebhard I. SCHULTE, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1321, urk. 1304-1347, 1321 Ritter u. Burgmann zu Horneburg, 1321 Vogt zu Buxtehude, 1321 wird ein Streit zwischen ihm und dem Kloster Buxtehude beigelegt, 1321 erklärt er mit seinen Brüdern, den Knappen Gerlach, Bertold u. Friedrich, dass ein Streit zwischen ihnen und Rat und Bürgern der Stadt Buxtehude wegen verschiedener Schäden an Vieh, die sie den Bürgern zugefügt hatten, so beigelegt sei, dass sie der Stadt bis zur Leistung ausreichenden Schadenersatzes bestimmte Besitztitel verpfändet hätten, gegen 1327/31 Vogt zu Haseldorf, 1339 Burgmann zu Bederkesa.
2.
Gerlach II. SCHULTE, geboren um 1287 (Religion: r.K.), gestorben nach 1321, urk. 1321, 1321 Knappe.
3.
Bertold IV. SCHULTE, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1339, urk. 1321-1339, 1321 Knappe, 1339 Burgmann zu Horneburg.
4.
Friedrich II. SCHULTE (Rüstige), geboren um 1292 (siehe 1248).

2498
Hermann von ISSENDORFF, geboren um 1264 (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1281-1323, 1288 Ritter, 1323 Burgmann zu Vörde, Erbschenk des Stiftes Bremen, Sohn von Heinrich von ISSENDORFF (siehe 4996) und Jutta von GÖTTERSWICK (siehe 4997).
Verheiratet mit
2499
Margaretha von STEIN (Religion: r.K.), Tochter von Bernhard von STEIN (siehe 4998).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Ilsabe von ISSENDORFF, geboren um 1310 (siehe 1249).
2.
Heinrich von ISSENDORFF, geboren um 1312 (Religion: r.K.), gestorben nach 1380, urk. 1334-1380, 1350 Ritter, 1348 stiftete er die Liboriuskirche zu Vörde, 1352 Vogt zu Vörde, 1362 Vogt der Erzbistums Bremen, 1370 Oberst und Drost zu Vörde.
Verheiratet mit Jutta von der LIETH, geboren um 1325 (Religion: r.K.), Tochter von Johann von der LIETH (siehe 1250) und Jutta von BEDERKESA (von Elmlohe) (siehe 1251).
3.
Bernhard von ISSENDORFF, geboren um 1314 (Religion: r.K.), gestorben nach 1334, urk. 1334.
4.
Marquard von ISSENDORFF, geboren um 1315 (Religion: r.K.), gestorben nach 1334, urk. 1334.
5.
Hermann von ISSENDORFF, geboren um 1317 (Religion: r.K.), gestorben nach 1334, urk. 1334.

2500
Nikolaus von der LIETH, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1351, urk. 1333-1351, erhält 1351 des Bürgerrecht zu Stade, Sohn von Dietrich von der LIETH (siehe 5000).
Verheiratet mit
2501
Gese N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von der LIETH, geboren um 1295 (siehe 1250).

2502
Heinrich VIII. (Heynecke) von BEDERKESA (von Elmlohe), geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben um 1320, Sohn von Heinrich IV. von BEDERKESA (siehe 5004).
Verheiratet mit
2503
N von FLÖGELN, geboren um 1270 (Religion: r.K.), Tochter von Dietmar III. von FLÖGELN (siehe 5006) und N von CLÜVER (siehe 5007).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jutta von BEDERKESA (von Elmlohe), geboren um 1305 (siehe 1251).

2580
Gottfried von ASCHEBERG, geboren um 1210 (Religion: r.K.), gestorben nach 1242, urk. 1242 Zeuge, Sohn von Gottschalk von ASCHEBERG (siehe 5160).
Kinder:
1.
Wilhelm von ASCHEBERG, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1301, urk. 1267-1301.
2.
Gottschalk von ASCHEBERG, geboren um 1247 (Religion: r.K.), gestorben nach 1299, urk. 1270-1299, Ritter.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
3.
Ludger von ASCHEBERG, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1331, urk. 1306-1331, Vasall von St. Mauritz.
Verheiratet mit Wendelmod N (Religion: r.K.), gestorben nach 1317, urk. 1317.
4.
Bertold von ASCHEBERG, geboren um 1260 (siehe 1290).

2600
Jacob von dem BEELE, Burgmann zu Landegge, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1277, urk. 1276-1277, verkauft 1277 als Ritter ein Erbe an das Kloster Börstel, Sohn von Albert von dem BEELE (siehe 5200).
Kinder:
1.
Jacob von dem BEELE, geboren um 1260 (siehe 1300).
2.
Nikolaus von dem BEELE, Burgmann zu Fresenburg, geboren um 1262 (Religion: r.K.), gestorben nach 1307, urk. 1307.
3.
Hermann von dem BEELE, Burgmann zu Landegge, geboren um 1265 (Religion: r.K.), gestorben nach 1308, urk. 1308, 1336 tot.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).

2624
Johann DIABOLUS, Herr zur Düvelsburg, geboren um 1235 (Religion: r.K.), gestorben nach 1271, urk. 1271, Ritter, Herr zur Düvelsburg bei Osnabrück, Sohn von Friedrich PANEL (Düvel, Diabolus) (siehe 5248) und N MULE (siehe 5249).
Kinder:
1.
Rembert von DÜVEL, geboren um 1257 (Religion: r.K.), gestorben nach 1322, urk. 1303-1322 Knappe.
Verheiratet mit Gertrude N (Religion: r.K.).
2.
Johann von DÜVEL, geboren um 1260 (siehe 1312).
3.
Herbort von DÜVEL, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1319, urk. 1306-1319.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).

2628
Ludwig von POST, Drost zu Schaumburg, Burgmann zu Bentheim, geboren um 1222 (Religion: r.K.), gestorben nach 1282, urk. 1242-1282, 1287 tot, 1260 Drost zu Schaumburg, Sohn von Friedrich I. POST (siehe 5256).
Kirchliche Trauung (1) 1257 mit Barbara von ECKERSTEIN, geboren um 1235 (Religion: r.K.), gestorben vor 1260, Tochter von Ludwig von ECKERSTEIN (siehe 5298).
Kirchliche Trauung (2) um 1260 mit N N (siehe 2629).
Aus der zweiten Ehe stammen:
1.
Friedrich II. von POST, geboren um 1260 (siehe 1314).
2.
Ludwig von POST (der Ältere), geboren um 1262 (Religion: r.K.), gestorben nach 1287, urk. 1287.
3.
Walter von POST, Ritter, geboren um 1264 (Religion: r.K.), gestorben nach 1330, urk. 1298-1330.
4.
Ludwig von POST, Ritter, geboren um 1266 (Religion: r.K.), gestorben nach 1309, urk. 1298-um 1309.
Verheiratet mit Margaretha N (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1323.
5.
Eggerich von POST, geboren um 1268 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1295-1314.
6.
Albert von POST, Ritter, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1330, urk. 1298-1330.
2629
N N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen: 6 Kinder (siehe unter 2628).

2630
Burchard von HEIDELBECK, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1257, urk. 1229-1257, Sohn von Conrad von HEIDELBECK (siehe 5260).
Kinder:
1.
Dietrich von HEIDELBECK, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1284, urk. 1284.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
2.
N von HEIDELBECK, geboren um 1260 (siehe 1315).

2632
Adolf von BATENHORST, Drost in Beckum, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1294-1327, Ritter, aus dem Steinhaus zu Wiedenbrück, Burgmann zu Stromberg, Münsterischer Drost zu Beckum 1317, 1298 Zeuge einer Pfandleihe des Hermann von Merfeld zugunsten des Klosters Liesborn, 1308 söhnt er sich mit seiner Frau Hillegund, seinem Bruder Egbert, dessen Frau Gisela, seinem Sohn Konrad sowie dessen Frau Ida mit dem Kloster Cappenberg aus, dem sie zusammen mit anderen Rittern Schaden zugefügt hatten und verspricht eine Wiedergutmachung von 55 Mark Denare 1309 zu zahlen, verkauft 1319 dem Kloster Liesborn seine Güter zu Vreylewic, Ksp. Lipperborg, für 80 Mark, wobei er sich die depositio und die impositio der Kolonen vorbehielt, Sohn von Egbert II. von BATENHORST (siehe 5264) und Jutta N (siehe 5265).
Verheiratet mit
2633
Hillegund von MERFELDT, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1292, 1308-1323, Tochter von Hermann von MERFELDT (siehe 5266) und Gisela N (siehe 5267).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Konrad von BATENHORST, geboren um 1280 (siehe 1316).

2640
Johann de RUBO, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1300, urk. 1249-1300, Minsiteriale der Herforder Kirche, 1249 Burgmann zum Ravensberge, Besitzer zu Odenhusen, Sohn von Everhard de BUSCHE (de Rubo) (siehe 5280) und Jutta N (siehe 5281).
Verheiratet mit
2641
Sophie N (Religion: r.K.), gestorben nach 1290, urk. 1254-1290, Ministerialin, 10.6.1254 von dem Paderborner Bischof an die Herforder Äbtissin verwechselt.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Alrad von dem BUSCHE, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1322, urk. 1290-1322, zu Bielefeld u. Lemgo.
Verheiratet mit Helena de WENDT (Religion: r.K.).
2.
Sweder I. von dem BUSCHE, geboren um 1262 (siehe 1320).
3.
Lutgardis von dem BUSCHE, geboren um 1265 (Religion: r.K.), gestorben nach 1290, urk. 1290.
4.
Sophia von dem BUSCHE, geboren um 1267 (Religion: r.K.), gestorben nach 1290, urk. 1290.

2644
Ludolph IV. von GESMOLD, Herr zu Gesmold, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1311, urk. 1277-1311, 1314 tot, Herr zu Gesmold, 1295 Knappe, 1292 Ritter, Pfandherr von Grönenberg, 1311 Lehnsmann des Klosters Iburg. Sohn von Bernhard III. von GESMOLD (siehe 5288) und Sophie N (siehe 5289).
Verheiratet mit
2645
Helene N (Religion: r.K.), gestorben nach 1329, urk. 1329 Wwe.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Ludeke von GESMOLD, geboren um 1280 (siehe 1322).

2648
Heinrich I. WESTPHAL, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1280, urk. 1270-1280, Sohn von Johann II. WESTFALEN (siehe 5296).
Verheiratet mit
2649
Gisela von ECKERSTEIN, geboren um 1240 (Religion: r.K.), Tochter von Ludwig von ECKERSTEIN (siehe 5298).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Lubbert II. WESTPHAL (von Westphalen), geboren um 1275 (siehe 1324).

2650 = 1314 Friedrich II. von POST.
2651 = 1315 N von HEIDELBECK.

2652
Bernhard TOP, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1351, urk. 1308-1351, 1308 Knappe, 1327 Ritter, 1324-1331 Burgmann zu Rheda, 1333 als gräfl. ravensberg. Burgmann zur Sparrenburg mit Burgmannshof in Bielefeld gen., 1329 zusammen mit seinen Söhnen genannt, Sohn von Bernhard TOP (siehe 5304).
Kinder:
1.
Bodo TOP, geboren um 1320 (siehe 1326).
2.
Heinrich TOP, geboren um 1322 (Religion: r.K.), gestorben nach 1329, urk. 1329.
3.
Walrade TOP, geboren um 1330 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Johann von SCHURWE, Herr zu Borgholz (Religion: r.K.). Ritter, Herr zu Borgholz.

2656
Dietrich I. von ELMENDORF (de Olde), Herr zu Elmendorf, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1329, urk. 1287-1317, hatte Allodialbesitz in Elmendorf, Garnholz u. Eyhausen; besaß Fischereigerechtsame am Elmendorfer Meer u. Bartolomäus-Kapellenlehn (vom Kloster Rastede); hatte den Zehnten zu Rosdorf u. Besitz in Dalsperan sowie die Gogerichtsbarkeit zu Zwischenahn u. Edewecht; gen. 1300 im Hoyaer Lehnsregister mit nicht näher bezeichneten Lehen; machte 1317 Schenkung an das Hoyaer Hauskloster, 1320 "de Olde", Sohn von N von ELMENDORF (siehe 5312).
Kinder:
1.
Dietrich II. von ELMENDORF (de Junge), geboren um 1275 (siehe 1328).
2.
N von ELMENDORF, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben vor 1335.
Verheiratet mit Dietrich SLORE, geboren um 1278 (Religion: r.K.), gestorben vor 1335, Sohn von Otto SLORE und N MULE.
3.
Mechthild von ELMENDORF, geboren um 1282 (Religion: r.K.), gestorben nach 1332, urk. 1332.
Verheiratet mit Wolter FRESE, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1332, urk. 1301-1332, verpfändet 1332 mit Frau u. Söhnen Gut in Holle an das Kloster Blankenburg, wobei seine Schwester Gerberge "mitverpfändet" (ins Kloster aufgenommen) wird, Sohn von Jakob FRESE und N von KAYHAUSEN.

2658
Dietrich von MANSINGEN, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1287, urk. 1275-1287, Sohn von Johann von MANSINGEN (siehe 5316).
Kind:
1.
Elseke von MANSINGEN, geboren um 1280 (siehe 1329).

2660
Bertram SPRICK, geboren um 1265 (Religion: r.K.), gestorben nach 1302, urk. 1302, besitzt laut Hoyaer Urkundenbuch mit Frau und Erben die Vogtei über einen Hof in Natenstedt, Ksp. Heiligenloh, sowie das dazu gehörige Rodeland, erwähnt in der Liste der Hoyaer Lehnsnehmer, Sohn von Bertram SPRICK (siehe 5320) und Bertradis N (siehe 5321).
Kinder:
1.
Johann SPRICK, geboren um 1288 (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1323, wird 1323 mit seinen Brüdern Marquard, Liborius u. Albert von den Burgmannen von Vechta aufgefordert dem Kloster Rulle den Hof Hardinghausen, Neuenkirchen, nicht streitig zu machen.
2.
Marquard SPRICK, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1336, urk. 1323-1336.
3.
Liborius SPRICK, geboren um 1292 (siehe 1330).
4.
Albert SPRICK, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1323.

2664
Johann von SÜDHOLTE, Herr zu Südholte, Drost zu Vechta, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1290-1354, Herr zu Südholte, um 1300 belehnt mit einem Stück Land in Vechta, dem Hof Kobrinck Bschft. Goldenstedt und den Meierhof in Nutteln, Ksp. Krapendorf; 1320 Besitzer des Meyerhofes in Kappeln; 1335 Drost zu Vechta, erhält 1322 beim Teilungsvertrag mit Bruder Hermann das halbe Gut Südholte und das Gografengericht zum Desum mit allen Rechten und verkauft dieses dann dem Bischof von Münster für 200 Denare, 1333 bekundet der Bischof, ihm noch 2000 Mark, die Mark ½ Pfund Silber, zu schulden und übläßt ihm bis zum Abtrag der Summe das Amt Vechta, gewährt 1335 als Drost zu Vechta den Bürgern Osnabrücks freies Geleit zum Thomasmarkt in Vechta vom 11.-17. Oktober, 1339 vom 18.-25. August zum dortigen Stoppelmarkt, verkauft 1354 für 170 Mark dem Dekan und dem Kapitel der Kirche in Wildeshausen die Hälfte des Zehnten in Eynen, Kirchspiel Goldenstedt, Sohn von Eustachius von SÜDHOLTE (siehe 5328) und Mechthild N (siehe 5329).
Verheiratet mit
2665
Gosta N.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Herbort von SÜDHOLTE, geboren um 1300 (siehe 1332).
2.
Johann von SÜDHOLTE, Drost zu Vechta, geboren um 1302 (Religion: r.K.), gestorben nach 1390, urk. 1350-1390, 1350 Besitzer der Ippenburg, 1354-1376 Drost in Vechta, 1390 "de Olde".

2680
Willekin von LUTTEN, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1302, urk. 1299-1302, Sohn von Gerhard von LUTTEN (siehe 5360) und N KLENCKE (siehe 5361).
Kinder:
1.
Gerhard von LUTTEN, geboren um 1284 (Religion: r.K.), gestorben nach 1299, urk. 1299.
2.
Luder von LUTTEN, geboren um 1286 (Religion: r.K.), gestorben nach 1302, urk. 1302.
3.
Johann von LUTTEN, geboren um 1289 (Religion: r.K.), gestorben nach 1336, urk. 1302-1336, verzichtet 1229 mit Bruder Arnold auf Lehngut in Bodenbuttel aus dem Erbe ihrer angeheirateten Tante Rixe zugunsten von Kloster Hude, verzichtet 1336 als Burgmann der Grafen von Oldenburg auf Gut in Huntorf zugunsten Hudes.
4.
Arnold von LUTTEN, geboren um 1292 (siehe 1340).

2688
Thidericus von STAFFHORST, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1273, urk. 1268-1273, 1273 Ritter, Lehnsmann des Gf. Ludolf v. Oldenburg.
Verheiratet mit
2689
Adelheid N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Theoderich von STAFFHORST, geboren um 1260 (siehe 1344).

2690
Johann von HORNE, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1281, urk. 1281, Sohn von Heinrich von HORN (siehe 5380).
Kinder:
1.
Adelheid von HORN, geboren um 1270 (siehe 1345).
2.
Heinrich von HORN, geboren um 1272 (Religion: r.K.), gestorben nach 1331, urk. 1313-1322, 1331 tot.

2704
Dietrich I. von WERSABE, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1283, urk. 1283 Ritter, Sohn von Christian I. von WERSABE (siehe 5408).
Kinder:
1.
Dietrich II. von WERSABE, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1283, urk. 1283.
2.
Johannes I. von WERSABE, geboren um 1262 (siehe 1352).
3.
Christian II. von WERSABE, geboren um 1264 (Religion: r.K.), gestorben nach 1310, urk. 1283-1310, 1310 Knappe.
4.
Hermann I. von WERSABE, geboren um 1267 (Religion: r.K.), gestorben nach 1310, urk. 1310.
5.
Lüder II. von WERSABE, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1310, urk. 1310 Ritter.

2720
Johann I. von AUMUND, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, urk. 1269-1305, 1329 tot, 1292 kauft er als der "tapfere Ritter" Johann einen Hof in Donnern von Graf Johann v. Stotel, 1298 Zeuge, Ritter und Vater Johanns, 1305 besitzt er den Zoll in Lemwerder von den v. Hoyas als Lehen, 1305 genannt mit Söhnen Dietrich (Ritter) und Heinrich sowie Knappe Lüder, Erbauer der ersten Burg Blumenthal, die 1305 im Zuge der Bremer Ratsfehde zerstört wurde. Sohn von Hermann von AUMUND (siehe 5440) und Liutgard von LUNEBERG (siehe 5441).
Kirchliche Trauung (1) um 1280 mit N von CLÜVER (siehe 2721).
Kirchliche Trauung (2) um 1300 mit N N (Religion: r.K.).
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Dietrich IV. von AUMUND, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1343, urk. 1305-1343, 1305 Ritter.
Verheiratet mit Kunigunde N (Religion: r.K.). Mindener Minsiterialein.
2.
Heinrich II. von AUMUND, geboren um 1282 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, urk. 1305 Ritter.
3.
Lüder III. von AUMUND (von Schönebeck), geboren um 1285 (siehe 1360).
Aus der zweiten Ehe stammen:
4.
Johann II. von AUMUND, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1358, urk. 1318-1358, 1350 Vogt im Stedinger Lechterland, 1352 Vogt zu Wildeshausen.
Verheiratet mit Armgard von LUNEBERG (Religion: r.K.), Tochter von Heinrich von LUNEBERG.
2721
N von CLÜVER, geboren um 1260 (Religion: r.K.), Tochter von Hildemar I. von CLÜVER (siehe 5442).
Aus dieser Ehe stammen: 3 Kinder (siehe unter 2720).

2752
Johann III. KLENCKE, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1277, urk. 1277, 1308 tot, 1277 Ritter, Sohn von Dietrich KLENCKE (Claudicans, der Hinkende) (siehe 5504) und Bertradis N (siehe 5505).
Kind:
1.
Dietrich KLENCKE (Quarter I.), geboren um 1280 (siehe 1376).

2760
Conrad II. von HOLLE, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1314, urk. 1297-1314, 1320 tot, Sohn von Alexander von HOLLE (siehe 5520).
Kind:
1.
Conrad III. von HOLLE, geboren um 1310 (siehe 1380).

2764
Gerhard von HASBERG, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1325, urk. 1325 als Ritter Lehnsmann des Gf. v. Bruchhausen.
Kind:
1.
Walter von HASBERG, geboren um 1325 (siehe 1382).

2768
Burchard von ASSEBURG (senior), Herr zu Hinnenburg, geboren um 1248 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1251-1320, Ritter, Herr zu Hinnenburg, Sohn von Eckbert IV. von ASSEBURG (siehe 5536) und Adelheid von BRAKEL (siehe 5537).
Kirchliche Trauung um 1270 mit
2769
Agnes von BÜREN, geboren um 1252 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1271-1316, Tochter von Bertold V. von BÜREN (siehe 5538) und Irmgard von BROICH (siehe 5539).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Regelind von ASSEBURG, geboren um 1272 in Hinnenburg (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1290 mit Rabe XIII. (I) von PAPENHEIM (von Calenberg), geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1286-1320, Paderborner Burgmann, dann Mainzer Ober-Amtmann, erste Ehe fraglich, Sohn von Rabe VIII. von PAPENHEIM und Elisabeth von ESCHEBERG. Er ist Witwer von N von WESTHEIM.
2.
Adelheid von ASSEBURG, geboren um 1274 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1281-1316.
3.
Eckbert von ASSEBURG, Priester, geboren um 1276 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1337, urk. 1295-1337, 1311 Busdorfkanoniker, 1320 Kantor, 1333-1337 Dekan des Busdorfstiftes.
4.
Bertold von ASSEBURG, geboren um 1278 in Hinnenburg (siehe 1384).
5.
Ermgard von ASSEBURG, geboren um 1280 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben in Warburg.
Kirchliche Trauung um 1300 mit Herbold II. von PAPENHEIM, geboren um 1272 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1348 in Warburg. Ritter, Burgmann zu Warburg, urk. 1300-1348, verzichtet 1333 mit Bruder Rabe XI. auf 1 ½ Hufen zu Ottbergen und wird vom Bf. v. Paderborn mit drei Höfen und 4 ½ Hufen Land in Daseburg entschädigt. Sohn von Rabe VII. von PAPENHEIM und N von BRAKEL.
6.
Sophia von ASSEBURG, Nonne, geboren um 1283 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1313 in Böddeken, urk. 1303-1313, Cellarin und Äbtissin in Böddeken.
7.
Johann von ASSEBURG, geboren um 1285 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1295-1348, 1309 Kanoniker in Höxter, 1320 wieder weltlich und Knappe.
Verheiratet mit Agnes N (Religion: r.K.), gestorben nach 1343, urk. 1332-1343.
8.
Werner von ASSEBURG, geboren um 1287 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1353, urk. 1295-1353, vergleicht sich 1338 mit seinem Schwager Gf. Otto v. Rietberg über die Leibzucht seiner Frau.
Kirchliche Trauung vor 1338 mit Poncelina von RIETBERG, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1353, urk. 1338-1353, Tochter von Konrad II. von RIETBERG, Gf. v. Rietberg, und Mechthild N.
9.
Druda von ASSEBURG, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1316.

2770
Albrecht I. von SCHWALENBERG, Gf. v. Schwalenberg, geboren um 1242 (Religion: r.K.), gestorben nach 1317. Gf. v. Schwalenberg, Sohn von Volkwin IV. von SCHWALENBERG (siehe 5540) und Ermengard von SCHWARZBURG (siehe 5541).
Verheiratet mit
2771
Jutta von ROSDORF, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, urk. 1274-1305, Tochter von Dethard I. von ROSDORF (siehe 5542).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Irmgard von SCHWALENBERG, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1325, urk. 1305/08-1325, als Wwe. 1309 Kanonisse in Gandersheim.
Verheiratet mit Gottschalk IV. von PLESSE, Herr v. Plesse, geboren um 1265 (Religion: r.K.), gestorben 1307, urk. 1290-1307, 9.1.1308 tot, "dominus unicus de Plesse", Sohn von Hermann II. von PLESSE, Herr v. Plesse, und N N.
2.
Heinrich VI. von SCHWALENBERG, Gf. v. Schwalenberg, geboren um 1272 (Religion: r.K.), gestorben am 11.03.1349.
Kirchliche Trauung (1) um 1295 mit Elisabeth von WÖLPE, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben am 02.02.1336 in Schwalenberg, Tochter von Burchard III. von WÖLPE, Gf. v. Wölpe, und Elisabeth von HOLSTEIN‑ITZEHOE.
Kirchliche Trauung (2) 1342/45 mit Mechthild (Mette) von RIETBERG, geboren um 1320 (Religion: r.K.), gestorben am 25.04.1400, als Witwe 1383-1400 Äbtissin zu Heerse (Neuenheerse), Tochter von Otto I. von RIETBERG, Gf. v. Rietberg, und Adelheid von HALLERMUND.
3.
Günter III. von SCHWALENBERG, Priester, geboren um 1274 (Religion: r.K.), gestorben nach 1309, urk. 1303-1309 Domherr in Minden.
4.
Jutta von SCHWALENBERG, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305.
5.
Luitgard von SCHWALENBERG, geboren um 1277 (Religion: r.K.), gestorben nach 1317, urk. 1295-1317.
Kirchliche Trauung um 1295 mit Hermann von PYRMONT, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1328, urk. 1255-1328, Sohn von Gottschalk III. von PYRMONT, Gf. v. Pyrmont, und Beatrix von LIMMER.
6.
Konrad von SCHWALENBERG, geboren um 1279 (Religion: r.K.), gestorben nach 1297, urk. 1287-1297.
7.
Albrecht II. von SCHWALENBERG, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1317, urk. 1295-1317.
8.
Agnes von SCHWALENBERG, geboren um 1282 (siehe 1385).

2772
Herbold V. von AMELUNXEN, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1297. Knappe, urk. 1278-1297, Sohn von Herbold III. von AMELUNXEN (siehe 5544) und Helmburgis von MARSCHALL (siehe 5545).
Verheiratet mit
2773
Druda von SPIEGEL, geboren um 1250 (Religion: r.K.), Tochter von Eckbert I. von SPIEGEL (siehe 5546) und Jutta von PADBERG (siehe 5547).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich von AMELUNXEN, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1293, urk. 1293.
2.
Herbold VI. von AMELUNXEN, geboren um 1272 (siehe 1386).
3.
Jutta von AMELUNXEN, geboren um 1274 (Religion: r.K.), gestorben nach 1313, urk. 1313.
Verheiratet mit Johann von DALWIGK (Religion: r.K.).
4.
Regelind von AMELUNXEN, Nonne, geboren um 1276 (Religion: r.K.), gestorben nach 1314, urk. 1313-1314, Priorin in Gehrden.
5.
Elisabeth von AMELUNXEN, geboren um 1278 (Religion: r.K.), gestorben vor 1325, urk. 1325 tot.
Kirchliche Trauung um 1298 mit Herbort I. von MEDERICH, geboren um 1278 (Religion: r.K.), gestorben nach 1347. Ritter, Burgmann zu Kugelnburg, urk. 1301-1347, Sohn von Dietrich IV. von MEDERICH und Hedwig von STAPEL‑BULEMAST. Er ist wiederverheiratet mit Margaretha von BROBECKE.

2774
Heinrich II. von RODERSEN, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1266-1320, Ritter, Sohn von Arnold I. von RODERSEN (siehe 5548) und Sophie von ASPE (siehe 5549).
Verheiratet mit
2775
Ermengard von GUDENSBERG, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1278, urk. 1278, Tochter von Giso VI. von GUDENSBERG (siehe 5550) und Adelheid N (siehe 5551).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Giso von RODERSEN, Priester, geboren um 1278 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1320-1338, 1320 Propst v. Willebadessen, 1330 Mönch in Hasungen.
2.
N von RODERSEN, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1320.
Verheiratet mit Hadrad von RICKENBACH, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1320-1338.
3.
Adelheid von RODERSEN, geboren um 1283 (siehe 1387).
4.
Hildegard von RODERSEN, geboren um 1285 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Conrad II. SCHULTETE von HELMERN, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1372, urk. 1310-1372, 1310 Knappe, 1317 Ritter, Sohn von Helmig IV. SCHULTETE von HELMERN und N von BERKULE.

2776
Gerhard II. von SPIEGEL, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1322. Ritter, Herr zum Desenberg, urk. 1286-1322, Sohn von Hermann II. von SPIEGEL (siehe 5552) und Godesta von ELVERFELD (siehe 5553).
Verheiratet mit
2777
Agnes von SCHÖNENBERG, geboren um 1266 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1303-1316, Tochter von Konrad IV. von SCHÖNENBERG (siehe 5554) und Adelheid von RIED.. (siehe 5555).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Conrad I. von SPIEGEL, geboren um 1285 (siehe 1388).
2.
Agnes von SPIEGEL, geboren um 1286 (Religion: r.K.), gestorben nach 1326, urk. 1326.
Kirchliche Trauung vor 1318 mit Werner VIII. von BRAKEL (von Desenberg), geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1343, urk. 1290-1343, Ritter, Sohn von Bernhard I. von BRAKEL, Edelherr v. Brakel, und Sophia von EVERSTEIN.
3.
Eckbert III. von SPIEGEL, geboren um 1287 (Religion: r.K.), gestorben nach 1350. Ritter, urk. 1316-1359, 1369 tot.
4.
Ludolf I. von SPIEGEL, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben 1351/52. Knappe, Herr zum Desenberg, urk. 1316-1351, 1352 tot, 1338 verzichteten er und seine Brüder Eckbert III. und Conrad I. zugunsten des Busdorfstifts in Paderborn auf ihre Eigentumsrechte an den Gütern in Ahden, die ihr Lehnsmann Albert Cloyt dem Kloster bereits verkauft hat.
Verheiratet mit Jutta von SCHWEINSBERG, geboren um 1290 (Religion: r.K.).
5.
Friedrich von SPIEGEL, geboren um 1292 (Religion: r.K.), gestorben vor 1326, urk. 1326 tot.
6.
Heinrich von SPIEGEL, geboren um 1294 (Religion: r.K.), gestorben vor 1326, urk. 1326 tot.
7.
Sophie von SPIEGEL, geboren um 1296 (Religion: r.K.).
8.
Godesta von SPIEGEL, geboren um 1300 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Arnd von PORTENHAGEN, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1356, urk. 1326-1356.

2780
Johann I. von SUNRIKE, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1295 in Borgholz. Burgmann zu Borgholz, urk. 1295, Sohn von Arnold I. von SUNRIKE (siehe 5560).
Kinder:
1.
Hermann I. von SUNRIKE, geboren um 1285 in Borgholz (Religion: r.K.), gestorben nach 1312 in Borgentreich, urk. 1312 Ratsherr in Borgentreich.
2.
Johann II. von SUNRIKE, geboren um 1290 in Borgholz (siehe 1390).

2782
Johann II. von NEDERE, geboren um 1250 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1308 in Borgholz. Burgmann zu Borgholz, urk. 1280-1308, Sohn von Johann I. von NEDERE (siehe 5564).
Verheiratet mit
2783
N von MARSCHALL, geboren um 1255 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben in Borgholz, Tochter von Ludolf III. von MARSCHALL (siehe 5566) und Heilwig von OESEDE (siehe 5567).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Albert II. von NEDERE, geboren um 1280 in Borgholz (Religion: r.K.), gestorben nach 1346 in Borgholz. Burgmann zu Borgholz, urk. 1340-1346.
Verheiratet mit N von BRENKEN, geboren um 1285 (Religion: r.K.), Tochter von Friedrich von BRENKEN.
2.
N von NEDERE, geboren um 1290 (siehe 1391).

2784
Burchard II. von CRAMM, geboren um 1232 (Religion: r.K.), gestorben nach 1312, urk. 1246-1312, 1315 tot, Ritter, Burgmann zu Lichtenberg, Sohn von Ludolf III. von CRAMM (siehe 5568) und Danbergis N (siehe 5569).
Verheiratet mit
2785
Jutta N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Siegfried von CRAMM, geboren um 1280 (siehe 1392).

2786
Walter von DORSTADT, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1322, urk. 1267-1322, Sohn von Konrad von DORSTADT (siehe 5572) und Gertrud von AMERSLEBEN (siehe 5573).
Verheiratet mit
2787
N von WOLDENBERG, geboren um 1265 (Religion: r.K.), Tochter von Burchard von WOLDENBERG (siehe 5574).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Adelheid von DORSTADT, geboren um 1290 (siehe 1393).

2816
Lüder von SELSINGEN, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1282, urk. 1282 Knappe, Sohn von Lüder von SELSINGEN (von der Kuhla) (siehe 5632).
Kinder:
1.
Segebodo von SELSINGEN (von der Kuhla), geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1333, urk. 1333.
2.
Heinrich von SELSINGEN (von der Kuhla), geboren um 1285 (siehe 1408).

2818
Dietrich WARNER, geboren um 1255 (Religion: r.K.), Sohn von Henricus WARNER (siehe 5636) und Margaretha von GRÖNINGEN (siehe 5637).
Verheiratet mit
2819
Gertrud von der HUDE, geboren um 1260 (Religion: r.K.), nach Muschard ist sie Tochter eines Martin von der Hude, aus chronologischen Gründen kann dies nur Martin II. sein. Tochter von Martin II. von der HUDE (siehe 5638) und Elisabeth N (siehe 5639).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Agnes WARNER, geboren um 1285 (siehe 1409).

2832
Heinrich II. von BROBERGEN, geboren um 1215 (Religion: r.K.), gestorben nach 1265, urk. 1241-1265, Ritter, Vogt v. Stade, Sohn von Gottfried II. von BROBERGEN (siehe 5664).
Kind:
1.
Gottfried III. von BROBERGEN, geboren um 1260 (siehe 1416).

2834
August I. von der OSTEN, geboren um 1247 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, urk. 1284-1305, 1293 Ritter, bremer Minsiteriale, Sohn von Conrad von der OSTEN (de Osta) (siehe 5668) und Sophia N (siehe 5669).
Verheiratet mit
2835
N von BARMSTEDE, geboren um 1247 (Religion: r.K.), Tochter von Heinrich III. von BARMSTEDE (siehe 5670) und Adelheid von HASELDORF (siehe 5671).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von der OSTEN, geboren um 1275 (siehe 1417).
2.
August II. von der OSTEN, geboren um 1278 (Religion: r.K.), gestorben nach 1328, urk. 1305-1328, 1306 Ritter.
3.
Heinrich von der OSTEN, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1318, urk. 1305-1318.
4.
Barmstede von der OSTEN, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1315, urk. 1312-1315.

2836
Erpo von LUNEBERG (Religion: r.K.), Sohn von Heinrich von LUNEBERG (Judas) (siehe 5672) und N von LINEN (siehe 5673).
Verheiratet mit
2837
Wybe N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann V. von LUNEBERG, geboren um 1290 (siehe 1418).

2838
Heinrich II. von GRÖNING (Religion: r.K.), Sohn von Heinrich von GRÖNING (siehe 5676).
Verheiratet mit
2839
Germeth von VECHTE (Religion: r.K.), Tochter von Johann von VECHTE (siehe 5678) und Mechthild N (siehe 5679).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Mechthild von GRÖNING (Religion: r.K.) (siehe 1419).

2848
Albero I. von der WISCH, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1310, urk. 1300-1310, 1310 Ritter, Sohn von N von der WISCH (siehe 5696).
Kinder:
1.
Albero II. von der WISCH, geboren um 1275 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1327-1338, 1330 Ritter, Rat Hg. Waldemars.

2896
Bernhard MONNIK (von der Hellen), geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, urk. 1300-1305, 1305 Ratsherr in Bremen, Sohn von Friedrich MONNIK (siehe 5792) und Elisabeth N (siehe 5793).
Kinder:
1.
Friedrich von der HELLEN (Monnik), geboren um 1280 (siehe 1448).
2.
Johann MONNIK, geboren um 1283 (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1306-1335.
3.
Heino (Heinrich) MONNIK, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1306, urk. 1306, 1345 tot, Ritter.

2944
Gottfried FRESE (Vreseke), geboren um 1272 (Religion: r.K.), gestorben nach 1323, urk. 1313-1323, verkauft 1313 Gut in Schlüte an das Kloster Bassum, Sohn von Christian FRESE (siehe 5888).
Kinder:
1.
Johann FRESE, geboren um 1305 (siehe 1472).
2.
Gottfried FRESE, geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1333-1340.
3.
Nikolaus FRESE, geboren um 1309 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1333-1340.
Verheiratet mit Berta von HOLTTORP (Religion: r.K.), gestorben nach 1362, urk. 1362.

2976
Arnilius von WERPE (Religion: r.K.), urk. 1297, 1305 tot, Sohn von Gottfried I. von WERPE (siehe 5952) und Beatrix N (siehe 5953).
Kind:
1.
Nikolaus I. von WERPE (Religion: r.K.) (siehe 1488).

3008
Harbert von MANDELSLOH, geboren um 1257 (Religion: r.K.), gestorben nach 1330, urk. 1287-1330, 1295 Ritter, 1315 Pfandherr des Neuen Schlosses zu Mandelsloh, Pfandherr des Niederen Schlosses Mildenberg, 1317 Burgmann zu Bordenau. Sohn von Harbert von MANDELSLOH (siehe 4866).
Verheiratet mit
3009
N von GUSTEDT, geboren um 1263 (Religion: r.K.), Tochter von Willekin von GUSTEDT (siehe 6018) und Gertrud N (siehe 6019).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Mathilde von MANDELSLOH, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1346.
Kirchliche Trauung um 1305 mit Wilhelm V. von HOLTE, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1352. Ritter, Burgmann zur Schauenburg, Sohn von Adolf II. von HOLTE und Kunigunde N.
2.
Hartbert von MANDELSLOH, geboren um 1288 (Religion: r.K.), gestorben nach 1344, urk. 1318-1344, 1318 Ritter.
Verheiratet mit N von MÜNCHHAUSEN, geboren um 1300 (Religion: r.K.), Tochter von Heinecke I. von MÜNCHHAUSEN und Hildegund (Hille) von der HORST.
3.

3012
Ludolf I. von HAUS, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben 1312, begütert in Ronnenberg, Sohn von Bertold von HAUS (siehe 6024) und Silburg N (siehe 6025).
Verheiratet mit
3013
Sophie N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hildebrand von HAUS, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1346, urk. 1312-1346, 1348 tot, Amtmann zu Lauenau.
Verheiratet mit N von RUMSCHÜTTEL (Religion: r.K.), Tochter von Everhard von RUMSCHÜTTEL.
2.
Bartold von HAUS, geboren um 1290 (siehe 1506).

3024
Otto I. von MARENHOLTZ, geboren um 1282 (Religion: r.K.), gestorben um 1340, urk. 1319, 1319 Knappe, Sohn von Burchard von MARENHOLTZ (siehe 6048) und Beata N (siehe 6049).
Kinder:
1.
Cort von MARENHOLTZ, geboren um 1305 (siehe 1512).
2.
Otto von MARENHOLTZ (der Ältere, Grote), geboren um 1307 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1313-1340, 1340 Knappe.
3.
Otto von MARENHOLTZ (de smale), geboren um 1310 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1334-1340.

3028
Burchard XIV. Vasold von der ASSEBURG (der Riese), geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1368, urk. 1323-1368, 1358 Schiedsrichter zwischen Herzog Magnus und der Stadt Braunschweig, verkauft 2345 die Vogtei Heiningen, Sohn von Burchard VIII. von ASSEBURG (longus) (siehe 6056) und Sophie von HACKEBORN (siehe 6057).
Kirchliche Trauung um 1330 mit
3029
N von HACKEBORN, geboren um 1310 (Religion: r.K.), Tochter von Albrecht IV. von HACKEBORN (der Jüngere) (siehe 6058) und Sophia von LEISNIG (siehe 6059).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Burchard XIX, von der ASSEBURG, geboren um 1330.
2.
Burchard XX. von der ASSEBURG, geboren um 1332 (Religion: r.K.).
3.
Konrad III. (Cord) von der ASSEBURG, geboren um 1334 (siehe 1514).
4.
Burchard XXI. von der ASSEBURG, geboren um 1336 (Religion: r.K.).
5.
Bosse von der ASSEBURG, geboren um 1339 (Religion: r.K.).
6.
Burchard XXII. von der ASSEBURG, geboren um 1342 (Religion: 3), gestorben vor 1411.
7.
Gisela von der ASSEBURG, geboren um 1345 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Gumprecht von WANZLEBEN, geboren um 1340 (Religion: r.K.), gestorben nach 1374, urk. 1374, 1399 tot, Sohn von Günzelin von WANZLEBEN.

3030
Johann (Hans) von WANZLEBEN, geboren um 1302 (Religion: r.K.), gestorben vor 1370, Sohn von Gumbrecht von WANZLEBEN (siehe 6060) und Hedwig von NENDORP (siehe 6061).
Verheiratet mit
3031
Elisabeth von HEIMBURG, geboren um 1314 (Religion: r.K.), gestorben nach 1318, urk. 1318, Tochter von Anno X. von HEIMBURG (siehe 6062) und Kunigunde von WARBERG (siehe 6063).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Ilse von WANZLEBEN, geboren um 1340 (siehe 1515).

3032
Wilhelm von GUSTEDT, geboren um 1300 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1311-1338, Sohn von Röttger von GUSTEDT (siehe 6064) und Jutta N (siehe 6065).
Kirchliche Trauung um 1330 mit
3033
N von WENDEN, geboren um 1310 (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Balduin von GUSTEDT, geboren um 1335 (siehe 1516).

Generation XIII
 
4096
N SCARPENBERG, geboren um 1215 (Religion: r.K.), gestorben nach 1259, urk. 1259, Sohn von Marquard LUPUS (Wulf) (siehe 8192).
Kind:
1.
Ludolph SCHARPENBERG, geboren um 1240 (siehe 2048).

4160
Bertold von RITZEROW, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1271, urk. 1248-1271, Ritter, Hzgl.-Lauenburgischer, Grfl.-Schweriner u. Bischöflich-Ratzeburgischer Vasall. Sohn von Walrav von RITZEROW (siehe 8320) und Adelheid von SALEM (siehe 8321).
Kind:
1.
Hartwig von RITZEROW, geboren um 1250 (siehe 2080).

4168
Johannes von LÜTZOW, Herr zu Lützow, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1287-1316, 1326 tot, Ritter, belehnt mit Groß-Niendorf 1312.
Verheiratet mit
4169
Sophie von MELENTEKE (von Melmbeke, von Schossin?) (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von LÜTZOW, Herr zu Pritzer, geboren um 1263 (Religion: r.K.), gestorben nach 1348, urk. 1312-1348.
2.
Wipert von LÜTZOW, geboren um 1265 (siehe 2084).

4172
Friedrich III. von HASENKOP, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1309, urk. 1281-1309, Ritter, errichtet eine Vikarei im Schweriner Dom und schenkt ihr 10 Hufen von seinem Dorf Peccatel. Sohn von Ludolf I. von HASENKOP (siehe 8344).
Kind:
1.
Bolte II. von HASENKOP, geboren um 1270 (siehe 2086).

4192
Detlef von ZÜLE, Herr zu Zecher, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1299, urk. 1299, Sohn von Heinrich de ZECHER (siehe 8384).
Verheiratet mit
4193
N von BODDIN (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von ZÜLE, geboren um 1260 (siehe 2096).

4198
Johann von PLESSEN (Rosendal), geboren um 1252 (Religion: r.K.), gestorben nach 1324, urk. 1294-1324, Ritter, Geheimer Rat, Sohn von Helmold IV. von PLESSEN (siehe 8396) und N von ROSENDAL (siehe 8397).
Verheiratet mit
4199
N von MALLIN, geboren um 1255 (Religion: r.K.), Tochter von Gerhard II. von MALLIN (siehe 8398).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von PLESSEN, geboren um 1280 (siehe 2099).
2.
Johann von PLESSEN, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1356, urk. 1354-1356, auf Müselmow u. Arpshagen.

4360
Gerhard von WESTERHOLT, Herr zu Westerholt, geboren um 1272 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1311-1320, 1320 zieht er mit Reinfried Mule die Klage gegen Bersenbrück wegen des Patronatsrechts an der Kirche in Wardenburg zurück. Sohn Rippo zeugt mit, Sohn von Wilhelm (Willekin) von WESTERHOLT (siehe 8720) und N LATTE (siehe 8721).
Verheiratet mit
4361
N N (Religion: r.K.). Bremer Ministerialin.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Willekin von WESTERHOLT, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1337, urk. 1333-1337, 1333 erhält Ebf. Burchard v. Bremen von den Grafen Johann u. Konrad von Oldenburg Robert, Sohn Meinhards d.J. von Altenesch, für den er Willekin, Sohn des Ritters Gerhard von Westerholt gibt.
2.
Rippo von WESTERHOLT, geboren um 1297 (siehe 2180).

4362
Siegfried von RÜSSEN, geboren um 1276 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1318-1320, 1318 Zehntkauf mit Sohn Borchard in Rüssen v. Lambert von Dinklage, 1320 Einigung mit seinem Bruder Heinrich und Schwägerin über den o.g. Zehnten, Sohn von Borchard von RÜSSEN (siehe 8724) und N von dem WISCH (de Prato) (siehe 8725).
Verheiratet mit
4363
N von HOLLANDERE, geboren um 1280 (Religion: r.K.), Tochter von Eler HOLLANDERE (siehe 8726).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
N von RÜSSEN, geboren um 1300 (siehe 2181).
2.
Borchard von RÜSSEN (Ulhorn), geboren um 1303 (Religion: r.K.), gestorben nach 1355.
Verheiratet mit Kunigunde N (Religion: r.K.), gestorben nach 1349.
3.
Eler von RÜSSEN, Vogt im Lechterland, geboren um 1305 (Religion: r.K.), gestorben nach 1355, 1354 Vogt im Lechterland.
Verheiratet mit Elisabeth von MUNDERLO (Religion: r.K.), gestorben nach 1371.

4608
Johann VULPES, geboren um 1190 (Religion: r.K.), gestorben nach 1240, urk. 1223-1240.
Verheiratet mit
4609
Cunigundis von SPREDA, geboren um 1204 (Religion: r.K.), Tochter von Herbort von SPREDOWE (von Langförden) (siehe 9218).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann VOß, geboren um 1230 (siehe 2304).
2.
Herbort VOß, geboren um 1232 (Religion: r.K.), gestorben nach 1252, urk. 1252.
3.
Giseke VOß, Priester, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben am 20.03.1314. Domherr u. Archidiakon in Ahlden/Aller, 1312 Domprobst in Minden.

4736
Baldewin von KNEHEM, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1282, urk. 1281-1282, 1281 Zehtverkauf in Talge, Ankum, an das Kloster Bersenbrück, 1282 überträgt der Bf. v. Osnabrück diesen Zehnten nach Baldewins Azúflassung am das Kloster, 1382 noch ohne Erben, Sohn von Dethard (Dietrich) von KNEHEM (siehe 9472) und N von SNETLAGE (siehe 9473).
Kind:
1.
Baldewin von KNEHEM, geboren um 1283 (siehe 2368).

4768
Johann III. von DINCKLAGE, geboren um 1258 (Religion: r.K.), gestorben nach 1279, urk. 1278-1279, 1283 tot, Sohn von Johann II. von DINCKLAGE (siehe 9536) und N BUDDE (siehe 9537).
Kind:
1.
Johann IV. von DINCKLAGE, geboren um 1280 (siehe 2384).

4770
Friedrich I. von SCHAGEN, Drost zu Vechta, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1335, urk. 1279-1335, 1305-1320 Drost zu Vechta, soll 1291 den Zehnt in Gross- und Klein-Beilage, Essen, auflassen, 1291 Aufforderung v. Gf. Hildebold v. Oldenburg, d. o.g. Zehnten aufzulassen, 1297 Schuldverpflichtung mit anderen "hovetlinge" an den Edelherren Conrad v. Diepholz, 1303 bestätigt ihm sein Vetter Konstantin Proyt den Zehntverkauf von 1291, der im Einverständnis mit dem Mann d. Base (?) N.N. Proyt, Hunold v. Varendorp, u. Giselbert dicti de Horst erfolgte, ca. 1335 klagen die Edelherren Ludolf u. Balduin v. Steinfurt, dass er ihre Feinde Adolf v. Brandelghet, Klaus u. Herbord v. Langen unterstützt hat, Sohn von Herbort I. von SCHAGEN (siehe 9540) und N von GLANE (siehe 9541).
Kinder:
1.
N von SCHAGEN, geboren um 1290 (siehe 2385).
2.
Friedrich II. von SCHAGEN, Herr zu Gut Lohe, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1373, urk. 1346-1373.
Verheiratet mit Mechthild N (Religion: r.K.).

4800
Abel STEDING, geboren um 1285 (Religion: r.K.), gestorben nach 1319, urk. 1319 Verkauf eines Hauses an der Huntestr. in Wildeshausen an Hude, Bruder Arnold stimmt zu. Sohn von Wilhelm STEDING (siehe 9600).
Kind:
1.
Heinrich Abelssone STEDING, geboren um 1305 (siehe 2400).

4802
Dethard VLECKESCHILD, geboren um 1297 (Religion: r.K.), gestorben nach 1354, urk. 1219-1354, Sohn von Martin VLECKESCHILD (siehe 9604) und Elisabeth FRESE (siehe 9605).
Kind:
1.
Ave VLECKESCHILD, geboren um 1317 (siehe 2401).

4832
Otto von SMERTEN, geboren um 1295 (Religion: r.K.), gestorben nach 1250, urk. 1338-1350, 1338 Knappe, 1338 mit Söhnen Jakob u. Wilhelm Burgmannen in Quakenbrück, verkauft 1350 mit Sohn Otto Gut in Calhorn, Essen/Old., an die Vikarie der Hlg.-Drei-Könige in Quakenbrück, Sohn von Otto von SMERTEN (siehe 9664).
Verheiratet mit
4833
N von PENNETE, geboren um 1297 (Religion: r.K.), Tochter von Wessel von PENNETE (siehe 9666).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Jakob von SMERTEN, geboren um 1315 (siehe 2416).
2.
Wilhelm von SMERTEN, geboren um 1317 (Religion: r.K.), gestorben nach 1338, urk. 1338 Burgmann in Quakenbrück.
3.
N von SMERTEN, geboren um 1320 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit N von DUNSEN (Religion: r.K.).

4864
Alverich I. von CLÜVER, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1275, urk. 1253-1275, 1253 verzichtet Alverich auf den Zehnten in Ochsenwerder, 1260 hat er als Ritter ein Haus in Varste (Amt Thedinghausen)von den Grafen zu Hoya zu Lehen, 1264 verkauft er mit seinen Brüdern den Zehnten zu Baven (bei Ebstorf) an das Kloster Ebstorf, 1275 ist er Pfandherr des Zehnten zu Helweg. Sohn von Hermann I. CLUVING (von Clüver) (siehe 9728) und Adelheid von der HAGEN (siehe 9729).
Kinder:
1.
Johann II. von CLÜVER, geboren um 1250 (siehe 2432).
2.
Hildemar II. von CLÜVER, geboren um 1252 (Religion: r.K.), gestorben nac 1306, urk. 1295-1306.

4866
Harbert von MANDELSLOH, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1286, urk. 1269-1286, 1270 Ritter, 1279 als "Sohn des Ritters Harbert" genannt, Sohn von Hartbert von MANDELSLOH (siehe 9732).
Kinder:
1.
Kunigunde von MANDELSLOH, geboren um 1255 (siehe 2433).
2.
Harbert von MANDELSLOH, geboren um 1257 (siehe 3008).

4880
Lüder III. von der HUDE, Herr zu Hude, geboren um 1205 (Religion: r.K.), gestorben nach 1283, urk. 1236-1283, 1276 Ritter, Herr auf Ritterhude, Sohn von Martin I. von der HUDE (siehe 9760) und Garbricht von BEDERKESA (siehe 9761).
Kind:
1.
Lüder IV. von der HUDE, geboren um 1235 (siehe 2440).

4882
Gerbert von STOTEL, Gf. v. Stotel, geboren um 1195 (Religion: r.K.), gestorben 1267, urk. 1229-1267, Gf. v. Stotel 1229, Sohn von Rudolf von STOTEL (siehe 9764) und N von VERSFLETH (siehe 9765).
Kirchliche Trauung 1238. Dispens wegen Blutsverwandtschaft 4. Grades Lyon 7.7.1248 mit
4883
Salome von OLDENBURG, geboren um 1210 (Religion: r.K.), Tochter von Otto I. von OLDENBURG (siehe 9766) und Mechthild von WOLDENBERG (siehe 9767).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Lucka von STOTEL, geboren um 1240 (siehe 2441).

4884
Friedrich von LINE, geboren um 1214 (Religion: r.K.), gestorben nach 1277, urk. 1240-1277, 1257 als ehemaliger Schenker in More an das Kloster Lilienthal erwähnt, 1271 u. 1272 Güterübertragung an das Kloster Hude, Sohn von Albero von LINE (siehe 9768).
Verheiratet mit
4885
N von BEDERKESA, geboren um 1215 (Religion: r.K.), Tochter von Erich III. von BEDERKESA (siehe 9770).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Erpo von LINE, geboren um 1236 (Religion: r.K.), gestorben nach 1296, urk. 1277-1296, 1301 tot, verkauft 1277 mit seinen Brüdern Gut in Bsrdenfleth an das Kloster Hude, will 1294 mit anderen Rittern ein Dominikaner-Frauenkloster gründen u. kauft dafür Land in Oldenburg.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.). Oldenburger Ministerialin.
2.
Friedrich von LINE, geboren um 1238 (Religion: r.K.), gestorben nach 1294, urk. 1277-1294.
3.
Erich von LINE, geboren um 1240 (siehe 2442).
4.
Albero von LINE, geboren um 1243 (Religion: r.K.), gestorben nach 1289, urk. 1277-1289.
5.
Bertold von LINE, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1301, urk. 1277-1301, 1277 Ritter, verkauft 1289 mit Zustimmung seiner drei Brüder Gut in Line an den Archidiakon v. Rüstringen u. den Bremer Domherren Erich.
Verheiratet mit N von SCHMALENFLETH, geboren um 1255 (Religion: r.K.), Tochter von N von SCHMALENFLETH und Moderke von HAMMELWARDEN (de Lina, Ackonis).
6.
Marquard von LINE, Priester, geboren um 1247 (Religion: r.K.), gestorben nach 1309, urk. 1277-1309, 1277 Pfarrer in Sandstede, 1282-1292 Domherr in Bremen, 1296 Kellermeister des Ebf. v. Bremen, 1309 Archidiakon von Rüstringen.

4992
Gerlach I. SCHULTE von LÜH, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1285, urk. 1255-1285, 1255 Ritter u. Burgmann zu Horneburg, bremer Minsiteriale, leistet 1276 Gewähr für die von Borch. Sohn von Johann I. SCHULTE von LÜH (siehe 9984).
Verheiratet mit
4993
N von BORCH, geboren um 1233 (Religion: r.K.), Tochter von Heinrich I. von BORCH (siehe 9986) und Sideke von ESCHETE (siehe 9987).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Friedrich I. SCHULTE, geboren um 1255 (siehe 2496).
2.
Bertold II. SCHULTE, geboren um 1257 (Religion: r.K.), gestorben nach 1286, urk. 1276-1326, 1286 Burgmann zu Horneburg.
Verheiratet mit Adelfried von ZESTERFLETH (Religion: r.K.).
3.
Hermann SCHULTE, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1286, urk. 1286 Burgmann zu Horneburg.

4996
Heinrich von ISSENDORFF, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316, urk. 1281-1316, 1323 tot, 1314 Ritter, 1309 Burgmann zu Vörde, Sohn von Dietrich I. von ISSENDORFF (siehe 9992) und Elisabeth von BEDERKESA (siehe 9993).
Verheiratet mit
4997
Jutta von GÖTTERSWICK, geboren um 1240 (Religion: r.K.), Tochter von Everwin II. von GÖTTERSWICK (siehe 9994) und Berta N (siehe 9995).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Dietrich von ISSENDORFF, geboren um 1260 (Religion: r.K.).
2.
Eberwin von ISSENDORFF, geboren um 1262 (Religion: r.K.).
3.
Hermann von ISSENDORFF, geboren um 1264 (siehe 2498).

4998
Bernhard von STEIN (Religion: r.K.).
Kind:
1.
Margaretha von STEIN (Religion: r.K.) (siehe 2499).

5000
Dietrich von der LIETH, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1329, urk. 1312-1329, hat Besitz in Stade, Twielenfleth, Nordbostel, Tötensen, Wedel und Rhade, 1329 holsteinischer Vasall, Sohn von Heinrich von der LIETH (siehe 10000).
Kind:
1.
Nikolaus von der LIETH, geboren um 1275 (siehe 2500).

5004
Heinrich IV. von BEDERKESA, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1295, urk. 1295 Ritter, Sohn von Johann II. von BEDERKESA (siehe 10008).
Kind:

5006
Dietmar III. von FLÖGELN, geboren um 1210 (Religion: r.K.), gestorben nach 1257, urk. 1233-1257, bremer Ministeriale, Sohn von Dietmar II. von FLÖGELN (siehe 10012).
Verheiratet mit
5007
N von CLÜVER, geboren um 1232 (Religion: r.K.), Tochter von Hermann I. CLUVING (von Clüver) (siehe 9728) und Adelheid von der HAGEN (siehe 9729).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich II. von FLÖGELN, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1274, urk. 1274 unmündig.
2.
N von FLÖGELN, geboren um 1270 (siehe 2503).

5160
Gottschalk von ASCHEBERG, geboren um 1175 (Religion: r.K.), gestorben nach 1205, urk. 1205, Sohn von Jordan von ASCHEBERG (siehe 10320).
Kinder:
1.
Gottschalk von ASCHEBERG, Priester, geboren um 1200 (Religion: r.K.), gestorben nach 1243, urk. 1243 Domherr in Osnabrück.
2.
Jordan von ASCHEBERG, geboren um 1205 (Religion: r.K.), gestorben nach 1260, urk. 1260 Ritter.
3.
Gottfried von ASCHEBERG, geboren um 1210 (siehe 2580).

5200
Albert von dem BEELE, Burgmann zu Landegge, geboren um 1200 (Religion: r.K.), gestorben nach 1277, urk. 1241-1277, Ritter.
Kind:
1.
Jacob von dem BEELE, geboren um 1230 (siehe 2600).

5248
Friedrich PANEL (Düvel, Diabolus), geboren um 1215 (Religion: r.K.), gestorben nach 1257, urk. 1243-1257, hat laut ältestem Oldenburger Lehnsregister 1 Haus in Wiefelstede, Oldenburgischer Ministeriale, Ritter, Burgmann zu Bruchhausen, Herr zur Düvelsburg bei Osnabrück, Sohn von Volkwin von BÜCKEN (siehe 10496) und N SNIPHART (siehe 10497).
Verheiratet mit
5249
N MULE, geboren um 1216 (Religion: r.K.), Tochter von Dietrich MULE (siehe 10498) und Ida von RIEDE (siehe 10499).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann DIABOLUS, geboren um 1235 (siehe 2624).
2.
Meinhard DIABOLUS, geboren um 1237 (Religion: r.K.), gestorben nach 1268, urk. 1268.
3.
Rembert DIABOLUS, Mönch, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1307, urk. 1277-1307, 1307 Mönch zu Marienfeld.
4.
Berthold DIABOLUS, geboren um 1242 (Religion: r.K.), gestorben nach 1271, urk. 1271.

5256
Friedrich I. POST, geboren um 1190 (Religion: r.K.), gestorben nach 1241, urk. 1215/21-1241, Ritter auf der Schaumburg, Sohn von Ludwig POST (siehe 10512).
Kinder:
1.
Ludwig von POST, geboren um 1222 (siehe 2628).
2.
Walter POST, Domherr, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1272, urk. 1247-1272 Domherr in Minden.
3.
Johann POST, Knappe, geboren um 1227 (Religion: r.K.), gestorben nach 1290, urk. 1287-1290.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
4.
N POST, geboren um 1230 (Religion: r.K.). Abkunft vermutet.
Verheiratet mit Gottschalk I. SLAVUS (Wendt), Ritter, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1279, urk. 1248-1279, 1251 Ritter, 1270 Richter der Stadt Lemgo, 1251 durch den Grafen zu Sternberg belehnt (2 ½ Zehnte, ein Salzhaus in Salzuflen, das Gut zu Hagen und 2 Höfe zu Jerxen), 1268 Auflassung von allodialen Gütern an den Grafen Otto von Geldern, mehrfach Zeuge des Edlen Herrn zur Lippe, 1269 unter den "Vasallen und Ministerialen" des Edlen Herrn zur Lippe, Sohn von Heinrich I. SLAVUS und N N.
5.
Hugo POST, Ritter, geboren um 1232 (Religion: r.K.), gestorben nach 1290, urk. 1260-1288.
6.
Walter POST, geboren um 1235 (Religion: r.K.), gestorben nach 1303, urk. 1272-1303.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).

5260
Conrad von HEIDELBECK, geboren um 1190 (Religion: r.K.), gestorben nach 1229, urk. 1229.
Kind:
1.
Burchard von HEIDELBECK, geboren um 1220 (siehe 2630).

5264
Egbert II. von BATENHORST, Osnabrücker Ministeriale, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1287, urk. 1266-1287, tauscht mit seinem Bruder Lutbert 1266 mit dem Konvent des Klosters Liesborn einen Zehnten in der Burg Hohenhorst gegen den Zehnten vom Land des Richard in Linzel, Ksp. Stromberg, Sohn von Egbert I. von BATENHORST (siehe 10528).
Verheiratet mit
5265
Jutta N (Religion: r.K.), gestorben nach 1266, urk. 1266.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Adolf von BATENHORST, geboren um 1255 (siehe 2632).
2.
Egbert III. von BATENHORST, Amtmann, geboren um 1257 (Religion: r.K.), gestorben nach 1312, urk. 1294-1312, Amtmann in Oelde 1305, 1298 Zeuge.
Verheiratet mit Gisela N (Religion: r.K.), gestorben nach 1308, urk. 1308.
3.
Johann von BATENHORST, Kleriker, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben 1311, urk. 1311.

5266
Hermann von MERFELDT, Ritter, Burgmann, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1298, urk. 1254-1298, Ritter, Burgmann zu Stromberg, wird mit Bruder Heinrich von den Städten Osanbrück und Soest wegen Gewalttätigkeiten gegen reisende Kaufleute verklagt, verkauft wegen seiner schlechten wirtschaftlichen Lage "causa necessitatis" 1292 mit Zustimmung seiner Brüder, Ehefrau u. Kinder sein Gut Holthausen im Ksp. Beckum an das Kloster Marienfeld, Sohn von Hermann von MERFELDT (siehe 10532).
Verheiratet mit
5267
Gisela N (Religion: r.K.), gestorben nach 1292, urk. 1292.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Hillegund von MERFELDT, geboren um 1260 (siehe 2633).
2.
Rembert von MERFELDT, geboren um 1262 (Religion: r.K.), urk. 1292.
3.
Hermann von MERFELDT, geboren um 1265 (Religion: r.K.), gestorben 1335, urk. 1292-1334, 1334 tot, Beamter (Officiatus) des Bf. v. Münster, kauft vor 1311 die Freigrafschaft Hastehausen mit den Kirchspielen Legden, Holtwick, Osterwick, Lette, Rorup sowie Teile der Kirchspiele Billerbeck, Darfeld, Dülmen, Haltern und Coesfeld, schließt 1316 einen Einigungsvertrag mit seinem Blutsverwandten und Nachbarn Johannes von Lette wegen der Berechtigung in der Merfelder und Letter Mark, unter anderem erhielt er die Fischerei, den Wildbann und die wilden Pferde in der Gesamtmark sowie besondere Vergünstigungen in Bezug auf das Markengericht, verkauft 1325 die Güter Weling in der Bschft. Börnste dem Dülmener Victorskapitel und 1333 den Hof Steltroden im Ksp. Harvixbeck dem Stift Nottuln.
Verheiratet mit Jutta von LIMBURG, geboren um 1290 (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1325-1340, verkauft 1334 die Hufe Gelynch, deren Wiederverkaufsrecht sie sich aber 1340 sichert, Abkunft vermutet, Tochter von Dietrich von LIMBURG und Bertradis von GÖTTERSWICK.
4.
Sophia von MERFELDT, geboren um 1267 (Religion: r.K.), gestorben nach 1292, urk. 1292.
5.
Rudolf von MERFELDT, Oblate, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1298, urk. 1292-1298, wird 1298 als Oblate im Kloster Liesborn aufgenommen, hierfür hat der Vater 12 Mark zu zahlen, die er mit jährlich 8 Schilling aus seinem Litengut Winkelhorst im Ksp. Liesborn zu verzinsen hat.
6.
Gerhard von MERFELDT, Knappe, geboren um 1272 (Religion: r.K.), gestorben nach 1325, urk. 1292-1325 Knappe, Burgmann zu Stromberg, versucht das von seinem Vater 1292 an das Kloster Marienfeld verkaufte Gut Holthausen wieder in seinen Besitz zu bringen, muss aber 1325 feierlich allen Ansprüchen auf dasselbe entsagen.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
7.
Kunigund von MERFELDT, geboren um 1274 (Religion: r.K.), gestorben nach 1292, urk. 1292.

5280
Everhard de BUSCHE (de Rubo), geboren um 1200 (Religion: r.K.), gestorben nach 1269, urk. 1224-1269, Ritter, Verbindung zu den Söhnen nicht sicher, Sohn von N de RUBO (siehe 10560).
Verheiratet mit
5281
Jutta N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann de RUBO, geboren um 1225 (siehe 2640).
2.
Rembert von dem BUSCHE, geboren um 1227 (Religion: r.K.), gestorben nach 1300, urk. 1256-1300, Ritter.
Verheiratet mit Hildegundis de BERMETLO? (Religion: r.K.).

5288
Bernhard III. von GESMOLD, Herr zu Gesmold, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1281, urk. 1249-1281, 1256 Ritter, Burgmann zu Reckenberg u. Grönenberg, 1279 mit der Vogtei Gerden bei Melle belehnt. Sohn von Ludolf I. von GESMOLD (siehe 10576) und Gostya N (siehe 10577).
Verheiratet mit
5289
Sophie N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Ludolph IV. von GESMOLD, geboren um 1250 (siehe 2644).

5296
Johann II. WESTFALEN, geboren um 1210 (Religion: r.K.), gestorben nach 1265, urk. 1249-1265, 1270 tot, 1256 Ritter, 1261 dominus, Sohn von Johann I. von RÜDENBERG (Westfalen) (siehe 10592).
Kinder:
1.
Heinrich I. WESTPHAL, geboren um 1240 (siehe 2648).
2.
Hildegund WESTFALEN, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1292, urk. 1292.
Verheiratet mit Dethard I. von SLOEN, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1283-1320, Burgmann zu Schalksberg an der Weser, Sohn von Justatius II. von SLOEN und Margaretha N.

5298
Ludwig von ECKERSTEIN, Herr zu Möllenbeck, geboren um 1210 (Religion: r.K.), gestorben 1244.
Kinder:
1.
Barbara von ECKERSTEIN, geboren um 1235 (Religion: r.K.), gestorben vor 1260.
Kirchliche Trauung 1257 mit Ludwig von POST (siehe 2628).
2.
Gisela von ECKERSTEIN, geboren um 1240 (siehe 2649).

5304
Bernhard TOP, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1329, urk. 1282-1329, 1282 Knappe, 1300 Ritter, seit 1290 als Lehnsbesitzer des Haupthofs (curia) Didissen gen. (Lehen der Fürstabtei Herford), 1312 Revers an Simon Edler Herr zur Lippe zusammen mit seinen Brüdern Alexander und Eberhard über das Schloß Gestingen (Gestringen b. Rahden ?), vielfach Zeuge der Grafen von Ravensberg, Sohn von Heinrich TOP (siehe 10608).
Kind:
1.
Bernhard TOP, geboren um 1290 (siehe 2652).

5312
N von ELMENDORF, geboren um 1215 (Religion: r.K.), Sohn von N von ELMENDORF (siehe 10624).
Kind:
1.
Dietrich I. von ELMENDORF (de Olde), geboren um 1245 (siehe 2656).

5316
Johann von MANSINGEN, geboren um 1222 (Religion: r.K.), gestorben nach 1298, urk. 1247-1298, hat laut ältestem Oldenburger lehnsregister von den Gfn. v. Oldenburg den zehnten u. 1 Haus in Rittrum, um 1270 Führer des Reiterfähnleins auf d. Tungeler Marsch gegen Westerholt u.a. Sohn von Nikolaus von MANSINGEN (siehe 10632) und N von APEN (siehe 10633).
Kinder:
1.
Dietrich von MANSINGEN, geboren um 1250 (siehe 2658).
2.
Johann von MANSINGEN, geboren um 1252 (Religion: r.K.), gestorben nach 1291, urk. 1277-1291, 1277 Ritter.
3.
Nikolaus von MANSINGEN, geboren um 1253 (Religion: r.K.), gestorben nach 1287, urk. 1274-1287.

5320
Bertram SPRICK, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1293, urk. 1290-1293, 1290 Seelenheilzehntstiftung mit seiner Frau für seine Eltern u. Bruder Johann in Halen, Menslage, an Stift Börstel, 1293 als "Bernhard Sprick"(wohl Schreibfehler) Burgmann in Vechta, Sohn von Johann SPRICK (siehe 10640).
Verheiratet mit
5321
Bertradis N (Religion: r.K.), gestorben nach 1290, urk. 1290.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Bertram SPRICK, geboren um 1265 (siehe 2660).

5328
Eustachius von SÜDHOLTE, Herr zu Südholte, Drost zu Vechta, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1309, urk. 1267-1309, 1320 tot, Ritter, Herr zu Südholte, 1288 Drost zu Vechta, bestätigt 1267 die Stiftung eins Seelengedächtnisses seines verstorbenen Vaters im Kloster Bersenbrück, schenkt 1285 dem Zisterzienserkloster Bersenbrück den Zehnt in Elmelage zum Seelengedächtnis für sich, seine verstorbene Gattin Mechthild, seine Eltern und Erben, verpfändet 1292 mit Zustimmung seiner Söhne Johann u. Hermann das Gogericht Südholte mit den Kirchspielen Barnstorf, Drebber u. Goldenstedt für 40 Mark schwerer Denare an die Edelherren von Diepholz, Sohn von Hermann von SÜDHOLTE (siehe 10656).
Verheiratet mit
5329
Mechthild N, gestorben vor 1285, urk. 1285 tot.
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Statius von SÜDHOLTE, geboren um 1270 (Religion: r.K.), gestorben nach 1302, urk. 1290-1302.
Verheiratet mit N N (Religion: r.K.).
2.
Johann von SÜDHOLTE, geboren um 1275 (siehe 2664).
3.
Hermann von SÜDHOLTE, Herr zu Südholte, Drost zu Vechta, geboren um 1280 (Religion: r.K.), gestorben nach 1365, urk. 1290-1365, 1365 senior, Knappe, 1322-1335 Drost zu Vechta, bekommt 1322 das halbe Gut Südholte und das Gogericht Bakum, verkauft 1340 einen Zehnten an das Kloster Bersenbrück, 1348 Stifter der Vikarie Südholte.
Verheiratet mit Margaretha N (Religion: r.K.), gestorben nach 1340, urk. 1329-1340.

5360
Gerhard von LUTTEN, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1302, urk. 1258-1302, 1277 Ritter, gibt laut ältestem Oldenburger Lehnsregister Butterrente in Holle v. d. "Schalteiken stucke", hat laut Hoyaer Urkundenbuch den Zehnt in Bonrechter bei Visbek und ein Haus in Hanstedt b. Wildeshausen, erwähnt in d. Liste d. Hoyaer Lehnsnehmer, Sohn von Rudolf von LUTTEN (siehe 10720).
Kirchliche Trauung vor 1262 mit
5361
N KLENCKE, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1262, urk. 1262, Gf. Heinrich v. Hoya gibt sie als ältere Tochter Heinrich Klenckes 1262 an seinen Schwager Gf. Heinrich v. Oldenburg, laut Trüper war deshalb ihr Mann ein Oldenburger Ministerialer, Tochter von Heinrich von RUMBEKE (Klencke?) (siehe 10722) und N CLENKE (siehe 10723).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von LUTTEN, geboren um 1254 (Religion: r.K.), gestorben nach 1285, urk. 1285.
2.
Gerhard von LUTTEN, geboren um 1258 (Religion: r.K.), gestorben nach 1302, urk. 1298-1302, 1298 Ritter, verzichtet 1299 mit Bruder Willekin und Neffe Gerhard auf Gut in Holle zugunstes des Klosters Hude, verzichtet 1302 mit Bruder u. Neffe auf Gut in Bodenbuttel, Neuenhuntorf an Hude, und erneut 1302 mit Sohn Johann, Bruder Willekin und Neffen Gerhard, Luder, Johann und Arnold in Bodenbuttel an Hude.
Verheiratet mit Rixa N (Religion: r.K.), gestorben nach 1329, urk. 1329 als Gerhards Witwe.
3.
Willekin von LUTTEN, geboren um 1260 (siehe 2680).
4.
Dethard von LUTTEN, geboren um 1263 (Religion: r.K.), gestorben nach 1300, urk. um 1300.

5380
Heinrich von HORN, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1262, urk. 1256-1262, 1262 Ritter, wohl Sohn eines der Brüder Gerhard, Dietrich u. Heinrich von Horn, Sohn von Heinrich von HORN (siehe 10760).
Kind:
1.
Johann von HORNE, geboren um 1245 (siehe 2690).

5408
Christian I. von WERSABE, geboren um 1210 (Religion: r.K.), gestorben nach 1248, urk. 1236-1248, Sohn von Wolfhard II. von WERSABE (siehe 10816).
Kind:
1.
Dietrich I. von WERSABE, geboren um 1240 (siehe 2704).

5440
Hermann von AUMUND, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1269, urk. 1252-1269, 1252 schenkt er Land in Scönmoor an das Kloster Hude zum Seelenheil seiner Eltern und Geschwister, wobei als erster Zeuge (wohl Schwager) Erpo de Luneborch mitwirkt, 1260 Ansprüche auf das Land des Doms, daraufhin 1263 Exkommunizierung, noch 1260 verkauft er verschiedene Ländereien an das Kloster St. Pauli in Bremen, 1269 will er mit Johann und den v. Bremen eine Burg bauen. Sohn von Lüder II. von AUMUND (siehe 10880).
Verheiratet mit
5441
Liutgard von LUNEBERG, geboren um 1225 (Religion: r.K.), Tochter von Heinrich von LUNEBERG (siehe 10882) und Mechthildis N (siehe 10883).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann I. von AUMUND, geboren um 1245 (siehe 2720).

5442
Hildemar I. von CLÜVER, geboren um 1228 (Religion: r.K.), gestorben nach 1290, urk. 1267-1290, Ritter, Sohn von Hermann I. CLUVING (von Clüver) (siehe 9728) und Adelheid von der HAGEN (siehe 9729).
Kinder:
1.
N von CLÜVER, geboren um 1260 (siehe 2721).
2.
Cluvenhagen von CLÜVER, geboren um 1262 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1300-1320, 1305 Knappe, um 1310 Ritter u. Hoyaer Lehnsmann.

5504
Dietrich KLENCKE (Claudicans, der Hinkende), geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1282, urk. 1265-1282, 1300 tot, 1265 als Knappe Claudicans (der Hinkende) genannt, 1277 Ritter, hat 1282 den Zehnten zu Werle, Sohn von Ludolf KLENCKE (siehe 11008).
Verheiratet mit
5505
Bertradis N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann III. KLENCKE, geboren um 1250 (siehe 2752).
2.
Konrad KLENCKE, geboren um 1252 (Religion: r.K.), gestorben nach 1313.

5520
Alexander von HOLLE, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1293, urk. 1249-1293, Ritter, ermordete 1273 den Gf. Heinrich v. Woldenberg auf offener Landstraße und muss zur Sühne den Burgsitz Holle bei Hildesheim an die Erben des Ermordeten abtreten. Sohn von Conrad I. von HOLLE (siehe 11040).
Kind:
1.
Conrad II. von HOLLE, geboren um 1280 (siehe 2760).

5536
Eckbert IV. von ASSEBURG, geboren um 1224 (Religion: r.K.), gestorben nach 1306. Ritter, Vogt v. Heiningen, erbt die Hinnenburg, urk. 1234-1306, Sohn von Burchard III. von WOLFENBÜTTEL (von Asseburg) (siehe 11072) und Mechthild von dem DIKE (de Piscina) (siehe 11073).
Verheiratet mit
5537
Adelheid von BRAKEL, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1273. Erbin der Hinnenburg, urk. 1273, Tochter von Berthold I. von BRAKEL (siehe 11074).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Frederuna von ASSEBURG, geboren um 1246 (Religion: r.K.), gestorben nach 1276, urk. 1276.
Verheiratet mit Albert III. von AMELUNXEN, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1308. Corveyer Ministeriale, urk. 1278-1308, Sohn von Albert I. von AMELUNXEN und Elisabeth von PADBERG.
2.
Burchard von ASSEBURG (senior), geboren um 1248 (siehe 2768).
3.
Bertold von ASSEBURG, Priester, geboren um 1249 (Religion: r.K.), gestorben nach 1312 in Paderborn, urk. 1269-1313, Propst des Busdorfstiftes in Paderborn.
4.
Berta von ASSEBURG, geboren um 1251 (Religion: r.K.), gestorben nach 1273, urk. 1273 Konventualin in Gehrden.
5.
Johann von ASSEBURG, Priester, geboren um 1252 (Religion: r.K.), gestorben nach 1276, 1278 Domherr in Hildesheim.
6.
Regelind von ASSEBURG, geboren um 1254 (Religion: r.K.), gestorben nach 1276, urk. 1276.
7.
Mechthild von ASSEBURG, geboren um 1256 (Religion: r.K.), gestorben nach 1310 in Hinnenburg, urk. 1310, Eltern unsicher.
Verheiratet mit Burchard I. von STEINHEIM, geboren um 1240 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1313 in Hinneburg. Ritter, Burgmann zu Hinnenburg, überträgt 1310 mit Ehefrau Mechthild und seinen Söhnen Bertold, Hermann u. Engelhard ihren Zehnten zu Sudheim bei Brakel dem Kloster Hardehausen, den sie 1316 zurückkaufen, urk. 1273-1313, Sohn von Engelhard II. von STEINHEIM und N von NÖRDE.
8.
Werner I. von ASSEBURG, geboren um 1258 (Religion: r.K.), gestorben nach 1299, urk. 1293-1299, Stiftsherr der Neuen Kirche bei Corvey.
9.
Eckbert V. von ASSEBURG, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1293, urk. 1266-1293.
Kirchliche Trauung vor 1293 mit Euphemia von VELTHEIM (Religion: r.K.), gestorben nach 1393, urk. 1293.

5538
Bertold V. von BÜREN, Edelherr v. Büren, geboren um 1227 (Religion: r.K.), gestorben nach 1286, urk. 1250-1286, Sohn von Bertold II. von BÜREN (siehe 11076) und Adelheid von ARNSBERG‑RIETBERG (siehe 11077).
Kirchliche Trauung um 1250 mit
5539
Irmgard von BROICH, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1285, urk. 1264-1285, Tochter von Dietrich II. von BROICH (siehe 11078).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Burchard von BÜREN, Priester, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1297, urk. 1264-1287, 1286/87 Subprior in Warburg.
2.
Agnes von BÜREN, geboren um 1252 (siehe 2769).
3.
Liutgard von BÜREN, Nonne, geboren um 1254 (Religion: r.K.), gestorben nach 1336, urk. 1271-1336, 1292 Kanonisse in Essen, 1310 Pröpstin zu Essen.
4.
Irmgard von BÜREN, Nonne, geboren um 1256 (Religion: r.K.), gestorben nach 1303, urk. 1271-1303, 1278 Äbtissin v. Böddeken.
5.
Bertold VII. von BÜREN, Edelherr v. Büren, geboren um 1258 (Religion: r.K.), gestorben um 1316, urk. 1290-1315, 1317 tot, Edelherr v. Büren u. Wevelsburg, 1291 Vogt v. Böddeken.
Verheiratet mit Sophie von BILSTEIN, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben 1332, urk. 1307-1332, als 1317 Witwe Äbtissin v. Gandersheim, Tochter von Johann I. von BILSTEIN, Edelherr v. Bilstein, und Jutta von RENNENBERG.
6.
Adelheid von BÜREN, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1271, urk. 1271.
7.
Heinrich I. von BÜREN, geboren um 1262 (Religion: r.K.), gestorben nach 1315, urk. 1298-1315.

5540
Volkwin IV. von SCHWALENBERG, Gf. v. Schwalenberg, geboren um 1195 (Religion: r.K.), gestorben 1249/50, 13.9. Gf. v. Schwalenberg nach 1209, Gf. v. Waldeck um 1224-1228 (abgetreten an Adolf I.), Vogt von Möllenbeck, Herford und Marienmünster, gründet 1228 Stadt u. Burg Schwalenberg neu, gründete als Sühne für seine Mitwissenschaft am Mord v. Ebf. Engelbert I. v. Köln die Klöster Netze bei Arolsen und Burghagen, letzteres 1247 nach Falkenhagen verlegt. Sohn von Heinrich I. von SCHWALENBERG (siehe 11080) und Haseke von DASSEL (siehe 11081).
Kirchliche Trauung um 1223 mit
5541
Ermengard von SCHWARZBURG, geboren um 1205 (Religion: r.K.), gestorben um 1239, Tochter von Heinrich II. von SCHWARZBURG (siehe 11082) und Irmgard von ORLAMÜNDE (siehe 11083).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Heinrich I. von STERNBERG, Gf. v. Sternberg, geboren um 1223 (Religion: r.K.), gestorben nach 1279.
Verheiratet mit N von WOLDENBERG, geboren um 1235 (Religion: r.K.), Tochter von Heinrich I. von WOLDENBERG (von Hagen) und Sophie von HAGEN.
2.
Wittekind V. von SCHWALENBERG, Gf. v. Schwalenberg, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben am 28.09.1264. Gf. v. Schwalenberg 1249/50.
Kirchliche Trauung (1) vor 1246 mit N N (Religion: r.K.), gestorben nach 1246, urk. 1246.
Kirchliche Trauung (2) vor 1250 mit Ermengard N (Religion: r.K.), gestorben nach 1350, urk. 1350.
Kirchliche Trauung (3) nach 1260 mit N N (Religion: r.K.), gestorben nach 1260, urk. 1260.
3.
Kunigunde von SCHWALENBERG, Nonne, geboren um 1227 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, Äbtissin v. Falkenhagen 1247-1305.
4.
Irmgard von SCHWALENBERG, Nonne, geboren um 1229 (Religion: r.K.), gestorben am 01.10.1314, Äbtissin v. Heerse.
5.
Adolf I. von SCHWALENBERG, Gf. v. Schwalenberg, geboren um 1231 (Religion: r.K.), gestorben 1302/05.
Kirchliche Trauung (1) vor 1274 mit Adelheid N (Religion: r.K.), gestorben nach 1274, urk. 1274.
Kirchliche Trauung (2) vor 1287 mit Jutta N (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, urk. 1287-1305.
6.
Burchard von SCHWALENBERG, geboren um 1233 (Religion: r.K.), gestorben nach 1238, urk. 1238.
7.
Mechthild von SCHWALENBERG, Nonne, geboren um 1235 (Religion: r.K.), gestorben vor 1314, 4.1. Äbtissin v. Möllenbeck 1284.
8.
Volkwin V. von SCHWALENBERG, Priester, geboren um 1237 (Religion: r.K.), gestorben am 04.05.1293. Dompropst in Minden, Bf. v. Minden 1275.
9.
Günter I. von SCHWALENBERG, Priester, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1310, 25.5. Bestattet in Marienmünster. Abteikirche. Propst im Dionysiusstift in Enger 1268, Thesaurar in Minden 1272, Propst in Goslar, Domherr in Magdeburg 1268, Domkustos und Thesaurar 1272, Vicedominus und schließlich Dompropst 1273, Bf. v. Magdeburg 1277-1278 (resigniert), Bf. v. Paderborn 1307-1310 (resigniert), dann wahrscheinlich Mönch in Marienmünster.
10.
Albrecht I. von SCHWALENBERG, geboren um 1242 (siehe 2770).
11.
Ludolf von SCHWALENBERG, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1285, 1285 Domherr in Minden.

5542
Dethard I. von ROSDORF, geboren um 1207 (Religion: r.K.), gestorben nach 1261, urk. 1250-1261, Mainzer Ministeriale auf Burg Hardenberg, Sohn von Konrad III. von ROSDORF (siehe 11084).
Kinder:
1.
N von ROSDORF, geboren um 1230 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Dietrich von HARDENBERG (Religion: r.K.), urk. 1263.
2.
N von ROSDORF, geboren um 1233 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Johann III. von WELLEDE, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1298 in Warburg. Burgmann zu Warburg, Bürgermeister zu Volkmarsen, urk. 1260-1298, 1295 Ritter, Sohn von Dethard I. von WELLEDE und N von HOLTHUSEN.
3.
N von ROSDORF, geboren um 1235 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit N von KINDESHAUSEN (Religion: r.K.).
4.
Hermann von ROSDORF, geboren um 1237 (Religion: r.K.), gestorben nach 1278, urk. 1261-1278, 1274 Ritter.
5.
Bernhard von ROSDORF, Priester, geboren um 1242 (Religion: r.K.), gestorben 1285, urk. 1277-1285, 1277 Domherr in Minden, 1279 Archidiakon von Ohsen.
6.
Ludolf I. von ROSDORF, Priester, geboren um 1244 in Burg Hardenberg (Religion: r.K.), gestorben 1304 in Minden, 1280 Domherr in Minden, Archidiakon von Ohsen 1284, 1292-1295 Propst zu Hameln, Bf. v. Minden 1295-1304.
7.
Friedrich von ROSDORF, geboren um 1248 (Religion: r.K.), gestorben nach 1315, urk. 1282-1315, 1296-1300 Burgvogt (Amtmann) zu Rusteberg, Hanstein, Hardenberg, Horburg u. Heiligenstadt, 1299 mit Schloss Mühlberg, Gleichenstein, Balnhausen, Seebach u. Bischofsguttern belehnt, lebenlanger Burgvogt auf dem Hardenberg 1303, 1303 mit Hildebrand v. Hardenberg mit der halben Burg "David bey Schartenberg" bepfandet.
8.
Jutta von ROSDORF, geboren um 1250 (siehe 2771).

5544
Herbold III. von AMELUNXEN, geboren um 1210 (Religion: r.K.), gestorben nach 1288. Paderborner u. Corveyer Ministeriale, Burgmann in Warburg, urk. 1238-1288, 1295 tot, Sohn von Herbold II. von AMELUNXEN (siehe 11088).
Kirchliche Trauung (1) um 1250 mit Helmburgis von MARSCHALL (siehe 5545).
Kirchliche Trauung (2) um 1253 mit Germode von WIGBILEDE, geboren um 1220 (Religion: r.K.). Eltern unsicher, Tochter von Burchard von WIGBILETTE und N von HORHUSEN.
Aus der ersten Ehe stammen:
1.
Herbold V. von AMELUNXEN, geboren um 1250 (siehe 2772).
Aus der zweiten Ehe stammen:
2.
Albert II. von AMELUNXEN, geboren um 1253 (Religion: r.K.), gestorben nach 1308. Corveyer Ministeriale, Ritter, urk. 1273-1308.
Kirchliche Trauung um 1273 mit Bia von SALZA, geboren um 1253 (Religion: r.K.), gestorben nach 1326, urk. 1295-1326, Tochter von Günter von SALZA und Gisela von TREFFURT.
3.
N von AMELUNXEN, geboren um 1260 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Heinrich III. von JUDDEN, geboren um 1260 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1309 in Warburg. Ritter, Burgmann zu Warburg, bekommt mit seinen Verwandten 1304 vom Bf. von Paderborn die Burg Schöneberg als Pfandschaft, die sie 1305 dem Ldgf. von Hessen mit dem Gelöbnis von Treue und Gehorsam öffnen, verzichtet 1309 zugunsten des Klosters Holthusen auf Ansprüche an Gütern zu Dorslon, verpfändet mit anderen 1309 das Dorf Meinbrexen an Ritter Wasmod von Hagen, urk. 1286-1309, Sohn von Heinrich II. von JUDDEN und Elisabeth von ASSELN.
5545
Helmburgis von MARSCHALL, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1249, urk. 1249, Tochter von Hermann I. von MARSCHALL (siehe 11090) und Elisabeth SCHULTETE von SOEST (siehe 11091).
Aus dieser Ehe stammen: 1 Kind (siehe unter 5544).

5546
Eckbert I. von SPIEGEL, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1295. Ritter, Burg- und Amtmann zu Warburg, später Mönch, urk. 1259-1295, Sohn von Hermann I. von SPIEGEL (siehe 11092) und Jutta von PAPENHEIM (siehe 11093).
Verheiratet mit
5547
Jutta von PADBERG, geboren um 1226 (Religion: r.K.), gestorben nach 1286, urk. 1260-1286, Tochter von Johann II. von PADBERG (siehe 11094) und Ermentrud von BILSTEIN (siehe 11095).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Druda von SPIEGEL, geboren um 1250 (siehe 2773).
2.
Ermtrud von SPIEGEL, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben am 19.06.1315, urk. 1282-1302.
Kirchliche Trauung (1) um 1275 mit Hermann I. von CALENBERG, geboren um 1240 (Religion: r.K.), gestorben nach 1293, urk. 1275-1293, Sohn von Hermann von ITTER (von Kalenberg), Edelherrv. Itter, und Elisabeth von MARSCHALL.
Kirchliche Trauung (2) um 1296 mit Werner I. von WESTERBURG, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben am 11.06.1315, urk. 1276-1315, Offizial des Ebf. v. Mainz, Sohn von Werner IV. von BISCHOFSHAUSEN und Guda von WESTERBURG. Er ist Witwer von Irmgard von SCHWALENBERG.

5548
Arnold I. von RODERSEN, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1276, urk. 1250-1276, Burgmann zu Wolfhagen, Sohn von N von RODERSEN (siehe 11096).
Verheiratet mit
5549
Sophie von ASPE, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1276, urk. 1250-1276, Tochter von Adam II. von ASPE (siehe 11098).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Adam I. von RODERSEN, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1266, urk. 1266.
2.
Arnold II. von RODERSEN, geboren um 1247 (Religion: r.K.), gestorben nach 1266, urk. 1260-1266.
3.
Heinrich II. von RODERSEN, geboren um 1250 (siehe 2774).
4.
N von RODERSEN, geboren um 1252 (Religion: r.K.), gestorben nach 1266, urk. 1266 (mehrere Töchter).

5550
Giso VI. von GUDENSBERG, Edelherr v. Gudensberg, geboren um 1212 (Religion: r.K.), gestorben nach 1289, urk. 1240-1289, Judex der Provinz Hessen, Burgmann zu Wolfhagen u. hessischer Landrichter in Maden/Gudensberg, Sohn von Wilhelm von GUDENSBERG (siehe 11100).
Verheiratet mit
5551
Adelheid N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Johann von GUDENSBERG, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1289, urk. 1253-1289.
2.
Giso von GUDENSBERG, geboren um 1247 (Religion: r.K.), gestorben nach 1284, urk. 1255-1284.
3.
Werner von GUDENSBERG, geboren um 1250 (Religion: r.K.), gestorben nach 1277, urk. 1277.
4.
Luitgard von GUDENSBERG, geboren um 1253 (Religion: r.K.), gestorben nach 1277, urk. 1277.
Verheiratet mit Werner von BESSEN (Religion: r.K.).
5.
Ermengard von GUDENSBERG, geboren um 1255 (siehe 2775).

5552
Hermann II. von SPIEGEL, Herr zu Desenberg, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305. Ritter, 1253 Herr zum Desenberg, 1294 auf Liebenau, 1282 Hüter der Burg Kruckenburg, 1285 Burg Lügde, urk. 1252-1305, Sohn von Hermann I. von SPIEGEL (siehe 11092) und Jutta von PAPENHEIM (siehe 11093).
Kirchliche Trauung um 1245 mit
5553
Godesta von ELVERFELD, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1287, urk. 1267-1287, Tochter von Gerhard II. von HEPPENDORF (siehe 11106) und Mechtildis von BREMPT (siehe 11107).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Helmburgis von SPIEGEL, geboren um 1245 in Desenberg (Religion: r.K.), gestorben nach 1281 in Brakel, urk. 1281.
Kirchliche Trauung nach 1261 mit Hermann III. von BRAKEL, geboren um 1215 (Religion: r.K.), gestorben nach 1268 in Brakel. Burgmann zu Brakel, urk. 1245-1286, 1298 tot, Sohn von Werner III. von BRAKEL, Edelherr v. Brakel. Er ist Witwer von Clementia von DASSEL.
2.
Gerhard I. von SPIEGEL, Priester, geboren um 1247 (Religion: r.K.), gestorben nach 1295, urk. 1286-1295, 1295 Mönch.
3.
Gerhard II. von SPIEGEL, geboren um 1250 (siehe 2776).
4.
N von SPIEGEL, geboren um 1253 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Steffen von der MALSBURG (Religion: r.K.), gestorben nach 1318, urk. 1284-1318.
5.
Hermann III. von SPIEGEL, geboren um 1257 (Religion: r.K.), gestorben nach 1286, urk. 1286, 1312 tot, Ritter.
Verheiratet mit N von MARSCHALL, geboren um 1259 in Warburg (Religion: r.K.), Tochter von Ludolf III. von MARSCHALL (siehe 5566) und Heilwig von OESEDE (siehe 5567).

5554
Konrad IV. von SCHÖNENBERG, Edelherr v. Schönenberg, geboren um 1235 (Religion: r.K.), gestorben nach 1317, 1254 Herr auf Schöneberg, das er 1303 verlor, urk. 1249-1317, Sohn von Konrad III. von SCHÖNENBERG (siehe 11108) und Sophie N (siehe 11109).
Kirchliche Trauung vor 1265 mit
5555
Adelheid von RIED.. Geboren um 1235 (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, urk. 1265-1305 "von Riedesel?".
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Sophie von SCHÖNENBERG, geboren um 1258 (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Wedekind von FALKENBERG, geboren um 1255 (Religion: r.K.), gestorben nach 1326, urk. 1305-1326, Sohn von Stephan von FALKENBERG und N von DICKEBER.
2.
Gisela von SCHÖNENBERG, geboren um 1259 (Religion: r.K.), gestorben nach 1279, urk. 1279 Nonne.
3.
Adelheid von SCHÖNENBERG, geboren um 1261 (Religion: r.K.), gestorben nach 1279, urk. 1279 Nonne in Hilwardshausen.
4.
Konrad V. von SCHÖNENBERG, Edelherr v. Schönenberg, geboren um 1263 (Religion: r.K.), gestorben nach 1342, 1317 Ritter, urk. 1279-1342.
Kirchliche Trauung vor 1296 mit Mechthild von EVERSTEIN, geboren um 1277 (Religion: r.K.), gestorben nach 1317, urk. 1303-1319, Tochter von Otto V. von EVERSTEIN, Gf. v. Everstein, und N von BILSTEIN.
5.
Mette von SCHÖNENBERG, geboren um 1264 (Religion: r.K.), gestorben nach 1317, urk. 1311-1317.
Kirchliche Trauung nach 1282 mit Conrad I. von PAPENHEIM, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1317, urk. 1260-1317, Ritter, Burgmann u. Bürgermeister in Warburg, Sohn von Rabe V. von PAPENHEIM und Cunigunda von AMELUNXEN. Er ist Witwer von Adelheid von DALWIGK.
6.
Agnes von SCHÖNENBERG, geboren um 1266 (siehe 2777).
7.
Bertold IV. von SCHÖNENBERG, geboren um 1268 (Religion: r.K.), gestorben nach 1311, urk. 1279-1311.

5560
Arnold I. von SUNRIKE, geboren um 1210 (Religion: r.K.), gestorben nach 1250, urk. 1234-1250 Ritter, Sohn von N von SUNRIKE (siehe 11120).
Kinder:
1.
Arnold II. von SUNRIKE, geboren um 1245 (Religion: r.K.), gestorben nach 1283, urk. 1276-1283.
2.
Johann I. von SUNRIKE, geboren um 1250 (siehe 2780).

5564
Johann I. von NEDERE, geboren um 1210 (Religion: r.K.), gestorben nach 1270 in Hinnenburg. Ritter, Burgmann zu Hinneburg, urk. 1239-1270, Sohn von Helmig I. von NEDERE (siehe 11128).
Kinder:
1.
Dietrich I. von NEDERE, geboren um 1245 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1299 in Hinnenburg. Ritter, Bgm. zu Hinnenburg, urk. 1281-1299.
Verheiratet mit N von WESTHEIM, geboren um 1250 (Religion: r.K.), Tochter von Elrich II. von WESTHEIM und Mathia von DICKEBER.
2.
Heinrich I. von NEDERE, geboren um 1247 in Hinnenburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1295, urk. 1291-1295, 1339 tot.
Verheiratet mit Margaretha von VLECHTEN (Religion: r.K.).
3.
Johann II. von NEDERE, geboren um 1250 in Hinnenburg (siehe 2782).

5566
Ludolf III. von MARSCHALL, geboren um 1220 (Religion: r.K.), gestorben nach 1298, urk. 1245-1298, Marschall d. Bf. v. Paderborn, Ritter, Burgmann in Warburg, Sohn von Hermann I. von MARSCHALL (siehe 11090) und Elisabeth SCHULTETE von SOEST (siehe 11091).
Kirchliche Trauung um 1245 mit
5567
Heilwig von OESEDE, geboren um 1225 (Religion: r.K.), gestorben nach 1260, urk. 1240-1260, Tochter von Bernhard IV. von OESEDE (siehe 11134) und Regelindis von PADERBORN (siehe 11135).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Richenza von MARSCHALL, geboren um 1245 in Warburg (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1263 mit Giso I. von BROBECKE, geboren um 1232 (Religion: r.K.), gestorben nach 1316. Ritter, urk. 1276-1316, Sohn von Conrad I. von BROBECKE und Adelheid von GUDENSBERG.
2.
Hermann III. von MARSCHALL, geboren um 1247 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1303 in Warburg, urk. 1277-1303.
Verheiratet mit Adelheid SCHULTETE von WARBURG, geboren um 1245 in Warburg (Religion: r.K.), Tochter von Konrad I. SCHULTETE von WARBURG.
3.
N von MARSCHALL, geboren um 1250 in Warburg (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1275 mit Conrad III. SCHULTETE von WARBURG, geboren um 1250 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben 1325/26 in Warburg, urk. 1274-1325, 1326 tot, Ritter, Burgmann zu Warburg u. Kugelnburg, Paderborner Truchsess, Sohn von Gerhard II. SCHULTETE von WARBURG und Adelheid von WETHEN. Er ist wiederverheiratet mit Sophie von CALENBERG.
4.
Bernhard I. von MARSCHALL, geboren um 1252 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1303, urk. 1273-1303, Knappe, Burgmann zu Blankenrode u. Warburg.
Verheiratet mit N von WESTHEIM, geboren um 1252 in Blankenrode (Religion: r.K.), gestorben nach 1307, urk. 1307, Tochter von Ulrich III. von WESTHEIM und Adele von HORHUSEN.
5.
Ludolf IV. von MARSCHALL, geboren um 1253 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1329 in Paderborn, urk. 1273-1329, Domherr in Paderborn, Domdekan.
6.
N von MARSCHALL, geboren um 1255 in Warburg (siehe 2783).
7.
Goswin von MARSCHALL, geboren um 1257 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1307 in Warburg, urk. 1277-1307, Knappe, Burgmann zu Warburg.
8.
N von MARSCHALL, geboren um 1259 in Warburg (Religion: r.K.).
Verheiratet mit Hermann III. von SPIEGEL, geboren um 1257 (Religion: r.K.), gestorben nach 1286, urk. 1286, 1312 tot, Ritter, Sohn von Hermann II. von SPIEGEL (siehe 5552) und Godesta von ELVERFELD (siehe 5553).
9.
N von MARSCHALL, geboren um 1260 in Warburg (Religion: r.K.).
Kirchliche Trauung um 1290 mit Conrad III. von PAPENHEIM, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1341, urk. 1305-1341, Bürgermeister u. Burgmann zu Warburg, Sohn von Conrad I. von PAPENHEIM und Adelheid von DALWIGK. Er war zuvor verheiratet mit Gesa von der MALSBURG.
10.
N von MARSCHALL, geboren um 1262 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1305, urk. 1305.
Verheiratet mit Dietrich V. von MEDERICH, geboren um 1260 (Religion: r.K.), gestorben nach 1320, urk. 1298-1320, Ritter, Burgmann zu Kugelnburg, 1318 Erbteilung, Sohn von Dietrich III. von MEDERICH und Gertrud von HORHUSEN.
11.
Heilwig von MARSCHALL, Nonne, geboren um 1264 in Warburg (Religion: r.K.), gestorben nach 1312 in Böddeken, urk. 1312 Kanonisse in Böddeken.

5568
Ludolf III. von CRAMM, geboren um 1200 (Religion: r.K.), gestorben nach 1256, urk. 1227-1256, Erbkämmerer zu Braunschweig, Hildesheimer Ministeriale, Sohn von Ludolf II. von CRAMM (siehe 11136).
Verheiratet mit
5569
Danbergis N (Religion: r.K.).
Aus dieser Ehe stammen:
1.
Ludolf IV. von CRAMM, geboren um 1230 (Religion: r.K.), gestorben nach 1300, urk. 1246-1300.
2.
Burchard II. von CRAMM, geboren um 1232 (siehe 2784).
3.
Hugo von CRAMM, geboren um 1234 (Religion: r.K.), gestorben nach 1246, urk. 1246.
4.
Adela von CRAMM, geboren um 1236 (Religion: r.K.), gestorben nach 1246, urk. 1246.
5.
Danbergis